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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2019, 21:08 
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Nach trägem Start

YB schlägt Thun deutlich und ist neuer Leader

- Die Young Boys schlagen Thun mit 4:2 und übernehmen nach Basels Patzer in Zürich die Leaderposition.
- Die Tore für das Seoane-Team erzielen Ngamaleu, Nsame und Assalé (2).
- Hier gehts zum Spielbericht von Lugano-St. Gallen.

Diesen Weckruf hatte YB offenbar nötig: In der 24. Minute schoss Matteo Tosetti im Stade de Suisse den FC Thun mit 1:0 in Führung, nachdem Gianluca Gaudino den Ball nicht weggebracht hatte.

YB reagiert sofort

81 Sekunden später lag der Ball hinter Thun-Hüter Guillaume Faivre im Tor. Gaudino setzte sich sehenswert am rechten Flügel durch. Seine Hereingabe landete auf Umwegen bei Moumi Ngamaleu, der aus 8 Metern einnetzte.

Kurz vor der Pause spielten Ngamaleu, Roger Assalé und mit Jean-Pierre Nsame die Thuner Abseitsfalle clever aus – 2:1. Mit Nsames Führungstor war die Partie eigentlich entschieden, zu harmlos präsentierte sich der Tabellenletzte aus dem Berner Oberland.

Assalé trifft doppelt

In der 2. Halbzeit hämmerte der im Abschluss zuvor glücklose Assalé den Ball zweimal in die Maschen (50./69.). Thuns Chris Kablan gelang kurz vor Schluss nur noch Resultatkosmetik zum 2:4. Er verwandelte einen von ihm selbst herausgeholten Penalty. Esteban Petignat hatte ihn bei einem Eckball zu Fall gebracht.

Die Young Boys waren das klar bessere Team, obwohl sie nur langsam in die Gänge kamen und weiterhin auf zahlreiche Stammspieler verzichten müssen. Vor Monatsfrist hatten sie im Derby noch Punkte liegen gelassen (1:1), nun fuhren die Seoane-Schützlinge den «Dreier» sicher ein.

Thun wird abgehängt

Für Schlusslicht Thun, das sich defensiv zu wenig bissig zeigte, wird die Lage hingegen langsam ungemütlich. Weil Xamax am Samstag siegte, liegt die Mannschaft von Trainer Marc Schneider schon 4 Punkte hinter dem Barrage-Rang.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... uer-leader

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2019, 21:10 
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YB wieder Leader, Thuner Negativserie reisst nicht ab

Die Young Boys sind erstmals seit der 6. Runde wieder Leader der Super League. Der Meister setzt sich im Derby der Gegensätze gegen Thun 4:2 durch und überholt in der Tabelle Basel.

Auch wenn die Young Boys zwischenzeitlich 0:1 in Rückstand gerieten, so richtig gefordert wurde der Meister im ausverkauften Stade de Suisse nicht. Die Berner deckten die Schwächen in der Thuner Hintermannschaft schonungslos auf und kamen ohne allzu viel Aufwand zu vier Treffern. Moumi Ngamaleu und Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame vor sowie Roger Assalé mit einer Doublette nach der Pause sorgten für den nie gefährdeten YB-Sieg.

Während der Meister wieder von der Tabellenspitze grüsst, wird die Lage für den Kantonsrivalen immer ungemütlicher. Seit nunmehr acht Spielen sind die Thuner ohne Sieg, der Rückstand des Tabellenletzten auf das neuntklassierte Lugano beträgt bereits vier Punkte. Obwohl die Klubführung um Präsident Markus Lüthi und Sportchef Andres Gerber Besonnenheit und Ruhe auszeichnet, dürfte auch im Berner Oberland der Trainer zum Thema werden, wenn die Negativserie in den nächsten Partien gegen Zürich, in Neuenburg und gegen Lugano nicht gestoppt werden kann.


Telegramm:

Young Boys - Thun 4:2 (2:1)

31'120 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 24. Tosetti (Vasic) 0:1. 26. Moumi Ngamaleu (Gaudino) 1:1. 43. Nsame (Ngamaleu) 2:1. 50. Assalé (Fassnacht) 3:1. 69. Assalé 4:1. 86. Kablan (Foulpenalty/Foul an Kablan) 4:2.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Sörensen (70. Bürgy), Zesiger, Garcia; Gaudino, Aebischer; Moumi Ngamaleu (66. Spielmann), Fassnacht, Assalé (77. Petignat); Nsame.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Stillhart (83. Karlen), Fatkic; Tosetti, Castroman, Vasic (46. Hefti); Rapp (67. Munsy).

Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Hoarau, Lauper, Lustenberger, Martins, Sierro und Sulejmani (alle verletzt), Thun ohne Bigler, Hediger (beide verletzt) und Righetti (krank). Verwarnungen: 36. Garcia (Foul). 40. Fatkic (Foul). 45. Stillhart (Foul). 45. Rapp (Unsportlichkeit). 45. Sörensen (Unsportlichkeit). 64. Castroman (Foul). 71. Hefti (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135880754

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2019, 21:12 
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YB-Sieg über Thun

Assalé wuchtet den Ball im Derby zweimal ins Netz

In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert BLICK die Highlights der Super-League-Partie YB – Thun (4:2).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... ighlights/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2019, 21:14 
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4:2-Sieg im Berner Derby

Afrika-Fraktion ballert YB an die Spitze

Zweimal Kamerun, zweimal die Elfenbeinküste: Ngamaleu, Nsame und Assalé schiessen YB im Berner Derby gegen Thun zum 4:2-Sieg. Weil Basel in Zürich patzt, grüsst der Meister wieder von der Tabellenspitze.

Das Spiel: Meister gegen Schlusslicht – am Ende der Partie ist es dann eben doch eine klare Sache. Zu Beginn sieht die Sache in Bern aber anders aus: YB steht einem aktiven, manchmal gar frechen «kleinen Bruder» aus Thun gegenüber. Und gerät tatsächlich in Rückstand. Für die Oberländer liegen erneut Punkte gegen den Favoriten aus der Hauptstadt in der Luft! Den letzten Zähler ergatterte das Schlusslicht Ende September gegen YB (1:1), dann folgten drei Niederlagen. Diese Hoffnung ersticken die Stadtberner aber schnell im Keim. Zwei Minuten nach der Führung gleicht der Kameruner Ngamaleu das Duell aus. Nsame, ebenfalls Kameruner, erhöht noch vor der Pause. Und Assalé, der Ivorer, macht in der zweiten Hälfte mit einem Doppelpack alles klar. Die Afrika-Fraktion der Young Boys beschert dem Grossteil der 31'120 Fans im Stade de Suisse einen freudigen Sonntag – darunter den vielen Kindern, die diesen Sonntag für einen Fünfliber ins Stadion durften. 31'120 Fans? Richtig, ausverkauftes Haus im Berner Derby! Die Tageskassen mussten gar nicht erst geöffnet werden.

Die Tore:
24., 0:1, Tosetti: YB bringt den Ball vor dem Strafraum nicht weg, die Thuner sind immer einen Tick schneller. Plötzlich liegt der Ball frei, Tosetti haut voll drauf – und trifft haargenau. Sehenswerter Treffer.

26., 1:1, Ngamaleu: Die Blitz-Reaktion des Meisters auf das Gegentor. Nach einem Vorstoss von Gaudino und dessen Hereingabe lässt es Ngamaleu unter der Latte einschlagen. Viertes Saisontor für den Kameruner.

43., 2:1, Nsame: Ein Geniestreich des Torschützenleaders der Super League. Durch einen Direktpass zu Assalé leitet er die gefährliche Chance gleich selber ein, über Ngamaleu kommt Nsame alleine vor dem Tor wieder an den Ball und trifft. Elftes Saisontor im zwölften Spiel!

50, 3:1, Assalé: Der Traum eines jeden Stürmers: Gut fünf Meter vor dem Kasten liegt der Ball frei, Assalé muss einfach voll draufhalten. Das macht der Ivorer – Goalie Faivre bleibt wenig Chance auf.

69., 4:1, Assalé: Dieser Schuss sitzt haargenau! Assalé hat im Strafraum Platz, lässt Faivre diesmal noch weniger Abwehrchance als zuvor beim 3:1.

86., 4:2, Kablan (Pen.): Der eingewechselte YB-Youngster Petignat foult Kablan im Strafraum. Der Gefoulte tritt selber an und lässt Von Ballmoos keine Chance.

Der Beste: Roger Assalé, der YB-Stürmer findet zu seiner alten Form zurück. Zwei Tore und ein Assist, eine starke Ausbeute.

Der Schlechteste: Simone Rapp, die Thuner Sturmspitze hat keinen Stich und muss nach 68 Minuten Munsy Platz machen.

Das gab zu reden: Schwingerkönig Christian Stucki wird vor der Partie für seinen Königstitel geehrt. Für den Riesen gibt es eine signierte Schwingerhose mit YB-Logo. Die YB-Trikots verteilt Sportchef Christoph Spycher an die Söhne Elia und Xavier. Wohl aus mangelnder Grösse für den Riesen Stucki.

Verletzungssorgen: Vor dem Spiel geben die Young Boys bekannt, dass auch Captain Fabian Lustenberger länger ausfällt. Am Donnerstag gegen Feyenoord (2:0) verletzte sich der Defensivspieler an den Bändern, er fehlt voraussichtlich rund einen Monat. Damit verlängert sich bei den Bernern die Verletztenliste – Camara, Hoarau, Lauper, Martins, Sierro und Sulejmani stehen da schon drauf.

So gehts weiter: Die YB-Fans reiben sich die Hände, bereits in drei Tagen spielt Gelb-Schwarz erneut im Stade de Suisse – das Cup-Achtelfinal-Duell mit dem FCZ steht an (Mittwoch, 20.15 Uhr). Thun spielt fast gleichzeitig in Winterthur um das Viertelfinal-Ticket (19.30 Uhr).


YB – Thun 4:2 (2:1)

Stade de Suisse – 31120 Fans (ausverkauft)

SR: Klossner

Tore: 24. Tosetti (Vasic) 0:1. 26. Ngamaleu (Gaudino) 1:1. 43. Nsame (Assalé) 2:1. 50. Assalé (Fassnacht) 3:1. 69. Assalé 4:1. 86. Kablan (Foulpenalty) 4:2.

Aufstellung YB: Von Ballmoos; Janko, Sörensen, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Gaudino, Aebischer, Ngamaleu; Assalé, Nsame.

Aufstellung Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Fatkic; Tosetti; Castroman, Stillhart, Vasic; Rapp.

Einwechslungen: YB: Spielmann (67.für Ngamaleu). Bürgy (70.für Sörensen). Thun: Hefti,3 (46.für Vasic). Munsy (68.für Rapp). Karlen (83.für Stillhart).

Bemerkungen: YB ohne Lauper, Hoarau, Martins, Sierro, Sulejmani, Camara, Lustenberger (verletzt). Thun ohne Bigler, Hediger, Ziswiler (verletzt). Righetti (krank).

Gelbe Karten: 36. Garcia, 40. Fatkic, 45. Stillhart, 63. Castroman, 71. Hefti (Foul). 45. Rapp, 45. Sörensen (Unsportlichkeit).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 86751.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2019, 21:15 
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Ein Sonntag für den Meister YB

Die Berner Young Boys sind auf dem Papier angeschlagen, viele Stammkräfte fallen verletzungsbedingt aus. Doch auf dem Platz liefert YB, auch gegen Thun. Der 4:2-Sieg bringt die Berner zurück an die Tabellenspitze.

Das Berner Derby gegen den FC Thun, Zuschauerzahl: 31 120, ausverkauft – das ist ein stolzer Wert. Es hat sich einiges bewegt im BSC Young Boys in den letzten Jahren. Der Geist vergisst schnell, beispielsweise die Zeiten, als der damalige CEO Stefan Niedermaier vom Schwellenwert von 15 000 Zuschauerinnen und Zuschauern sprach, um in die Rendite-Zone zu gelangen. Mittlerweile liegen die Berner weit über diesem Schnitt, die Kosten dürften parallel noch einmal ein wenig gestiegen sein. Das Publikum hält rundum die Schals hoch im Stade de Suisse, wenn YB zur Musik der Rapper Wurzel 5 einläuft. Jung und Alt tragen Gelb-Schwarz in der S-Bahn, im Tram. Bilder, die es noch gar nicht so lange zu sehen gibt in dieser Stadt. Man vergisst schnell, gewöhnt sich an die neue Normalität.

Und YB bewegt sich weiter. Was keine Selbstverständlichkeit ist. Zu all den langverletzten Stammkräften gesellte sich im Europa-League-Spiel gegen Feyenoord Rotterdam noch der formstarke Captain Fabian Lustenberger (Bänderverletzung, vier Wochen out). Mittlerweile fallen sieben (!) vorgesehene Stammkräfte aus. Aber die Back-ups tun ihre Arbeit, gewinnen an Erfahrung, spielen solid bis gut und halten die Berner im Rennen, und zwar in allen drei Wettbewerben (Meisterschaft, Cup, Europa-Cup).

Die YB-Dynamik

So auch gegen den FC Thun, der aufpassen muss, dass er nicht in einer negativen Dynamik versinkt. Die Oberländer hatten zu wenig Widerstandskraft, um gegen YB zu bestehen, obwohl ihnen das Schicksal entgegenkam und sie 1:0 in Führung gehen liess. Matteo Tosetti traf gekonnt von der Strafraumgrenze aus. Thuns Trainer Marc Schneider spricht von einer «unglaublichen Dynamik von YB», der schwer beizukommen sei.

YB drehte das Spiel, fast ein wenig nach Lust und Laune. Nicolas Moumi Ngamaleu und Gianluca Gaudino machten ihre technischen Fehler beim Gegentor nach nur knapp 90 Sekunden wieder gut, indem sie ihre Qualitäten in der Offensive zeigten. Ngamaleu traf, später Nsame nach schönen Kombinationen, dann Roger Assalé zweimal. Ein Gang höher geschaltet, und alles war wieder in Ordnung.

YB tat das Seinige, um den Sonntag noch schöner werden zu lassen. Zweimal gab es Jubel im Stadion, der nichts mit dem Spiel zu tun hatte. Der Totomat vermeldete zweimal die Führung des FCZ zum 2:1 und 3:2. Basels Niederlage beschert dem Team von Gerardo Seoane die Tabellenführung. Man kann als Trainer nicht viel mehr wünschen. Seoane spricht von «Team-Spirit», vom «Lernen im Training von den Erfahrenen» – als sie noch fit waren und Vorbild sein konnten.


https://www.nzz.ch/sport/ein-sonntag-fu ... ld.1518162

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Oktober 2019, 00:32 
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YB-Noten: Unbändiger Assalé, cleverer Aebischer

YB ist Thun beim 4:2 in allen Reihen überlegen – ein Thema ist die Effizienz.

David von Ballmoos: Note 4,5
Ein etwas unbefriedigender Nachmittag für den YB-Goalie. Kann beim platzierten Schuss zum 0:1 nicht viel ausrichten, muss dann per Penalty noch einen Gegentreffer hinnehmen. Pariert einen tückischen Schuss von Castroman.

Saidy Janko: Note 4,5
Guter Start, sehr engagiert. Schlägt Flanken in hoher Kadenz, aber nicht immer mit der erforderlichen Genauigkeit. Hinten solid.

Frederik Sörensen: Note 4,5
Kopfballchance nach 20 Minuten, dann ein Aussetzer kurz nach der Pause, der ohne Folgen bleibt. Ansonsten solid und kopfballstark.

Cédric Zesiger: Note 4,5
Lässt sich hinten nichts zuschulden kommen. Vorne gelingt ihm beinahe das 4:1, als er in eine Freistossflanke Gaudinos grätscht.

Ulisses Garcia: Note 5,0
Toller Pass auf Fassnacht nach 30 Minuten. Sieht früh Gelb, verhält sich damit einigermassen geschickt. Lanciert Assalé nach der Pause, der beinahe wieder trifft. Grober Aussetzer nach 52 Minuten, der ohne Folgen bleibt. Hat noch eine Torchance, hätte sich ein Tor verdient gehabt.

Michel Aebischer: Note 5,0
Ist in Abwesenheit Lustenbergers der Antreiber im YB-Spiel. Grossartige Angriffsauslösung vor dem 2:1, lässt in Halbzeit zwei etwas nach.

Gianluca Gaudino: Note 4,5
Verschuldet das 0:1 mit – und revanchiert sich sogleich mit der Vorbereitung zum 1:1. Tritt gute Standards, auch er baut aber etwas ab.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,5
Ist beim 0:1 auch mitschuldig – und trifft postwendend zum 1:1. Ist am 2:1 beteiligt, bleibt bissig und aggressiv.

Christian Fassnacht: Note 4,5
Hat eine super Chance zum 2:1, die er nicht nutzt. Überlegte Aktion vor dem 3:1 – reagiert gut bei Assalés Abpraller.

Roger Assalé: Note 5,5
Mit zwei Toren, der Vorbereitung zum 2:1 und zahlreichen Strafraumszenen Mann des Spiels. Könnte vier Tore erzielen, Thun bekommt ihn nie unter Kontrolle.

Jean-Pierre Nsame: Note 5,0
Trifft überlegt zum 2:1, bringt sich auch in der Folge immer wieder sehr gut in Position – macht aber zu wenig draus.

Marvin Spielmann: Note 4,0
67. für Ngamaleu. Läuft nach seiner langen Verletzungspause erst langsam wieder warm.

Nicolas Bürgy: keine Note
70. für Sörensen.

Esteban Petignat: keine Note
77. für Assalé. Verursacht den Foulelfmeter, der zum 2:4 führt.

Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24442999

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Oktober 2019, 00:34 
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YB steht nach Sieg im Derby auf Rang 1

Die Young Boys haben gegen überforderte Thuner keine Mühe, gewinnen 4:2 und sind Tabellenführer. Ihr Gegner wirkt ratlos.

Als der dominante, nie ge­fährdete 4:2-Sieg gegen Thun Tatsache ist, begeben sich die Young Boys auf Tuchfühlung mit ihren jüngsten Fans. Diese haben sich am Kids Day im ausver­kauften Stade de Suisse im Sektor B eingefunden. Davor gehen die Spieler nun in einer Reihe, klatschen mit den kleinen Zuschauern ab. Just in dem Moment wird auf dem Stadionbildschirm das Schlussresultat aus Zürich eingeblendet: Der FCZ schlägt Basel 3:2. YB übernimmt die Tabellenführung. Im Stadion brandet noch einmal Jubel auf.

Nach zwölf Runden – einem Drittel der Saison – steht YB mit 28 Punkten also wieder zuoberst. Ganz unten dümpelt der Gegner, 6 Pünktchen hat er nur. Er ist seit acht Ligapartien sieglos, hat währenddessen nur einmal Unentschieden gespielt, vor einem Monat ausgerechnet daheim gegen YB. Es war ein seltener Ausreisser nach oben (Thun) und unten (YB), der nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass die beiden Teams im Herbst 2019 Welten trennen.

90 Minuten Dominanz

Hier die Stadtberner, die im Drei- bis Viertagesrhythmus Siege aneinanderreihen und sich von keiner schlechten Nachricht aus der Personalabteilung aufhalten lassen. Gegen Thun mussten sie auch auf ihren Captain Fabian Lustenberger verzichten. Er ist der siebte Verletzte, fällt nach einem Misstritt im Spiel gegen Feyenoord mit einer Bänderverletzung am Knöchel vier Wochen aus. Ihn ersetzt Gianluca Gaudino. Dieser sieht zwar bei der Thuner Führung nicht gut aus, weil er den Ball gegen Uros Vasic verliert. Er korrigiert seinen Fehler aber sogleich mit der Vorlage zum 1:1 und ist einer der Besten im starken YB-Ensemble.

Da die Oberländer, vorne leicht ausrechenbar, in der Mitte leichtgewichtig, hinten leichtfertig. Sie lassen sich vorführen, ja ihr Defensivverhalten gemahnt an einen Absteiger.

Die ganze Differenz, sie wird in den Worten der Trainer deutlich. Natürlich, Seoane bleibt Seoane, er wird auch nach diesem Sieg nicht euphorisch. Seine Stimmlage ist heruntergedimmt, aber in seinen Worten kommt die Zufriedenheit zum Ausdruck. Er erwähnt den Teamspirit, der es ermögliche, all die Ausfälle zu kompensieren. Er erzählt, wie Lustenberger in den Trainings geholfen habe, Gaudino zu entwickeln, nun könne dieser davon profitieren. Seoane sagt: «Das Derby hat mir richtiggehend Spass gemacht.»

Neben ihm sitzt Marc Schneider. Hat er nicht das Wort, starrt der Thuner Coach nachdenklich ins Leere. Redet er, beschönigt er nicht. Er sagt: «Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Wir haben über 90 Minuten nicht stattgefunden.»

82 Sekunden Hoffnung

Dabei hat es der Spielverlauf gut gemeint mit Schneiders Team. Es beginnt unsicher, fehlerhaft und geht trotzdem in Führung. Tosetti ist es, der in der 24. Minute sehenswert von der Strafraumgrenze trifft. Doch das Tor gibt Thun keinen Halt, im Gegenteil: Die Oberländer benötigen 82 Sekunden, ihre lange Mängelliste offenzulegen. Der junge Vasic und Basil Stillhart missverstehen sich bei einem YB-Einwurf, Chris Kablan steht bei Gaudinos Lauf Spalier. Und in der Mitte kann weder Gelmi noch Sutter, Glarner, Fatkic oder Tosetti Nicolas Ngamaleu am Torschuss hindern.

Das 1:1 ist der Anfang vom Thuner Ende: Die Young Boys überrollen ihren Gegner, der Kids Day im Stade de Suisse erinnert nun zeitweise an ein Duell zwischen Kindern und Männer. Nsame erhöht noch vor der Halbzeit, Roger Assalé profitiert nach der Pause zweimal vom desaströsen Abwehrverhalten der Oberländer. Kablans 2:4 nach Penalty kurz vor Schluss ist reine Kosmetik.

Es ist kein gutes Zeichen, redet Nicola Sutter, der in der Thuner Abwehr nie ein Leader ist, danach davon, dass vorn nach dem Abgang von Dejan Sorgic halt ein Stürmer fehle, der die Bälle halten könne. Das Letzte, was die Thuner nun gebrauchen können, ist, sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe zu schieben. Schneider bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, in den Zweikämpfen habe die Präsenz gefehlt, am Ball Ruhe und Genauigkeit. «Natürlich hat YB mehr Qualität als wir. Doch wir hielten nicht dagegen. So wird es schwierig. Egal, wer der Gegner ist.» Zur Beruhigung hat nicht beigetragen, gewann Xamax am Samstag gegen Luzern. Die Neuenburger liegen nun schon 5 Punkte voraus, das ebenfalls kriselnde Lugano 4. «Wir müssen endlich mal wieder punkten», sagt Stillhart. Es klingt nicht kämpferisch, eher ratlos.

Ganz anders YB. Es siegt in so grosser Regelmässigkeit, dass es seine Siege routiniert feiert. Die Tabellenführung sei der Lohn für den Aufwand, den man betreibe, sagt Gaudino. «Mehr nicht. Die Saison geht noch lange.»

Im Falle der Thuner ist das die vielleicht einzig gute Nachricht.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/y ... y/12618437

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YBs Kinderspiel

Die Young Boys haben gegen überforderte Thuner keine Mühe, gewinnen 4:2 und sind Tabellenführer. Ihr Gegner wirkt ratlos.

Es ist das Ende eines rundum gelungenen Nachmittags für YB.

Als der dominante, nie ge­fährdete 4:2-Sieg gegen Thun Tatsache ist, begeben sich die Young Boys auf Tuchfühlung mit ihren jüngsten Fans. Diese haben sich am Kids Day im ausver­kauften Stade de Suisse im Sektor B eingefunden. Davor gehen die Spieler nun in einer Reihe, klatschen mit den kleinen Zuschauern ab. Just in dem Moment wird auf dem Stadionbildschirm das Schlussresultat aus Zürich eingeblendet: Der FCZ schlägt Basel 3:2. YB übernimmt die Tabellenführung. Im Stadion brandet noch einmal Jubel auf.

Nach zwölf Runden – einem Drittel der Saison – steht YB mit 28 Punkten also wieder zuoberst. Ganz unten dümpelt der Gegner, 6 Pünktchen hat er nur. Er ist seit acht Ligapartien sieglos, hat währenddessen nur einmal Unentschieden gespielt, vor einem Monat ausgerechnet daheim gegen YB. Es war ein seltener Ausreisser nach oben (Thun) und unten (YB), der nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass die beiden Teams im Herbst 2019 Welten trennen.

90 Minuten Dominanz

Hier die Stadtberner, die im Drei- bis Viertagesrhythmus Siege aneinanderreihen und sich von keiner schlechten Nachricht aus der Personalabteilung aufhalten lassen. Gegen Thun mussten sie auch auf ihren Captain Fabian Lustenberger verzichten. Er ist der siebte Verletzte, fällt nach einem Misstritt im Spiel gegen Feyenoord mit einer Bänderverletzung am Knöchel vier Wochen aus. Ihn ersetzt Gianluca Gaudino. Dieser sieht zwar bei der Thuner Führung nicht gut aus, weil er den Ball gegen Uros Vasic verliert. Er korrigiert seinen Fehler aber sogleich mit der Vorlage zum 1:1 und ist einer der Besten im starken YB-Ensemble.

Da die Oberländer, vorne leicht ausrechenbar, in der Mitte leichtgewichtig, hinten leichtfertig. Sie lassen sich vorführen, ja ihr Defensivverhalten gemahnt an einen Absteiger.

Die ganze Differenz, sie wird in den Worten der Trainer deutlich. Natürlich, Seoane bleibt Seoane, er wird auch nach diesem Sieg nicht euphorisch. Seine Stimmlage ist heruntergedimmt, aber in seinen Worten kommt die Zufriedenheit zum Ausdruck. Er erwähnt den Teamspirit, der es ermögliche, all die Ausfälle zu kompensieren. Er erzählt, wie Lustenberger in den Trainings geholfen habe, Gaudino zu entwickeln, nun könne dieser davon profitieren. Seoane sagt: «Das Derby hat mir richtiggehend Spass gemacht.»

Neben ihm sitzt Marc Schneider. Hat er nicht das Wort, starrt der Thuner Coach nachdenklich ins Leere. Redet er, beschönigt er nicht. Er sagt: «Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Wir haben über 90 Minuten nicht stattgefunden.»

82 Sekunden Hoffnung

Dabei hat es der Spielverlauf gut gemeint mit Schneiders Team. Es beginnt unsicher, fehlerhaft und geht trotzdem in Führung. Tosetti ist es, der in der 24. Minute sehenswert von der Strafraumgrenze trifft. Doch das Tor gibt Thun keinen Halt, im Gegenteil: Die Oberländer benötigen 82 Sekunden, ihre lange Mängelliste offenzulegen. Der junge Vasic und Basil Stillhart missverstehen sich bei einem YB-Einwurf, Chris Kablan steht bei Gaudinos Lauf Spalier. Und in der Mitte kann weder Gelmi noch Sutter, Glarner, Fatkic oder Tosetti Nicolas Ngamaleu am Torschuss hindern.

Das 1:1 ist der Anfang vom Thuner Ende: Die Young Boys überrollen ihren Gegner, der Kids Day im Stade de Suisse erinnert nun zeitweise an ein Duell zwischen Kindern und Männer. Nsame erhöht noch vor der Halbzeit, Roger Assalé profitiert nach der Pause zweimal vom desaströsen Abwehrverhalten der Oberländer. Kablans 2:4 nach Penalty kurz vor Schluss ist reine Kosmetik.

Es ist kein gutes Zeichen, redet Nicola Sutter, der in der Thuner Abwehr nie ein Leader ist, danach davon, dass vorn nach dem Abgang von Dejan Sorgic halt ein Stürmer fehle, der die Bälle halten könne. Das Letzte, was die Thuner nun gebrauchen können, ist, sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe zu schieben. Schneider bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, in den Zweikämpfen habe die Präsenz gefehlt, am Ball Ruhe und Genauigkeit. «Natürlich hat YB mehr Qualität als wir. Doch wir hielten nicht dagegen. So wird es schwierig. Egal, wer der Gegner ist.» Zur Beruhigung hat nicht beigetragen, gewann Xamax am Samstag gegen Luzern. Die Neuenburger liegen nun schon 5 Punkte voraus, das ebenfalls kriselnde Lugano 4. «Wir müssen endlich mal wieder punkten», sagt Stillhart. Es klingt nicht kämpferisch, eher ratlos.

Ganz anders YB. Es siegt in so grosser Regelmässigkeit, dass es seine Siege routiniert feiert. Die Tabellenführung sei der Lohn für den Aufwand, den man betreibe, sagt Gaudino. «Mehr nicht. Die Saison geht noch lange.»

Im Falle der Thuner ist das die vielleicht einzig gute Nachricht.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12618437

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YB siegt im Berner Derby - und ist wieder Leader

von Moritz Marthaler - Thun geht in Bern in Führung, aber die Young Boys siegen souverän mit 4:2.

Kurz nach der Pause durfte man in diesem Berner Derby bereits festhalten: YB trotzt allen Widrigkeiten - und Thun findet nicht aus der Krise. Als Assalé für YB nach einem Zuspiel von Fassnacht das 3:1 gelang, glaubte auch der kühnste Berner Oberländer nicht mehr an einen Punktgewinn im Stade de Suisse. Noch vor der Schlussviertelstunde liess Assalé das 4:1 folgen, das Thuner 2:4 nach einem Foulpenalty kam in der 85. Minute zu spät. YB siegte souverän, und weil der FCZ gleichzeitig 3:2 gegen Basel gewann, durften sich die Young Boys gleich noch als neuer Tabellenführer feiern lassen.

Schwieriger Start ohne Lustenberger

YB hatte noch am Donnerstag seinen Captain Fabian Lustenberger wegen einer Bänderverletzung verloren und suchte im Aufbau zunächst nach der Ordnung. Die Thuner liess man erst einmal etwas kommen, richtig gefährlich waren die Aktionen der Gäste aber lange Zeit nicht - bis zu dieser Szene in der 24. Minute. Ngamaleu schlug in der YB-Hälfte einen unmotivierten Bogenball, Gaudino verpasste es gegen Thuns Vasic, den Ball zu behaupten - und von hinten rauschte Tosetti an, zog ab und landete einen massgenauen Treffer in der weiten Torecke.

Gegentor als Weckruf

So ein Gegentor schien absurderweise genau das, was die Young Boys benötigt hatten. Sofort waren sie mit mehr Tempo unterwegs. Gaudino, der erste Sünder vor dem Gegentor, zog nach einem Einwurf bis an die Grundlinie, passte scharf zur Mitte, wo Fassnacht und Nsame verpassten, nicht aber Ngamaleu, der zweite Sünder von zuvor. Und dem 1:1 liess YB noch vor der Pause das 2:1 folgen. Aebischer leitete einen tollen Spielzug über Nsame, Assalé und Ngamaleu ein - am Ende verwertete Nsame, der mit elf Ligatoren schon fast doppelt so oft getroffen hat wie der Zweite Ademi.

Young Boys - Thun 4:2 (2:1)
31'120 Zuschauer. - SR Klossner

Tore: 24. Tosetti (Vasic) 0:1. 26. Moumi Ngamaleu (Gaudino) 1:1. 43. Nsame (Ngamaleu) 2:1. 50. Assalé (Fassnacht) 3:1. 69. Assalé 4:1. 86. Kablan (Foulpenalty/Foul an Kablan) 4:2.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Sörensen (70. Bürgy), Zesiger, Garcia; Gaudino, Aebischer; Moumi Ngamaleu (66. Spielmann), Fassnacht, Assalé (77. Petignat); Nsame.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Stillhart (83. Karlen), Fatkic; Tosetti, Castroman, Vasic (46. Hefti); Rapp (67. Munsy).

Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Hoarau, Lauper, Lustenberger, Martins, Sierro und Sulejmani (alle verletzt), Thun ohne Bigler, Hediger (beide verletzt) und Righetti (krank). Verwarnungen: 36. Garcia (Foul). 40. Fatkic (Foul). 45. Stillhart (Foul). 45. Rapp (Unsportlichkeit). 45. Sörensen (Unsportlichkeit). 64. Castroman (Foul). 71. Hefti (Foul).


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --27604386

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Ein Quell der guten Laune vor der YB-Garderobe

Die Young Boys sind nach dem 4:2 gegen Thun wieder Leader und ziemlich gut drauf. Und der Umgang mit der Verletzungsmisere stärkt das Selbstvertrauen.

Der eine witzelt, der andere feixt, und ja, ein Dritter tanzt sogar. Der Raum vor der YB-Garderobe ist am frühen Sonntagabend ein Quell der guten Laune. 4:2 heisst es nach 90 Minuten Derby gegen Thun, und das bedeutet: Wieder siegen die Young Boys, wettbewerbsübergreifend tun sie das seit sechs Spielen ununterbrochen, und das, obwohl sich immer mal wieder eine neue Stammkraft verletzt.

«Spieler ersetzen kann man nicht», sagt Gianluca Gaudino, einer der ruhigeren in der YB-Spassgesellschaft, «aber man kann die Lücken durch Mannschaftsgeist schliessen.» Was zunächst nach der angegrauten Floskel eines Mentaltrainers klingt, nimmt man ihm tatsächlich ab. Gaudino, der durch die lange Absenzenliste bei den Bernern immer mehr ins Zentrum rückt, ist einer dieser Spieler, die durch die unverhoffte Beanspruchung einen grossen Schritt nach vorne gemacht haben.

Am Sonntag gegen Thun bildet der 22-Jährige mit dem ebenso 22-jährigen Michel Aebischer die Zentrale im YB-Mittelfeld. Dass das so gut funktioniert, beeindruckt ihn wenig. «Im Training sind wir alle gleich, und wir probieren Vieles aus. Die Automatismen greifen.»

«Jeder übernimmt Verantwortung bei uns.»
David von Ballmoos, YB-Goalie


Dass es gerade in der personell heikelsten Lage zum Höhenflug ansetzt, ist die vielleicht höchste Qualität dieses YB-Ensembles. «Jeder übernimmt Verantwortung bei uns», sagt Goalie David von Ballmoos, «und angesichts der Personalsituation machen wir es wirklich sehr gut.»

Noch am Donnerstag, beim 2:0 in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam, da glänzten die Young Boys mit defensiver Stabilität, die Tore fielen beide auf Penalty, zu wirklich vielen Chancen kamen sie nicht. Gegen Thun gab es zwei Gegentore, und es hätte angesichts der zahlreichen Chancen am Ende problemlos ein 6:2 stehen können, die Berner fanden sich gewissermassen im Liga-Modus wieder.

«Mich hat das sehr gefreut, dass wir gegen Feyenoord mal defensiv einwandfrei blieben», sagt Gaudino. «Heute sind uns zwar zwei durchgerutscht, dafür haben wir offensiv wieder zugelegt.»

Neben Gaudino steht nach dem Spiel wie zuvor auf dem Feld Michel Aebischer und sagt grinsend: «Noch schöner wäre natürlich, endlich einmal zu null zu spielen.» Auch Aebischer ist in der schwierigen Personalsituation bei YB mit seinen 71 Einsätzen in der Super League schon ein Routinier auf dem Feld.

Er freut sich nach dem gleichzeitigen 3:2 des FCZ gegen Basel vor allem auch über die wiedererlangte Tabellenführung. «Es ist ein super Gefühl, wieder dort oben zu stehen. Darauf arbeiten wir hin.»

Lustenberger: 4 Wochen out

Und am Ende ist da eben der, der tatsächlich noch ein Tänzchen hinlegt. Es ist Fabian Lustenberger, YB-Captain und neuester Name auf der Verletztenliste. «Ja, mir geht es gut», ruft er dazu, er, der für vier Wochen ausser Gefecht gesetzt ist. Er verschwindet fröhlich winkend in der YB-Garderobe, diesem Quell der guten Laune.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/27898536

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