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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:22 |
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Der Bund, 22.10.2010 Reaktionen: Bienvenu, Sutter, Degen, LulicVier Tore, der Plastikrasen und der Torrichter gaben zu reden. Der Berner Regisseur Moreno Costanzo sagte nach dem Spiel, in dem er mit zwei Torvorlagen zum Sieg beigetragen hatte, man habe die Pflicht erfüllt. «Unsere Heimspiele müssen wir gewinnen, um weiterzukommen. Das haben wir heute getan.» Er war der Meinung, dass die künstliche Unterlage im Stade de Suisse durchaus eine Rolle gespielt haben könnte: «Wir wussten, dass der Kunstrasen ein Vorteil für uns sein kann.» Er selbst spiele gerne auf Kunstrasen, sagte Costanzo, fügte dann aber gleich an, dass wohl jeder Spieler lieber auf einem schönen Naturrasen spiele. Senad Lulic, der Torschütze des vierten Treffers, war anderer Meinung: «Die Dänen kamen mit dem Kunstrasen gut zurecht, ich glaube nicht, dass die Unterlage für sie ein Nachteil war.» Er sei froh, dass er endlich wieder einmal über 90 Minuten habe spielen können. Und natürlich freue er sich über sein im Zusammenspiel mit David Degen schön herausgespieltes Tor. «Das tut jedem gut», meinte er. David Degen dagegen regte sich über eine Situation in der 64. Minute auf. Ein Odense-Verteidiger hatte seinen Schuss mit den Händen abgewehrt. «Das hat er selbst zugegeben», so Degen. Er verstehe nicht, wieso der Torrichter dies nicht gesehen habe. «Vielleicht hat er es auch bemerkt, aber dann nicht gewagt, es anzuzeigen. Aber wofür ist er denn da?» Ansonsten hatte Degen nach starker Leistung inklusive Tor allen Grund, zufrieden zu sein. Nun aber, mahnte Degen, müsse man unbedingt in der Super League nachziehen. «Wir müssen nicht meinen, wir könnten uns international profilieren und dann national stets Punkte abgeben.» Henri Bienvenu, der YB mit einem wuchtigen Kopfball in Führung geschossen hatte, war nach dem Cupspiel von vergangenem Wochenende erneut von Beginn weg zum Einsatz gekommen. Er hoffe nun, auch am Wochenende gegen Bellinzona wieder beginnen zu können. «Ich versuche einfach, Präsenz zu markieren, ob ich nun fünf Minuten spiele oder neunzig.» Scott Sutter schliesslich, der die Berner mit einem satten Schuss mit zwei Toren in Front gebracht hatte, nahm den gegnerischen Torwart in Schutz. «Diese Bälle heute machen irgendwelche Kurven», so Sutter, sein Flatterball sei nicht einfach zu halten gewesen. Das sind wir uns nicht gewohntAls die Berner Akteure bereits essen gegangen waren, trotteten schliesslich die dänischen Titulare aus der Garderobe. Eric Djemba-Djemba, der von 2003 bis 2005 im Old Trafford zu Manchester einen stets hervorragend hergerichteten Rasen bespielt hatte, sagte, es sei sehr schwierig gewesen, auf dem Kunstrasen zu spielen. Die künstliche Unterlage sei vor allem viel härter als natürliches Grün. Auch Stürmer Njogu Demba-Nyrn pflichtete ihm bei: «Der Ball läuft sehr schnell. Das sind wir uns nicht gewohnt.» Auch Interimstrainer Uffe Pedersen unterliess es an der Pressekonferenz nicht, die Unterlage zu kritisieren. Er habe überhaupt keine Freude gehabt, dass der Plastikrasen vor dem Spiel noch extra bewässert worden sei. http://www.derbund.ch/bern/Reaktionen-Bienvenu-Sutter-Degen-Lulic/story/26017232?dossier_id=449
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:23 |
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Berner Zeitung, 22.10.2010 Die Noten zum Spiel YB – Odense (21. Oktober 2010)Die Young Boys haben gegen Odense eine gute Leistung gezeigt – vor allem die offensiven Mittelfeldspieler überzeugten. Marco Wölfli: Note 4,5 Bei den Gegentoren chancenlos. Sonst souverän, wenig geprüft. Scott Sutter: Note 5 Erneut wie gegen Getafe mit guter Leistung. Sein beherzter, dynamischer Vorstoss führte zum 2:0, wobei Sutters Schuss keineswegs unhaltbar war. Alain Nef: Note 4,5 Erfüllte seine Rolle gut, gewann viele Kopfballduelle und wirkte im Abwehrzentrum stabil. François Affolter: Note 4,5 Auch Affolter war wie Nef meistens aufmerksam. In der Startphase, als YB die Balance noch nicht gefunden hatte, rettete er mit guten Interventionen. Christoph Spycher: Note 4,5 Sehr routinierte, ballsichere Leistung hinten links, zudem mit starken Rushes über die linke Seite auch offensiv aktiv. Aber er verlor das Kopfballduell gegen Utaka nach einem Freistoss vor dem ersten Odense-Tor. Thierry Doubai: Note 4,5 War im 4-1-4-1-System diesmal der zentrale Aufbauer, weil Spycher für den angeschlagenen Jemal hinten links spielte. Doubai war präsent und gab gute Pässe, aber seine Schusspräzision war erneut ungenügend. David Degen: Note 5,5 Wie meistens in den letzten Wochen mit einer starken Vorstellung. Nach relativ zurückhaltendem Start steigerte er sich gewaltig, schoss das 3:1 kaltblütig – und kreierte das 4:1 zusammen mit Torschütze Lulic herrlich. Xavier Hochstrasser: Note 4,5 Durfte von Anfang an spielen und war jederzeit bemüht, Struktur in sein Spiel und jenes der Young Boys zu bringen. In einigen Phasen aber lief das Geschehen an ihm vorbei. Gab vor dem 2:0 Sutters den letzten Pass. Moreno Costanzo: Note 5,5 Der auffälligste Akteur auf dem Kunstrasen. Nahezu jeder Angriff der Young Boys lief über den vifen Spielmacher, der grossartige Übersicht bewies – und das 1:0 mit einem Freistoss sowie das 3:1 mit einem tollen Steilpass vorbereitete. Senad Lulic: Note 5,5 Lulic spielte seine Schnelligkeit gegen eher hüftsteife Gegenspieler aus, und bewies bei seinem herrlichen Tor zum 4:1 auch Entschlossenheit. Henri Bienvenu: Note 4,5 Erzielte das 1:0 mit einem Kopfball nach Freistoss Costanzos, war aber sonst teilweise nicht ideal ins Kombinationsspiel seiner Hinterleute integriert. Fleissig und lauffreudig. Ammar Jemal: Note 4 Kam in der 68. Minute für Hochstrasser, danach war Spycher im zentralen Mittelfeld und Jemal hinten links – wo er einen sehr soliden Vortrag ablieferte, bis er den Elfmeter kurz vor Schluss verschuldete. Noten: 6=herausragend; 5=gut; 4=solid;3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-YB--Odense-21-Oktober-2010/story/19047513
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:26 |
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Berner Zeitung, 22.10.2010 Petkovic warnt trotz Sieg vor «heiklem Rückspiel»YB hat die drei budgetierten Punkte gegen Odense geholt und – mit defensiven Abstrichen – beim 4:2-Sieg überzeugt. Am Ende gab es im Stade de Suisse für den YB-Anhang doch noch Erwärmendes zu feiern. 4:2 hatten die Young Boys soeben BK Odense aus Dänemark besiegt und Platz 2 in der Gruppe H zementiert. Die Ausgangslage ist nun günstig, auch wenn Trainer Vladimir Petkovic sie als «nicht gross verändert» betrachtet. Leader Stuttgart bezwang Getafe im ersten europäischen Auftritt seit der Entlassung des Schweizer Trainers Christian Gross 1:0. Für die Berner ist das insofern erfreulich, als dass die Schwaben ihnen mit einem weiteren Sieg am nächsten Spieltag bei Getafe die Tür zum zweiten Schlussrang und somit dem Überwintern im Europacup weit aufstossen würden. Nordische Härte OdensesDer Weg zum YB-Sieg gegen Odense war ein kalter, der Witterung entsprechend wurde von den beiden Mannschaften zu Beginn nur Tiefkühlkost aufgetischt. Manch einer der 12'511 Zuschauer hätte seinen Schalensitz wohl gerne mit einem Plätzchen an der Weinmesse getauscht, wo wirtlichere Bedingungen herrschten. YB gelangte trotz trister Kulisse mit fortschreitender Dauer besser ins Spiel und wusste dem Publikum das eine oder andere warme Häppchen zu servieren. Nach ersten Annäherungen ans dänische Tor war es in der 25. Minute Henri Bienvenu, der die Young Boys nach feiner Freistossflanke Moreno Costanzos per Kopfball wuchtig in Führung brachte. Das Spiel blieb auch in der Folge eher fahrig, es war eine unterkühlte Angelegenheit. Die Gäste demonstrierten zwar nordische Härte – den Vergleich der kurzärmlig angetretenen Spieler gewannen sie 5:3. Scott Sutter hatte im Langarmshirt in der 34. Minute die Kraft für einen Sololauf. Nach einem Doppelpass mit Xavier Hochstrasser stürmte er unbedrängt bis auf Strafraumhöhe und zog ab – Odense-Goalie Alexander Lund Hansen liess den scharfen, aber haltbaren Schuss passieren. Ob der Kunstrasen schuld war? Odense vermochte die mangelnde Erfahrung auf dem Plastikuntergrund jedenfalls nie zu kaschieren. In der ersten Halbzeit spielte das Team von Uffe Pedersen keine gefährliche Torchance heraus, und einmal klärte Christoph Spycher im letzten Moment (30. Minute). Zurückhaltung bei PetkovicAus der Pause aber schien der Tabellenvierte der dänischen Superliga frischer zurückzukehren, sofern das bei diesen Temperaturen möglich war. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Peter Utaka per Kopf der Anschlusstreffer. Aus Berner Sicht das Gute, und letztlich eben Erwärmende dieses Abends, war, dass sich YB vom «gefährlichen Resultat 2:0» (Petkovic) nicht lange beirren liess – und sofort nach dem Gegentor wieder angriff. Zuerst traf David Degen nach perfektem Zuspiel von Costanzo (61.), dann war es Senad Lulic, der in der 74. Minute einen Konter auslöste und auch zum 4:1 abschloss. Odense kam nicht über späte Resultatkosmetik via Foulpenalty durch Chris Sörensen (84.) hinaus. Bei YB zeigte man sich zufrieden, freute sich nach dem zweiten Europa-League-Heimsieg aber zurückhaltend. Trainer Petkovic warnte vor «dem heiklen Rückspiel auf schwierigem Terrain» in Dänemark am 4. November. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Petkovic-warnt-trotz-Sieg-vor-heiklem-Rueckspiel/story/10773059
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:29 |
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Berner Zeitung, 22.10.2010 Die Kunst der offensiven DreierketteBeim 4:2-Erfolg gegen Odense in der Europa League hat YB offensiv überzeugt. Der brillante Spielmacher Moreno Costanzo sowie die wirbligen Flügelspieler Senad Lulic und David Degen verstanden sich prächtig. Wer am kalten Donnerstagabend im Stade de Suisse genau hinschaute, erkannte erneut Revolutionäres. Hat irgendjemand behauptet, Vladimir Petkovic verzichte seit einigen Wochen auf die Dreierkette? Der Trainer, bekanntlich ein Freund der gepflegten Offensive, hat die umstrittene Anordnung zwar in der Abwehr aufgelöst und vertraut dort der guten, alten Viererkette – aber er hat sie gleichzeitig ein halbes Spielfeld weiter vorne gleich wieder installiert. Und dort lässt Petkovic die Protagonisten – die jetzt Degen, Costanzo und Lulic und nicht mehr Ghezal, Dudar und Affolter heissen – lustvoll wirbeln, prächtig kombinieren, fleissig rotieren. Gefragt sind in der offensiven Dreierkette nicht Disziplin, Stellungsspiel und Kopfballstärke, sondern Technik, Fantasie und Schnelligkeit. Und damit der Gegner komplett verwirrt ist, hat Vladimir Petkovic das Trio Infernale in ein 4-1-4-1-System versteckt, wo mal Thierry Doubai und mal – wie gestern gegen Odense – Xavier Hochstrasser als Tarnung neben den drei Tenören aufgestellt ist. Raffinesse und TorgefahrUnd damit ist auch eine zweite weit verbreitete Meinung als Märchen entlarvt. Hat irgendjemand behauptet, YB habe sich auf dem Transfermarkt nicht gut verhalten? Senad Lulic, bosnischer Nationalspieler, und Moreno Costanzo, Schweizer Jungnationalspieler, sind erst seit diesem Sommer in Bern, und wenn Costanzo nach dem 4:2-Erfolg gegen Odense sagte, die YB-Spieler würden sich in der Offensive immer besser verstehen, so muss das für die Konkurrenz wie eine Drohung klingen. «Wir haben grosses Potenzial», sagte derweil Lulic, «und heute waren wir effizient.» Lulic, 24, und Costanzo, 22, sind jung, talentiert und spielfreudig, und zusammen mit David Degen, 27, bilden sie eine offensive Dreierkette mit Kunst, Raffinesse und Torgefahr auf gediegenem Level. Selbstverständlich gibts auch noch andere begabte, entwicklungsfähige Fussballer bei den Young Boys, und regelmässig beobachten ja Scouts internationaler Klubs die YB-Spiele. Nicht nur die drei von der Dreierkette aber haben mit den Bernern noch hohe Ziele, sie wollen Titel gewinnen und in der Europa League überwintern. Lulic, gestern Torschütze zum 4:1, sagte: «Wir haben uns mit dem 4:2-Sieg gegen Odense eine gute Ausgangslage geschaffen, die Sechzehntelfinals zu erreichen.» Costanzo, zweifacher Vorbereiter am Donnerstagabend, erklärte: «Wir haben unseren Aufwärtstrend bestätigt.» Und Degen, mit Tor und Assist gegen Odense, urteilte: «Natürlich haben wir gegen Odense gut gespielt. Aber wir müssen solche Leistungen konstant zeigen. Dann erst sind wir ein Spitzenteam.» Und weil David Degen ein aufgeweckter Zeitgenosse ist, ärgerte er sich auch ein wenig: «Vielleicht entscheidet am Ende die Tordifferenz übers Weiterkommen. Wir hätten einen Penalty verdient gehabt, und die Gegentore waren ärgerlich.» Auch Lulic fand trotz gelungenem Abendeinsatz kritische Ansätze: «Am Anfang hatten wir Probleme, so schwach ist Odense nicht. Wir werden im Rückspiel aufpassen müssen.» Costanzos EhrlichkeitVorerst aber wollen die Young Boys in den Heimspielen gegen Bellinzona (am Sonntag) und GC (31.Oktober) ihre Situation in der Liga verbessern. «Da müssen zwei Siege her», forderte Lulic, und auch Degen fand: «Wir müssen in den nächsten Wochen endlich unsere Aufholjagd beginnen.» Aber weil dieser kalte Donnerstagabend im Stade de Suisse eben durchaus auch revolutionäre Züge hatte, gehört das Schlusswort Costanzo, der es (ausgerechnet als Künstler) doch tatsächlich als Erster wagte, den vor kurzem noch heiligen Plastikrasen in Bern öffentlich zu kritisieren. «Natürlich sind wir auf Kunstrasen stark, während Odense Mühe hatte. Aber jeder Fussballer spielt lieber auf Naturrasen, der ja wohl auch bei uns bald wieder im Stadion sein wird.» Hat irgendjemand behauptet, YB-Spieler dürften nicht über den Kunstrasen lästern? http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Kunst-der-offensiven-Dreierkette/story/30192857
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 10:34 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Europa League, YB - Odense 4:2 (2:0)
YB feiert einen weiteren Sieg in der Europa League: Die Berner schlugen den dänischen Vertreter Odense BK verdient mit 4:2 (2:0). Bienvenu (25.) und Sutter (34.) erzielten die Tore zur 2:0-Pausenführung, Degen (61.) und Lulic (74.) trafen in der zweiten Halbzeit. Für Odense schossen Utaka (48.) und Sørensen (84.) die Tore.
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Ein schöner Moment zu Beginn des Europacup-Abends: Emiliano Dudar erschien unter grossem Applaus erstmals nach seinem Unfall (12. September 2010) wieder im Stadion. Er richtete einige Worte an die YB-Fans, dann ging es im Stade de Suisse los...
Der Gast aus Dänemark, Odense BK, erwischte den besseren Beginn. Bereits nach kurzer Zeit tauchte Kadrii vor dem YB-Tor auf, Affolter und Wölfli konnten die Situation gemeinsam bereinigen. Wenig später prüfte der auffällige Stürmer Utaka den Goalie der Young Boys mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze. YB kombinierte in der Startphase zwar gefällig, konnte dabei aber Gefahr keine entwickeln. Nachdem Odense-Verteidiger Sørensen die dritte Chance für das Gastteam vergeben hatte, kamen die Einheimischen besser ins Spiel. Ein seitlicher Freistoss von Costanzo führte zum ersten Tor des Spiels: Bienvenu setzte sich im Duell gegen Håland durch und köpfte YB in Führung (25.). Wenige Minuten später setzte sich Scott Sutter über die rechte Seite durch, schoss aus vollem Lauf und traf zum 2:0 in die linke Torecke (34.).
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 12511 Schiedsrichter: Blom (NED)
Tore: 25. Bienvenu (Kopfball; Costanzo) 1:0. 34. Sutter (Rechtsschuss; Hochstrasser) 2:0. 48. Utaka 2:1. 61. Degen (Rechtsschuss; Costanzo) 3:1. 74. Lulic (Rechtsschuss, Degen) 4:1. 84. Sørensen (Foulpenalty) 4:2.
Auswechslungen: 68. Jemal für Hochstrasser. 72. Helveg für Gislason. 78. Demba für Utaka. 79. Regazzoni für Costanzo. 85. Absalonsen für Kadrii. 87. Raimondi für Bienvenu.
Ersatz: YB: Bürki, M. Schneuwly, C. Schneuwly, Mayuka. Odense: Ousager, Andreasen, Feldballe, Høegh.
Bemerkungen: YB ohne Dudar und Lingani (beide rekonvaleszent).
Verwarnungen: 15. Ruud (Foul), 84. Jemal (Foul).
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Grizzly
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 11:14 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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bievenu hat sich wieder zurückgemeldet. scheint langsam wieder in form zu kommen, der junge.
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 14:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 22.10.2010
YB zeigt die Schoggi-Seite
YB geht weiter unbeirrt den «verkehrten» Weg. National flop. Europäisch top: 4:2-Sieg gegen Odense aus Dänemark.
Nach Getafe (2:0) putzt YB auch die Dänen vom Kunstrasen. «Das war keines unserer besten Spiele. Aber genügend gut, um es sicher zu gewinnen», resümiert Trainer Vladimir Petkovic die 90 Minuten trefflich.
YB spielt nicht wahnsinnig gut – aber gewinnt. Wie wars gleich in der Meisterschaft? Ein toller Auftritt in Luzern – und ein 0:2 als «Lohn».
David Degen, Torschütze zum 3:1, muss die Ballpumpe niederschreien, die neben der Interviewzone einen Höllenlärm verursacht: «Das Ziel darf es nicht sein, in der Europa League Selbstvertrauen für die Meisterschaft zu tanken. Es muss umgekehrt sein.» Für den Baselbieter ist klar, was am Sonntag dem dritten Euro-Sieg im vierten Heimauftritt zu folgen hat: «Gegen Bellinzona müssen wir unbedingt gewinnen.»
Degen ist eines der Sinnbilder für die Berner Euro-Turbos. Er hat in sieben internationalen Auftritten dreimal getroffen. Damit, genau wie Henri Bienvenu, ein Tor mehr erzielt als in elf Meisterschaftsspielen. «Ja, ja, ich weiss: Ich muss meine Chancen nutzen. Dann bin ich sogar in der Torschützenliste vorne mit dabei.» Sagts, lächelt und gelobt Besserung.
Ohnehin sind nach dem Sieg über die Dänen alle ziemlich relaxed in Bern. Petkovic beispielsweise analysiert die Ausgangslage vor dem Gang nach Dänemark so: «Wir spielen da auf normalem Rasen. Das wird gewaltig schwer für uns.» Alle lachen. Nur die Dänen nicht. Sie sind nach den Tottenham Hotspurs die nächsten Jammeri, die sich über den Kunstrasen beklagen. «Und der ist erst noch kurz vor dem Spiel bewässert worden», entrüstet sich Trainer Uffe Pedersen.
Dabei hat der gute Mann genügend Baustellen im eigenen Team. Eine miese Abwehr. Ein floppender Ersatzgoalie. Und eine Bilanz von drei Spielen und drei Niederlagen, seit er das Amt von Lars Olsen übernommen hat. In den beiden Spielen gegen den FC Kopenhagen (0:5) und nun gegen YB gab es neun Gegentore. Odense ist ein Paradebeispiel dafür, was ein Trainerwechsel so alles NICHT bringen kann.
In Bern ist man sicher nicht schlecht beraten, sich dies weiterhin vor Augen zu halten.
_________________ For Ever
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