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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Montag 26. März 2018, 19:44 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. April 2018, 21:59 
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Meisterfeier in Graz

Der frühere Sportchef Fredy Bickel freut sich in Österreich über den Triumph von YB.

Bis Mitte September 2016 war Fredy Bickel Sportchef bei YB - nun ist er in gleicher Funktion bei Rapid Wien tätig. Am Vorabend der Partie bei Sturm Graz sass er vor dem Laptop, um YB - Luzern zu sehen. Den Bernern fühlt sich Bickel trotz seiner Entlassung immer noch verbunden.

Lange hielt er es vor dem Bildschirm aber nicht aus. Emotionen kamen hoch, so heftig, dass Bickel den Laptop zuklappte. Als im Stade de Suisse die zweite Halbzeit lief und er in Österreich per SMS über den Spielstand informiert wurde, ging Bickel wieder auf Sendung. Sah, wie YB den Rückstand wettmachte. Sah, wie Wölfli mirakulös den Penalty abwehrte. Sah, wie Nsame zum 2:1 traf. Und Bern feierte.

Er war gerührt, aber nicht allein. Der Trainerstab schaute mit, auch Rapid-Captain Stefan Schwab. Nach dem Schlusspfiff bestellten die Österreicher Wein, um mit ihrem Schweizer Sportchef anzustossen. Und Rapid-Präsident Michael Krammer schickte ein SMS.

Bickel wühlten die Ereignisse in der Heimat derart auf, dass er in der Nacht auf Sonntag kaum ein Auge zutat: «Natürlich ist etwas Wehmut dabei, dass ich den Weg mit YB nicht zu Ende gehen konnte. Aber ich freue mich enorm für den Verein, dass es endlich mit dem Titel geklappt hat.»

Weniger erfreulich verlief der gestrige Nachmittag für Bickel: Rapid verlor in Graz 2:4 und rutschte auf Platz 4 ab.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/M ... y/27075864

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2018, 23:11 
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Fredy Bickels Feier in Österreich

Der frühere YB-Sportchef Fredy Bickel freut sich in Graz über den Triumph der Young Boys.

Bis Mitte September 2016 war Fredy Bickel Sportchef bei den Young Boys – nun ist er in gleicher Funktion bei Rapid Wien tätig. Am Vorabend der Partie bei Sturm Graz sass er am Samstag vor dem Laptop, um YB - Luzern zu sehen. Den Bernern fühlt sich Bickel trotz seiner Entlassung vor etwas mehr als eineinhalb Jahren immer noch verbunden.

Lange hielt er es vor dem Bildschirm aber nicht aus. Emotionen kamen hoch, so heftig, dass Bickel den Laptop zuklappte. Als im Stade de Suisse die zweite Halbzeit lief und er in Österreich per SMS über den Spielstand informiert wurde, ging Bickel wieder auf Sendung. Sah, wie YB den Rückstand wettmachte. Sah, wie Wölfli mirakulös den Penalty abwehrte. Sah, wie Nsame zum 2:1 traf. Und Bern feierte.

Er war gerührt, aber nicht ­allein. Der Trainerstab schaute mit, auch Rapid-Captain Stefan Schwab. Nach dem Schlusspfiff bestellten die Österreicher Wein, um mit ihrem Schweizer Sportchef anzustossen. Und Rapid-Präsident Michael Krammer schickte ein SMS.

Wehmut und Freude

Fredy Bickel wühlten die Ereignisse in der Heimat derart auf, dass er in der Nacht auf Sonntag kaum ein Auge zutat: «Natürlich ist etwas Wehmut dabei, dass ich den Weg mit YB nicht zu Ende gehen konnte. Aber ich freue mich enorm für den Verein, dass es endlich mit dem Titel geklappt hat.» Weniger erfreulich verlief der Sonntagnachmittag für Bickel: Rapid verlor in Graz 2:4 und rutschte auf Platz 4 ab.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16955071

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. April 2019, 13:04 
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«An meine Substanz gegangen» – Fredy Bickel tritt als Rapid-Sportchef zurück

Nach etwas mehr als zwei Jahren bricht der Schweizer Fredy Bickel sein erstes Auslandengagement ab. Vor wenigen Monaten war per Handschlag noch eine Vertragsverlängerung beschlossen worden – doch eine weitere Zusammenarbeit wird nicht mehr als «beste Lösung für alle Beteiligten» erachtet.

Am Freitagvormittag hat Fredy Bickel den Rücktritt gegeben als Sportchef von Rapid Wien. Der Schweizer reagierte damit auch auf die enttäuschenden Leistungen in der Meisterschaft, in der die Wiener den Einzug in die sogenannte Meistergruppe der besten sechs verpasst hatten. Im Communiqué gibt Bickel seinem Empfinden Ausdruck, dass «eine wie ursprünglich angestrebte langfristige Zusammenarbeit wohl nicht mehr die beste Lösung für alle Beteiligten» sei. Er sagt, vor allem die letzten Monate seien ihm «an die Substanz» gegangen, und obwohl er ein «ein selbstkritischer Mensch» sei, habe er in letzter Zeit «auch das Gefühl bekommen, für jeden Misserfolg persönlich allein verantwortlich zu sein».

Es ist auch ein Hadern damit, dass es nicht zu mehr gereicht hat, nicht nur in dieser Saison, vielmehr generell. Bickel glaubt an das Potenzial dieser Mannschaft, in der Europa League überstand Rapid die Gruppenphase, hinter Villarreal, vor den Glasgow Rangers und Spartak Moskau. Der Abschied, offiziell per Ende Juni, erfolgt ausgerechnet nach einer Erfolgsmeldung. Am Mittwoch hat sich Rapid für den Cup-Final gegen den Branchenleader Salzburg qualifiziert, dank einem Sieg im Penaltyschiessen gegen den Linzer ASK.

Im Auf und Ab, im Guten und im Schlechten, spiegelt sich, dass auch Bickel das aufgeregte Umfeld dieses Traditionsklubs nicht zu beruhigen vermochte. Er arbeitete mit drei Trainern zusammen, mit Damir Canadi (der kurz vor Bickels Verpflichtung übernommen hatte), mit Goran Djuricin (dem Vater des GC-Stürmers Marco Djuricin), schliesslich mit Dietmar Kühbauer – aber keine Massnahme brachte sportliche Konstanz.

Rapid vor Machtverschiebungen

Ende 2018 hatten sich Klub und Sportchef per Handschlag auf ein weitergehendes Engagement geeinigt. Dennoch wäre früher oder später wohl auch Rapid auf die Idee gekommen, eine Trennung zu forcieren. Demnächst steht ein Präsidentenwechsel bevor, mit dem Rückzug Michael Krammers hätte Bickel den Sukkurs jenes Mannes verloren, der ihn engagiert hatte.

Bickel arbeitete seit der Jahreswende 2016/17 in Wien. Damals hatte er überraschend früh wieder einen Job als Sportchef angenommen, nachdem er im September 2016 von den Young Boys entlassen worden war. YB war für ihn stets eine Herzensangelegenheit, eine Verbundenheit mit den Bernern verhehlt er bis heute nicht. Die Freistellung traf ihn hart. Sie gründete auf einer Mischung aus Sparübung und Intrigen, zeigte aber auch, dass Bickel in der Schweiz als Sportchef nicht unumstritten ist.

Den FC Zürich hatte Bickel mit den Trainern Lucien Favre und Bernard Challandes zu drei Meistertiteln geführt (2006, 2007, 2009), der hiesige Fussball galt als sein Revier, weshalb Bickel auch Respekt hatte vor dem Umzug nach Wien, dem ersten Job im Ausland. Schon bei seiner Präsentation im Dezember 2016 wies Bickel darauf hin, dass er in Österreich nicht über ein ähnlich dichtes Netzwerk verfüge wie in der Schweiz.

Unübersichtliche Situation

Der Präsident Krammer lobte Bickel zum Abschied für die Sozialkompetenz und den Beitrag zu positiven Veränderungen. Er sei überzeugt, Bickel werde «entweder in seiner Schweizer Heimat oder auch in anderen Ländern schon sehr rasch wieder in einer ähnlichen Position seine Qualitäten beweisen». In «seiner Schweizer Heimat» ist Bickel in der Tat im Kandidatenkreis für das neue Amt des Nationalteam-Managers. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass er in Wien gekündigt hat, weil er auf die Ernennung für diesen Posten spekuliert. Die Situation im Schweizerischen Fussballverband erscheint derzeit derart unübersichtlich, dass Bickel und andere Anwärter ihre Chancen kaum seriös abschätzen könnten.


https://www.nzz.ch/sport/an-meine-subst ... ld.1472936

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. April 2019, 13:06 
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Hat die Nati ihren Manager nun gefunden?

Wird er der neue Manager der Nationalmannschaft? Fredy Bickel ist nicht mehr Sportchef in Österreich.

Fredy Bickel wird seinen Vertrag als Geschäftsführer Sport bei Rapid Wien im Sommer beenden. Er spüre, dass eine wie ursprünglich angestrebte längerfristige Verlängerung der Zusammenarbeit «wohl nicht mehr die beste Lösung für alle Beteiligten» sei, wird Bickel im «Tages-Anzeiger» zitiert.

Der 53-jährige Zürcher wechselte Ende 2016 nach dem unschönen Ende bei den Young Boys nach Wien. Er sollte den Rekordmeister Rapid zurück an die Spitze führen. Nach einem schwierigen ersten halben Jahr endete die folgende Meisterschaft mit dem dritten Platz und der Qualifikation für die Europa League.

Die aktuelle Saison ist durchzogen. Eine Enttäuschung war das Verpassen der Meisterrunde in der Meisterschaft. Dem steht das Erreichen der Sechzehntelfinals in der Europa League und des österreichischen Cupfinals am 1. Mai gegen RB Salzburg gegenüber.

Bickel ist einer der Favoriten

Die Frage ist nun für Bickel: Was kommt als Nächstes? Die Grasshoppers brauchen dringend einen neuen Sportchef. Und der Schweizer Verband (SFV) sucht für die Nationalmannschaft einen Supermanager. Für dieses Amt gilt Bickel neben Peter Knäbel (Schalke) und Alain Sutter (St. Gallen) als einer der Favoriten.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --12689824

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:08 
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Fredy Bickels brisante Rückkehr zu GC

Der frühere FCZ- und YB-Sportchef wird Geschäftsführer bei den Grasshoppers – sein Verhältnis zum Trainer Uli Forte ist belastet.

Bei den Grasshoppers wusste man am Dienstagabend offiziell von nichts. Dabei steht der gefallene Rekordmeister vor Umwälzungen in der Klubführung. Der Interimspräsident Andras Gurovits sagt: «Wir werden am Mittwochvormittag kommunizieren, was Sache ist.» Die Entscheide sind aber gefallen: Der bisherige Sportliche Leiter, Paul Bollendorff, ist per sofort freigestellt worden. Das meldete das Nachrichtenportal «Nau». Und Fredy Bickel, 54, zuletzt bei Rapid Wien tätig, wird neuer Geschäftsführer. Das zeigen Recherchen der NZZ.

Rückkehr zu den Anfängen

Für Bickel ist es eine Rückkehr zu seinen Anfängen im Fussball. Er stieg 1992 bei GC ein und arbeitete unter anderem als Pressechef, Technischer Koordinator und Assistent des Sportchefs Erich Vogel. Schon in diesem Frühling war Bickel nahe an einer Vertragsunterschrift bei GC gewesen. Damals zerschlugen sich die Verhandlungen in den chaotischen Wirren nach dem Abstieg. Nun finden Bickel und der Klub, Bickels alte Jugendliebe, doch noch einmal zueinander. Doch dafür musste in den Chefbüros des Vereins und im Budget erst einmal Platz geschaffen werden. Der Leidtragende ist Bollendorff.

Der frühere Spieleragent war Anfang 2016 als Chef-Scout zu GC gekommen. Nach der Relegation in die Challenge League wurde Bollendorff in diesem Sommer faktisch zum Sportchef befördert, obwohl er massgeblich an der verunglückten Zusammenstellung der Abstiegsmannschaft beteiligt gewesen war. Offiziell wurde er zwar nicht Sportchef genannt, sondern «erster Ansprechpartner für sportliche Belange». Neben Bollendorff sassen der Trainer Uli Forte und der Ausbildungschef Timo Jankowski in einer Sportkommission. Gemeinsam bildeten sie die sportliche Leitung. Diese Lösung ist nun Geschichte. Überraschend ist das nicht. Schon im Sommer hatte der Interimspräsident Gurovits gesagt, man versuche es nun einmal mit Bollendorff, «und sonst können wir immer noch korrigieren». Wie die Grasshoppers nun aber ihren Kurs in der Klubpolitik korrigieren, ist erstaunlich.

Fredy Bickel ist einer der renommiertesten Schweizer Fussballfunktionäre. Als Sportchef wurde er mit dem FC Zürich dreimal Meister, bei YB leistete er die Vorarbeit für die jüngsten Meistertitel. Zuletzt arbeitete Bickel bei Rapid Wien, wo er im April nach knapp zwei Jahren zurücktrat. Im neuen Job wird Bickel nun mit Uli Forte auf einen Trainer treffen, der zuletzt nicht gut auf ihn zu sprechen war. Das Verhältnis ist belastet. Das ist auf ein Ereignis zurückzuführen, das vier Jahre zurückliegt.

Im August 2015 entliess Bickel den damaligen YB-Trainer Forte kurz nach Saisonbeginn und dem Scheitern der Young Boys in der Qualifikation zur Champions League gegen die AS Monaco. Forte hat diese Freistellung nie verstanden und erst spät verwunden. Nun werden sich die beiden zusammenraufen müssen, um die Grasshoppers mit ihrem Privatstreit nicht zu belasten. Bickel wird zum Geschäftsführer mit einem unbefristeten Vertrag ernannt. Gleichzeitig nimmt er aber auch Einsitz in der Sportkommission und steht dieser vor. Einen Sportchef wird es zwar nicht geben, aber es ist klar, dass Bickel auch im Sport eine wichtige Stimme sein wird. Für Forte ändert sich deshalb einiges: Bei der Zusammenstellung der Mannschaft war er federführend. Nun wird er lernen müssen, die Macht zu teilen.

Auch der bisherige Geschäftsführer Elio Keller wird per Ende September von seinen Aufgaben entbunden. Keller hatte den Job erst in diesem Juli angetreten. Er wurde praktisch aus der Pension zurückgeholt und war immer nur als Interimslösung gedacht. Gurovits sagte im Sommer, Keller habe zugesagt, seine Funktionen so lange auszuüben, wie es ihn brauche. Und nun hat es Keller also weniger lang gebraucht als vorgesehen. Die Trennung soll einvernehmlich sein. Für die Grasshoppers war aus finanziellen Gründen klar, dass man sich Bickel nicht als zusätzlichen Funktionär leisten kann. Deshalb wurde Bollendorff freigestellt, und deshalb trennt man sich von Keller. Beide Bereiche sind nun massgeblich in der Hand von Bickel. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass er der starke Mann im Klub sein wird.

Hoffnungsloser Fall?

Als Bickel im April seinen Rücktritt bei Rapid Wien erklärte, sagte er, die letzten Monate seien ihm «an die Substanz gegangen». Und trotzdem schaute er sich kurze Zeit später nach einer neuen Anstellung um. Einige Zeit arbeitete er in einer Anwaltskanzlei mit, aber sein Plan sah vor, baldmöglichst in den Fussball zurückzukehren. Im Sommer stand er ohne Job da, obwohl er damit gerechnet hatte, aus verschiedenen Angeboten auswählen zu können. Seine Hoffnung, Direktor der Schweizer Nationalmannschaft zu werden, zerschlug sich, weil der Widerstand gegen ihn zu gross war. Vor allem sein früherer Klub YB soll gegen ihn Stimmung gemacht haben.

Neben der Offerte von GC prüfte Bickel zuletzt auch andere Engagements. Interesse an ihm gab es aus der Bundesliga und von einem Super-League-Klub. Nun hat er sich entschieden, nicht länger zu warten, sondern das Angebot anzunehmen, das ihm einen sofortigen Wiedereinstieg erlaubt.

Bickel muss es vorkommen wie eine Zeitreise. Die Umstände sind bei GC ähnlich wie bei YB 1999. Bickel war damals auch Geschäftsführer, die Berner lagen am Boden. Bei GC erwartet ihn nun die vielleicht schwierigste Mission in seinem Berufsleben. Zu verlieren hat er nicht viel. Viele Beobachter halten GC für einen hoffnungslosen Fall. Sollte Bickel das Gegenteil beweisen, hat er bereits gewonnen.


https://www.nzz.ch/sport/fredy-bickels- ... ld.1507842

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:09 
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«Wir hatten unsere Differenzen, aber das ist Vergangenheit», sagt Uli Forte zu Fredy Bickels Engagement bei GC

Der Grasshopper-Club offizialisiert am Mittwochmorgen Fredy Bickel als neuen Geschäftsführer. Er hatte den heutigen Trainer Forte in Bern entlassen, nun müssen sie wieder eine gemeinsame Basis finden.

Die Indiskretionen vom Dienstagabend sind nun offiziell: Fredy Bickel wird neuer Geschäftsführer der Grasshopper Fussball AG. Auf der eigenen Website bestätigte der Klub am Mittwochmorgen mit einer Medienmitteilung einen Bericht der NZZ. Der 54-jährige Bickel wird demnach sein Amt am kommenden 1. Oktober antreten. «Ich freue mich, wieder nach Zürich zu kommen und dort, wo für mich alles angefangen hat, wieder anzupacken. Ich bin bereit für die Herausforderung», lässt sich Bickel in der Medienmitteilung zitieren. Von 1992 bis 1999 hatte er bereits für das damalige Aushängeschild des Schweizer Fussballs als Pressechef, Technischer Koordinator und Assistent des Sportchefs gearbeitet. Mit dem Stadtrivalen FCZ feierte Bickel als Sportchef später seine grössten Erfolge: drei Meistertitel und einen Cup-Sieg. Nach zwei Phasen bei YB war Bickel zuletzt zweieinhalb Jahre lang für Rapid Wien tätig.

Der Zwist mit Forte

Als Geschäftsführer wird Bickel zusammen mit dem Nachwuchschef Timo Jankowski und dem Cheftrainer Uli Forte auch Einsitz in der Sportkommission haben. Gerade die Kompatibilität mit Forte war das grösste Fragezeichen in diesem Coup der Grasshoppers. Bickel und der GC-Trainer hatten bereits in Bern zusammen gearbeitet, gingen aber in Unfrieden auseinander. Im August 2015 entliess ihn der damalige YB-Sportchef Bickel nach nur wenigen Wochen der neuen Saison. Seither galt das Verhältnis als belastet. Doch Forte scheint die Enttäuschung verdaut zu haben. «Wir brauchen starke und erfahrene Personen in unserem Klub. Fredy ist so eine», sagt Forte und fügt hinzu: «Wir hatten unsere Differenzen, aber das ist Vergangenheit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.»
Neue Strukturen

Die Grasshoppers haben nun nach dem Abstieg und den grossen Umwälzungen auf der Geschäftsstelle einen erfahrenen Fachmann für sich gewonnen. «Die Verpflichtung von Fredy Bickel ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der neuen Strukturen von GC», sagt der GC-Verwaltungsrat Andras Gurovits. «Fredy Bickel hat einen grossen Erfahrungsschatz, und er ist die ideale Besetzung im Hinblick auf die Herausforderungen, die wir mit unserem jungen Team angehen müssen.»

Bollendorff und Keller gehen

Die Grasshoppers bestätigen in ihrem Communiqué auch das Ende des Arbeitsverhältnisses mit dem einstigen Chefscout Paul Bollendorff. Er hatte die Zusammensetzung des Abstiegteams mitverantwortet und war danach dennoch zum ersten Ansprechpartner in sportlichen Belangen und faktisch zum Sportchef aufgestiegen. Er wird den Klub per Jahresende verlassen. In den vergangenen Monaten hatte Elio Keller die Geschäftsführung interimistisch übernommen. Nun wird er Bickel einarbeiten und sein Amt niederlegen.


https://www.nzz.ch/sport/wir-hatten-uns ... ld.1507919

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:11 
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Jetzt ist es offiziell

Fredy Bickel kehrt zu GC zurück!

Jetzt ist es offiziell. Fredy Bickel (54) wird neuer Geschäftsführer beim Grasshopper Club Zürich. Chefscout Paul Bollendorf hingegen muss gehen.

Wie BLICK bereits am Dienstag berichtete, wird der 54-Jährige neuer Geschäftsführer bei GC. Beim Rekordmeister übernimmt er damit die Rolle des neuen starken Mannes.

«Ich freue mich, wieder nach Zürich zu kommen und dort, wo für mich alles angefangen hat, wieder anzupacken. Ich bin bereit für die Herausforderung», wird Bickel in der Mitteilung zitiert.

Auch GC-Verwaltungsrat András Gurovits freut sich. «Die Verpflichtung von Fredy Bickel ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der neuen Strukturen von GC. Fredy Bickel hat einen grossen Erfahrungsschatz und er ist die ideale Besetzung im Hinblick auf die Herausforderungen, die wir mit unserem jungen Team angehen müssen», heisst es weiter.

Wiedersehen mit Forte

Nach über 20 Jahren kehrt Fredy Bickel zu seinem Kindheits-Verein zurück. 1992 begann er als Pressechef beim Rekordmeister, 1999 wechselte er als CEO zu YB. Nach weiteren Stationen beim FCZ und einer Rückkehr zu YB arbeitete er zuletzt bei Rapid Wien als Geschäftsführer Sport.

Die Rückkehr zu GC bedeutet für Bickel auch die Wiedervereinigung mit Uli Forte. 2015 entliess der damalige YB-Sportchef seinen Trainer, kurz darauf rechnete Forte öffentlich mit Bickel ab.

Bollendorf und Keller verlassen GC

Im Zuge der personellen Veränderung gibt es auch zwei Abgänge. Chefscout Paul Bollendorf, der im Sommer massgeblich an der Kaderplanung für die Challenge League beteiligt war, verlässt die Hoppers per Ende Jahr.

Auch der bisherige Leiter der Geschäftsstelle, Elio Keller, wird GC «nach der Einarbeitung von Fredy Bickel» verlassen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 10196.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:13 
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Nach 20 Jahren

Fredy Bickel kehrt zu GC zurück

Der 54-Jährige übernimmt per 1. Oktober das Amt des Geschäftsführers. Dies gab der Rekordmeister am Mittwoch bekannt.

Fredy Bickel tritt sein Amt bei den Grasshoppers per 1. Oktober an. Gleichzeitig verlassen der bisherige Chefscout Paul Bollendorff und Elio Keller, Leiter der Geschäftsstelle, den Challenge-League-Klub.

«Ich freue mich, wieder nach Zürich zu kommen und dort, wo für mich alles angefangen hat, wieder anzupacken. Ich bin bereit für die Herausforderung», gab der Zürcher zu Protokoll.

Schon von 1992 bis 1999 in Diensten von GC

Für Bickel ist es eine Rückkehr zu seinen Anfängen. Vor 27 Jahren stieg er bei GC ein und war in seinen 7 Jahren in Zürich unter anderem Pressechef, Technischer Koordinator sowie Assistent des Sportchefs.

Wir hatten unsere Differenzen, aber das ist Vergangenheit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.
Autor: Uli ForteGC-Trainer


Danach zog es Bickel als Sportchef zu den Young Boys, wo er 4 Jahre blieb. Seine grössten Erfolge feierte er von 2003 bis 2012 beim FC Zürich, der unter ihm 3 Mal Meister und 1 Mal Cupsieger wurde. Von 2013 bis im Herbst 2016 amtete der Zürcher erneut als Sportchef bei YB. Bickel war danach von Dezember 2016 bis im Frühling 2019 bei Rapid Wien tätig.

Wiedersehen mit Forte

Bei den Grasshoppers gibt es für Bickel ein Wiedersehen mit Trainer Uli Forte. Das Verhältnis der beiden war in der Vergangenheit schwierig. Dies hängt mit der gemeinsamen Zeit bei YB zusammen. Im August 2015 wurde Forte bei den Bernern nach dem Out in der Champions-League-Qualifikation von Sportchef Bickel entlassen.

Für Forte ist dies Schnee von gestern. «Wir brauchen starke und erfahrene Personen in unserem Klub. Fredy ist so eine. Wir hatten unsere Differenzen, aber das ist Vergangenheit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/chall ... gc-zurueck

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 Betreff des Beitrags: Re: Fredy Bickel - Sportchef
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2019, 23:16 
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Fredy Bickel ist der Mann für den Überlebenskampf der Grasshoppers

Der neue Geschäftsführer des Zürcher Fussballklubs steht im Ruf, ein Big Spender zu sein – wie passt das zu seinem neuen Klub GC?

Es ist eine alte Geschichte zwischen den Grasshoppers und Fredy Bickel, sie beginnt irgendwann in den siebziger Jahren, als Bickel als Einziger in seinem Schulhaus im Zürcher Säuliamt ein GC-Trikot trägt. Sein Vater hat es ihm geschenkt. Mit seinem Namen ist Bickel quasi seit der Kindheit vorbelastet, er kannte den legendären Fredy Bickel persönlich, der in den vierziger und fünfziger Jahren für GC gespielt hatte. Der grosse Fredy nahm den kleinen Fredy später an die Spiele der Grasshoppers im Hardturm mit.

Lehre bei Vogel

Viel später, in den neunziger Jahren, arbeitet Fredy Bickel dann auch ein erstes Mal für GC, zunächst als Koordinator. Im Fussball fand er seine berufliche Bestimmung. Die Ausbildung in einem Zuger Modehaus in der Abteilung für Herrenunterwäsche hatte ihm weniger zugesagt. Bei GC lernte er vom damaligen Sportchef Erich Vogel alles, was es über diesen Beruf zu wissen gibt: die Tricks, das Charmieren, das Geben und Nehmen. Heute stehen sich Vogel und Bickel nicht mehr nahe. Man glaubte sogar, Bickel werde nie zu den Grasshoppers heimkehren, solange Vogel im Klub irgendeine Rolle spielt. Und das tut er nach wie vor.

Dennoch ist Bickel ab dem 1. Oktober nun also wieder zurück bei GC, als Geschäftsführer, nicht als Sportchef, das wird so sehr betont, dass der Verein sogar extra diesen Satz ins Communiqué schreiben liess: «Er weiss, dass sein Platz primär im Büro und nicht auf dem Platz sein wird.» Bickel müsse sich in erster Linie um die Administration kümmern, heisst es. Trotzdem wird er auch im Sport entscheidend mitreden.

Bickel kehrt nach 20 Jahren und Stationen beim FC Zürich, bei den Young Boys und Rapid Wien in seinen Heimklub zurück. GC ist inzwischen ein anderer Verein in einer anderen Liga geworden – und Bickel auch ein anderer Mensch. Trotz seinem Harmoniebedürfnis polarisiert Bickel, fast so sehr wie Erich Vogel. In den vielen Jahren im Schweizer Fussball hat er viele Freunde gewonnen, sich aber mindestens so viele Feinde gemacht. Einer von ihnen ist Uli Forte, der GC-Trainer. Wobei man korrekterweise wohl sagen muss: Einer von ihnen war Uli Forte. Denn inzwischen soll zwischen den beiden alles geklärt sein, was im August 2015 vorgefallen war, als Bickel Forte als YB-Trainer entlassen hatte. «Wir hatten unsere Differenzen, aber das ist Vergangenheit», sagt Forte.

Der Interimspräsident Andras Gurovits sagt: «Ich mache mir keine Sorgen. Beide haben hochprofessionell reagiert.» Und doch liegt nun ein Sprengsatz mitten im Klub, bei dem man nicht so genau wissen kann, ob er wirklich ganz entschärft worden ist. Oder ob es sich um einen Konflikt handelt, der im erstbesten Moment wieder aufbricht.

Die neue Rolle

Bickel steht nach vielen Jahren als Sportchef inzwischen im Ruf des Big Spender, der gern viel Geld ausgibt. Nicht für sich selber, sondern für die Klubs, für die er arbeitet. Zum GC von heute passt das nicht. Gurovits sagt: «Die Idee, Fredy Bickel zu verpflichten, kommt von einem meiner Berater. Ich war sofort angetan. Und dann haben wir das durchgezogen.» Denn Bickel hat signalisiert, dass er verstanden hat, wie es um GC steht. In seiner Karriere hat er schon wesentlich bessere Verträge unterschrieben. Irgendetwas scheint ihm tatsächlich an diesem Klub zu liegen, dass er sich in dieser Situation auf ihn einlässt.

Vielleicht ist es dies, was ihn reizt: Umbrüche und Neuanfänge sind Bickels Zeit. 1999 belebte er die totgeglaubten Young Boys. Und auch der FC Zürich war ein chronischer Krisenfall, als Bickel 2003 kam. Damals versuchte er aus wenig viel zu machen. Den Ruf des Sportchefs, der gern teuer einkauft, bekam er erst später. Bei den Grasshoppers geht es weiterhin um einen eigentlichen Überlebenskampf, sie spielen in der Challenge League zwar recht ordentlich Fussball, aber gesund und stabil ist der Verein deshalb noch lange nicht.

Lange Zeit dachte man, der Interimspräsident Gurovits würde sich nur trauen, Verwaltungsentscheide zu treffen, weil etwas anderes in diesen unsicheren Zeiten gar nicht erlaubt sei. Mit Bickels Verpflichtung aber hat Gurovits seinen ersten wirklich mutigen und zukunftsorientierten Entscheid in seiner Amtszeit getroffen. Es ist gleichzeitig auch ein Signal, dass die Grasshoppers bereit sind, die Gegenwart zu gestalten – egal, was morgen oder übermorgen sein wird.

Die Welt von morgen

Denn wie die Welt für GC nach dieser Saison aussehen wird, weiss niemand so genau. Die beiden Klubbesitzer Stephan Anliker und Peter Stüber haben sich verpflichtet, die laufende Saison zu finanzieren. Aber danach ist alles offen. Ihre Bereitschaft, als Geldgeber bei den Grasshoppers weiterzumachen, scheint immer kleiner zu werden. Darin besteht das vielleicht grösste Risiko, das Bickel mit seinem Engagement eingeht: dass er mit den Grasshoppers Ende Saison ohne gesicherte Finanzierung dasteht. Aber auch er vertraut offenbar auf dieses brüchige Versprechen, das man sich in Zürich seit Jahren schon zuflüstert: dass es GC immer irgendwie geben wird.


https://www.nzz.ch/sport/fredy-bickel-d ... ld.1508008

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