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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Juni 2020, 22:36 
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Aus Spass könnte Ernst werden

Hoarau witzelt über Abgang

Der Stürmer möchte bleiben, YB hält sich bedeckt. Die ungeklärte Zukunft des 36-Jährigen kann noch für Unruhe sorgen.

Erst lässt er auf sich warten. Und als Guillaume Hoarau dann eine Viertelstunde später als seine Mitspieler zum Medientermin erscheint, weil er noch eine kurze Fitnesseinheit nach dem Training absolvierte, sagt er, es solle doch bitte schnell gehen. Er sei hungrig.

So ist das mit dem 36-jährigen Grandseigneur der Young Boys. Er hat ein Selbstverständnis wie kein anderer bei YB. Dennoch wirkt er nicht arrogant und unanständig. Weil er seine Aussagen mit Witz und Charme vorträgt. Und weil er nicht bei Plattitüden bleibt, sich durchaus auch mal Zeit nimmt, wenn er spricht. Selbst wenn er hungrig ist.

So ist das am Montagmittag. Abgeklärt und Corona-tauglich mit zwei Meter Abstand parliert Hoarau in die Mikrofone der TV- und Radiostationen. Er wechselt zwischen Spass und Ernst hin und her. Und manchmal weiss man nicht, ob sich hinter dem Witz doch mehr als ein Funken Wahrheit verbirgt.

Als der Stürmer zur Kamera eines Regionalfernsehens dirigiert wird, sagt der YB-Medienchef Albert Staudenmann zu Hoarau, der Lokaljournalist werde bald für das Club-TV arbeiten. Hoarau antwortet: «Willkommen. Meine Zeit hier endet im August.» Und lacht herzhaft. Staudenmann bleibt nichts anderes übrig, als hastig nachzuschieben, dass dies noch nicht entschieden sei.

Wie es mit Guillaume Hoarau weitergeht, ist eine der drängendsten Fragen bei YB vor der intensiven Schlussphase, die am Freitag mit dem Heimspiel gegen den FC Zürich beginnt. Selbst wenn sein Ende Juni auslaufender Vertrag kürzlich wie jener von Miralem Sulejmani, einem anderen Schlüsselspieler der letzten Jahre, um sechs Wochen verlängert wurde. Die ungeklärte Zukunft darüber hinaus hat das Potenzial, Unruhe zu stiften. Was sagen die Protagonisten dazu? Nachfolgend die Antworten.

1. Das will Hoarau

Die Antwort ist bestimmt. Die Frage lautete, ob er ans Karriereende denke. Hoarau sagt, «pas du tout», ganz und gar nicht. Und: «So denken vielleicht die Leute. Aber ich bin fit und stehe jeden Morgen mit einem Lächeln auf. Ich habe grosse Lust auf Fussball.» Hoarau meint, er könne sich vorstellen, weitere zwei, drei Jahre zu spielen.

Aber wo? Hoarau meint, er sei nicht nur als Fussballer weit gereist und könne deshalb sagen, in der Schweiz lasse es sich sehr gut leben. Die Young Boys und Bern seien ihm in den letzten sechs Jahren ans Herz gewachsen. «Mein erstes Ziel ist es, bei YB bleiben zu können.» Wobei er dafür eine grosse Lohneinbussen in Kauf nehmen müsste. Ist er dazu bereit? Ein Wechsel nach Dubai oder Saudi-Arabien scheint zumindest nicht ausgeschlossen, zudem wurde Hoarau zuletzt auch mit Lausanne und GC in Verbindung gebracht. «Es ist nicht Zeit zum Spekulieren», sagt der Franzose. Denn nun warte eine intensive Zeit, in der es unabdingbar sei, sich nicht ablenken zu lassen. «Ich bin ein Leader. Ich will mit gutem Beispiel vorangehen.»

2. Das sagt der Captain

Die ungeklärte Zukunft Hoaraus und Sulejmanis als Unruheherd? Das könne er sich nicht vorstellen, meint YB-Captain Fabian Lustenberger. «Nach einem Jahr im Club kann ich sagen: Hier wird intern immer klar kommuniziert. Als Spieler weiss man genau, woran man ist. Deshalb mache ich mir keine Sorgen, dass die Situation von Hoarau und Sulejmani zum Problem werden könnte. Beide wollen erfolgreich sein, beide wollen ihren dritten Titel in Folge gewinnen. Dafür werden sie alles andere unterordnen.»

3. Das sagt der Konkurrent

Letzte Saison wurde Hoarau mit 24 Treffern in 28 Partien Torschützenkönig der Super League. Das kann vergessen gehen, weil Jean-Pierre Nsame zum Fokuspunkt in der Offensive avanciert ist. Dass die beiden – Typ Strafraumstürmer – nicht zusammenpassen, ist eine weitverbreitete Meinung, auch wenn Hoarau und Nsame nicht müde werden, das Gegenteil zu betonen. Nsame sagt: «Wir sehen uns nicht als Konkurrenten an. So werden wir nur dargestellt. Hoarau hat mich immer ermutigt, und ich ihn auch. Wir gönnen einander wirklich den Erfolg. Und wir sind überzeugt, dass wir beide YB zu Erfolg verhelfen können.»

Die Schicksale der beiden sind vielleicht gar verknüpft. Wechselt Nsame diesen Sommer – an Angeboten für den derzeit besten Stürmer der Liga wird es nicht mangeln –, könnte das Hoaraus Chancen auf einen Verbleib bei YB erhöhen. Weil es – bei aller Jugend – nicht schadet, einen erfahrenen Stürmer in der Hinterhand zu haben.

4. Das sagt der Trainer

Es könnte ein beunruhigendes Szenario für den Trainer sein, doch Gerardo Seoane wirkt gelassen, als er über die Möglichkeit spricht, dass Marco Wölfi (tritt im August zurück), Hoarau und Sulejmani nächste Saison nicht mehr im Kader stehen. Und damit drei von vier aus dem jetzigen Captainteam. YB habe Spieler mit Führungspotenzial, sagt Seoane. Er denkt an Michel Aebischer und David von Ballmoos, die schon im Spielerrat sind, aber auch an Ali Camara, Vincent Sierro und Christian Fassnacht. «Die müssten dann den nächsten Schritt machen.»

Aber so weit ist es nicht, die Corona-Krise habe die Planung um Monate verzögert, sagt Seoane. Als Trainer sei sein Fokus darauf gelegen, dass Hoarau und Sulejmani trotz langer Unterbrechung fit bleiben würden. «Und dass sie jetzt eine faire Bewährungschance erhalten.»


https://www.bernerzeitung.ch/hoarau-wit ... 3533433339

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 6. Juli 2020, 13:55 
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Trotz Sperre gegen «unersetzbaren Nsame»

Darum sitzt Hoarau bei YB weiter auf der Bank

Keiner ist unersetzlich! Dies das übliche Credo von Trainern. YB-Coach Gerry Seoane wirft es über Bord. Wegen Jean-Pierre Nsame. Und er erklärt, weshalb Guillaume Hoarau gegen Lugano trotz Nsame-Sperre draussen bleiben musste.

23 Tore hat das französisch-kamerunische Tormonster diese Saison geschossen. Er war auf dem Weg zu Rekordwerten. Zumindest zu jenem von Seydou Doumbia, der die Bestmarke der Neuzeit mit 30 Toren in der Saison 2009/10 hält. Doch dann stoppt eine Unbeherrschtheit Nsames Lauf, als er Servettes Captain Sauthier ohrfeigt. Rot! Drei Spielsperren. Die erste gegen Lugano.

Kein Problem. Ist man geneigt zu sagen. YB hat mehr als genug valablen Ersatz: Guillaume Hoarau, Felix Mambimbi und Meschak Elia. Doch Seoane sieht das anders: «Es ist klar, dass man Jean-Pierre nicht ersetzen kann. Keine Mannschaft kann das, wenn einer zwanzig ‘Chäre’ schiesst», so der Luzerner. «Chare» (Wagen, Karre) steht übrigens für Tor. Artenschutz für den Kanonier!

Und dass er nicht ersetzbar ist, zeigt sich auch in der Aufstellung: Keiner der drei Genannten beginnt das Spiel als Mittelstürmer. Sondern Flügel Christian Fassnacht. Eine Ohrfeige für das Trio! «Wir haben uns für Fassnacht entschieden, weil er das auch schon gespielt hat. Auch wenn er kein richtiger Stossstürmer ist, sondern ein Neuneinhalber», so Seoane. Doch so richtig zufrieden war der Coach damit nicht, Als es in der Startphase nicht nach Wunsch läuft, stellt er auf zwei Stürmer um, nimmt Ngamaleu nach vorne. Dann fallen die Tore. Am Ende heisst es gegen Lugano standesgemäss 3:0.

Der natürliche Ersatz, wie es auch Seoane nennt, wäre natürlich Hoarau. Zumal dieser ein Problem hat, nämlich, dass er mit Nsame nicht kompatibel ist. Doch der Superstar sitzt 94 Minuten auf der Bank. Seoane: «Guillaume war wegen Wadenproblemen aus dem Thun-Spiel sieben, acht Tage out, kehrte erst am Freitag ins Mannschaftstraining zurück, das aktuell ohnehin reduziert stattfindet. Wir wollen mit ihm einen sauberen Aufbau machen, weil er für uns wichtig ist. Er war für die letzten zehn, fünfzehn Minuten vorgesehen, wenn es resultatmässig nötig gewesen wäre.» War es nicht. Am Mittwoch gegen Thun hingegen, wenn Nsame seine zweite Sperre absitzt, müsste Hoarau beginnen. Alles andere wäre dann ein Vertrauensentzug.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73144.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 22:15 
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08.07.2020

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YB: Hier verlässt Stürmer Guillaume Hoarau weinend das Feld?

Guillaume Hoarau (36) verlässt gegen den FC Thun in der 34. Minute tränenüberströmt den Platz. Wie schlimm ist die Verletzung des Franzosen?

Das Wichtigste in Kürze
- YB-Stürmer Guillaume Hoarau wird gegen Thun früh ausgewechselt.
- Er verlässt weinend das Spielfeld und geht schnurstracks in die Katakomben.
- Der 36-Jährige kämpft immer noch um einen neuen Vertrag.
- YB gewinnt gegen Thun mit 4:0.

Schock für Meister YB im Berner Derby gegen den FC Thun. Gerardo Seoane nimmt Stürmer Guillaume Hoarau nach einer guten halben Stunde raus und bringt Miralem Sulejmani. Es ist kein taktischer Wechsel.

Wie Mediensprecher Albert Staudenmann bestätigt, handelt es sich um eine verletzungsbedingte Auswechslung. Der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison geht direkt in die Kabine – er scheint eine Vorahnung zu haben.

Hoaraus Vertrag in Bern läuft Ende Saison aus, das Arbeitspapier wurde bisher nicht verlängert. Läuft der 36-jährige Franzose nie mehr für YB auf?

Hoarau kämpft um Vertrag bei YB

Marco Streller sagt in der Halbzeit-Analyse auf Teleclub: «Die Super-League-Saison dauert nur noch vier Wochen. Falls bei ihm wieder die Wade das Problem ist, könnte dies länger dauern. Die Tränen von Hoarau könnten heissen, dass er sich bewusst ist, dass er nie mehr für YB spielt. Er kämpft ja immer noch um einen neuen Vertrag.»

Wie schlimm seine Verletzung ist und ob die Saison für ihn beendet ist, bleibt abzuwarten. Einen weinenden Hoarau zu sehen, dürfte aber nicht nur den YB-Fans weh tun.

YB gewinnt das Berner Derby gegen Thun klar mit 4:0.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hi ... d-65739723

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 23:38 
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ich hoffe sehr die verletzung von hoarau ist nicht so schlimm. einen solchen abgang hätte er nie und nimmer verdient. er ist ein enorm wichtiger teil dieser mannschaft, auch wenn er nicht 36 spiele pro saison durchspielt.

gute besserung !


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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2020, 11:10 
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Das Ende einer Ära? Hoarau verlässt unter Tränen den Platz

Es sind Bilder, die berühren. YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau wird gegen Thun (4:0) in der 34. Minute verletzt ausgewechselt und vergiesst bittere Tränen. War das sein letzter Auftritt in Gelbschwarz?

Ende Saison läuft der Vertrag des 36-Jährigen aus. Mit guten Leistungen wollte sich Hoarau für ein weiteres Jahr in Bern empfehlen, denn der Franzose möchte die Fussballschuhe noch nicht an den Nagel hängen. Ob er allerdings bei YB bleiben darf oder sich einen neuen Verein suchen muss, ist ungewiss.

Noch ist nicht klar, wie schlimm die Verletzung von Hoarau wirklich ist, doch seine Reaktion lässt nichts Gutes vermuten. Ist sie gar ein Indiz dafür, dass der Torschützenkönig der vergangenen Saison YB nach dieser Saison verlassen wird, respektive muss? Teleclub-Experte Marco Streller meint auf die Szene angesprochen: «Ich will nicht den Teufel an die Wand malen. Aber es kann gut sein, dass er sich bewusst war, dass dies sein letztes Spiel für YB war.»

Streller: «Diese Tränen tun jedem Fussball-Fan weh»

YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau muss in der Partie gegen Thun nach 34 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Teleclub-Experte Marco Streller befürchtet einen Muskelfaserriss und das Ende der Saison für den Stürmer.

Hoarau hat mit YB Grosses erreicht

Im August 2014 wechselte Hoarau ablösefrei von Bordeaux zu YB. Seither hat er in 141 Super-League-Spielen für die Berner 94 Tore erzielt und 33 weitere vorbereitet. Der Franzose hat wesentlich dazu beigetragen, dass YB zuletzt zweimal in Folge den Meistertitel gewinnen konnte. In dieser Saison, seiner vielleicht letzten in Bern, kam er – auch aufgrund mehrerer Verletzungen – nicht mehr auf Touren.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 12788.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Juli 2020, 01:06 
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«Vor Schmerzen geweint»

Doch keine Abschieds-Tränen bei YB-Star Hoarau

Wars das für YB-Ikone Guillaume Hoarau? Waren die 34 Minuten gegen Thun die letzten im Dress von YB?

Der genaue Befund steht noch aus. Die Ärzte hätten zuerst abwarten wollen, bis die Entzündung, die eine muskuläre Verletzung immer mit sich bringt, etwas abheile, heisst es am Donnerstagmittag aus dem Hoarau-Lager.

Fakt ist: Es zwickt den Franzosen von dem Moment an, an welchem er den Freistoss aus 23 Metern tritt, in der Wade. Es ist die 31. Minute. Dann schliesst der Muskel. Es ist wieder die linke Wade, die ihn zuvor schon zu einer zehntägigen Pause gezwungen hatte. In der 34. Minute muss er raus. Miralem Sulejmani kommt.

Was folgt, ist fast schon herzzerreissend. Der sonst so lebensfrohe Mann von der Insel La Réunion im indischen Ozean zieht sich das Shirt aus und trocknet damit seine Tränen. Ahnte er, dass seine Karriere in Gelbschwarz zu Ende sein würde? Oder zumindest könnte?

Diagnose steht noch aus

«Er hat mir gesagt, dass er vor Schmerzen geweint habe», sagt sein Berater Michel Urscheler nach dem Spiel. Also Entwarnung? Das nicht. Die genaue Diagnose steht ja noch wie gesagt noch aus. Aber wenn der Muskel gerissen oder die Verletzung sehr gravierender Art gewesen wäre, hätten das die Ärzte wohl ziemlich rassig festgestellt. Das war nicht der Fall. Also besteht Hoffnung, dass Hoarau nochmals für YB auflaufen kann. Es bleiben ja noch sieben Runden zu spielen!

Abgesehen davon: Es ist ja nach wie vor nicht vom Tisch, dass AirFrance bei den Bernern verlängert. Natürlich nicht zu denselben Konditionen wie bis anhin. Aber eine Option ist das allemal. YB lässt alles offen. Hoarau selber schliesst eine weitere Verlängerung nach jener bis Saisonende nicht aus.

Ohne Hoarau, dafür mit Nsame

Klar ist aber: Die nächsten paar Spiele muss Trainer Gerry Seoane ohne den letztjährigen Torschützenkönig planen. Dafür ist der aktuelle Leader in diesem Klassement, Jean-Pierre Nsame, am Samstag in Basel nach der Reduktion seiner Rotsperre von drei auf zwei wieder an Bord. Seoane ist froh darüber und trauert um Hoarau: «Das ist sehr ärgerlich, vor allem weil er sich die letzten Wochen richtig reingehängt hatte, um seine Wadenprobleme auszukurieren.»

Er sei ein wichtiger Spieler, sagt Seoane weiter, einer mit Legendenstatus in Bern. «Wir brauchen ihn unbedingt. Dass er nun fehlt ist sehr schmerzhaft. Auf dem Platz in den Spielen, aber auch in den täglichen Trainings.» Aber eben. So wie die Tendenz ist, müssen noch keine Abschiedselogen über den langen Franzosen geschrieben werden.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 81822.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Juli 2020, 17:48 
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LANGE PAUSE FÜR GUILLAUME HOARAU

Die medizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass sich YB-Stürmer Guillaume Hoarau am Mittwoch beim 4:0-Heimsieg gegen Thun einen Muskelbündelriss in der linken Wade zugezogen hat. Es ist mit einer Ausfallzeit von mindestens sechs Wochen zu rechnen. Der Franzose hatte nach einem Freistoss einen stechenden Schmerz verspürt und musste nach 34 Spielminuten ausgewechselt werden.

"Guillaume Hoaraus Ausfall ist für uns ein schwerer Schlag. Es liegt nun an der Mannschaft, noch näher zusammenzurücken und die Saison auch für ihn zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Guillaume wird als wichtige Stütze des Teams jetzt leider nur neben dem Rasen seinen Beitrag leisten können", sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. "Wir schauen in diesem Moment bewusst nicht allzu weit nach vorn, sondern wollen Guillaume die nötige Zeit lassen, um die Diagnose zu verdauen. Dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, was die Zukunft bringen wird", sagt Spycher.

Der BSC Young Boys wünscht Guillaume Hoarau gute und rasche Besserung!


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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Juli 2020, 20:47 
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10.07.2020

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Guillaume Hoarau fällt wochenlang aus

Der YB-Legende droht ein trauriges Ende in Bern

Der Vertrag des Franzosen läuft Ende Saison aus, jetzt muss er sechs Wochen pausieren. Gut möglich, dass er nie mehr für YB spielt.

Es waren starke Bilder, auch, weil sie so ungewohnt waren. Wie er, Guillaume Hoarau, das Gesicht des Aufschwungs von YB zu einem Meisterteam, kurz vor seiner Auswechslung am Mittwoch im Spiel gegen Thun auf dem Platz nicht mehr mitkam, schon dort um Fassung rang.

Wie er dann mit seinem Freund und Mitspieler Miralem Sulejmani mit hängenden Schultern abklatschte, sich auf dem Weg in die Garderobe das Trikot über den Kopf zog, um sich damit die Tränen abzuwischen. Ein tieftrauriger Hoarau, den in diesem Moment nebst den Schmerzen in seiner linken Wade auch der Gedanke beschäftigt haben wird, ob es das für ihn gewesen sein könnte bei YB.

Hoaraus Leiden belastet die Young Boys. Noch in der Pause spendet Sulejmani Trost, weil er nur zu gut weiss, wie Hoarau sich fühlen muss. Im Dezember wird Sulejmani 32, ist damit fast fünf Jahre jünger als Hoarau, aber auch bei ihm sind der auslaufende Vertrag und das oft ungewisse Gesundheitsbulletin in dieser Saison ein Stressfaktor. «Fussball kann so hart sein», sagt Sulejmani. Und Mittelfeldspieler Gianluca Gaudino erzählt, wie Hoarau nach dem Spiel schon wieder versucht habe, positiv zu wirken, damit er beim Team kein schlechtes Gefühl hinterlasse. «Was passiert ist, tut uns allen leid. Wir brauchen ihn als Persönlichkeit, auf wie neben dem Platz.»

«Fussball kann so hart sein.»
YB-Offensivspieler Miralem Sulejmani


Eine erste Kontrolle am Mittwochabend liess keine strukturellen Schäden erkennbar werden. Aber am Tag danach konnte Hoarau kaum laufen – ganz anders als zwei Wochen zuvor in Thun, als er sich ein erstes Mal an der Wade verletzt hatte. Es folgten weitere Untersuchungen. Erst nach einem Arzttermin am Freitagmittag steht fest, dass er sich einen Muskelbündelriss in der linken Wade zugezogen hat. Es ist mit einer Ausfallzeit von mindestens sechs Wochen zu rechnen, teilt YB mit. «Guillaume Hoaraus Ausfall ist für uns ein schwerer Schlag», sagt Sportchef Christoph Spycher. «Es liegt nun an der Mannschaft, noch näher zusammenzurücken und die Saison auch für ihn zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Guillaume wird als wichtige Stütze des Teams jetzt leider nur neben dem Rasen seinen Beitrag leisten können.»

Hoaraus Vertrag wäre im Juni ausgelaufen, wurde aber wegen der langen Wettkampfpause wie alle auslaufenden Kontrakte bis zum Saisonende im August verlängert. Ob es für ihn danach in Bern weitergeht, ist jetzt ungewisser denn je. «Wir schauen in diesem Moment bewusst nicht allzu weit nach vorn, sondern wollen Guillaume die nötige Zeit lassen, um die Diagnose zu verdauen. Dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, was die Zukunft bringen wird», sagt Spycher.

Die lange Verletzungsgeschichte

Der verhängnisvolle Vorfall ereignet sich ein paar Minuten vor der Auswechslung. Beim von ihm direkt ausgeführten Freistoss spürte Hoarau einen Schmerz. Erst liess er sich nichts anmerken, doch bald folgte das Signal an die Seitenlinie, dass er nicht mehr weiterspiele könne. «Sehr ärgerlich» nennt Gerardo Seoane die Verletzung. Hoarau habe in den Tagen davor einen sehr guten Eindruck gemacht, sagt der Trainer. «Umso spezieller ist es, dass er sich bei einer eigentlich harmlosen Aktion verletzt hat.»

«Hoaraus Ausfall ist für uns ein schwerer Schlag.»
YB-Sportchef Christoph Spycher


Seoane steht am Freitag auf dem Kunstrasen des Wankdorfs. Es ist der Tag vor dem Duell mit dem FC Basel, seit Jahren das Spiel mit der grössten Strahlkraft im Schweizer Fussball. Doch die Affiche rückt in diesem Moment in den Hintergrund, zu bedeutend ist der Status von Hoarau in Bern. Sogar Seoane, der mit seiner Wortwahl immer enorm vorsichtig ist, nennt den Franzosen eine Legende.

Hoarau erlangte diese Grösse, obwohl er bei YB mit Ausnahme seiner Startsaison 2014/15 nie über längere Zeit verletzungsfrei geblieben ist. Er musste sich an den Kunstrasen in Bern gewöhnen, hat sich damit zwar nie angefreundet, aber abgefunden – und er hat darauf erfolgreich Fussball gespielt. 2019 noch wurde er Torschützenkönig.

Als er nach einer längeren Verletzungspause im vergangenen Jahr mal wieder ein geglücktes Comeback feierte, sagte Hoarau, es gebe ihm ein gutes Gefühl, seinem Körper alles abzuverlangen, manchmal auch dessen Versehrbarkeit zu spüren. Und der Franzose hatte auch mal Glück im Pech, konnte 2017 nach einer Hüftluxation wieder beschwerdefrei spielen.

Die ungelegene Pause

Seit Monaten nun liegt seine fussballerische Zukunft in der Schwebe. Nach einem schwierigen Saisonstart mit abermals zwei Verletzungen fand er zu Beginn der Rückrunde nie so richtig den Tritt. Im Spitzenkampf gegen St. Gallen dann verwandelte er in einer hektischen Partie just in der 99. Minute, die Zahl auf seinem Trikot, einen Penalty im zweiten Anlauf, sicherte YB den Punkt beim 3:3. Die Nerven hielten, Hoarau, die Säule, schien wieder gefestigt, der x-te Frühling wahrscheinlich.

Dann kam Corona

Die monatelange Unterbrechung schien Hoarau die Möglichkeit zu bietet, die Basis für eine starke Schlussphase zu legen. Doch nach Wiederbeginn der Meisterschaft hat ein zwar topmotivierter Hoarau nie mehr so richtig zu seiner Form gefunden. Gegen den FCZ gelingt ihm zwar fast ein Tor, es wird ein Assist, und schon nach einem schwachen Auftritt bei Thun (0:1) zwickt ihn die Wade. Er setzt aus. Vor einer Woche gegen Lugano bleibt er 90 Minuten auf der Bank, was ihn wütend gemacht haben soll. Am Mittwoch schliesslich im Derby spielt er von Beginn weg. Und erlebt nach einer halben Stunde seinen vielleicht bittersten Moment im YB-Trikot.

Der kleine Hoffnungsschimmer

Die Zeit, in der sich Hoarau für einen Vertrag bei YB hätte aufdrängen können, ist abgelaufen. Und längst ist klar, dass dieses Engagement zu ganz anderen Bezügen aufgegleist würde als sein aktuelles. Hoarau möchte unbedingt weiterspielen, am liebsten in Bern. Die Young Boys müssen sich fragen, ob sie es sich leisten wollen, für einen verletzungsanfälligen 36-Jährigen, der in dieser Saison nie auf Touren gekommen ist, einen Platz im Kader freizuhalten. Zumal die Corona-Krise sogar eine prall gefüllte Clubkasse wie jene der Young Boys belastet.

So droht Hoarau ein unschöner Abgang. Das Spiel gegen Thun, das tränenreich endete, könnte nach fast sechs Jahren in Bern tatsächlich sein letztes für YB gewesen sein.


https://www.bernerzeitung.ch/hoaraus-bi ... 1395211350

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Juli 2020, 20:48 
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Jetzt erst recht: YB sollte mit Hoarau verlängern

Der Stürmer, dessen Vertrag im August ausläuft, wird in dieser Saison nicht mehr spielen können. Aber er hat ein Happy End verdient.

Das kann es nicht gewesen sein. Nicht nach 187 Partien für YB mit 118 Treffern. Nicht nach sechs Jahren mit vielen wunderbaren Momenten als Sturmgarant und Showmaster, als Botschafter, der es dem Club ermöglichte, ein Publikum weit ausserhalb der üblichen Klientel zu erreichen. Oder gab es schon einmal einen Fussballer, der Konzertlokale füllen konnte? Eben.

Hoaraus Vertrag läuft Ende Saison aus. Und weil nun bekannt wurde, dass seine gegen Thun zugezogene Verletzung schwerwiegender ist als angenommen, droht ihm ein Abgang durch die Hintertür. Hoarau plagt ein Muskelbündelriss in der Wade, der Club rechnet mit sechs Wochen Ausfallzeit, mindestens. Das bedeutet: Hoarau wird mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit in dieser Saison nicht mehr spielen können.

Solch ein Ende hat er nicht verdient. Deshalb sollten die Young Boys den Vertrag mit ihrem Grandseigneur verlängern. Dass der aktuelle Topverdiener mit einem Millionengehalt dafür seine Lohnansprüche deutlich senken müsste, liegt auf der Hand. Aber einen lukrativen Vertrag wird er auch anderswo nicht erhalten. Nicht nach dieser Saison, in der er wettbewerbsübergreifend nur vier Tore erzielt hat. Nicht in diesem Alter mit dieser langen Verletzungsgeschichte.

Natürlich sind Sentimentalitäten ein schlechter Ratgeber im Fussballgeschäft, das zudem künftig durch die Einbussen der Corona-Krise noch ein wenig härter werden dürfte. Und natürlich scheint nicht absehbar, ob Hoarau noch einmal die Form alter Tage erreicht. Aber er wäre angebracht, dass er die Chance erhält, das Gegenteil zu beweisen. Zumal er als Führungsspieler und Respektsperson immer noch wichtig ist. Und Jean-Pierre Nsame bald weiterziehen dürfte.

YB sollte Hoarau darum einen Vertrag bis Ende Jahr geben. Zur Erinnerung: Als er im August 2014 zu den Young Boys kam, tat er das auch nur mit einem Kontrakt über vier Monate. Aus der Probezeit wurde eines der schönsten Kapitel der langen Clubgeschichte. Das hat ein Happy End verdient.


https://www.bernerzeitung.ch/jetzt-erst ... 0568332888

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. Juli 2020, 00:31 
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YB: Guillaume Hoarau fällt mit Muskelbündelriss sechs Wochen aus

Schlechte Nachrichten für YB: Guillaume Hoarau fehlt den Young Boys mindestens sechs Wochen. Er hat sich im Spiel gegen Thun einen Muskelbündelriss zugezogen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB-Star Hoarau fällt mit einem Muskelbündelriss in der Wade mindestens sechs Wochen aus.
- Der Franzose musste am Mittwoch unter Tränen nach 34 Minuten ausgewechselt werden.

Nun ist die – für YB wenig erfreuliche – Diagnose da: Stürmer Guillaume Hoarau hat sich beim 4:0-Heimsieg gegen Thun am Mittwoch einen Muskelbündelriss in der linken Wade zugezogen. Damit fällt der 36-Jährige mindestens sechs Wochen aus, wie die Young Boys heute mitteilen.

Der Franzose hatte nach einem Freistoss einen stechenden Schmerz in der Wade verspürt. Unter Tränen musste Hoarau den Platz bereit in der 34. Spielminute verlassen.

«Guillaume Hoaraus Ausfall ist für uns ein schwerer Schlag. Es liegt nun an der Mannschaft, noch näher zusammenzurücken und die Saison auch für ihn erfolgreich zu Ende zu bringen. Guillaume wird als wichtige Stütze des Teams jetzt leider nur neben dem Rasen seinen Beitrag leisten können.» Dies sagt YB-Sportchef Christoph Spycher über die Hoarau-Verletzung.

Was der Ausfall für seine Zukunft bedeutet, ist aktuell noch unklar. Die Young Boys wollen dem Angreifer nun genügend Zeit geben, die Diagnose zu verdauen. «Dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, was die Zukunft bringen wird», so Spycher.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-gu ... s-65741483

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