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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 3. November 2004, 20:44 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Kämpft Berner, kämpft!!! - Der Kindergartenverein aus der Chemie Stadt mit sind schon lange fällig! 
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. November 2004, 12:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 6.11.2004
Der neunte Anlauf
Die Young Boys wollen am Sonntag im Spitzenkampf gegen Titelverteidiger Basel den Aufwärtstrend bestätigen
Dank verbesserter defensiver Stabilität haben die Young Boys in den letzten Wochen wieder zum Erfolg zurückgefunden. Morgen Sonntag wird die Defensive einem Härtetest unterzogen: YB spielt im St.-Jakob-Park gegen Leader Basel (16.00 Uhr).
Guido Lichtensteiger
Die Bilanz der Young Boys im St.-Jakob-Park ist ernüchternd. In acht Anläufen haben die Berner auf dem Rasen des derzeit grössten Schweizer Stadions ausschliesslich Enttäuschungen erlebt. In der Meisterschaft musste YB sechsmal als Verlierer vom Platz (Torverhältnis 3:14), im Cup der Saison 02/03 entschied das Penaltyschiessen zuungunsten der Berner, und in der Uefa-Cup-Qualifikation der letzten Spielzeit reichte es dem Team von Trainer Hans-Peter Zaugg gegen MyPa Anjalankoski nur zu einem 2:2-Remis, das zugleich das jähe Ende der Europacupträume bedeutete. Diese Negativserie will YB morgen Sonntag durchbrechen. «Wir fahren mit dem klaren Ziel nach Basel, mindestens einen Punkt, zu erringen. Und wenn es drei werden, sagen wir auch nicht Nein», sagt Mark Disler. Für den Captain der Berner hängt die bisherige Erfolglosigkeit in Basel weniger mit dem Stadion («Vor vielen Zuschauern zu spielen macht schliesslich grossen Spass. Das können wir ab nächster Saison im Wankdorf hoffentlich auch erleben»), als viel mehr mit der enormen Heimstärke des FCB zusammen. «Dazu kommt, dass wir von Basel nicht unterschätzt werden. Wenn das Team von Christian Gross einmal Punkte abgibt, dann eher gegen einen Aussenseiter.»
Mehr defensive Stabilität
Der Weg zum Erfolg, sagt Disler, führe im St.-Jakob-Park noch ausgeprägter über eine solide Defensive als anderswo. «Einerseits ist Basel offensiv sehr stark, anderseits aber auch defensiv meist sattelfest. Man erhält kaum Möglichkeiten, Treffer zu erzielen – deshalb ist es wichtig, selber keine Tore zu erhalten und offensiv sehr effizient zu sein.» Insofern ist nicht von Nachteil, dass die Berner in den letzten Spielen vor allem in defensiver Hinsicht im Vergleich zum Saisonstart deutliche Fortschritte erkennen liessen – in der Super League gegen GC und Thun sowie im Swisscom-Cup gegen Wohlen erhielt YB insgesamt nur einen Gegentreffer, wobei Disler allerdings darauf hinweist, dass man im Derby gegen Thun sehr viel Glück benötigt habe. Der 30-Jährige führt die wiedergefundene Stabilität vor allem auf eine kleine Rochade im Spielsystem zurück: Mit Roman Friedli und Yao Aziawonou ist das zentrale Mittelfeld klar defensiver ausgerichtet, wovon die Verteidiger profitieren.
Steigerungspotenzial vorhanden
Das «Zwischentief» der Young Boys, welches seinen Tiefpunkt im Match gegen St. Gallen hatte, war die sportlich schwierigste Zeit, die Disler in seinen bisher viereinhalb Saisons seit 2000 bei YB erlebt hat. «Aber nach der überaus erfolgreichen letzten Meisterschaft war für mich ohnehin klar, dass die jetzige Saison enorm schwierig werden würde.» Disler weist mit Blick auf die lange Verletztenliste aber auch darauf hin, dass man spielerisch noch über beträchtliches Steigerungspotenzial verfüge. «Das Verletzungspech, das wir in den letzten Wochen und Monaten hatten, ist schlicht unglaublich.»
Als zentralen Punkt dafür, dass man sich wieder auf einem guten Weg befinde, betrachtet Disler die Ruhe, die innerhalb des Vereins geherrscht habe. «Obwohl als Folge der gesteigerten Erwartungshaltung der Druck von aussen immer stärker wurde, arbeiteten wir, das heisst Spieler, Trainer und Vorstand, seriös und hart weiter; wir liessen uns nicht verunsichern und oder in eine Negativspirale ziehen.»
Die Spiele vom Sonntag: Thun - Schaffhausen (14.30), Basel - Young Boys (16.00), GC - St. Gallen (16.00), Servette - Xamax (16.00), Aarau - Zürich (16.15).
Rangliste (je 13 Spiele): 1. Basel 25. 2. Thun 21. 3. YB 20. 4. Xamax 19. 5. Zürich 18. 6. Aarau 16. 7. GC 15. 8. Servette 13. 9. Schaffhausen 12. 10. St. Gallen 11.
Neri und Steinsson
Die Situation, in welcher sich die Young Boys befinden, sei nicht einfach, sagt Reto Gertschen. «Aber wir müssen und können damit umgehen.» Der Sportchef spricht die nach wie vor überaus angespannte Personalsituation an. Es fehlen weiterhin Patrick De Napoli, Sadik Coubagéat, Adrian Eugster, Johan Berisha, Marco Wölfli und Gürkan Sermeter. Neu zu den Abwesenden gehört Thomas Häberli (gesperrt nach dem Platzverweis im Derby). Dafür kann Joël Magnin, der gegen Thun gesperrt gewesen war, wieder eingesetzt werden. Einen Lichtblick gibt es im Fall Francisco Neri: Der Brasilianer, der wegen eines Bänderrisses in der Schulter während Monaten ausgefallen war, wird in Basel zumindest auf der Ersatzbank Platz nehmen können.
Es zeichnet sich ab, dass Trainer Hans-Peter Zaugg in der zweiten Saisonhälfte ein weiterer (Innen-)Verteidiger zur Verfügung steht: YB bekundet starkes Interesse an der Verpflichtung des Isländers Gretar Steinsson. Der 22-jährige Defensivspieler war bereits im Sommer getestet worden; weil sein Vertrag mit dem isländischen Klub Akranes aber bis Oktober lief, sah man von einer Verpflichtung ab. Nun befindet sich Steinsson erneut im Probetraining – mit sehr guten Aussichten, Ende Januar als «vollwertiges» Mitglied des Zaugg-Teams ins zweiwöchige Trainingslager nach Uruguay zu reisen. (gui)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. November 2004, 12:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 6.11.2004
«Auch auswärts frech spielen»
Am Sonntag (16 Uhr) gastiert YB im Basler St. Jakobspark. YB-Trainer Hanspeter Zaugg hat viele Verletzte zu beklagen, spricht aber auch über den FC Basel, die Meisterschaft, seine Mannschaft und das neue Stadion.
Hanspeter Zaugg, sind Spiele beim FC Basel immer noch etwas Besonderes für Ihre Mannschaft?
Hanspeter Zaugg: Bestimmt. Es ist nach wie vor ein gutes Gefühl, in so einem Stadion und vor so einer Kulisse spielen zu können.
Der FC Basel hat aber etwas von seinem Glanz eingebüsst.
Sie sind immer noch das beste Team mit dem stärksten Kader der Schweiz. Basel macht eine schwierige Zeit durch. Alle haben auf die Champions League hingearbeitet, und am Ende ist man in der Qualifikation gescheitert. Das ist keine einfache Situation. Doch dank dem jüngsten Erfolg im Uefa-Cup konnte Basel Selbstvertrauen tanken und wird ein starker Gegner sein.
Die Saison ist mittlerweile alt genug für ein erstes Resümee.
Viele Spitzenmannschaften kommen bis jetzt nicht an ihre Leistungsgrenze, daher fehlt in der Liga vielleicht ein bisschen der Pfeffer.
Welches Team hat Sie überrascht?
Die grösste Überraschung ist für mich Thun. Nicht nur wegen dem Tabellenplatz, sondern vor allem, weil sie einen wirklich guten Fussball spielen. Auch Xamax gehört zu den positiven Überraschungen. Obwohl es seine Heimspiele in La Chaux-de-Fonds austragen muss, ist es extrem heimstark.
Wer hat Sie enttäuscht?
Sicher GC. Man durfte eigentlich erwarten, dass sie sich gegenüber der letzten Saison steigern könnten. Aber auch den FC Zürich habe ich nach den guten Verstärkungen besser erwartet. Nicht zuletzt zähle ich aber auch uns zu den Enttäuschungen. Wir sind zwar wieder vorne in der Tabelle, aber mit der Art und Weise, wie wir spielen, sind wir noch nicht zufrieden.
Woran liegt das?
Wir haben im Moment einfach zu viele verletzte Spieler. Gegen Basel fehlen uns nicht weniger als zehn Spieler, von denen die meisten zum Stamm gehören. Das macht unsere mangelnde Spielkultur erklärbar.
Insbesondere die Offensive von YB wirkt nicht sehr gefährlich.
Wir müssen im Moment einfach zu viel Aufwand betreiben, um überhaupt zu Chancen zu kommen. Ich hoffe, dass Neri bald wieder einsatzbereit ist. Wenn er spielt, können wir auch mal einen Ball nach vorne schlagen und es kann sich eine Torgefahr entwickeln. Derzeit sind wir ein bisschen einfach auszurechnen.
Gegen Basel ist auch noch Thomas Häberli gesperrt. Wie werden Sie spielen?
Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Sehr wahrscheinlich werden wir Häberli eins zu eins durch Magnin ersetzen, der zum Glück wieder spielen kann.
YB führt die Auswärtstabelle an, noch vor einem guten Jahr war das Team vor allem zu Hause stark.
Das stimmt. Wir wollen aber auch auswärts frech und offensiv spielen. Unseren zweiten Platz in der vergangenen Saison holten wir nicht zuletzt dank der guten Ergebnisse auf fremden Plätzen.
Was erwarten Sie von der Mannschaft in diese letzten Phase vor dem Umzug ins neue Stadion?
Es ist wichtig, dass wir uns in dieser Hinrunde noch durchbeissen und den Kredit, den wir uns erarbeitet haben nicht verspielen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Rückrunde, wenn alle fit sind, wieder stärker aufspielen werden. Es geht jetzt langsam daran, die Mannschaft für das neue Stadion aufzubauen. Jeder Spieler weiss, dass der Verein die eine oder andere Verstärkung verpflichten wird und muss die Zeit jetzt noch nutzen, um sich für das neue Team zu empfehlen.
Sind die Gedanken an das neue Stadion vor dem Spiel in Basel konkreter als sonst?
Ja, ich glaube schon. Die Motivation ist gross, wir haben kürzlich noch einmal zusammen das neue Stadion besichtigt. Und alle freuen sich. So ist das Spiel im Joggeli vor dem Hintergrund, dass wir auch bald über ein schönes, neues Stadion verfügen, ein zusätzlicher Anreiz.
«Mit der Art und Weise, wie wir Fussball spielen, sind wir noch nicht zufrieden.»
Hanspeter Zaugg: «Es ist wichtig, dass wir uns in dieser Hinrunde noch durchbeissen und den Kredit, den wir uns erarbeitet haben, nicht verspielen.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. November 2004, 20:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 8.11.2004
Klar, aber mit bitterem Beigeschmack
Die Young Boys zeigen in Basel eine beachtliche Leistung, müssen sich aber dem klar besseren Gegner 1:2 (1:1) geschlagen geben
Nach drei Siegen in Folge musste YB wieder als Verlierer vom Platz, 1:2 auswärts gegen Basel. Aufgrund der Chancen war der Sieg der Gastgeber verdient; die Entscheidung fiel jedoch nach einem wohl zu Unrecht gepfiffenen Penalty.
Guido Lichtensteiger
Wütend stürmte Mark Disler unmittelbar nach dem Schlusspfiff in die Kabine. Verärgert war der Captain der Young Boys nicht primär über die 1:2-Niederlage gegen den FC Basel, sondern in allererster Linie über zwei Entscheide von Schiedsrichter Massimo Busacca. Diese hatten wesentlichen Einfluss auf den Ausgang der Partie im St.-Jakob-Park. Erst taxierte der Unparteiische in der 50. Minute ein Duell im Berner Strafraum zwischen Disler und Christian Gimenez als penaltywürdig; dann beurteilte er in der 81. Minute ein Handspiel von Matias Delgado als unabsichtlich. Die erste Szene führte zum 2:1 durch Gimenez, in der zweiten wurde YB die Möglichkeit genommen, ebenfalls vom Elfmeterpunkt aus auszugleichen.
TV-Bilder zeigten, dass der Schiedsrichter mit beiden Entscheiden falsch gelegen hatte, dass Gimenez’ Sturz der Kategorie Schwalbe anzurechnen ist und Delgados Hand zum Ball ging. Zu keinen Diskussionen führte die rote Karte gegen Roman Friedli, der in der 92. Minute als hinterster YB-Spieler Gimenez daran hinderte, allein auf Patrick Bettoni zuzustürmen.
Verdienter Sieger
So bitter es ist, auf diese Art und Weise beim Leader zu verlieren, und so berechtigt der Ärger der Young Boys: Der Basler Sieg geht vollauf in Ordnung. Dies befand auch YB-Trainer Hans-Peter Zaugg: «Der Sieg Basels ist verdient, daran gibt es nichts zu rütteln. Bitter ist, dass zwei diskutable Entscheide des Schiedsrichters das Spiel entschieden haben.»
Basel war über die gesamte Spielzeit hinweg gesehen klar besser und verzeichnete bedeutend mehr hochkarätige Torchancen als die Gäste, die in der ersten Halbzeit kompakt auftraten, sich oft in zwei Reihen mit acht Mann an den eigenen Strafraum zurückzogen und durch Francisco Neri ihre einzige Chance zum 1:1-Ausgleich nutzten. Bereits zur Pause hätte der Meister deutlich führen und in der zweiten Halbzeit weitere Treffer folgen lassen müssen. Hätten Gimenez, Julio Hernan Rossi, Mladen Petric und Philipp Degen nur einen Teil ihrer Torchancen ausgenützt, die Schiedsrichterentscheide hätten niemals in diesem Ausmass zu reden gegeben.
Zwei Berner Lichtblicke
Dass zwischen den beiden Teams nur ein Tor Unterschied lag, hatte zwei Gründe: Einerseits gingen die Basler mit ihren Möglichkeiten zu fahrlässig um, anderseits scheiterten sie immer wieder am hervorragend agierenden YB-Goalie Patrick Bettoni. Der 28-Jährige, der vor Wochenfrist gegen Thun entscheidenden Anteil am Derbysieg der Young Boys gehabt hatte, spielte fehlerfrei und unterstrich mit Nachdruck seine Ambitionen, auch nach Marco Wölflis Rückkehr die Nummer 1 im YB-Tor bleiben zu wollen. Bettoni zeigte gute Reflexe, agierte sowohl bei Weitschüssen als auch bei hohen Bällen sicher. Beim ersten Gegentreffer durch Mille Sterjekovski (12.) war er machtlos. Beinahe wäre Bettoni sogar noch der Matchwinner geworden. Denn beim Penalty ahnte er die richtige Ecke, kam jedoch nicht mehr an den von Gimenez präzis abgegebenen Schuss heran.
Der zweite grosse Lichtblick im Zaugg-Team war die Rückkehr von Francisco Neri. Der Brasilianer hatte sich Anfang August in Belgrad die Bänder in der Schulter gerissen. Er hatte zuletzt wohl wieder mit der Mannschaft trainiert, aber noch ohne in die Zweikämpfe zu gehen – in Basel kam er nur von Beginn an zum Einsatz, weil die ohnehin schon sehr lange Absenzenliste der Berner um die Namen Boban Maksimovic und Joel Magnin angewachsen war. Zaugg brauchte den unfreiwilligen Entscheid, Neri zu nominieren, nicht zu bereuen. Am Anfang wohl noch zaghaft in den Zweikämpfen, steigerte er sich von Minute zu Minute – mit dem Ausgleichstreffer in der 31. Minute als verdientem Lohn. Es war sein fünfter Treffer im vierten Meisterschaftsspiel für YB. Hätte Neri in der 72. Minute seine zweite Chance des Spiels genutzt, seine Rückkehr hätte märchenhafte Züge erhalten. Angesichts des Spielverlaufs wäre das aber wohl etwas zu viel des Berner Glücks gewesen.
Basel - Young Boys 2:1 (1:1) St.-Jakob-Park. – 26 680 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 12. Sterjekovski 1:0. 31. Neri 1:1. 51. Gimenez (Foulpenalty) 2:1. – Rote Karte: 92. Friedli (Notbremsefoul). – Verwarnungen: 35. Rochat (gelb). – Bemerkungen: Basel ohne Yakin (verletzt), Ergic (krank) sowie Huggel und Chipperfield (beide gesperrt); YB ohne Häberli (gesperrt), Sermeter (rekonvaleszent nach Lungenentzündung), Magnin (krank), Kerhli, Eugster, Coubageat, De Napoli, Carreño, Berisha, Wölfli und Maksimovic (alle verletzt). Super-League-Debüt von Marco Schneuwly. 64. Lattenschuss Rossis.
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Smiljanic, Kléber; Delgado; David Degen, Rossi, Petric, Sterjekovski (78. Mesbah); Gimenez.
Young Boys: Bettoni; Geiser (87. Schneuwly), Knez, Disler, Rochat; Urdaneta, Friedli, Aziawonou, Melunovic; Neri, Chapuisat (63. Burki).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. November 2004, 20:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 8.11.2004
YB – ein ganzes Team schaute zu
Wer so viele Torchanchen vergibt wie gestern der FC Basel, gewinnt in der Regel nicht. Gegen die ersatzgeschwächten Young Boys reichte es trotzdem. Der FCB siegte 2:1 (1:1). YBs Roman Friedli sah nach einer Notbremse rot.
Wölfli im Tor; Kehrli, Carreño, Eugster in der Verteidigung; Coubadja, Sermeter, De Napoli, und Magnin im Mittelfeld sowie Maksimovic, Häberli und Berisha im Sturm. Das war gestern nicht YBs Aufstellung gegen den FC Basel – nein, diese elf Spieler fehlten auf dem Matchblatt der Berner. Sie waren entweder gesperrt, verletzt oder krank. Angesichts dieser Tatsache verdient die Leistung der Young Boys beim 1:2 (1:1) Respekt. «Kämpferisch kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen», sagt denn auch YB-Trainer Hanspeter Zaugg, «der Sieg der Basler geht in Ordnung. Aber», ergänzt Zaugg, «sechs Minuten vor Schluss unterschlug uns der Schiedsrichter einen Handspenalty.» Es wäre der für einen solchen Match so typische Ausgleichstreffer zum 2:2 gewesen – frei nach dem Motto: «Wer die Tore nicht schiesst, erhält sie halt.» Weil Referee Busacca hinter der Intervention von Delgado im Strafraum aber keine Absicht sah, blieb der Penaltypfiff aus.
Pomadige Basler
Was der turmhohe Favorit Basel gestern den 26 860 frierenden Fans im St.-Jakob-Park bot, grenzte an Arroganz. Nach einer ersten Druckperiode mit dem 1:0 nach zwölf Minuten durch Mile Strejovski, begünstigt von einem Stellungsfehler Fabian Geisers, hörte der FCB auf, Fussball zu spielen. Die Basler Stars spulten ihr Programm lustlos wie im Training herunter. Das Team von Christian Gross liess eine Chance nach der anderen aus. Und wenn der Ball einmal aufs Tor kam, zeigte sich der reflexschnelle Patrick Bettoni auf der Höhe seiner Aufgabe. Der YB-Goalie gehörte zusammen mit den Soliden Mark Disler und Alain Rochat in der Abwehr zu den auffälligsten Akteuren. Geiser und der wenig inspiriert wirkende Ivan Knez dagegen konnten gestern als Verteidiger nicht genügen. In der 31. Minute bestrafte Neri mit einem wuchtigen Kopfball nach einer gut getimten Flanke von Melunovic Basels Pomadigkeit. YB konnte das 1:1 bis kurz nach der Pause retten. Ein Tackling von Disler gegen den sofort fallenden Gimenez führte zum umstrittenen Penalty – und nicht zur Verwarnung des Argentiniers wegen einer Schwalbe. Gimenez schoss selber, traf und leitete damit YBs vierte Saisonniederlage ein.
Neris Comeback gelungen
Gefreut hat sich Hanspeter Zaugg über das Comeback von Stürmer Francisco Neri. Anfang August hatte sich der Brasilianer im Qualifikationsspiel zur Champions League in Belgrad gegen den Roten Stern (0:3) einen Bänderriss in der Schulter zugezogen – gestern bereicherte Neri mit seinen Rushes das Angriffsspiel der Berner. Krönung eines gelungenen Comebacks war sein 5. Saisontor. Viel mehr als das 1:2 dürfte Zaugg die Tatsache schmerzen, dass mit Roman Friedli ein neuer Name auf die Abwesenheitsliste kommen wird. Der eifrige Mittelfeldspieler stoppte in der 92. Minute den durchgebrochenen Rossi regelwidrig – Busacca zeigte Friedli dafür die rote Karte.
Interesse an Steinsson
Neuigkeiten gibt es von der Transferfront. Die Berner sind am isländischen Nationalspieler Gretar Steinsson interessiert. Der 22-jährige Defensivspieler von Akranes wäre eine Alternative für die Innenverteidigung. Letzte Woche wurde der Isländer erneut in Bern getestet. Einiges deutet darauf hin, dass Steinsson Ende Januar mit dem Fanionteam ins zweiwöchige Trainingslager nach Uruguay verreisen wird.
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Basel - Young Boys 2:1 (1:1)
St. Jakob-Park. - 26860 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 12. Sterjovski 1:0. 31. Neri 1:1. 51. Gimenez (Foulpenalty) 2:1.
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Smiljanic, Kléber; Delgado; David Degen, Rossi, Petric, Sterjovski (78. Mesbah); Gimenez.
Young Boys: Bettoni; Geiser (87. Schneuwly), Knez, Disler, Rochat; Urdaneta, Friedli, Aziawonou, Melunovic; Neri, Chapuisat (63. Burki).
Bemerkungen: Basel ohne Chipperfield, Huggel (beide gesperrt), Yakin (verletzt) und Ergic (krank). Young Boys ohne Häberli (gesperrt), De Napoli, Coubagéat, Eugster, Berisha, Wölfli, Maksimovic, Carreño, Kehrli (alle verletzt), Sermeter und Magnin (beide krank). 64. Lattenschuss von Rossi. 92. Rote Karte gegen Friedli (Notbremse). Verwarnung: 34. Rochat (Foul).
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