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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. September 2019, 21:12 
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Die Stimmen nach FCL - YB (2:2)

«Unsere Müdigkeit war heute zu sehen»

Der FC Luzern spielt gegen den Meister YB 2:2. Die Berner verlieren somit die Tabellenführung an den FC Basel. Die Stimmen zum Spiel gibt es im Video.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 94572.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. September 2019, 21:13 
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Häberli und Seoane sind nach Remis zufrieden

Das 2:2 zwischen Luzern und den Young Boys lässt zufriedene Trainer zurück. Der FCL beendet die Negativserie, und bei YB nimmt der Trainer nach der Enttäuschung von Belgrad positive Signale wahr.

Es gibt Unentschieden die stellen niemanden zufrieden. Am Samstag war es in der Super League nach dem Spiel zwischen Aufsteiger Servette und dem Tabellenletzten Neuchâtel Xamax so. Die Genfer hatten unbedingt gewinnen wollen, weil sie sich als klare Favoriten sahen. Die Neuenburger haderten mit dem Schicksal, weil ihnen schon zum zweiten Mal in dieser Saison eine 2:0-Pausenführung entglitten war.

Einen Tag später in Luzern waren sie dagegen alle glücklich - trotz identischem Resultat. Für den FCL war dieses 2:2 noch etwas mehr wert, weil er es sich nach drei Niederlagen in Folge mit einem kämpferischen Auftritt verdiente. "Es wäre nicht korrekt gewesen, wenn wir für diese Leistung nicht mit einem Punkt belohnt worden wären", sagte Trainer Thomas Häberli.

Er selber war in den letzten Wochen bereits etwas unter Druck geraten. Keine Punkte, fast keine Tore. Man musste befürchten, dass die Vorgesetzten irgendwann den Daumen senken würden. Doch Häberli war stets überzeugt von seiner Arbeit und von den Fähigkeiten der Mannschaft. "Es wird gut kommen. Wir packen das", hatte er vor dem Spiel gegen YB gesagt. Das Spiel gegen den Dominator der Szene bestätigte ihn in seinem Optimismus.

Zufrieden war auch YB-Trainer Gerardo Seoane, obwohl es auf den ersten Blick keine gute Woche war für seine Berner. Am Dienstag das Scheitern in den Playoffs zur Champions League, nun das Unentschieden trotz Pausenführung in Luzern und der Verlust von Platz 1 in der Meisterschaft. "Aufgrund der Strapazen, die wir unter der Woche hatten, war das ein guter Auftritt", so Seoane.

Dass die Young Boys in drei Wochen, wenn die Super League ihren Betrieb nach der Nationalmannschaftspause und den Cup-Sechzehntelfinals wieder aufnimmt, den FC Basel nicht als Leader, sondern als Verfolger zum Spitzenspiel empfangen, stört Seoane nicht. "Diese Partie ist noch sehr weit weg. Ich schaue nicht auf die Tabelle, sondern auf die Entwicklung. Und diese stimmt." Er habe in Luzern positive Signale wahrgenommen, so Seoane.

Champions League verpasst, Leaderposition abgegeben: Auch für Abwehrchef Fabian Lustenberger ist dies keine Grund, etwas in Frage zu stellen. "Wir sind in dieser Saison noch immer ungeschlagen. Das muss man auch mal erwähnen. Wir sind bereit für die nächsten Wochen", so der Captain.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135551815

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2019, 01:08 
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Der FC Luzern gibt ein markantes Lebenszeichen im Spiel gegen YB

Der FC Luzern ringt im Heimspiel dem Schweizer Meister Youngs Boys ein 2:2 (1:2) ab.

Der FCL lebt! Beim 2:2 (1:2) gegen die Berner Young Boys lieferten die Luzerner eine beherzte, frische und freche Leistung ab. Die Mannschaft von Trainer Thomas Häberli konnte den Aufwärtstrend aus dem Spiel in Sion durchaus bestätigen und erkämpfte sich einen hochverdienten Punkt. Ja, so wollen die FCL-Fans ihre Mannschaft sehen: Ein unerbittliches Kämpfen um jeden Ball und ein Vorwärtsmarschieren in Richtung gegnerisches Tor. Dieser Punkt gegen YB ist Balsam für die geschundene FCL-Seele der vergangenen Wochen.

Es war ein aufwühlendes, turbulentes, spektakuläres Spiel gegen den Schweizer Meister, ein Spiel, das hin und her wogte und jederzeit auf beide Seiten hätte kippen können. Der FCL begann die Partie vehement und hatte durch Lucas Alves (4.) und Ibrahima Ndiaye (14.) Chancen, den Führungstreffer zu erzielen. Im Gegenzug hätte YB-Stürmer Roger Assalé das 1:0 für die Gäste köpfeln müssen. Der FCL machte viel Druck, beschäftigte das Gästeteam in dessen Zone. Die 1:0-Führung für den FC Luzern in der 22. Minute durch Ndiaye fiel, nachdem Pascal Schürpf links aussen Francesco Margiotta angespielt und dieser Ndiaye im Strafraum lanciert hatte. Ndiaye, schon in Sion FCL-Torschütze, bezwang YB-Goalie David von Ballmoos aus zehn Metern Distanz.

Schwerer Fehler durch FCL-Verteidiger Knezevic

YB spielte in diesen Minuten schwach, ungenau, im Passspiel fast ein bisschen nonchalant. Es brauchte einen schweren Abwehrlapsus des FCL, um die Young Boys zurück ins Spiel zu bringen. Es war FCL-Verteidiger Stefan Knezevic, der in der 36. Minute mit einem «Luftloch»-Rundschlag den vorübergehenden Umschwung in diesem Spiel einleitete. Roger Assalé schnappte Knezevic den Ball weg, Knezevic vermochte sich nach seinem Fehler im Laufduell mit dem schnellen YB-Stürmer nur noch mit einem Penaltyfoul zu helfen, indem er Assalé zu Boden riss. Als YB mit dem durch Jean-Pierre Nsame versenkten Penalty zum 1:1 ausglich, drehte diese stets unterhaltsame Partie – vorläufig.

Denn es kam noch schlimmer für den FCL: In der 44. Minute dribbelte der Ivorer Assalé die Verteidiger Christian Schwegler und Knezevic aus und versenkte flach und unhaltbar zum 2:1 für die Young Boys. Konsternation beim FCL zum Pausenpfiff: so viel Aufwand, so wenig Ertrag. Die zweite Hälfte des Spiels war nicht weniger aufregend. Der FC Luzern sorgte für Stimmung, indem er dem Publikum weiterhin Angriffsfussball präsentierte. Und dem FCL gelang vor allem der 2:2-Ausgleich. Innenverteidiger Lucas Alves köpfelte den Ball in der 60. Minute nach einem Corner wuchtig ins YB-Tor.

Schwegler applaudiert und kassiert die rote Karte

In der dramatischen Schlussphase lag das 3:2 in der Luft. Für beide Teams. Zuerst attackierte Knezevic im Strafraum Assalé, wobei der FC Luzern wohl Glück hatte, dass sich der Videoschiedsrichter nicht meldete. Danach tauchte der eingewechselte Tsiy Ndenge in der Nachspielzeit am YB-Strafraum auf. Schiedsrichter Lionel Tschudi taxierte die Intervention des Young-Boys-Verteidigers aber nicht als Foul an Ndenge und liess das Spiel ­weiterlaufen. Jetzt ging es in Richtung FCL-Tor, wo der Ref nun aber einen Freistoss am Luzerner Strafraum diktierte. FCL-Trainer Thomas Häberli gestikulierte an der Seitenlinie reklamierend, der Luzerner Verteidiger Christian Schwegler applaudierte dem Schiedsrichter für dessen Interpretation von «Foul» und «Nicht-Foul» provokativ. Das trug dem seit der 18. Minute verwarnten Schwegler noch die rote Karte ein. Der YB-Freistoss segelte dann haarscharf am Pfosten vorbei.

Am Ende blieb dem FC Luzern ein Punkt. Nach der Niederlagenserie zuvor ist es ein wichtiger, beruhigender Punkt. Der FCL hat sich mit dem 2:2 gegen YB mit einem massiven Lebenszeichen zurückgemeldet. Am 22. September muss der Aufwärtstrend in ­Lugano bestätigt werden. Davor steht noch der Cup-Match in Wohlen auf dem Programm.


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/ei ... ld.1148064

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2019, 01:14 
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YB-Noten: Drei Berner sind ungenügend

Beim 2:2 in Luzern enttäuschen die Aussenverteidiger. Gute Noten verdienen sich Sierro und Assalé.

David von Ballmoos: Note 4,5
Ist bei den Gegentoren machtlos. Er wird daneben nur einmal richtig geprüft, als er einen Kopfball Schürpfs mit einer Glanztat zur Ecke lenkt.

Jordan Lotomba: Note 3,0
Ist mitverantwortlich bei der Entstehung des ersten Gegen­tores. Nach vorne bemüht, aber praktisch ohne Impulse.

Frederik Sörensen: Note 4,5
Der Däne spielt sehr solide, ruhig am Ball, kopfballstark. Nur einmal verliert er kurz die Orientierung, und dies hat nach einem Eckball das 2:2 durch Lucas zur Folge.

Fabian Lustenberger: Note 4,5
Der Captain steht einzig beim 1:0 Luzerns durch Ndiaye etwas unvorteilhaft, ansonsten sehr zweikampfstark und umsichtig. Er bleibt auch in hektischen Situationen ruhig.

Ulisses Garcia: Note 3,5
Für ihn gilt dasselbe wie für Lotomba. Nach vorne zwar bemüht, aber ohne Wirkung. Die Flanken kommen nicht an.

Vincent Sierro: Note 5,0
Ist im defensiven Mittelfeld sehr präsent, gefällt mit guter Ballsicherheit und Übersicht. Verbesserungspotenzial bei stehenden Bällen.

Michel Aebischer: Note 4,0
Versucht die YB-Offensive anzukurbeln, allerdings misslingt ihm vieles. Hat nach einer sehenswerten Kombination das 3:2 auf dem Fuss, sein Schlenzer fliegt jedoch weit am Tor vorbei.

Christian Fassnacht: Note 3,5
Bleibt in ungewohnter Position hinter der Spitze praktisch ohne Einfluss.

Roger Assalé: Note 5,0
Der auffälligste YB-Angreifer. Trifft zwar hin und wieder die falschen Entscheidungen, provoziert aber den Penalty, lässt bei seinem Tor Luzerns Verteidiger Schwegler sowie Knezevic schlecht aussehen und trifft eiskalt.

Jean-Pierre Nsame: Note 4,5
Erzielt im sechsten Spiel seinen sechsten Treffer und hat auch bei Assalés Tor die Füsse respektive den Kopf im Spiel. Verstolpert vor seinem souverän verwerteten Penalty eine gute Gelegenheit.

Nicolas Ngamaleu: Note 4,0
Hat deutlich weniger Einfluss als üblich.

Saidy Janko: Ohne Note
71. für Lotomba. Mit einigen Vorstössen.

Gianluca Gaudino: Ohne Note
75. für Fassnacht. Übernimmt die Ausführung der stehenden Bälle. Sein abgefälschter Freistoss in der Nachspielzeit fliegt knapp am Tor vorbei.

Felix Mambimbi: Ohne Note
85. für Ngamaleu. Holt den Freistoss heraus, der fast zum Siegtor führt.

Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20630460

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2019, 01:16 
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YB auf der Achterbahn

0:1, 2:1, 2:2: Die Berner müssen sich in einer unterhaltsamen Partie mit einem Remis gegen forsche Luzerner begnügen – und die Tabellenführung an den FC Basel abtreten.

Als sich Gerardo Seoane an die Aufarbeitung des Nachmittags macht, tut er das völlig unaufgeregt, und er wirkt gar nicht unzufrieden – obwohl YB nach sechs Runden die Tabelle nicht mehr anführt.

Der Trainer der Berner sagt nach dem 2:2 in Luzern: «Es gab viele Duelle, Phasen, in denen wir dominierten, dann wieder der Gegner. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.» Er muss sich ein bisschen vorgekommen sein wie auf einer Achterbahnfahrt: Es ist rauf- und runtergegangen.

Der Abstecher in die Zentralschweiz ist der Schlusspunkt einer aufwühlenden Woche für die Young Boys, die sich nach dem geplatzten Champions-League-Traum schwertun, gegen die Luzerner rasch den Tritt zu finden.

Sie bekunden Mühe mit einem Gegner, der nach drei Niederlagen in Serie angeschlagen ist, nun aber das umsetzt, was Trainer Thomas Häberli gefordert hat. Der Gastgeber ist forsch, leidenschaftlich, mutig und verdient sich mit diesem Auftritt die Führung durch Ibrahima Ndiaye.

Die Wende in fünf Minuten

Aber zur Pause ist alles wieder anders, und Häberli denkt: «Da machen wir vieles richtig und liegen trotzdem in Rückstand.» Aber zumindest braucht er nicht lange, um eine Erklärung dafür zu finden: Die Gegentore sind die Konsequenz individueller Fehler. Zuerst verliert Stefan Knezevic das Duell gegen den wirbligen Roger Assalé und stoppt ihn im Strafraum mit einem Foul – Jean-Pierre Nsame verwertet den Elfmeter kühl.

Fünf Minuten später sprintet Assalé los, lässt mit eleganten Körpertäuschungen sowohl Knezevic als auch Christian Schwegler stehen und behält vor Goalie Marius Müller den Überblick. Es macht ganz den Anschein, als sei das 0:1 wie ein Weckruf gewesen.

YB befindet sich plötzlich auf Kurs und lässt in dieser Phase seine Klasse aufblitzen. Qualität ist immer noch genügend vorhanden, auch wenn sich neben den Langzeitverletzten auch Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani abgemeldet haben.

«Zuerst ist Cup, dann Europa League. Aber natürlich freuen wir uns auf das Spiel gegen den FCB.»
YB-Trainer Gerardo Seoane


Nur: Die Luzerner lehnen sich nochmals auf. Sie verfügen zwar nicht über spielerische Mittel, um den Meister in Bedrängnis zu bringen, zeigen aber Kampfkraft. Ihre Entschlossenheit kommt besonders nach einer Stunde zum Vorschein, als Verteidiger Lucas Alves nach einem Corner von Francesco Margiotta nur ein Ziel vor Augen hat: den Ausgleich. Er läuft in den Strafraum, hat das Glück, dass sich kein Gegner um ihn kümmert, und trifft mit dem Kopf tatsächlich zum 2:2.

Es ist danach eine Partie mit vielen Emotionen und einiger Hektik, die in der Schlussphase darin gipfelt, dass Schwegler die Gelb-Rote Karte sieht. Der ehemalige YB-Verteidiger ist zuvor schon einige Male mit seiner Heissblütigkeit aufgefallen.

2:2 also. Häberli sagt: «Es wäre unverdient gewesen. wenn wir uns für diese Leistung nicht mit einem Punkt belohnt hätten. Auch wenn wir sicher auch etwas Glück beanspruchten.»

Seoane wiederum betont, seine Mannschaft habe die Ereignisse der vergangenen Woche gut weggesteckt: «Für mich ist es entscheidend, zu sehen, wie wir uns entwickeln. Die Leistung heute zeigt mir, dass wir auf einem guten Weg sind.» Neuer Leader ist zwar der FC Basel nach dessen 2:1 gegen Lugano, aber Seoane registriert das ohne grosse Gefühlsregung.

Der Spitzenkampf naht

Trotzdem: Denkt er schon an den 22. September? An die Fortsetzung des Meisterschaftsbetriebs mit dem Spitzenkampf gegen Basel? An die Chance, die Spitze wieder zu übernehmen? «Zuerst ist Cup, dann Europa League und erst danach Basel», antwortet er. Aber eines schiebt er doch noch nach: «Natürlich freuen wir uns auf das Spiel gegen den FCB.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16596204

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2019, 01:22 
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Lustenbergers Bilanz: «Weiterhin ungeschlagen – nicht schlecht»

Für Fabian Lustenberger war dieser Sonntag kein gewöhnlicher Arbeitstag. Der YB-Captain kehrte erstmals als Fussballer wieder nach Luzern zurück, dorthin, wo er unter Trainer Ciriaco Sforza zum Profi aufgestiegen war.

Als Fabian Lustenberger im August 2007 den FC Luzern Richtung Berlin verliess, stand noch die alte, verwitterte Allmend. Längst ist die moderne Swisspor-Arena die Heimstätte der Zentralschweizer.

Und aus dem Jüngling von damals mit den wilden blonden Locken ist ein Routinier geworden, der seit diesem Sommer die Abwehr des Meisters dirigiert. Die Rückkehr in die alte Heimat war für ihn, der mit seiner Familie im Luzernischen lebt, «sehr speziell, inklusive Anreise zum Stadion».

Die verpasste Entscheidung

Vollends nach seinem Geschmack verlief der Auftritt dann zwar nicht, aber Lustenberger hob nach dem 2:2 trotzdem die positiven Aspekte hervor. «Wir sind weiterhin ungeschlagen, das ist gar nicht so schlecht», sagte er, «wenn wir eine Spur effizienter gewesen und 3:1 in Führung gegangen wären, hätte das wohl die Entscheidung bedeutet. Ich glaube nicht, dass den Luzernern noch einmal eine Reaktion gelungen wäre.»

Lustenberger erwähnte zwar die letzten Tage, als er die Partie zusammenfasste, «es war eine intensive und emotionale Woche für uns». Aber er wollte die Ereignisse und die Enttäuschung über den verpassten Einzug in die Champions League keineswegs als Entschuldigung für die Schwierigkeiten in der ersten halben Stunde der Partie nehmen: «Das wäre eine Ausrede. Wir müssen und werden damit klarkommen. Uns stehen im Herbst bedeutende Spiele in drei Wettbewerben bevor, und ich bin überzeugt: Wir sind bereit.»

Fassnacht: «Selber schuld»

Dass YB nun nicht mehr Leader ist, beunruhigt weder ihn noch Christian Fassnacht. «Unserem Selbstvertrauen schadet das nicht, wir werden sicher nicht nervös», sagte Fassnacht, «aber klar ist jedem auch: Es ist kein Selbstläufer, an der Tabellenspitze zu stehen. Wir sind selber schuld, dass es in Luzern nicht zum Sieg gereicht hat.»

Nach der zweiwöchigen Pause gastiert YB im Cup-Sechzehntelfinal beim interregionalen Zweitligisten FC Freienbach, der FC Luzern reist zu Erstligist Wohlen – mit neuer Zuversicht. «Uns ist eine starke Reaktion auf Spiele geglückt, in denen es nicht so gut lief», befand Goalie Marius Müller, «wir haben gegen YB unsere beste Saisonleistung abgeliefert.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12119631

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2019, 09:08 
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02.09.2019

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YB hat den Fans etwas geboten, sagt Trainer Gerardo Seoane

YB verliert zwar den Leaderthron der Super League an Basel, aber Gerardo Seoane ist dennoch nicht unzufrieden mit dem Spiel. Es habe «gfägt», sagt der YB-Coach.

Das Wichtigste in Kürze

- YB und Luzern trennen sich 2:2 unentschieden.
- Beide Trainer ziehen nach dem Match eine positive Bilanz.

Man habe den Fans etwas geboten, meint YB-Coach Gerardo Seoane.
Drei Niederlagen in Serie, dann punktet man ausgerechnet gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer. Der FC Luzern zeigte gegen YB eine starke Leistung und darf sich über einen Punkt freuen. YB verliert dagegen seine Leaderposition und rutscht hinter den FC Basel auf Rang zwei ab.

Gerardo Seoane will die Entwicklung

YB-Coach Gerardo Seoane ist nicht unzufrieden mit dem Spiel. «Es hatte von allem etwas. Es gab Phasen, da dominierte Luzern, es gab Phasen da übernahmen wir klar das Zepter.»

«Ich glaube, die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Es waren Emotionen drin, es hat «gfägt» auf dem Platz», so Seoane.

«Physisch waren wir nicht müde, aber mental war es schon schwierig. Wir müssen alle 3-4 Tage Aggressivität auf den Platz bringen. Unser Gegner hat sich gut eingestellt auf das Spiel. Aber die jungen Spieler sollen das ruhig lernen mit den englischen Wochen.»

FCL mit individuellen Fehlern

Auch Luzern-Trainer Thomas Häberli ist glücklich über das 2:2: «Die Reaktion ist gekommen. Ich bin froh, dass wir die Leistung gebracht haben und dass wir belohnt worden sind.»

Es sei wichtig gewesen, dass der FC Luzern in Führung gegangen sei. «Vor der Pause haben wir individuelle Fehler gemacht und YB ist 2:1 in Führung gegangen. Aber es hat mir sehr gefallen, dass wir wieder zurückgekommen sind», so Häberli weiter.

«Am Schluss wollte YB unbedingt gewinnen und wir hätten noch einen Konter fahren können. Aber am Ende bin ich sehr zufrieden, dass wir gewonnen haben. Der Punkt ist wichtig, es wird am Ende von Platz 3 bis 10 sehr knapp. Der schlechte August ist zu Ende, jetzt kommt der gute September.»


https://www.nau.ch/news/videos/yb-hat-d ... e-65577759

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Luzern mit Lebenszeichen gegen YB

Der FCL und der BSC Young Boys teilen sich in einem aufregenden Spiel die Punkte. Am Schluss stand es 2:2, nachdem Ibrahima Ndiaye und Lucas Alves die Tore für die Luzerner erzielten.

Der FCL legt gut los

Der FCL legte in der swissporarena los wie die Feuerwehr. Der quirlige Ibrahima Ndiaye hatte bereits nach wenigen Minuten eine ausgezeichnete Tormöglichkeit. Verzog seinen Abschluss aber ganz knapp. YB auf der anderen Seite spürte wohl noch etwas die Strapazen von der Reise nach Serbien. Sie schienen irgendwie noch nicht bereit zu sein. Der FCL versuchte dies auszunützen und nach 22 Minuten gelang dies Ndiaye auch. Nach einer wunderschönen Kombination über Schürpf und Margiotta stand der Senegalese alleine vor von Ballmoos und schob ein zur Führung.

Der FCL versuchte gleich nachzulegen, ein Abschluss von Pasci Schürpf wurde aber im letzten Moment noch geblockt. Der FCL powerte weiter und auch Lucas Alves hatte noch eine ausgezeichnete Kopfballchance. Nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen aber auch die Berner besser ins Spiel. Der FCL wurde stärker unter Druck gesetzt und nach einem langen Ball lieferten sich Knezevic und Assalé ein Laufduell. Der Luzerner Verteidiger kam einen Schritt zu spät und foulte den Berner Angreifer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nsamé sicher. Kurz vor der Pause kam es dann sogar noch dicker für den FCL. Wieder war es Assalé der zwei Verteidiger beschäftigte, diese ausspielte und auch Müller keine Chance liess. Mit diesem bitteren Resultat ging es dann auch in die Pause.

Wilde Schlussphase

Nach dem Pausentee brauchten beide Mannschaften einige Minuten um wieder in Fahrt zu kommen. Der FCL schien aber insgesamt etwas frischer zu sein und machte denn bissigeren Eindruck. Bis zum verdienten Ausgleich dauerte es aber bis in die 60. Minute. Nach einer Ecke von Margiotta stieg Lucas Alves am höchsten und nickte wunderschön ein. Der FCL versuchte gleich nachzulegen und kam auch gleich zur einen oder anderen guten Möglichkeit. Das Spiel lief langsam richtig Schlussphase zu – und diese hatte es in sich! Zuerst überspielte Ndenge auf 20 Metern den letzten Berner Verteidiger, wurde zurückgehalten, der Schiedsrichter aber entschied nicht auf Foul. Das Stadion tobte, denn dies sah ziemlich klar nach einem Foulspiel aus.

Im Gegenzug foulte Schwegler einen Berner Stürmer, bekam seine zweite gelbe Karte und flog vom Platz. Den Fälligen Freistoss aus 17 Metern lenkte die Luzerner Mauer gerade noch so ums Tor. Anschliessend pfiff Schiedsrichter Tschudi die Partie ab und sogleich entstanden Rudelbildungen im Mittelkreis. Da war so richtig Pfeffer drin in dieser Partie. Der FCL lieferte eine starke Leistung ab und zeigte die gewünschte Reaktion. Mit ein bisschen mehr Glück wäre hier heute sogar noch ein Sieg drin gelegen.

Weiter geht es für den FCL in zwei Wochen mit dem Auswärtsspiel im Helvetia Schweizer Cup gegen den FC Wohlen.

Telegramm FC Luzern – BSC Young Boys 2:2 (1:2)
10911 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 22. Ndiaye (Margiotta) 1:0. 38. Nsame (Foulpenalty) 1:1. 43. Assalé (Nsame) 1:2. 60. Lucas (Corner Margiotta) 2:2.
Luzern: Müller; Schwegler, Knezevic, Lucas, Grether; Voca, Schulz; Kakabadse (59. Eleke; 94. Sidler), Ndiaye, Schürpf; Margiotta (67. Ndenge).
Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (71. Janko), Sörensen, Fabian Lustenberger, Garcia; Aebischer, Sierro; Assalé, Fassnacht (75. Gaudino), Ngamaleu (85. Mambimbi); Nsamé.
Bemerkungen: Luzern ohne Matos (nicht spielberechtigt), Young Boys ohne Camara, Lauper, Spielmann, Hoarau, Martins und Sulejmani (alle verletzt). 92. Gelb-rote Karte gegen Schwegler wegen Fouls. Verwarnungen: 2. Ngamaleu (Foul). 18. Schwegler (Foul). 36. Knezevic (Foul). 41. Ndiaye (Foul). 57. Grether (Foul). 67. Sierro (Foul).


https://regiofussball.ch/2019/09/02/luz ... -gegen-yb/

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FC Luzern punktet: Die Noten nach dem YB-Spiel

Der FC Luzern erkämpft sich zuhause ein Remis gegen Meister YB. Vor allem die kämpferische Leistung der FCL-Kicker nötigt Respekt ab.

Das Wichtigste in Kürze

- Meister YB kommt beim FC Luzern über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus.
- Bei den Gelb-Schwarzen zeigen einige Spieler nicht ihre beste Leistung.
- Auf der Gegenseite glänzen dafür gleich mehrere Akteure.

Der FC Luzern nahm YB am Wochenende nicht nur einen Zähler, sondern auch die Tabellenführung ab. Die Punkteteilung war dabei durchaus verdient. Das zeigt auch der Blick auf die Noten zum 2:2 zwischen FCL und YB.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-lu ... l-65577758

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«Jetzt hängt halt diese Negativität in der Luft»

von E. Tedesco - Das 2:2-Remis in Luzern bedeutet für YB den Verlust der Tabellenführung – erstmals seit zwei Jahren. Daran müssen sich die Spieler erst wieder gewöhnen.

Der Ausflug in die Zentralschweiz war der Abschluss einer emotionalen und schwierigen Woche für die Young Boys. Nach der beschwerlichen Rückreise aus Serbien hat es eine Weile gedauert, bis man den geplatzten Champions-League-Traum vergessen und sich nach der Auslosung mit durchaus attraktiven Gegnern ein wenig mit der Europa League versöhnt hatte. Und dann endete die Woche doch wieder mit einem Dämpfer. Nach dem 2:2-Remis gegen den FC Luzern führt YB die Tabelle nicht mehr an.

Man muss im Kalender weit zurückblättern, um den Tag zu finden, an dem YB zuletzt nicht an der Tabellenspitze stand: Das war am 9. August 2017. Damals verloren die Young Boys gegen den Kantonsrivalen aus Thun 0:4. Der FC Zürich profitierte und erbte den Leaderthron.

«Jetzt wissen wir wieder, dass es kein Selbstläufer ist, an der Tabellenspitze zu sein, auch wenn es in der Rückrunde so schien», sagt Christian Fassnacht enttäuscht. Ärgerlich sei, dass man das Spiel nicht sofort wieder korrigieren könne, sondern damit bis nach der Länderspielpause und den Schweizer Cup, YB gastiert in zwei Wochen im Cup-Sechzehntelfinal beim interregionalen Zweitligisten FC Freienbach, warten müsse. Fassnacht: «Jetzt hängt halt diese Negativität in der Luft.»

Mentale Müdigkeit beim Meister

Aber eben solche Spiele wie in Luzern hätte das YB aus der Rückrunde erst gar nicht mehr aus der Hand gegeben. Das YB nach der Verjüngungskur im Sommer und ohne die abwesenden Routiniers Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani, die sich in Belgrad verausgabt hatten, scheint in der Entwicklung noch zu wenig weit oder nach dem Europacup ausgelaugt.

Trainer Gerry Seoane sprach nach den Strapazen von einer mentalen Müdigkeit. «Aber das ist ein Teil des Prozesses, den der eine oder andere Spieler durchmachen muss. Für mich ist entscheidend, dass wir uns weiterentwickeln. Da gehören Unentschieden und Niederlagen – zum Glück sind wir noch ungeschlagen – auch dazu.»

Kräftemessen am 22. September

Seit dem 2:1-Sieg der Basler gegen Lugano gehört nun auch dazu, dass sich die YB-Spieler beim Betrachten der Tabelle daran gewöhnen müssen, nicht mehr Leader zu sein. Erstmals seit 754 Tagen oder seit mehr als zwei Jahren.

«Das tut immer weh, nicht zu gewinnen. Aber man muss nicht immer gleich auf die Tabelle schauen», sagt der YB-Trainer. Im August 2017 dauerte es dann auch nur drei Runden bis Gelb-Schwarz wieder die Spitze übernahm - und dauerhaft oben blieb. 2019 bietet sich die Chance schon viel schneller nach oben zu kommen: Schon in der nächsten Runde (am 22. September) kommt es in Bern zum Spitzenkampf gegen den FC Basel.

«Das ist noch lang bis dahin. Erst haben wir ein freies Wochenende, dann Schweizer Cup und ein Spiel im Europacup und erst danach Basel», sagt Seoane, «aber wir freuen uns auf das Spitzenspiel und ich glaube, die Basler freuen sich auch. Es wird ein Kräftemessen.»


Luft für Häberli

«Wir haben den schwachen August jetzt vorbei, jetzt kommt ein guter September«, sagte Thomas Häberli nach dem 2:2 gegen YB erleichtert. Der Punktgewinn gegen den Meister nimmt vorerst Druck von der Mannschaft, vor allem aber vom Trainer. Denn nach drei Niederlagen in Folge waren die kritischen Stimmen lauter geworden. Dass René Weiler (zu Al Ahly) seit letzten Samstag nicht mehr die FCL-Lohnlliste belastet bedeutet auch keine guten Nachrichten für Häberli. Denn der FCL spart schätzungsweise einen Betrag um die 800 000 Franken für seinen Vorgänger ein, der wohl wieder in eine Reserve-Kasse geht. Die hat der FCL laut Präsident Studhalter für allfällige Trainerentlassungen angelegt, damit das Budget nicht strapaziert wird.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --18039731

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