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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Oktober 2011, 06:44 
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--------------------------wölfli----------------------------
sutter-----------nef-------veskovac---------------spycher
degen------silberbauer-------farnerud---------------nuzzolo
----------------ben khalifa------mayuka--------------------

yb - luzern 3:1

mayuka, degen, ben khalifa
yakin

26'300


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Oktober 2011, 22:31 
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danke yb, danke veskovac, das war ein enorm wichtiger sieg heute gegen die luzerner!

:scarf:


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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2011, 06:19 
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YB setzt sich im Kampfspiel durch

Das 1:0 ist der vierte Sieg in Serie für YB und die erste Niederlage des Tabellenführers aus Luzern.

Der Spitzenkampf im Stade de Suisse war geprägt von Kampf und Taktik – und fast eine Stunde lang schien die Rechnung von Luzerns Trainer Murat Yakin aufzugehen. Da erlöste der ehemalige FCL-Verteidiger Dusan Veskovac die Young Boys. Nach einem Steilpass von Ben Khalifa setzte sich Degen auf der rechten Seite durch, sein Flankenball wurde von Mayuka abgelenkt, genau vor die Füsse von Veskovac, der den Ball aus wenigen Metern zum Siegestreffer ins Netz bugsierte. Dadurch sind die Young Boys vor der Länderspielpause auf drei Punkte an Leader Luzern herangerückt, der erstmals in dieser Saison verlor.

Kein Wunder, herrschte hinterher bei den Bernern und ihren Fans eine gelöste Stimmung. Denn während der ersten Halbzeit hatte sich YB gegen Luzern enorm schwergetan. Murat Yakin nominierte erstmals seinen Bruder Hakan nicht in die Startformation, sondern verstärkte das Zentrum mit Hochstrasser und vertraute auf den Seiten auf die Schnelligkeit von Hyka und Winter. Für die Young Boys gab es durch das engmaschige Defensivkonzept des Tabellenführers lange kein Durchkommen, und der Respekt der Berner, von den gewieften Luzernern ausgekontert zu werden, war gross. Bevor YB in der 41. Minute durch Farnerud zur ersten Tormöglichkeit kam, hatte Luzerns Renggli die Lattenoberkante getroffen und Winter eine gute Möglichkeit verpasst.

Gross: Mangelnde Präzision

«Wir wollten das Spiel über die Seiten forcieren, aber wir fanden kaum Raum. Auf dem Kunstrasen müssen die Pässe von hoher Präzision sein, denn der Kunstrasen kommt der Mannschaft, die auf Konter spielt, sehr entgegen», nutzte YB-Trainer Christian Gross eine weitere Gelegenheit, um gegen die ungeliebte Plastikunterlage zu wettern.

Gross räumte aber auch ein, dass vorerst in der ersten Halbzeit seine Mannschaft zu wenig Initiative entwickelte. Die Stürmer Mayuka und Ben Khalifa blieben isoliert, Degen vermochte sich auf der rechten Seite nicht durchzusetzen, und auch Nuzzolo schaffte es nicht, einen entscheidenden Zweikampf zu gewinnen. Für Abwehrchef Alain Nef war die Partie vor der Pause «ein Geknorze, ich hätte nicht Zuschauer sein wollen, um das ansehen zu müssen.» Nach 70 Minuten wurde Nef ein Kopfballtreffer aberkannt, da er sich leicht auf Puljic aufgestützt hatte, doch das war ihm hinterher egal. «Für uns ist dieser Sieg enorm wichtig.»

Und Gross vermutet, dass dieser Sieg auch andernorts in der Schweiz für Freude sorgen wird, und ist überzeugt: «Diese Saison wird enorm spannend.» Der FC Luzern hat aber mit seinem Auftritt in Bern erneut gezeigt, dass er nur schwer zu knacken sein wird. Die Mannschaft lebt von ihrer Stabilität und Spieldisziplin, verfügt mit Puljic und Renggli über zwei sehr erfahrene Abwehrorganisatoren und hat schon mehrmals bewiesen, dass sie nicht viele Tormöglichkeiten benötigt, um zum Erfolg zu kommen. Gegen YB allerdings nutzten die Luzerner ihre Chancen nicht. Zweimal, auf den Distanzschuss von Renggli und einer Aktion von Hochstrasser, reagierte zudem YB-Goalie Wölfli stark. Hochstrasser zog sich bei seiner grossen Chance eine Oberschenkelverletzung zu und musste sich auswechseln lassen. «Wir sind uns gewohnt, dass wir solche Chancen nutzen», haderte Renggli. «Diesmal waren wir nicht in der Lage, die Angebote von YB anzunehmen.»

Und so brachten auch die Einwechslungen von Murat Yakin mit den Offensivspielern Hakan Yakin und Ferreira und später mit dem nicht mehr erwünschten Stürmer Ianu keinen Umschwung. «Hakan hat Probleme mit dem Kunstrasen, trainierte während der Woche nicht, aber seine Einwechslung war geplant», sagte Luzerns Trainer zum Formstand seines Bruders. Doch der Überraschungseffekt blieb aus, die besten Möglichkeiten in der Schlussphase, als die Luzerner mehr riskieren mussten, hatten die Young Boys, die mit dem vierten Meisterschaftssieg in Serie weiter auf Kurs sind.

Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)

Stade de Suisse. - 26'549 Zuschauer. - SR Gremaud. - Tor: 58. Veskovac (Degen) 1:0.

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Spycher; David Degen, Farnerud, Silberbauer, Nuzzolo; Mayuka, Ben Khalifa (58. Costanzo).

Luzern: Zibung; Stahel, Renggli, Puljic, Sarr (62. Hakan Yakin), Claudio Lustenberger; Wiss, Kukeli; Winter, Hyka (62. Ferreira); Hochstrasser (74. Ianu).

Bemerkungen: Young Boys ohne Affolter (krank) sowie Lingani und Mveng (beide verletzt), Luzern ohne Fanger, Gygax, Siegrist und Sorgic (alle verletzt). 11. Lattenschuss von Renggli. Verwarnungen: 71. Silberbauer (Foul). 73. Stahel (Foul). 80. Puljic (Unsportlichkeit). 86. Ferreira (Foul). 90. Wiss (Foul).

http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/11468875

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2011, 06:23 
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Veskovacs erster Treffer erlöst die Young Boys

In einer hart umkämpften Partie hat YB dem FC Luzern die erste Niederlage zugefügt. Nach dem 1:0 liegen die Berner noch drei Punkte hinter dem Leader aus der Innerschweiz.

Dusan Veskovac hat das Spiel gegen Leader Luzern zugunsten der Young Boys entschieden. Der Innenverteidiger stand in der 58.Minute goldrichtig und drosch den Ball nach einer Flanke von David Degen aus kurzer Distanz ins Tor. Der Treffer ebnete YB den Weg zum vierten Sieg in Folge. Nach dem 1:0 im Spitzenspiel beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze noch drei Punkte. Ausgerechnet Veskovac, der die letzten zwei Partien wegen Adduktorenproblemen verpasst hatte, durfte sich nach dem Schlusspfiff vor 26'549 Zuschauern als Matchwinner feiern lassen: Nach dreieinhalb Saisons in Luzern war der Serbe im Sommer nach Bern gewechselt. Ein Tor in einem Wettbewerbsspiel hatte er in seiner Profikarriere zuvor noch nicht erzielt. Kein Wunder, sagte der 25-Jährige, als er nach dem Schlusspfiff von den Reportern umringt wurde: «Das ist ein sehr spezieller Moment für mich.»

Veskovacs Treffer war eine Erlösung für die Berner. Eine gute Stunde lang waren sie zuvor angerannt. Lange bissen sie sich am Luzerner Ultradefensivkonzept die Zähne aus und kamen in der 41.Minute durch Alexander Farnerud zur einzigen guten Möglichkeit. Gleichzeitig musste YB stets auf der Hut sein, um nicht von einem der gefährlichen Konter des Leaders auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Nach 11 Minuten prüfte Michel Renggli YB-Goalie Marco Wölfli. Wenig später traf der FCL-Captain die Lattenoberkante. «Wir fanden sehr wenig Platz vor», sagte YB-Trainer Christian Gross, «das Tor verschaffte uns aber einen enormen Vorteil.»

Fünf Verteidiger

Luzern-Coach Murat Yakin liess sein Team gleich mit fünf Verteidigern agieren. Auf die Dienste von Bruder Hakan, der kreativen Schaltzentrale, verzichtete er zu Beginn ebenso wie auf jene des schnellen Flügelspielers Nelson Ferreira, der immerhin bereits drei Saisontore erzielt hat. «Ich wollte für eine Überraschung sorgen», sagte Murat Yakin. Erst nach dem Gegentreffer wechselte er seinen Bruder Hakan und Ferreira in der 62.Minute im Doppelpack ein. Die Wirkung der beiden war gering, die heiklen Momente für YB gingen von anderen Luzernern aus. Von Xavier Hochstrasser etwa, dessen Schuss von Wölfli abgewehrt wurde (72.Minute), oder von Alain Wiss, der wenig später im letzten Moment von Veskovac gestoppt wurde. Allerdings hätten die Berner zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr um den Sieg zittern müssen, wenn Schiedsrichter Ludovic Gremaud in der 70.Minute beim Kopfballtreffer von Alain Nef nicht auf Foul des YB-Verteidigers entschieden hätte. Nef hatte nach einem Eckball Alexander Farneruds zwar seinen Gegenspieler Tomislav Puljic an der Schulter touchiert, die Aktion als Unsportlichkeit zu bewerten, war aber wohl zu streng.

«Resultat freut nicht nur uns»

«Der Treffer hätte zählen müssen», sagte Gross. Nach dem Erfolg mochte der YB-Coach aber nicht länger hadern. «Dieser Sieg tut gut. Ich freue mich, hat sich der Rückstand zur Spitze verringert. Das Resultat freut nicht nur uns, sondern auch andere Teams.» Nach der ersten Saisonniederlage der Luzerner sind die ersten vier Mannschaften in der Tabelle – Luzern, YB, Sion und Basel – nur noch durch fünf Punkte getrennt. «Die Luzerner werden nicht viele Punkte abgeben. Ich habe sie auf der Rechnung», sagte Gross. Umso zufriedener war er über den zweiten Heimsieg unter seiner Leitung. Nach der Länderspielpause und dem Cupspiel in Freienbach empfängt YB in drei Wochen GC.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/22748674

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2011, 06:26 
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Luzern verliert bei YB erstmals

Die Young Boys haben Super-League-Leader Luzern die erste Niederlage der Saison zugefügt: Dank eines harzigen 1:0-Sieges und des vierten Vollerfolgs in Folge konnten die Berner bis auf 3 Punkte auf die Innerschweizer aufschliessen.

YB startete mit guten Vorzeichen in die Partie gegen Leader Luzern: Die Berner waren bis dato eines der drei Teams, das den Innerschweizern im ersten Super-League-Quartal ein Unentschieden abringen konnte. Umso mehr wollten die Berner, die zuletzt 3 Siege in Folge feiern konnten, den Innerschweizern als erste Elf eine Niederlage zufügen.

Ex-Luzerner Veskovac als Matchwinner

Lange sah im Stade de Suisse alles nach einem Unentschieden aus, bis die Luzerner das Leder nach einem Eckball nicht aus dem Strafraum brachten. Dusan Veskovac konnte FCL-Keeper David Zibung nach 246 Minuten ohne Gegentor bezwingen. Der Serbe hatte auf diese Saison hin von Luzern zum Hauptstadtklub gewechselt.

2:0 durch Nef aberkannt

In der Folge rettete YB den Vorsprung geschickt über die Zeit und erhöhte gar zwei Mal vermeintlich auf 2:0. Alain Nef hatte nach 70 Minuten per Kopfball getroffen, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, da sich Nef auf Tomislav Puljic abgestützt haben soll. Emmanuel Mayuka erzielte 12 Minuten vor Ende ein Offside-Tor.

Renggli mit Lattenschuss

Luzern hatte vor dem Treffer seinerseits durchaus Chancen zur Führung: Nach einem verhaltenen Start erarbeiteten sich die Innerschweizer aus gewohnt sicherer Defensive heraus Möglichkeiten. Die grösste Gelegenheit hatte nach 11 Minuten Michel Renggli: Der Mittelfeldspieler knallte den Ball nach einer ungenügenden Abwehr von Marco Wölfli an die Latte.

Nach 50 Minuten wurde Adrian Winter von Jahmir Hyka losgeschickt. Der Ex-St.-Galler setzte sich gegen die Berner Verteidigung durch und zog alleine auf Wölfli los, doch Winter traf nur das Aussennetz. Nach dem Rückstand griff Luzern konsequent an, was jedoch trotz einigen guten Möglichkeiten nicht fruchtete. Der eingewechselte Hakan Yakin prüfte Wölfli mit einem Weitschuss, Xavier Hochstrasser (72.) und Alain Wiss (75.) kamen dem Ausgleich ebenfalls nahe. Doch die Young Boys blieben mit Kontern gefährlich.

Luzerner Kaltblütigkeit fehlte

FCL-Goalie Zibung analysierte: «Es war ein offener Schlagabtausch. Wir waren nicht so kaltblütig wie in den ersten 10 Spielen, als wir vor dem Tor die Chancen jeweils eiskalt ausnützten.»

Mit dem Sieg über Leader Luzern steht das Team von Christian Gross in der Tabelle als erster Verfolger auf Platz 2. Der Rückstand beträgt nunmehr 3 Punkte.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... B-erstmals

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2011, 06:32 
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03.10.2011

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Der FC Luzern wieder auf der Erde

Erste Saisonniederlage des Leaders – YB siegt 1:0 und eröffnet den Titelkampf

Es ist ein hartes Stück Arbeit für die Young Boys bis zum 1:0-Sieg gegen taktisch erneut reife Luzerner. Der Leader muss nun zeigen, dass er auch mit Niederlagen umzugehen weiss.

Wenn der Leader FC Luzern unter dem Trainer Murat Yakin spielt, gibt es immer ein paar taktische Rätsel zu lösen. Der Jungtrainer hat früh die Gabe entwickelt, neue und daher nicht immer einfach zu begreifende Ideen umzusetzen. Oft staunen Experten, wenn sie vor dem Spiel einen Blick aufs Matchblatt werfen.

Der Goalie David Zibung sagte vor Wochenfrist, dass die Luzerner ohne Probleme vier oder fünf Spielsysteme spielen könnten. Die taktische Frage vor dem Spitzenkampf bei YB hiess: Warum lässt der Trainer dieses Mal seinen jüngeren Bruder Hakan Yakin, den sogenannt «ersten Verteidiger», nicht von Anfang an spielen? Was führt der taktisch Gewiefte im Schilde?

Für einmal gab es nichts Ausserordentliches zu entdecken. Hakan Yakin hatte während der ganzen Woche nur reduziert trainieren können (wohl wegen seines leicht reizbaren Knies) und übernahm mehr oder weniger freiwillig die Rolle des Jokers. Xavier Hochstrasser, ein gelernter Mittelfeldspieler, war für einmal «der erste Verteidiger» – oder banaler formuliert: der vorderste Spieler der Luzerner, der erste und einzige Stürmer.

So entwickelte sich ein Spiel, das der YB-Trainer Christian Gross «als für unsere Angriffauslösung äusserst kompliziert» einstufte. Sie hätten es über die Bahnen aussen versuchen wollen, sagte der Trainer, «aber wir fanden auch dort wenig Raum vor». Gross sieht den FC Luzern und sein taktisches Imperium nach dieser Leistung imstande, über längere Zeit ins Rennen um den Titel einzugreifen, «ich habe das Team auf meinem Zettel».

Hansruedi Hasler, der Technische Direktor der Berner, sprach von einem «vom Kopf her kraftraubenden, ganz schwierigen Spiel gegen einen speziellen Gegner». Warten können, bis irgendwo ein Raum aufgeht und sich eine Torchance bietet – darin bestand die mentale Herausforderung. Nach 58 Minuten kamen die Berner zu dieser ersehnten Gelegenheit und zum Führungstreffer.

Der Verteidiger Dusan Veskovac traf erstmals in der Schweiz und in der Super League. Klug und vehement in der Ausführung verwertete der Serbe am zweiten Pfosten eine Hereingabe David Degens, nachdem der Stürmer Emmanuel Mayuka den Ball mit dem Kopf verfehlt hatte. Der Luzern-Trainer Yakin bemängelte «das Positionsspiel bei stehenden Bällen» (dem Gegentor war ein Eckball vorausgegangen) und bedauerte, dass die Effizienz vorne für einmal gefehlt habe.

Der Leader hätte in der ersten Halbzeit in Führung gehen können (Sally Sarr verfehlte das vom Goalie Marco Wölfli verlassene Tor), und nach dem Rückstand hatte vor allem Hochstrasser nach 72 Minuten aus aussichtsreicher Position nicht die Qualitäten eines ausgelernten Stürmers.

Man könne mit dieser ersten Saisonniederlage «gut leben», meinte Yakin und freute sich darauf, «jetzt als stark auftretender Leader» die Heimspiele gegen Xamax und Lausanne erfolgreich zu gestalten. Den Luzernern ist passiert, was sie vermeiden wollten: die erste Niederlage vor der dreiwöchigen Meisterschaftspause (EM-Qualifikation, Cup-Wettbewerb). Der Mittelfeldspieler Michel Renggli hofft, dass sie sich jetzt «nicht zu viele quälende Gedanken» machen.

Für YB bedeutet dieser Sieg nach nur fünf Punkten aus fünf Heimspielen eine Art Durch- und Aufbruch. Drei Punkte trennen die seit 1986 auf den Meistertitel wartenden Berner von der Spitze. Bei diesem Rückstand muss man sich nicht zu rückständig vorkommen und darf ohne Furcht in die Zukunft schauen. Das ist nicht nichts in der Hauptstadt.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 83773.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2011, 06:35 
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02.10.2011

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Erste FCL-Pleite im elften Spiel

Ex-Luzerner Veskovac schiesst YB zum Sieg!

Die Berner Young Boys gewinnen den Spitzenkampf gegen Luzern und fügen dem Yakin-Team die erste Saisonniederlage zu. Ex-Luzerner Dusan Veskovac knackt nach einer knappen Stunde den Abwehr-Riegel der Gäste.

Überraschung vor dem Spiel: Murat Yakin lässt Bruder Haki auf der Bank. Weil Haki in der letzten Woche wegen Knieproblemen zweimal nicht trainieren konnte? Der FCL-Regisseur stand in den ersten zehn Saisonspielen stets in der Startelf.

Coach Yakin bringt mit dem 21-jährigen Alain Wiss einen zusätzlichen Mittelfeldspieler. Die Gäste verteidigen zu elft, machen es der Berner Offensiv-Abteilung ungemein schwer.

Ein genervter David Degen sagt in der Pause: «Es ist echt mühsam. Sie stehen nur hinten rein mit einer Fünfer-Kette und drei Sechsern. Aber sie machen es taktisch geschickt.»

Yakins Taktik geht lange Zeit auf. Der Leader ist offensiv, gar das gefährlichere Team. Michel Renggli (heute Captain) zieht aus rund 15 Metern ab, sein Schuss küsst die Lattenoberkante (12.), Sally Sarr (20.) und Winter (46.) vergeben weitere Chancen. Die Berner sind zwar bemüht, doch erst in der 41. Minute kann Farnerud FCL-Goalie Zibung ein erstes Mal beunruhigen.

Nach einer knappen Stunde fällt der Berner Führungstreffer: Degen mit der Flanke, Mayuka verpasst mit dem Kopf, doch Dusan Veskovac (ex FCL) steht am zweiten Pfosten und netzt ein!

Aufregung in der 70. Minute: Nef trifft per Kopf nach Eckball Farnerud, doch dem Treffer soll ein Foul vorangegangen sein. Ein Fehlentscheid von Schiedsrichter Ludovic Gremaud!

Die eingewechselten Hakan Yakin und Nelson Ferreira vermögen zwar noch Impulse zu setzen, doch auch sie können die erste FCL-Pleite nicht abwenden. Der Portugiese hätte für ein übles Foul an Farnerud sogar vom Platz gestellt gehört.

YB (21 Punkte) feiert den vierten Sieg in Folge und verkürzt den Abstand auf Leader Luzern (24 Punkte) auf drei Zähler. Das Team von Coach Christian Gross geht beruhigt in die Nati-Pause.


Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)

Stade de Suisse. – 26´549 Zuschauer. – SR Gremaud. – Tor: 58. Veskovac (Degen) 1:0.

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Spycher; David Degen, Farnerud, Silberbauer, Nuzzolo; Mayuka, Ben Khalifa (58. Costanzo).

Luzern: Zibung; Stahel, Renggli, Puljic, Sarr (62. Hakan Yakin), Claudio Lustenberger; Wiss, Kukeli; Winter, Hyka (62. Ferreira); Hochstrasser (74. Ianu).

Bemerkungen: Young Boys ohne Affolter (krank) sowie Lingani und Mveng (beide verletzt), Luzern ohne Fanger, Gygax, Siegrist und Sorgic (alle verletzt). 11. Lattenschuss von Renggli. Verwarnungen: 71. Silberbauer (Foul). 73. Stahel (Foul). 80. Puljic (Unsportlichkeit). 86. Ferreira (Foul). 90. Wiss (Foul).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... gen-183291

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 10:08 
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03.10.2.2011

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Die Noten zum Spiel YB gegen Luzern (2. Oktober 2011)

YB-Trainer Gross hob nach dem Luzern-Spiel die Leistung von Goalie Wölfli und Stürmer Mayuka hervor.

Marco Wölfli: Note 5,5
«Auf ihn konnten wir uns verlassen», sagte YB-Trainer Gross nach dem Sieg gegen Luzern über Marco Wölfli. Der Goalie parierte Schüsse von Renggli, Hochstrasser und Hakan Yakin. In der 20.Minute, als Sarr neben das leere Tor zielte, konnte Wölfli das Glück in Anspruch nehmen.

Elsad Zverotic: Note 4
Der Rechtsverteidiger suchte gegen seinen Ex-Klub nach Lösungen im Spielaufbau und fand selten eine. Defensiv spielte er solid.

Alain Nef: Note 5
Der Innenverteidiger stand meistens richtig. Ein anderer Schiedsrichter hätte Nefs Treffer in der 70. Minute wohl kaum wegen Aufstützens annulliert.

Dusan Veskovac: Note 5,5
Im Unterschied zu Nef war Abwehrpartner Veskovac ein Treffer vergönnt. Die Leistung in der Defensive stimmte ebenfalls.

Christoph Spycher: Note 5
Dem Routinier war anzumerken, dass er dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Immer wieder trieb er seine Mannschaft an. Mit Vorstössen auf dem Platz und auch verbal.

David Degen: Note 5
Wie Zverotic fand auch Degen auf der rechten Seite sehr wenig Platz vor. Wenn er ihn aber hatte, wurde es gefährlich. Etwa in der 58. Minute, als Degen das 1:0 vorbereitete.

Alexander Farnerud: Note 4,5
Der Schwede kam zu einer guten Möglichkeit und schlug einige gefährliche Freistösse und Eckbälle. Spielte dennoch nicht so dominant wie gewohnt.

Michael Silberbauer: Note 4
Der unauffällige Mittelfeldspieler machte gegen Luzern auf sich aufmerksam, indem er als einziger Spieler das Trikot in den Hosen trug.

Raphaël Nuzzolo: Note 4
Der Flügelspieler fiel zweimal auf: Zuerst, als sein äusserst grobes Foul an Luzerns Stahel unbestraft blieb, danach mit einer vergebenen Torchance zum 2:0.

Nassim Ben Khalifa: Note 3,5
Christian Gross attestierte dem jungen Stürmer zwar eine kämpferische Leistung. Vom Glück verfolgt war Ben Khalifa gegen Luzern aber nicht. Sein einziger Torschuss flog weit am Ziel vorbei. Er wurde unmittelbar nach dem Führungstor ausgewechselt.

Emmanuel Mayuka: Note 5
Wie Wölfli verdiente sich der Stürmer ein Sonderlob vom Trainer: «Er zeigte eine hervorragende Leistung», sagte Gross. Der Sambier, der diese Woche zum Nationalteam reist, rackerte und rannte viel. In der 79. Minute erzielte Mayuka auch ein Tor. Dieses wurde jedoch wegen Offside aberkannt

Moreno Costanzo: Note 4
Costanzo für Ben Khalifa: Das war der einzige Wechsel, den Gross gegen Luzern vornahm. Costanzo spielte ordentlich.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/14031052

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 20:22 
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Testspiel, YB - Evian 2:3 (0:1)

YB startete engagiert in dieses Testspiel gegen den französischen Erstligisten Evian-Thonon-Gaillard (Ligue 1, momentan 15. Platz). Schneuwly und Nef hatten früh die Chancen zur Führung. Evian kam im Verlauf der ersten Halbzeit auch zu seinen Möglichkeiten, Leroy gelang nach einer halben Stunde mit einem Freistoss der Führungstreffer.

Nach einer Stunde erzielte Farnerud - ebenfalls mit einem Freistoss - den Ausgleich. Und nur drei Minuten später köpfte Nef einen Corner zur 2:1-Führung für YB in die Maschen. Dennoch reichte es für die Young Boys nicht zum Sieg. Der ehemalige französische Nationalspieler Govou war für den Ausgleich besorgt, ehe Adnane den Siegestreffer für Evian markieren konnte.

YB - Evian 2:3 (0:1)
Prehl, Murten. - 800 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 27. Leroy 0:1, 59. Farnerud 1:1, 63. Nef 2:1, 73. Govou 2:2, 81. Adnane 2:3.
YB: Benito (46. Mvogo); Sutter, Nef (79. Veskovac), Ojala, Spycher; Nuzzolo (59. Frey), Doubaï, Farnerud, Raimondi; Costanzo; Schneuwly.
Bemerkungen: YB ohne diverse Nationalspieler. 75. Pfostenschuss Evian.


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