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 Betreff des Beitrags: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Juni 2014, 12:23 
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Sékou Sanogo Junior


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Position: Mittelfeld

Rückennummer: 35

Nationalität: Elfenbeinküste

Geburtsdatum: 5. Mai 1989

Grösse (cm): 182

Gewicht (kg): 81

Hobbies: Playstation

bei YB seit: 2014

vorherige Clubs: Olympic Sport d'Abobo, Africa Sports National, FC Thun, FC Lausanne, FC Thun


Statistiken:
http://www.transfermarkt.ch/sekou-sanogo-junior/profil/spieler/173656
http://www.football-lineups.com/footballer/56183/


Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9kou_Sanogo

Instagram:
https://www.instagram.com/sanogo_sekou_junior

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Juni 2014, 13:50 
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Sékou Sanogo wechselt zu YB

Der BSC Young Boys freut sich, die Verpflichtung von Sékou Sanogo bekannt geben zu dürfen. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler kommt vom FC Thun und hat bei YB einen Vertrag über vier Jahre bis Juni 2018 unterschrieben.

Sanogo wurde am 5. Mai 1989 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren. Im Januar 2011 wechselte er vom ivorischen Verein „Africa Sports“ zum FC Thun. Zwischen Februar 2012 und Juni 2013 spielte Sanogo für eineinhalb Jahre leihweise beim FC Lausanne-Sport. Vor einem Jahr kehrte der Mittelfeldspieler nach Thun zurück und absolvierte in der vergangenen Saison 25 Super-League-Spiele für die Berner Oberländer (3 Tore).


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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Juni 2014, 18:06 
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Wie von Blick.ch angekündigt

Sanogo-Wechsel zu YB jetzt fix

Sékou Sanogo (25) vom FC Thun wird ein Young Boy. Der Ivorer vom FC Thun unterschreibt in Bern einen Vierjahresvertrag.

Schon Anfang Juni berichtete Blick.ch über den bevorstehenden Wechsel von Sékou Sanogo zu den Young Boys. Nun ist der Transfer Tatsache.

Sanogo, der im Berner Oberland eine starke Saison spielte, unterschreibt einen Vierjahresvertrag und soll nun im YB-Mittelfeld die Fäden ziehen.

Im ersten Spiel der neuen Saison wird er dies aber sicherlich nicht tun können: Sanogo sah im letzten Spiel der vergangenen Saison in Luzern eine Rote Karte und wird deshalb gesperrt sein.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 17099.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Juni 2014, 11:47 
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Der Ivorer soll es richten

Der Ivorer Sekou Sanogo wechselt innerhalb der Super League von Thun zu den Young Boys. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler unterschrieb bis 2018.

Seit Anfang Juni war klar, dass der Weg von Sékou Sanogo vom FC Thun zu den BSC Young Boys führt. Am Montag vermeldeten die beiden Vereine den Übertritt des 25-jährigen Ivorers, dessen Qualitäten im physischen Bereich liegen. Mehr körperliche Präsenz im zentralen Mittelfeld kann YB gebrauchen, denn in der letzten Saison hatten die Berner in diesem Bereich erhebliche Defizite.

Sanogo gehörte zu den Wunschkandidaten der aktuellen Klubführung. «Er ist sich gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen, kennt den Schweizer Fussball und ist mit der Region vertraut», sagt Sportchef Fredy Bickel. Vorerst kein Thema mehr sind der Internationale Gelson Fernandes und Almen Abdi (FC Watford). Bickel: «Die Transferaktivitäten fürs Mittelfeld haben wir abgeschlossen.» Möglicherweise noch etwas passieren wird im Angriff, wo nach dem Weggang von Josef Martínez und dem erneuten Ausfall von Alexander Gerndt nur noch drei Kandidaten (Samuel Afum, Michael Frey, Yuya Kubo) zur Verfügung stehen. Sollte sich einer der drei verletzen, werde der Klub handeln müssen, lässt Bickel durchblicken.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/31060932

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Juni 2014, 12:50 
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Sékou Sanogo wechselt zu YB

Was sich in den letzten Wochen abgezeichnet hat, wurde am Montag bestätigt: Sékou Sanogo vom FC Thun wechselt zu den Berner Young Boys.

Seit Wochen ist bekannt, dass die Berner Young Boys an Sékou Sanogo vom FC Thun interessiert sind. Am Montag konnte YB den Transfer nun offiziell bestätigen. Der 25-jährige Ivorer hat bei YB einen Vertrag über vier Jahre, bis Juni 2018, unterschrieben, wie der Verein per Communiqué vermeldet. Über die Ablösesumme wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart.

Sanogos Position ist im zentralen Mittelfeld angesiedelt. Weil YB-Akteur Pascal Doubai, ein ähnlicher Spielertyp wie Sanogo, nach zwei Kreuzbandrissen noch lange verletzt ausfällt, war der physisch starke, dominante Sanogo ins Zentrum der YB-Überlegungen gerückt. Er hat zuletzt erhebliche Fortschritte realisiert und ist zu einem der besten Aufbauer der Super League aufgestiegen.

Wichtige Einnahmen für den FC Thun

Für Thun ist der Abgang Sanogos sportlich ein herber Verlust, finanziell ist er allerdings überlebenswichtig. Immerhin wird sich der FC Thun damit trösten können, dass noch nie ein Spieler so viel Geld in die Klubkassen gespült haben wird. Der Ivorer war einst ablösefrei verpflichtet worden.

Sanogo wurde am 5. Mai 1989 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren. Im Januar 2011 wechselte er vom ivorischen Verein „Africa Sports“ zum FC Thun. Zwischen Februar 2012 und Juni 2013 spielte Sanogo für eineinhalb Jahre leihweise beim FC Lausanne-Sport. Vor einem Jahr kehrte der Mittelfeldspieler nach Thun zurück und absolvierte in der vergangenen Saison 25 Super-League-Spiele für die Berner Oberländer (3 Tore).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13701949

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Juli 2014, 14:52 
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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. Oktober 2014, 18:29 
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18.10.2014

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«Nie zurückziehen, nie aufgeben»

Mit seinem markanten Stil hat Sékou Sanogo das YB-Spiel auf Anhieb geprägt. Heute um 20 Uhr, Stade de Suisse, trifft der Ivorer in der Partie gegen Basel auch auf Serey Die, Landsmann und Bezugsperson.

Der Knall war so laut, er scheint noch heute nicht verhallt. Thuns Captain Dennis Hediger erlief also an der Seitenlinie diesen Ball, und YB-Puncher Sékou Sanogo stellte sich ihm in den Weg. Der muskelbepackte 80-Kilo-Mann Hediger fand sich nach dem Zusammenstoss am Boden wieder, Sanogo zog unbeeindruckt ab und verteilte weiter präzis Ball um Ball. Die Szene im Derby Anfang August umschreibt den Spielstil des Ivorers bei YB nicht schlecht, die Kombination von physischer Präsenz und technischem Geschick sucht in der Super League ihresgleichen. «Nie zurückziehen, nie aufgeben», so umschreibt Sanogo seine Vorstellung von Fussball.

Lausanner Lernphase

Damit ist er bei YB auch in eine Lücke gestossen, jene, die Christoph Spycher nach seinem Abgang im Sommer hinterliess. Auf einen Ballverteiler mit der Zweikampfstärke Sanogos vermag kaum ein Team zu verzichten, und YB-Trainer Uli Forte erinnert sich noch gut an ein Treffen mit Fans im Vorfeld der Saison, wo man mit Sanogo als wichtigstem Transfer nicht so richtig warm werden mochte. «Was er vorher für einen Namen hatte, ist egal. Den Wert, den er heute für uns hat, ist unverkennbar.» Nach zwei nachgezogenen Spielsperren Anfang Saison hat der 25-Jährige in der Meisterschaft keine einzige Minute verpasst.

Von seinen Trainern in der Schweiz vermochten die meisten ähnlich wenig auf ihn zu verzichten. Sein erster Profiklub war Africa Sports in Abidjan, von dort kam er 2011 zum FC Thun, alles war neu, alles war anders, aber der damalige Trainer Murat Yakin erkannte sein Talent und liess ihn spielen. Als er unter Yakins Nachfolger Bernard Challandes nicht mehr zum Zug kam, wurde er nach Lausanne ausgeliehen – ein Knackpunkt in Sanogos Karriere. «Ich merkte erstmals so richtig, dass ich mich anpassen muss, in ein Team integrieren und dass es eine Taktik gibt, nach der sich alle richten», sagt er heute. Sanogo musste Experimente mitmachen, kam links und rechts auf dem Flügel zum Einsatz, «wo ich meine Qualitäten natürlich nicht gleich ausspielen kann».

Der Lernprozess zeigte Wirkung, nach eineinhalb Jahren wurde Sanogo zurück ins Oberland beordert. Jetzt stand dort Urs Fischer an der Seitenlinie, der wiederum war sehr angetan von Sanogo. Der Ivorer verpasste kaum mehr ein Spiel, war mit seinen starken Auftritten in der Europa League auch ein Kandidat fürs Ausland, vollzog aber schliesslich den Wechsel zu YB.

Afrikanische Akzente

Mit seinem Stil, der unnachgiebigen Art und seinen Fähigkeiten am Ball ist Sékou Sanogo eigentlich wie geschaffen für die englische Premier League. Sanogo bezeichnet denn auch Manchester Citys Yaya Touré, Rekordspieler der Elfenbeinküste, als Vorbild. «An sein Niveau möchte ich auch einmal herankommen.» Dafür wäre ein Auftritt in der Nationalmannschaft sicher förderlich, die ivorische Auswahl zählt aber zu den stärksten auf dem afrikanischen Kontinent und ist gerade im zentralen Mittelfeld herausragend besetzt – noch wartet Sanogo auf den Anruf von Nationalcoach Hervé Renard.

Zum Anwärterkreis auf einen Mittelfeldplatz in der Nationalmannschaft zählt auch Serey Die. Der Basler Vorkämpfer gleicht Sanogo in vieler Hinsicht, heute (20 Uhr, Stade de Suisse) stehen sich die beiden im Direktduell gegenüber. «Wir haben regen Kontakt, von ihm kann ich viel lernen», sagt Sanogo über den vier Jahre älteren Serey Die. Woher aber kommt die Härte, welche Spieler von diesem Schlag auszeichnet, woher die gleichzeitige technische Beschlagenheit? Wo hat Sékou Sanogo gelernt, einzustecken, wo auszuteilen? «In Abidjan», sagt Sanogo bestimmt. Dort, wo er auch mal dem späteren YB-Akteur Thierry Doubai begegnete, seien die Plätze oft holprig: «Du lernst den Ball unweigerlich besser kontrollieren.» Gleichzeitig wird in Afrika sehr hart gekämpft, etwas, was Sanogo hierzulande auch schon in die Quere kam. «Ich tue mich oft noch schwer mit Entscheiden des Schiedsrichters.» Die eine oder andere Gelbe Karte wegen Reklamieren hat ihm das schon eingebracht. Primär aber setzt Sanogo die Akzente im Spiel. Dort, wo er nie zurückzieht, nie aufgibt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24931522

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Februar 2015, 10:49 
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14.02.2015

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Sanogo ist zügig unterwegs

Die Karriere von Sékou Sanogo bei YB hat Fahrt aufgenommen. Wie schnell es im Fussball gehen kann, zeigt das Beispiel von Manchester Citys Stürmer Wilfried Bony, ein Weggefährte des YB-Akteurs.

Wie weit führt Sékou Sanogos Karriere? Ist der Tank seines Autos halb leer, oder doch halb voll? Am vergangenen Sonntagabend sitzt der Ivorer bei sich zu Hause in Muri. Mit einem Freund verfolgt er vor dem Fernseher den Final des Afrika-Cups. Der YB-Akteur leidet, seine Landsleute tun sich schwer, nach einer dramatischen Verlängerung liegt der Gegner aus Ghana im Penaltyschiessen bald einmal 2:0 vorne.

Sanogo hat genug, er wendet sich enttäuscht dem französischen Spitzenspiel zwischen Lyon und Paris Saint-Germain zu und verpasst, wie die Elfenbeinküste noch einmal zurückkommt. Immerhin, als Torhüter Boubacar Barry mit dem elften Versuch sein Team doch noch zum Titelgewinn schiesst, fiebert Sanogo wieder mit. «Ich dachte, wir hätten verloren. Umso grösser war dann meine Freude. Für unser Land ist das eine Riesengeschichte.»


Sékou Sanogo kennt einige der Helden, die für das westafrikanische Land beim Afrika-Cup den ersten Titel seit 23 Jahren gewonnen haben. Serey Die etwa stand ihm in der Schweiz oft mit Rat und Tat zur Seite, Ousmane Viera und Lacina Traoré nennt er seine Freunde, mit Wilfried Bony spielte er auf den Strassen Abidjans. Letzterer agierte damals noch als Verteidiger, heute zählt er zu den besten Stürmern weltweit.

«Ich weiss noch, wie er sich einmal beim FC Liverpool versuchte, dort aber für zu wenig talentiert befunden wurde», erzählt der um ein Jahr jüngere Sanogo. «Anstatt aufzugeben, kehrte Bony nach Abidjan zurück und trainierte noch härter als zuvor.» Später führte Bonys Weg über Prag ins holländische Arnheim.

Seither befindet sich der bullige Angreifer, um beim Bild mit dem Auto zu bleiben, auf der Überholspur. Nach eineinhalb überzeugenden Jahren bei Swansea verpflichtete Manchester City den Weggefährten Sanogos kürzlich für mehr als 32 Millionen Franken. «Bonys Werdegang zeigt: wer hart arbeitet, wird dafür irgendeinmal belohnt.»

Fokus auf Bern

Auch die Karriere Sékou Sanogos hat Fahrt aufgenommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist er hierzulande gut integriert, in der Super League gehört der 25-Jährige seit geraumer Zeit zu den Besten auf seiner Position. Als Basel Ende Januar die beiden Zentrumsspieler Serey Die und Marcelo Diaz in die Bundesliga verkauft hatte, ging in Bern die Befürchtung um, Sanogo könnte an den Rhein wechseln.

«Mit derlei Dingen befasse ich mich nicht», sagt der kräftige Mittelfeldakteur, dem es in der Hauptstadt ausgezeichnet gefällt und der bei den Young Boys noch einen Vertrag bis 2018 besitzt. «Ich konzentriere mich darauf, mit YB eine möglichst gute Saison zu absolvieren.»

Die Premier League als Ziel

Sékou Sanogo ist ein gemütlicher und gutmütiger Zeitgenosse. Seine Entspanntheit kann gelegentlich darüber hinwegtäuschen, dass der Afrikaner von grossem Ehrgeiz getrieben wird. Sein Ziel sei es, dereinst in der Premier League zu spielen, sagt Sanogo. «Das ist mein Fixpunkt. Um einmal dorthin zu kommen, gebe ich alles.»

Ein Aufgebot für die Nationalmannschaft würde gelegen kommen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit Nationaltrainer Hervé Renard stand Sanogo aber bisher nicht im Kontakt. Den Einwand, dass ein Wechsel seine Chancen auf eine Nominierung erhöhen würde, lässt Sanogo, der vom gleichen Agenten wie Ricardo Rodriguez beraten wird, nicht gelten. Er denke, der Nationaltrainer wisse schon, wer er sei. «Schliesslich spielen wir in der Europa League.»

Dort werden die Young Boys in den nächsten zwei Wochen auf Everton treffen. Für Sékou Sanogo dürften die beiden Partien nur vorübergehend Karrierehöhepunkte bleiben. Sein Tank scheint noch lange nicht leer zu sein. Obwohl er derzeit zügig unterwegs ist.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29072924

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Februar 2015, 11:14 
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14.02.2015

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YBs Techniker mit der rauen Schale ist reif für die Insel

Sékou Sanogo will bei YB so gut spielen, dass ihn die Premier League entdeckt. In der Europa League hat er bewiesen, dass er auf internationalem Parkett bestehen kann.

2:0 für Ghana. «Für mich war zu diesem Zeitpunkt klar: Das Spiel ist verloren», sagt Sékou Sanogo. Zwei Ghanaer hatten getroffen, zwei Ivorer verschossen. Aus der Traum für die Elfenbeinküste vom ersten Sieg im Afrikacup seit 1992. «Ich habe sofort zur Partie Lyon gegen PSG gezappt.»

Und so verpasste Sanogo, der sich das Spiel zu Hause mit einem Freund angesehen hatte, eines der dramatischsten Penaltyschiessen aller Zeiten. In welchem am Ende das direkte Duell der Torhüter zugunsten der «Elefanten» ausging und der angeschlagene 35-jährige Boubacar Barry Copa zum Volkshelden wurde. «Später haben wir den Sieg aber schon noch gefeiert – mit einem Orangensaft», sagt Sanogo und lacht. Er erzählt, was danach in seiner Heimat abgegangen ist und wie das Land den Triumph zwei Tage lang zelebriert hat.

Einen klitzekleinen Makel aber hatte das Ganze aus Sanogos Sicht schon: Er war nicht dabei. «Ich will für mein Land spielen», sagt der 25-Jährige. Möglichst bald natürlich. Schliesslich spielt er nicht mehr beim kleinen FC Thun, sondern bei den Young Boys und hat in der Europa League bewiesen, dass er auf internationalem Parkett bestehen kann. Doch einen Kontakt zu Nationaltrainer Hervé Renard gibt es gleichwohl noch immer nicht. Vielleicht geben ihm nun die Spiele gegen Everton die Gelegenheit, auf grosser Bühne Eigenwerbung zu betreiben und dem Franzosen seine Qualitäten vorzuführen.

Schwieriger Beginn

Es ist schon der fünfte Winter, den der Afrikaner in der Schweiz zu überstehen hat. Mit Schaudern erinnert er sich an den Januar 2011, als er nach Thun kam und zuerst mit seiner privaten Winterjacke trainieren wollte, weil es bei minus sieben Grad so bitterkalt war. Es war zudem hart für ihn, weil er die hiesigen Speisen nicht kannte und deshalb drei Tage lang nur Kuchen ass.

Am schwierigsten aber war, die Angst um seine Familie zu ertragen, denn in jener Zeit herrschte Bürgerkrieg und Sanogo war diesem gerade noch entkommen. «Jetzt aber ist die Lage in unserem Land stabil», sagt der YB-Profi, der die Festtage am Ende des letzten Jahres in Abidjan verbracht hatte. «Ich habe zwei Wochen lang die Familie genossen», sagt Sanogo. In der Hauptstadt hatte er einst das Fussballspielen erlernt. Getreu dem Klischee, ausnahmslos alle Afrikaner seien einmal Strassenfussballer gewesen. «Bei mir war es so, und ich konnte mir dabei eine gute Technik aneignen.»

Rote Karte beim Debüt

Imponierend ist vor allem aber seine Physis. In 107 Super-League-Spielen hat er es auf zwei rote, eine gelbrote und stattliche dreissig gelbe Karten gebracht. Gleich beim Debüt in der Schweiz gegen Basel war er vom Platz geflogen. In der Elfenbeinküste bei Africa Sports d’Abidjan noch als Nummer 10 aufgelaufen, kommen in der Schweiz seine Stärken am besten als Nummer 6 zur Geltung. Vor allem Murat Yakin bei Thun hatte ihm die dafür notwendigen taktischen Kenntnisse beigebracht.

Nach einem anderthalbjährigen Abstecher zu Lausanne-Sport spielte Sanogo noch einmal eine Saison bei Thun, ehe er im letzten Sommer von den Young Boys verpflichtet wurde. «Die Stadt Bern mit ihren schmucken alten Häusern gefällt mir sehr», sagt Sanogo. Auch mit dem sportlichen Verlauf ist er zufrieden. Mit dem Transfer zu YB ist er seinem Ziel, eines Tages in der Premier League zu spielen, einen Schritt näher gekommen. Gegen Everton kann er am 19. und 26. Februar schon mal Mass nehmen. Zuerst aber gilt die Konzentration der Super League. «Es wird schwierig gegen GC. Wie eng die Liga ist, haben wir ja soeben beim 1:1 beim Tabellenletzten Luzern erfahren», sagt Sanogo.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128827806

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Sékou Sanogo Junior
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 23:50 
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Beiträge: 716
wenn sanogo so weiterspielt wie in den vergangenen spielen, werden wir ihn im sommer kaum halten können.


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