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 Betreff des Beitrags: (39) Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. Oktober 2015, 20:28 
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Sven Joss


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Position: Verteidigung

Rückennummer: 39

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 18. Juli 1994

Grösse (cm): 179

Gewicht (kg): 68

Hobbies: ?

bei YB seit: 2012

vorherige Clubs: Konolfingen, YB 2, FC Thun


Statistiken:
http://www.transfermarkt.ch/sven-joss/p ... ler/203115
http://www.football-lineups.com/footballer/103198/


Facebook:
https://www.facebook.com/sven.joss

Twitter:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. Oktober 2015, 20:30 
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28.10.2015

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Zitat:
Dankbar für die Ohrfeige

Sven Joss sprang beim FC Thun für zwei verletzte Kollegen in die Bresche. Heute Mittwoch (19.30 Uhr) gastiert die YB-Leihgabe mit den Oberländern anlässlich des Cupachtelfinals bei den Amateuren von Wettswil-Bonstetten.

An und für sich hätte er seine Sachen packen und gehen müssen. Nicht dass sich Sven Joss mit dem FC Thun zerstritten hätte, aber eine Ohrfeige wars in gewisser Weise schon, die er im Spätsommer erhielt. Vor der Saison war der 21-Jährige von der zweiten Mannschaft der Young Boys ins Oberland gewechselt, vorgesehen als Back-up Stefan Glarners auf der rechten Abwehrseite. So weit, so gut.

Im dritten Spiel brach sich Glarner den Fuss. Die Chance für Joss? Mitnichten. Schnurstracks holten die Thuner aus Biel Kevin Bigler zurück; YB-Leihgabe Joss wurde nicht zugetraut, in die Bresche zu springen. «In physischer Hinsicht hatte er Rückstand, sein Selbstvertrauen war zu gering», erzählt Sportchef Andres Gerber, ergänzend: «Ich bin ehrlich, wir wollten kein Risiko eingehen.»

Der Sportchef täuschte sich

Mitte August in Basel lag Bigler mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen – auch er sollte wochenlang ausfallen. Die Folge war ein weiterer Dämpfer für Joss, kurzerhand wurden Flügel Nelson Ferreira sowie Linksverteidiger Enrico Schirinzi umfunktioniert. Diese Entscheide hätten sehr geschmerzt, sagt Joss, «ich war zwar nicht in Bestform, das Ganze gab mir aber schon zu denken».

Mitte September im Cup-Zweitrundenspiel in Lausanne indes wurde er mir nichts, dir nichts ins kalte Wasser geworfen, vermochte zu überzeugen. Seither hat das Leichtgewicht (68kg) sämtliche sechs Partien von Beginn an absolviert. Abgesehen vom sonntäglichen Vergleich mit Lugano, lief es Joss gut. Die ansprechenden Noten, welche er für die Auftritte erhielt, habe er registriert, «für die Moral waren sie wichtig».

Durchaus überrascht von Joss’ soliden Auftritten ist Gerber. «Im Nachhinein ist man immer schlauer. Wir hätten früher auf ihn setzen sollen.» Der Sportchef lobt die unspektakuläre, schnörkel- und weitgehend fehlerlose Spielweise des Aussenverteidigers. «Er weiss, was er kann, und überschätzt sich nicht.» Joss ist ein ruhiger, eher introvertierter, bescheidener Typ. «Ich habe noch nichts erreicht. In körperlicher Hinsicht muss ich zulegen und defensiv stabiler werden.»

«Mich kennt niemand»

Auf einmal also ist Sven Joss ein Super-League-Profi, quasi aus dem Nichts ist der Konolfinger aufgestiegen, «mich kennt ja eigentlich niemand». Verändert habe sich bei ihm deswegen kaum etwas, «vielleicht wäre der Rummel grösser, würde ich bei YB spielen». Noch vor wenigen Monaten verteidigte der gelernte Gärtner für den YB-Nachwuchs in der 1. Liga Classic.

Mit einem Team aus der vierthöchsten Spielklasse duelliert sich der FC Thun heute Mittwoch (19.30Uhr, live auf www.cupplay.ch) im Achtelfinal des Schweizer Cups, dank viel Losglück gastiert die wieder erstarkte Equipe Jeff Saibenes bei den Amateuren von Wettswil-Bonstetten.

Sportchef Gerber spricht von «einer Pflichtaufgabe», Joss seinerseits erwähnt die Unberechenbarkeit solcher Gastspiele. «Der Niveauunterschied ist gross, das habe ich selbst erfahren müssen. Aber Teams aus der 1. Liga spielen mit riesiger Leidenschaft, damit lässt sich vieles kompensieren.» Vor drei Jahren gastierten die Young Boys im Cup bei den Ostschweizern, siegten in der zweiten Runde problemlos 5:1.

Ob Sven Joss mittun kann, ist ungewiss. Stefan Glarner hat seine Blessur auskuriert und mit den Junioren bereits Spielpraxis gesammelt – er könnte sein Comeback geben. Spätestens in der Rückrunde wird Kevin Bigler Ansprüche stellen. Bis zum kommenden Sommer ist Joss an Thun ausgeliehen, «er hat Eigenwerbung betrieben», sagt Andres Gerber.

Der Spieler macht sich nicht viele Gedanken, sagt bloss, er wolle seinen Platz sicher nicht kampflos hergeben. «Die Rückschläge zu Saisonbeginn haben mich stärker gemacht. Ich muss fast dankbar dafür sein, ist nicht alles von alleine gegangen.» So schnell packt er seine Sachen nicht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29945951

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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 17:47 
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20.02.2016

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Das YB-Talent trifft auf den Nachfolger

Die beiden talentierten Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj und Sven Joss gehören den Young Boys – und könnten bald weiterziehen. Der YB-Spieler ins Ausland, der Thuner Akteur zurück ins Stade de Suisse.

Das Handy von Florent Hader­gjonaj spielte Ende Januar verrückt, nachdem bekannt geworden war, dass der grosse SSC Neapel ein Angebot für ihn abgegeben habe. «Ich erhielt jede Menge Anrufe und SMS», sagt der YB-Verteidiger, «alle gratulierten mir und waren stolz auf mich.» Hadergjonaj wechselte nicht zu Napoli, weil die Young Boys entschieden, ihr Talent nicht frei­zugeben. «Sportchef Fredy Bickel meinte, das würde zu früh kommen», sagt Hadergjonaj. «Für mich passte das. Ich bin ja noch jung.»

Geringer Körperfettanteil

Napoli, der einstige Weltklub mit Superstar Diego Maradona, also muss ein bisschen warten, Florent Hadergjonaj hat noch einiges zu erledigen in Bern. Beim Umziehen für den Fototermin ist der schlanke Körper des Dauerläufers auf der rechten Aussenbahn zu sehen, sechs bis sieben Prozent nur beträgt der Körperfettanteil bei «Flo», wie ihn alle nennen. «Klar ist es ein Ziel von mir, einmal in einer grossen Liga zu spielen», sagt der 21-Jährige. «Napoli wurde letzte Saison in der Europa League, als wir gegeneinander spielten, auf mich aufmerksam.» Vielleicht sei es aber sogar besser, habe der Wechsel noch nicht geklappt. «Im Winter in ein Team zu kommen, ist immer viel schwieriger», sagt Hadergjonaj, «zudem ist Napoli ein absolutes Spitzenteam mit vielen starken Spielern.»

Bei den Young Boys ist der Blondschopf gesetzt, er hat Routinier Scott Sutter längst verdrängt. Zuletzt, beim 1:1 in Vaduz, fehlte Hadergjonaj für einmal. Er war gesperrt und musste den schwachen Berner Auftritt zu Hause vor dem TV verfolgen. «Das war hart, weil man nicht helfen kann», sagt er. «Natürlich können und wollen wir besser spielen. Aber es ist in Vaduz stets kompliziert.» Es sei klar, dass YB konstanter und stärker agieren müsse. «Unser Ziel ist Rang 2», erklärt der Youngster. Und: «Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen werden.»

Beraten von Shaqiri

Florent Hadergjonaj ist auf der Überholspur unterwegs. Flankenstark und druckvoll agierte er schon immer, defensiv hat er Fortschritte gemacht. Sein Vertrag läuft bis 2018, aber allzu lange wird er kaum mehr in Bern bleiben. Seit einem Jahr wird er von Erdin Shaqiri, dem Bruder Xherdans, vertreten. «Vorher erledigte mein Vater die Beratung», sagt Hadergjonaj, «und jeden Tag meldeten sich zwei, drei Spielerberater, das war wirklich krass.»

Es ist natürlich kein Zufall, gehört der Rechtsverteidiger zu den Klienten von Erdin Shaqiri. Die gemeinsamen kosovarischen Wurzeln verbinden, Hadergjonaj ist ein ausgeprägter Familienmensch, der immer noch im Elternhaus in Langnau wohnt. Es gab zuletzt die Überlegung, mit Mitspieler Grégory Wüthrich eine WG zu bilden. «Aber zu Hause ist es für mich am besten. Nicht nur, weil Mutter so gut kocht.»

In der Freizeit trifft sich Hadergjonaj ab und zu wie zuletzt am Sonntag mit Xherdan Shaqiri und Breel Embolo, die ebenfalls von Erdin Shaqiri beraten werden. Man spricht dabei auch übers Nationalteam. Noch ist Hadergjonaj in der U-21-Auswahl engagiert, er ist dort Fixkraft und Führungsspieler, Ende März kommt es in Thun zu einem Schlüsselspiel in der EM-Qualifikation gegen England. Hadergjonaj aber ist nicht weit von der grossen Nationalmannschaft entfernt, in der Hierarchie stehen Stephan Lichtsteiner, Michael Lang und vielleicht Silvan Widmer vor ihm. «Lichtsteiner wird nicht mehr ewig dabei sein», sagt Hadergjonaj, «eventuell kommt es nach der EM zum einen oder anderen Wechsel im Nationalteam.»

Die Avancen von Albanien

Er selber hätte die Euro in Frankreich ebenfalls bestreiten können. Für Albanien, das in der Vorrunde auf die Schweiz trifft. «Der albanische Verband hat angefragt», sagt Hadergjonaj, «und das wäre sicher reizvoll. Aber ich möchte am liebsten für die Schweiz spielen, weil da die Chancen grösser sind, regelmässig an Turnieren dabei zu sein.» Und so wartet er einmal ab, wie sich die Dinge für ihn entwickeln.

Bei Albanien übrigens würde er vermutlich hinten links oder im Mittelfeld spielen. Rechtsverteidiger ist dort einer, der «richtig stark» sei, wie Hadergjonaj sagt. Der Mann heisst Elseid Hysaj, hat wie Hadergjonaj Jahrgang 1994, besitzt einen Marktwert von über 10 Millionen Franken – und spielt bei Napoli.

Etabliert als Stammkraft

Nun zu Hadergjonais Jahrgangskollege Sven Joss: Der nordische Name Sven bedeutet nicht anderes als «junger Mann». Sven Joss, Rechtsverteidiger beim FC Thun, ist passenderweise ein solcher. Erst 21-jährig, gehört die YB-Leihgabe beim derzeit kaum verletzungsgeschwächten FC Thun mittlerweile zum Stamm. «Dass ich zum Spielen komme, ist für mich das Wichtigste», sagt er.

Einsatzminuten sammelte Joss in letzter Zeit viel. Quasi während Ciriaco Sforzas letzten Atemzügen als Thun-Coach im Oberland schaffte er den Sprung ins Team. Unter Jeff Saibene, der im Oktober übernahm, ist der Jungspund gesetzt. Zurückblickend sei es schon ein ziemlicher Schritt gewesen in die Super League, gibt Joss zu. Insbesondere deshalb, weil er zuvor ja noch nie auf der grössten Schweizer Fussballbühne zum Einsatz gekommen war.

Der Konolfinger stiess im letzten Sommer direkt aus der Nachwuchsequipe der Young Boys zu Thun. Einige Zeit lang hatte er im YB-Nachwuchs gemeinsam mit Florent Hadergjonaj, seinem Berner Pendant, zusammengespielt. Nur schaffte dieser den Sprung in die Super League zwei Jahre früher.

Abseits des Rasens haben die Emmentaler mit Ausnahme des Jahrgangs nicht viel gemeinsam. «Wir verstehen uns sehr gut und fuhren früher immer gemeinsam im Zug ins Training», sagt Joss. Hadergjonaj, in Langnau wohnhaft und 13 Tage jünger, sei jedoch der viel extrovertiertere Typ als er – auch auf dem Platz. «Er ist einer, der bei jedem Gedränge zuvorderst anzutreffen ist; ich bin das Gegenteil.»

Ruhig und besonnen

Belegen muss Sven Joss dies nicht, man nimmt ihm diese Aussage sofort ab. Im Gespräch wirkt er freundlich, aber auch ein wenig schüchtern und eher introvertiert. Seine Wesensart sei im Fussball tendenziell eher eine Schwäche, findet Joss. «Ich musste und muss in diesem Bereich viel an mir arbeiten», sagt er.

«Aber ich merke, dass ich Fortschritte beim Kommunizieren mit den Teamkollegen mache.» Dass Joss seit Monaten den Vorzug gegenüber älteren, erfahrenen Spielern auf seiner Position erhält, spricht jedenfalls für ihn. Trainer Saibene gefällt das Auftreten des Abwehrspielers. Joss ist einer, der auf solide Arbeit setzt. Er ist kein sonderlich trickreicher Fussballer, aber ein zuverlässiger Teamspieler.

Bei YB, wo Joss einen Vertrag bis 2018 besitzt, nimmt man seine positive Entwicklung wohlwollend zur Kenntnis. Vor allem, weil Rechtsverteidiger Hadergjonaj bald in eine grosse Liga gehen dürfte. Mit den Young Boys mag sich Joss, ausgeliehen an Thun bis Ende Saison, derzeit jedoch nicht gross auseinandersetzen. «Wir werden im Sommer sehen, wo meine Zukunft liegt», sagt er. Gegenwärtig könne er nur sagen, dass es ihm in Thun sehr gefalle.

Drei Konolfinger im Team

Im Oberland geht es ruhig zu und her, das passt Joss. Ebenso die Tatsache, dass er mit Felix Hornung und Sandro Lauper zwei Mitspieler hat, die wie er in Konolfingen aufwuchsen. «Mit ihnen verstehe ich mich am besten», sagt Joss. Wie lange das Trio noch zusammen spielt, ist unklar. Mindestens Joss scheint das Rüstzeug für höhere Aufgaben zu haben.

Heute wird er seine Qualitäten im Stade de Suisse gegen seinen Stammklub demonstrieren können. Zuletzt gewannen die Thuner zweimal durch einen Treffer in der Nachspielzeit (2:1 in St. Gallen, 2:1 gegen Lugano) – und holten seit der Winterpause die maximale Ausbeute. Joss relativiert: «Es wird eine ganz schwierige Aufgabe gegen die Young Boys. Sie müssen unbedingt gewinnen.» Und sein Team könne sich auch nicht immer auf ein spätes Siegtor verlassen. Weise Worte eines jungen Mannes.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20370486

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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Mai 2016, 21:49 
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Leihweise im Berner Oberland

Sven Joss weiterhin bei Thun

Der an Thun ausgeliehene YB-Verteidiger Sven Joss wird auch die nächste Saison bei den Berner Oberländern bestreiten. YB hat die Möglichkeit, den bald 22-jährigen Berner in der Winterpause zurückzuholen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 16:22 
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Hadergjonaj zu Ingolstadt, Joss kehrt zurück

Der eine ehemalige YB-Junior geht, der andere spielt wieder für die Young Boys: Während Florent Hadergjonaj in die deutsche Bundesliga zum FC Ingolstadt 04 wechselt, beendet Sven Joss per sofort sein leihweises Gastspiel beim FC Thun und kehrt zu den Young Boys zurück.

Der 22-jährige Florent Hadergjonaj schaffte bei den Young Boys vor rund drei Jahren den Sprung vom U21-Team in die erste Mannschaft und etablierte sich als rechter Verteidiger mit Offensivdrang. Seit der Saison 2013/14 wurde er bei YB in 71 Meisterschaftsspielen eingesetzt; Hadergjonaj entwickelte sich auch in der Schweizer U21-Nationalmannschaft zu einem sicheren Wert. Am Montag hat er beim FC Ingolstadt einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben, wobei die Klubs über die Höhe der Ablöse Stillschweigen vereinbart haben.

Auch Sven Joss ging aus der Nachwuchsabteilung des BSC Young Boys hervor. Im Sommer 2015 wurde er leihweise an den FC Thun abgegeben und holte sich einen Stammplatz. Nun kehrt der 22-Jährige per sofort zu YB zurück; sein Vertrag läuft bis Sommer 2018. Im Derby vom Samstag musste Joss nach einem Zweikampf mit Florent Hadergjonaj ausgewechselt werden. Wie lange er mit seiner Schulterverletzung ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Wir bedanken uns herzlich bei Florent Hadergjonaj für die geleisteten Dienste und wünschen ihm beim FC Ingolstadt alles Gute. Gleichzeitig begrüssen wir Sven Joss wieder bei YB und wünschen ihm baldige Genesung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. August 2016, 14:38 
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Sanogo und Joss fallen aus

Die Muskel-Verletzung am rechten Oberschenkel, die sich Sékou Sanogo am Samstag im Derby gegen Thun zugezogen hat, erfordert eine sechs- bis achtwöchige Pause.

Sven Joss, der als Nachfolger von Florent Hadergjonaj von Thun zu YB zurückgekehrt ist, fällt mit einer Schulterverletzung rund sechs Wochen aus. Er hatte sich ebenfalls am Samstag, bei einem Zweikampf mit Hadergjonaj, verletzt.

Wir wünschen Sékou Sanogo und Sven Joss baldige Genesung!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. März 2017, 01:12 
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Vom Traum zum Ziel

Mit elf Jahren kam Sven Joss als Stürmer zu YB. Nun ist er der Nächste aus dem YB-Nachwuchs, der vor dem Durchbruch in der ersten Mannschaft steht – als Aussenverteidiger.

Ihm gehöre die Zukunft, sagte Adi Hütter vor kurzem über Sven Joss. Vor Joss und Mbabu lag in der Hierarchie der rechten Aussenverteidiger Scott Sutter. Dieser hat YB bekanntlich verlassen und die Karten für die jungen Abwehrspieler wurden neu gemischt. «Die neue Situation ist Fluch und Segen zugleich: Die Chance auf mehr Einsätze ist grösser, aber ich habe auch enorm viel von Scott Sutter lernen können. Das half mir extrem», Sven Joss, der sowohl hinten rechts als auch hinten links eingesetzt werden kann, wie zuletzt gegen Thun.

Joss gehört wie Mvogo, Bertone, Frey, Wüthrich und Hadergjonaj zum starken 94er-Jahrgang bei YB. Während seine Altersgenossen früh in der ersten Mannschaft spielten, musste er sich etwas länger gedulden. Er habe sich bereits Gedanken gemacht, dass es zu spät sein könnte, sagt Joss. Doch 2015/16 bekam auch er den Profivertrag. Aufgewachsen in Konolfingen – in der Umgebung lebt er noch heute –, hat seine Karriere beim lokalen FC angefangen. Dort war Joss nicht Verteidiger, er spielte im Sturm. Mit 11 Jahren kam er zu YB und wurde gleich im ersten Spiel mit der U-12-Mannschaft als Aussenverteidiger eingesetzt. Wieso, weiss Joss damals wie heute nicht, aber diese Position hat er behalten. Neben dem Fussball schloss er die Lehre zum Gärtner ab. «Ich wollte eine Lehre machen, aber es war eine strenge Zeit.»

Glück und Pech mit Hadergjonaj

Mit dem Profivertrag wurde Joss schliesslich zum FC Thun ausgeliehen. «Ich habe gewusst, dass ich nicht erste Wahl sein würde, aber es war nicht einfach für mich, als sie nach der Verletzung von Stefan Glarner noch Ersatz geholt haben», erzählt Joss von den Startschwierigkeiten im Oberland. Als er dann doch einmal gespielt habe, sei das wohl nicht so schlecht gewesen, meint er bescheiden. Der Lohn: Joss gehörte in der Folge zur Stammformation.

Im letzten Sommer lief der Leihvertrag aus. Eigentlich hätte Joss nach Bern zurückkehren sollen, doch er wollte länger in Thun bleiben, um zu Einsätzen zu kommen, solange Florent Hadergjonaj noch bei YB war. «Dann ging es schneller, als ich gedacht habe», sagt der 22-Jährige. Hadergjonaj wechselte zu Ingolstadt, Joss zurück zu YB. Und hatte vorerst Pech: Im letzten Spiel vor dieser Personalrochade verletzte er sich im Duell mit ebendiesem Hadergjonaj an der Schulter und fiel danach mehrere Wochen aus.

Bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft Ende November in Lausanne musste Joss nach 12 Minuten erneut verletzt ausgewechselt werden. Diesmal waren es die Bänder im Knie. In der Winterpause bedeutete dies: Reha statt Ferien. «Wenigstens war Wüthrich auch dabei. Wenn man nicht alleine ist, ist es nicht so schlimm.»

Der schnelle Aufstieg in die Startelf

Ersatz und zweimal nicht im Aufgebot, lautete die Bilanz des Verteidigers nach den ersten drei Spielen 2017. Dann kam die Auswärtspartie gegen GC. «Wenn du zuvor nicht im Aufgebot warst, bist du schon froh, wenn du wenigstens auf der Bank sitzt», erzählt Joss. Doch Adi Hütter hatte andere Pläne. «Die Begrüssung mit den Trainern war irgendwie anders als sonst, aber ich hätte trotzdem nicht erwartet, dass ich von Anfang an spielen würde.» 90 Minuten vor Spielbeginn erfuhr Joss die guten Neuigkeiten. Fehlerlos blieb er nicht, wusste dennoch zu gefallen, aber zeigte sich nach der Partie äusserst selbstkritisch.

«Ich kann mich ziemlich gut einschätzen», sagt Joss. Selbstkritisch, wie er ist, sieht er im Defensivverhalten noch Verbesserungspotenzial. Dafür müsse er körperlich zulegen, doch das Training im Kraftraum zeige nur bedingt Wirkung. Lieber als im Kraftraum steht ein Fussballer sowieso auf dem Platz. Auch neben dem Platz ist Fussball ein Thema beim 22-Jährigen. Nur über sich selbst spricht er nicht so gerne. Er wolle seine Spiele nicht mit der Familie analysieren, weil seine Nächsten seiner Leistung gegenüber zu unkritisch seien. Umso wichtiger ist es für ihn, diese selbst gut einschätzen zu können.

Bodenständig wie seine Aussagen sind auch seine Ziele: Joss will sich bei YB durchsetzen. Weiter denkt er noch nicht. «Früher habe ich davon geträumt bei YB zu spielen. Im Lauf der Zeit wurde aus diesem Traum immer mehr ein Ziel», erzählt Joss. Nach Sutters Abgang ist er auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Bereits in Lausanne dürfte er seine nächste Bewährungschance erhalten: Mbabu fehlt gesperrt.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/vo ... y/20103753

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 Betreff des Beitrags: Re: Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Montag 10. April 2017, 20:22 
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Sven Joss fällt für das Heimspiel gegen GC aus

Die Young Boys werden am Ostermontag beim Heimspiel gegen GC (Beginn 13:45 Uhr) auf Sven Joss verzichten müssen: Der Verteidiger hatte sich am Sonntag während des Spiels in Basel eine Adduktorenzerrung zugezogen und musste sich nach 55 Spielminuten auswechseln lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (39) Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 20:44 
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Sven Joss per sofort zum FC Thun

YB-Verteidiger Sven Joss wechselt per sofort zum FC Thun. Der Kontrakt des 24-Jährigen bei den Young Boys wäre im Sommer ausgelaufen. Nun hat Sven Joss bei den Thunern einen Mehrjahresvertrag unterschrieben. Joss hatte bereits die Saison 2015/16 leihweise bei den Thunern absolviert. In der laufenden Spielzeit wurde er bei YB in sechs Partien eingesetzt.

Der BSC Young Boys bedankt sich herzlich bei Sven Joss und wünscht ihm für die private und berufliche Zukunft alles Gute.


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 Betreff des Beitrags: Re: (39) Sven Joss
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 12:37 
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18.04.2018

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Der halbe Meisterspieler

Sven Joss hat die Vorrunde beim designierten Meister YB bestritten. Für ihn ist der Wechsel von der Tabellenspitze in die Abstiegszone nach Thun ein Aufstieg.

Irgendeinmal in den nächsten Tagen oder Wochen wird Sven Joss zu jenem Spieler werden, der YB mitten in der Meistersaison verlassen hat. Er wird zusehen müssen, wie seine ehemaligen Teamkollegen Historisches schaffen und Unvergessliches erleben, und dabei vielleicht denken: Ach, wie schön es doch wäre, mit dabei zu sein. Oder etwa nicht?

Joss ist in Konolfingen aufgewachsen, einen beträchtlichen Teil seines Fussballerlebens verbrachte er in Gelb-Schwarz, erst im Nachwuchs, später in der ersten Mannschaft. Er weiss einzuschätzen, was der erste Titelgewinn nach 31 Jahren für die Young Boys, Bern und die Region bedeuten würde. Und doch antwortet er auf die entsprechende Frage: «Es wäre es mir nicht wert gewesen, für diesen einen Moment ein weiteres Halbjahr auf der Bank oder Tribüne zu sitzen.»

Sechs Minuten stand Joss in der Vorrunde für YB in der Super League auf dem Platz. Wenn er spielen durfte, dann im Cup bei Unterklassigen und in der Europa League gegen den albanischen Aussenseiter Skënderbeu. Joss sah in Bern seine Entwicklung in Gefahr – noch schlimmer: Er verlor den Spass am Job. «Jetzt bin ich wieder mit Freude dabei», sagt er. Für ihn ist der Wechsel von der Tabellenspitze in die Abstiegszone ein Aufstieg.

Der Antifussballer

Der 23-jährige Aussenverteidiger hat am Montagmorgen sein erstes Training nach auskurierter Zerrung absolviert. «Das Alter», sagt er, als er auf der Tribüne der Stockhorn-Arena Platz nimmt. Es wird im Verlauf des Gesprächs nicht bei diesem Spruch bleiben. Captain Dennis Hediger schrieb im Club-Magazin über Joss: «Sven wirkt nach aussen hin sehr ruhig und besonnen, doch er hat es faustdick hinter den Ohren und trumpft immer wieder mit seinem trockenen Humor auf.»

Joss kann auch ein feiner Fussballer sein, der sowohl links wie rechts verteidigen und – sofern er Vertrauen spürt– mit viel Drive nach vorne preschen und Tore erzielen kann. Nachdem er im Winter von YB nach Thun zurückgekehrt war, sagte sein Trainer Marc Schneider, er habe geahnt, dass sich Joss bei YB nicht durchsetzen werde. «Und zwar nicht seines Potenzials wegen, das ist gross genug. Aber YB ist eine andere Welt als der FC Thun, da wird mit härteren Bandagen gekämpft.»

Als Joss auf das anstehende Derby in Thun angesprochen wird, das für ihn wegen Trainingsrückstand wohl zu früh kommt, sagt er: «Natürlich hätte ich gern gespielt. Aber meine Kollegen werden das sicher gut machen. Ich mag es jedem gönnen, der zum Einsatz kommt.» Mit seiner Frisur, die seit je dieselbe unspektakuläre ist, sieht er nicht nur aus wie der Antityp des Fussballers, er spricht auch wie einer.

Die miese Derbybilanz

Überhaupt das Derby: Kein Spieler weist eine schlechtere Bilanz als Sven Joss aus: Dreimal sind YB und Thun in dieser Saison aufeinandergetroffen, dreimal ist er unterlegen, zweimal mit YB, nach seinem Wechsel im Winter auch mit Thun. «Ich bringe kein Glück», stellt er fest und lacht.

Vom Lauf seiner früheren Teamkollegen, die im 2018 zehn von elf Partien gewonnen haben, ist Joss nicht überrascht, er meint, auch in den letzten Saisons sei YB jeweils in der Rückrunde stärker gewesen, und verweist als Erklärung auf die wegfallende Dreifachbelastung. Die Entwicklung der Young Boys zum Meisterkandidaten verfolgt er zwar mit Interesse, das Spiel am Sonntag gegen den FC Zürich hat er am Fernsehen geschaut, in der Vorwoche traf er sich mit Ersatztorhüter Dario Marzino und Michel Aebischer, der gegen Thun den gesperrten Sékou Sanogo ersetzen dürfte, zum Essen. Aber ein Bereuen, das alles nicht miterleben zu können, spüre er auch nach den Gesprächen mit den Kollegen nicht. «Uns lief es ja schon in der Vorrunde super. Und trotzdem wollte ich weg», sagt er.

Die Sache mit der Medaille

Und so wird Sven Joss irgendeinmal in den nächsten Tagen oder Wochen zu jenem Spieler werden, der freiwillig auf den Titelgewinn verzichtet hat. Die allfällige Meistermedaille, sagt er, würde er schon annehmen. Aber eher aus Freundlichkeit, nicht um sie dereinst den Kindern und Grosskindern zu zeigen. «Sonst wollen sie noch wissen, wie viel ich zum Meistertitel beigetragen habe.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21190919

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