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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Montag 18. Januar 2016, 01:20 
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Yoric Ravet über seinen Abgang von GC zu den Bernern

«Mit GC hatte ich nur Auswärtsspiele»

Das kongeniale GC-Sturmquartett ist gesprengt. Dabbur, Caio, Tarashaj, Ravet – das war Spassfussball pur! Und doch scheint Yoric Ravet irgendwie froh zu sein, nicht mehr in Zürich zu spielen.

Was gibt es Schöneres für einen Offensiv-Fussballer, als in einer Mannschaft zu spielen, die bedingungslos nach vorne spielt? Yoric Ravet (26) ist so einer. Er sagt: «Ich gewinne lieber 5:4 als 1:0.» Bei GC konnte er diesem Fussball frönen. Und doch wollte er weg. Unbedingt, hat man gar den Eindruck. Warum?

«YB ist ein grosser Klub mit grossen Ambitionen», sagt er ausweichend. Aber das ist der Rekordmeister doch auch? «Ich wollte die nächste Stufe erklimmen.» Indem man vom Zweiten zum Dritten wechselt, der fünf Punkte weniger hat? «Mein Kopf sagte mir, es sei Zeit für einen Wechsel. Es wäre hart geworden für mich, nochmals eine solche Saisonhälfte hinzulegen wie die erste», sagt der dreifache französische U20-Natispieler. In Zahlen: 8 Tore, 8 Assists.

Eine Hypothese. Gibt es also gar nichts Handfestes? Ravet sucht – und wird fündig. «Bei GC spielen wir ja jedes Heimspiel auswärts, in einem fremden Stadion. Und vor wenigen Fans. Das ist in Bern anders.»

Und das oft wichtigste Argument, das Geld? Ravet weicht wieder aus: «Ich stand bei GC noch anderthalb Jahre unter Vertrag. Wenn die Hoppers also mit mir noch recht Geld verdienen wollten, war das der Zeitpunkt für einen Verkauf.»

Die Transfersumme beträgt 1,5 Mio. Franken (plus Haris Tabakovic). Und dass Ravet bei YB weit mehr verdient als bei GC, ist keine Überraschung. Kam doch der Franzose 2014 aus Grenoble vom klammen Absteiger Lausanne zu den Hoppers. Grenoble? Da wird man doch eher Skifahrer? Ravet: «Nicht ich. Ich mag Schnee nicht.»

Nun also YB. Der Klub, der alles für einen Pokal hergeben würde. «Das ist mein Ziel» sagt Ravet. «Ich will miterleben, wenn es in Bern einen Titel zu feiern gibt. Das wäre gewaltig! Und ich hätte meine Mission erfüllt.»

Und dann soll sein nächster Traum wahr werden: einmal mit seinem ehemaligen Saint-Etienne-Kumpel Pierre-Emerick Aubameyang bei Dortmund zu spielen. Doch lassen wir ihn zuerst den Titel mit YB gewinnen. Das wird schwierig genug.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 67218.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Januar 2016, 01:57 
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Ravet ist ein positiv Verrückter

Auf dem Platz zeichnet Yoric Ravet eine gewisse Unberechenbarkeit aus, daneben mag es der YB-Zugang fröhlich. Bei den Bernern hat sich der Franzose rasch eingelebt.

Kommt ein Neuer, muss er vor dem Team singen. So lautet die Devise bei den Young Boys. Nach Benjamin Kololli und Yoric Ravet brachte am Sonntag auch noch der dritte Winterzugang Philipp Zulechner das bei den Betroffenen eher unbeliebte Vorstellungsritual – Hobbymusiker Guillaume Hoarau mal ausgenommen – hinter sich. Spätestens mit der mu­sikalischen Einlage soll das Eis gebrochen werden, ist einer der Gedanken hinter der im Fussball weitverbreiteten Gewohnheit.

Unter diesem Aspekt hätte sich zumindest Ravet das Vorsingen ersparen können. Keine 24 Stunden nachdem er am Donnerstag für die Transfersumme von rund 1,6 Millionen Franken von GC zu YB gewechselt hatte, gelang ihm am Freitagabend in Belek gegen Hamburg der späte Siegtreffer, den er mit den neuen Teamkollegen ausgiebig bejubelte. Ein toller Einstand sei es gewesen, meint die Offensivkraft. «Aber es war ja auch nur ein Testspiel.»

Und doch sagt das erste Tor des Franzosen für YB einiges über den Fussballer Yoric Ravet aus. Technisch beschlagen und dazu imstande, gefährliche Standards zu treten, zeichnet sein Spiel auch stets etwas Unberechenbares aus. Oder wer würde schon in seiner ersten Partie für einen neuen Klub beim Stand von 1:1 in der Nachspielzeit versuchen, einen Eckball direkt zu ver­wandeln?

Ohne Angewöhnungszeit

Eine positive Verrücktheit hat sich Yoric Ravet auch neben dem Platz bewahrt. Amir Abrashi, sein früherer Teamkollege bei GC, sagte einmal, er könne sich an keinen Tag erinnern, an dem Ravet schlechter Laune gewesen sei. Wenn man den Flügelstürmer beim Training in Belek beobachtet, lassen sich Abrashis Worte nachvollziehen.

Man gewinnt den Eindruck, Ravet habe keine Zeit dazu benötigt, sich bei YB einzuleben. «Ich mache andauernd Witze», meint er. «Die Stimmung im Team ist super.» Dass ihn selber eingerechnet mittlerweile neun frankofone Spieler bei den Bernern unter Vertrag stünden, erleichtere zudem die Integration, sagt er. «Ravet passt zum Trainer. Er passt ins System. Und er passt ins Team», meint Sportchef Fredy Bickel.

Beinahe hätten YB und Yoric Ravet schon früher zueinander gefunden. Mit seinen Leistungen in Lausanne hatte er einst auch in Bern Begehrlichkeiten geweckt. Damals sei es nicht der richtige Zeitpunkt für einen Transfer gewesen, sagt Bickel. Der kam vergangene Woche, nach dem Abgang von Renato Steffen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15842952

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. Februar 2016, 20:30 
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Ravet: «Wir wollen GC abfangen»

Die Berner Young Boys empfangen am Samstag zum Rückrundenstart GC zum Spitzenkampf. Für YB-Neuzugang Yoric Ravet ein Spiel gegen den alten Verein. Der Franzose gibt sich kämpferisch.

Platz zwei lautet die Vorgabe. Darüber sind sich bei den Berner Young Boys Vereinsführung, Trainer und Spieler einig. Der Rückstand auf den FC Basel beträgt 15 Punkte. «Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen und realistisch bleiben», sagt YB-Trainer Adi Hütter. «Platz zwei zu erreichen, wird schon schwierig genug.» Diesen belegen derzeit die Grasshoppers, fünf Punkte vor den Bernern.

Gegen den Ex-Club

Ein richtungsweisendes Spiel erwartet YB denn auch gleich zum Rückrundenstart am Samstag, wenn GC im Stade de Suisse gastiert (20 Uhr, Bernerzeitung.ch/Newsnet tickert live). Die erste Gelegenheit, den Rückstand zu verringern. Besonders motiviert ist Yoric Ravet: Der Steffen-Nachfolger stiess in der Winterpause aus Zürich zu den Gelb-Schwarzen. «Körperlich und mental sind wir bereit», sagt der 26-Jährige.

Ravet, von YB klar als Wunschtransfer eingestuft, soll mit seinen Vorstössen auf den Aussenbahnen und seinem Torriecher bei der Aufholjagd eine wichtige Rolle spielen. Gerade vor dem Spiel gegen GC hofft sein Trainer auf Insider-Tipps, wie die Zürcher zu knacken sind. Gleichzeitig weiss Ravet, dass nicht alles von diesem einen Spiel abhängt: «Wir müssen jetzt bis zum Saisonende alles geben und dürfen nie nachlassen, wenn wir GC überholen wollen.»

Wie Ravet in Bern angekommen ist und wie ihm die welschen Mitspieler bei seiner Integration helfen, darüber spricht er im Video oben. Und was Adi Hütter zum Saisonziel Platz 2 sagt, sehen Sie gleich hier:


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13917438

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2016, 15:03 
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Das schnelle Wiedersehen

Die neue YB-Offensivkraft Yoric Ravet trifft gleich zum Start der Rückrunde in der Super League auf die alten Teamkollegen von GC.

Die ersten Trainingstage im neuen Jahr absolvierte Yoric Ravet noch als Grass­hopper. Erst als nach einigem Hin und Her der Wechsel von Renato Steffen von YB zu Basel feststand, wurde das Dossier Ravet in Bern zur höchsten Dringlichkeit. Seit dem 13. Januar ist der Franzose nun offiziell ein Young Boy. Die Berner hatten ursprünglich geplant, ­Ravet erst im kommenden Sommer zu verpflichten. «Wir hatten eigentlich vor, in der Winterpause keine Investitionen zu tätigen und mussten ihn vertrösten. Das war nicht einfach», sagt Fredy Bickel, «denn einige Vereine waren an ihm ­interessiert.» Der YB-Sportchef ist denn auch erleichtert, dass dieser Poker aufgegangen ist. «Ich danke Ravet, dass er Geduld hatte und auf uns gewartet hat.»

Der 25-jährige Offensivspieler war schon seit geraumer Zeit auf dem Berner Radar, nachdem er Ende August 2013 von St-Etienne zu Lausanne gewechselt hatte. Denn jeder Fussballer, der bei Lausanne anheuert, ist sofort auch im Blickfeld von Stéphane Chapuisat. Der YB-Chefscout hat stets ein Auge auf ­seinen Club des Herzens.

Viel Lob von Hütter

Nun will es der Zufall des Spielplans, dass Ravet morgen mit YB gleich auf die Grasshoppers trifft, für die er in der Vorrunde acht Meisterschaftstore erzielt hat. Besonders gross scheint ihn dieses Wiedersehen nicht zu beschäftigen: «GC ist zufrieden. Es hat mich einst für 500?000 Franken von Lausanne geholt und jetzt für fast 2 Millionen an YB verkauft. Gut, die ganz genauen Zahlen kenne ich nicht, aber das ist etwa die Grössenordnung.» Auf die Frage, ob bei diesem Handel der Wechsel von Haris Tabakovic von YB zu GC bereits eingerechnet sei, winkt Ravet ab. «Die Details kenne ich nicht.»

Der Franzose steht im Ruf, ein unkomplizierter Spieler zu sein, der in neuer Umgebung ohne Probleme Zugang findet. Sein neuer Trainer Adi Hütter lobt: «Er hat sich bei uns schnell eingelebt, er besitzt Spielintelligenz, Torgefährlichkeit und ist läuferisch sehr stark.»

Für Ravet ist YB der sechste Verein in acht Jahren. Aufgewachsen ist er in ­einem Arbeiterviertel in Grenoble, das als ein Quartier mit sozialen Problemen gilt. Fussballerisch ausgebildet wurde er in seinem Stammverein Verein Grenoble, zwischen 2008 und 2010 spielte er für diesen 25-mal in der Ligue 1. Mit 20 Jahren wechselte er zu St-Etienne. Doch bei den «Verts» kam er in zwei Saisons nur zu drei Meisterschaftseinsätzen und wurde nach Angers in die Ligue 2 ausgeliehen.

Den Durchbruch schaffte er in Frankreich nicht. Sein Schritt zurück mit dem Wechsel zu Lausanne und zu seinem einstigen Trainer Laurent Roussey ermöglichte ihm einen neuen Anlauf. Und so ist Ravet der Aufstieg vom Arbeiterviertel in den gut bezahlten Fussball doch noch gelungen, auch wenn der Traum von einer der fünf Topligen ­Europas nicht Wirklichkeit wurde.

Titeltraum statt Spitzentraum

Er sagt: «Ich bin sehr ambitioniert, und ich habe zu YB gewechselt, weil ich mit diesem Club Titel gewinnen will.» Damit unterscheiden sich Ravets Worte nicht von dem, was schon oft von Neuverpflichtungen der Young Boys gehört wurde. Aber wann sich die Erwartungen wohl einmal erfüllen?

Vorerst gilt es für Ravet, die Lücke zu schliessen, die Steffen mit seinem Wegzug nach Basel hinterlässt. Das wird auch Chapuisat gespannt beobachten: «Steffen ist wirbliger als Ravet. Dafür hat Ravet die bessere Ballbehandlung, er ist technisch etwas stärker», sagt der einstige Spitzenstürmer und betont ein ­Detail: «Nun haben wir auf den Seiten mit Sulejmani einen Linksfüsser und mit Ravet einen Rechtsfüsser. Zuvor hatten wir auf den Seiten mit Steffen und Sulejmani zwei Spieler, die beide den linken Fuss bevorzugen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/da ... y/30204685

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Februar 2016, 13:59 
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Hoarau interviewt YB-Frischling

«Ravet ist ein Pitbull!»

Gleich im ersten Spiel nach dem Transfer von GC zu YB trifft Yoric Ravet auf seinen Ex-Klub. Schiesst er den gleich ab? Diese und andere Fragen stellte ihm… Guillaume Hoarau.

Hoarau ist der Spassvogel bei den Bernern. Schauen Sie sich bloss das Video auf Blick.ch an! Der französische Superstar schnappt sich auch mal die TV-Kamera und filmt. Und er macht auch gleich den Job des Journalisten, interviewt seinen Landsmann Ravet – und gibt ihm Tipps, was er antworten soll. Doch lesen Sie selbst.

BLICK zu Ravet: «Wie viele Tore machst du gegen GC? – «Keine Ahnung. Zuerst müssen wir gewinnen. Wer die Tore macht, ist egal.» BLICK: «Tut es weh, gleich im ersten Match gegen die Teamkollegen zu spielen, die du erst Mitte Januar verlassen hast?» Ravet: «Es ist speziell, aber so ist halt der Spielplan. Umgekehrt ist es gut, gleich gegen GC zu spielen. Dann ist das erledigt.»

Dann tritt Hoarau auf und sagt Ravet: «Du könntest auch sagen: Wir kommen so gleich in die Gänge. Oder: Es beginnt alles wieder bei null. Oder so was. Also: Wie fühlt es sich an, Yoric? Sag, dass es dir völlig egal ist! Nein, sag das besser nicht. Aber du musst sicher sagen, dass du mir helfen wirst, gegen GC zu treffen.»

Dann, endlich, kommt Ravet wieder zu Wort: «Ich helfe dir, gegen irgendwen zu treffen! Und im Test gegen Wohlen hättest du durchaus drei, vier machen können – und du machst keinen einzigen.»

Hoarau entgegnet: «Ich sage dir jetzt, was der Profi in solch ­einer Situation sagt: Es ist immerhin schon gut, zu Chancen zu kommen. Ohne Torchancen gibt es keine Tore. So ist doch gut?», sagt Hoarau und wendet sich an den Journalisten. «Ihr habt wohl die Schrauben, um daran zu drehen. Aber wir haben die Schraubenzieher!» Und dann zu Ravet: «Aufgepasst, er stellt dir gleich eine Falle!»

Auch BLICK kommt wieder mal zu Wort: «Yoric, wie gehts physisch? Du hast die Vorbereitung bei GC begonnen und dann nahtlos bei YB weitergemacht. Du müsstest also top sein.» Ravet bestätigt: «Ich habe die gesamte Vorbereitung mit allen Testspielen machen können. Ja, ich fühle mich sehr gut. Ob es hundert Prozent sind, werden wir dann sehen.»

Hoarau meldet sich nach einer Absenz von eine paar Sekunden wieder zu Wort: «Er hat ein Spiel, sag ich dir, das ist so dynamisch, da musst du topfit sein! Der Mann ist ein Pitbull! Er hat die Beine dazu. Pass auf, mein Lieber: Ich werde dir schön einige Bälle an die Cornerfahne hinausspielen. Du musst also bereit sein!»

Dann wollen die beiden herausfinden, welche bekannten Spieler gemeinsame Teamkollegen waren. Sie kommen auf: Blaise Matuidi (PSG), Jérémy Clément (Saint-Etienne) und Dimitri Payet (West Ham).

«Haben wir auch mal gegeneinander gespielt?», fragt Hoarau. «Bei Grenoble gegen PSG, denke ich», sagt Ravet. Doch er irrt. Gleichzeitig auf dem Feld standen die beiden nie.

Und nur einmal waren beide im Aufgebot, als ihre Klubs aufeinandertrafen. Das war bei Saint-Etienne gegen PSG (0:1 am 21.11.2012). Nur kam Ravet nicht zum Einsatz.

Heute stehen beide auf dem Platz. Und im gleichen Team. Erstmals.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 53713.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Februar 2016, 13:27 
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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Samstag 12. März 2016, 14:11 
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Der «Pitbull» aus Grenoble

Yoric Ravet ist zu YB gekommen, um den ersten Titel in seiner Karriere zu holen.

Wenn Yoric Ravet lossprintet, müssen sich die meisten Gegner warm anziehen. Der Franzose gehört zu den schnellsten Spielern auf den Schweizer Fussballplätzen. Bei den Young Boys mag ihm noch am ehesten Alexander Gerndt das Wasser reichen. «Je nach Tagesform wird es eng zwischen uns beiden», sagt der Schwede. Die Geschwindigkeit ist eine von Ravets grossen Stärken, der seit der Rückrunde die rechte Aussenbahn besetzt. Der Neuzuzug sorgt auf dieser Position für nicht weniger Wirbel als Renato Steffen, der Aargauer Irrwisch mit nicht zu unterschätzendem Provokationspotenzial, welcher nun beim FC Basel unter Vertrag steht.

Was der 26-Jährige besser kann als sein Vorgänger: stehende Bälle schlagen. Im letzten Heimspiel gegen Luzern sorgten seine Eckbälle regelmässig für Panik in der Gästeabwehr. Wie viele andere Berufskollegen will auch Ravet die eigene Leistung relativiert haben. Es sei Teil seines Jobs, scharf und präzise zu flanken und selber in den Abschluss zu gehen. Dass er selber noch nicht getroffen hat für YB, beunruhigt den Offensivspieler (vorerst) nicht. Die Form stimme, wenn er weiter gut trainiere und hart arbeite, werde er früher oder später belohnt, ist er überzeugt.

Schneller Karriereknick

Als Yoric Ravet 19, 20 war, dachte er nicht im Traum daran, einmal in der Schweiz sein Geld zu verdienen. Er hatte bei Grenoble Foot 38, bei der er sämtliche Juniorenstufen durchlaufen hatte, den Sprung in die erste Mannschaft geschafft und nebenbei drei Länderspiele mit Frankreichs U-20-Nationalmannschaft absolviert. Im Winter 2011, wenige Monate vor der Insolvenz des Clubs, wurde der talentierte Aussenläufer zu AS St. Etienne transferiert. Anders als Aubameyang und Dimitri Payet (Marseille, West Ham), die damals bei den «Stéphanois» zum grossen Karrieresprung ansetzten, fand sich Ravet bald auf der Tribüne «parkiert» und zog deshalb nach etwas mehr als einem Jahr in die Niederungen der Ligue 2. Bei CO Angers durfte der Stürmer zwar spielen, wurde dennoch nicht wirklich glücklich. «Die harte und defensiv geprägte Spielweise in der Ligue 2 entspricht nicht meinem Naturell», erzählt er.

Sein Glück war, dass sich im August 2013 in der Super League ein Türchen auftat. Lausannes französischer Trainer Laurent Roussey machte sich für die Verpflichtung seines damals 23-jährigen Landsmannes stark.

Aubameyang und Kallström

Der Rest ist schnell erzählt: Ravet findet sich in der neuen Umgebung rasch zurecht. Er schiesst für den späteren Absteiger neun Tore und fungiert zehnmal als Passgeber. Als Belohnung winkt im Sommer 2014 ein deutlich besser dotierter Dreijahresvertrag beim Grasshopper Club, wo er seine Offensiv-Qualitäten bestätigen kann (63 Spiele/18 Tore/15 Assists).

Bei den Stadtzürchern profitieren Ravet und Co. von der magistralen Arbeit, die Spielmacher Kim Kallström verrichtet. Die Frage, ob der 125-fache schwedische Internationale sein bester Mitspieler war, bringt ihn kurz ins Grübeln. Das verwundert nicht weiter, denn bei St.Etienne hiess einer der Teamkollegen ­Pierre-Emerick Aubameyang, der nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund zu einem der weltbesten und begehrtesten Stürmer aufgestiegen ist.

Diese Woche kursierten Gerüchte, Real Madrid sei bereit, für den Gabuner 100 Millionen Euro zu bezahlen. Ravet ist die Geschichte auch zu Ohren gekommen. Ob etwas dran sei, könne er nicht beurteilen. Was er hingegen weiss: «Pierre hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht.»

Der temporäre Küchenchef

Nach seinem Transfer von GC zu YB braucht Ravet nicht lange, um sich zurechtzufinden. Er sei auf eine Gruppe getroffen, die ihn mit offenen Armen empfangen habe, berichtet er. Dass über ein Drittel der YB-Spieler frankophoner Zunge ist, erleichtert die Integration. Ravets bester «Copain» ist Guillaume Hoarau, der immer wieder mal für ein Spässchen zu haben ist. Vor dem Rückrundenstart bezeichnete er Ravet wegen seines dynamischen und kampfbetonten Spiels als «Pitbull».

Abseits des Fussballplatzes ist der Pitbull ein ruhiger Typ, der sich über Mittag am liebsten in seine Wohnung in Ostermundigen zurückzieht und sich ein Schläfchen gönnt. Den Haushalt besorgt er bis zur Ankunft seiner Freundin selber. Das wird im Sommer der Fall sein, wenn sich die beiden in der Kirche das Jawort gegeben haben. Dann wird Ravet sofort die Küche räumen, denn seine baldige Ehefrau koche «viel, viel besser» als er.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/22858712

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. März 2016, 21:27 
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Nicht ob, sondern wann

Yoric Ravet traf beim 3:2 von YB in St. Gallen doppelt. Seine ersten Tore für die Young Boys hatte er schon länger im Gespür.

Steve von Bergen scherzt: «Wir sind momentan Spezialisten für spannende Schlussphasen.» Sein Trainer Adi Hütter würde um die letzten fünf Minuten der Partie gegen den FC St. Gallen gerne «den Mantel des Schweigens» hüllen. Spannend wurde es noch mal, weil innert dreier Minuten aus einem komfortablen 3:0 für die Young Boys ein 3:2 wurde. «Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon etwas gezittert», gibt der YB-Trainer zu. «Ich war dann froh, als Schiedsrichter Drachta das Spiel abgepfiffen hat.» Ganz anders die Gemütslage bei FSG-Trainer Joe Zinnbauer: «Bis auf die letzten fünf Minuten hätten wir ewig spielen können und trotzdem kein Tor erzielt.» So setzte Danijel Aleksic in der 62. Minute einen Foulpenalty an den Pfosten, nachdem er sich mit Teamkollege Edgar Salli um dessen Ausführung gestritten hatte. «Edgar wollte auch ein Tor schiessen», erklärt Zinnbauer lapidar, «wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.» In diesem Fall war das YB.

Erheblich beteiligt an dem Erfolgserlebnis in St. Gallen war Yoric Ravet. «Aus einem guten Kollektiv war er der Wegbereiter für den Sieg», lobt Adi Hütter dessen Leistung, «es freut mich für ihn und die Mannschaft, dass ihm die zwei Tore gelungen sind.» Nachdem Ravet gegen den FC Luzern mit drei Assists geglänzt und gegen Sion einen Torerfolg nur knapp verpasst hatte, gelangen ihm nun die ersten Ernstkampftore im YB-Dress. Es sei gut, dass sich der Knoten gelöst habe, «mit jedem Match hatte ich mehr Gelegenheiten. Ich spürte, dass das Tor kommen würde, ich wusste bloss nicht, wann. Gestern Abend war es dann so weit», freut sich der Franzose, der fortwährend für Gefahr im St. Galler Strafraum sorgte.

Negative und positive Serien

Damit schoss Ravet die Young Boys aus einer Negativserie. Am Samstag war es genau fünf Jahre und sechs Tage her, dass YB in St. Gallen das letzte Mal gewinnen konnte. Damals entschieden Tore von Bienvenu und Mayuka die Partie zugunsten der Gäste. In der folgenden Saison 2011/12 kam es zu keinen Duellen, weil St. Gallen abgestiegen war. Nach dem Wiederaufstieg der Espen verlor der BSC in der AFG Arena zweimal und teilte sich viermal die Punkte mit dem Heimteam. Auch die Begegnung in der Vorrunde endete 1:1. Er habe von dieser Durststrecke gehört, sagt von Bergen: «Es ist sehr gut, dass diese Serie zu Ende ist.» Weniger Bedeutung hatte sie für Ravet selbst. «In der Vorrunde habe ich mit GC hier gewonnen, also…»

Das Ende der einen Serie bedeutet gleichzeitig die Fortsetzung einer anderen: YB ist in diesem Jahr noch ungeschlagen und hat nun fünf Siege aneinandergereiht. In der Meisterschaft gelang das zuletzt 2014. Unter Uli Forte gewannen die Berner damals die letzten fünf Meisterschaftsspiele des Jahres (und feierten in dieser Zeit zwei Europa-League-Vollerfolge). Fortes Amt übernahm im letzten Herbst bekanntlich Adi Hütter. Die ersten vier Meisterschaftspartien nach seinem Einstand konnte die stark aufspielende Mannschaft für sich entscheiden, hinzu kam ein Sieg im Cup gegen Chiasso. Den Hunger, den Hütter nach dieser Serie der Zufriedenheit weichen sah, hat er am Samstag bei seiner Mannschaft wieder gespürt. «Ich bin sehr stolz.» Nach der Siegesserie Ende 2014 blieb YB in der Rückrunde übrigens acht weitere Super-League-Runden ungeschlagen. Erst am 11. April 2015 wurden die Young Boys wieder bezwungen. Auswärts, in St. Gallen.

Zwei Wochen Pause

Hütters Serie im Herbst fand ihr Ende nach der Länderspielpause. Aktuell steht wieder eine solche an. «Wir können uns jetzt etwas erholen», so Ravet. Das gilt auch für von Bergen, der nach seiner langen Verletzung kein Aufgebot für die Nationalmannschaft erhielt. «Petkovic hat mir eine SMS geschrieben. Klar bin ich enttäuscht, aber ich respektiere die Entscheidung», sagt der YB-Captain, der sich mit guten Leistungen wieder aufdrängen will.

Damit bietet sich YB erst am 3. April die Gelegenheit, die Ungeschlagenheit im laufenden Jahr zu bewahren. «Wir wollen unsere positive Serie fortsetzen. Wir sind super zufrieden mit der Leistung in St. Gallen und müssen jetzt so weitermachen», fordert Ravet und spricht damit auch für seinen Trainer. Einfach wird das nicht: Nach der zweiwöchigen Pause wartet auf den Zweitplatzierten der FC Basel.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ni ... y/17406970

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Samstag 30. April 2016, 13:20 
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Bern statt Manchester

Heute Samstag (17.45 Uhr) spielt YB gegen GC um Platz 2. Für den Ex-Grasshopper Yoric Ravet ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

Die Sonne erhellt das Stade de Suisse an diesem Freitag mal wieder. Yoric Ravet freut das: «Das Wetter war in letzter Zeit ja ganz komisch hier», sagt er. Auf dem Fussballplatz scheinen ihn die Wetterkapriolen der vergangenen Tage hingegen nicht zu kümmern. Auch bei Schneeregen wie zuletzt beim 3:0-Sieg gegen den FCZ weiss der Franzose das Publikum zu entzücken. Brillieren will er auch am Samstagabend gegen seinen Ex-Klub GC.

Ravet ist in Bern angekommen. «Es gefällt mir bei YB», sagt er. Dies sei das Wichtigste, aber auch sonst habe er sich hier gut eingelebt. Eine kurze Anpassungszeit brauchte er aber schon. In den ersten beiden Spielen gegen GC und Vaduz konnte der Winter­zuzug noch nicht ganz an seine sonst starken Saisonleistungen anknüpfen. Allerdings präsentierte sich YB damals generell noch nicht in der vorzüglichen Form der letzten Spiele.

Jetzt, wo Ravet, Sulejmani und Konsorten fast nach Belieben wirbeln, spricht in Bern auch fast niemand mehr von Renato Steffen. Ravet, vom Spielertyp seinem Vorgänger Steffen nicht unähnlich, ersetzt den Aargauer mittlerweile adäquat. In den letzten zehn Spielen, von denen YB neun gewann, steuerte er 4 Tore und 7 Assists bei. Damit rangiert der 26-Jährige in der internen Skorerliste der Rückrunde hinter seinem Landsmann Guillaume Hoarau auf dem zweiten Platz.

Über die gesamte Saison betrachtet, ist Ravet gar der zweitbeste Skorer der Liga (12 Tore, 14 Assists). Einzig sein ehemaliger Teamkollege und heutiger Gegner Munas Dabbur steht ihm in diesem Ranking noch vor der Sonne. Steffen zum Beispiel fehlen 9 Skorerpunkte auf seinen Nachfolger bei YB.

Auch schwierige Zeiten

So gut wie in der Super League lief es dem Franzosen nicht immer. In Échirolles bei Grenoble aufgewachsen, schlug Ravet früh den Weg zum Fussballprofi ein. «Es gab immer wieder Rückschläge», sagt er heute. Nach seinem Wechsel von Grenoble zu St.-Etienne 2011 spielte Ravet fast nie und wurde in die Ligue 2 zu Angers ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr machte ihm sein Trainer klar, dass er auch in Zukunft nicht auf ihn setzen werde. Der Wechsel nach Lausanne 2013 sei für ihn deshalb kein Rückschritt gewesen. «Mit 23 Jahren war ich in einem Alter, in dem ich regelmässig spielen musste, auch wenn ich in der Schweiz weniger im medialen Fokus stehe als in Frankreich», sagt Ravet.

Interesse bei den französischen Medien erweckte die Nummer 10 der Young Boys bei seinem Aufgebot für die U-20-Auswahl Frankreichs. Dreimal wurde Ravet dort 2009 eingesetzt, stand mit Spielern wie Morgan Schneiderlin (Manchester United) oder Lamine Koné (Sunderland) auf dem Platz.

Willkommene Ruhe

Das Nationalteam ist für Ravet kein wirklich realistisches Ziel mehr. Aber als Spieler hat er sich rehabilitiert. Dass dies nun in Bern ist und nicht in Manchester oder Paris, kommt ihm nicht ungelegen. Ravet ist ein ruhiger Typ. Abstand ist ihm wichtig. Während seiner Zeit in Lausanne wohnte er im Waadtländer Dorf Orbe, nun in Ostermundigen. « Es hilft mir bei der Vorbereitung, wenn ich etwas abseits wohne», sagt er. «So kann ich mich auch mit anderen Dingen geistig auseinandersetzen.»

Die sportlichen Gedanken beschränken sich bei Ravet vorerst auf YB. «Kurzfristig wollen wir uns den 2. Platz sichern», sagt er wie fast alle YB-Exponenten. Höher steckt er die mittelfristigen Ziele: «Es ist Fakt, dass YB lange keinen Titel mehr gewonnen hat. Es wäre schön, mal wieder einen solchen Erfolg feiern zu können. Auch für die Fans, die schon lange darauf warten.» Siegen die Berner heute gegen GC, ist ihnen diese Saison immerhin der 2. Platz fast sicher. «Ich werde meinen alten Kollegen keine Geschenke machen», sagt Ravet, für den sich der Wechsel in die Schweiz ausbezahlt hat. So gesehen blickt er wieder der Sonne entgegen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26240864

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Montag 2. Mai 2016, 16:29 
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Ravet tut den Grasshoppers weh

Yoric Ravet spielt wie vor der Winterpause. Er schiesst Tore und bedient seine Kollegen mit gekonnten Zuspielen. Am Samstag gewann er mit den Young Boys gegen seinen früheren Verein GC.

Er spricht so, wie er spielt. Schnörkellos, direkt, wuchtig. Und salopp, mit diesem grummelnden Unterton, den Franzosen richtig treffen. Fragte man Yoric Ravet am vergangenen Samstag, wie es ihm bloss in den Sinn gekommen sei, den Ball auf diese Weise im GC-Tor zu versenken, dann sagte er achselzuckend: «Bon, il faut tirer.» Schiessen muss man halt.

Aber das Verb «schiessen» greift zu kurz für diese Kombination aus Präzision, Koordination und Intuition. Aus der Drehung, ein Heber, ins weite Eck. So fiel das 1:0 der Young Boys zum 2:1-Sieg im Letzigrund. Es war ein Match, in dem GC spielerisch besser war, mehr Chancen hatte, dominierte. Aber keinen Ravet hatte. Oder: nicht mehr hatte.

In der Vorrunde hatten ihn die Grasshoppers noch. Und der 26-Jährige war Teil einer explosiven Offensive mit Munas Dabbur und Caio. Ravet bediente seine Kollegen – siebenmal. Und er erledigte das Toreschiessen selber – achtmal. Ein Beispiel eines Matchs aus der Vorrunde gegen die Young Boys: 3:2-Sieg von GC, Ravet glänzt mit einem Tor und einem Assist. GC überwinterte auch dank ihm im zweiten Rang.

Aber Ravet hatte auch Lust, noch etwas anderes zu sehen, und GC besass nicht so viel Bankreserven, dass es ein Angebot von geschätzten 1,4 Millionen Franken hätte ausschlagen können. Also wechselte Ravet in der Winterpause von Zürich nach Bern. Für ihn blieb vieles gleich: Wieder war er Teil eines explosiven Ensembles, diesmal mit Alexander Gerndt und Guillaume Hoarau. Er bediente seine neuen Kollegen – siebenmal. Er schoss selber Tore – fünfmal. Sein Trainer Adi Hütter lobte am Samstag Ravets Instinkt. «Er hat immer etwas Extravagantes im Kopf, das gefällt mir.» Es ist schon fast brutal, wie sich dieser Transfer in der Tabelle niederschlägt. GC von Rang 2 auf Rang 3. YB von Rang 3 auf Rang 2. «Er tut GC weh – und uns hilft er weiter», sagte Hütter. Er lächelte, während sein Gegenüber Pierluigi Tami gedankenversunken in den Raum schaute und sich vielleicht ausmalte, wie die Rückrunde mit Ravet verlaufen wäre. Ravet, das Zünglein an der Waage, zuckte mit den Achseln. «Mein Ziel war es, mit YB den 2. Rang zu erreichen. Voilà, c'est bien.»


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