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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Januar 2019, 21:55 
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Eine Frage der Zeit bei Steve von Bergen

Für Steve von Bergen ist ab Sommer – wenn überhaupt – eine kleinere Rolle in der YB-Abwehr vorgesehen. Erwägt er deshalb den Abschied?

Als Steve von Bergen am Mittwochmittag die x-te Frage zu seiner Zukunft beantwortet hat, macht ihm YB-Medienchef Albert Staudenmann den Vorschlag, von Bergen könne ihn ja irgendeinmal beerben.

Der YB-Captain hatte sich in früheren Jahren bei Journalisten den Ruf des unangenehmen Gesprächspartners erarbeitet – gerade im Fall des Misserfolgs. Doch längst ist er bei Young Boys ein Sprachrohr, das souverän, unterhaltsam und auch durchaus witzig in Deutsch, Französisch und Italienisch Auskunft geben kann.

Aber nein, sagt von Bergen mit einem Schmunzeln zu Staudenmann, bei allem Respekt für dessen Arbeit, dass er dereinst als Pressechef arbeite, lasse sich mit grosser Wahrscheinlichkeit ausschliessen. Zumindest so weit ist der Familienvater, der im Juni 36-jährig wird, in seiner Zukunftsplanung.

Vor zwei Wochen im Trainingslager in Belek meinte der Routinier, für ihn sei klar: «Sofern es möglich ist, würde ich bei YB gerne ein Jahr dranhängen.» Sportchef Christoph Spycher, sagte dazu, dass man sich nicht vom Jetzt leiten lassen dürfe. «Wir müssen herausfinden, ob wir auch nächste Saison in der grossen Mehrzahl der Spiele auf ihn zählen können.»

Spychers Gedankenspiele mit von Bergen

Mit der am Montag kommunizierten Verpflichtung Fabian Lustenbergers, der in der Bundesliga bei Hertha Berlin seit Jahren vorab in der Innenverteidigung zum Einsatz kommt, erweckte Spycher den Eindruck, schon eine Antwort gefunden zu haben.

Auf die Frage, ob der Zuzug Lustenbergers die Situation von Bergens beeinflusse, meint Spycher, er könne sich vorstellen, dass der Neuenburger bei YB weiterspiele. «Aber nicht in derselben Rolle, als Verteidiger Nummer 1.» Diese ist ab nächster Saison für Lustenberger vorgesehen.

Dass sich die Rangordnung in der YB-Abwehr, in der von Bergen seit bald sechs Jahren das Sagen hat, ab Sommer verändern wird, wird von Spychers Entscheid überstrahlt, den Vertrag bei YB zu verlängern. Dass von Bergens Fall für Unruhe sorgen, ja gar zu einem unschönen Abgang eines verdienstvollen Spielers führen könne, glaubt der Sportchef nicht. «Wir werden offen und ehrlich diskutieren», sagt der 40-Jährige und bekräftigt einmal mehr, wie gross sein Interesse sei, den Captain dereinst abseits des Platzes weiter zu beschäftigen.

Von Bergens Werben um seinen Freund Lustenberger

Es ist eine hübsche Wendung in dieser Geschichte, dass sich Lustenberger und von Bergen kennen, seit sie im Sommer 2007 aus der Schweiz nach Deutschland in die Bundesliga gewechselt sind. Das Dasein in einem neuen, fremden Umfeld schweisste zusammen, Lustenberger und von Bergen wurden zu Freunden.

Sie verloren sich auch nicht aus den Augen, als der Neuenburger 2010 nach Italien zu Cesena wechselte. Regelmässig verbrachten sie gemeinsame Familienferien. Und dabei habe er, sagt von Bergen, immer mal wieder versucht, Lustenberger die Rückkehr in die Schweiz zu YB schmackhaft zu machen. Nun ist es ihm gelungen.

Von Bergen und Lustenberger telefonierten in den letzten Wochen mehrmals. Der YB-Captain erzählt, wie er seinem Freund gesagt habe, dass der Wechsel zu YB die beste Option sei, weil er in Bern um Titel und vielleicht in der Champions League spielen könne. Gleichzeitig sei die Verpflichtung des erfahrenen Bundesligaspielers auch eine sehr gute Sache für YB. «Auch wenn sie Einfluss auf meine Zukunft haben könnte.»

Die Zukunft von Bergens – da ist sie wieder, diese Frage: Der Neuenburger meint, er habe grosse Lust weiterhin Fussball zu spielen, «wo, mit wem, gegen wen – das werden wir sehen».

Vielleicht doch mit seinem Freund Lustenberger bei YB? «Gerne», sagt von Bergen, bevor er sich verabschiedet, «aber ich würde auch gerne mit Nuzzolo zusammenspielen.» Raphaël Nuzzolo stürmt bei Xamax, dem Jugendclub von Bergens.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/E ... y/10855560

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Februar 2019, 01:48 
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28.01.2019

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Wieso der YB-Captain auch in Zukunft leiden will

YB-Captain Steve von Bergen (35) weiss genau, worum es in einem Trainingslager geht, schliesslich hat er in seiner Karriere schon über 30 solcher Camps erlebt. Für den Routinier ist es keine lästige Pflicht, sondern trotz harter Arbeit Spass.

In den Tagen in Belek hat das Wetter nicht immer mitgespielt. Spaziergänge am Strand oder eine Pause unter dem Sonnenschirm am Pool des Hotels Regnum Carya, wo 2015 der G20-Gipfel stattfand? Bei teilweise sintflutartigem Regen und kühlen Temperaturen war daran kaum zu denken. Dennoch war Steve von Bergen von der Zeit in der Türkei begeistert: «Das Hotel und der Trainingsplatz waren super, nur das zählt. Zudem hatten wir die Möglichkeit für Fitness und Erholung. Ich habe viele Hotels in meiner Karriere gesehen, aber das hier ist wirklich top.»

Als Team stärker werden

Mit 17 Jahren bestritt Steve von Bergen sein erstes Trainingscamp, seither sind viele dazugekommen. Im Zentrum steht die Arbeit, gleichzeitig ist es eine willkommene Gelegenheit, als Gruppe Spass zu haben und neue Spieler zu integrieren. Auch im fortgeschrittenen Alter nerven diese Tage den Neuenburger nicht, wie er sagt. Jeder sei sich bewusst, dass es um Arbeit gehe. «Man weiss, dass man hier ist, um zu leiden und dann im Spiel besser zu sein. Denn im Spiel gibt es auch Momente, in denen man leiden muss. Wenn man sich daran nicht gewöhnt ist, wird es schwierig. Es ist ein bisschen Masochismus, aber es braucht ihn. Wenn man sieht, dass jeder alles gibt, wird man als Team stärker. So entwickelt man eine gute Dynamik und Mentalität.»

«Ali war um zehn Uhr allein am Strand
und wusste nicht, was passiert.»


Wie Guillaume Hoarau genoss Steve von Bergen in Belek das Privileg eines Einzelzimmers. «Ich bin am Abend müde und ein jüngerer Spieler würde wohl fragen: Geht der alte Mann jetzt schon ins Bett?», sagt er lachend. Lagerkoller komme bei ihm keiner auf, das sei eher in seinen Jahren in Italien der Fall gewesen, als ein Camp auch mal 22 Tage dauerte und nach einer Pause von drei Tagen weitere zwölf Tage Trainingslager folgten. «Bei einer solchen Dauer ist man mental fast am Ende, auf dem Platz wie ein Roboter.» Zu Beginn seiner Karriere ging es in den Camps vor allem ums Laufen und die Kondition, heute ist alles fussballspezifisch und geplant. «Wir wollen jedes Training so gut wie möglich nützen und so hart wie möglich arbeiten, denn über diese Müdigkeit wird man besser», so von Bergen.

Missverständnis mit Folgen

Natürlich kommt auch der Spass nicht zu kurz. Die gute Laune ist jederzeit sichtbar, beispielsweise auf dem Heimflug, wenn Loris Benito Goalie Dario Marzino spitzbübisch das Smartphone versteckt oder die Sitzpartner David von Ballmoos und Gregory Wüthrich ein wenig rumblödeln. Lachend erzählt Steve von Bergen eine Anekdote von Verteidiger Mohamed Ali Camara: «Der Reha-Trainer sagte ihm auf Deutsch, dass er um 10 Uhr auf dem Platz sein müsse. Er hat das nicht verstanden, also übersetzte es ihm der Physiotherapeut.» Verhängnisvoll war, dass Camara «beach» (Strand) statt «pitch» (Fussballfeld) verstand. «Ali war um zehn Uhr allein am Strand und wusste nicht, was passiert. Er hatte Angst vor einer Strafe, nachdem er in der Vergangenheit die eine oder andere erhalten hatte und legte trotz seiner Verletzung einen Sprint vom Strand zum Feld hin, war um 10.02 Uhr da und entschuldigte sich mehrfach. Er fragt nun immer zweimal nach und wird im Deutschkurs sicher noch intensiver arbeiten», so von Bergen.

Im Gespräch mit dem Routinier merkt man schnell, dass in ihm nach wie vor das Feuer lodert. Er ist heiss auf die Titelverteidigung und will nach zwei Finalniederlagen seinen ersten Cup-Triumph. «Wir hatten ein unglaubliches Jahr 2018, das wir nun bestätigen wollen. Wir wollen uns als Mannschaft und Spieler verbessern. Und Titel gewinnen. Der Cup wäre für den Verein und die Fans nach so langer Zeit sehr schön. Die Niederlage im letzten Jahr schmerzt nach wie vor, aber es war nach dem Meistertitel mental nicht einfach. Wir haben daraus gelernt und wollen es nun besser machen», sagt der Verteidiger, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. «Ich werde dann 36 Jahre, dagegen kann ich nichts machen. Ich habe nach wie vor sehr viel Spass und Lust am Fussball und geniesse diese Zeit. Ich habe da keinen Stress. Ich hoffe aber, dass es für mich nicht das letzte Trainingslager ist und dass ich nochmals leiden kann.»

Persönlich

Steve von Bergen. Geboren in Neuenburg am 10.  Juni 1983. YB-Verteidiger und -Captain. 182 cm Gross und 79 kg schwer.

Bisherige Vereien: BSC Young Boys, US Palermo, FC Genua, AC Cesena,
Hertha BSC Berlin, FC Zürich, Neuchâtel Xamax


https://baernerbaer.ch/sport/wieso-der- ... iden-will/

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Montag 25. Februar 2019, 00:42 
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22.02.2019

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Geht YB Captain Steve von Bergen im Sommer zu Xamax?

Eine Frage stellt sich bei YB: Was macht Captain Steve von Bergen (35) im Sommer. Das Thema wird im Nau-Gipfeltreffen ausführlich besprochen.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Nau-Fussball-Experten Hakan Yakin und Uli Forte treffen sich zum Nau-Gipfeltreffen.
- Gast im Restaurant Uto Kulm auf dem Zürcher Uetliberg ist Fussballmanager Erich Vogel.
- Der Gastgeber ist Mischi Wettstein, der Chefreporter Fussball von Nau.

Wie und wann trennt sich YB von seinem Captain und Oldie Steve von Bergen (35)? Das ist die grosse Frage im Nau-Gipfeltreffen.

«Es ist immer ein Problem, sich von verdienten Spielern zu trennen. Da macht man sich keine Freunde. Ich bin gespannt, wie YB das lösen wird», sagt der ehemalige Fussball-Manager Erich Vogel (80).

Von Bergen könne laut Vogel in der Super League noch spielen, aber international reiche es halt nicht mehr.

Möglich, dass von Bergen im Sommer seine Aktiv-Karriere fortsetzt und zu Xamax wechselt. Mit Fabian Lustenberger (kommt von Hertha) hat YB bereits für Ersatz gesorgt.

Nau-Experte Hakan Yakin: «Viele Spieler kehren am Ende der Karriere zum Stammverein zurück. Er wäre sicher eine Verstärkung für die Neuenburger.» Von Bergen habe Grosses geleistet und er könne sich ja mit dem Meisterkübel verabschieden.

Der Verteidiger könnte seine Karriere aber auch im Sommer beenden und bei YB eine Funktion im Staff übernehmen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/geht- ... x-65486852

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2019, 16:47 
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09.03.2019

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«Wollen Sie mich wegschreiben?»

Ohne ihren Captain Steve von Bergen unterlagen die Young Boys im Cup-Viertelfinal dem FC Luzern 0:4, der 35-Jährige wird auch heute bei GC gesperrt fehlen. Sind die beiden Partien ein Vorgeschmack auf nächste Saison?

Als Sie am Mittwoch in Luzern gesperrt auf der Tribüne sassen: Wie oft ärgerten Sie sich über Ihre Gelben Karten gegen Schaffhausen und Nyonnais?
Die Aktion in Schaffhausen, die zur Gelben Karte führte, war ein wichtiger Zweikampf, als ein Spieler fast allein auf unser Tor loszog. Bei der Partie in Nyon befand sich der Gegner im Aufschwung, wir mussten in dieser Phase aggressiver spielen. Im Cup denkt man nur an den Moment und nie ans nächste Spiel.

Ein Spieler, der ein Zeichen setzt, so einer fehlte am Mittwoch.
Als Luzern in Führung ging und das Publikum erwachte, verpassten wir es, ein Zeichen zu setzen, dem Gegner auch mal wehzutun – das stimmt. Aber ich will das nicht an meinem Fehlen festmachen, beim Sieg gegen Juventus etwa war ich auch nicht dabei. Es wäre zu einfach, zu sagen: Weil Hoarau, Sulejmani und ich fehlten, sind wir ausgeschieden. Luzern wollte am Mittwoch den Sieg einfach mehr. Wir waren für einmal nicht gut genug.

Woher kommt das Mehrwollen?
Vielleicht war das ein bisschen übertrieben formuliert. Die erste Halbzeit war gut, wir hätten in Führung gehen können. Aber Luzern war bissiger, wir verloren zu viele Zweikämpfe, kamen zu oft zu spät. Wir spielten nicht auf unserem gewohnten Niveau – das kann passieren. Dass es gerade im Cup passiert, ist bitter.

Auch ein Sékou Sanogo hätte dem Spiel von YB gutgetan...
...(unterbricht) Farnerud, Bobadilla und Dudar auch. Ich mag Sékou sehr und mag ihm den Wechsel gönnen, aber ich möchte nicht mehr über ihn sprechen. Erstens ist er nicht mehr hier, zweitens finde ich es respektlos jenen gegenüber, die nun spielen. Sow, Aebischer und Lauper machen ihre Sache im Mittelfeld hervorragend, sie sind spielerisch stark, laufen enorm viel und gewinnen auch viele Zweikämpfe.

Wie sehr schmerzt das Cup-Aus?
Die Enttäuschung ist gross. Wir hatten zu Beginn der Saison zwei Ziele und einen grossen Traum. Den Traum haben wir uns mit dem Erreichen der Champions League erfüllt. Das erste Ziel war, den Meistertitel zu verteidigen – da befinden wir uns auf einem sehr guten Weg. Das zweite war, den Cup zu gewinnen. Dass wir das nicht mehr erreichen können, wird noch einige Zeit schmerzen.

In der Liga beträgt der Vorsprung auf den Zweiten FC Basel sehr komfortable 19 Punkte. Worum geht es in den verbleibenden Spielen noch?
Solange wir den Meisterpokal nicht in den Händen halten, haben wir nichts erreicht. Nun spielen wir bei den Grasshoppers, die am Tabellenende liegen und gewinnen müssen. Dann spielen wir beim FC Basel, der gegen uns unbedingt gewinnen will. Wir wollen zeigen, dass wir die beste Mannschaft sind.

Gefühlt ist Ihnen der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Machen solche Phasen, in denen die Anspannung nicht mehr derart gross ist, Spass?
Fragen Sie doch einmal bei Real Madrid nach, es ist März, und Real kann nichts mehr gewinnen. Es ist nicht selbstverständlich, den Meistertitel zu verteidigen, schliesslich hatte YB zuvor 32 Jahre auf einen Meistertitel gewartet. Ich freue mich enorm auf die verbleibenden Partien.

Geben das Spiel in Luzern oder jenes am Samstag bei GC, in dem Sie auch gesperrt fehlen werden, einen Vorgeschmack auf die Zeit, in der YB ohne Sie spielen wird?
Wollen Sie mich schon wegschreiben? (schmunzelt)

Es war eine Frage.
Die Frage lässt sich nicht beantworten. Einerseits wird das Team im Sommer anders aussehen, anderseits weiss ich nicht, was ich nächste Saison tun werde. Zudem liegt die Entscheidung nicht nur bei mir, der Club hat ein gewichtiges Wort mitzureden.

Vor dem Rückrundenstart sagten Sie, Sie würden grosse Lust verspüren, Fussball zu spielen. Gilt das immer noch?
Sie sind hartnäckig. (schmunzelt) Die Wahrheit ist: Im Moment stelle ich mir ganz viele Fragen. Ich konnte den Entscheid lange hinauszögern, nun steht er bald an.

Eine Frage könnte sein: Bern oder Neuenburg?
Ich stelle mir viele Fragen: Steigt Xamax in die Challenge League ab? Will mich YB behalten? Ich bin in Neuenburg geboren, Xamax ist mein Stammclub. Aber ich spielte zuletzt vor 14 Jahren für Xamax, ich kenne mittlerweile fast niemanden mehr im Club, sogar der Vereinsname hat geändert. Klar, ich verspüre eine grosse Zuneigung zu Xamax...

...aber?
Für YB habe ich mehr Partien absolviert. Ich bin nun schon seit 6 Jahren in Bern, habe hier mit dem Meistertitel etwas sehr Grosses und Wunderbares erreicht, mit Menschen, die ich mag, deren Mentalität ich schätze. Solche Erlebnisse und Erfahrungen stärken die Beziehung.

Sollte Xamax absteigen, wäre ein Wechsel überhaupt eine Option?
Ich liebe den Fussball extrem, aber um ehrlich sein – und das meine ich nicht respektlos: Ich kann mir eher nicht vorstellen, an einem Montagabend irgendwo in der Challenge League vor dreihundert Zuschauern zu spielen. Ich bin ein Fussballer, der von den Emotionen lebt.

Bei YB ist die Rolle des Abwehrchefs künftig für Fabian Lustenberger vorgesehen.
Ich habe mich dafür eingesetzt, dass er zu uns wechselt. Er war 3 Jahre Captain bei Hertha Berlin, spielt nun schon seit 10 Jahren in der Bundesliga. Er ist ein Leader und wird sehr gut zu YB passen.

Könnten Sie sich überhaupt vorstellen, ins zweite Glied zu rücken?
Ich kann mir vorstellen, dass dies schwierig sein könnte, schliesslich hat man einen gewissen Status, dies lässt sich nicht einfach so ignorieren. Wie gesagt: Ich bin gerade in einer Phase, in der ich sehr viel über meine Zukunft nachdenke. Es kann sein, dass meine Karriere in drei Monaten beendet ist. Sollte ich weiterspielen, dann nur für YB oder Xamax.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11044615

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 16:11 
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STEVE VON BERGEN TRITT ZURÜCK

Nach dieser Saison wird bei YB eine grossartige Ära zu Ende gehen: Steve von Bergen hat sich entschieden, seine Karriere als Profifussballer zu beenden. Somit wird man den YB-Captain noch bis zur letzten Meisterschaftsrunde am 25. Mai auf dem Rasen geniessen können, ehe der 50-fache Nationalspieler als ganz Grosser des Schweizer Fussballs zurücktreten wird. "Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Entscheid zu fällen. Es tut weh, daran zu denken, nicht mehr auf dem Platz zu stehen und nicht mehr mit den Teamkollegen in der Kabine zu sein. Gleichzeitig freue ich mich enorm, dass wir mit YB Klubgeschichte geschrieben haben und in den nächsten Wochen weiterhin schreiben werden", sagt Von Bergen, der als Zuverlässigkeit in Person in der letzten Saison massgeblich am ersten Gewinn des Meistertitels seit 32 Jahren und an der erstmaligen Qualifikation für die UEFA-Champions-League-Gruppenphase beteiligt gewesen ist. "Diese Erfolge, Erlebnisse und Emotionen sind für die Ewigkeit", sagt er. Und: "Wir stehen kurz davor, wieder Meister zu werden – nach einer grandiosen Saison. Das erfüllt mich mit grossem Stolz."

Für Steve von Bergen, der vor sechs Jahren aus Palermo nach Bern kam und in seiner Profikarriere zudem für Xamax, Zürich, Hertha Berlin und Cesena gespielt hat, ist klar, dass er seine Karriere nicht bei einem anderen Klub ausklingen lassen wird. "Die 19 Jahre als Profi haben Spuren hinterlassen. Aber ich gehe, wenn es am schönsten ist. Die Erfolge mit YB bedeuten mir enorm viel und sind ein toller Abschluss meiner Karriere."

"Man kann vor der grossartigen Karriere von Steve von Bergen nur den Hut ziehen", sagt Sportchef Christoph Spycher. "Wir haben grosses Verständnis, dass er sich für den Rücktritt nach dieser tollen Saison entschieden hat. Er wird uns als Leader auf und neben dem Platz fehlen. Umso mehr sind wir froh, dass er uns als Persönlichkeit im Klub erhalten bleibt", sagt Spycher. Die Young Boys werden ihm die nötige Zeit geben, um herauszufinden, in welche Richtung Von Bergens berufliche Laufbahn nach der aktiven Karriere verlaufen soll. "Es ist uns wichtig, ein solches Vorbild für die Jungen weiterhin in unserer Organisation zu haben", sagt Spycher.

Auch Trainer Gerry Seoane ist des Lobes voll für Steve von Bergen. "Einen besseren Captain kann man sich als Trainer gar nicht wünschen. Er stellt immer den Erfolg der Mannschaft ins Zentrum und ist in jedem Training und in jedem Spiel ein leuchtendes Vorbild."

Der BSC Young Boys sagt bereits jetzt: "Merci, Steve!" und freut sich auf die letzten acht Runden mit ihm.




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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 16:49 
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Von Bergen beendet seine Karriere

Der YB-Captain hängt Ende Saison seine Fussballschuhe an den Nagel.

«Steve von Bergen hat sich entschieden, seine Karriere als Profifussballer zu beenden», teilen die Young Boys mit. Der 35-jährige YB-Captain absolviert also noch acht Runden mit den Bernern und hängt am 25. Mai seine Fussballschuhe an den Nagel. «Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Entscheid zu fällen. Es tut weh, daran zu denken, nicht mehr auf dem Platz zu stehen und nicht mehr mit den Teamkollegen in der Kabine zu sein. Gleichzeitig freue ich mich enorm, dass wir mit YB Clubgeschichte geschrieben haben und in den nächsten Wochen weiterhin schreiben werden», sagt Von Bergen.

Für den 35-Jährigen ist klar, dass er seine Karriere nicht bei einem anderen Verein ausklingen lassen wird. «Die 19 Jahre als Profi haben Spuren hinterlassen. Aber ich gehe, wenn es am schönsten ist. Die Erfolge mit YB bedeuten mir enorm viel und sind ein toller Abschluss meiner Karriere.»

«Wir haben grosses Verständnis, dass er sich für den Rücktritt nach dieser tollen Saison entschieden hat. Er wird uns als Leader auf und neben dem Platz fehlen», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. Der Neuenburger wird den Bernern aber erhalten bleiben – in welcher Form steht noch nicht fest. «Es ist uns wichtig, ein solches Vorbild für die Jungen weiterhin in unserer Organisation zu haben», so Spycher.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... e-17854168

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 16:50 
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Nach 19 Jahren sagt ein Grosser Adieu

YB-Captain Steve von Bergen tritt Ende Saison zurück

50 Nati-Spiele, vierfacher Meister und 229 Partien für YB. Steve von Bergen gibt nach 19 Jahren Profi-Fussball seinen Rücktritt bekannt.

Er geht dann, wenn es am Schönsten ist: Steve von Bergen tritt Ende Saison nach dem zweiten Meistertitel in Folge mit YB zurück. Der 35-Jährige hat bisher 229 Spiele für die Young Boys absolviert.

Angefangen hatte Von Bergen seine Karriere bei Xamax. Von wo er nach fünf Jahren zum FCZ wechselte. Mit den Zürchern wurde er 2006 und 2007 Meister. Danach spielte Von Bergen drei Jahre in der Bundesliga bei Hertha BSC Berlin, ehe er via Genua, Cesena und Palermo 2013 in die Schweiz und zu YB zurückkehrte.

«Die Jahre als Profi haben Spuren hinterlassen»
«Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Entscheid zu fällen. Es tut weh, daran zu denken, nicht mehr auf dem Platz zu stehen und nicht mehr mit den Teamkollegen in der Kabine zu sein. Gleichzeitig freue ich mich enorm, dass wir mit YB Klubgeschichte geschrieben haben und in den nächsten Wochen weiterhin schreiben werden», sagt Von Bergen. «Die 19 Jahre als Profi haben Spuren hinterlassen. Aber ich gehe, wenn es am schönsten ist.»

Sportchef Christoph Spycher meint zum Rücktritt: «Wir haben grosses Verständnis, dass er sich für den Rücktritt entschieden hat. Er wird uns als Leader auf und neben dem Platz fehlen. Umso mehr sind wir froh, dass er uns als Persönlichkeit im Klub erhalten bleibt.»

Welche Rolle Von Bergen beim Meister übernehmen wird, ist noch nicht klar. Man werde ihm die nötige Zeit geben, um herauszufinden, in welche Richtung seine Zukunft nach dem Rücktritt verlaufen soll, so Spycher.

Einen krönenden Abschluss gibts für Von Bergen auf jeden Fall: Mit YB wird der 50-fache Nationalspieler nun seinen insgesamt vierten Meistertitel feiern.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 67321.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 16:59 
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vielen dank steve für deine Zeit bei :yb1: !


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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 23:15 
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Danke "Meister"-Capitano !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: (5) Steve von Bergen
 Beitrag Verfasst: Freitag 12. April 2019, 00:25 
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Ein Grosser sagt Adieu

YB-Captain Steve von Bergen beendet Ende Saison seine Karriere – mit dem vierten Meistertitel.

Steve von Bergen ist am Mittwochabend, nach dem 3:1-Sieg der Young Boys in Luzern, prächtig gelaunt. Er scherzt mit den Journalisten, spricht locker über Spiel und System und davon, dass es für ihn als alten Mann angenehmer sei in einer Dreierkette in der Abwehr, weil er in der Innenverteidigung einen Spieler mehr an seiner Seite habe.

Als es darum geht, wo das YB-Team nun am Samstagabend die Begegnung Basel - GC am TV verfolge, meint von Bergen, er werde es den Medienvertreter wissen lassen und dann auch gleich einladen. Und als er gefragt wird, ob YB nun eine Hand am Meisterpokal habe, erwidert er, es seien eher eindreiviertel Hände. «Es fehlt nur noch ganz wenig. Ungefähr so viel, wie ich heute den Ball mit dem Arm berührt habe.»

Von Bergen verursachte in Luzern einen kuriosen Handelfmeter, doch weil die Regeln bezüglich Hands sehr unklar sind, sagt der 35-Jährige auch noch: «Ich spiele mein Leben lang Fussball, aber ich werde diese Regel nie mehr kapieren.»

Die grosse Wehmut

Bald muss sich Steve von Bergen nicht mehr mit solchen Dingen auseinandersetzen. Seine lange, grosse Karriere neigt sich dem Ende entgegen, am Donnerstag gab er seinen Rücktritt auf Ende Saison bekannt. Zum Abschluss seiner Laufbahn wird er am 25. Mai nach dem Heimspiel gegen Luzern zum zweiten Mal in Serie den Meisterpokal in Empfang nehmen dürfen. Danach ist Schluss, nach 19 Jahren als Profi, beinahe 500 Pflichtspielen, darunter 50 im Nationalteam, nach Stationen in der Schweiz bei Xamax, Zürich und YB, in Deutschland bei Hertha Berlin, in Italien bei Cesena und Palermo.

In beinahe 500 Pflichtspielen erzielte von Bergen zwei Tore. Eines davon mit Xamax gegen YB.

Von Bergen geht als vierfacher Schweizer Meister, ein Grosser sagt Adieu. «Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Entscheid zu treffen. Es tut weh, daran zu denken, nicht mehr auf dem Platz zu stehen und nicht mehr mit den Teamkollegen in der Kabine zu sein», sagt er. «Aber ich freue mich, dass wir mit YB Clubgeschichte geschrieben haben.» Diese Emotionen und Erlebnisse, etwa die Teilnahme an der Champions League im Herbst, seien für die Ewigkeit. «Und nach einer grandiosen Saison stehen wir kurz davor, erneut Meister zu werden. Das erfüllt mich mit grossem Stolz.»

Von Bergen hat einen schönen Zeitpunkt gewählt, um aufzuhören. Einerseits. Andererseits hätte er gerne noch eine Saison weitergespielt, es läuft gerade sehr gut, er ist immer noch ein exzellenter Defensivspezialist. Zu seinem Heimatclub Xamax aber wollte er nicht wechseln, er sagt, er gehe, wenn es am besten sei. «Die Erfolge mit YB sind ein toller Abschluss meiner Karriere.»

Die vielen Fragen

Von Bergen hat in den letzten Wochen und Monaten mit sich gerungen, viele Gespräche geführt, unter anderem mit YB-Sportchef Christoph Spycher, und irgendwann ist die Erkenntnis gereift, dass die Beziehung mit den Young Boys nächste Saison komplizierter werden könnte. Berlins Fabian Lustenberger, mit dem von Bergen befreundet ist, wurde bereits als sein Nachfolger verpflichtet, ab Sommer hätte von Bergen nicht mehr jene dominante Rolle einnehmen können wie in den letzten Jahren.

Zu Saisonbeginn wäre er 36 Jahre alt gewesen, von Bergen sagt, die fast zwei Jahrzehnte als Profi hätten Spuren hinterlassen. Es wäre ein spannendes Experiment gewesen, ob er die Versetzung in der Hierarchie klaglos angenommen und kein Problem damit bekundet hätte, in wichtigen Begegnungen auf der Bank Platz nehmen zu müssen – weil Lustenberger und der aufstrebende, sehr entwicklungsfähige Mohamed Camara als Innenverteidiger agiert hätten.

Und so verlässt von Bergen YB durch die Vordertüre. Und mit den allerschönsten Referenzen. «Einen besseren Captain kann man sich als Trainer gar nicht wünschen», sagt Coach Gerardo Seoane. «Er stellt immer den Erfolg der Mannschaft ins Zentrum und ist in jedem Training und in jedem Spiel ein leuchtendes Vorbild.» Sportchef Spycher wiederum zieht den Hut vor der grossartigen Karriere von Bergens. «Er wird uns als Leader auf und neben dem Platz fehlen. Umso mehr sind wir froh, dass er uns als Persönlichkeit im Verein erhalten bleibt.» Schon seit längerer Zeit ist klar, dass von Bergen nach seiner Karriere eine Aufgabe bei den Young Boys übernehmen wird.

Nun erhält er die nötige Zeit, um herauszufinden, in welche Richtung seine berufliche Laufbahn verlaufen soll. «Es ist uns wichtig, ein solches Vorbild für die Jungen weiterhin in unserer Organisation zu haben», sagt Spycher, der 2014 ebenfalls mit 36 Jahren seine Karriere bei YB beendete – und heute sagt, er wisse genau, welche Gedanken sich von Bergen gemacht habe. «Es ist enorm schwierig für jeden Sportler, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, um die Karriere zu beenden.»

Das letzte Ziel

Spycher hatte damals ebenfalls geliebäugelt, eine weitere Saison anzuhängen, ist heute aber froh, vor fünf Jahren einen Schlussstrich gezogen zu haben. «Die Verletzungsanfälligkeit nimmt zu, man hat aber als ehemaliger Nationalspieler und Profi im Ausland immer noch hohe Erwartungen an sich, die man eventuell nicht mehr erfüllen kann.»

Ein letztes Ziel bleibt Steve von Bergen in den letzten acht Begegnungen noch: endlich nach 229 Pflichtspielen ein Tor für die Young Boys zu schiessen. In seiner Laufbahn seit dem Jahr 2000 erzielte er ohnehin nur zwei Treffer: 2004 mit Xamax beim 3:1 gegen… YB und Torhüter Patrick Bettoni – sowie 2013 in der Serie A mit Palermo gegen Sampdoria (1:3) und Argentiniens langjährigen Nationalkeeper Sergio Romero. Vielleicht überlasst ihm Guillaume Hoarau in den letzten Partien ja mal einen Elfmeter, vielleicht darf er bei Standards nach vorne gehen.

Die starke Rückkehr

Und sonst wird von Bergen die Null-Tore-Bilanz egal sein. Er definiert sich über seine Qualitäten als Organisator des Sicherheitsdiensts, ist als Fussballer und Mensch beharrlich seinen Weg gegangen. Manchmal knorrig, oft überzeugend, stets zuverlässig. Wobei festgehalten werden darf, dass er im Umgang mit den Medien sanfter (oder altersmilder) geworden ist. Konsequent aber ist er geblieben: Mit dem «Blick» redet er nach einigen Zwischenfällen nicht mehr, das ist auch am Mittwochabend in Luzern bei aller Jovialität so. Die Boulevardzeitung hatte zum Beispiel im Juli 2017 nach einer schwachen Leistung von Bergens im Champions-League-Qualifikationsspiel bei Dynamo Kiew (1:3) den damaligen Trainer Adi Hütter gefragt, ob von Bergen Captain bleibe.

Es war eine schwierige Phase für den Romand. Eine Woche später gewann YB das Rückspiel 2:0, von Bergen erreichte bald wieder seine Bestform – und verlässt die Young Boys nach zwei fantastischen Jahren als Legende.

In den nächsten zwei Runden: Meister vor dem TV oder in einem Auswärtsspiel

Die Young Boys stehen kurz vor dem 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Einen kleinen Schritt müssen sie noch gehen, wobei ihnen bei 23 Punkten Vorsprung auf Basel mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auch acht Niederlagen aus den letzten acht Begegnungen zur Titelverteidigung genügen würden. Möglicherweise sind sie bereits am Samstagabend Meister, sollte der FCB das Heimspiel gegen GC nicht gewinnen. Mannschaft und Staff von YB werden dieses Spiel gemeinsam im Stade de Suisse am TV verfolgen. Würde YB vor dem Fernseher feiern können, gäbe es danach kein offizielles Fest im Stadion, weil die Young Boys am Sonntag um 16 Uhr das Auswärtsspiel in Zürich gegen den FCZ bestreiten.

Vollzieht YB am Wochenende den letzten Schritt, steigt die Meisterparty so oder so am Sonntagabend. Das Stade de Suisse ist ab 15.30 Uhr für ein Public Viewing geöffnet, irgendwann am Abend würde das Team in Bern eintreffen. Bei einem Basler Sieg gegen GC müssten die Young Boys in Zürich gewinnen, sonst verzögern sich die Feierlichkeiten mindestens um einen Spieltag. Weiter geht es am Karfreitag, wenn der FCB in Sitten antritt. Siegt er dort, könnte YB am Ostermontag in Neuenburg gegen Xamax den vorzeitigen Titelgewinn realisieren. Sowohl in Zürich als auch in Neuenburg werden mehrere Tausend YB-Fans live dabei sein.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16351670

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