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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Mai 2020, 01:57 
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Der Soundtrack zum 9. PSG-Meistertitel?

«Paname» - YB-Star Hoarau bringt erste Single raus!

Es gibt sie, die Fussballer, die im Lockdown alle Hände voll zu tun haben. Ein solches Beispiel ist YB-Star Guillaume Hoarau, der seine erste Single herausgebracht hat.

Schreibfehler? Da steht doch Paname. Panama wäre richtig. Oder? Nein, nichts da. «Paname», so der Name der ersten Single von Hoarau (36), ist der Slangname für Paris. «Bei uns sagt niemand Paris. Alle sagen: Gehen wir nach Paname», erzählt der Mann von La Réunion. Und der Name kommt tatsächlich von Panama, respektive vom berühmten Panama-Hut, den auch die französischen Arbeiter trugen, die den Panama-Kanal im 19. Jahrhundert bauten.

Auf dem Cover stemmt Gui zusammen mit seinem Sohn Andrea den französischen Pokal, derweil im Hintergrund der Eiffelturm dem Treiben zuschaut. Diese Trophäe holte Hoarau mit dem PSG im Jahr 2010 dank eines 1:0-Finalsieg gegen Monaco. Torschütze in der Verlängerung: Hoarau. «Ich habe den Fotografen des Fotos nicht ausfindig machen können. So hat ein Designer das Bild nachgezeichnet.»

«Mein persönlicher Dankesbrief»

Aber noch viel besser als das Cover ist der Song selber. Eine Ode an Paris, ääh Paname. Ans Lebensgefühl in der französischen Metropole. Die Hoarau ebenso sehr wie Bern ans Herz gewachsen ist. «Es ist mein persönlicher Dankesbrief an Paname.» Der Stil? Eine Mischung aus Reggae, tropischen Sounds und französischem Chanson. «Unprätentiös. Leicht, flockig. Schlicht: cool», sagt Gui.

«Ich hatte die Idee zu diesem Song schon vor einem Jahr, habe zusammen mit meinem Cousin Ludovic auch einige Passagen aufgenommen», erinnert sich der Torschützenkönig. «Vor ein paar Wochen dann wollten ein paar Jungs von PSG Media wissen, was ich als ehemaliger Spieler im Lockdown so treibe. Da liess ich ihnen einen 30-Sekunden-Clip zukommen. Die Resonanz war so positiv, dass mir Ludovic sagte: Komm, bringen wir das Ding zu Ende. Und so war ich die letzten Tage im Vollstress. Morgens Training, nachmittags Musik.» Am 1. Mai kommt der Song auf YouTube, Spotify, iTunes etc. raus.

Hier gehts zum Song «Paname» von Guillaume Hoarau bei Youtube!




«Ich brenne förmlich nach Fussball!»

Der Vorbote zum ersten Album? «Dieser Lockdown hat mich primär in einem bestätigt: Ich brenne förmlich nach Fussball! Und weil ich immer noch zu hundert Prozent Fussballer bin, fehlt noch die Zeit für ein ganzes Album. Denn das will seriös geplant sein. Aber die Idee ist es, klar. Einfach ein bisschen später. Alles zu seiner Zeit.»

Nur weiss niemand, ob die Zeit für den Fussball bald wieder kommt. Hoaraus Vertrag läuft am 30. Juni aus und müsste in einem ersten Schritt um einen guten Monat bis Anfang August verlängert werden, damit er die Saison beenden kann. Will er das? «Nichts sehnlicher als das! Ich will mit den Jungs unbedingt den dritten Titel holen. Ich hoffe, dass mir YB dieses Angebot macht.»

«Alles reiner Zufall...»

Über alles Weitere sei es noch zu früh zu sprechen. Ganz anders als in Frankreich, wo Ende Feuer ist. Die Meisterschaft wurde abgebrochen und PSG als Meister proklamiert. Der neunte Titel für Hoaraus Ex-Klub. Am gleichen Tag kündigt Hoarau den Single-Release an. Wird der Song nun zum PSG-Soundtrack des Corona-Titels? Hoarau: «Mal schauen. Ich weiss nur, dass absolut nichts geplant war. Alles reiner Zufall…»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 71510.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Mai 2020, 14:41 
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Liebeserklärung an ParisGuillaume Hoarau veröffentlicht seine erste Single

Der YB-Stürmer nutzt die Corona-Pause mit einer Song-Veröffentlichung kreativ. «Paname» ist eine Hommage an die Stadt der Liebe.

In der letzten Zeit war das Training für die Fussballer nur eingeschränkt möglich. Sie mussten daheim bleiben, sich zu Hause irgendwie die Zeit vertreiben. Wer jetzt aber denkt, dass einfach alle Fussballer Playstation gespielt haben oder wie der Bayern-Youngster Alphonso Davies zu Social-Media-Stars auf Tiktok avancierten, der irrt.

So hatte Guillaume Hoarau, der Stürmer der Berner, während seiner Zeit im Lockdown alle Hände voll zu tun. Er schrieb nämlich an einem Song, den er nun veröffentlichte. «Paname» ist der Name des Liedes, es ist die erste Single des 36-jährigen Franzosen.

«Ich hatte die Idee schon vor einem Jahr»

«Paname»? Sollte das nicht Panama heissen? Ist das tatsächlich ein Rechtschreibfehler? Nein, ist es natürlich nicht, denn: «Paname» ist der Slangname für Paris. Gegenüber dem «Blick» erklärt der YB-Stürmer: «Bei uns sagt niemand Paris. Alle sagen: Gehen wir nach Paname.» Der Ursprung des Slangnamens ist rasch erklärt: Er hat im 19. Jahrhundert seinen Ursprung und stammt von den französischen Arbeitern, die zu jener Zeit in Panama den Panamakanal bauten.

Der Song selber ist eine Hommage an Paris. An die Stadt, in der Hoarau lange Zeit lebte und Fussball spielte. Im Song, der eine Mischung aus Reggae, tropischen Sounds und französischem Chanson ist, beschreibt er das Lebensgefühl in der französischen Metropole, die Liebe. Insgesamt wirkt der Song, der Anfang Mai auf Youtube, Spotify und iTunes erschienen ist, wie ein Dankesbrief an Paris. Hoarau bestätigt das gegenüber dem «Blick».

Weiter erklärt er, wie das Lied zustande kam: «Ich hatte die Idee zu diesem Song schon vor einem Jahr, habe zusammen mit meinem Cousin Ludovic auch einige Passagen aufgenommen.» Vor ein paar Wochen hätten ihm dann ein paar Jugendspieler von Paris St. Germain geschrieben, weil sie wissen wollten, was er als ehemaliger Spieler im Lockdown so treibe. «Ich liess ihnen einen 30-Sekunden-Clip zukommen. Die Resonanz war so positiv, dass mir Ludovic sagte: ‹Komm, bringen wir das Ding zu Ende.› Und so war ich die letzten Tage im Vollstress. Morgens Training, nachmittags Musik», sagt der Mann von La Réunion.

Hoarau will den dritten Titel

Auf dem Cover der Single ist Hoarau mit seinem Sohn Andrea zu sehen. Zusammen stemmen sie den französischen Pokal in die Höhe, im Hintergrund sieht man den Eiffelturm. Der 36-jährige Franzose gewann mit PSG den Titel 2010 dank eines 1:0-Finalsiegs gegen Monaco, einziger Torschütze damals: er selbst.

Ob nun bald ein Album folgt, könne er nicht sagen, meint er. Er wolle sich erstmals auf den Fussball konzentrieren und mit den Young Boys den Titel holen. Damit das möglich ist, müsste YB aber den Vertrag mit dem Stürmer verlängern, läuft dieser doch am 30. Juni aus. Hoarau wünscht sich das. Er sagt: «Ich will mit den Jungs unbedingt den dritten Titel holen. Ich hoffe, dass mir YB dieses Angebot macht.»


https://www.bernerzeitung.ch/guillaume- ... 5170026921

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Mai 2020, 01:49 
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Hoarau: “Ich brenne förmlich nach Fussball”

Wann in der Super League der Ball wieder rollt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beschlossen. Guillaume Hoarau hofft darauf, dass er schon bald wieder für den BSC Young Boys treffen darf.

In der Zeit des Fussball-Lockdowns war Guillaume Hoarau bei weitem nicht untätig. Der Fussballer des BSC Young Boys brachte mit “Paname” seine erste Single auf den Markt. Bei dem Song liess sich der 36-Jährige von Reggae-Tönen und französischem Chanson inspirieren.

Die Musik allein reicht dem ehemaligen Nationalspieler Frankreichs allerdings nicht. “Dieser Lockdown hat mich primär in einem bestätigt: Ich brenne förmlich nach Fussball!”, lässt sich Hoarau vom “Blick” zitieren. Zwei langwierige Verletzungen brachten den Angreifer etwas aus dem Tritt.

“Zu hundert Prozent Fussballer”

An ein Karriereende verschwendet er indes noch keinen Gedanken. “Und weil ich immer noch zu hundert Prozent Fussballer bin”, sagt Hoarau über seine Karriere als Musiker, “fehlt noch die Zeit für ein ganzes Album. Denn das will seriös geplant sein. Aber die Idee ist es, klar. Einfach ein bisschen später. Alles zu seiner Zeit.”

Ob seine Zeit bei YB weitergehen wird, ist momentan offen. Aufgrund des Coronavirus geht in Bern erst mal nicht viel, Hoarau muss abwarten, ob sein auslaufender Vertrag nochmals verlängert wird.

YB-Sportchef Christoph Spycher sagte kürzlich dem “SRF”: “Die Gespräche verschieben sich aufgrund der Pause natürlich. Wir tun alles, damit beide in Top-Form zurückkehren. Danach werden die Gespräche bezüglich Zukunft aufgenommen.”

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... -fussball/


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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. Mai 2020, 16:52 
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PSG : «Paname», la chanson d’amour de Guillaume Hoarau

Passionné de musique, l’attaquant des Young Boys de Berne vient de sortir plusieurs chansons, dont «Paname», une ode au club de la capitale dont il a porté les couleurs durant cinq ans.

On connaissait Guillaume Hoarau le footballeur. Moins, l'auteur, compositeur, interprète. Passionné de musique depuis presque toujours, l'ancien joueur du PSG (2008-2013) et de l'équipe de France (cinq sélections) s'est longtemps contenté de s'amuser de son joli de timbre de voix et de son aisance à la guitare ou au piano en reprenant des standards de la musique.

Jusqu'à ce que le confinement lui offre l'occasion « de [se] mettre à nu » et de dévoiler « Paname », chanson d'amour à la gloire du club de la capitale.

......................

http://www.leparisien.fr/sports/footbal ... 311587.php


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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Mai 2020, 12:13 
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19.05.2020

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Die Berner nehmen die Mission Titelhattrick auf

YB will mit Hoarau und Sulejmani verlängern

Meister YB hat mit dem Training losgelegt. Die Ziele sind klar: Erstens die Meisterschaft beenden. Und sie zweitens auf Platz eins beenden. Und das mit Hoarau und Sulejmani!

Noch vor wenigen Tagen war die Unsicherheit bei YB-Ikone Guillaume Hoarau gross. Er sagte, er wolle die Saison unbedingt bei YB beenden. «Nichts sehnlicher als das! Ich will mit den Jungs unbedingt den dritten Titel holen. Ich hoffe, dass mir YB dieses Angebot macht», so der Torschützenkönig Anfang Monat.

Am Montag nun, beim ersten Training, ist der Franzose total locker drauf. «Hey! Distance, distance les gars», ruft er ein paar Journalisten zu, die zu nahe zusammenstehen. Und kickt die ersten Bälle seit zwei Monaten mit seinem Landsmann Jordan Lefort.

«Es braucht nun Lösungen»
Denn mittlerweile weiss er: YB wird ihm diesen Wunsch erfüllen. «Es ist unser erklärtes Ziel, die Saison mit der Mannschaft zu beenden, die hier auf dem Platz steht», sagt Sportchef Christoph Spycher.

Will heissen: Weil die Arbeitsverträge von Hoarau, Miralem Sulejmani und Marco Wölfli am 30. Juni enden, müssen sie bis Ende Saison, also bis Anfang August, verlängert werden. Ebenso jene der Leihspieler Lefort (Amiens) , Saidy Janko (Porto) und Frederik Sörensen (1. FC Köln).

«Es braucht nun Lösungen mit den beteiligten Parteien», sagt Spycher. «Bei jenen mit auslaufenden Verträgen ist es einfacher, weil man nur mit den Spielern reden muss. Bei den Leihverträgen sind noch die Besitzerklubs involviert.» Sobald man grünes Licht von Politik (27. Mai) und Liga (29. Mai) habe, werde man da Lösungen anstreben.

Heiss sein statt Fieber!

Und sonst? Vor jedem Betreten des Platzes müssen die YB-Spieler auf einer App Fragen zu ihrem Gesundheitszustand beantworten, und wird ihnen das Fieber gemessen. Bei Michel Aebischer zeigte das Gerät «nur» 35,8 an. «Dafür waren wir auf dem Platz umso heisser», so der Fribourger lachend.

Er freute sich neben dem Wiedersehen mit den Kollegen darüber, dass er in der Corona-Pause seine gebrochene Zehe vollständig auskurieren konnte. «Ich habe während diesen acht Wochen ein-, zweimal alleine aufs Tor geschossen. Aber das ist dann doch nicht ganz dasselbe …»

Seoane setzt auf kontaktlose Übungen

Trainer Gerry Seoane war auch happy, den Lockdown beenden zu können. «Wie alle andere Berufe, die wieder haben loslegen dürfen», so der Luzerner. «Die speziellen Herausforderungen in dieser speziellen Zeit an den Coach? «Wir versuchen die BAG-Richtlinien genau umzusetzen. Es gibt auch im Fussball viele Übungen, die kontaktlos sind. Die forcieren wir nun. Zudem wird das Team oft zweigeteilt. Und ich versuche in den Spielen seltener für Korrekturen zu unterbrechen, damit es zu weniger Spielertrauben kommt.»

Wer weiss, wie pedantisch der YB-Trainer sein kann, ist nicht erstaunt, wie genau er es in dieser Hinsicht nimmt. Und die Fitness? «Die Spieler sind fit. Aber nicht Sportart-fit. Nach acht Wochen Joggen läuft man ganz anders, abrupte Richtungswechsel hatte man da kaum je. Da wird der eine oder andere vielleicht Achillessehnen-Probleme oder Blasen haben, die er sonst nicht gehabt hätte.»

Sollte es weitergehen mit dieser Saison, ist eines gewiss: Der Meister wird für den Titelhattrick bereit sein!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 96371.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2020, 00:30 
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28.05.2020

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Vom leeren Pasta-Regal zur Zwölfer-Liga: Wie sechs Protagonisten des Schweizer Fussballs den Lockdown erlebt haben und wie sie in die Zukunft blicken

In der Super League darf bald wieder gespielt werden. Doch vor dem möglichen Neustart steht der Schweizer Fussball am Scheideweg.

Der Tag X für den Schweizer Fussball naht. Nachdem der Bundesrat weitere Lockerungen angekündigt hat, liegt der Ball nun bei der Swiss Football League. Am Freitag entscheiden die Klubs an einer Generalversammlung, ob sie die Saison zu Ende spielen wollen. Zudem werden sie darüber abstimmen, ob die Super League bereits ab der kommenden Spielzeit zwölf und nicht wie bis anhin zehn Teams umfassen soll. Der Schweizer Fussball steht an einer Weggabelung.

Zeit deshalb, um zurückzuschauen auf Wochen und Monate des Lockdowns – und nach vorne, in die Zukunft. Wie haben sechs Protagonisten des Schweizer Fussballs diese Zeit des Stillstands erlebt? Und was erhoffen sie sich vom Rest der Saison? Sechs Perspektiven.

Guillaume Hoarau, Spieler Young Boys

Guillaume Hoarau schafft es auch mit 36 Jahren unter die Grossen seines Fachs. Das Fussballmagazin «France Football» platziert den über 1 Meter 90 langen Stürmer ganz oben, wenn verhandelt wird, welche Ligue-2-Topskorer nicht verglüht sind, sondern auf oberster Stufe einschlugen. Wie Hoarau, der 2008 von Le Havre zu Paris Saint-Germain wechselte. Er wird auch als «Multiinstrumentalist» unter den Top 10 der Fussballer gezeigt, die der Musik frönen – wie der Bassist Ruud Gullit, der Gitarrist Tomas Rosicky und der Schlagzeuger Petr Cech. Hoarau ist eine grosse Super-League-Nummer.

Ende Juni endet sein Vertrag in Bern. Er habe «ke Ahnig», was jetzt passiere, streut er einen berndeutschen Ausdruck ein, «auf jeden Fall gibt es im Corona-Moment Wichtigeres als den Vertrag von Hoarau». Doch etwas weiss er: Er will weiterspielen, «à tout prix». In Bern, in der Schweiz, irgendwo. Nichts ist ausgeschlossen. Auch darum, weil er nach der Rückkehr auf das Terrain schnell gemerkt hat, welches seine Passion ist. Es gehe nicht um Geld, sondern um den Ball – wieder zufriedener sein, mehr lächeln, sich amüsieren.

Hoarau ist bei YB Topverdiener und hat einen Wert, der über den Rasen und das Musikinstrument hinausgeht. Als er 2014 aus China zu YB stiess, reduzierte er sein Salär. Das war ein Effort wie auf der anderen Seite jener des Klubs, der damals bei weitem nicht so weich gebettet war wie heute, sich aber Hoarau leisten wollte. Die YB-Spieler boten Hand zu einer Salärreduktion, die anderen im YB-Haus zugutekommt. «Die YB-Familie muss geeint bleiben», sagt Hoarau darüber, «wir können über weiteren Verzicht reden, aber wir Fussballer können nicht die Welt retten.» Und jetzt? «On verra. Ich verschliesse mich vor nichts, aber ich weiss, was ich wert bin.» YB und Hoarau lebten die letzten sechs Jahre eine Art «histoire d’amour». Trotzdem hat der Franzose während des Lockdowns mit dem Song «Paname» seine Liebe gegenüber Paris und PSG ausgedrückt. Zu den über 70 000 Aufrufen auf Youtube steuert weniger Bern als vielmehr Paris bei. Hoarau ist ein grosser Fussballer. Und ein grosser Verkäufer.


https://www.nzz.ch/sport/vom-leeren-pas ... oys-second

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 1. Juni 2020, 02:36 
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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. Juni 2020, 14:37 
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YB verlängert mit Sulejmani und Hoarau bis Ende Saison

Meister YB hat die auslaufenden Verträge mit Miralem Sulejmani (31) und Guillaume Hoarau (36) bis zum Ende der Saison verlängert.

Das Wichtigste in Kürze

- Sulejmani, Hoarau und Wölfli bleiben den Young Boys bis Ende Saison erhalten.
- Die Verträge der drei Routiniers wären im Juni ausgelaufen.

Die Super League wird am 19. Juni mit dem Kracher YB gegen FCZ fortgesetzt. Eine Woche vor dem Spiel können die Berner erfreuliche Nachrichten vermelden. Guillaume Hoarau (36), Miralem Sulejmani (31) und Marco Wölfli (37) haben ihre Verträge verlängert.

Damit werden sie die Saison, die bis zum 2. August dauert, bei Gelb-Schwarz beenden. Ihre Arbeitspapiere wären Ende Juni ausgelaufen. Goalie Wölfi wird danach seine Laufbahn definitiv beenden.

Wie es mit Hoarau und Sulejmani weitergeht, ist noch unklar. Beide mussten in den vergangenen Monaten verletzungsbedingt lange pausieren.

Wie YB mitteilt, haben die Leihspieler Saidy Janko, Jordan Lefort und Frederik Sörensen signalisiert, ebenfalls verlängern zu wollen. Sportchef Christoph Spycher befinde sich mit den jeweiligen Klub-Verantwortlichen in Gesprächen, heisst es aus Bern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ve ... n-65723154

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. Juni 2020, 14:53 
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Hoarau, Sulejmani und Wölfli beenden die Saison bei YB

Der BSC Young Boys freut sich sehr, dass Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani und Marco Wölfli die Saison bei YB beenden werden. Die Verträge des Trios waren ursprünglich bis Ende Juni gültig; nun wurden sie bis zum Saisonende verlängert.

Saidy Janko, Jordan Lefort und Frederik Sörensen haben ebenfalls zum Ausdruck gebracht, dass sie ihre auslaufenden Verträge bis und mit dem letzten Ernstkampf in dieser Spielzeit verlängern möchten. YB-Sportchef Christoph Spycher befindet sich mit den Verantwortlichen des FC Porto (Janko), von Amiens (Lefort) und Köln (Sörensen) in Gesprächen, damit die drei Leihspieler bis zum Saisonende in Bern bleiben können.


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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 15. Juni 2020, 22:53 
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15.06.2020

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YB-Superstar Guillaume Hoarau will sich mit 36 einen letzten Vertrag verdienen

«Das sind die wichtigsten Wochen meiner Karriere»

Torschützenkönig Guillaume Hoarau ist ein Gewinner der Krise. Seinen Stammplatz im Team von Meister YB dürfte er sich zurückholen. Er fühlt sich mit 36 Jahren stark und alles andere als alt.

BLICK: Am Freitag gehts los mit dem Re-Start der Meisterschaft. Ich nehme an, die Vorfreude ist enorm.
Guillaume Hoarau: Ja. Endlich! Wir warten schon lange darauf. Es ist cool. Wir haben gut gearbeitet. Ich bin bereit.

Und offenbar in Form: Ein Tor, ein Assist im letzten Test gegen Winterthur.
Das ist schon mal gut fürs Selbstvertrauen. Und seit wir wieder im Team trainieren dürfen, machen wir täglich Fortschritte. Fussball ist wie Velofahren. Die Technik ist immer da, das verlernt man nicht. Es geht dann nur da­rum, die Maschine ins Rollen zu bringen. Und das Physische ist bei uns sehr wichtig, wir haben ein körperbetontes Spiel. Da wird es auch wichtig sein, sich gut zu erholen.

Vor der Krise hatten Sie Ihren Platz an Felix Mambimbi verloren. Glauben Sie, Sie haben ihn in der Pandemie-Pause zurückerobert?
Das entscheidet der Coach. Es gab ja Gründe bei mir mit der Fussverletzung, die viel Zeit in Anspruch genommen hat. Und dann fehlte mir der Rhythmus. Jetzt haben sich die Dinge geändert. Ich hatte die nötige Zeit, um mir eine physische Basis zu erarbeiten. Mit dem Spielplan, den wir nun haben, wird jeder gebraucht. Ich werde sicher eingesetzt. Aber ich sage mir nicht: Ich will meinen Platz zurück. Sondern: Ich will bereit sein zu spielen. Wenn ich zwei Spiele hintereinander bestreiten muss, werde ich es tun. Wenn ich auf der Bank sitze und reinkomme, um dem Team zum Sieg zu verhelfen, werde ich es auch tun.

Aber Sie haben schon auch persönliche Ambitionen?
Klar. Nach drei Monaten ohne Wettkampf werden sich die Leute vielleicht die Frage stellen, ob der das mit 36 noch bringt. Ich kann den Zweiflern nur sagen: Ich habe ungebrochen immense Lust auf Fussball. Und ich habe Lust, sehr guten Fussball zu zeigen!

Vier Fragen – und es ging nicht um Virus, um Pandemie, um Kurzarbeit. Wie gut tut das?
Sehr gut! Über positive Dinge zu sprechen, tut immer gut. Jetzt liegts an uns, ein Lichtlein in dieses düstere Jahr zu bringen. Aber wir sind immer noch in einer prekären Situation. Die Krise ist noch nicht total überstanden. Die Leute treffen sich schon fleissig, weil die Richtung stimmt. Aber man muss vorsichtig bleiben.

Und doch wird alles anders sein. Ihr werdet ins Stadion einlaufen, wie wenn ihr zum Training gehen würdet …
Ich kenne das. Ich habe mit PSG zwei Geisterspiele als Strafe für Ausschreitungen unserer Fans erlebt. Und wir alle haben doch schon in Stadien mit wenig Ambiance gespielt. Es ist eine Challenge, das zu meistern. Speziell für mich als Führungsspieler. Da gilt es, den Druck permanent hochzuhalten, damit wir die Konzentration nicht verlieren.

Haben Sie Bundesliga, Coppa oder LaLiga geschaut?
Ich schaue nicht viel Fussball am TV. Ich habe nur festgestellt, dass man den Stadion-Ton zuschalten kann. Uns Spielern werden die Fans extrem fehlen, die uns über die Ziellinie tragen. Die uns pushen, wenn es gegen Ende um die letzten paar Extrameter geht.

Und die Ligue 1?
Dort hats keine Spiele … (lacht)

War der Saisonabbruch in Frankreich überstürzt?
Als die Politik das verordnete, hatte die Liga gar keine Wahl. Man hatte schon nach Lösungen gesucht, aber der Abbruch erschien damals die beste zu sein. Nun sind die Fallzahlen eingebrochen und man kann wieder spielen, also spielt man. Aber als der Entschluss gefasst wurde, war man sich uneins.

Und dann wird halt zentralistisch verordnet …
Die Franzosen können sich durch diese Entscheidung durchaus verschaukelt fühlen. Speziell wenn man sieht, dass nun selbst in Italien und Spa­nien wieder gespielt wird. Es gab deshalb auch Rekurse, aber der Staatsrat hat Nein zu diesen gesagt. Und dies, obwohl daran viel Wirtschaft hängt, viele Jobs, viele Menschen mit Familie. Und weil heute alle wieder spielen, muss man wohl zum Schluss kommen: Es war ein voreiliger Entscheid. Aber ich bin in erster Linie froh, dass wir in der Schweiz wieder spielen dürfen.

Nun ist sicher, dass Sie die Saison bei YB beenden. Was braucht es, um sechs Wochen zu verlängern?
Einen Vertrag … Bei YB wird Solidarität grossgeschrieben. Deshalb haben wir auch auf ­einen Teil unseres Lohns verzichtet. Da schien es nur logisch, dass wir auch die Saison bei YB beenden.

Logisch ja, aber der Klub war nicht verpflichtet dazu.
Deshalb sage ich Sportchef Christoph Spycher und dem ganzen Klub Danke. Und ich gehe nicht mit dem Gedanken in diese Zeit, mich ja nicht zu verletzen. Ich werde geben, was ich zu geben habe. Und es wird passieren, was passieren muss.

Sind es sechs Wochen mit einem tieferen Salär?
Nein. Es ist derselbe Vertrag. Es ist ja auch dieselbe Saison. Der Klub hätte irgendwelche Bedingungen aufstellen können. Aber wir haben grosse gegenseitige Achtung. Wir wissen, dass der eine auf den anderen zählen kann. Auch wenn ich es noch lieber gehabt hätte, gleich einen Vertrag mit einer zusätzlichen Saison zu unterschreiben, um noch ruhiger zu sein. So muss ich mir halt mit 36 Jahren einen nächsten Vertrag wieder verdienen. Aber ich sehe das keinesfalls negativ. Im Gegenteil: Es ist eine Zusatzmotivation. Ich will nun alles geben, was ich noch in meinem Herzen, meinem Kopf und meinen Beinen habe.

Wollen Sie sich diesen neuen Vertrag bei YB verdienen?
Sicher ist: Ich will mir einen verdienen. Wo? Das weiss ich nicht. Am liebsten bei YB. Der Klub stellt strategische und wirtschaftliche Überlegungen an. Ich weiss nicht, ob ich da Platz habe. Deshalb sind diese sechs Wochen die wohl wichtigsten in meiner gesamten Karriere. Denn es sind jene, die darüber entscheiden, wo ich meine Karriere beenden werde. Ich fühle mich jedenfalls alles andere als alt. Ganz im Gegenteil. Ich fühle mich ruhig und relaxed, zuversichtlich und stark. Ich weiss, was ich tief in meinem Innern noch habe. Das könnte vielen Klubs helfen.

Aber es gibt Offerten.
Ja, die gibt es. Auch aus Frankreich. Aber ich werde keine Namen nennen. Ich will nicht rechnen. Ich habe mir viele Dinge ausgemalt und Pläne gemacht. Dann kamen diese Verletzungen. Und als ich dabei war, richtig zurückzukommen, folgte diese Pandemie. Wenn ich bleiben darf, wäre ich überglücklich. Wenn ich gehen muss, gehe ich halt. Alles ist möglich. Ich bin nicht der Regisseur in diesem Film, sondern Schauspieler. Und ich versuche, meine Rolle möglichst gut zu spielen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/yb- ... 37535.html

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