Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 24 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Dezember 2006, 01:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 11.12.2006

YB im Stade de Suisse auch St. Gallen überlegen

Kunst besiegt Kampf - 3:0

bsn. Bern, 9. Dezember

Als Martin Andermatt an einem Freitag, dem 13. (Oktober), als neuer YB-Trainer vorgestellt wurde, lag das Berner Fussballteam neun Verlustpunkte hinter dem FC St. Gallen, dem damaligen Leader. Knapp zwei Monate später ist das Manko auf zwei Einheiten reduziert - und dieser Fakt macht glauben, die YB-Verantwortlichen hätten in Andermatt den passenden Innendekorateur gefunden, der im schmucken Stadion die durchaus begabten Spieler am richtigen Ort zu placieren weiss. Er setzt bedingungslos auf Hakan Yakin (wozu nicht jeder Coach den Mut hätte) und postiert vor ihm in Heimspielen zwei Stürmer (was Gernot Rohr, dem alten Trainer, schon gar nicht in den Sinn gekommen wäre). Im Spiel gegen St. Gallen ging die Taktik einmal mehr auf. In der ersten Halbzeit rannten die Berner Spieler, als müssten sie im letzten Moment überschüssige Energie des Jahres loswerden. Nach 33 Minuten und Toren Hakan Yakins (Foulpenalty), Häberlis und Chiumientos hiess es 3:0. So lautete auch das Schlussresultat - weshalb die Zahlen derzeit für sich und Andermatt sprechen: Aus sechs Heimspielen (inklusive Cup) resultierten sechs Siege und 18:3 Tore.

Der FC St. Gallen ist inzwischen zwar in den dritten Rang zurückgefallen, legt sich aber mit ebenso vielen Punkten zum Winterschlaf wie der Zweite, Sitten. Die Ostschweizer hatten vor der Reise nach Bern in Gossau zwar auf einem Kunstrasen trainiert, doch soll dieser wenig Ähnlichkeiten mit dem künstlichen Belag des Stade de Suisse gehabt haben. Entsprechend gross (und unendlich lang) waren die Anpassungsschwierigkeiten der Gäste, zumal sie eher von Kampf denn Kunst leben. Die Stürmer Alex und Aguirre, seit Sommer fleissige Torschützen, in ihrer Verantwortung aber kaum entlastet (21 von 26 real erzielten Treffern), wirkten in Bern müde. Die Mannschaft habe sich mit zunehmender Meisterschaftsdauer dem (Kräfte-)Limit genähert, sagte Rolf Fringer, der Trainer. «Es ist eindeutig, dass wir noch neue Spieler brauchen.» Doch ist Fringer offensichtlich bewusst, dass die Ansprüche nicht allzu gross sein dürfen. Auf die Frage, ob die Bundesliga-Linksverteidiger Atouba (Hamburger SV) und Ludovic Magnin (Stuttgart) Kandidaten wären, antwortete der Coach: «Diese Spieler könnten wir uns lediglich während 14 Tagen leisten.»

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Dezember 2006, 11:29 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
St. Galler Tagblatt, 11.12.2006

Eine Lektion auf Kunstrasen

Der FC St. Gallen verliert sein letztes Spiel der Vorrunde gegen die Berner Young Boys mit 0:3
Fussball. Im letzten Spiel vor der Winterpause bleibt der FC St. Gallen chancenlos. Er verliert im Stade de Suisse diskussionslos mit 0:3. Und die Verantwortlichen wissen nun, dass sie in der neuen Arena keinen Kunstrasen ausrollen sollten.

Markus Scherrer/Bern

0:3 hiess es nach 45 Minuten, 0:3 auch am Schluss. Und obwohl der FC St. Gallen im letzten Spiel der Vorrunde gegen die Young Boys weit davon entfernt war, den Gegner nur ansatzweise in Bedrängnis zu bringen, gab es hinterher aus Ostschweizer Sicht durchaus auch positive Dinge, die zu erwähnen waren. Einerseits erwies sich das Team von Trainer Rolf Fringer nicht als Spielverderber. Es sah sich nicht im Geringsten dazu veranlasst, den Bernern ihr «Christmas Special» – unter diesem Motto stand die letzte Partie im Stade de Suisse vor der Winterpause – zu vermiesen. Und andererseits gewannen die St. Galler Verantwortlichen an diesem frühen Samstagabend eine möglicherweise für sie doch wichtige Erkenntnis. Nämlich jene, dass sie für ihre Mannschaft, deren Stärken fast ausschliesslich im Kämpferischen liegen, im neuen Stadion keinesfalls einen Kunstrasen ausrollen sollten.

Die künstliche Unterlage – das zeigte das Spiel in Bern auf eindrückliche Art – ist kein Freund des FC St. Gallen, Ausgabe 2006/07. «Wir hatten Mühe, uns dem Boden anzupassen. Die Limiten wurden uns deutlich aufgezeigt», sagte Rolf Fringer später. Sie seien überfahren worden. Und dies obwohl der Trainer seine Mannschaft während einer Woche auf Kunstrasen trainieren liess. Doch im Ernstkampf rollte und rollte der Ball, und die Ostschweizer rannten diesem runden Ding meist nur hinterher. Kurz: Sie waren in allen Belangen überfordert.

«Auf die Welt gekommen»

Dass es an diesem frühen Samstagabend für den FC St. Gallen nicht gut kommen würde, stand schon früh fest. Bereits nach 59 Sekunden hatten sich die Berner ein erstes Mal gefährlich vor das Tor der Ostschweizer kombiniert. Doch Thomas Häberli vergab diese erstklassige Möglichkeit auf eine Weise, die hinterher nur eine Frage zur Folge hatte: Wie hat er es beim besten Willen nur geschafft, das Tor nicht zu treffen? Acht Minuten hatten die Zuschauer Zeit, um darauf eine Antwort zu suchen. Doch wer sie nicht fand, den kümmerte diese Frage danach nicht mehr. Denn in der neunten Minute foulte Philipp Muntwiler im Strafraum João Paulo, und Hakan Yakin verwertete den fälligen Penalty sicher zum 1:0. In der 14. Minute war Häberli, nach einem Corner von Yakin, per Kopf für das 2:0 verantwortlich. Nach 33 Minuten liessen die St. Galler dem Berner Chiumiento jenen Freiraum, den dieser zum 3:0 nutzte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste nur gerade einmal gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen.

Danach schalteten die Young Boys mehr als einen Gang zurück. Und was sie nach der Pause absolvierten, dürfte aus ihrer Sicht nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit gewesen sein. Deshalb hätten sie sich in der zweiten Halbzeit auch «einigermassen verkauft», sagte Fringer. «YB hat hochverdient gewonnen. Wir sind auf die Welt gekommen.»

«Besser als hervorragend»

Auch wenn der FC St. Gallen in seinem letzten Spiel in diesem Jahr eine Lektion auf Kunstrasen erteilt bekam, darf er trotzdem auf eine gelungene Vorrunde zurückblicken. Dass er in der Spitzengruppe, mit 32 Punkten aus 18 Partien, überwintert, durfte zu Beginn der Saison keineswegs erwartet werden. Gerade in den vergangenen Spielen habe man aber gesehen, dass seine Mannschaft in diesem Herbst «hochtourig gelaufen» sei. Auch deshalb liefen die St. Galler zuletzt auf «dem letzten Zacken», wie Fringer immer wieder sagte. «In Anbetracht dessen ist unsere Rangierung besser als hervorragend.»

Dass es gut ist, dass nun Winterpause ist, versteht sich deshalb von selbst. Die Ostschweizer haben nun Gelegenheit, sich bis im Frühjahr von ihren vielen Parforceleistungen zu erholen, neue Kräfte zu tanken und die Mannschaft weiter zu verstärken. Fringer sieht einige Dinge, die zu verbessern sind. Aus der Verteidigung komme noch zu wenig Kreativität. Das Mittelfeld entwickle noch zu wenig Torgefahr. «Und ich möchte nicht immer mit vier Zylindern gegen sechs Zylinder fahren müssen. Auch ich möchte einmal sechs Zylinder besitzen», sagte Rolf Fringer.

Auf welchen Positionen die Mannschaft auf die Rückrunde hin mehr Qualität erhalten soll, will der Trainer nicht öffentlich machen. Er will nicht reden, sondern zusammen mit Sportchef René Weiler handeln. Dass der Verein aber auf der Position des linken Aussenverteidigers und im offensiven Mittelfeld – um auch eine Alternative für Jürgen Gjasula zu haben – Handlungsbedarf sieht, dürfte mittlerweile ein offenes Geheimnis sein.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Dezember 2006, 11:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25
Beiträge: 1122
Wohnort: Zollikofen
Hey si das Gränine. Di Kunstrasediskussion geit mir langsam ufe Sack! Dr Kunstrase sich jetzt haut mau eifach da und dadermit Basta. We Basu kunstrase hät würd me äue nid so es gschrei drum mache.
Und wemer am Blatter Seppu wei gloube isch das gli unvermeidbar das überau Kunstrase ligt. Di huere Ostschwitzer Pisschöpf sou endläch mau d'Fräusse haute!

_________________
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Dezember 2006, 13:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 10. Mai 2006, 12:56
Beiträge: 144
Wohnort: Im Osten
Jo genau Pantherli gibi der recht, schizzt mi au langsam ah dass immer alli am umestämpfele sind wenns geg YB velüret immer heissts de: "Jo sie haben einen Vorteil, kennen sich besser auf dem Kunstrasen aus bla bla bla"

Ich chas nüme ghöre, akzeptierets doch entli emol, sWankdorf het en Kunstrase- schluss aus fertig!

_________________
Young Boys- Ein Rudel in Gelb-Schwarz...


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 24 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 30 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de