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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 09:49 
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Varela hat sich gut durchgesetzt im sturm. könnte mir gut vorstellen, dass er in zukunft auch so spielt. oder eben der rechte-MF-flitzer! ;)

habe leider das gegentor nicht "ganz" mitgekriegt.. sah irgendwie nach einem wölfli-patzer aus !?

schade reichte es nur für ein 1:1 .. aber eben, für das erste saison spiel, not bad!

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medén ágan


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 09:51 
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black_panther hat geschrieben:
Aber was war los mit der Verpflegung??? Gegen Ende letzte Saison hatten Sie langsam den dreh raus. Und nun... riesen Schlangen vo dem Grill & Co. und kaum ein vorwärtskommen. Unter speditiv arbeiten verstehe ich etwas anderes!


Sie rechneten ja auch nur mit 15 000 zuschauer und somit wurde wohl nicht so viel personal eingestellt...

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:48 
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Bund, 20.07.2006

Elan und Kunstrasenschach

YB überzeugte vor der Pause mit einer starken Leistung und enttäuschte in der zweiten Halbzeit mit uninspiriertem Ballgeschiebe. In der Summe ergab das zum Saisonstart vor 20 693 Zuschauern gegen Basel ein 1:1.

Es wäre eine Fälschung der Tatsachen, würde man behaupten, Hakan Yakin sei begeistert über seine Auswechslung in der 66. Minute gewesen. Die Schlüsselfigur der Young Boys erwischte gewiss keinen Galaabend, dennoch hätte man es ihm in der zweiten Halbzeit noch am ehesten zugetraut, mit einem Geniestreich, zum Beispiel einem tollen Pass oder einem platzierten Schuss, ein Tor zu ermöglichen. Ohne Yakin und auch ein bisschen entkräftet gelang es den Young Boys in der Schlussphase nicht mehr, gefährliche Aktionen zu kreieren. Weil der FC Basel mit dem 1:1 scheinbar zufrieden war, erlebten die 20 693 Besucher in den letzten Minuten viel Ballgeschiebe und Kunstrasenschach und letztlich ein gerechtes Unentschieden.

Varelas Traumtor zum 1:0

Es war ein angenehm flotter Saisonbeginn der ambitionierten Young Boys gewesen. Nach 25 Minuten führten sie 5:0, in der Rubrik Eckbälle zwar nur, aber es war dennoch ein statistischer Beleg für den Angriffswirbel, den die Berner entfachten. Bereits nach elf Minuten schoss Neuzugang Marcos Dos Santos mit einem harten Abschluss aus 20 Metern an die Latte. Der brasilianische Offensivspieler verstand sich, in verletzungsbedingter Abwesenheit von Torjäger Joao Paulo, gut mit seinem wirbligen Sturmpartner Carlos Varela. YB dominierte das Geschehen vor der Pause teilweise eklatant, der verdiente Lohn in Form des Führungstors liess aber lange, bis zur 38. Minute, auf sich warten. Linksverteidiger Ronny Hodel schlug einen «langen Ball» Richtung Varela, und der ehemalige Basler erzielte mit einem herrlichen Drehschuss das 1:0. Die Young Boys hinterliessen in der ersten Halbzeit einen sehr starken Eindruck, doch die zuvor zögerlichen Basler erwiesen sich als Grossmeister der Effizienz: mit dem ersten gefährlichen Schuss der Gäste traf Ivan Erfic wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff zum glückhaften 1:1.

Ergic, der neue Delgado?

Der Gegentreffer schien die Gastgeber zu lähmen, insbesondere in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel wirkten die YB-Spieler ängstlich. Der FCB trat nun energischer auf und unterstrich, warum er auch nach den zahlreichen Abgängen und mit einem sehr jungen Team nach wie vor erster Titelkandidat ist. «Wichtig war, haben wir noch vor der Pause den Ausgleich erzielt», sagte Basels Trainer Christian Gross. «In der zweiten Hälfte haben wir alles richtig gemacht, was wir vorher falsch gemacht hatten.» Die Seinen waren jetzt aggressiver, und Ivan Ergic, in den letzten Jahren wegen einer Krankheit selten im Einsatz, deutete seine grossartigen Qualitäten nicht nur bei einem herrlichen Pfostenschuss in der 50. Minute an. Der Mittelfeldspieler könnte durchaus in der Lage sein, den überragenden Spielgestalter Matias Delgado zu ersetzen.

Die Young Boys überzeugten derweil nur eine Halbzeit lang. «Wir waren in der zweiten Hälfte müde, weil es für uns das vierte Spiel innert sechs Tagen war», sagte Gernot Rohr, der auf die beschwerliche Reise nach Armenien in der letzten Woche hinwies. Gestern wäre gleichwohl eine ausgezeichnete Gelegenheit gewesen, den personell geschwächten FC Basel zu bezwingen. Fabian Ruch

Young Boys - Basel 1:1 (1:1)

Stade de Suisse. - 20 693 Zuschauer. - SR Rogalla. - Tore: 38. Varela 1:0. 45. Ergic 1:1.

Young Boys: Wölfi; Christian Schwegler, Milicevic, Gohouri, Hodel; Delfim, Tiago, Raimondi; Yakin (67. Sermeter); Varela, Marcos Dos Santos (87. Häberli).

Basel: Crayton; Zanni, Majstorovic, Nakata, Chipperfield (63. Berner); Sterjovski, Ergic, Kuzmanovic, Rakitic (83. Malick Ba), Burgmeier; Eduardo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson, João Paulo (beide verletzt), Aziawonou und Redzepi (beide nicht im Aufgebot); Basel ohne Petric (gesperrt), Carignano, Dzombic, Smiljanic (alle verletzt) und Costanzo (nicht im Aufgebot). 11. Lattenschuss Dos Santos. 49. Pfostenschuss Ergic. 78. Pfostenschuss Raimondi. Verwarnungen: 58. Sterjovski. 66. Marcos Dos Santos (beide Foul).

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Zuletzt geändert von shalako am Donnerstag 20. Juli 2006, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:49 
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Bund, 20.07.2006

Gross und die Kritik am Kunstrasen

Die Kunstrasen-Premiere im Wankdorf rief unterschiedliche Reaktionen hervor. Die kritischen Stimmen überwogen.

Nach den ersten Trainingseinheiten und der geglückten Hauptprobe in der Vorbereitung mit dem 2:0-Testspielsieg gegen Tunis hatten die YB-Akteure den frisch angeschafften Kunstrasen noch in den höchsten Tönen gelobt.

Gestern fiel das Fazit negativer aus. «Die Unterlage ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig. Wir benötigen noch ein paar Spiele», sagte der eingewechselte Mittelfeldspieler Gürkan Sermeter. Basel-Verteidiger Reto Zanni, ehemals beim FC Thun, nannte die Dinge beim Namen: «Ich bevorzuge eindeutig den Naturrasen, dort holt man keine Schürfungen.» Einzig YB-Neuverpflichtung Ljubo Milicevic war (aus Anstand?) rundum zufrieden. «Die Bedingungen waren perfekt», lobte der Australier.


Christian Gross unzufrieden

FCB-Trainer Christian Gross verlieh seinem Ärger über das Terrain, welches zu Beginn des Spiels einen nicht eben angenehmen Duft verströmte, Luft. «Ich bezweifle doch stark, dass der Kunstrasen in der nahen Zukunft seinen von vielen prophezeiten Siegeszug antreten wird. Ich hoffe es jedenfalls nicht», sagte Gross kritisch.

Auch in den Katakomben des Wankdorfs waren freilich bereits vor dem gestrigen Spiel weit kritischere Töne zu vernehmen gewesen. Doch negative Schlagzeilen kommen den Stadion-Verantwortlichen, die noch immer hoffen, dass die Spiele der Euro 2008 auf Kunstrasen ausgetragen werden können, nicht gebrauchen. YB-Spielern, die sich gegenüber den Medien allzu negativ über den Kunstrasen äussern, droht deshalb offenbar eine empfindliche Geldstrafe.

Fussball wurde gestern übrigens auch noch gespielt: «Wir haben zwei Zähler verschenkt, denn wir hätten den Sieg nach dem starken Auftritt in der ersten Halbzeit verdient gehabt. Der Gegentreffer war der Knackpunkt», sagte Varela, der sich während der gesamten Spieldauer ob des «arroganten Auftretens» der Basler echauffierte.

«Die Punkteteilung geht in Ordnung, da wir in der ersten Hälfte viel zu passiv agierten», analysierte Reto Zanni. Und: «Nach der letzten Saison, als wir den Titel in letzter Minute an Zürich verloren haben, wissen wir, was ein Punkt wert sein kann.»

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:53 
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Bund, 20.07.2006

YB nur vor der Pause überzeugend

Marco Wölfli Note 5
In der ersten Halbzeit ohne Arbeit. Beim Gegentor in der 45. Minute sah der Goalie ziemlich unglücklich aus, aber der Schuss von Ergic drehte sich perfekt in die vom Schützen entfernte Ecke. Nach der Pause rettete Wölfli den Young Boys mit mehreren guten Paraden (gegen Ergic und zweimal Eduardo) das Unentschieden.
Christian Schwegler Note 4
Mit einigen guten Vorstössen vor der Pause, insgesamt willig und solid. Der Rechtsverteidiger fiel weder auf noch ab.

Ljubo Milicevic Note 4,5
Starke Präsenz des Neuzugangs aus Thun, der die Abwehr ordnete und physisch ein Gewinn für die Young Boys ist. Einzig wenn Ergic in der Spitze auftauchte, hatte die YB-Abwehr zu Beginn der zweiten Hälfte grosse Probleme. Die Schnelligkeit ist jedoch nicht eine Primärtugend des Australiers. Das zeigte sich bei einigen Sprintduellen mit Eduardo.

Steve Gohouri Note 4,5
Auch Gohouri überzeugte mit seiner Dynamik und seiner Wucht. Wurde aber gegen Basel defensiv wenig gefordert.

Delfim Note 4
Blieb in seinem ersten Ligaspiel für YB sehr unauffällig. Der Portugiese bewies aber seine Ballsicherheit und braucht wohl eine gewisse Anlaufzeit, bis er sich auf der Position des halbrechten Mittelfeldspielers im 4-3-1-2-System zurechtfindet.

Tiago Note 4
Hatte als defensiver Mittelfeldspieler sehr viele Ballkontakte. Die genialen Momente blieben beim Brasilianer aus, doch auf seiner neuen Position im Aufbau kann der letztjährige Innenverteidiger YB einiges bringen.

Mario Raimondi Note 4
Gute erste Halbzeit mit mutigen Vorstössen. Raimondi tauchte aber später ab und erst wieder mit einem fulminanten Pfostenschuss zehn Minuten vor Spielende wieder auf.

Hakan Yakin Note 4
Es war nicht der ganz grosse Auftritt des Regisseurs. Verstolperte einmal in der ersten Halbzeit mit einem für seine Verhältnisse unerklärlichen Ballverlust eine ausgezeichnete Konterchance. Yakin war gar nicht erfreut über die Auswechslung gegen seinen früheren Klub.

Carlos Varela Note 5
Nicht nur wegen seines Tors der beste und aktivste YB-Feldspieler. Lief und dribbelte und war immer anspielbar. Gegen Ende der Partie fehlte Varela sichtlich die Kraft.

Marcos Dos Santos Note 4,5
Mit einer guten Leistung in der ersten Halbzeit. Der Brasilianer erhielt insgesamt zu wenig Bälle, präsentierte sich aber als fleissiger Stürmer, der die Bälle gut abschirmen und weiterleiten kann.

Gürkan Sermeter Note 3,5
Kam nach 66 Minuten für Yakin. War bemüht, fand aber auf der für ihn ungewohnten Position des Spielmachers nicht ins Geschehen.

Thomas Häberli war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 11:02 
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NZZ, 20.07.2006

Kein Sieger auf neuem Rasen
YB - Basel 1:1

Der Rasen im Berner Stade de Suisse, dem Heimstadion der Young Boys, ist nicht mehr saftig grün. Die Gestalter der neuen, künstlichen Unterlage haben sich für eine olivgrüne Variante entschieden, an die man sich erst noch gewöhnen muss. Während die Spieler in erster Linie Ballbehandlung und Zweikampfverhalten anpassen müssen, stört sich das Auge des Zuschauers (noch) an der Farbe. 20 693 Augenpaare wollten das neue Grün sehen. Vielleicht war man in Bern aber - trotz Ferienzeit und prophezeiter Fussballübersättigung nach der WM - ganz einfach auf das «neue» YB neugierig und begab sich deshalb in unerwartet hoher Zahl ins Stadion.

Offensivfussball hat Trainer Gernot Rohr für die neue Spielzeit versprochen, Zug nach vorne boten die Young Boys in der ersten Halbzeit gegen den FC Basel, der sich im Spielaufbau behäbig zeigte; im Basler Angriff fehlte es zudem an Ideen und letztlich am Überraschungseffekt - und das dürfte wohl nur bedingt mit der nötigen Anpassung an den Rasen zu tun gehabt haben. Obwohl YB zu Beginn engagierter wirkte, boten die Berner ihrem Publikum kein so attraktives Spiel wie beim letzten Vergleich im Mai, als sie 4:2 gewonnen hatten. Die Offensivbemühungen der Berner waren aber deutlich sichtbar, und auch dank den Neuverpflichtungen - Marcos Dos Santos und José Delfim präsentierten sich technisch versiert - war die Partie unterhaltsam: In der Startviertelstunde traf Dos Santos die Torumrandung, Hakan Yakin verfehlte den Ball wenig später vor dem Tor nur knapp. Das 1:0 in der 38. Minute durch Carlos Varela weckte Appetit auf mehr Fussballkost, der YB-Angreifer hatte das Tor mit einem schönen Direktschuss erzielt. Die Hoffnungen auf Seiten der Berner wurden aber kurz vor der Pause gedämpft - Ivan Ergic erzielte zwar einen kuriosen Treffer, der Zeitpunkt des Ausgleichs war für sein Team aber umso perfekter.

Wie verwandelt, vom Ausgleich in der 45. Minute wohl beflügelt, erhöhte der FC Basel den Druck und drängte die Young Boys nach dem Seitenwechsel zunehmend in deren Platzhälfte. Torschütze Ergic hatte gleich zwei sehr gute Tormöglichkeiten, scheiterte aber erst an der Torumrandung und eine Minute später an YB-Goalie Marco Wölfi, der eine ausgezeichnete Leistung zeigte. Gegen Eduardo rettete Wölfi seine Mannschaft zweimal mit guten Paraden vor einem Rückstand. Louis Crayton, der für den noch nicht spielberechtigten Argentinier Costanzo das Basler Tor hütete, verbrachte hingegen eine weitgehend ruhige zweite Hälfte. Einzig bei Mario Raimondis Schuss in der 78. Minute dürfte er unruhige Sekunden erlebt haben, hatte er doch ins Leere gegriffen - der Ball prallte jedoch an den Pfosten. Vom Spektakel waren die beiden Mannschaften zu dieser Zeit bereits weit entfernt. YB- Trainer Rohr begründete dies unter anderem mit der Müdigkeit seiner Spieler, die in den letzten sechs Tagen in brütender Hitze vier Partien absolviert hätten. Von einem «speziellen Auftaktspiel» sprach Basel-Trainer Christian Gross - wohl in erster Linie des neuen Rasens wegen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 14:17 
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Beiträge: 285
Ich dene wir können mit der gestrigen Partie zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr im Heimspiel gegen den ersten grossen Konkurrenten 3:0 verloren haben. Alles in allem waren wir dieses mal näher am Sieg als die Basler.

_________________
...habe fertig!


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