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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 01:53 
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Ankunft der Juve-Stars

Hier landen Ronaldo und Co in Bern!

Keine Mannschaft der Welt bewegt mehr als Juventus Turin. Als die Ronaldo-Elf um punkt 17 Uhr in Bern-Belp landet, warten rund 500 Tifosi auf dem Provinzflughafen.

Es ist eine Maschine der Germania Air, die auf Schweizer Boden aufsetzt. Schon merkwürdig irgendwie, eine Airline aus Berlin...

Geschätzte 500 Fans au der ganzen Schweiz warten auf Ronaldo, Dybala und Co. Sie kommen aus Winterthur, aus Basel – von überall. Nur: zu sehen kriegen sie ihre Helden nicht. Immerhin macht die gute Kunde schnell die Runde, dass Ronaldo an Bord ist.

Am Morgen hatte es noch Gerüchte gegeben, dass er das Spiel in Bern sausenlasse. Doch CR7 will IMMER Champions League spielen. Er will Torschützenkönig werden. Er will seine Rekorde weiter in die Höhe schrauben.

Allegri sorgt für Fragezeichen

Und schliesslich geht es ja noch um Platz eins. Da braucht Trainer Massimo Allegri seinen Superstar. Denn als er genau eine Stunde nach der Landung im Stade de Suisse vor die Medien tritt, locker und eloquent wie eh und je, macht er ein ganz schönes «Puff» um seine Aufstellung und sorgt für viele Fragezeichen in den Gesichtern der italienischen Journalisten.

Ob Ronaldo gespielt hätte, wenn es um nichts mehr gegangen wäre, wird Allegri gefragt. Er sagt: «Nein!» Wir machen den Umkehrschluss, der da heisst: CR7 spielt. Die grosse Fussballparty in Bern kann am Mittwoch steigen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 65330.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 01:55 
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Hunderte Fans feiern Ronaldos Ankunft in Bern

von Raphael Casablanca - Das YB-Spiel gegen Juventus wird in Bern heiss diskutiert. Während die YB-Fans einen Sieg für möglich halten, belagerten Juventus-Fans den Flughafen Bern.

Es ist das letzte Spiel der diesjährigen Champions-League-Kampagne der Berner Young Boys. Kein geringerer Gegner als Juventus nimmt den Weg aus Turin auf sich, mit dem grossen Ziel, sich gegen YB den Gruppensieg zu sichern. Dem wollen die Berner natürlich entgegenwirken. YB ist in Topform und in der Stadt spürt man, dass Fans und Sympathisanten einen Sieg gegen Juventus nicht ausschliessen. Die Stadt hofft auf den ersten Champions-League-Sieg in der Vereinsgeschichte. «Im vollen Wankdorf-Stadion ist alles möglich», prophezeit ein langjähriger YB-Fan im Gespräch mit 20 Minuten.

Dass aber auch Juventus viel treue Anhänger hat, merkte man am Dienstagabend am Flughafen Bern-Belp. Dort landete gegen 17 Uhr nämlich die komplette Juve-Delegation inklusive Dybala und Ronaldo. Hunderte Menschen versammelten sich vor dem Flughafen, um ihre Idole gebührend zu empfangen. Von kleinen Kindern bis zu älteren Herren war alles vertreten. Die Enttäuschung war gross, als klar wurde, dass die Spieler direkt in den Car stiegen und sofort in die Stadt Bern eskortiert wurden.

Wechselbad der Gefühle

Für viele Schweizer mit italienischen Wurzeln wird das Spiel zwischen YB und Juve ein Wechselbad der Gefühle. Viele fiebern in der Schweizer Meisterschaft für YB, auch wenn ihr Herzblut für Juventus schlägt. So auch Valerio Masone aus Bern: «Ich war schon als kleiner Junge ein riesiger Juve-Fan und bin es nach wie vor.» Er sei jetzt schon aufgeregt und freue sich seinen absoluten Lieblingsspieler, Paulo Dybala, live sehen zu können. «Ich weiss noch gar nicht, wie ich jubeln soll, wenn Juve ein Tor schiesst. Ich mag ja auch YB», so Masone. Trotzdem werde sein Herz während des Spiels für die Bianco-Neri schlagen.

Trotz allfälligen Wechseln in der Winterpause wird der Fokus der YB-Spieler definitiv auf dem morgigen Spiel liegen. Kein Wunder: Für viele junge Spieler gehört dieses Spiel zu den bisherigen Highlights ihrer Karriere. In Bern ist man sich bewusst, dass man gegen den italienischen Serienmeister eine makellose Performance braucht, um Punkte mitnehmen zu können. «Es wird schwierig werden. Im Hinspiel hatten wir keinen Stich gegen Juve», so ein anderer Fan der Young Boys.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... r-20798769

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 01:58 
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Ronaldo landet mit Juventus Turin in Bern

Um 17 Uhr war es soweit: Cristiano Ronaldo landete mit seinem Team am Flughafen Belp. Am Mittwoch spielt Juventus Turin in der Champions League gegen YB.

Das Wichtigste in Kürze

- Kurz nach 17 Uhr landet Juventus Turin am Dienstag in Bern-Belp.
- Am Mittwoch (21 Uhr) findet das Spiel gegen YB in der Champions League statt.

Die Fans können froh sein: Würde es für Juve morgen Mittwoch nicht um den Gruppensieg gehen, käme Superstar Cristiano Ronaldo wohl nicht zum Einsatz. Das bestätigt Trainer Massimiliano Allegri an der Pressekonferenz im Presseraum des Wankdorfs. Dafür müssen Liebhaber rustikaler Verteidigungsarbeit einen Dämpfer hinnehmen: Haudegen Giorgio Chiellini wird pausieren – vor allem wegen dem Kunstrasen.

Trotz ausbleibendem Abschlusstraining: Trainer Allegri will sich unbedingt Platz eins in der Gruppe sichern. Im Achtelfinal will Juventus nämlich den grossen Kalibern wie Manchester City oder Barcelona ausweichen.

Pünktliche Landung, schnelle Abfahrt

Für die Fans gibt es am Flughafen Belp BE wenig zu sehen: Die Spieler von Juve steigen vom Flugzeug direkt in den Teambus, der auf dem Rollfeld auf die Stars wartet. Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften verzichtet Juve darauf, am Tag vor dem Spiel im Wankdorf zu trainieren. Ronaldo und Co. absolvierten nur eine kurze «Platzbegehung», bevor Trainer Massimiliano Allegri um 18 Uhr zur Pressekonferenz antrat.

Superstar Ronaldo

Er ist fünffacher Weltfussballer, feierte 2016 mit Portugal den Europameister-Titel und gewann fünfmal die Champions League: Cristiano Ronaldo ist einer der weltbesten Fussballspieler. Seit diesem Sommer spielt er bei Juventus Turin, der italienische Verein kaufte ihn für 100 Millionen Euro Real Madrid ab. Und jetzt ist Ronaldo also in Bern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/ronal ... n-65459742

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Juventus Turin kennt YB und das Wankdorf in Bern

Juventus spielte schon in den 60er-Jahren im Berner Wankdorfstadion. Im Alpencup gegen YB und sogar im Meisterpokal, dem Vorläufer der Champions League.

Das Wichtigste in Kürze

- Juventus Turin spielt am Mittwoch in Bern gegen YB.
- Die Italiener absolvierten bereits in den 60er-Jahren in Bern Pflichtspiele.
- Für Juventus war Bern ein gutes Pflaster – beide Spiele konnten die «alte Dame» gewinnen.

Am Mittwoch spielt Juventus im Stade de Suisse gegen YB in der Champions League. Die Turiner spielten schon in den 60er-Jahren zwei Mal im Wankdorf. 1968 ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden im Europacup der Meister und 1966 im Alpencup gegen YB.

1968: Juventus – Eintracht Braunschweig

Im Europacup der Meister, dem Vorläufer der Champions League gab es vor der Einführung der Auswärtstorregel bei Unentschieden nach Hin- und Rückspiel jeweils ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden. In der Saison 1967/68 war dies bei der Viertelfinal-Paarung zwischen Eintracht Braunschweig und Juventus Turin der Fall. Der deutsche Meister entschied das Hinspiel in Braunschweig mit 3:2 für sich, die Italiener siegten im Rückspiel 1:0. Das Entscheidungsspiel fand am 20. März im Berner Wankdorf statt – Juve siegte mit 1:0. Im Halbfinal bedeutete dann aber Benfica Lissabon Endstation für Juve.

1966: YB – Juventus

Zwei Jahre zuvor traf Juve im Alpencup auf die Berner Young Boys. Die Italiener setzten sich mit 2:0 durch. Im Endspiel scheiterte Juve dann aber an Napoli. Der Alpencup wurde 1960 ursprünglich für die Nationalmannschaften im Alpenraum ins Leben gerufen, Italien gewann das Turnier zwei Mal, ehe es 1962 in ein Turnier für Clubmannschaften umgewandelt wurde. zwischen 1962 und 1966 spielten nur schweizerische und italienische Teams mit. Später kamen deutsche und französische Mannschaften dazu, ab 1972 spielten nur noch Teams aus der Schweiz und Frankreich mit. 1987 wurde das Turnier eingestellt. YB gewann den Alpencup 1974, Juve entschied das Turnier 1963 für sich.


https://www.nau.ch/sport/fussball/juven ... n-65463609

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 10:49 
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Fansein kann so schön, so teuer sein

Heute tritt Cristiano Ronaldo mit Juventus Turin gegen YB an. Eingefleischte Fans wie Kevin Aeschlimann sind ihrem Idol schon früher begegnet.

Viele Maschinen landen am Flughafen Bern-Belp derzeit ja nicht. Aber Flug FA7X, der erregt Aufsehen. Mehrere Hundert Leute warten auf die Stars von Juventus Turin, direkt vom Rollfeld steigen die Fussballer und ihre Entourage in den Bus. Dann ist der Spuk vorbei.

Kommt er? Kommt er nicht? Für viele Fans gab es eigentlich nur diese eine Frage, als den Young Boys im August ein ziemlich unverschämtes Losglück die drei Schwergewichte Manchester United, Valencia und Juventus Turin als Gegner in der Champions League bescherte. Der italienische Serienmeister ist heute als letzter der drei Traditionsvereine zu Gast in Bern – und hat ihn mit dabei. Er, Cristiano Ronaldo, Megastar, Weltfussballer, Multimillionär. Ronaldo ist seinem Sport entwachsen, er ist längst zur Eigenmarke geworden und verdient alleine mit der Vermarktung seiner Bildrechte mehr Geld als mit Fussballspielen. Rund um den Globus hat er mehr Fans als sein derzeitiger Club Juventus, alleine auf den sozialen Medien folgen ihm 350 Millionen Menschen.

Überhöhungen im Starkult

Einer von ihnen ist Kevin Aeschlimann. 20 Jahre ist er alt, und mindestens zehn davon ist er schon Fan von Ronaldo. Als Teenie spielte er auf der Spielkonsole nur mit Manchester United, wo Ende der Nullerjahre der Stern des Portugiesen so richtig aufging. 2009 wechselte Ronaldo zu Real Madrid und mit seinem Star verlagerte sich auch das Interesse von Aeschlimann nach Spanien. Real, nur noch Real, Aeschlimann schaute sich fast jedes Spiel am Fernseher an und verfolgte den Aufstieg Ronaldos ­genau. «Mich beeindruckt sein Wille, seine Einstellung. Es gibt viele Grössen, viele Stars im Fussball. Aber kaum einem wird ein solcher Ehrgeiz nachgesagt.»

In Manchester, so erzählt man sich, habe Ronaldo einst gegen Mitspieler Rio Ferdinand beim Tischtennis verloren. Flugs rief er seinen Cousin an, wies ihn an, einen Tisch zu kaufen. Einen Monat lang trainierte Ronaldo jeden Abend an der Platte. Bis es im Team keinen mehr gab, der ihn bezwingen konnte. Ronaldo, der Perfektionist, Ronaldo, der Unfehlbare. Es sind glatte Überhöhungen, aus denen gerade bei Sportlern ein regelrechter Starkult entsteht. Dieser ist im Fussball neben der Vereinstreue eine immer häufigere Erscheinung. Das stellt auch Ueli Mäder fest, emeritierter Soziologieprofessor der Universität Basel, der sich jahrzehntelang mit Sport und seiner gesellschaftlichen Wahrnehmung beschäftigt hat. «Der Sportler ist im Unterschied zum Verein greifbar, konkreter, er lebt mehr Emotionen vor», sagt Mäder. Während ein Verein im schlechtesten Fall aus einem ergrauten Vorstand bestehe. Das schaffe weniger Möglichkeiten für Identifikation.

Mit Ronaldo identifiziert sich Kevin Aeschlimann voll und ganz – ohne dabei die Schattenseiten seines Idols zu ignorieren. Die Verurteilungen wegen Steuerhinterziehungen? «Grosse Fussballer lassen ihre Finanzen doch alle durch Berater regeln. Klar, dass es da Schummeleien gibt», sagt Aeschlimann. Der Verdacht der Vergewaltigung? «Das hat mich sehr schockiert. Ich hoffe, da kommt einmal die Wahrheit heraus.» Natürlich sind es andere Momente, welche sich im Fangedächtnis einnisten. Problemlos erinnert sich Aeschlimann an einen spektakulären Freistoss aus Ronaldos Manchester-Zeiten, an die Champions-League-Erfolge mit Real. Für sich selber kann der Hobby-Verteidiger höchstens Dinge bezüglich Fitness abschauen. «Ronaldo achtet penibel auf seinen Körper, darin ist er ein Vorbild.»

330 Franken, 90 Minuten

Fansein kann so schön, Fansein kann so teuer sein. 2014 spielte Ronaldo in der Champions League mit Real Madrid in Basel. Aeschlimann registrierte sich eigens in einem FCB-Fanclub und erstand Tickets – für alle drei Heimspiele, weil es die Karten nur im Paket zu kaufen gab. 330 Franken für 90 Minuten Ronaldo. Aeschlimann stotterte das Geld von seinem damaligen Lehrlingsgehalt mühsam dem Vater ab, kam morgens um 2 Uhr vom Spiel aus Basel zurück und ging um 7 zur Arbeit. «Überglücklich», wie er erzählt, «schliesslich habe ich zehn Jahre lang gewartet, um ihn einmal live zu sehen.»

Der Auftritt seines Idols in Bern wäre für den Disponenten bei der Marti AG ein Riesenereignis gewesen. Wäre, denn Aeschlimann steckt mitten in den Vorbereitungen für die Berufsmatura: Dreimal die Woche muss er berufsbegleitend zur Schule. Schon für Fussball bleibt kaum Zeit, für Ronaldo gar keine.


https://www.derbund.ch/bern/kanton/Fans ... y/23383089

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 10:54 
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Auf Rekordjagd auch in Bern

Höher, weiter, grösser: Juventus-Weltstar Cristiano Ronaldo ist wie eine Playstation-Superfigur. Am Mittwoch spielt er gegen YB.

Der wichtigste Mensch der Welt ist am Dienstagabend in Belp gelandet. Das ist Cristiano Ronaldo, gemessen an bald 350 Millionen Followern auf Facebook, Twitter, Instagram – mehr als Selena Gomez, Beyoncé, LeBron James, Donald Trump und all die anderen Superprominenten.

CR7 ist eine Weltmarke, jedes Kind kennt ihn, der dreijährige Sohn trägt sein Shirt (von Real, nicht von Juve), der 30-jährige Migros-Angestellte lästert an der Kasse über ihn. Laut einer Studie der US-Firma Hookit warb Ronaldo 2017 auf den Social-Media-Kanälen 263-mal mit einem seiner Sponsoren, diese Beiträge erzielten 591 Millionen Interaktionen und waren für die Partner im Schnitt 1,8 Millionen US-Dollar wert.

Total fast eine halbe Milliarde. Es sind Zahlen, die erklären, warum der Portugiese mit Geld zugeschüttet wird. Er ist die grösste Figur des Sports und die bekannteste, wobei das ja immer so eine Sache ist mit der Frage nach der Grösse.

Zeugen und Hasser

Ronaldos Rivalität zu Lionel Messi lässt kaum jemanden unberührt, es gibt Zeugen Ronaldos und Messianer. Es ist wie Stones oder Beatles. Nadal oder Federer. Und am Ende Geschmackssache. Zeitzeugen dürfen sich gesegnet schätzen, das faszinierende Duell der zwei wohl besten Fussballer der Geschichte verfolgen zu dürfen. Seit über einem Jahrzehnt treiben sich Ronaldo und Messi an, es ist ein Kampf der Gegensätze, der eine gross und laut, arrogant und wuchtig, der andere klein und leise, zurückhaltend und zart.

Es ist eine grandiose Rekordjagd zwischen Maschine Ronaldo und Genie Messi. Immer weiter, immer höher, immer grösser. Insbesondere Ronaldo ist auf einer Mission, sein Fleiss ist legendär, er ist kaum einmal verletzt und soll täglich der Erste auf dem Trainingsgelände sein und der Letzte, der nach Hause geht. Er überlässt nichts dem Zufall, angeblich schläft er mehrmals am Tag für 1,5 Stunden, weil das gesünder sei. 33 Jahre alt ist er mittlerweile, er ist ein bisschen langsamer geworden (aber nur ein bisschen) und spielt seit längerer Zeit weiter vorne. Aber er trifft und trifft und trifft, er siegt und siegt und siegt.

Wenn Luka Modric letzte Woche zum Weltfussballer gewählt wird, liegt das auch daran, dass man genug hat von der Herrschaft der zwei fünffachen Sieger. Gemessen an den Leistungen, und darum sollte es bei diesen manchmal absurden Wahlen immer gehen, waren Ronaldo und Messi auch 2018 die mit Abstand zwei Besten.

Ronaldo? Messi? Ganz knapp Ronaldo!

Es gibt aber auch sehr viele, die mit dem Ausnahmeathleten wenig bis gar nichts anfangen können. Vermutlich existieren wenige Menschen, die mehr Neider haben als Ronaldo und mehr Hasser (Donald Trump würde das dementieren). Seine Posen können lächerlich wirken, sein Egoismus ist oft abstossend, der unbändige Ehrgeiz schreckt viele ab.

Dazu kommen unschöne Schlagzeilen, es geht um Steueroptimierung und Vergewaltigungsvorwürfe. Das sind keine Kavaliersdelikte, geschadet haben sie dem Brand CR7 aber offenbar wenig. «Es gibt immer Leute, die mich treffen wollen», sagte Ronaldo in einem Instagram-Video. «Dieser Hass macht mich noch stärker.»

Tore, Titel, Trophäen

Cristiano Ronaldo gibt selten Interviews. Für die «Gazzetta dello Sport» machte er eine Ausnahme, Anfang Woche erschien das Gespräch, und natürlich bewarb sich Ronaldo nicht für den Gentleman-Award. Er sagte: «Ich habe es jedes Jahr verdient, zum Weltfussballer gewählt zu werden.» Und: «Bei Juventus sind wir wirklich ein Team. Hier ziehen alle an einem Strang, alle sind demütig, keiner fühlt sich grösser als der andere.»

«Ich habe es jedes Jahr
verdient, zum Weltfussballer gewählt zu werden.»
Cristiano Ronaldo,?bescheiden


Selbst glühende Verehrer des eher nicht demütigen, dafür ziemlich narzisstischen Portugiesen müssen bei diesen Aussagen schmunzeln. Oder wenn Ronaldo sagte: «Treffen Dybala oder Mandzukic bei Juve mal nicht, lächeln sie trotzdem. Das ist wunderbar, ich kann den Unterschied zu Real spüren. Hier ist es mehr wie eine Familie.» Ronaldo stichelte auch gegen Messi: «Ich vermisse ihn nicht, aber er vielleicht mich. Ich habe in Portugal, England, Spanien, Italien gespielt, während er immer nur in Spanien bei Barcelona war.» Für ihn sei das Leben eine Herausforderung, er habe die Komfortzone verlassen. «Messi sollte das auch tun.»

Ronaldo sieht sich als Besten der Geschichte. Und er besitzt ja mehr als genügend Argumente, die das belegen. Tore, Titel, Trophäen veredeln seine Karriere, keiner hat mehr Auszeichnungen gewonnen. Er war unter vielem anderem: Torschützenkönig und Meister in der Premier League. Torschützenkönig und Meister in der Primera Division. Er gewann mit Manchester United die Champions League und wurde Torschützenkönig. Er gewann mit Real Madrid viermal die Champions League und wurde sechsmal Torschützenkönig. In der Serie A wird er mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Meister und vermutlich Torschützenkönig. Kürzlich erreichte er als erster Spieler 400 Treffer in den fünf grössten Ligen. Gelingt es ihm, mit einem dritten Club aus einem dritten Land die Sternenliga zu gewinnen, müssten neue Superlativen erfunden werden.

Messis Rekord in Bern

Cristiano ist der perfekte Athlet. Robust und schnell, schussgewaltig und kopfballstark, spielintelligent und dominant. Er ist wie eine Playstation-Figur, die man bei fast allen Fähigkeiten auf den Bestwert 99 gestellt hat. Europameister ist er auch geworden, 2016, mit dem vergleichsweise kleinen Portugal (auch das hebt ihn übrigens von Messi ab, behaupten die einen). Und selbst wenn er im Herbst nicht mehr im Nationalteam spielte, dürfte er bald zurückkehren.

Nächsten Sommer kann Portugal die Nations League gewinnen (ein Titel mehr!), im Halbfinal geht es gegen die Schweiz. Und weil in seinem Heimatland eine überragende Generation heranreift, könnte Ronaldo gar bis zur WM 2022 weitermachen – mit Joao Cancelo spielt zum Beispiel einer der weltbesten Rechtsverteidiger bei Juventus. Er würde dann mit den meisten Länderspielen (derzeit 154) und Länderspieltoren (85) der Historie abtreten.

Vorerst verbringt Ronaldo rund 40 Stunden seiner kostbaren Zeit in Bern. Sein Auftrag: Tore erzielen. 121 zu 106 führt er im ewigen Schützenranking der Champions League gegen Messi, die beiden schweben in eigenen Sphären. Und vielleicht sollte jemand Ronaldo sagen, dass im Stade de Suisse noch niemand vier Tore in einer Partie erzielt hat. Er mag ja Rekorde sehr. Dreimal trafen unter anderem die YB-Stürmer Seydou Doumbia, Raul Bobadilla und Guillaume Hoarau. Der Isländer Johann Gudmundsson beim 4:4 gegen die Schweiz. Und: Lionel Messi 2012 beim 3:1 der Argentinier im Test gegen die Schweizer.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/A ... y/18738220

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Wann war Juve das letzte Mal in Bern?

YB - Frage des Tages

YB spielt am Mittwoch in der Champions League gegen Juventus Turin. Wir beantworten Fragen zur Sternenliga.

Juventus Turin, das am Mittwoch gegen YB zum Rückspiel der Champions League antritt, spielt nicht das erste Mal im Stade de Suisse. Am 12. Oktober 2007 trafen sich die beiden Teams vor 16'159 Zuschauern zum Freundschaftsspiel und trennten sich 1:1. YB-Stürmer Joao Paulo traf nach 35 Minuten, Juve-Stürmer Ruben Olivera tat es ihm kurz vor der Pause gleich. Viele Stars liefen auf, darunter auch der damals beliebteste Spieler Alessandro Del Piero. Bei YB war sogar einer im Aufgebot, der noch heute bei den Gelb-Schwarzen ist: Marco Wölfli.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/21728360

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Auf Rekordjagd auch in Bern

Höher, weiter, grösser: Juventus-Weltstar Cristiano Ronaldo ist wie eine Playstation-Superfigur. Am Mittwoch spielt er gegen YB.

Der wichtigste Mensch der Welt ist am Dienstagabend in Belp gelandet. Das ist Cristiano Ronaldo, gemessen an bald 350 Millionen Followern auf Facebook, Twitter, Instagram – mehr als Selena Gomez, Beyoncé, LeBron James, Donald Trump und all die anderen Superprominenten.

CR7 ist eine Weltmarke, jedes Kind kennt ihn, der dreijährige Sohn trägt sein Shirt (von Real, nicht von Juve), der 30-jährige Migros-Angestellte lästert an der Kasse über ihn. Laut einer Studie der US-Firma Hookit warb Ronaldo 2017 auf den Social-Media-Kanälen 263-mal mit einem seiner Sponsoren, diese Beiträge erzielten 591 Millionen Interaktionen und waren für die Partner im Schnitt 1,8 Millionen US-Dollar wert.

Total fast eine halbe Milliarde. Es sind Zahlen, die erklären, warum der Portugiese mit Geld zugeschüttet wird. Er ist die grösste Figur des Sports und die bekannteste, wobei das ja immer so eine Sache ist mit der Frage nach der Grösse.

Zeugen und Hasser

Ronaldos Rivalität zu Lionel Messi lässt kaum jemanden unberührt, es gibt Zeugen Ronaldos und Messianer. Es ist wie Stones oder Beatles. Nadal oder Federer. Und am Ende Geschmackssache. Zeitzeugen dürfen sich gesegnet schätzen, das faszinierende Duell der zwei wohl besten Fussballer der Geschichte verfolgen zu dürfen. Seit über einem Jahrzehnt treiben sich Ronaldo und Messi an, es ist ein Kampf der Gegensätze, der eine gross und laut, arrogant und wuchtig, der andere klein und leise, zurückhaltend und zart.

Es ist eine grandiose Rekordjagd zwischen Maschine Ronaldo und Genie Messi. Immer weiter, immer höher, immer grösser. Insbesondere Ronaldo ist auf einer Mission, sein Fleiss ist legendär, er ist kaum einmal verletzt und soll täglich der Erste auf dem Trainingsgelände sein und der Letzte, der nach Hause geht. Er überlässt nichts dem Zufall, angeblich schläft er mehrmals am Tag für 1,5 Stunden, weil das gesünder sei. 33 Jahre alt ist er mittlerweile, er ist ein bisschen langsamer geworden (aber nur ein bisschen) und spielt seit längerer Zeit weiter vorne. Aber er trifft und trifft und trifft, er siegt und siegt und siegt.

Wenn Luka Modric letzte Woche zum Weltfussballer gewählt wird, liegt das auch daran, dass man genug hat von der Herrschaft der zwei fünffachen Sieger. Gemessen an den Leistungen, und darum sollte es bei diesen manchmal absurden Wahlen immer gehen, waren Ronaldo und Messi auch 2018 die mit Abstand zwei Besten.

Ronaldo? Messi? Ganz knapp Ronaldo!

Es gibt aber auch sehr viele, die mit dem Ausnahmeathleten wenig bis gar nichts anfangen können. Vermutlich existieren wenige Menschen, die mehr Neider haben als Ronaldo und mehr Hasser (Donald Trump würde das dementieren). Seine Posen können lächerlich wirken, sein Egoismus ist oft abstossend, der unbändige Ehrgeiz schreckt viele ab.

Dazu kommen unschöne Schlagzeilen, es geht um Steueroptimierung und Vergewaltigungsvorwürfe. Das sind keine Kavaliersdelikte, geschadet haben sie dem Brand CR7 aber offenbar wenig. «Es gibt immer Leute, die mich treffen wollen», sagte Ronaldo in einem Instagram-Video. «Dieser Hass macht mich noch stärker.»

Tore, Titel, Trophäen

Cristiano Ronaldo gibt selten Interviews. Für die «Gazzetta dello Sport» machte er eine Ausnahme, Anfang Woche erschien das Gespräch, und natürlich bewarb sich Ronaldo nicht für den Gentleman-Award. Er sagte: «Ich habe es jedes Jahr verdient, zum Weltfussballer gewählt zu werden.» Und: «Bei Juventus sind wir wirklich ein Team. Hier ziehen alle an einem Strang, alle sind demütig, keiner fühlt sich grösser als der andere.»

«Ich habe es jedes Jahrverdient, zum Weltfussballer gewählt zu werden.»Cristiano Ronaldo,?bescheiden

Selbst glühende Verehrer des eher nicht demütigen, dafür ziemlich narzisstischen Portugiesen müssen bei diesen Aussagen schmunzeln. Oder wenn Ronaldo sagte: «Treffen Dybala oder Mandzukic bei Juve mal nicht, lächeln sie trotzdem. Das ist wunderbar, ich kann den Unterschied zu Real spüren. Hier ist es mehr wie eine Familie.» Ronaldo stichelte auch gegen Messi: «Ich vermisse ihn nicht, aber er vielleicht mich. Ich habe in Portugal, England, Spanien, Italien gespielt, während er immer nur in Spanien bei Barcelona war.» Für ihn sei das Leben eine Herausforderung, er habe die Komfortzone verlassen. «Messi sollte das auch tun.»

Ronaldo sieht sich als Besten der Geschichte. Und er besitzt ja mehr als genügend Argumente, die das belegen. Tore, Titel, Trophäen veredeln seine Karriere, keiner hat mehr Auszeichnungen gewonnen. Er war unter vielem anderem: Torschützenkönig und Meister in der Premier League. Torschützenkönig und Meister in der Primera Division. Er gewann mit Manchester United die Champions League und wurde Torschützenkönig. Er gewann mit Real Madrid viermal die Champions League und wurde sechsmal Torschützenkönig. In der Serie A wird er mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Meister und vermutlich Torschützenkönig. Kürzlich erreichte er als erster Spieler 400 Treffer in den fünf grössten Ligen. Gelingt es ihm, mit einem dritten Club aus einem dritten Land die Sternenliga zu gewinnen, müssten neue Superlativen erfunden werden.

Messis Rekord in Bern

Cristiano ist der perfekte Athlet. Robust und schnell, schussgewaltig und kopfballstark, spielintelligent und dominant. Er ist wie eine Playstation-Figur, die man bei fast allen Fähigkeiten auf den Bestwert 99 gestellt hat. Europameister ist er auch geworden, 2016, mit dem vergleichsweise kleinen Portugal (auch das hebt ihn übrigens von Messi ab, behaupten die einen). Und selbst wenn er im Herbst nicht mehr im Nationalteam spielte, dürfte er bald zurückkehren.

Nächsten Sommer kann Portugal die Nations League gewinnen (ein Titel mehr!), im Halbfinal geht es gegen die Schweiz. Und weil in seinem Heimatland eine überragende Generation heranreift, könnte Ronaldo gar bis zur WM 2022 weitermachen – mit Joao Cancelo spielt zum Beispiel einer der weltbesten Rechtsverteidiger bei Juventus. Er würde dann mit den meisten Länderspielen (derzeit 154) und Länderspieltoren (85) der Historie abtreten.

Vorerst verbringt Ronaldo rund 40 Stunden seiner kostbaren Zeit in Bern. Sein Auftrag: Tore erzielen. 121 zu 106 führt er im ewigen Schützenranking der Champions League gegen Messi, die beiden schweben in eigenen Sphären. Und vielleicht sollte jemand Ronaldo sagen, dass im Stade de Suisse noch niemand vier Tore in einer Partie erzielt hat. Er mag ja Rekorde sehr. Dreimal trafen unter anderem die YB-Stürmer Seydou Doumbia, Raul Bobadilla und Guillaume Hoarau. Der Isländer Johann Gudmundsson beim 4:4 gegen die Schweiz. Und: Lionel Messi 2012 beim 3:1 der Argentinier im Test gegen die Schweizer.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11461641

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4 Tore in 6 Spielen

Ronaldo trifft gegen Schweizer Teams nur unterdurchschnittlich

Cristiano Ronaldo möchte am Mittwoch YB zittern lassen. Beruhigt seine Trefferquote die Berner?

6 Auftritte hatte Cristiano Ronaldo bereits gegen Schweizer Teams (Klubs und Nationalauswahlen). Die gute Nachricht für YB: Er kam in diesen Spielen «nur» auf eine Trefferquote von 67 Prozent. Zum Vergleich: Ronaldo hat bei seinen bisherigen Klubs im Schnitt 0,75 Tore pro Spiel erzielt.

Der Haken an der Statistik: Ronaldo traf in den beiden Spielen mit der Nationalmannschaft gar nicht. Gegen die beiden Super-League-Vertreter Basel und Zürich erzielte er also in 4 Spielen 4 Tore.

Wiedersehen nach 15 Jahren

Die erste Begegnung mit der Schweiz hatte der Portugiese 2003 bei der U21. Damals im Tor der SFV-Juniorenauswahl stand Marco Wölfli, der jetzige Ersatzkeeper der Young Boys. Es wird am Mittwoch also auch so etwas wie ein Wiedersehen geben, auch wenn sich Ronaldo kaum noch an die Partie gegen den YB-Torhüter erinnern wird.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... chnittlich

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Die YB-Offensive: Hier zu gut, da zu schlecht

In der Super League zeigt sich der Schweizer Meister so treffsicher wie nie. Ganz anders sieht es international aus.

Nach Manchester United und Valencia ist in der Champions League am Mittwoch Juventus Turin als 3. und letztes Team bei YB zu Gast. Sportlich geht es im Stade de Suisse nicht mehr um viel: Mit nur einem Punkt nach 5 Partien ist der Schweizer Meister bereits ausgeschieden.

Live-Hinweis

Die Partie zwischen YB und Juventus in der Champions League können Sie am Mittwoch ab 21:00 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App mitverfolgen. Zudem wird das Spiel auf Radio SRF 3 durchkommentiert.

Neben der Tatsache, dass die Berner in eine echte Hammergruppe gelost wurden, sind die Gründe für das klare Ausscheiden auch in der schwachen YB-Offensive auf internationalem Parkett zu finden. Denn die Abteilung Attacke belegt nach 5 Spieltagen gleich in mehreren Statistiken das Schlusslicht von allen 32 CL-Teilnehmern:

- Weniger Treffer als YB (2) hat in dieser Saison in der Königsklasse keine Mannschaft erzielt.
- Von allen herausgespielten Chancen konnten nur 4% verwertet werden.
- Von allen Schüssen gingen nur gerade 30% auf das gegnerische Tor.

Dass es die YB-Stürmer dabei eigentlich auch anders könnten, zeigen sie in der Super League Woche für Woche. Auch dank ihnen liegt der Meister bereits mit 19 Punkten Vorsprung an der Spitze der nationalen Meisterschaft.

- Nach 17 Spielen hat Gelb-Schwarz in der Super League schon 53 Treffer erzielt. Nur Basel war 2003/04 um ein Tor besser.
- Mit Guillaume Hoarau, Christian Fassnacht, Jean-Pierre Nsame und Miralem Sulejmani haben gleich 4 Spieler mindestens 7 Tore auf dem Konto.

Statt Xamax, GC oder Lugano heisst der nächste Gegner aber Juventus. Und dies macht die Sache so richtig knifflig. Denn die Abwehr der «Bianconeri» ist auch heuer ein richtiges Bollwerk. Zudem muss YB auch noch den kurzfristigen Ausfall von Sulejmani verkraften, der mit einem Fussbruch länger ausfällt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... u-schlecht

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