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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Montag 3. Juni 2019, 19:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Juni 2019, 00:42 
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YB: Kevin Mbabu spricht über seine Zeit in Bern

Nach drei Jahren und zwei Meisterschaften bei YB wechselt Kevin Mbabu in die Bundesliga. Die Zeit in Bern habe ihn erst zu einem Profi gemacht.

Das Wichtigste in Kürze

- Kevin Mbabu verlässt YB mit zwei Meistertiteln im Gepäck.
- Beim VfL Wolfsburg wagt er den Schritt in die deutsche Bundesliga.
- Er will einer der besten Rechtsverteidiger Europas werden.

Über 100 Spiele hat Kevin Mbabu in den letzten drei Jahren für YB absolviert. Der «Rasta-Man» avanciert zum Publikumsliebling und feiert zweimal den Meistertitel mit Gelb-Schwarz.

Für rund zehn Millionen Franken wechselt der Nati-Verteidiger auf die neue Saison zum VfL Wolfsburg. Und will sich in der Bundesliga durchsetzen.

«Bei YB habe ich gelernt wie ein Profi zu leben», sagt der 24-Jährige im ersten grossen Interview mit «Sportbild». Ein Physiotherapeut in Bern habe ihn beigebracht, dass auch gesundes Essen Spass machen könne.

Mbabu: «Wolfsburg wollte mich unbedingt»

«Früher habe ich nie Stretching gemacht und hatte viele Muskelverletzungen. Heute ist Dehnen normal für mich.» Mbabu ist sicher: «Ich verlasse die Schweiz als Mann, nicht als kleiner Junge.»

Auch andere Teams aus der Bundesliga waren am YB-Star interessiert. Warum der Wechsel zum VfL? «Einige wollten, dass ich warte, sie wollten zuerst wissen, ob sie im Europapokal spielen. Aber Wolfsburg wollte mich seit vier Monaten unbedingt.»

Ex YB Star Mbabu mag Österreicher

Mit seinem neuen Trainer hat er bereits ein Gespräch geführt. Mit dem offensiven Fussball, den Oliver Glasner spielen lassen will, kann sich Mbabu sehr gut identifizieren. «Und Glasner ist Österreicher, wie mein Stiefvater. Ich komme mit Österreichern gut klar, hatte auch ein tolles Verhältnis mit YB-Trainer Adi Hütter.»

Trainingsstart bei den Wölfen ist am 30. Juni. Zuvor steht Kevin Mbabu aber noch mit der Nati am Final-Four-Turnier in Portugal im Einsatz.

Im Halbfinal zeigt Mbabu ein starkes Spiel gegen Portugal, ist auf seiner Seite ein Aktivposten. Allerdings bezahlt er auch Lehrgeld: Cristiano Ronaldo tunnelt den Aussenverteidiger.

Damit rächt sich der mehrfache Weltfussballer am Schweizer, der ihn in der Champions League beim 2:1-Sieg von YB gegen Juve zur Verzweiflung brachte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ke ... n-65533816

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Juni 2019, 01:52 
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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Juli 2019, 19:22 
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Nati-Überflieger Kevin Mbabu

«Die Frisur habe ich wegen Mama»

Kevin Mbabu (24) ganz privat: Warum er seine Haare so trägt. Wieso er seinen Vater nicht kennt. Und was ihn heiss auf England macht.

Kevin, wie oft haben Sie sich die Szene angeschaut, wie Cristiano Ronaldo Sie vernascht?
Kevin Mbabu: Einmal reichte. Solche Dinge passieren dir als Verteidiger. Aber klar, jeder Freund und jeder Bekannte hat mir geschrieben und mich aufgezogen. Aber ich habe ihn mit YB geschlagen, jetzt hat er mich getunnelt - es steht 1:1.

Bei der Nations League wurden Sie einem breiteren Publikum bekannt. Und sofort fallen Ihre Haare auf. Warum tragen Sie Dreadlocks?
Das habe nicht ich so entschieden, sondern meine Mutter. Als ich drei Jahre alt war, konnte sie meine Haare nicht mehr bändigen wegen der vielen Locken. Jeden Morgen hatte sie Probleme mit meinen Haaren. Wir liessen sie wachsen und Dreadlocks daraus machen. Das ist die Geschichte dahinter.

Sie duschen als Fussballprofi oft mehrmals täglich. Ist die Pflege nicht extrem aufwendig?
Nein, ich bin ja daran gewöhnt, kein Problem.

Könnten Sie sich vorstellen, die Haare abzuschneiden?
Nein. Das wäre nicht mehr Kevin Mbabu. Dann wäre ich eine andere Person. Solange ich Fussball spiele, werde ich es mit dieser Frisur tun. Vielleicht nach der Karriere.

Sie haben Wurzeln im Kongo. Waren Sie schon mal dort?
Nein, nie. Meine Mutter kam als 20-Jährige aus dem Kongo in die Schweiz, um zu arbeiten. Sie war Krankenschwester. Ich kenne daher vom Kongo nur die Erziehung und das Essen von meiner Mama.

Ihren Vater, einen Franzosen, kennen Sie nicht.
Als ich ihn das letzte Mal sah, war ich drei Jahre alt - dann verliess er uns. Für mich ist mein Stiefvater mein Papa, mit ihm wuchs ich auf.

Ist es für Sie ein Thema, Ihren leiblichen Vater zu suchen?
Im Moment nicht, nein.

Sie wechselten mit 18 Jahren nach England, zu Newcastle. War es zu früh?
Nein, ich bedauere nichts, was ich getan habe. Die Entscheidungen, die ich damals getroffen habe, haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Aber natürlich, es war schwierig, von zu Hause alleine nach England zu kommen, weg von deinen Liebsten, hin zu einer Gastfamilie. Und ohne dass ich die Sprache wirklich konnte. Und dann hatte ich diese vielen Probleme mit Verletzungen. In den dreieinhalb Jahren war ich zehn Mal verletzt, fast zwei Jahre lang fiel ich aus.

Warum das?
Ich hatte immer wieder Probleme mit den Muskeln. Mein Körper war vielleicht für diese Intensität damals nicht bereit, es war wirklich sehr hart.

Für Sie muss es speziell sein, am Sonntag gegen England zu spielen nach dieser Zeit in Newcastle.
Ja, das lässt mir das Herz aufgehen. England ist wie mein zweites Zuhause geworden.

Was für ein Spiel erwarten Sie?
Ein intensives und körperbetontes. Die Premier League ist die grösste Liga der Welt, England ist der Favorit und hat Weltklasse-Spieler wie Sterling, Kane oder Sancho. Das ist noch mehr Motivation. Und das will etwas heissen, denn wenn ich für die Schweiz spielen kann, muss ich mich nie extra motivieren. Aufgebote für die Nati sind ein Privileg. Sie machen mich stolz.

Sie haben ein tolles Spiel gegen Portugal gemacht.
Ich war zufrieden mit meiner Leistung. Aber das bringt mir nichts, die Mannschaft hat nicht gewonnen. Darum kann ich mit dem Mittwoch-Spiel insgesamt nicht zufrieden sein.

Ist die Motivation nicht weg? Beim Spiel um Platz 3 gehts um die goldene Ananas.
Das sehe ich ganz anders. Es geht jetzt um Platz 3, nicht um Platz 1. Okay, das ist nicht, was wir uns gewünscht hatten. Aber wer weiss, welche Bedeutung ein 3. Platz in diesem ersten Final-Four-Turnier in zehn Jahren haben wird? Die WM-Finalisten Frankreich und Kroatien sind nicht hier, Spanien und Deutschland sind nicht hier, Belgien und Italien sind nicht hier. Aber die Schweiz ist hier. Und wir sind nicht hier, um ohne Sieg wieder heimzureisen.

Müde sind Sie nicht nach der langen Saison?
Nein, für die Nati könnte ich noch lange auf Ferien verzichten. Die Engländer werden nach der Ver­längerung vielleicht ein wenig müder sein als wir. Nun den dritten Platz zu holen - das ist doch auch ein schönes Ziel.

Und dann gehts weiter in Wolfsburg, mit Ihrer nächsten Station nach YB. Warum jener Klub?
Weil es für mich ein logischer, nächster Schritt ist. Ich bin sehr aufgeregt, die neue Liga kennenzulernen. Gerade die Ambiance in den Bundesliga-Stadien ist sehr speziell. Ich freue mich riesig.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 65211.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 22:55 
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«Kann es besser machen»

Mbabu zeigt nach seinem Bock gegen Irland Reue

Beim 1:1 in Irland macht Kevin Mbabu kurz vor Schluss den entscheidenden Fehler. Er gibt sich reuig – und kämpferisch.

Es ist nicht sein bestes Spiel, das Kevin Mbabu (24) in Irland abliefert. Kurz vor Schluss verschuldet er durch einen Ballverlust das 1:1. Teamleader Fabian Schär schilt ihn: «Ein dummer Ballverlust, das ist nicht das erste Mal, dass wir uns in eine Scheisssituation bringen. Es sind noch fünf Minuten zu spielen, dann darf man einen solchen Ball nicht verlieren.»

Am Sonntag gegen Gibraltar (4:0) bekommt der Rechtsverteidiger eine Pause – und zeigt sich nach dem Spiel einsichtig. «Ich kann es besser als am Donnerstag. Aber so ist Fussball, ich werde viel daraus lernen.»

Das Problem im Moment für den YB-Meisterspieler: In Wolfsburg ist er nur Ersatz, kommt in der bisherigen Saison auf keine einzige Bundes­liga-Minute. Und das, obwohl der Bundesliga-Klub 10 Millionen Euro für ihn ausgegeben hat. Es gab ein Gespräch mit dem Management und seinem Berater, wo die schwierige Situation thematisiert wurde.

Mbabu: «Hat oft schwer begonnen»

Mbabu sagt: «Meine Chance wird kommen. Es ist so, dass ich mich erst anpassen musste. Die Intensität der Trainings war eine grosse Umstellung für mich. Aber meine Chance wird kommen. Man hat mir ver­sichert, dass ich die Zeit bekomme, um mich anzupassen.» Und weiter: «In meiner Karriere hat es oft schwer begonnen, und ich musste mich durchsetzen. Ich arbeite hart und bin überzeugt, auch dafür belohnt zu werden.» Bereits bei YB war er zu Beginn nicht Stammspieler, musste sich durchkämpfen. Für die Nati wäre es gut, wenn ihm das auch bald bei Wolfsburg gelingt.

Sonst werden die Diskussionen, ob Stephan Lichtsteiner (35) Captain und Stammspieler bleiben soll, noch hitziger geführt als ohnehin schon.

Das wird ein heisser Herbst

Die Dänen geben in Georgien überraschend Punkte ab (1:1). Für die Schweiz bedeutet dies: Jetzt ist alles wieder offen. Wir sind nach Verlustpunkten punktgleich mit dem Leader aus Irland – und das trotz dem bitteren 3:3 gegen Dänemark im Hinspiel (nach 3:0-Führung!) und dem schwachen 1:1 bei den Iren. Nati-Trainer Vladimir Petkovic bleibt cool: «Uns bringt das 1:1 mehr als den Iren. Sie müssen noch zu uns kommen.» Am 15. Oktober steigt dieses Rückspiel in Genf. Dann ist das Motto für Petkovic & Co: Verlieren verboten. Punktet man drei Tage zuvor auch in Dänemark, dann ist gar der Gruppensieg in Griffweite. Die Partien gegen Georgien und Gibraltar müssen für die Schweiz Pflichtaufgaben sein. Die beiden Bestplatzierten der Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM. Die Schweiz hätte aber als Nations-League-Gruppensieger im schlechtesten Fall noch die Möglichkeit, sich über die Playoffs nächstes Jahr zu qualifizieren.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 06093.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:21 
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Nati-verteidiger muss sich in Geduld üben

Ohne Einsatz im zweiten Auslandabenteuer: Weshalb Kevin Mbabu in Wolfsburg noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen ist

Kevin Mbabu dürfte derzeit in Wolfsburg ein unliebsames Déjà-vu durchleben. Der Schweizer kam bei seinem neuen Arbeitgeber seit seinem Wechsel erst zu 15 Minuten Einsatzzeit im DFB-Pokal. In der Bundesliga kann er noch gar keinen Einsatz vorweisen.

Irgendwie erinnert dies alles schmerzlich an Mbabus erstes Auslandabenteuer in Newcastle. Als der damals 17-Jährige im Frühjahr 2013 nach England wechselte, wurde ihm eine grosse Zukunft vorausgesagt. Die "Magpies" nahmen die stolze Summe von einer Million Euro in die Hand, um den Genfer auf die Insel zu locken. Für die erste Mannschaft von Newcastle kam er dann aber nur gerade in fünf Partien zum Einsatz.

In seiner zweiten Saison in England wurde Mbabu erst in die U23 verbannt, ehe er zu den Glasgow Rangers ausgeliehen wurde. In der zweithöchsten schottischen Spielklasse wurde der Rechtsverteidiger dann aber ebenso nicht eingesetzt, wie in Newcastle. Nach drei Jahren auf der Insel kehrte Kevin Mbabu deshalb in die Schweiz zurück, wo er bei den Young Boys so richtig durchstartete.

Eben diese Jahre in Bern dürften Mbabu nun das nötige Selbstvertrauen für die schwierige Zeit in Deutschland geben. Mit YB ist Mbabu zweimal Meister geworden und ist inzwischen gar zum Nationalspieler gereift. Mit Leitwolf Stephan Lichtsteiner hat er zusätzlich auch einen gestandenen Spieler mit internationalem Renommee den Rang ablaufen können.

Apropos Konkurrenz: In Wolfsburg steht Mbabu derzeit der Brasilianer William vor der Sonne. Der 24-Jährige absolviert bereits seine dritte Saison beim VW-Klub und dürfte auch deshalb (jetzt noch) den Vorzug vor dem Schweizer erhalten. Ein Blick auf die Ablösesumme, welche Wolfsburg für Mbabu und William zahlte, offenbart, dass es sich die Niedersachsen eigentlich gar nicht leisten können, Mbabu auf die Bank zu setzen.

Während William nämlich fünf Millionen Euro kostete, nahmen die "Wölfe" für Mbabu rund das Doppelte in die Hand. Sollte der Schweizer mit den auffälligen Rastas also nicht bald zum Einsatz kommen, werden wohl auch bei den Wolfsburger Fans erste Zweiifel an den Transferaktivitäten ihres Vereins aufkommen. Alles was Mbabu also noch braucht, um in der Bundesliga durchzustarten, ist eine kleine (bis grosse ) Portion Geduld!


https://www.sport.ch/1bundesliga/398738 ... kommen-ist

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. September 2019, 09:25 
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Darum spielt Kevin Mbabu beim VfL Wolfsburg nicht

Er kam als Hochkaräter für neun Millionen Euro von YB zu Wolfsburg. Noch hat Kevin Mbabu aber einen schweren Stand. Ein Brasilianer steht ihm vor der Sonne.

Das Wichtigste in Kürze

- Rechtsverteidiger Kevin Mbabu wechselte im Sommer von YB zu Wolfsburg in die Bundesliga.
- Noch hat der Schweizer Nationalspieler bei den Niedersachsen aber einen schweren Stand.
- Mbabu kommt derzeit nicht am Brasilianer William vorbei.

Den Start in sein Bundesligaabenteuer hat sich Kevin Mbabu sicher anders vorgestellt.

Sieben Pflichtspiele hat sein VfL Wolfsburg in dieser Saison absolviert. Je eines in Europa League und Pokal, deren fünf in der Bundesliga. Von möglichen 630 Minuten hat der Schweizer Neuzugang 116 auf dem Platz verbracht. Einzig vor Wochenfrist in der Europa League gegen Oleksandrija kam der «Rastaman» von Beginn an zum Einsatz.

Brasilianer steht Kevin Mbabu vor der Sonne

Der Grund für Mbabus häufiges Reservistendasein ist brasilianisch und heisst William. Der 24-Jährige war schon letzte Saison häufig erste Wahl. Mit neuem Trainer und Spielsystem konnte er seinen Stammplatz auf der rechten Aussenbahn trotz Konkurrent Mbabu verteidigen. Glaubt man dem Fachmagazin «Kicker», dann ist Williams verringerte Fehlerquote ein Hauptgrund dafür.

Der Brasilianer ist in Form. Mit 402 Ballkontakten weist er aktuell den besten Wert im ganzen Wolfsburger Kollektiv auf.

In der Europa League bekam Kevin Mbabu seine Bewährungschance über die volle Distanz. Und liess sie ungenutzt. Er sei zwar robust, offenbare aber technische Defizite, so der «Kicker».

Auch in der Nati fehlerhaft

Selbstvertrauen tanken konnte der schweizerisch-kongolesische Doppelbürger anfangs Monat in der Nati. Coach Petkovic stellte Kevin Mbabu im wichtigen Spiel in Irland von Anfang an auf. Doch der Schuss ging nach hinten los. In der Schlussphase vertändelte er am rechten Flügel leichtfertig den Ball und stand am Anfang des irischen Ausgleichs.

Nach wundervollen und starken Jahren bei YB ist Kevin Mbabus Karriere etwas ins Stocken geraten. Immerhin: Letzten Montag feierte er gegen Hoffenheim (1:1) seinen Einstand in der Bundesliga. In der 79. Minute kam er für William in die Partie.


https://www.nau.ch/sport/fussball/darum ... t-65589709

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2019, 18:08 
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Besuch im Nati-Training in Lausanne

Mama Mbabu ist immer noch YB-Fan

Zweites Training auf der Pontaise. Zum Schluss kommts zum Familientreffen. Wolfsburg-Verteidiger Kevin Mbabu herzt seine Mutter Françoise. Kleiner Schönheitsfehler aus seiner Sicht: Maman trägt ein YB-Logo auf der Jacke.

Einer fehlt um 11.30 Uhr beim Trainingsbeginn in Lausanne: Edimilson Fernandes ist im Hotel geblieben: Er leidet an einer Erkältung. Wohl nichts Schlimmes.

Die beiden Innenverteidiger Fabian Schär und Manuel Akanji tragen Laufschuhe. Sie drehen nur ein paar Runden. Und Remo Freuler kommt erst später zum Team.

Und natürlich immer noch nicht dabei ist Neu-Papi Granit Xhaka. Der Arsenal-Captain soll am Mittwoch nach einem kurzen Baby-Urlaub zum Team stossen.

Auffallend: Benfica-Stürmer Haris Seferovic ist in Baller-Laune.

Nach dem Training kommts zum Familientreffen: Zuerst begrüsste Breel Embolo das Grüppchen, dann Denis Zakaria. Die Frau in der Mitte trägt eine schwarze Daunenjacke mit einem YB-Logo drauf. Später kommen Yvon Mvogo und Kevin Mbabu dazu.

Schnell wird klar: Es ist Françoise, die Mutter von Wolfsburg-Verteidiger Kevin Mbabu.

Später holt Frau Mbabu oben auf der Tribüne bei Fans Shirts ab. Und bringt sie ihrem Sohn zum Unterschreiben. Und als ein jugendlicher Anhänger ein Selfie will, bringt Madame Mbabu das Handy ihrem Sohn. So geht Fan-Pflege.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 55686.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Oktober 2019, 22:56 
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Kevin Mbabu lässt sich von Bank-Stammplatz nicht entmutigen

Kevin Mbabu muss bei seinem Verein VFL Wolfsburg zurzeit unten durch. Trotz der mangelnden Spielzeit glaubt der Aussenverteidiger aber an seine Chance.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Schweizer Nati bereitet sich in Lausanne auf die kommenden EM-Quali-Spiele vor.
- Kevin Mbabu gehört erneut zum 23-Mann-Kader dazu.
- In Wolfsburg ist der Aussenverteidiger zurzeit aber nur Ersatz.

In der Super League galt Kevin Mbabu zu den begehrtesten und talentiertesten Spielern überhaupt. Nach zwei Meistertiteln mit YB und konstanten Leistungen gab es keine Zweifel, dass er auch im Ausland durchstarten wird.

Doch der Anfang erweist sich schwerer als gedacht. In sieben Bundesligaspielen kam der Aussenverteidiger nur zu einem Teileinsatz von elf Minuten. «Es ist bisher nicht so gelaufen, wie es vorgesehen war», sagt Mbabu. Zurzeit steht dem «Rastaman» der Brasilianer William im Weg, der bereits letzte Saison häufig erste Wahl war.

Weiter hart trainieren

Entmutigen lässt sich der 24-Jährige aber nicht: «Es gehört dazu, dass es nicht immer so läuft, wie man das will.» Er sei motiviert, weiter hart an sich zu arbeiten, um schliesslich wieder mehr Spielzeit zu erhalten.

Auch während seiner Zeit bei Newcastle United musste Kevin Mbabu lange unten durch. Zwar wurde er nach seinem grossartigen Debüt gegen Chelsea ins Team der Woche gewählt. Doch nach zwei weiteren Einsätzen in der Premier League kam der Genfer nicht mehr über seine Reservistenrolle hinaus.

Revanche in Dänemark

In der Nationalmannschaft kam Mbabu zuletzt zu mehr Spielzeit, nicht aber zu mehr Selbstvertrauen. Gegen Irland spielte er von Anfang an, vertändelte aber in der Schlussphase den Ball am rechten Flügel. Die Iren nutzten den Fehler im Spielaufbau und glichen eiskalt zum 1:1-Schlussresultat aus. Doch das scheint bei Mbabu vergessen zu sein: «Es liegt an mir, mich erneut im Training aufzudrängen.»

Nicht ganz vergessen sei allerdings das EM-Quali-Heimspiel letzten März im Joggeli gegen Dänemark. Auch dort stand Kevin Mbabu während 90 Minuten auf dem Platz. «Wir spielten über weite Strecken des Spiels tadellos, machten danach gleich mehrere Fehler und gerieten in Panik.» In Kopenhagen wolle man sich nun revanchieren und mit einem Sieg in die Schweiz zurückkehren.


https://www.nau.ch/sport/fussball/kevin ... n-65595598

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. Oktober 2019, 09:11 
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Kevin Mbabu: Wer ist der Mann, den plötzlich alle als Symbol des Schweizer Zerfalls sehen?

Kevin Mbabu, 24, ist ein talentierter Schweizer Rechtsverteidiger. Im Sommer wechselte er von YB zu Wolfsburg – dann endete der Höhenflug des Hoffnungsträgers abrupt. Wie ist das passiert?

Kevin Mbabu steht in Kopenhagen am Rande eines Trainingsplatzes. Es ist der Tag nach dem 0:1 gegen Dänemark. Seine Laune könnte besser sein. Denn wieder einmal heisst es: Mbabu ist mitschuldig an einem späten Schweizer Gegentor. Doch dem 24-Jährigen gelingt es, sein Lächeln zu behalten. Gerne nimmt er sich nach der Übungseinheit Zeit für jeden Autogramm- und Selfiewunsch der Schweizer Fans.

Mbabu ist derzeit so etwas wie die Personifizierung der Schweizer Probleme. Und das nur wenige Monate, nachdem ihm von allen Seiten Lob zugeflogen war. Es hat etwas Erstaunliches, wie schnell sich die Meinung über ihn mancherorts geändert hat. «So ist das eben. Jeder macht Fehler. Und ich bin mir bewusst, dass ich nicht die besten Auftritte hinter mir habe. Aber ich bin sicher, ich lerne viel daraus.»

Auch wenn Mbabu auf seinen Werdegang zurückschaut, tut er das mit einem Lächeln. Er wächst in Genf auf, seine Mutter ist Kongolesin, der Vater Franzose. Bald gilt er als grosses Talent, weil er schon als 16-Jähriger mit Dynamik und imposantem Körperbau auffällt. Die ersten Anfragen von Weltklubs lassen nicht auf sich warten. Erst Manchester United, dann Arsenal. Schliesslich entscheidet er sich für Newcastle. Familie und Freunde hatten davon abgeraten.

«Als ich die Schweiz verliess, war ich ein ‹Bébé›», sagt Mbabu nun. Er tut das wertfrei, möchte die Erfahrung in England nicht missen. Sie hat ihn gelernt, dem Fussball alles unterzuordnen. Das war nicht immer so. Manch einmal konnte er der Versuchung der Partys in der Studentenstadt nicht widerstehen.»

Mit 22 kehrt er zu YB zurück. Der Wechsel wird für beide zum Glücksfall. Mit den beiden Meistertiteln als Höhepunkt. Es ist die Zeit, als sich die Zweifel an Stephan Lichtsteiner mehren. Als Mbabu mit kraftvollen Sturmläufen begeistert. Auch in seinen ersten Einsätzen für die Schweiz.

Doch das Blatt wendet sich wieder. Auf diese Saison wagt Mbabu erneut den Schritt ins Ausland, diesmal zu Wolfsburg. Knapp 10 Millionen Euro kassiert YB, 100 Mal mehr als der Verein für ihn ausgab. Aber auch in Deutschland harzt es. Erst 11 Bundesliga-Minuten hat er auf dem Konto. Was sind die Unterschiede zu damals? «Ich habe jetzt einen gewissen Status. Meine Chance wird kommen. Ich brauche einfach Geduld», sagt er.

Das gilt aller Voraussicht nach auch im Nationalteam. Vielleicht schon heute gegen Irland. Es wäre für Kevin Mbabu in seiner Heimat Genf eine spezielle Geschichte.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ke ... -135802096

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