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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. August 2019, 13:59 
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BSC Young Boys - Glasgow Rangers (Europa League)


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Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Zeit: 18:55 Uhr

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Webseiten Glasgow Rangers:
https://rangers.co.uk
https://www.transfermarkt.ch/glasgow-ra ... on_id/2019
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasgow_Rangers
https://de.wikipedia.org/wiki/Ibrox_Stadium
https://twitter.com/RangersFC
https://www.facebook.com/rangersfc
https://www.instagram.com/rangersfc
https://www.youtube.com/user/RangersFCOfficial
http://www.europapokal.de/vereinsportra ... ow-rangers
http://www.europapokal.de/stadien/ibrox ... ow-rangers
https://footballtripper.com/scotland/rangers-stadium
https://www.weltfussball.com/teams/rangers-fc
https://rangersfcnews.com
https://www.gersnet.co.uk
https://www.followfollow.com
https://www.ibroxnoise.co.uk
http://www.gladiatorfootball.co.uk/scot ... tball-club
https://twitter.com/rangersloyal_
https://twitter.com/rangers_fc_1872
https://www.facebook.com/RangersOnTour
https://www.facebook.com/GlasgowRangers


Forum Glasgow Rangers:
http://forum.rangersmedia.co.uk
https://www.followfollow.com/forum
https://www.gersnetonline.co.uk/ipboard ... ngers-chat
https://www.qiumi.de/board/1596-glasgow-rangers-fc


Statistiken / Vergleiche vs. Glasgow Rangers:
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3252450
http://www.football-lineups.com/team/Rangers
https://de.soccerway.com/teams/scotland/rangers-fc/1899
https://de.soccerway.com/matches/
https://de.soccerway.com/matches/head2head
https://www.fussballdaten.de/europaleague
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... ow-rangers
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,604.php
https://www.kicker.de/4612339/spielinfo ... angers-978


Zuletzt geändert von Rino am Samstag 31. August 2019, 12:01, insgesamt 8-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. August 2019, 15:14 
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Die Begegnung gab es 1977 schon einmal:

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. September 2019, 20:55 
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Celtic gewinnt 418. Old Firm bei den Rangers

Die Glasgow Rangers, Europa-League-Gegner der Young Boys, kassieren gegen den Erzrivalen Celtic Glasgow die erste Saisonniederlage.

Die Mannschaft von Steven Gerrard unterlag daheim im Ibrox Stadium mit 0:2 und liegt nach vier Runden drei Punkte hinter dem Stadtrivalen und Titelverteidiger.

Die Tore im «Old Firm» schossen der Franzose Odsonne Edouard und der Ire Jonathan Hayes. Der frühere Grasshopper Moritz Bauer gab sein Debüt für Celtic und provozierte in der 96. Minute die Rote Karte von Jordan Jones.

Die Young Boys bestreiten am 3. Oktober das erste Heimspiel der Europa-League-Gruppenphase gegen die Glasgow Rangers.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 93750.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. September 2019, 11:44 
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Ein Nachbarschaftstraum geht in Erfüllung

Für den Glasgow-Rangers-Fan Matthias Haldi und den YB-Anhänger Martin Dürring erfüllt sich am Donnerstag ein Traum.

Am Donnerstag trifft der BSC Young Boys auf die Glasgow Rangers. Der Gästesektor im Stade de Suisse wird dabei leer bleiben. Die Fans der Rangers haben bei zwei Qualifikationsspielen der Champions League Gesänge angestimmt, die den Papst und den Katholizismus verhöhnen. Der Weltfussballverband ahndete diese Aktion mit einer Sektorsperre bei der Heimpartie der Rangers gegen Legia. Nun straft auch der eigene Club seine Supporter ab, indem er bei zweien der drei Auswärtsspiele der Europa League keine Tickets an diese abgibt. Nebst dem Match gegen YB betrifft dies auch das Auswärtsspiel gegen FC Porto.

Dieser Umstand verursachte einiges an Arbeit für Matthias Haldi, den Präsidenten des Schweizer Fanclubs der Glasgow Rangers. «Da ich viele YB-Fans kenne, konnte ich einige Tickets vermitteln», sagt der 51-Jährige. Aber nun bekomme er keine mehr, denn schliesslich wollten die gelb-schwarzen Anhänger nicht im eigenen Stadion zu viele gegnerische Fans haben.

Auch Haldi wird im Stade de Suisse sein. Man kann sich sein Fussballteam nicht aussuchen, besagt eine Fussballweisheit. Manche können es aber doch: Haldi bestimmte als Bub in jedem europäischen Land ein Team, das er unterstützen wollte. Geblieben davon sind der SC Freiburg und die Rangers.

Mangelware macht glücklich

Seit mehreren Jahren besitzt Haldi ein Saisonabonnement der Rangers. Eine Karte, die für einen Fan pures Glück bedeutet. Denn anders als in Bern sind die Rangers-Karten restlos ausverkauft, und es gibt lange Wartelisten. Ungefähr viermal pro Jahr schaut er sich sein Team live an. Sonst gibt er die Karte an Kollegen weiter. Denn die Dauerkarten sind nicht nur Mangelware, sondern auch teuer: «Ich kenne Leute, die das Abo in Raten abzahlen», sagt er. Oder sich gar keine Karte leisten können, wie einer seiner Kollegen. Ihm vermacht er die Karte gratis, schliesslich schlägt ein echter Fan keinen Profit aus seinem Club.

Matthias Haldi wohnt in Schüpfen. Neben ihm wohnt YB-Fan Martin Dürring. Die beiden teilen sich denselben Arbeitsweg und unterhalten sich natürlich auch über Fussball. Seit vielen Jahren sinnieren sie darüber, wie es wäre, wenn YB gegen die Rangers spielen würde. Nun ist dieser Traum wahr geworden. «Wir haben nach der Auslosung sofort angefangen, einander zu schreiben», sagt Haldi. Sie werden beide Partien – im Wankdorf und im Ibrox-Stadion – gemeinsam anschauen.

Gebügeltes Hemd, zwei Kinder, verheiratet, leitende Position auf einer Gemeindeverwaltung – so stellt man sich einen Fussballfan nicht gerade vor, der «Groundhopping» betreibt und mehrere Hundert Kilometer für sein Team reist. Haldis Rekord liegt bei acht Spielen in einer Saison. «Ich bin mir bewusst, dass ich eine sehr tolerante Familie habe», sagt er. Das Stadion, die Stadt Glasgow und ihre Pubs habe er ihnen gezeigt, damit sie wüssten, wohin der Papa denn am Wochenende verschwinde.

Jetzt ist er auch wieder dort, heute Samstag um 16 Uhr ist Anpfiff gegen Aberdeen. «Beim Rückflug am Mittwoch werden einige Rangers-Fans mit mir nach Bern reisen», sagt er. Für sie ist es eine englische Woche, denn nach dem Spiel am Donnerstag gegen YB geht es am Sonntag gleich wieder weiter. Dieses Spiel lässt Haldi jedoch aus.

Keine Farben zeigen

Was er aber nie verpasst, ist das Stadtderby gegen die Celtics, das man «Old Firm» nennt. Haldi geht es um Fussball, aber die Religion kocht auch dort wieder hoch. Die Fans der Celtics sind ursprünglich mehrheitlich katholisch, die Fans der Rangers Protestanten. «Als gläubiger Christ will ich auch meine Gegner lieben», sagt Haldi. Trotzdem geht er nicht in ein Celtic-Pub. Es gebe aber auch neutrale Pubs, bei denen es an der Tür heisst: «Don’t show colors.» Auf Deutsch: Zeige keine Farben. Nach einer Partie wurde er auch schon von einem Türsteher zurechtgewiesen, der seinen Rangers-Schal unter der Jacke entdeckt hatte. Von übertriebenem Fanatismus hält Haldi nichts, ihm geht es primär um eines: um das Spiel.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/15086530

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. September 2019, 21:07 
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29.09.2019

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Stadionverbot für Fans wegen Papstbeleidigung

Am Donnerstag spielt YB in Bern gegen die Glasgow Rangers. Die Fans der Rangers wurden vom eigenen Club mit einer Auswärtssperre bestraft. Grund dafür ist ein umstrittenes Fanlied.

Die Young Boys treffen am Donnerstag, im zweiten Duell der Europa-League, auf die Glasgow Rangers. Ein weltbekannter Club mit einer einzigartigen Geschichte und fanatischen Fans.

Diese werden am Donnerstag wohl nur in begrenzter Zahl nach Bern reisen: Die Rangers haben nämlich ihre eigenen Fans zu einer Auswärtssperre gegen YB und Porto verdonnert. Grund dafür waren politische Gesänge, die von den eigenen Fans während der Europa-League-Play-Offs gegen Legia Warschau angestimmt wurden. In besagtem Lied beleidigten die Rangers-Fans den Papst auf primitive Weise («F*** the Pope»). Auch die IRA, eine paramilitärische Organisation Irlands und deshalb eine Art Feindbild der Anhänger, wurde in den Chorgesängen beleidigt.

Unendliche Feindschaft

Die Stadt Glasgow ist sportlich wie politisch gespalten. Während die Anhänger der Glasgow Rangers bekennende Protestanten sind, haben die Fans von Celtic Glasgow oftmals irische Wurzeln und sind so zu einem Grossteil Katholiken. Die religiöse Identität der Vereine ist dabei so gross, dass die Rangers bis im Jahr 1989 keine katholischen Spieler verpflichteten. Das Derby der Rangers gegen Celtic Glasgow gehört bis heute weltweit zu den erbittertesten Feindschaften in der Sportwelt und sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Unbelehrbare Fans

Seit mehreren Jahren kämpfen die beiden Vereine aus Glasgow nun darum, von dieser politischen Prägung loszukommen. Beide Clubs führen Kampagnen und strafen unbelehrbare Fans mit Stadionverbot.

Trotzdem bleiben politische Parolen und Gesänge in den Stadien präsent, weswegen die Rangers nun ihre eignen Fans mit zwei Auswärtssperren für Bern und Porto bestrafen. Diese Strafen erfolgten auf Druck der UEFA, welche die Gesänge als rassistisch einstufte und den Club deswegen schon mehrmals sanktionierte. «Personen, die weiterhin beleidigende Gesänge anstimmen, müssen wissen, dass sie damit den Spielern, dem Staff und den Fans der Rangers schaden», schreibt der Club in einem Statement.

Diskussionen unter Fans

Unter den Fans der Ranger sorgen die Fangesänge für Gesprächsstoff. Während die einen die unbelehrbaren Fans am liebsten aus dem Stadion verbannen würden, spielen andere die Gesänge herunter. «Kommt schon, tut nicht so, als hättet ihr im Ibrox-Stadion noch nie ein konfessionelles Lied mitgesungen», schreibt ein Fan auf Facebook. Ein anderer entgegnet: «Das sind keine Fans. Ansonsten würden sie Lieder über die Rangers singen und nicht über Hass und Gewalt». Trotz der Auswärtssperre der Rangers kann man davon ausgehen, dass einige Anhänger den Weg ins Stade de Suisse auf sich nehmen werden.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... B-30547314

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. September 2019, 11:24 
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30.09.2019

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Gegen YB: Rangers verkaufen keine Gäste-Tickets an die eigenen Fans

Die Glasgow Rangers bestrafen ihre eigenen Fans: Weil diese gegen Legia Warschau ausfällig werden, verkaufen die Rangers keine Tickets für das Spiel bei YB.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Glasgow Rangers verkaufen keine Gäste-Tickets für das Spiel gegen YB in Bern.
- Die Fans der Rangers waren gegen Legia Warschau mit Schmähgesängen aufgefallen.
- Auch beim Spiel auswärts gegen den FC Porto greift die selbstverhängte Block-Sperre.

Die Fans der Glasgow Rangers gehören mit zu den leidenschaftlichsten in Europa. Kein Wunder also, freuten sich Anhänger von YB auf das Duell mit dem schottischen Traditionsclub. Beim Heimspiel gegen die Rangers am Donnerstag wurde mit einer Mega-Atmosphäre im Stade de Suisse gerechnet.

Allerdings werden die YB-Fans für diese wohl im Alleingang sorgen müssen. Denn die Schotten verkaufen keine Tickets für anreise-freudige Gästefans. Grund für das Stadion-Verbot sind Ausfälligkeiten der Rangers-Fans im Duell mit Legia Warschau.

Die überwiegend protestantischen Rangers-Fans reagierten mit Schmähgesängen auf ein Transparent der Legia-Fans. Das zeigte den verstorbenen polnischen Papst Johannes Paul II. – und die Rangers-Fans antworteten mit «F*** the Pope!»-Rufen.

Der Club reagierte und verzichtet nun darauf, für zwei Europa-League-Spiele Karten an die eigenen Fans zu verkaufen. Betroffen sind neben dem Spiel gegen YB auch das Match gegen den FC Porto Ende Oktober.


https://www.nau.ch/sport/fussball/gegen ... s-65591642

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 11:22 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 12:27 
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02.10.2019

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Er ist Mister Inkognito bei YB

Michel Aebischer ist wichtiger denn je für die Young Boys – insbesondere wegen der vielen Verletzten. Auch am Donnerstag gegen die Rangers.

Seit 2017 gibt es Tausende YB-Trainer. Bei jedem Spiel können Interessierte bis ein paar Stunden vor Anpfiff in der offiziellen App die Aufstellung der Young Boys tippen. Pro Spieler, der mit der tatsächlichen Aufstellung von Gerardo Seoane übereinstimmt, wird ein Punkt vergeben. Zum Saisonende gewinnen die drei besten Tipper Tickets für eine Partie in der Champions Lounge im Stade de Suisse.

Es ist eine Spielerei. Unter vielen Fussballaffinen gehört es jedoch zu den Lieblingsbeschäftigungen, über Aufstellungen und taktische Varianten zu diskutieren. Und jede und jeder hat schon mal seine Top-11 zusammengestellt – ob analog oder topmodern in der App.

Im breiten, stark besetzen Kader der Young Boys ist dies gar kein einfaches Unterfangen. Der Meister verfügt auf allen Positionen über mehrere Optionen – der Kombinationsmöglichkeiten gibt es viele, meist ohne grossen Qualitätsverlust. Dennoch tauchte ein Spieler vor der Saison in den Medien nur selten als Stammspieler auf: Michel Aebischer.

Die Visitenkarte gegen Sion

Der Freiburger sitzt am Dienstagmittag in den Katakomben des Stade de Suisse. Angesprochen auf dieses Gefühl des Unterschätztseins, das Aebischer schon lange begleitet, erzählt er, wie ihm ein Kollege vor der Saison die Aufstellung dieser Zeitung geschickt habe, in der er keine Aufnahme fand. Wer will, hört die Enttäuschung zwischen den Zeilen, aber Aebischer beteuert: «Ich nehme solche Dinge nicht zu ernst.»

Am letzten Samstag gegen Sion (3:2) bewies der Mittelfeldspieler seinen Wert für YB erneut, als er in einem kampfbetonten Verfolgerduell zu einem der Matchwinner avancierte, viel Laufbereitschaft zeigte, das erste Tor selbst erzielte und das zweite für Jean-Pierre Nsame auflegte. «Es hat lange genug gedauert, bis mir endlich der erste Treffer in der Liga gelungen ist», meint Aebischer. Es war ein eindrücklicher Vortrag des 22-Jährigen. Einer, der die Beliebigkeit von Wunschaufstellungen von Experten wieder einmal demonstrierte.

Denn längst ist Aebischer nicht mehr aus dem Stamm des Meisters wegzudenken. Als einer von vier Spielern ist er in allen 14 Partien zum Einsatz gekommen, nur dreimal stand er nicht in der Startformation. Es ist ein strenges Programm, zumal Aebischer in der Vorbereitung noch einen Muskelfaserriss auskurieren musste und erst später ins Training einsteigen konnte. Durch die Ausfälle von Sandro Lauper, Christopher Martins und zuletzt Vincent Sierro ist Aebischer noch wichtiger geworden. Doch er ist keiner, der sich dadurch zusätzlichen Druck machen würde: Die Erwartungen an ihn seien schon vor der Saison hoch gewesen, als noch alle fit waren. Insofern habe sich trotz der vielen Verletzten nicht viel geändert. Und sowieso, fügt er mit einem Augenzwinkern an: «Es ist das Schönste, viel zu spielen, dann muss man weniger trainieren.»

Vor gut drei Jahren debütierte der Mittelfeldspieler unter Adi Hütter in der ersten Mannschaft der Young Boys. Mittlerweile hat er 95 Partien bestritten, ist zweifacher Meister, gewann von Jahr zu Jahr an Einfluss, sitzt seit dieser Saison im sechsköpfigen Mannschaftsrat – und doch würden bei Aufzählungen der Meisterhelden wohl etliche vor ihm genannt und Aebischer höchstens im Zusammenhang mit seinem Bäuchlings-Jubel nach dem ersten Titel in der Kabine.

Der 22-Jährige fliegt meist unter dem Radar: weil er nicht auffällt, weder auf noch neben dem Feld. Weil er nicht mit Wucht und Spektakel die Zuschauer zum Staunen bringt, weil er nicht viele Tore schiesst. Seine Arbeit ist nicht immer augenfällig, aber nicht minder wichtig fürs Team. Aebischer fühlt sich wohl in dieser Quasi-Inkognitorolle und stört sich nicht daran, weniger Aufmerksamkeit zu generieren als manche Teamkollegen. «Ich weiss, was ich kann», sagt er. «Es ist nicht entscheidend, was die Fans denken oder was in den Medien steht. Was zählt, ist, was der Trainer sagt. Und der setzt auf mich.»

Kein Schönwetterfussballer

Auch am Donnerstag im Heimspiel der Europa League gegen die Glasgow Rangers wird dies nicht anders sein. Nach der Niederlage zum Auftakt in Porto sind die Berner schon leicht unter Zugzwang, und Aebischer will gegen die für ihr körperliches Spiel bekannten Schotten dagegenhalten. Er mache zwar vieles über Schnelligkeit und Antizipationsvermögen wett, aber wenn es die Situation erfordere, mache er schon auch gern mal ein Tackling. «Natürlich bin ich nicht der Grösste und Breiteste, aber ich bin kein Schönwetterfussballer.»

Aebischer lacht. Er freut sich auf das Kräftemessen auf europäischer Bühne – auch wenn es nur die kleinere von beiden ist. Schliesslich bietet es ihm eine weitere Möglichkeit, sich zu präsentieren. Ein Wechsel ins Ausland bleibt ein Traum, bis anhin hat er sich dazu noch nicht bereit gefühlt. Die Zeit drängt jedoch nicht. Sein Vertrag in Bern läuft noch zweieinhalb Jahre. Aebischer sagt, gewohnt gelassen: «Wenn die Leistungen bei YB stimmen, kommt alles von alleine.»

An alle virtuellen YB-Trainer: Michel Aebischer ist am Donnerstag ein sicherer Punktgewinn.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12073166

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 16:50 
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Alles zum Spiel YB - Rangers

Verletzt:
Camara, Lauper, Martins, Sierro, Spielmann, Sulejmani.

Fraglich:
Assalé, Hoarau, Moumi Ngamaleu.

Vorverkaufsstand:
26'000 (davon 23'750 Packages, die für alle YB-Heimspiele in der UEFA Europa League gültig sind).

Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik): http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/A ... arking.png

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

YB in der UEFA Youth League

Am Donnerstag nach dem Mittag kommt es in der UEFA Youth League ebenfalls zum Aufeinandertreffen zwischen YB und den Glasgow Rangers. Das Spiel im Sportpark Wyler beginnt um 14:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

YB kann in der UEFA Youth League dank des Meistertitels der U18 in der letzten Saison ein Team stellen. Auf dem sogenannten "Meisterweg" wird nicht in Gruppen gespielt, sondern im K.O.-System mit Hin- und Rückspielen. Das Rückspiel in Glasgow steht am 23. Oktober auf dem Programm. Setzt sich YB gegen die Rangers durch, kommt es in der nächsten Runde zum Aufeinandertreffen mit dem Sieger der Partie Ludogorets Rasgrad - Slovan Bratislava.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2019, 01:17 
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02.10.2019

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Das ewige Talent wird erwachsen

Bremst YB-Gaudino nun die Rangers aus?

Gianluca Gaudino. Ewiges Talent. Superfüsse, aber zu wenig Punch. Doch nun emanzipiert sich der Junge von seinen alten Dämonen. Ausgerechnet bei YB.

Im Januar 2019 unterschreibt der Sohn des deutschen Ex-Internationalen Maurizio bei YB, nach einem halben Jahr ohne Verein. Zu leicht für Bayern. Bei Chievo Verona durchgefallen. Einzig in St. Gallen spielte er regelmässig. Aber YB? Der erste Gedanke: Zu leicht. Zumal unmittelbar zuvor mit Sékou Sanogo die Kampfmaschine schlechthin YB verlassen hatte. Und dann kommt als Nächster Gaudino (22), der Federleichte…
Sieger der Verletzungsmisere

Im ersten Halbjahr ist er denn nur Ergänzungsspieler. Das wird nichts mehr bei YB, denken viele. Sie denken falsch! Denn, und so ist Fussball: Gaudino nutzt die Absenz der vielen Verletzten - und startet durch. «YB ist ideal, um mich weiterzuentwickeln», sagt Gaudino. Und: Dass er froh sei über die Einsatzzeiten.

Drei Meisterschaftsspiele spielt er quasi durch. Zwei Tore macht er. Trainer Gerry Seoane ist voll des Lobes über den «neuen» Gaudino: «Klar wird er nie das Zweikampfverhalten eines Sékou Sanogo haben. Aber er soll Fortschritte machen. In Sachen Aggressivität und Zweikämpfe. Dass er Fussballspielen kann, wissen wir. Er ist die Art Spieler, die man liebt. Diese Techniker, die im modernen Fussball immer mehr verschwinden, weil der Sport immer mehr von der Dynamik lebt.»

Mehr als 10 Kilo zugenommen

60 Kilogramm wog der junge Mann, als er sich anschickte, Profi zu werden. Federleicht. 15 Kilo nahm er in der Folge zu. Wettkampfgewicht, das unabdingbar ist. Doch das ist das eine. An Muskelmasse zuzulegen das andere. «Es steckt einiges an Krafttraining dahinter», skizziert der Deutsche die Basis seiner Fortschritte. «Wir arbeiten in diesem Bereich sehr individuell, führt Seoane näher aus. «Ein Jean-Pierre Nsame zum Beispiel braucht viel mehr Training im Hinblick auf schnelle Schritte. Gianluca hingegen braucht mehr Schrittlänge, mehr Kraft in den Oberschenkeln.»

Krafttraining ist das eine. Aber nicht das einzige. «Hilfreich sind zum Beispiel auch die Arbeit mit meiner Mentaltrainerin und das Videomaterial des Trainerstaffs. Vor dem Spiel gegen Sion, als ich am linken Flügel zum Einsatz kam, bekam ich auch auf diesem Weg wertvolle Impulse», erläutert Gaudino. Hoffend, bei YB dereinst eine wichtige Rolle einnehmen zu können.

Oder noch besser: Nicht dereinst. Sondern bereits heute, gegen die Rangers. Ausgerechnet also gegen eine enorm physische Mannschaft. «Die sind sehr robust und können mit ihrer kämpferischen Art jeden Gegner vor Probleme stellen», sagt Gaudino. Der Sieg gegen Feyenoord sage viel aus.

Sollte Gaudino ausgerechnet gegen die schottischen Vorkämpfer YB zum Sieg führen – es wäre das endgültige Erwachsenwerden des Zauberfusses.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 46682.html

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