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 Betreff des Beitrags: Re: (39) Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. April 2019, 00:24 
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Der FC Thun Verteidiger im Interview

Sven Joss: "Jeder Fussballprofi hatte ein wenig Glück, dass er Profi geworden ist"

Der Verteidiger des FC Thun spricht im clubinternen Format über seine verborgenen Talente, Glück, Biographien und vieles mehr.

Der 24-Jährige kommt von der Juniorenabteilung des BSC Young Boys. Er wurde 2015 zum ersten Mal an den FC Thun ausgeliehen, kehrte nach einem Jahr zurück in die Hauptstadt und wurde eineinhalb Jahre später fix von den Berner Oberländer übernommen.


https://sport.ch/superleague/312824/sve ... worden-ist

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 Betreff des Beitrags: Re: (39) Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2019, 10:49 
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Ein Konolfinger im Schweizer Cupfinal

Fussball: Sven Joss ist 24-jährig und Fussballprofi beim Superligisten Thun. Der Konolfinger steht vor dem bedeutendsten Spiel seiner Karriere. Im Cupfinal trifft er auf den FC Basel.

1955 stand der Fussballclub Thun zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie im Endspiel des Schweizer Cups. 64 Jahre liegen zwischen der 1:3-Niederlage gegen Chaux-de-Fonds und der zweiten Finalteilnahme. Im diesjährigen Helvetia Schweizer Cup schalten die Berner Oberländer Veyrier, Moutier, Wil und Lugano aus. In der Swissporarena in Luzern findet am 23. April der Halbfinal statt. 39 Minuten sind absolviert. Thun-Trainer Marc Schneider steht mit finsterer Miene an der Seitenlinie. Sein Aussenverteidiger Sven Joss kann nicht mehr weitermachen. Dennis Salanovic ersetzt den 24-Jährigen. Von der Bank aus sieht Joss, wie Roy Gelmi in der 80. Minute die Thuner nach einem wilden Durcheinander im FCL-Strafraum und einer Slapstick-Einlage von Torhüter David Zibung in den Final schiesst.

Plan B

Seit Kindesbeinen hat Sven Joss nur eines im Kopf: Fussball. Logisch, dass die Eltern – Marcel und Janine – ihren Sohn beim ortsansässigen Fussballverein, dem FC Konolfingen, anmelden. Ungeachtet der schmächtig wirkenden Körperstatur bleibt Joss’ Talent nicht unentdeckt. «Im Alter von elf Jahren bin ich zu der Juniorenabteilung des BSC Young Boys gewechselt», verrät der Emmentaler. Nebst dem vereinnahmenden Leistungssport bewältigt er eine Berufslehre als Landschaftsgärtner. Eine Art Plan B, doch sein Weg zum Profifussballer scheint vorgezeichnet.

Über Einsätze in den Auswahlteams der U18- und U21-Junioren klopft er vor der Spielzeit 2015/16 an die Türe der ersten Mannschaft. Das Problem: mächtig Konkurrenz auf der Position des Rechtsverteidigers. Der gebürtige Langnauer Florent Hadergjonaj und Routinier Scott Sutter stehen Joss vor der Sonne. Um Spielpraxis auf höchstem Niveau zu sammeln, verleihen die Young Boys den Aussenverteidiger für ein Jahr an den FC Thun. Die Leihe beginnt wenig verheissungsvoll. Unter dem damaligen Trainer Ciriaco Sforza wird Joss vorwiegend bei der U21 eingesetzt.

Die Feuertaufe

Es ist der 18. September 2015. Thun hat einen miserablen Saisonstart hingelegt, fünf der bis dato acht Meisterschaftspartien verloren und ist vor dem Cupspiel in Lausanne gehörig unter Druck. Auf der Pontaise schickt Sforza den 21-jährigen Debütanten auf das Feld. Die Thuner siegen 1:0 (0:0) und Sven Joss absolviert die vollen 90 Minuten als Rechtsverteidiger. Dann geht alles ganz schnell. Vier Tage später erlebt der Emmentaler in der Super League seine endgültige Feuertaufe. Zwar verlieren die Oberländer gegen St. Gallen 0:1, doch fortan gehört der Emmentaler zum Stammpersonal. Und auch nach Sforzas Entlassung gerät er unter dessen Nachfolger, Jeff Saibene, nicht aufs Abstellgleis. In seiner ersten Profisaison kommt er auf 25 Einsätze in der höchsten Schweizer Liga. Joss steuert ein Tor und vier Assists zum sechsten Schlussrang der Thuner bei.

Zurück in der Hauptstadt

Die Young Boys und der FC Thun verlängern Joss’ Leihvertrag Anfang Sommer 2016 um ein Jahr. Eigentlich schien die Sache beschlossen, aber Hadergjonajs plötzlicher Abgang zu Ingolstadt in die Bundesliga bewegt die Hauptstädter zum Umdenken. Sie holen Joss mit sofortiger Wirkung zurück. Dieser muss nach der Rückkehr zu den Young Boys aufgrund einer Verletzung an der Schulter wochenlang pausieren. Endlich ist diese auskuriert, doch der Konolfinger kommt in der Hierarchie von Adi Hütter nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

In den folgenden anderthalb Jahren pendelt Sven Joss zwischen Bank und Startelf hin und her. Wenngleich die Berner auf dem besten Weg sind, erstmals seit der Saison 1985/86 wieder Meister zu werden, fasst er einen Beschluss. Am 4. Januar 2018 vermelden die Stadtberner, dass Sven Joss einen Mehrjahresvertrag beim FC Thun unterzeichnet.

Das Seuchenjahr

Der Wechsel scheint sich auszuzahlen. Beim Rückrundenauftakt gegen den FC Zürich setzt Coach Marc Schneider auf die Dienste von Joss. Wieder regelmässig in der Super League spielen? Fortuna hat andere Pläne. Eine Blessur bremst den Aufwärtstrend jäh und läutet das Seuchenjahr 2018 ein. Im ganzen Kalenderjahr steht der YB-Rückkehrer nur gerade 432 Minuten auf dem Rasen. Die Erlösung folgt im November. Er steigt, wieder beschwerdefrei, ins Mannschaftstraining ein und kann die komplette Vorbereitung mitmachen. Die schwierigen Monate, die fussballlose Zeit – sie gehören jetzt der Vergangenheit an.


«Es wird das grösste Spiel meiner bisherigen Laufbahn sein»

Sven Joss, fast die ganze Vorrunde haben Sie verpasst. Nach der Winterpause sind Sie zum Stammspieler mutiert. Wie geht das?

Ich bin seit November wieder voll im Training. Der Plan war, im Januar bei 100 Prozent zu sein. Dass ich gleich so viele Einsatzminuten erhalte, war aber auch für mich überraschend und zeugt von Wertschätzung.

Als einziges Team der Super League ist der FC Thun im Winter in der Schweiz geblieben.

Genau, aber mir persönlich gefällt das. Oft weisst du nicht, was dich in Bezug auf das Essen oder den Schlaf im Ausland erwartet. Zudem kann innerhalb von zehn Tagen auch ein kleiner Lagerkoller einkehren.

Offensichtlich hält Marc Schneider viel von Ihnen. Was für ein Typ Trainer ist Schneider?

Ich schätze seine Fachkompetenz und Nähe zu den Spielern. Als recht junger Trainer denkt er nach wie vor wie ein aktiver Spieler.


Die Super League befindet sich in der heissen Phase und am Sonntag steigt der Cupfinal gegen Basel. Wie managt der FC Thun einen solchen Spagat?

Es ist aktuell keine einfache Situation. Das Selbstvertrauen hat unter den elf sieglosen Spielen gelitten und im Umfeld reden alle bloss über den Cupfinal. Innerhalb der Mannschaft ist der Final noch gar nicht zur Sprache gekommen. Wir konzentrieren uns vorerst voll und ganz auf die Aufgaben in der Meisterschaft.

Dennoch sei die Frage erlaubt: Basel hat 2019 wieder in die Spur gefunden, was spricht eigentlich für Thun?

Es ist ein Finale, da kann alles passieren. Und der Spielort Bern sowie der Kunstrasen im Wankdorf-Stadion sind mit Sicherheit kein Nachteil für uns.

Ihr erstes Endspiel, eine extrem spannende Erfahrung, oder?

Klar, es wird das grösste Spiel meiner bisherigen Laufbahn sein, aber ich liege jetzt nicht die ganze Nacht wach vor lauter Nervosität.

In einem Interview beschreiben Sie ihr Wesen als ruhig, besonnen und eher introvertiert.

Der ganz grosse Lautsprecher war und bin ich noch nie gewesen, aber ich versuche den jüngeren Spielern, so gut es geht, zu helfen. Als 24-Jähriger erwartet das Trainerteam von mir, dass ich Verantwortung übernehme.


Der ältere Bruder Mike spielt in der fünfthöchsten Schweizer Liga – der Papa ist bald Trainer in Konolfingen. Eine fussballbegeisterte Familie.

(lacht) Ab und zu bin ich ganz froh, wenn sich die Gespräche nicht immer um mich, sondern um den FC Konolfingen drehen.


Der Vertrag in Thun läuft bis zum 30. Juni 2020 – mit Option für ein weiteres Jahr. Wie sehen die Zukunftspläne aus?

Langfristige Pläne sind in diesem Geschäft unmöglich. Ich bin gegenwärtig glücklich in Thun und für mich stimmt das Gesamtpaket.


https://www.wochen-zeitung.ch/Details/e ... r-cupfinal

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