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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. August 2019, 10:48 
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Ex-YB-Trainer Adi Hütter verdient jetzt eine Viertelmillion Franken

Nach einer erfolgreichen Saison hat Erfolgstrainer Adi Hütter bei Frankfurt einen neuen Vertrag erhalten. Dieser bringt ihm monatlich eine Viertelmillion ein.

Das Wichtigste in Kürze

- Adi Hütter reitet in Frankfurt auf einer Erfolgswelle.
- Er wurde von den Profis zum Trainer der Jahres gewählt.
- Die Eintracht belohnt dies mit einer Gehaltserhöhung.

Nach drei Jahren und einem Meistertitel verliess Adi Hütter YB in Richtung Bundesliga. Der Publikumsliebling heuerte 2018 bei der Eintracht Frankfurt an. Zum Auftakt resultierte eine 0:5-Klatsche im Supercup gegen die Bayern. In der ersten Runde des DFB-Pokals scheiterten die Frankfurter am Regionalligisten SSV Ulm.

Adi Hütter wird zum Trainer des Jahres

Auch in der Liga verpatze das Team den Saisonstart: Nach fünf Spieltagen lag man mit vier Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Die ersten Kritiker-Stimmen wurden bereits laut. Doch Hütter und die Eintracht leiteten die Wende ein.

Am Saisonende resultierte der starke siebte Rang mit nur vier Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Zudem erreichte Frankfurt den Europa-League-Halbfinal, wo es erst im Penaltyschiessen am späteren Sieger Chelsea scheiterte. Adi Hütter wurde in der Folge von den Bundesliga-Profis zum Trainer des Jahres gewählt.

Gegen eine Viertelmillion Franken Lohn

Eintracht Frankfurt belohnte die starken Leistungen mit einem erneuerten Vertrag, wie die «Sport Bild» berichtet. Demzufolge erhöhte sich das jährliche Salär des Österreichers um über 200'000 Franken. Somit kassiert der ehemalige YB-Trainer pro Jahr umgerechnet rund 2.5 Millionen Franken – monatlich gegen eine Viertelmillion!

Ob Hütter die Erfolge der abgelaufenen Saison wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Immerhin musste er mit Luka Jovic und Sébastien Haller seine beiden besten Torschützen ziehen lassen. 47 Tore haben sich die zwei Stürmer anrechnen lassen. Die Eintracht heimste für die Transfers rund 110 Millionen Franken ein.


https://www.nau.ch/sport/fussball/ex-yb ... n-65562172

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Montag 19. August 2019, 23:49 
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13.08.2019

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«Ich liess den Bus absichtlich den Aargauerstalden runterfahren»

Der Empfang, den die rund 5000 YB-Fans Adi Hütter vor dem ersten Uhrencup-Spiel in der Bieler Tissot-Arena vor Monatsfrist bereiteten, dürfte für einen Coach der gegnerischen Mannschaft einmalig sein.

Dass er der Held ist, der YB nach 32 meisterlosen Jahren zum 12. Titelgewinn führte, haben die Anhänger der Gelb-Schwarzen selbstverständlich nicht vergessen. «Das ging mir schon unter die Haut und hat mich tief berührt», sagt der Erfolgstrainer rückblickend. Auch die wenigen freien Stunden in und rund um Bern während des Aufenthalts mit der Frankfurter Eintracht genoss er in seiner alten Heimat und liess daran auch seine Spieler und den Staff der Hessen teilhaben. «Wir fuhren mit Gummibooten auf der Aare und ich liess den Bus absichtlich den Aargauerstalden hinunterfahren, damit die ganze Gesellschaft den Ausblick auf die Altstadt geniessen konnte», schwärmt Adi Hütter.

Wie gross war vor Jahresfrist die Umstellung von der beschaulichen Beamtenstadt Bern in die pulsierende Finanzmetropole Frankfurt?
Es war vor allem spannend. Nach Bern bin ich aus Salzburg gekommen, zwei Städte, die durchaus vergleichbar sind. Ruhig, gemütlich. Frankfurt dagegen ist dynamisch, international. Für mich als Trainer war es fussballerisch eine andere Welt. Statt fünf oder sechs kommen 50 bis 60 Medienvertreter zu den Presseterminen, an den Trainings sind oft mehr als 2000 Zuschauer anwesend. Aber wie bei YB werde ich auch in Frankfurt im Verein grossartig unterstützt.

Ein Blick zurück in die vergangene Saison: Sie erreichten mit Platz 7 in der Meisterschaft die Qualifikation für die Europa League, in deren Wettbewerb Sie in der letzten Saison begeisternden Fussball zeigten. Alle Gruppenspiele gewonnen und im Halbfinal gegen Chelsea erst imPenaltyschiessen ausgeschieden. Wie gross war die Enttäuschung danach?
Viele dachten nach den zahlreichen Abgängen, wir seien ein Abstiegskandidat. Der Druck war gross, der neue Trainer in der Bundesliga ein unbeschriebenes Blatt. Unsere internationale Kampagne war in der Tat beeindruckend, so gesehen konnten wir das Ausscheiden gegen Chelsea relativ rasch abhaken, auch wenn wir gerne das Endspiel bestritten hätten.

Bereits haben Sie verschiedene Ehrungen erhalten. Die Spielergewerkschaft hat Sie als besten Bundesliga-Trainer mit der «Silbernen Trainerbank» ausgezeichnet und auch die «Bild»-Zeitung wählte Sie zum besten Trainer.
Solche Auszeichnungen sind schön und Ansporn für die kommenden Aufgaben.

Mit Luka Jovic verloren Sie Ihren Starspieler an Real Madrid, wie bei YB gibt es auch bei der Eintracht zahlreiche Wechsel. Was erwarten Sie von Djibril Sow?
Sehr viel, Er bringt mit seinen Sprints Dynamik ins Spiel, geht ein hohes Tempo und ist ein Boxspieler. Schade, dass er sich im Training verletzt hat.

Ein Wort zum ehemaligen Schweizer Nationalspieler Gelson Fernandes.
Er ist mein verlängerter Arm auf dem Platz, gewissermassen ein Spielertrainer. Er spricht sieben Sprachen und führt auf dem Feld das Team. Ein unglaublich positiver und für das Team wertvoller Typ.

Wie verfolgten Sie YB in der vergangenen Saison?
Sehr aufmerksam. Ich war immer informiert, wenn es ging, durch das Fernsehen, sonst halt per Internet. Die entscheidende Partie um die Champions-League-Qualifikation gegen Dinamo Zagreb haben wir zusammen vor dem Fernseher verfolgt, mitgelitten und mitgehofft.

Was erwarten Sie in der kommenden Saison von YB und Ihrer Eintracht?
YB ist nach dem Umbau eine sehr spannende Mannschaft, der ich alles zutraue, die Spielphilosophie stimmt. Für uns wird es schwierig, die vergangene Saison zu bestätigen. YB ist in der Schweiz in 85 Prozent aller Spiele in der Favoritenrolle, in der Bundesliga weiss man nie, da muss man Woche für Woche voll da sein. Wir nehmen die Herausforderung an, wollen international wieder Schlagzeilen schreiben und im Pokal besser abschneiden. Schade, dass YB jetzt so viel Verletzungspech hat. Hoffentlich sind in der Champions League-Barrage wieder alle zurück.

Wo denken Sie, stünde YB in der Bundesliga?
Eine sehr schwer zu beantwortende Frage. Aber ich denke, dass sich YB im Mittelfeld platzieren könnte.


https://baernerbaer.ch/sport/ich-liess- ... terfahren/

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Oktober 2019, 01:11 
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"Wontorra On Tour" auf Sky Sport News HD

Sechste Folge: Wontorra zu Gast bei Adi Hütter

Am 30. September besucht Wontorra mit Adi Hütter den Trainer von Eintracht Frankfurt.

Jörg Wontorra reist mit seinem Sendungstruck zu Größen des nationalen und internationalen Fußballs, um mit ihnen übers aktuelle Fußballgeschehen, Meisterschaft, Abstieg, den Konflikt zwischen Fußballbusiness und Fußballkultur, aber auch über viel Privates zu sprechen. Das Motto lautet: "Immer da zu sein, wo es brennt".

https://sport.sky.de/fussball/artikel/w ... 3852/34359

Achtung: Stream funktioniert nur mit VPN (Server aus Deutschland)!

Podcast:
https://wontorra.podigee.io/39-adi-hutter


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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. Dezember 2019, 20:34 
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05.12.2019

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Adi Hütter malt Bilder

Der Eintracht-Trainer stellt bei der Industrie- und Handelskammer in Frankfurt sein Buch vor, in dem es um Kommunikation, Motivation und Visionen geht.

Zum erfolgreichen Buchautoren ist Adi Hütter geworden, weil er - überspitzt gesagt - als junger Mann Schwierigkeiten hatte, im Garten die Grillkohle zum Glühen zu bringen. Das hatte sein Nachbar, Jörg Zeyringer, beobachtet, er konnte Abhilfe schaffen, 1995 war das, dann folgte ein zweistündiger Spaziergang im Regen mit anregenden Gesprächen, und seitdem ist der Kontakt nicht mehr abgerissen. Immer wieder kreuzten sich die Wege des ehemaligen österreichischen Nationalspielers und heutigen Trainers und des Mentalcoachs und promovierten Motivationspsychologen, sie wurden Freunde, Ratgeber, Vertrauenspersonen und eben Buchautoren. Das neueste gemeinsame Werk, „Teamgeist - Wie man ein Meisterteam entwickelt“, stellten sie am Mittwochabend bei der Industrie und Handelskammer in Frankfurt vor.

In dem Buch geht es im Kern darum, wie es gelingen kann, aus verschiedenen Persönlichkeiten ein Team zu formen, das nach dem Bestmöglichen strebt. Das muss kein Meistertitel sein, aber ein Ergebnis, das über dem eigentlich für machbar gehaltenen liegt. Es geht um Kommunikation, Motivation, um Visionen, Ideen und hoch gesteckte Ziele, um Führung. „Zeige den Spielern den Weg, sie werden dich ans Ziel führen“, schreibt das Autoren-Duo in ihrem 17,99 Euro teueren Leitfaden, in dem Methoden und Techniken aufgezeigt werden, die den Unterschied ausmachen - im Fußball wie im Leben.

Vor allem ein gemeinsames, übergeordnetes Ziel sei für ein Team außerordentlich wichtig. „Lasst uns etwas schaffen, was viel größer ist als jeder Einzelne“, postuliert Hütter. In Bern hat er die Spieler der Young Boys Bilder malen lassen, erst im Kopf, dann auf Papier: Sie sollten zeichnen, was sie sich für den letzten Spieltag in ihren kühnsten Träumen vorstellen. Marco Wölfli zum Beispiel, in der Schweiz eine Ikone im Tor, zeichnete den Bundesplatz in Bern, die siegreiche Mannschaft auf der Tribüne, davor eine Menschenmenge, und eine scheinenden Sonne. Diese Bilder sollten sich die Spieler tagtäglich vor Augen führen. Tatsächlich gewannen die Berner, denen nachgesagt wurde, stets zu „veryoungboysen“, zu scheitern, überraschend die Meisterschaft, und es gibt ein Foto, das genau diese Szene abbildet. Hütter hatte auch ein Bild gemalt: wie ihn die Mannschaft nach dem Triumph hochleben lässt.

Das Buch übrigens verkauft sich prima: Und am Mittwochabend musste Hütter bei der IHK nach der launigen Präsentation Überstunden machen, fast zwei Stunden lang signierte er geduldig seine Publikation.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/h ... 73703.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Dezember 2019, 23:07 
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06.12.2019

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Die Psychotricks des Adi Hütter

Zweimal Zweiter mit Young Boys Bern war der Fußballtrainer Adi Hütter schon geworden. Im dritten Anlauf, in der letzten Saison (2017/2018) des Österreichers in der Schweiz, sollte es deshalb der Meistertitel zum krönenden Abschluss werden. Und Hütter, der heute Eintracht Frankfurt in der Bundesliga betreut, ließ damals jeden Berner Spieler ein Bild malen. Wie sie sich die Meisterschaft in den schönsten Farben vorstellen, war ihr Thema. Diese Bilder hingen dann – in Klarsichtfolien verpackt – in der Kabine im Spind eines jeden Spielers. Der tägliche Anschauungsunterricht zeigte große Wirkung, mit dem ersten Meistertitel nach 32 Jahren wurden die Bilder in Bern im Sommer 2018 tatsächlich Realität.

Auch auf seine erfolgreiche Zeit in der Schweiz blickte Hütter am Mittwochabend vor 350 Gästen aus der Wirtschaft in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt zurück. Der 49-Jährige und sein langjähriger Freund und Ratgeber, der Mentalcoach und Unternehmensberater Jörg Zeyringer, stellten ihr gemeinsames Sachbuch mit dem Titel „Teamgeist – Wie man ein Meisterteam entwickelt“ (253 Seiten, Springer Verlag, 17,99 Euro) vor. In seiner Heimat holte Hütter mit RB Salzburg sogar das Double. Und mit dem vergleichsweise finanzschwachen „Dorfverein“ SV Grödig war er davor in die erste Liga aufgestiegen und qualifizierte sich in der darauffolgenden Spielzeit gleich für den Europapokal. „Meisterteam bedeutet nicht, dass du Erster werden musst. Es kann auch eine meisterliche Leistung sein“, sagte Hütter. In der Vorsaison mit der Eintracht das Finale der Europa League knapp verpasst zu haben, setzt Hütter ebenfalls mit einer „meisterlichen Leistung“ gleich.

Wo Hütter Trainer ist, stellte sich bisher der Erfolg ein. Ein ängstlicher Trainer mit wenig Vertrauen in seine Mannschaft wollte Hütter nie sein. Als Mannschaftskapitän hatte der gebürtige Vorarlberger im österreichischen Spitzenfußball schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen und das große Ganze zu sehen. Hütter lebt mit Hingabe die Haltung vor, an etwas zu glauben. „Führen bedeutet für mich auch, Spieler dort hinzubringen, wo sie allein nicht hinkommen“, sagt er.

In Grödig hatte Hütter die Vision, gemeinsam mit seinen Spielern „Berge versetzen“ zu wollen. Dort trugen seine Profis ganz bestimmte Bilder vom großen und finalen Erfolgsfall mit sich im Kopf herum. Bei jeder Besprechung vor den Spielen sagte Hütter dann zu ihnen: „Macht die Augen zu! Holt euch eure Bilder vor euer geistiges Auge und taucht in die Emotionen ein, die ihr damit verbindet.“ Das Resultat: „Es war jedes Mal ein Feuerwerk. Wir sind mit zehn Punkten Vorsprung aufgestiegen.“

Als Fußballlehrer schätzt Hütter den Mut zum Risiko. Ihm sind die Stärken und Chancen wichtiger als Befürchtungen und Sorgen. „Wenn du jedes Jahr deine Ziele erreichst, waren sie womöglich zu niedrig gesteckt“ – das hat, so Hütter, der österreichische Stardirigent Herbert von Karajan gesagt.


https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein ... 21613.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 12:53 
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11.02.2020

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Trainer Hütter feiert 50. Geburtstag auf dem Fußballplatz

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Intensives Training statt großer Party: Seinen 50. Geburtstag verbrachte Adi Hütter am Dienstag auf dem Fußballplatz im Kreis der Eintracht-Familie. "Das Wichtigste ist mir, mit der Mannschaft und dem Staff zusammen zu sein. Deswegen habe ich zwei Trainingseinheiten angesetzt", sagte der Trainer des hessischen Bundesligisten Eintracht Frankfurt und fügte hinzu: "50 ist eine schöne und stolze Zahl. Entscheidend ist aber, dass man sich nicht zu alt fühlt. Der Job bereitet mir sehr viel Freude."

Am Abend stand noch ein gemütliches Essen mit seiner Tochter auf dem Plan, "am Mittwoch werde ich die Mannschaft nach dem Vormittagstraining zum Mittagessen einladen", berichtete Hütter in einem am Dienstag auf der Vereinshomepage veröffentlichten Interview. Danach gilt der volle Fokus wieder dem Gastspiel bei Borussia Dortmund am Freitagabend.

Für die Zukunft wünschte sich der Österreicher "natürliche Werte wie Gesundheit und auch eine gewisse Zufriedenheit damit, meinen Traumberuf bei einem wirklich tollen Verein ausüben zu dürfen", sagte Hütter. Er hoffe, dass es ihm "noch lange sehr, sehr gut" gehe und er weiter so viel Freude im täglichen Umgang und Austausch mit den Menschen finde. "Materielle Werte sind mir nicht so wichtig wie natürliche Werte", betonte Hütter.

An seinem Jubiläumstag blickte der ehemalige Profi zufrieden auf sein bisheriges Leben zurück. "Auch wenn man sich an die ersten Jahre naturgemäß weniger erinnert, habe ich insgesamt eine tolle Kindheit, Jugend und auch ein schönes Fußballerleben verbracht", sagte Hütter. In seiner 19 Jahre langen Karriere als Spieler wurde er dreimal österreichischer Meister und absolvierte 14 Länderspiele.

Als Coach führte er Red Bull Salzburg in Österreich und Young Boys Bern in der Schweiz jeweils zum Meistertitel. Mit der Eintracht erreichte er in der Vorsaison das Halbfinale in der Europa League. "Wenn ich die vergangenen zehn Jahre für sich betrachte, habe ich auch als Trainer einen erfolgreichen Weg eingeschlagen, der mich bis heute zu einem Bundesligisten und Traditionsverein wie der Eintracht geführt hat", resümierte Hütter.

Schon früh habe sich abgezeichnet, dass der Fußball zu seinem Lebensmittelpunkt werden würde. "Bereits als Kind bin ich mehr dem Ball hinterhergelaufen als den Frauen", berichtete Hütter schmunzelnd. "Mit acht, neun Jahren habe ich in der Schule einen Aufsatz darüber geschrieben, dass mein Traumberuf Fußballer ist. Meine Lehrerin hat dann gemeint, das wäre kein Beruf. Aber ich war anderer Meinung, habe mir das in den Kopf gesetzt und Gott sei Dank auch in die Tat umsetzen können", erzählte Hütter.

Mittlerweile hat er sich in der Branche einen Namen gemacht. Das zeige, "dass ich in den vergangenen zehn Jahren nicht so schlecht gearbeitet habe", sagte Hütter. Auch die erste sportliche Krise in Frankfurt zum Ende der Bundesliga-Hinrunde hat er gemeistert. Nach der Winterpause ist die Eintracht noch unbesiegt.

"Das große Ziel war es, die Negativserie zu stoppen. Ich habe in der Winterpause meinen Akku aufgeladen und einen klaren Plan gehabt, wie ich das angehen will. Ich denke, wir haben mit der Systemumstellung an den richtigen Schrauben gedreht. Kompliment an die Mannschaft, wie schnell sie das umgesetzt hat", sagte Hütter und verriet sein simples Erfolgsgeheimnis: "Dass man bei Gegenwind versucht so zu blasen, dass es wieder Rückenwind wird."


https://www.sueddeutsche.de/sport/fussb ... -99-865086

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 02:13 
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11.02.2020

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Adi Hütter lebt seinen Traum: Eintracht-Trainer wird 50

Frankfurt - Eintracht Frankfurt feiert ihren TrainerAdi Hütter, denn der Österreicher wird am Dienstag (11.02.2020) 50 Jahre alt. Doch statt einer großen Feier verbringt Hütter den Tag auf dem Trainingsplatz mit seiner Eintracht-Familie: „Das Wichtigste ist mir, mit der Mannschaft und dem Staff zusammen zu sein. Deswegen habe ich zwei Trainingseinheiten angesetzt“, sagt er in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage von Eintracht Frankfurt. Am Abend gehe er dann mit seiner Tochter essen, die gerade zu Besuch ist.

Die Eintracht und Adi Hütter – das ist eine echteErfolgsgeschichte. Adi Hütter kam als Nachfolger von Niko Kovac an den Main, musste in große Fußstapfen treten. Mit Kovac durchlebte die Eintracht eine tolle Zeit, die im Mai 2018 im Gewinn des DFB-Pokals mündete. Eine ganze Stadt war außer Rand und Band, der Abschied von Kovac in Richtung Säbener Straße nach München war mit dem Titel verziehen. Dann kam Hütter.

Eintracht Frankfurt: Adi Hütter ein erfolgreicher Trainer

Erfolge hat er einige vorzuweisen, mit RB Salzburg holte er die Meisterschaft und den Cup in Österreich, mit den Young Boys Bern gelang ihm der Meistertitel. „Wenn ich die vergangenen zehn Jahre für sich betrachte, habe ich auch als Trainer einen erfolgreichen Weg eingeschlagen, der mich bis heute zu einem Bundesligisten und Traditionsverein wie der Eintracht geführt hat“, bilanziert Hütter seine bisherige Trainer-Karriere.

Der Start bei der SGE war zunächst etwas holprig, nach der 0:5-Klatsche gegen den FC Bayern München im Super Cup folgte auch noch das Erstrunden-Aus im DFB Pokal gegen den Viertligisten SSV Ulm. Doch Hütter kämpfte sich mit seiner Mannschaft durch diese anfängliche Krise und erreichte am Ende in der Europa League das Halbfinale, wo die Hessen unglücklich gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen ausschieden. Den Fans war das egal, mit seiner charmanten Art und dem offensiven Fußball, den er gerne spielen lässt, eroberte er die Herzen der SGE-Anhänger. Dass die Adler zum zweiten Mal hintereinander den Sprung in die Europa League geschafft haben, hat wahrscheinlich auch die letzten Zweifel an Hütter begraben.

Eintracht Frankfurt: Mit der Systemumstellung an den richtigen Schrauben gedreht

Für die Zukunft wünschte sich der Österreicher „natürliche Werte wie Gesundheit und auch eine gewisse Zufriedenheit damit, meinen Traumberuf bei einem wirklich tollen Verein ausüben zu dürfen“, sagte Hütter. Er hoffe, dass es ihm „noch lange sehr, sehr gut“ gehe und er weiter so viel Freude im täglichen Umgang und Austausch mit den Menschen finde. „Materielle Werte sind mir nicht so wichtig wie natürliche Werte“, betonte Hütter.

Und auch wenn es mal wieder schwer wird – wie zum Ende der Hinrunde – Adi Hütter glaubt an sich und hat den Rückhalt im Verein und bei der Mannschaft. „Das große Ziel war es, die Negativserie zu stoppen. Ich habe in der Winterpause meinen Akku aufgeladen und einen klaren Plan gehabt, wie ich das angehen will. Ich denke, wir haben mit der Systemumstellung an den richtigen Schrauben gedreht. Kompliment an die Mannschaft, wie schnell sie das umgesetzt hat“, sagte Hütter und verriet sein simples Erfolgsgeheimnis: „Dass man bei Gegenwind versucht so zu blasen, dass es wieder Rückenwind wird.“

Na dann! Wir wünschen alles erdenklich Liebe und Gute zum 50. Geburtstag und hoffen auf weitere erfolgreiche Jahre mit Eintracht Frankfurt.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/e ... 33695.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 15:09 
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12.02.2020

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Trainer wird 50

Wo Adi Hütter ist, ist oben

Der smarte Eintracht-Trainer hat seine erste richtige Krise gemeistert – eine gewisse Härte gehört allemal dazu.

- Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat Geburtstag
- Der Fußballlehrer wird 50 Jahre alt
- Eintracht Frankfurt trägt inzwischen seine Züge

Er blicke, erzählt der Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt im großen Geburtstagsinterview zu seinem 50. Wiegenfest, auf „eine tolle Kindheit, eine tolle Jugend“ und, na klar, „ein tolles Fußballerleben“ zurück. Das klingt nach einer ganze Menge persönlicher Glückseligkeit und verdammt wenig Steigerungspotenzial. Adi Hütter, vor einem halb Jahrhundert in Hohenems in Vorarlberg geboren, hat sich einem Leben im Zeichen des Fußballs verschrieben, schon als kleiner Bub habe er zum Entsetzen seiner Lehrerin die Kickerei als Traumberuf bezeichnet. „Ich habe es mir in den Kopf gesetzt.“

Und weil er neben Beharrlichkeit auch Talent im Überfluss mitbrachte, weil er Zeit seines Lebens „lieber dem Ball als den Frauen hinterhergelaufen“ ist, hat es der Österreicher erst zum Profispieler und dann zum Profitrainer geschafft. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts wurde der Coach peu à peu nach oben gespült, über den SCR Altach, SV Grödig, RB Salzburg und Young Boys Bern packte er den Sprung nach Deutschland zur Eintracht. Überall, wo er wirkte, war er erfolgreich, feierte Aufstiege, Pokalsiege, Meisterschaften, Eintracht Frankfurt schenkte er die Halbfinalteilnahme derEuropa-League und eine epische Schlacht gegen den FC Chelsea, zudem die erneute Teilnahme am internationalen Geschäft. Die kurze Formel lautet: Wo Hütter ist, ist oben. „Ich habe gut gearbeitet die vergangenen zehn Jahre“, sagt er selbstbewusst, aber nicht überheblich. „Ich mache einen tollen Weg als Trainer.“

Sehr viele Krisen hat er nicht bewältigen müssen, okay, am Anfang lief es in Frankfurt arg holprig, und er ist klug genug zu wissen, „dass es auch nach sieben Spielen hätte vorbei sein können“. War es aber nicht. Die bisher schwierigste Phase musste er vor Weihnachten überstehen, als sein Team im freien Fall nach unten durchgereicht wurde. Es war auch das erste Mal, dass sich der Erfolgstrainer erstmals mit dem Abstiegskampf befassen musste. Hütter hat gegen Ende der Hinrunde nicht mehr alles richtig gemacht, ließ sich, wie die FR urteilte, „von der allgemeinen Verunsicherung anstecken“. Mal versuchte er, hinten dichtzumachen, was schiefging (Mainz, Köln), dann wechselte er in Paderborn plötzlich das System, auch seine personellen Rochaden (insgesamt 16 Wechsel in den drei Partien vor der Winterpause) verfingen nicht. „Die Pause“, sagt er jetzt, „hat uns gut getan. Auch mir.“

Eintracht Frankfurt mit vier Siegen aus fünf Pflichtspielen

Der Coach hat mit seinen Vertrauten die Situation analysiert und seine Lehren gezogen, das System wurde umgestellt, der Zusammenhalt gestärkt und die Reihen geschlossen. „Ich habe einen klaren Plan gehabt, wie wir es angehen wollen. Wir haben an den richtigen Schrauben gedreht und die Situation gut gemeistert.“ Darauf ist er, nach vier Siegen aus fünf Pflichtspielen, „sehr stolz“.

Hütter hat sich während der sportlichen Schaffenskrise nicht verbiegen lassen, ist ruhig geblieben, hat von Aktionismus oder öffentlichen Rundumschlägen abgesehen. Vielmehr hat sich der Buchautor („Teamgeist: Wie man ein Meisterteam entwickelt“) der misslichen Lage sauber analytisch genähert und versucht, pragmatische Lösungen zu finden. Und er ist bemüht darum, Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden, gegen Augsburg etwa besetzte er das komplette Mittelfeld neu und gab etwa Dominik Kohr, lange Zeit außen vor, eine Bewährunchance (die dieser durchaus nutzte). Diese Wechsel sind laut Hütter eine Folge der Aufarbeitung aus der vergangenen Saison, als er die Rotation zu spät in Gang setzte und die Mannschaft am Ende total ausgebrannt war. Das soll nun vermieden werden.

Der Kader von Eintracht Frankfurt trägt seine Züge

er smarte Hütter ist freundlich und besonnen, er kann aber auch anders, ein anderes Gesicht zeigen. Er führt die Mannschaft nicht nur mit langer Leine, sondern auch mal mit harter Hand. Evan Ndicka hat das in der Vorsaison zu spüren bekommen, auch zu Ante Rebic war das Verhältnis angespannt, jüngst las er Stürmer Goncalo Paciencia die Leviten. Seine Ansagen sind klar, er steht für Geradlinigkeit und Konsequenz. Wenn er das Gesamtwohl gefährdet sieht, wird’s ungemütlich. Zielstrebigkeit und eine gewisse Strenge gehören im Profigeschäft dazu. „Ich bin ein Trainer, der manchmal stur ist und seinen eigenen Weg geht.“

Hütter, der seine Mannschaft anlässlich seines Geburtstags zum Mittagessen einlädt, ist ein Verbesserer, er hat viele Spieler entwickelt und sie auf das nächstes Level gehoben, unter seiner Führung wurden die Stürmer Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastien Haller zu den drei Büffeln – Hütter hatte den Mut, sie alle zusammen einzusetzen. Unter Vorgänger Niko Kovac spielte zumeist nur einer von ihnen.

Eintracht Frankfurt sollte mit Adi Hütter verlängern

Und er nimmt deutlich mehr Einfluss, der aktuelle Kader trägt seine Züge, er war es, der deutschsprachige, stabile, handfeste Spieler wie Djibril Sow, Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker oder auch Domink Kohr unbedingt verpflichten wollte und sie auch bekam. Nicht immer ging das ohne zünftige Diskussionen ab, auch weil Sportvorstand Fredi Bobic und Kaderplaner Ben Manga die ursprüngliche Philosophie, junge, entwicklungsfähige Spieler zu holen, sie gut auszubilden und teuer zu verkaufen, weiter verfolgen wollen. Das ist vernünftig, denn bis auf Filip Kostic, der im Sommer 40, 50 Millionen bringen könnte, und mit Abstrichen Evan Ndicka (Marktwert 20 Millionen) sind ab Sommer keine Spieler an Bord, die Unsummen abwerfen werden. Man wird eine gute Balance finden müssen zwischen Transfers, die Stabilität garantieren, und solchen, die Fantasie und ein wenig Risiko beinhalten.

Und der Verein sollte zusehen, den 2021 auslaufenden Vertrag mit Adi Hütter zu verlängern. Denn in seinem Karriereplan ist die Eintracht bestimmt nicht als Endstation vorgesehen.

Eintracht Frankfurt im TV

Das DFB-Pokalheimspiel der Eintracht gegen Werder Bremen ist endgültig terminiert, das Viertelfinale wird erwartungsgemäß am Mittwoch, 4. März, 20.45 Uhr, angepfiffen. Die Begegnung wird im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt, die ARD überträgt live. Dass das Spiel auf Mittwoch gelegt wird, war sehr wahrscheinlich, weil die Eintracht am Sonntag noch im Einsatz ist, am 1. März gastiert sie in der Bundesliga in Bremen. Auch das Topspiel des Viertelfinales zwischen Schalke 04 und Bayern München wird live in der ARD gezeigt, am Dienstag, 3. März, um 20.45 Uhr. (FR)


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/e ... 33996.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Adi Hütter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Februar 2020, 10:19 
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Hütters Begegnung mit der Vergangenheit

Fußball | Frankfurt trifft in der Europa League auf RB Salzburg
Keine Station war für den Fußballlehrer Adi Hütter so prägend wie Salzburg. Aber noch aus einem anderen Grund ist das Europa-League-Duell von Eintracht Frankfurt gegen den österreichischen Klub eine Begegnung mit der Vergangenheit.

Adi Hütter muss gar nicht einmal die alten Fotos von vor 26 Jahren betrachten. Wenn Eintracht Frankfurt in der K.o.-Runde der Europa League gegen RB Salzburg antritt (18.55 Uhr), hat der heutige Eintracht-Trainer die überwölbende Historie noch im Kopf.

Hütter hatte im Frühjahr 1994 im Viertelfinal-Hinspiel des ehemaligen UEFA-Pokals den 1:0-Siegtreffer für Casino Salzburg gegen die mit Stars wie Anthony Yeboah oder Uwe Bein gespickten Frankfurter erzielt, um dennoch als krasser Außenseiter zum Rückspiel ins zugige Waldstadion zu kommen.

"Bleibt ewig in Erinnerung"

Doch trotz einer Roten Karte ließen die Österreicher nur ein Gegentor von Maurizio Gaudino zu und retteten sich ins Elfmeterschießen gegen die Eintracht. "Ich habe den vierten Elfer getreten gegen Uli Stein", erinnert sich Hütter. Mit Vehemenz jagte er den Ball in die Maschen und sicherte das Weiterkommen. "Es war eine große Überraschung, dass wir damals eine deutsche Topmannschaft ausgeschaltet haben. Das bleibt ewig in Erinnerung", sagt Hütter über eine Sternstunde des österreichischen Vereinsfußballs. Erst im Finale war der Salzburger Siegeszug dann zu Ende.

Wenn nun der vom Brausekonzern Red Bull finanzierte Nachfolger im Frankfurter Stadtwald antritt, begegnet Hütter seiner Vergangenheit gleich doppelt.

Hütters Lehrjahre

Seine Karriere ließ der gebürtige Vorarlberger Hütter bei den Red Bull Juniors, der zweiten Mannschaft der Salzburger, ausklingen. 2014/2015 coachte er dann den FC Red Bull Salzburg zum Double. Es sollte das Trittbrett sein für den Trainer, um sich letztlich mit dem Wechsel zu Young Boys Bern auch für Arbeitgeber in Deutschland interessant zu machen.

"Ich habe viel lernen können, wie man Fußball spielen und denken kann", so Hütter über diese Lehrjahre. So habe ihn etwa die Sichtweise von Ralf Rangnick, bedingungslos den Ball zu erobern, definitiv weitergebracht, nachdem er sich zuvor allein über Ballbesitz definiert hatte. "Ich habe zwei Titel und viel Erfahrung mitgenommen. Es war mich für sehr wichtig, um zu einem großen Verein zu kommen", so Hütter.

Dass er sich nach nur einer Saison in der Mozartstadt wegen Meinungsverschiedenheit mit Vordenker Rangnick überwarf, weil Leistungsträger wie Peter Gulacsi, Kevin Kampl, Marcel Sabitzer oder Ilsanker zum Schwesterverein RB Leipzig delegiert wurden, ist angeblich vergessen. "Es war eine einvernehmliche Trennung", beteuerte Hütter jetzt. "Ich sehe mich in Zukunft nicht als Ausbildungstrainer", wetterte er damals.

Hütters Spurwechsel

Längst hat sich der prinzipientreue Übungsleiter von der RB-Schule emanzipiert. Hütters bislang größter Verdienst in Frankfurt ist der Umgang mit der Schaffenskrise zum Ende der jüngsten Rückrunde. Nach einem rauschhaften 5:1 gegen den FC Bayern holten die Hessen nur noch einen Punkt aus sieben Ligaspielen und rutschten in die Abstiegszone.

Im Wintertrainingslager stellte Hütter um, rückte von seinem 3-5-2-System auf, stellte das Team kompakter auf. Der Spurwechsel soll auch der Schlüssel sein, um die nächste Traumreise durch Europa zu starten. "Kein Gegentor kassieren", gab Hütter als Marschroute für den nächsten Frankfurter Festtag in der Commerzbank Arena aus.

Dass die Gäste durch die Abgänge von Erling Haaland (Borussia Dortmund) und Takumi Minamino (FC Liverpool) enorm geschwächt seien, will Hütter nicht erkennen. "Der Verein ist bekannt dafür, immer wieder neue Spieler herauszubringen." Und dass die Eintracht zuletzt in der Liga und im Pokal zweimal das Spitzenteam RB Leipzig besiegt hat, bedeute auch nicht zu viel. "Ich sehe jetzt nicht mehr 100 Prozent Parallelen, weil Julian Nagelsmann mit Leipzig viel auf Ballbesitz geht. Salzburg ist einen Tick geradliniger und aktiver im Pressing", erklärte Hütter.

Die generelle Red-Bull-Philosophie sei unter dem ihm gut bekannten Trainer Jesse Marsch klar zu erkennen: "Dafür suchen sie speziell nach jungen, schnellen Spielern. Das ist schon klasse. Das zieht sich durch die komplette Akademie, übers Farmteam FC Liefering bis in die Kampfmannschaft." Allein diese Formulierung verriet, wie viel Österreich noch im Trainer Adi Hütter steckt.

https://www.zdf.de/sport/el-eintracht-salzburg-100.html

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