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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Juni 2019, 09:23 
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27.06.2019

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Mustertransfer des Musterschülers

Djibril Sow wechselt zu Eintracht Frankfurt. Er wird zu einem der lukrativsten Abgänge in der YB-Historie. Die Karriereplanung des 22-jährigen Mittelfeldspielers ist beispielhaft.

Stand jetzt, sagte YB-Sportchef Christoph Spycher am späten Dienstagabend, werde Djibril Sow mit ins Trainingslager nach Fügen im österreichischen Zillertal reisen. Sogleich schob er aber nach, wenn man ihn ein paar Minuten später wieder fragen würde, könne alles schon anders sein.

Es ist der dritte Sommer – die intensivste Phase auf dem Transfermarkt –, den Spycher als Sportchef erlebt. Etwas, das der 41-Jährige gelernt hat, ist, dass es keinen Sinn hat, Prognosen abzugeben. Zu volatil, zu schnelllebig ist das Geschäft.

Als die Young Boys einen Tag später nach Österreich fahren, bleibt Sows Platz im Bus frei. Er reist stattdessen nach Frankfurt zur Finalisierung des Transfers. Am Donnerstagmorgen sagt Eintrachts Sportchef Fredi Bobic dem deutschen Sportmagazin «Kicker»: «Djibril ist auf dem Markt heiss begehrt gewesen. Wir sind froh, dass wir so einen Spieler bekommen. Der Junge hat eine super Entwicklung genommen und unheimlich viel Potenzial.»

Nachdem Sow den Medizincheck absolviert hat, folgt am Nachmittag die offizielle Bestätigung. Der 22-Jährige unterschreibt beim Bundesligisten einen Fünfjahresvertrag, über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Laut deutschen Medien erhält YB knapp 10 Millionen Franken, durch Erfolgsboni und erreichte Spieleinsätze kann die Summe auf 12 bis 13 Millionen ansteigen.

Zudem soll YB an einem Weiterverkauf mit zehn Prozent der Ablöse beteiligt sein. Damit ist Sow nach Denis Zakaria (2017 für rund 14 Millionen zu Mönchengladbach) der lukrativste Abgang in der Vereinsgeschichte. «Es macht mich richtig stolz, bei einem grossen Traditionsverein wie Eintracht Frankfurt unterschrieben zu haben», lässt sich Sow auf Frankfurts Website zitieren.

Dass er YB verlassen würde, hat sich lange abgezeichnet. Letzten Sommer hatte es schon etliche Angebote für ihn gegeben, gemeinsam mit Spycher kam er zur Übereinkunft, dass es das Beste sei, wenn er eine weitere Saison in Bern bleibe. Spycher nannte Sow damals einen vernünftigen jungen Mann.

Eine Rolle spielte, dass sich Sow bereits einmal im Ausland versucht hatte und gescheitert war. 2015 war er mit 18 und ohne Super-League-Erfahrung von seinem Stammclub FC Zürich nach Mönchengladbach gewechselt. Dort vermochte er sich nicht durchzusetzen, in zwei Jahren kam er bei den Profis zu drei Einsätzen – darunter im Cuphalbfinal, als er im Elfmeterschiessen verschoss. Just gegen seinen neuen Arbeitgeber Eintracht.

In Frankfurt trifft Sow wieder auf Trainer Adi Hütter, der zwar erst nicht begeistert war, als YB den jungen Mittelfeldspieler 2017 verpflichtet hatte, ihn dann aber von Beginn an förderte. Sow war wichtiger Teil von Hütters Meisterequipe, ein Musterschüler – auch wenn er einmal auf die Frage, welches Buch er schon gelesen habe, antwortete: «den Ikea-Katalog».

Ideale Bedingungen

Letzte Saison vermochte sich Sow noch einmal zu steigern. Er reifte zum Schweizer Nationalspieler, überzeugte in der Liga konstant. Und in der Champions League stiess er als einer der wenigen YB-Spieler nie an seine Grenzen.

Er findet in Frankfurt ideale Bedingungen vor, weiter zu wachsen. Da ist Hütter, der ihn unbedingt verpflichten wollte. Und da ist eine Mannschaft, die zwar letzte Saison bis in den Halbfinal der Europa League vorstiess und in der Bundesliga bis zwei Spieltage vor Schluss in den Top 4 lag, aber gerade im zentralen Mittelfeld nicht sonderlich gut aufgestellt ist.

«Wir sind überzeugt, dass wir eine Lösung gefunden haben, die für alle beteiligten Parteien passt», sagt Spycher. Die Karriereplanung von Sow verdiene zudem grössten Respekt. «Er zeigte bei YB während zweier Jahre tolle Leistungen und kam auch dann nicht von seinem Weg ab, als es schon bald konkrete Anfragen aus grossen Ligen gab.» Jetzt wird Djibril Sow für seine Geduld belohnt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30507058

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Juni 2019, 15:09 
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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juli 2019, 18:03 
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04.07.2019

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DJIBRIL SOW

„Hier ist noch Luft nach oben“

Eintracht-Zugang Sow träumt von Titeln und der Champions League.

Mit Young Boys Bern ist Djibril Sow zuletzt zweimal nacheinander Fußballmeister in der Schweiz geworden, auch duellierte er sich in der Champions League mit den Besten der Besten, bekam es mit internationalen Topstars von Juventus Turin oder Manchester United zu tun. Erfahrungen, an die sich der 22 -Jährige mit einem breiten Lächeln im Gesicht zurückerinnert, und die er künftig auch mit seinem neuen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt liebend gerne machen würde. Bei seiner Vorstellung im Frankfurter Stadtwald sprach der Schweizer Nationalspieler, den die Teamkollegen nur Djibi rufen und der mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet wurde, mit den Reportern über...

...seine ersten Tage in Frankfurt: Eine Wohnung suchen, Anmeldungen und Versicherungen abschließen, das ist immer sehr stressig. Aber vom Verein, vom Stadion und von den Kollegen habe ich bisher nur positive Eindrücke. Ich wurde sehr gut aufgenommen.

...die ausschlaggebenden Gründe für den Wechsel nach Frankfurt: Ich wollte den nächsten Schritt machen, für mich war der Wechsel zur Eintracht deshalb nur logisch, weil es ein gesunder Verein ist, ich den Trainer schon kenne und mir die Vision des Klubs gefällt.

...über Trainer Adi Hütter, der Sow einst schon in Bern coachte und ihn nun auch bei der Eintracht anleiten wird: Er ist ein Trainer, der viel fordert, aber genauso auch jungen Spielern das Vertrauen schenkt. Er hat mein Potenzial in Bern erkannt und deshalb konnte ich mich bei ihm so gut weiterentwickeln. Bei Young Boys haben wir zusammen die Meisterschaft gefeiert, das hat uns alle zusammengeschweißt.

...seine erste Zeit in Deutschland, als er zwischen 2015 und 2017 für Gladbach nur auf einen Bundesligaeinsatz kam: Ich bin mit 18 nach Gladbach gewechselt, damals war anfangs noch Lucien Favre der Trainer, der mich auch geholt hatte. Nach zwei, drei Monaten war er dann aber weg, so dass es auch für mich als junger Spieler schwieriger war. Vielleicht war ich mental mit 18 auch noch nicht bereit für diese Aufgabe.

...seine Erinnerungen an den Elfmeterfehlschuss im Pokalhalbfinale 2017, der ausgerechnet der Eintracht den Einzug ins Endspiel bescherte: Der Fußball ist manchmal schon kurios, damals hätte ich nicht gedacht, dass ich mal bei Eintracht Frankfurt landen würde. Aber der Fehlschuss ist für mich längst abgehakt. Wenn es wieder so eine Möglichkeit gibt, mache ich den Ball rein.

...seine Fortschritte in den vergangenen beiden Jahren: Ich bin auf jeden Fall reifer geworden, damals hatte Gladbach ja kaum Ablöse für mich gezahlt, da lässt man dann als Trainer halt lieber einen Spieler auflaufen, der auch mal fünf oder sechs Millionen gekostet hat. Jetzt ist das eine andere Situation.

...die Unterschiede zwischen dem Fußball in der Schweiz und Deutschland: In der Schweiz ist die Gewinnermentalität nicht so ausgeprägt. Aussagen wie: ‚Heute haben wir mal nicht gewonnen, ist ja nicht so schlimm‘ – das gibt’s in Deutschland nicht. Es wird jeden Tag Vollgas gegeben.

...seine Erinnerungen an die Champions-League-Auftritte gegen Juventus Turin oder Manchester United mit Bern: Am meisten hat mich das hohe Tempo fasziniert, die Intensität im Spiel. Da sieht man, was einem selbst noch fehlt, das will man jede Woche erleben. Es wäre ein Traum, wenn wir mit der Eintracht auch in die Champions League kommen könnten.

...die hohe Erwartungshaltung an ihn, vor allem in Bezug auf die von der Eintracht gezahlten zehn Millionen Euro Ablöse: Druck gibt es immer im Fußball, aber die Ablöse ist eher eine Wertschätzung vom Verein, der ich gerecht werden will.

...seine Ziele: Persönlich will ich noch mal ein Schritt nach vorne machen, ganz klar. Und als Mannschaft wollen wir den Weg weitergehen, der vergangene Saison ja schon ziemlich gut war“

...seine Traumvorstellung von der Zukunft: Mein Wunsch wäre es natürlich, einen Titel zu holen. Wir werden versuchen, uns ständig weiterzuentwickeln, mal sehen, was möglich ist.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/h ... 64318.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 00:21 
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09.07.2019

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SGE kompakt: Spycher schwärmt von Sow

Spycher-Lob für Sow: Christoph Spycher, Ex-Adler und jetziger Sportchef bei den Young Boys Bern, hat Neuzugang Djibril Sow in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in den höchsten Tönen gelobt: „Wir haben Djibril vor zwei Jahren aus Gladbach als Nachfolger unseres damaligen Rekordabgangs Denis Zakaria geholt und einen jungen Mann kennengelernt, der demütig, aber auch unglaublich ehrgeizig und professionell ist. Man darf nicht erwarten, dass Sow im Alleingang entscheidet. Aber ich bin mir sicher, er wird der Eintracht und den Fans in den nächsten Jahren viel Freude bereiten“, so der ehemalige Abwehrspieler. Sow sei technisch und taktisch stark, dazu unglaublich schnell und geschmeidig. Auch die Umstellung von der Schweizer Liga zur Bundesliga sei kein Problem für den Nationalspieler, der in den letzten beiden Jahren für die Young Boys gespielt hatte: „Djibril läuft in jedem Spiel um die dreizehn Kilometer und stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Er ist ein Spieler, bei dem ich null Bedenken habe, dass er sich in der Bundesliga durchsetzt. Aber man muss ihm ein wenig Zeit geben, damit er sich an das neue Umfeld gewöhnen kann.“

Training ohne vier Spieler: Die Eintracht musste am heutigen dritten Tag im Trainingslager in der Schweiz auf vier Spieler, darunter gleich drei zentrale Mittelfeldleute, verzichten: Gelson Fernandes, Jonathan de Guzman, Taleb Tawatha und Djibril Sow standen nicht mit der Mannschaft auf dem Platz und absolvierten lediglich eine individuelle Einheit. Wie die SGE bekanntgab, hat der Schweizer Sow eine Oberschenkelverletzung, während Mittelfeldmotor Fernandes bereits in den vergangenen Tagen mit Wadenproblemen zu kämpfen hatte. Auch De Guzman und Tawatha hatten aufgrund von Verletzungen schon am Montagabend nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können.

Laufeinheit für Wechselkandidaten: Dass Marc Stendera, Jetro Willems, Nicolai Müller und Marijan Cavar am gestrigen Dienstag im Eintracht-Trainingslager in der Schweiz lediglich eine Laufeinheit absolvierten, liegt laut Eintracht-Coach Adi Hütter an deren Zukunft, wie der Österreicher gestern Abend erklärte: „Natürlich werde ich eher die Spieler laufen lassen, mit denen nicht mehr so geplant wird.“ Allerdings sei dies für die Profis nichts Neues, denn Hütter gab auch an, dass die Berater der betroffenen Spieler schon Bescheid wüssten.

Spycher als Eintracht-Sportchef? Als Kapitän führte Christoph Spycher die Eintracht aufs Feld, als Sportdirektor Young Boys Bern zweimal zum Meistertitel. Ob seine Reise auch als Sportchef eines Tages nach Frankfurt oder in die Bundesliga führt, wollte er gegenüber der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ nicht prognostizieren: „Im Moment denke ich nicht daran. Aber es kann sein, dass ich das in drei, fünf oder sieben Jahren anders sehe und es mich reizt.“ Frankfurt sei auf dieser Position top aufgestellt und habe mit Fredi Bobic und Bruno Hübner einen „sehr guten Weg eingeschlagen“, so der Schweizer.

Hradecky mit kurioser Begegnung: Ex-Adler Lukas Hradecky machte im Heimat-Urlaub in der Slowakei eine Begegnung der besonderen Art. Er traf in den slowakischen Wäldern auf einen Braunbär. „Ich habe vor ein paar Tagen festgestellt, dass ich auch schnell laufen kann. In einem Wald nahe der Stadt habe ich plötzlich in etwa 100 Metern Entfernung einen Bären gesehen. Ich war allein, da habe ich drei, vier Minuten aber echt Vollgas gegeben“, sagte der 29 Jahre alte finnische Nationalspieler mit slowakischer Herkunft der „Bild am Sonntag“.


https://www.sge4ever.de/sge-kompakt-spy ... t-von-sow/

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 16:27 
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10.07.2019

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Schwere Verletzung: Eintracht Frankfurt muss lange auf Djibril Sow verzichten

Bitterer Rückschlag für die Frankfurter Eintracht und Djibril Sow: Der Neuzugang hat sich rund zwei Wochen nach seiner Verpflichtung schwer verletzt und fällt lange aus.

Frankfurt - Bittere Neuigkeiten für Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt: Rekordeinkauf Djibril Sow hat sich schwer verletzt und wird wohl für acht bis zehn Wochen ausfallen.

Am Montag war Sow im Trainingslager in der Schweiz bereits kürzer getreten, am Dienstag zur MRT-Untersuchung nach Bern gereist. Am Mittwoch dann die Diagnose: Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler hat sich einen Einriss der Sehen des hinteren rechten Oberschenkelmuskels zugezogen.

Neun Millionen Ablöse für Djibril Sow – Rekordeinkauf

"Es ist sehr schade für ihn und für uns, dass Djibril gleich zu Beginn der Vorbereitung und für die ersten Pflichtspiele ausfällt", sagt Sportvorstand Fredi Bobic in der Mitteilung von Eintracht Frankfurt. "Wir hoffen, dass er sich baldmöglichst gut davon erholt."

Die Frankfurter Eintracht hatte den Nationalspieler aus der Schweiz erst vor 13 Tagen von den Young Boys Bern verpflichtet.* Die Hessen nahmen für Sow neun Millionen Euro Ablöse in die Hand plus Bonuszahlungen. Der 22-Jährige wird durch seine Verletzung die ersten Bundesliga-Partien sowie die gesamte Europa-League-Qualifikation verpassen.

Das Spiel der Frankfurter Eintracht gegen die Young Boys Bern im Rahmen des Uhrencups am 10. Juli können Sie übrigens in unserem Liveticker verfolgen. Los geht's um 20 Uhr.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/e ... 87188.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 16:29 
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Kurz nach Frankfurt-Wechsel

Djibril Sow im Verletzungspech

Djibril Sow (22) im Pech! Kaum hat die Vorbereitung mit Eintracht Frankfurt begonnen, fällt er verletzt aus.

Djibril Sow (22) kehrt mit seinem neuen Klub Eintracht Frankfurt in die Heimat zurück. Eine Rückkehr, die dem Schweizer Nati-Spieler kein Glück bringt! Im Trainingslager in Thun zieht sich der Mittelfeldspieler einen Einriss der Sehne des hinteren rechten Oberschenkelmuskels zu.

Damit verpasst der Mittelfeldspieler nicht nur die gesamte Vorbereitung, sondern auch die ersten Partien der neuen Bundesliga-Saison. Wie die Eintracht mitteilt, ist mit einer Pause von acht bis zehn Wochen zu rechnen.

«Es ist sehr schade für ihn und für uns, dass Djibril gleich zu Beginn der Vorbereitung und für die ersten Pflichtspiele ausfällt. Wir hoffen, dass er sich bald möglichst gut davon erholt», wird Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic auf der Vereinshomepage zitiert.

Für Sow ist damit auch der Uhrencup schon wieder vorbei noch bevor er richtig angefangen hat. Heute Abend hätte er mit der Eintracht gegen seinen alten Arbeitgeber YB gespielt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 13512.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Freitag 12. Juli 2019, 10:08 
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Schwermut und Schwärmerei

Zwei Wochen nach seinem Transfer zu Frankfurt trifft Djibril Sow wieder auf die YB-Familie – unter schwierigen Vorzeichen.

Es gibt Sprüche, aber vor allem gibt es Schulterklopfer, Umarmungen, Aufmunterung. Djibril Sow steht am Uhrencup in Biel im Kabinengang, es sind noch ein paar Minuten hin bis zum Spiel zwischen YB und Frankfurt. Sow lächelt nur müde, schwarzer Trainingsanzug, schwarze Schuhe. Eine Jacke auf seiner Schulter verdeckt das Emblem seines neuen Arbeitgebers Eintracht Frankfurt, fast könnte man meinen, es sei alles noch wie früher, wie er so neben seinen einstigen Mitspielern steht.

Doch in der Welt von Djibril Sow ist gerade nichts wie zuvor. Zum zweiten Mal in seiner Karriere als Fussballer versucht er sein Glück in Deutschland, im Vergleich zum ersten Versuch 2015 bei Borussia Mönchen­gladbach standen die Vorzeichen bei seinem Wechsel nach Frankfurt nun ungleich besser: Als zweifacher Meisterspieler, als Leistungsträger eines Champions-League-Teilnehmers, als Königstransfer wurde er beim Bundesligisten angepriesen.

Und dann das: ein Sprint am Montag im Training, ein Zwicken, der Griff nach hinten rechts. Nach der Untersuchung am Dienstag die Gewissheit: Anriss der Sehne im rechten Oberschenkel, acht bis zehn Wochen Pause, die komplette Vorbereitung ist für ihn gelaufen. «Das tut weh», sagt Djibril Sow, wie Djibril Sow alles zu sagen pflegt: leise, zurückhaltend, schüchtern. Etwas geknickt wirkt er schon, auch wenn er sagt: «Gehadert habe ich nur am Anfang kurz. Jetzt blicke ich nach vorn.»

Der Blick in Hütters Herz

Und dann gerät er zwischen all dem Schwermut doch kurz ins Schwärmen, der 22-jährige Nationalspieler, erzählt von der Infrastruktur des Europa-League-Halbfinalisten in der Banken­metropole, vom Trainingscampus, von der medizinischen Betreuung. «Allein deswegen bin ich enorm zuversichtlich, dass ich schnell wieder zurück auf dem Feld sein werde.» Die obligaten Prüfungen für den Neuling hat Sow schon hinter sich: Vorstellung, Wohnungssuche, erstes Interview mit der Lokalzeitung. «Alles glatt gegangen», sagt Sow.

Im Spiel brilliert sein alter gegen seinen neuen Arbeitgeber. YB siegt mit 5:1, Frankfurt hat laut Trainer Adi Hütter «noch viel Arbeit vor sich». Hütter ist an dem Abend vielleicht der einzige Exponent, der noch öfter umarmt wird als Sow. Auch für den Österreicher ist es eine Art Heimkehr, jeder kennt ihn, alle mögen ihn, und doch muss er fast schmerzlich erfahren, wie gut sein früherer Club noch immer ist.

«YB hat wieder eine enorm interessante Mannschaft», sagt er später. Viel Zeit nimmt er sich für Interviews, erst eher ernste vor der deutschen Journaille, die wissen will, wie sich das 1:5 gegen YB denn jetzt auf die Vorbereitung auswirkt. Und später eher lockere Sprecheinheiten mit Schweizer Journalisten, in denen er sich gern an seine Zeit in Bern erinnert. «Sie wird immer in meinem Herzen sein.»

Fernziel: Zweite Premiere

Dass sein alter Schützling Sow nun seine neue Hoffnung ist, macht ihn stolz. Er habe ihm nach seiner Verletzung schon Mut zugesprochen, sagt Hütter. «Ich hätte ihm diesen Auftritt heute sehr gegönnt. Jetzt gilt es auch für ihn, nach vorn zu schauen.» Der Tross der Frankfurter zog gestern weiter nach Bern, bis zur Rückkehr am Samstag gibt es noch mehr Einheiten, und heute spielt die Eintracht im Rahmen des Uhrencups ihr zweites Spiel gegen Luzern.

Djibril Sow freut sich nach dem Trainingslager auf zwei Tage in Zürich bei seiner Familie. Aufmuntern, abschalten. Und dann zurück nach Frankfurt. Fernziel: Seine zweite Premiere in der Bundesliga. Sein erster und einziger Einsatz in der ersten Mannschaft von Gladbach war nur ein Schnuppern: in der 90. Minute im April 2017 gegen Mainz.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11419664

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2019, 11:37 
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05.08.2019

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Erzählungen aus seiner RS-Zeit

Wie Djibril Sow Disziplin neu kennenlernte

Djibril Sow ist nicht bekannt dafür, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Im Kicker berichtet er von seiner Erfahrung als Rekrut.

Der Bundesliga-Auftakt kommt für Djibril Sow zu früh. Noch ist der 22-jährige Zuzug der Eintracht auf seinem Weg der Genesung nach einem Sehnenriss im Oberschenkel nicht weit genug.

Doch der Nationalspieler, zuletzt 2-facher Meister mit YB, ist geübt darin, sich durchzubeissen.

- Als 16-Jähriger absolviert er auf der Geschäftsstelle des FCZ das KV.
- Weil die Zürcher nicht auf ihn setzen, erfolgt im Sommer 2015 der Wechsel nach Gladbach. Der Durchbruch gelingt nicht.
- Zurück in der Schweiz, legt YB-Sportchef Christoph Spycher dem Mittelfeldmotor nah, parallel zur Karriere die RS zu besuchen. Im Kicker erzählt Sow davon.

Zunächst sei er von der Idee nicht begeistert gewesen. Heute relativiert er: «Ich bin dankbar für diese Erfahrung, ist das Fussballer-Leben doch privilegiert.»

So stand Sow täglich um 5:30 Uhr auf und wurde auf Disziplin getrimmt: «Ich musste das Bett perfekt machen, um frühstücken zu dürfen, marschieren, Schuhe putzen, die Waffe säubern.» Als Militarist bestritt er für die Berner auch Europa-League-Partien:

"Nach dem Spiel musste ich so schnell wie möglich zurück in die Kaserne, wir durften keine Interviews geben. Gerade warst du noch im Fernsehen und hast vor 20'000 Fans gespielt, und im nächsten Moment bist du in der Kaserne mit 40 Kameraden in einem Zimmer. Das war schon lustig, aber auch sehr anstrengend."


https://www.srf.ch/sport/fussball/fussb ... nnenlernte

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2019, 17:46 
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Eintracht für Sow als Zwischenschritt? "Premier League bleibt Traumliga"

​​Eintracht Frankfurt hat sich in diesem Sommer unter anderem mit Djibril Sow verstärkt. Der 22-Jährige wechselte von den Young Boys Bern in die Bankenmetropole. Im zweiten Anlauf will der Schweizer Nationalspieler den Durchbruch in der ​Bundesliga schaffen. Das große Ziel des zentralen Mittelfeldspielers bleibt die ​Premier League.

https://www.90min.de/posts/6426323-eint ... -traumliga


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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 10:07 
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Sow: „Eintracht ist der perfekte Verein für mich!“

Wir schreiben den 25. April 2017 im Borussia Park in Mönchengladbach. Im Halbfinale des DFB-Pokals stehen sich die heimische Borussia aus Mönchengladbach und die Frankfurter Eintracht gegenüber und liefern sich einen 120-minütigen Fight, der im Elfmeterschießen endet. Es steht 6:6, als der Gladbacher Youngster Dibril Sow zum Elfmeter antritt – und vergibt. Der Rest ist Geschichte: Branimir Hrgota verwandelt und schießt die SGE damit zum ersten Mal seit elf Jahren wieder ins Finale nach Berlin. Nach dem Spiel ist der Gladbacher Fehlschütze Sow untröstlich – für ihn ist es das unrühmliche Ende der Zeit am Niederrhein, er wechselt zurück in die Schweiz zu den Young Boys Bern. In den zwei Spielzeiten zuvor konnte der Schweizer sein Talent zwar andeuten, sich jedoch nie durchsetzen.

https://www.sge4ever.de/sow-eintracht-i ... fuer-mich/


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