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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 12:11 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 12:14 
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06.03.2019

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Der Meisterheld 2018 und seine Luzerner Erinnerungen

Seoane erwartet von Nsame die nächste Explosion

Jean-Pierre Nsame hat sich mit seinem Tor zum Meistertitel 2018 gegen Luzern unsterblich gemacht. Seither ist jedes Spiel gegen die Innerschweizer ein ganz Spezielles. Auch heute im Cup-Viertelfinal (18 Uhr)?

Jeder Berner Fan erinnert sich an den 28. April 2018 und an die 89. Minute. Und jeder Berner, der nicht im Stadion war, erinnert sich noch haargenau, wo er an diesem Abend war. So wie an Mauerfall oder 9/11. Nsame hat für einen Moment für die Ewigkeit gesorgt.

Mittlerweile ist das bald ein Jahr her und YB wird wieder Meister werden. Die Eruption wird beim zweiten Mal nicht mehr so gewaltig sein. Aber es gibt da ein neues Datum, das sich die YB-Fans in ihr Herz einbrennen wollen, das für ein Erdbeben sorgen soll: Den 19. Mai 2019. Dann steigt der Cupfinal. In Bern.

Den Wettbewerb, den YB nun seit 32 Jahren nicht mehr gewonnen haben. Wie 2018 die Meisterschaft. Den Cupfinal verloren sie damals gegen den FCZ. Und das schmerzt immer noch!

«Es tut immer noch sehr weh»

«Wir wollen diese Enttäuschung unbedingt ausradieren», sagt Nsame. «Es tut immer noch sehr weh.» YB fehlten damals ein, zwei Prozent, um der Favoritenrolle gerecht zu werden. Wohl den Meister-Festivitäten geschuldet.

Nsame: «Wenn nur ein kleines Bisschen fehlt, reicht es nicht. Wir hatten uns sehr gut vorbereitet. Aber unterbewusst waren wir wohl immer noch ein wenig im Festmodus.»

Das wird 2019 anders sein. Doch zuerst müssen zwei Hindernisse auf dem Weg geräumt werden. Das erste in der Innerschweiz. «Immer, wenn ich gegen die Luzerner spiele, kommt dieses Bild vom 28. April hoch. Das ist unausweichlich. Dieses Spiel werde ich nie vergessen.»

Aber, und dann wechselt Nsame in die Gegenwart: «Es ist nicht dasselbe Datum. Nicht derselbe Ort. Nicht dieselben Spieler. Was gleich bleibt: Es wird das wichtigste Spiel des Jahres sein! Ohne Sieg in Luzern können wir diese Finalkorrektur nicht vornehmen.»

Im Oktober gabs die einzige Niederlage

Dazwischen hat YB schon zweimal gegen den FCL gespielt. Zuerst gabs im August ein 3:2 in Luzern. Und dann, am 6. Oktober, die einzige Saisonniederlage: 2:3. Nsame erinnert sich: «Als ich nach einer Stunde reinkam, sagte mir Guillaume Hoarau: Hey, das ist DEIN Gegner. Gegen die triffst du.»

Gesagt, getan: In der 79. Minute markiert Nsame das 2:1. Dass dann die Luzerner in den letzten zehn Minuten noch zwei Mal trafen, war in Hoaraus Drehbuch nicht vorgesehen…

Apropos Hoarau: Der ist seit ein paar Wochen verletzt out, könnte heute aber erstmals wieder auf der Bank sitzen. Ihn vertrat Nsame exzellent. Einzig die Torausbeute ist mangelhaft.

«Er hat sich stetig gesteigert», sagt Trainer Gerry Seoane über den Kameruner. «Er hat eine sehr gute Bindung zum Team und zu Sturmpartner Roger Assalé entwickelt. Zudem hat er eine grosse Opferbereitschaft. Er hat unglaubliche Qualitäten vor dem Tor hat, erzielt er zu wenig Skorerpunkte und Tore. Da erwarte ich eine Explosion!»

Also vielleicht doch wieder eine Explosion gegen Luzern?


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 02227.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 12:19 
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Ein fast unschlagbarer Coach - Ex-FCL-Trainer Seoane kommt mit YB zum Cupfight nach Luzern

YB-Trainer Gerardo Seoane tritt heute Mittwoch (18 Uhr, SRF 2, Liveticker auf Luzernerzeitung.ch) mit dem Tabellenleader zum Cup-Viertelfinal beim FC Luzern an. Dabei kommt es zum Duell mit Luzerns Coach Thomas Häberli. Seoane spricht von einer sehr schwierigen Aufgabe.

Gerardo Seoane (40) kehrt heute für den Cup-Viertelfinal mit YB nach Luzern zurück. Am närrischen Treiben nahm der Fasnachtsfan heuer nicht teil. «Der Besuch der Fasnacht war in diesem Jahr kein Thema», sagt er. Dafür ist Seoane in seinem Job kaum zu stoppen, seit er im Januar 2018 erstmals Cheftrainer einer Profimannschaft geworden ist.

Beim FC Luzern ist der gebürtige Rothenburger eher zufällig vom langjährigen Nachwuchstrainer in diesen Status aufgestiegen, weil zu diesem Zeitpunkt René Weiler (45) und andere Kandidaten nicht die Nachfolge des entlassenen Markus Babbel antreten wollten. Bekanntlich folgte Weiler erst im Juni auf Seoane. Nach 12 Niederlagen in 21 Meisterschaftsspielen war für den Zürcher Weiler beim FCL vor 17 Tagen bereits Schluss. Der Dreijahresvertrag für Anderlechts Meistertrainer war ein Fehler, musste Sportchef Remo Meyer zugeben.

Seoane hätte dagegen mit einem fortlaufenden Einjahreskontrakt in Luzern zufrieden sein müssen – mit weniger als der Hälfte des fürstlichen Gehalts von Weiler. Dabei hatte der Ex-U21-­Coach mit dem von Babbel an vorletzter Position übernommenen Team einen Punkteschnitt-Spitzenwert von 2,0 erreicht, in 17 Ligapartien lediglich drei Spiele verloren (und 10 Siege gefeiert).

Sieg in der Königsklasse über Juve mit Ronaldo als Höhepunkt

In Bern beim damals frischgekürten Meister hat Seoane ab Juni am Ruf weitergearbeitet, ein fast unschlagbarer Coach zu sein. In 34 Pflichtspielen kassierte YB unter dem Luzerner nur 5 Niederlagen (und hat 25 Siege errungen). Davon haben die Young Boys 4 Partien in einer stark besetzten Champions-League-Gruppe gegen Manchester United (2), Valencia und Juventus Turin ver­loren – wobei ihnen zum Abschluss im ­Dezember nach einem Unentschieden gegen Valencia auch noch der einzige Sieg ausgerechnet gegen Juventus Turin (2:1) mit Cristiano Ronaldo gelang.

Der sprachgewandte, weltmännisch auftretende «Mister» Gerardo Seoane schaffte innerhalb von weniger als einem Jahr den Sprung von der 1. Liga (FCL U21) in die europäische Königsklasse. Doch die fünfte Niederlage mit YB, gegen wen bitteschön haben Seoanes Schützlinge diesen Match verloren? Es war ausgerechnet Luzern. Anfang Oktober schaffte der FCL im Stade de Suisse kurz vor Schluss die Wende vom 1:2 zum 3:2-Überraschungssieg. Notabene der einzige Coup unter Weiler und die bisher einzige nationale Niederlage für Seoane mit den Bernern. 13 Runden vor Schluss führt er mit YB die Tabelle der Super League mit dem Riesenvorsprung von 19 Punkten auf den zweitplatzierten FC Basel (62:43) im Normalfall uneinholbar an.

Trotz dieser erdrückenden Überlegenheit – hat der FCL-Vollerfolg in Bern zur Folge, dass YBs Respekt vor den Luzernern im Cup relativ gross ist? Seoane antwortet: «Wir haben vor allen Gegnern grossen Respekt und wollen jedes Spiel bestmöglich vorbereiten und dann mit grösster Konzentration angehen.»

Umgekehrt ist ebenso die schwache Heimbilanz des FCL (11 Spiele, 10 Punkte) sowie der Berner 3:2-Sieg im August in Luzern kein Thema für den YB-Trainer, den Gegner zu unterschätzen und in Luzern einen vermeintlichen Auswärts-vorteil zu erwarten. «Die Aufgabe des Teams ist es, sich auf alle Begebenheiten einzustellen.» Der Viertelfinal sei für ihn und die Mannschaft eine «grosse Herausforderung, der wir uns gerne stellen».

YB hat die Chance, nach 61 Jahren erstmals das Double zu schaffen. Seoane in seiner bekannten kühlen Manier: «Das Double ist für mich im Moment kein Thema. Wir nehmen Spiel für Spiel, damit sind wir bisher gut gefahren.» Luzern sei im Cup eine «sehr schwierige Aufgabe». Unterschätzen tönt anders.

Seoane traut Häberli mit dem FC Luzern einiges zu

Brisanter ist das Duell der Trainer aus derselben Generation: Thomas Häberli (44), der neue Mann an der Seitenlinie in Luzern, gegen den vier Jahre jüngeren Seoane. Der Ballwiler Häberli hat im Vorfeld schon mal klargestellt, dass er nicht wie Seoane fast ausschliesslich im Nachwuchs tätig war, bevor er jetzt die erste Chance als Profitrainer bekommen hat. Für Seoane, seit Jahren mit Hauptwohnsitz in Hergiswil, ist das kein Thema, wie erwähnt hat er sich schnell in der Beletage des Schweizer Fussballs etabliert. Dass Häberli mit Luzern eine ähnlich tolle Rolle spielen könnte, wie er sie im Vorjahr innehatte, «traue ich ihm zu. Mit vier Punkten aus den beiden Spielen in Zürich ist der Start gut gelungen. Luzern hat sicher Selbstvertrauen gewonnen.» Seoane freut sich für Häberli, dass dieser die Chance erhalten hat, sich als Cheftrainer zu beweisen.

Positiv auf die Qualität des Cupspiels auswirken könnten sich die folgenden personellen News: Bei YB dürften Guillaume Hoarau und Sandro Lauper, beim FCL Marvin Schulz wieder einsatzfähig sein. Für YB-Freistossspezialist Miralem Sulejmani (Sehnenverletzung) dagegen ist die Saison vorzeitig zu Ende.


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.1099578

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 13:27 
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Kult in Bern

«Häbigou» vor dem Spiel gegen «sein» YB

Thomas Häberli ist Kult in Bern. Trotzdem will Luzerns neuer Coach dem Meister im Cup ein Bein stellen.

Wenn ein YB-Spieler in den letzten Dekaden die Bezeichnung «Kult» verdient hat, dann Thomas Häberli. 279 Spiele bestritt der Stürmer für die Young Boys zwischen 2000 und 2009, markierte 74 Treffer und spielte sich in die Herzen der Fans.

Grosse Ehre von «Züri West»

So sehr, dass sich die Berner Kult-Band «Züri West» beim Rücktritt von Häberli für einen Abend lang in «The Häberlis» umtauften, und das in der YB-Fankurve beliebte «Häbigou» zum Besten gaben.

Häberli, im Kanton Luzern aufgewachsen und daher auch mit engem Bezug zum FCL, arbeitete nach seinem Rücktritt in den Nachwuchsabteilungen von Basel, YB und Luzern, ehe er nun in der Zentralschweiz seine erste Chance als Headcoach der 1. Mannschaft erhielt.

Ich kenne in Bern unglaublich viele Leute, war erst vor 2 Wochen zu Besuch.
Autor: Thomas Häberli


Keine Frage, dass Häberlis enger YB-Bezug für einen Abend ruhen muss. «Ein Treffen mit Freunden wird das natürlich nicht. Aber ich freue mich sehr. Ich kenne in Bern unglaublich viele Leute, war erst vor 2 Wochen zu Besuch in Bern», sagt Häberli vor dem besonderen Spiel.

Und sollte Häberli mit Luzern die Überraschung schaffen und YB schlagen, dann würde das seinem Kult-Status in der Hauptstadt wohl keinen Abbruch tun.


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... en-sein-yb

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 13:45 
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oder falls Lauper nicht fit

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 18:50 
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Luzern-Trainer Häberli vor dem Cup-Knüller: «Es ist besonders schön, gegen YB zu spielen»

Für Thomas Häberli, den neuen Trainer des FC Luzern, ist der Cup-Viertelfinal gegen die Young Boys wegen seiner Berner Vergangenheit sehr speziell.

Als FCL-Trainer sind Sie zweimal auswärts gegen Zürich und GC angetreten. Wie haben die vier geholten Punkte Ihre Arbeit verändert?
Thomas Häberli: Meine Arbeit ist erleichtert worden. Punkte sind das beste für die Moral und das Vertrauen. Darum ist es schön, dass wir positiv gestartet sind.

Was bedeutet das getankte Selbstvertrauen für den Cup-Viertelfinal gegen YB?
Bei einem Cupspiel ist klar, dass man auf den Platz geht, um zu siegen. Im K.-o.- Wettbewerb gibt es kein Unentschieden, sondern einen Sieger. Mit der Einstellung, gewinnen zu wollen, gehen wir in den Match.

Ist der Team-Zusammenhalt in den vergangenen zwölf Tagen unter Ihnen gestärkt worden?
Ich kann nicht beurteilen, was vor meiner Zeit gewesen ist. Ich kann aber sehen, wie die Mannschaft momentan unterwegs ist, wie die Spieler miteinander umgehen und kommunizieren. Dabei kann ich viel Positives feststellen, die Schwingungen in der Kabine sind gut. Das ist wichtig. Diesen Weg werden wir weitergehen, wir können uns darin noch steigern. Der richtige Umgang und das richtige Handeln in der Mannschaft sind elementar auf und neben dem Platz. Selbstverständlich müssen wird das Zusammenspiel auf dem Spielfeld ebenfalls verbessern.

Jetzt treffen Sie im Cup ausgerechnet auf die Young Boys, Ihren langjährigen Verein. Ist das für Sie etwas Besonderes?
Das ist ein spezielles Cupspiel für mich. Weil ich bei YB noch immer viele Leute kenne, ist es besonders schön, gegen diesen Gegner zu spielen. Ich bin vor zweieinhalb Wochen in Bern auf Besuch gewesen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass wir uns so schnell wiedersehen.

Trafen Sie beim erwähnten Besuch in Bern auch YB-Trainer Gerardo Seoane?
Wir sahen uns kurz, aber hatten nicht die nötige Zeit, um uns länger auszutauschen.

«Gerry Seoane hat in seiner Trainerkarriere einen anderen Weg eingeschlagen als ich.»
Thomas Häberli


Was verbindet Sie mit dem früheren FCL-Trainer?
Wir kennen uns gut, haben aber nie zusammen Fussball gespielt. Vor ein paar Jahren waren wir sogar einmal zusammen an der Fasnacht. Ich schätze Gerry sehr, mag ihm seinen Erfolg von Herzen gönnen. Diese Erfolge, die er sowohl mit dem FCL wie mit YB erreicht hat, waren wichtig für alle Schweizer Trainer. Er hat einen hervorragenden Weg gemacht. Ich mache jedoch meinen eigenen Weg.

Als Luzern-Trainer werden Sie beim FCL ständig mit Vor-Vorgänger Seoane verglichen. Stört Sie das? Nein, das war klar, wir sind in einem ähnlichen Alter, gehören derselben Generation an. Gerry hatte in seiner Trainerkarriere einen anderen Weg eingeschlagen als ich. Ich konnte nach den Entlassungen von Vladimir Petkovic und von Christian Gross bei YB früh Erfahrungen als Interimstrainer an der Seite von Erminio Piserchia machen, war zudem als Assistenztrainer von Urs Fischer und Raphael Wicky mit Basel in der Champions League dabei. Ich arbeitete in der Vergangenheit nicht fast ausschliesslich im Nachwuchs.

YB ist von der Qualität des Kaders her klar überlegen. Warum hat der FCL trotzdem eine Chance gegen YB?
Man kann mit einer entsprechenden Leistung jeden Gegner schlagen – auch YB. Wir müssen hundertprozentig an unsere Siegchance glauben, und zwar bis zum Schluss. Wir wissen, dass YB auch in der Nachspielzeit für Tore gut ist. Die Partie könnte ebenso erst im Penaltyschiessen entschieden werden. Darum ist es so wichtig, bis zum allerletzten Moment an uns zu glauben.

«Im Cup den Pokal in die Höhe zu stemmen, ist bedeutend leichter zu schaffen, als in der Liga.»
Thomas Häberli


Warum ist der Cup-Wettbewerb für Luzern so wichtig?
Im Cup den Pokal in die Höhe zu stemmen, ist bedeutend leichter zu schaffen, als in der Liga. Der Weg ist einfacher, darum müssen wir alles dafür tun, um den Halbfinal gegen Thun zu erreichen.

Sie kennen Christian Schneuwly und Christian Schwegler aus Ihrer Profizeit bereits. Ist es Ihnen leicht gefallen, die beiden jetzt zu trainieren?
Beide sind umgängliche und erfahrene Profis, die wissen, um was es geht. Betonen möchte ich, dass sie sich ihre Nominierungen für die Anfangsformation durch ihre Leistungen verdient haben.

Christian Schneuwly war zuvor unter René Weiler in einem Tief.
Ich bin froh, läuft es ihm wieder besser. Christian Schneuwly ist ein wichtiger Spieler, der andere besser machen kann.

In Bern sind Sie eine Kultfigur, ist der Begriff richtig?
Ich weiss es nicht. Selber nimmt man das nicht so wahr. Als Spieler macht man seine Sache, zieht sein Ding durch. Schön, wenn die Arbeit gut ankommt.

Wäre Kuno Lauener, Sänger von Züri West und grosser YB-Fan, böse auf Sie, wenn Luzern die Young Boys aus dem Cup wirft?
Ich weiss nicht, wie er reagieren würde. Wir haben kaum Kontakt. Ein Freund gönnt einem Erfolg, egal, ob er Fan des Gegners ist.


https://www.watson.ch/sport/interview/2 ... l-gegen-yb

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Luzerner Trainer-Duell im Cup

Härtetest für Seoane und Häberli

«Aschermittwoch kehrt wieder Ruhe in der Stadt Luzern ein.» So schreibts Luzern Tourismus. Ein Luzerner will mit seiner Elf diesen Frieden stören: Gerry Seoane.

Klar hat er Verständnis, dass man den Cupknüller zwischen FCL und YB wegen der Fasnacht von letzter auf diese Woche habe verschieben müssen. «Ich war ja auch schon an der Fasnacht... Ein Besuch am Donnerstag oder am Montag gehört für jeden Luzerner irgendwie dazu», antwortet der gebürtige Luzerner auf die Frage, ob er ein Fasnächtler sei. «Nur dieses Jahr gibt es terminbedingt und durch meinen neuen Lebensmittelpunkt in Bern keinen Fasnachtsbesuch.»

Denn schliesslich hat er hat ein grosses Spiel vorzubereiten. Eines, das bereits um 18 Uhr angepfiffen wird. «Da wird der eine oder andere noch verkatert sein», denkt Seoane. Die ungewöhnliche Anspielzeit entstand übrigens unter dem Diktat der Uefa. Weil um 21 Uhr die Champions-League-Spiele angepfiffen werden, haben bis dann alle nationalen Bewerbe beendet zu sein...

Die Meisterschaft ist längst entschieden. Auch wenn man nach dem Siegtreffer gegen Sion in der Nachspielzeit einen ganz anderen Eindruck vermittelt bekam, als tout YB irre jubelte, wie wenn man den Titel bereits dingfest gemacht hätte. Inklusive Coach, was selten ist. «Wir haben ja auch einen Riesenaufwand betrieben und gelitten. Als das Tor fiel, haben sich dann alle mega gefreut. Ich mich auch. An meinen Jubel kann ich mich aber nicht mehr so genau erinnern», so Seoane. Er war ziemlich ausgelassen, um es vorsichtig zu formulieren.

Nun kommt es zum Bruch mit der Routine, mit der Regularität der Meisterschaft, wie es Seoane nennt. In dieser gelingt es ihm gut, die Spannung aufrechtzuerhalten. Wie? «Ich versuche die Monotonie im Training zu brechen. Und verschiedene Systeme spielen zu lassen, um das Team wach zu halten. Zudem haben wir Führungsspieler, welche ihre Rolle extrem gut wahrnehmen, die anderen zu pushen.»

Häberli freut sich auf YB

Im Cup wird das nicht nötig sein. Denn YB hat hier noch eine Revanche offen wegen des verlorenen Finals 2018. Das vierte Hindernis nach den Dramen in Schaffhausen und Biel und dem Beamtensieg in Nyon ist ein Team mit einem neuen Trainer, den Seoane gut kennt. «Thomas Häberli und ich sind beide Luzerner. Zusammengespielt haben wir aber nie. Aber gegeneinander. Auch als Trainer, aber nur in Testspielen der U21-Teams.» Er selber sei kein Freund davon, den Trainer nach zwei Niederlagen zu wechseln, um neue Impulse zu senden. «Was ich aber sehe: Der FCL hat unter Thomas in zwei Spielen vier Punkte geholt.»

Häberli selbst trug während seiner Aktivkarriere über 270 Mal das YB-Trikot. Nun trifft er bereits in seinem dritten Pflichtspiel als FCL-Coach auf seine alte Liebe. «Klar ist das speziell für mich», sagt er. «Ich lebte 13 Jahre in Bern und habe da viele Freunde.» Dennoch freue er sich auf den Meister – und gibt sich kämpferisch: «Im Cup will man in den Final kommen und den gewinnen. Sonst muss man nicht mitmachen.»

Luzern wird am Aschermittwoch also bereit sein, wenn es für die Fasnächtler heisst: Fertig lustig! Und für einen der beiden Cup-Viertelfinalisten.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 02097.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 18:55 
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Jetzt hat YB erstmals etwas zu verlieren

Der Cup-Viertelfinal gegen Luzern am Mittwoch ist das bisher wichtigste Spiel in diesem Jahr für die in der Liga erstaunlich gierigen Young Boys.

Es sind Gefühlseruptionen, die dringend erwähnt werden müssen. Gerardo Seoane, dieser oft sehr ruhige Fussballlehrer, ballt die Fäuste, hüpft auf und ab, umarmt alle Mitglieder seines Trainerstabs euphorisch, ist ausser sich vor Freude. YB hat am Samstag soeben Sion 1:0 geschlagen, ein Arbeitssieg in Runde 23, Alltagspflicht gegen einen Gegner, der 36 Punkte weniger hat.

Der Meister bejubelte den Last-Minute-Sieg vor vier Tagen beinahe, als hätte er den Cupfinal gewonnen. Und Gerardo Seoane gab in der Festhütte Stade de Suisse den Vortänzer. Man ist sich das von ihm nicht gewohnt. Ein paar Tage später sitzt er in den Katakomben des Stadions und lacht, als er auf die ausgelassenen Feierlichkeiten angesprochen wird. «Das waren schöne Emotionen, wir hatten viel Aufwand betrieben. Und es freute mich extrem für die Spieler und die Zuschauer, die uns fantastisch unterstützt hatten.»

Über 25 000 Besucher erschienen, das ist angesichts der Langeweile an der Tabellenspitze keineswegs selbstverständlich. Die Szenen nach Spielschluss symbolisieren die Gier der Young Boys, die in der Rückrunde mit 13 Punkten aus 5 Partien die gleiche Bilanz wie Basel aufweisen – aber das schlechtere Torverhältnis haben (7:1 zu 11:2). In elf Tagen tritt YB beim FCB an, in der Liga darf sich der Dominator im Frühling auch kleine Ziele setzen. Beispielsweise die Rückrundenmeisterschaft.

Die Reizpunkte

Und im Cup verfolgen die Young Boys grosse Pläne. Heute treten sie zum Viertelfinal in Luzern an, im Halbfinal würde es ein Heimspiel gegen Thun geben, der Final im Stade de Suisse wäre gegen Rivale Basel oder Zürich, den Finalgegner 2018. Beim 1:2 gegen den FCZ war es dem Favoriten YB nicht mehr gelungen, genügend Spannung aufzubauen nach all den Meisterfeierlichkeiten.

Auch in diesem Frühling ist es für den Leader bei 19 Punkten Vorsprung in der Meisterschaft alles andere als einfach, den Fokus zu behalten. Die späten Siege in Lugano und gegen Sion zuletzt haben aber bewiesen, dass die Mannschaft konzentriert und hungrig bleibt. «Das ist überhaupt kein Problem», sagt Seoane, der etwa bei der Trainingsgestaltung bewusst Reizpunkte setzt, das Team mal im 4-4-2-System aufstellt und mal mit drei Akteuren im zentralen Mittelfeld, regelmässig sogar während einer Begegnung die Aufstellung verändert. «Das fordert die Spieler.»

Konkurrenzkampf würde ebenfalls helfen, damit die Akteure nicht genügsam werden. Trotz erfolgreichen Wochen wirkte YB zuletzt ja nicht mehr ganz so leichtfüssig wie über weite Strecken in der Vorrunde. «Wir haben ein Superkader», sagt Seoane, «aber zuletzt fehlten uns 5 oder 6 Spieler aus der Stammelf der Vorrunde.» Der Coach spricht den Abgang von Sékou Sanogo an sowie die Verletzungen von Guillaume Hoarau, Kevin Mbabu, Sandro Lauper, Mohamed Camara und Miralem Sulejmani. «Wir waren aber in allen Partien überlegen und haben viermal zu null gespielt. Das sind gute Signale.»

Seoanes Rückkehr

Die einzige Saisonniederlage in der Schweiz erlitt YB zu Hause gegen den FCL, als der Meister beim 2:3 für einmal in der Schlussphase zwei Gegentore erhielt. «Das haben wir nicht vergessen», sagt Seoane. Er schaffte einst als Fussballer den Durchbruch in Luzern, arbeitete später sieben Jahre als Coach im Nachwuchs des Clubs und im letzten Frühling sehr erfolgreich mit der ersten Mannschaft. Natürlich sei es immer noch speziell, gegen den FCL anzutreten, sagt Seoane, der wie Luzerns Coach Thomas Häberli Innerschweizer ist. Im Juniorenbereich duellierten sich die Trainer mehrmals.

Cupsieger übrigens ist Seoane nie geworden, mit Luzern verlor er zwei Finals in Bern, wobei er jeweils verletzt ausfiel. 1997 gegen Sion (3:3, 4:5 nach Elfmeterschiessen) sowie zehn Jahre später gegen den FCB 0:1 nach einem Penaltytor von Daniel Majstorovic in der 93. Minute. Mit Treffern in der Nachspielzeit kennt sich der 40-Jährige aus, die Young Boys sind gerade Champions in dieser Disziplin.

Als grösstes Cup-Karriereerlebnis bezeichnet der Trainer denn auch das Weiterkommen in Biel («wie ein Spiel des Jahrhunderts!») in der 1. Runde, als zuerst Garcia in der 95. Minute (!) das 2:2 gegen den viertklassigen FCB erzielte, ehe Hoarau in der 120. Minute das 3:2 gelang. Auch in Schaffhausen siegten die Young Boys dank eines Treffers in der 120. Minute durch Camara 3:2. Im Achtelfinal schliesslich gewannen die Young Boys 1:0 in Nyon. «Wir können uns im Cup noch steigern», sagt Seoane schmunzelnd. Er wirkt ausgeglichen, zufrieden, zuversichtlich vor dem vorerst wichtigsten Spiel des Jahres. In dem YB erstmals 2019 etwas zu verlieren hat.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10195690

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 19:27 
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Vor dem Viertelfinal gegen YB

5 Gründe für eine Luzerner Cup-Überraschung

Als einziges Schweizer Team weiss der FCL, wie man YB diese Saison stoppen kann. Was sonst noch für Luzern spricht.

Ohne Frage: Vieles spricht im Vorfeld der Cup-Viertelfinalpartie Luzern - YB für «Gelbschwarz». Zu dominant traten die Berner in der bisherigen Spielzeit auf, so dass sie zurecht als Favorit gehandelt werden. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass ein Luzerner Coup durchaus im Bereich des Möglichen scheint:

- Cup ist nicht gleich Meisterschaft. Betrachtet man die letzten 5 Jahre, war YB in der Super League zwar immer vor dem FCL klassiert. Im Cup allerdings kam Luzern in 4 dieser 5 Saisons weiter als Bern.
- National konnte in der aktuellen Spielzeit erst ein Team die Young Boys bezwingen. Es war dies der FC Luzern in der 10. Runde der Super League im Stade de Suisse (3:2).

- In den letzten Partien trat YB nicht mehr so unwiderstehlich auf wie zu Beginn der Saison. Gegen Sion und Lugano gewann der Meister jeweils knapp und nur dank Treffern in der Nachspielzeit mit 1:0.
Ausserdem wäre da noch der Schwung, den der neue FCL-Trainer Thomas Häberli mit sich brachte (2 Spiele, 4 Punkte). Und dass bei YB mit Miralem Sulejmani ein Leistungsträger ausfällt und mit Guillaume Hoarau sowie Sandro Lauper 2 weitere Akteure fraglich sind, treibt die Chancen auf eine Luzerner Überraschung in die Höhe.


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... erraschung

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 20:38 
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läck isch das hüt hüehnerhuufe ufem bitz. luzern absolut verdient.


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