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 Betreff des Beitrags: Thomas Häberli - Assistenztrainer
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2012, 01:07 
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Thomas Häberli


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Position: Assistenztrainer

Rückennummer: -

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 11. April 1974

Grösse (cm): -

Gewicht (kg): -

Hobbies: Jassen, Lesen

bei YB seit: 2000

vorherige Clubs (Aktiver): Le Mont, FC Hochdorf, FC Schötz, SC Kriens, FC Basel, BSC Young Boys
vorherige Clubs (Trainer): FC Perlen-Buchrain, BSC Young Boys (U18)


Statistiken:
http://www.transfermarkt.ch/de/thomas-haeberli/aufeinenblick/trainer_10737.html
http://www.transfermarkt.ch/de/thomas-haeberli/profil/spieler_4839.html
http://www.football-lineups.com/footballer/12290/

Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_H%C3%A4berli

Facebook:
http://de-de.facebook.com/pages/Thomas- ... 7349220433

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2012, 01:21 
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02.05.2012

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Zitat:
Berner Fans feiern ihre Kultfigur wie einen Weltmeister

YB-Assi Häberli: «Schön, dass sie wieder singen!»

BERN - Christian Gross ist weg. YB siegt wieder. Und die Fans feiern ihre Kultfigur: Thomas Häberli (38)!

Thomas Häberli, wieder mal wurde der Assistenztrainer gefeiert wie ein Weltmeister…

Thomas Häberli: ....ja, sie singen wieder. Schön.

Wie erklären Sie sich Ihre überragende Popularität?

Sicher steht da die Leistung im Vordergrund, die ich für YB gebracht habe. Neun Jahre als Spieler. Insgesamt nun zwölf Jahre.

Viel Zeit hatten Sie und Erminio Piserchia nicht, um das Team auf Vordermann zu bringen.

Nein. Wir haben das System leicht angepasst, spielten mit einem Sechser und zwei offensiven zentralen Mittelfeldspielern. Wir wollten, dass die Mannschaft wieder Fussball spielt. Denn wir wussten, dass sie das kann. Allerdings hatten wir in der zweiten Halbzeit Glück.

Ist es nicht irgendwie symptomatisch: Unter Christian Gross wäre der Ball dann sicher reingegangen?

Diesmal lief der Ball für uns. Vielleicht auch, weil die Fans ganz fest dachten: Heute fällt er nicht rein…

Sie haben das Instruktorendiplom, nicht aber die Uefa-Pro-Lizenz. Der sehnliche Wunsch der Fans, Thomas Häberli auch nächste Saison an der Linie zu sehen, kann nicht Wirklichkeit werden.

Das ist so. Ich bin als U18-Coach aber Profitrainer und habe Ambitionen. Ich habe mich für den nächsten Uefa-Pro-Kurs angemeldet, der im Januar startet und rund zwei Jahre dauert.

Die Aktualität heisst aber Luzern. Als nächster Gegner.

Und das wird eine rechte Knacknuss. Luzern spielt auch auswärts äusserst stark. Die machen wenig Fehler. Der FCL ist ein direkter Konkurrent um die Europa League. Wir wollen unbedingt wieder in die deren Nähe kommen.

Wie ist eigentlich die Aufgabenverteilung zwischen Piserchia und Ihnen?

Wir sind ein Team, sprechen uns ab während des Spiels. Aber es ist wichtig, dass einer der Chef ist, das ist Erminio. Und das ist gut und richtig so.

Die Stimmung im Stadion war generell auffällig positiv.

Das war sensationell! Es wurde bei keinem einzigen Fehlpass gepfiffen, nichts. Die Fans haben uns zum Schluss derart getragen, dass jeder noch einmal Kraft für die letzte nötige Grätsche hatte. Dieser Support ist nicht alltäglich. Vielleicht auch deshalb ist es nicht zu einem Déjà-vu gekommen…


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 68348.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 12. Mai 2012, 09:30 
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12.05.2012

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Zitat:
«Wir sehen mehr über Fehler hinweg»

Seit knapp zwei Wochen ist der 38-jährige Thomas Häberli Nothelfer bei YB – zusammen mit Interimscoach Erminio Piserchia. Der einstige YB-Stürmer über die Rückkehr ins Profi-Tagesgeschäft.

Thomas Häberli, was ist spannender – Talente der U-18 auszubilden, oder der Job als Assistenztrainer in der Super League?
Beide Aufgaben sind spannend. Ich habe kein Problem mit dem abrupten Wechsel. Nach zwei etwas ruhigeren Jahren als Nachwuchstrainer gefällt mir die Abwechslung, und ich habe nichts dagegen, dass ich nun bei der ersten Mannschaft zurück im Tagesgeschäft bin, wo zurzeit bei uns ja viel los ist.

Wer betreut nun die U-18?
Diese Woche springen meine Trainerkollegen ein. Am vergangenen Samstag coachte ich noch das U-18-Team, da das Spiel um 14 Uhr begann, am Abend war ich dann auf der Bank bei YB – Luzern.

Was haben Sie Raúl Bobadilla nach seinem verbalen Ausraster gegen das Schiedsrichter-Trio beim Spiel gegen Luzern gesagt?
Nichts. Erminio Piserchia und ich haben mit Bobadilla und auch Pascal Doubai bewusst nicht das Gespräch gesucht. Wir haben am Dienstag das Thema allgemein angesprochen, den Spielern nochmals klar gemacht, wie wichtig es ist, die Nerven zu behalten. Es geht nicht, aus persönlichem Frust der Mannschaft zu schaden.

Bobadilla und Doubai wurden für je sechs Spiele gesperrt. Werden sie jetzt weiter mit der Mannschaft trainieren?
Natürlich, sie gehen sicher nicht jetzt in die Ferien. Gegen Thun ist auch noch Veskovac gesperrt. Andere sind nun gefragt, wir haben ein Kader von 25 Spielern, und so, wie es aussieht, brauchen wir alle. Das ist doch auch ein positiver Aspekt.

Auch Mario Raimondi, der seit Monaten nicht mehr spielt, oder David Degen, der in Gedanken bereits in Basel ist?
Jeder hat seine Chance, wieder ins Team zu kommen. Wir haben das den Spielern auch so kommuniziert. Entscheidend ist die Leistung, was zuvor war, ist Vergangenheit.

Haben Sie und Erminio Piserchia die Befugnis, intern Strafen auszusprechen für Disziplinlosigkeiten?
Es sind jetzt noch 11 Tage bis Saisonende, und wir haben noch drei Spiele vor uns. Wir haben die Aufgabe, die Mannschaft für den Europacup zu qualifizieren. Mit internen Sanktionen müssen sich andere Leute befassen.

Nach dem 2:2 gegen Luzern ist der 2. Platz in die Ferne gerückt. Selbst Platz 4 gerät in Gefahr, wenn YB am Sonntag in Thun verlieren sollte.
Ich habe ein gutes Gefühl. Gegen Luzern stimmte vieles, nur die Chancenauswertung nicht. Klar, die Mannschaft wurde nach dem ersten Luzerner Tor wieder hektisch und nervös. Das ist ein Spiegelbild der Saison.

Hat Christian Gross mit seiner harten Kritik die Spieler derart verunsichert – oder ist das eine der vielen Ausreden der Spieler?
Ein schwieriges Thema, über das ich mich nicht auslassen möchte. Es sind viele Prozesse, die sich innerhalb der Mannschaft abspielen. Jeder Spieler hat seine eigenen Gedanken, seine eigene Geschichte, die ihn prägt. Es ist nicht schwarz oder weiss, sondern vieles spielt sich in der Grauzone ab. Zusammen müssen wir die Spirale finden, welche jeden nach oben trägt.

Wie nimmt man den Druck von der Mannschaft?
Wir sehen sicher mehr über Fehler hinweg, als wir das bei Saisonbeginn tun würden. Es gibt ja auch Lösungen: Man kann kämpfen und grätschen, um den verlorenen Ball zurückzuerobern. Das klingt ein bisschen banal. Aber es sind oft kleine Dinge, die vielleicht den Unterschied ausmachen.

Wie ist die Arbeit zwischen Ihnen und Piserchia aufgeteilt? Ist es so wie auf dem Papier: Er der Chef und Sie der Assistent?
Wir sprechen uns in allen Dingen ab. Am Ende liegt die Entscheidung bei Erminio. Das ist auch wichtig, denn einer muss die Linie vorgeben. Er hält auch die Ansprachen bei den Teamsitzungen, er bestimmt an den Matches, welche Spielerwechsel wir vornehmen. Entscheidend ist, dass alle Spieler wissen, was wir wollen: Greifen wir den Gegner früh an, oder ziehen wir uns zurück. Wie verhalten wir uns in den Phasen, in welchen das Spiel entschieden wird. Das versuchen wir in der kurzen Zeit bis Saisonende zu vermitteln, damit die Mannschaft auf dem Feld so denkt wie wir draussen auf der Bank. Es gelingt nicht immer, aber wir müssen versuchen, der Mannschaft ein einheitliches Bild zu geben.

«Häbi» ist Kult, heisst es bei YB. Gab es viele Fan-Raktionen, überquillt die Mailbox?
Nein, aber ich bin auch selten in den sozialen Medien, ich bewege mich nicht gross in diesen Bereichen. Aber in den Begegnungen mit den Menschen merke ich die Sympathien. Man spürt es auch im Stadion – es ist eine positive Energie, die Fans tragen uns. Das sind schöne Erfahrungen – besonders in der jetzigen Situation.

Zurzeit besitzt kein Trainer bei YB die Uefa-Pro-Lizenz, welche Bedingung ist, um ein Team der Super League zu betreuen. Wann beginnen Sie mit der Ausbildung?
Ich bin für den nächsten Kurs angemeldet, der im Januar beginnt. Dieses Jahr findet übrigens kein Kurs statt, das ist enttäuschend für mich. Im kommenden Jahr habe ich diverse Kurse zu besuchen, Module heisst das, dazu kommen die Praktiken bei ausländischen Vereinen. Im Sommer 2014 sollte ich die Uefa-Pro-Lizenz in der Tasche haben. Nach dem Karriere-Ende als Spieler war für mich klar, dass ich möglichst schnell die Uefa-Pro-Lizenz in der Tasche haben will. Bisher bin ich in der Ausbildung als Trainer ziemlich schnell vorwärts gekommen.

Und was ist nächste Saison? Werden Sie Assistent des neuen YB-Trainers oder gehen Sie zurück als Ausbildner in die Nachwuchsabteilung?
Das ist noch offen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/23095542

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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. November 2012, 16:29 
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03.11.2012

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Die zweite Karriere des YB-Idols

Er war bereits Spieler, Scout und Nachwuchstrainer bei YB. Seit dieser Saison hat Thomas Häberli als Assistent von Martin Rueda nochmals eine neue Rolle übernommen.

Abwechslung muss sein. Auch wenn es dabei wieder um Fussball geht und der Schnee den Spass sichtlich trübt. Es ist früher Samstagabend in Perlen, einer kleinen Gemeinde vor den Toren Luzerns. Dort treffen die Fussballer des lokalen Clubs in der 2. Liga auf Leader Altdorf. Heftiger Schneefall hat den Kunstrasen kurzfristig in einen weissen Teppich verwandelt. Im Rieseln der Flocken ist ein prominentes Gesicht auszumachen: Thomas Häberli, 2007/08 zweitbester Skorer der Super League, treibt die Offensive der Gastgeber an.

Einfach ist die Aufgabe auf diesem Terrain nicht. Auch, weil seine Mitspieler immer wieder Mühe bekunden, wenn der frühere YB-Profi den Ball direkt weiterleiten oder sie mit einer Finte lancieren will. Häberli bleibt ohne Tor, sein Team verliert 1:3. «Trotzdem geniesse ich es, ab und zu mit Kollegen bei Perlen zu spielen», sagt der gebürtige Innerschweizer – wenn es die Zeit erlaube, «und das war diese Saison wegen der bereits 23 Pflichtspiele mit YB erst dreimal der Fall». Ohne Training. «Solange das vom Team akzeptiert wird, bin ich gerne dabei, denn ich brauche das Fussballspielen, weil es für mich ein guter Ausgleich ist. Und», sagt er schmunzelnd, «bei strittigen Entscheiden lerne ich noch immer, mich besser zu beherrschen.»

Geburtstagsfeier als Abwechslung

Die Abwechslung im Schnee bildete den Auftakt zu einer turbulenten Woche bei seinem Arbeitgeber. Am Sonntag folgte die Absage des Luzern-Spiels, am Dienstag die Freistellung von CEO Ilja Kaenzig, am Donnerstag die schnelle Entlassung des neuen Finanzchefs und gestern die umgehend dementierten Gerüchte einer Übernahme des sportlichen Bereichs von YB durch eine Berner Investorengruppe. So gesehen war die Kindergeburtstagsfeier mit seinen beiden Töchtern am Mittwoch ein willkommenes Intermezzo. «Ich habe die Ereignisse rund um YB alle interessiert verfolgt, will sie aber nicht kommentieren», sagt der 38-Jährige, der in seinen nun schon zwölf Jahren bei YB schon vieles erlebt hat und sich deshalb nicht beeindruckt zeigt. Auch er weiss, dass es im Fussball zuweilen schnell geht, dass sich der Alltag stets rasch wieder einpendelt. Und Befürchtungen, dass es bei YB durch die Vakanz auf dem Posten des Sportchefs in den nächsten Wochen Probleme geben könnte, wischt er mit Argumenten weg: «Einerseits läuft im Moment im Transferbereich nicht viel, andererseits haben wir mit Stéphane Chapuisat, Hansruedi Hasler, Martin Rueda, Jöel Magnin oder Erminio Piserchia genügend Fussballkompetenz im Club, falls dies die Situation erfordern würde.»

Vielmehr will sich Häberli deshalb auf seine Aufgabe konzentrieren: das Team zusammen mit Martin Rueda sportlich weiterzubringen, stabiler zu machen. Und die nächste Aufgabe heute gegen Basel ist für den gebürtigen Ballwiler von besonderem Reiz. «Zum FCB habe ich eine ganz besondere Beziehung», sagt Häberli. Das hat verschiedene Ursachen. Vor zwölf Jahren holte ihn Christian Gross nach Basel, wo er zu seinen ersten acht Spielen in der höchsten Liga kam, ehe er nach Bern wechselte. 2008 bestritt er mit YB die Finalissima in Basel, als der Titel beim 0:2 im letzten Spiel verloren ging. Und im Mai 2009 erzielte er in der letzten Runde das 3:0 beim Sieg der Berner in Basel, womit es noch zum 2. Platz hinter dem FCZ reichte. Es war bei seiner Derniere als Profifussballer der letzte seiner insgesamt 74 Liga-Treffer für YB. Heute kehrt er zurück in den St.-Jakob-Park – erstmals als YB-Assistent auf der Trainerbank. «Das Spiel ist sehr wichtig. Wir haben die Chance, mit einem Sieg bis auf einen Verlustpunkt an den FCB heranzukommen.» Speziell mache dieses Duell, «dass bei beiden Teams noch nicht alles stimmt. Deshalb ist der Ausgang des Spiels völlig offen».

Keine Trainerstufe überspringen

Offen ist auch, wie es mit der 2009 lancierten Trainerkarriere von Häberli weitergeht. «Alles zu seiner Zeit», lautet das Credo seiner Planung. «Ich will keine Stufen überspringen, sondern Schritt für Schritt machen.»

Dazu passt sein bisheriger Werdegang. 2009 stieg er als Spielertrainer beim FC Perlen ein, den er auf Anhieb in die 2. Liga führte; 2010 übernahm er die U-18 der Young Boys; 2011 erwarb er das SFV-Instruktorendiplom, ehe er im Frühjahr 2012 nach der Entlassung von Christian Gross neben Erminio Piserchia zum Assistenten des Profiteams aufrückte. Die neue Zusammenarbeit seit Sommer an der Seite von Martin Rueda taxiert Häberli «als sehr lehrreich. Wir harmonieren und ergänzen uns sehr gut».

Neben seiner Trainertätigkeit bei YB erwirbt Häberli zurzeit bei Swiss Olympic das Fachdiplom «Berufssportler», ehe er ab Januar mit der Uefa-Pro-Lizenz beginnt, die er im Sommer 2014 abschliessen möchte. Und was kommt danach? Der YB-Cheftrainer-Posten? Das habe Zeit, sagt er. «Es macht mehr Sinn, wenn ich zuerst bei einem Challenge-League-Club als Cheftrainer einsteige.» Häberli, der als Fussballer erst mit 26 Profi wurde, will also auch als Trainer seine Sporen zuerst abverdienen.

Ob er dann noch immer für Perlen spielt? Nur wenn es nicht schneit. «Und wenn sie mich noch wollen», lacht er.


http://www.derbund.ch/sport/Die-zweite- ... y/30706059

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. Februar 2013, 12:19 
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05.02.2013

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Die Karriere nach der Karriere

Young Boys · Früher Fanliebling auf Torejagd, heute Co-Trainer: Thomas Häberli ist YB treu geblieben

Vor drei Wochen hat sich Thomas Häberli beim Volleyball alle drei Aussenbänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Er ist kein Spieler mehr. Und trotzdem über die Verletzung so richtig genervt. Er kann im Training die Übungen nicht mehr richtig vorzeigen, wenn die Spieler sie nicht verstehen.

Sportplatz Bodenweid, Bümpliz, am letzten Mittwochnachmittag: Häberli zeigt zwar keine Übung mit Ball selbst vor, kann aber trotzdem über den Platz rennen. Er spurtet hierhin, um einen Spieler aufzuwecken, der nicht bei der Sache ist. Sprintet dorthin, um den anderen zu loben, zeigt vollen Einsatz. Eine Stunde zuvor hat er der «Nordwestschweiz» gesagt: «Ich will der Assistent sein, den ich als Chefcoach auch einmal an meiner Seite haben möchte.» Christoph «Wuschu» Spycher bestätigt: «Er macht einen hervorragenden Job, ich hoffe, dass er noch lange bei YB bleibt.»

Thomas Häberli will also Trainer werden, in fünf Jahren will er die Lizenz für die Arbeit in der Super League in der Tasche haben, gestern hatte er den ersten Schultag. Dabei könnte «Häbi», so nennen ihn seine Freunde, jetzt mit 38 Jahren auch ganz woanders sein. Auf der Krankenkasse in Luzern arbeiten und den Profifussball nur vom Sofa aus verfolgen.

«Alcatraz» ist geschlossen

Mit 25 Jahren spielte Häberli noch für den luzernischen Amateurklub FC Schötz, das war 1999. Seine Profiträume hatte er sechs Jahre zuvor wegen einer Diskushernie auf Eis gelegt. Jetzt aber zwickte der Rücken nicht mehr. Und das Fünkchen Hoffnung auf die Profikarriere glühte noch. Er meldete sich beim SC Kriens, überzeugte im Probetraining, brillierte in der damaligen NLB, und zündete spät eine Karriere, wie sie sonst in der Schweiz nur selten geschrieben wird. 2009 ging sie zu Ende. «Häbi» war 35 und mittlerweile Liebling der YB-Anhänger. Weil er einer wie sie geblieben war. Auf dem Teppich geblieben, zugänglich, dem Verein seit neun Jahren treu und damit der dienstälteste Spieler der Liga.

Er pendelt heute immer noch nach Bern. Von Ballwil LU aus, wo er mit Frau und Töchtern (8 und 6) schon als Spieler neben dem Bauernhaus seiner Eltern gewohnt hat. Eine Autostunde hin, eine zurück, fast jeden Tag. Einmal pro Woche schläft er im Hotel.

«Im Auto kann ich nachdenken. Mir fallen Dinge ein, die ich mir sonst nicht überlegen würde. Und wenn ich dann ins Büro komme, weiss ich schon genau, was ich als Erstes anpacken muss», sagt er.

Am Mittwochmorgen, bevor er sich mit der «Nordwestschweiz» trifft, steht Videoschneiden auf dem Programm. Am Tag zuvor hatte das Team ein Testspiel in Wohlen mit 2:1 verloren, die Fehler präsentieren die Trainer den Spielern nun ab Band.

Journalisten sind bei der Videoanalyse nicht zugelassen. Und in Häberlis Büro im Bauch des Stadions dürfen sie auch nicht. «Alcatraz» nennt er diesen Bereich deswegen später beim Gespräch auf der Geschäftsstelle des Klubs im Scherz. «Wir Trainer und die Spieler brauchen Räume, wo wir ungestört sind, Früher konnten viele Leute dort ein und aus gehen. Seit einigen Jahren ist dieser Bereich aber tabu, sorry.»

Die Spieler ziehen sich in «Alcatraz» auch fürs Training um. Seit im Stade de Suisse aber kein Kunstrasen mehr liegt, finden die Einheiten nicht mehr dort statt. Manchmal auf dem Gelände neben dem Stadion. Oft aber auch auf Plätzen, die weiter entfernt in der Umgebung verteilt liegen, an diesem Mittwoch in Bümpliz. «Ich verstehe nicht, warum nicht auf der Allmend-Wiese neben dem Stadion ein Kunstrasenplatz gebaut werden kann. So ist die Situation für uns unbefriedigend», ärgert sich Häberli, während er seinen Wagen über die Autobahn nach Bümpliz lenkt. Die Spieler fahren in Kleinbussen hinterher.

Das Training ist nicht der letzte Termin auf der YB-Agenda an diesem Mittwoch. Am frühen Abend hat der Hauptsponsor in einer Filiale zur Autogrammstunde geladen. Häberli stört sich nicht am verspäteten Feierabend: «Das gehört dazu. Solange wir das nicht drei Mal pro Woche tun müssen, macht mir das überhaupt nichts aus.»

Viel zu tun hat er dort sowieso nicht. Die Stars sind die Spieler. An den Tischen, wo sie Unterschriften geben, bilden sich grosse Fan-Trauben. Die Trainer sind kaum begehrt. Dabei sind noch keine vier Jahre vergangen, da streifte sich «Häbi» selbst noch das Trikot über. Immerhin, ein paar ältere Anhänger erkennen ihn noch. «In ein paar Jahren können sich nur noch die Leute im Altersheim an mich erinnern», sagt Häberli.

«Ich vermisse es trotzdem nicht, Spieler zu sein. Jetzt ist eine neue spannende Epoche in meinem Leben angebrochen.» Häberli wirkt glaubhaft, wenn er das sagt. So wie einer, der zu lange ein normales Leben abseits des Fussballs gelebt hat, um nichts anderes zu kennen und nach der Karriere in ein Loch zu fallen.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. Februar 2013, 19:50 
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yeaaahhh, einfach super sympathisch unser "häbi"!

"häbi cha aus"! :beer:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 23:46 
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Kultfigur tritt ab

Häberli verlässt YB

Die YB-Legende Thomas Häberli verlässt den Berner Traditionsklub auf Ende Saison. Der aktuelle Trainer der zweiten Mannschaft sucht eine neue Herausforderung.

Nachdem Häberli nach Martin Ruedas Entlassung bei YB den Posten des Assistenztrainers der 1. Mannschaft aufgeben musste und die 2. Mannschaft in der 1. Liga Classic interimistisch übernahm, wird er den Klub Ende der Saison ganz verlassen. Der 39-Jährige will die Ausbildung für die Uefa-Pro-Lizenz vorantreiben und sucht gleichzeitig eine Luftveränderung.

Nach Häberlis Weggang wird sich Joël Magnin wieder um das Team kümmern; derzeit steht dieser dem neuen Cheftrainer Bernard Challandes interimistisch bis zum Saisonende als Assistent der ersten Mannschaft zur Seite.


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/uebersi ... 1.18070534

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 23:51 
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24.04.2013

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Nach zwölf gemeinsamen Jahren

YB und Kultfigur Häberli trennen sich

Der aktuelle U21-Trainer Thomas Häberli (39) verlässt Ende Saison die Young Boys.

Thomas Häberli ist bei den Stadtbernern eine Legende. Als der Verein seinen 110. Geburtstag feierte, trat die Band Züri West mit Frontsänger und YB-Oberfan Kuno Lauener unter dem Pseudonym «The Häberlis» auf.

Ende Saison macht Häberli die Fliege – nach insgesamt zwölf YB-Dienstjahren. Diesen Entschluss haben der 39-Jährige und Sportchef Fredy Bickel nach ausführlichen Gesprächen gemeinsam gefällt.

Häberli will «die Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz vorantreiben und gleichzeitig eine Luftveränderung suchen», heisst es in einer Medienmitteilung.

Im Sommer 2000 kam Thomas Häberli von Basel in die Hauptstadt. Der Stürmer schoss sich mit seinen Toren in die Herzen der Fans. 2009 trat er zurück.

Nach einem kurzen Abstecher in die dritte Liga (als Trainer), kehrte die Kult-Figur 2010 zu YB zurück. Er coachte fortan die U18-Junioren. Diese Saison nahm er als Assistenztrainer des Fanionteams in Angriff.

Als Chefcoach Martin Rueda im April entlassen wurde, musste auch Häberli seinen Posten räumen. Er wurde in die U21 degradiert.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 82006.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 23:53 
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Häberli verlässt YB

Der langjährige Young-Boys-Spieler, Nachwuchs- und Assistenztrainer Thomas Häberli wird den Verein auf Ende Saison verlassen. Der aktuelle Trainer der zweiten Mannschaft will seine Trainer-Ausbildung vorantreiben.

Thomas Häberli verlässt die Young Boys. Per Ende Saison wird Häberli seinen Posten als interimistischer Trainer der zweiten Mannschaft aufgeben.

Der langjährige YB-Spieler, Nachwuchs- und Assistenztrainer wolle seine Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz vorantreiben, heisst es in einem Communiqué. «Manchmal muss man gehen, um irgendeinmal gestärkt zurückzukommen», sagt der 39-jährige Häberli gemäss der Mitteilung.

Häberli kam im Jahr 2000 als Spieler von Basel nach Bern. Nach dem Abgang Häberlis wird wieder Joël Magnin die zweite Mannschaft betreuen. Magnin ist aktuell Assistenztrainer von Bernard Challandes für die erste Mannschaft.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ha ... y/13569555

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 23:54 
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Häberli verlässt YB auf Ende Saison

Thomas Häberli wird Ende Saison den BSC Young Boys verlassen. Der 39-Jährige wird bis dahin die zweite YB-Mannschaft betreuen.

Thomas Häberli wird den BSC YB per Ende Saison verlassen, teilt der Klub am Mittwoch mit. Das hätten ausführliche Gesprächen zwischen dem YB-Sportchef Fredy Bickel und Thomas Häberli ergeben. Der Entscheid stehe vor dem Hintergrund, dass der langjährige Spieler, Nachwuchs- und Assistenztrainer die Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz vorantreiben will und gleichzeitig eine Luftveränderung suche. «Manchmal muss man gehen, um irgendeinmal gestärkt wieder zurückzukommen», sagt Thomas Häberli.

Bickel holte Häberli

YB-Sportchef Fredy Bickel sagt nach den Gesprächen: «Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Es ging uns beiden darum, eine Auslegeordnung zu machen, um für die weitere Trainerkarriere von Thomas Häberli die richtigen Schlüsse zu ziehen.» Bickel war es, der Häberli im Sommer 2000 von Basel zu YB geholt hatte. Neun Jahre später gab er seinen Rücktritt als Spieler bekannt und begann seine zweite Karriere als Trainer in Luzern. Vor knapp einem Jahr startete er bei YB in der ersten Mannschaft als Assistenztrainer.

Der 39-jährige Thomas Häberli wird bis zum Saisonende die zweite YB-Mannschaft betreuen. Ab Sommer wird sich wieder Joël Magnin um das Team kümmern. Magnin steht Cheftrainer Bernard Challandes interimistisch bis zum Saisonende als Assistent zur Seite.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27430830

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