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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 17:46 
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Das YB-Talent trifft auf den Nachfolger

Die beiden talentierten Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj und Sven Joss gehören den Young Boys – und könnten bald weiterziehen. Der YB-Spieler ins Ausland, der Thuner Akteur zurück ins Stade de Suisse.

Das Handy von Florent Hader­gjonaj spielte Ende Januar verrückt, nachdem bekannt geworden war, dass der grosse SSC Neapel ein Angebot für ihn abgegeben habe. «Ich erhielt jede Menge Anrufe und SMS», sagt der YB-Verteidiger, «alle gratulierten mir und waren stolz auf mich.» Hadergjonaj wechselte nicht zu Napoli, weil die Young Boys entschieden, ihr Talent nicht frei­zugeben. «Sportchef Fredy Bickel meinte, das würde zu früh kommen», sagt Hadergjonaj. «Für mich passte das. Ich bin ja noch jung.»

Geringer Körperfettanteil

Napoli, der einstige Weltklub mit Superstar Diego Maradona, also muss ein bisschen warten, Florent Hadergjonaj hat noch einiges zu erledigen in Bern. Beim Umziehen für den Fototermin ist der schlanke Körper des Dauerläufers auf der rechten Aussenbahn zu sehen, sechs bis sieben Prozent nur beträgt der Körperfettanteil bei «Flo», wie ihn alle nennen. «Klar ist es ein Ziel von mir, einmal in einer grossen Liga zu spielen», sagt der 21-Jährige. «Napoli wurde letzte Saison in der Europa League, als wir gegeneinander spielten, auf mich aufmerksam.» Vielleicht sei es aber sogar besser, habe der Wechsel noch nicht geklappt. «Im Winter in ein Team zu kommen, ist immer viel schwieriger», sagt Hadergjonaj, «zudem ist Napoli ein absolutes Spitzenteam mit vielen starken Spielern.»

Bei den Young Boys ist der Blondschopf gesetzt, er hat Routinier Scott Sutter längst verdrängt. Zuletzt, beim 1:1 in Vaduz, fehlte Hadergjonaj für einmal. Er war gesperrt und musste den schwachen Berner Auftritt zu Hause vor dem TV verfolgen. «Das war hart, weil man nicht helfen kann», sagt er. «Natürlich können und wollen wir besser spielen. Aber es ist in Vaduz stets kompliziert.» Es sei klar, dass YB konstanter und stärker agieren müsse. «Unser Ziel ist Rang 2», erklärt der Youngster. Und: «Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen werden.»

Beraten von Shaqiri

Florent Hadergjonaj ist auf der Überholspur unterwegs. Flankenstark und druckvoll agierte er schon immer, defensiv hat er Fortschritte gemacht. Sein Vertrag läuft bis 2018, aber allzu lange wird er kaum mehr in Bern bleiben. Seit einem Jahr wird er von Erdin Shaqiri, dem Bruder Xherdans, vertreten. «Vorher erledigte mein Vater die Beratung», sagt Hadergjonaj, «und jeden Tag meldeten sich zwei, drei Spielerberater, das war wirklich krass.»

Es ist natürlich kein Zufall, gehört der Rechtsverteidiger zu den Klienten von Erdin Shaqiri. Die gemeinsamen kosovarischen Wurzeln verbinden, Hadergjonaj ist ein ausgeprägter Familienmensch, der immer noch im Elternhaus in Langnau wohnt. Es gab zuletzt die Überlegung, mit Mitspieler Grégory Wüthrich eine WG zu bilden. «Aber zu Hause ist es für mich am besten. Nicht nur, weil Mutter so gut kocht.»

In der Freizeit trifft sich Hadergjonaj ab und zu wie zuletzt am Sonntag mit Xherdan Shaqiri und Breel Embolo, die ebenfalls von Erdin Shaqiri beraten werden. Man spricht dabei auch übers Nationalteam. Noch ist Hadergjonaj in der U-21-Auswahl engagiert, er ist dort Fixkraft und Führungsspieler, Ende März kommt es in Thun zu einem Schlüsselspiel in der EM-Qualifikation gegen England. Hadergjonaj aber ist nicht weit von der grossen Nationalmannschaft entfernt, in der Hierarchie stehen Stephan Lichtsteiner, Michael Lang und vielleicht Silvan Widmer vor ihm. «Lichtsteiner wird nicht mehr ewig dabei sein», sagt Hadergjonaj, «eventuell kommt es nach der EM zum einen oder anderen Wechsel im Nationalteam.»

Die Avancen von Albanien

Er selber hätte die Euro in Frankreich ebenfalls bestreiten können. Für Albanien, das in der Vorrunde auf die Schweiz trifft. «Der albanische Verband hat angefragt», sagt Hadergjonaj, «und das wäre sicher reizvoll. Aber ich möchte am liebsten für die Schweiz spielen, weil da die Chancen grösser sind, regelmässig an Turnieren dabei zu sein.» Und so wartet er einmal ab, wie sich die Dinge für ihn entwickeln.

Bei Albanien übrigens würde er vermutlich hinten links oder im Mittelfeld spielen. Rechtsverteidiger ist dort einer, der «richtig stark» sei, wie Hadergjonaj sagt. Der Mann heisst Elseid Hysaj, hat wie Hadergjonaj Jahrgang 1994, besitzt einen Marktwert von über 10 Millionen Franken – und spielt bei Napoli.

Etabliert als Stammkraft

Nun zu Hadergjonais Jahrgangskollege Sven Joss: Der nordische Name Sven bedeutet nicht anderes als «junger Mann». Sven Joss, Rechtsverteidiger beim FC Thun, ist passenderweise ein solcher. Erst 21-jährig, gehört die YB-Leihgabe beim derzeit kaum verletzungsgeschwächten FC Thun mittlerweile zum Stamm. «Dass ich zum Spielen komme, ist für mich das Wichtigste», sagt er.

Einsatzminuten sammelte Joss in letzter Zeit viel. Quasi während Ciriaco Sforzas letzten Atemzügen als Thun-Coach im Oberland schaffte er den Sprung ins Team. Unter Jeff Saibene, der im Oktober übernahm, ist der Jungspund gesetzt. Zurückblickend sei es schon ein ziemlicher Schritt gewesen in die Super League, gibt Joss zu. Insbesondere deshalb, weil er zuvor ja noch nie auf der grössten Schweizer Fussballbühne zum Einsatz gekommen war.

Der Konolfinger stiess im letzten Sommer direkt aus der Nachwuchsequipe der Young Boys zu Thun. Einige Zeit lang hatte er im YB-Nachwuchs gemeinsam mit Florent Hadergjonaj, seinem Berner Pendant, zusammengespielt. Nur schaffte dieser den Sprung in die Super League zwei Jahre früher.

Abseits des Rasens haben die Emmentaler mit Ausnahme des Jahrgangs nicht viel gemeinsam. «Wir verstehen uns sehr gut und fuhren früher immer gemeinsam im Zug ins Training», sagt Joss. Hadergjonaj, in Langnau wohnhaft und 13 Tage jünger, sei jedoch der viel extrovertiertere Typ als er – auch auf dem Platz. «Er ist einer, der bei jedem Gedränge zuvorderst anzutreffen ist; ich bin das Gegenteil.»

Ruhig und besonnen

Belegen muss Sven Joss dies nicht, man nimmt ihm diese Aussage sofort ab. Im Gespräch wirkt er freundlich, aber auch ein wenig schüchtern und eher introvertiert. Seine Wesensart sei im Fussball tendenziell eher eine Schwäche, findet Joss. «Ich musste und muss in diesem Bereich viel an mir arbeiten», sagt er.

«Aber ich merke, dass ich Fortschritte beim Kommunizieren mit den Teamkollegen mache.» Dass Joss seit Monaten den Vorzug gegenüber älteren, erfahrenen Spielern auf seiner Position erhält, spricht jedenfalls für ihn. Trainer Saibene gefällt das Auftreten des Abwehrspielers. Joss ist einer, der auf solide Arbeit setzt. Er ist kein sonderlich trickreicher Fussballer, aber ein zuverlässiger Teamspieler.

Bei YB, wo Joss einen Vertrag bis 2018 besitzt, nimmt man seine positive Entwicklung wohlwollend zur Kenntnis. Vor allem, weil Rechtsverteidiger Hadergjonaj bald in eine grosse Liga gehen dürfte. Mit den Young Boys mag sich Joss, ausgeliehen an Thun bis Ende Saison, derzeit jedoch nicht gross auseinandersetzen. «Wir werden im Sommer sehen, wo meine Zukunft liegt», sagt er. Gegenwärtig könne er nur sagen, dass es ihm in Thun sehr gefalle.

Drei Konolfinger im Team

Im Oberland geht es ruhig zu und her, das passt Joss. Ebenso die Tatsache, dass er mit Felix Hornung und Sandro Lauper zwei Mitspieler hat, die wie er in Konolfingen aufwuchsen. «Mit ihnen verstehe ich mich am besten», sagt Joss. Wie lange das Trio noch zusammen spielt, ist unklar. Mindestens Joss scheint das Rüstzeug für höhere Aufgaben zu haben.

Heute wird er seine Qualitäten im Stade de Suisse gegen seinen Stammklub demonstrieren können. Zuletzt gewannen die Thuner zweimal durch einen Treffer in der Nachspielzeit (2:1 in St. Gallen, 2:1 gegen Lugano) – und holten seit der Winterpause die maximale Ausbeute. Joss relativiert: «Es wird eine ganz schwierige Aufgabe gegen die Young Boys. Sie müssen unbedingt gewinnen.» Und sein Team könne sich auch nicht immer auf ein spätes Siegtor verlassen. Weise Worte eines jungen Mannes.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20370486

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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. April 2016, 13:18 
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Hart im Nehmen

Florent Hadergjonaj ist beim schlimmen Zusammenprall mit Sions Pa Modou glimpflich davongekommen. Sein Comeback im U-21-Nationalteam verlief problemlos, er ist fit für das Basel-Spiel.

Florent Hadergjonaj wird im Sion-Spiel verarztet - die starken Kopfschmerzen klangen bald wieder ab. Nachwirkungen gab es beim jungen YB-Verteidiger keine.

Florent Hadergjonaj braucht in dieser Saison einen «herte Gring», wie man es in Berner Mundart zu sagen pflegt. Im Herbst prallte er beim Spiel in Lugano auf kuriose Art mit Teamkollege Gregory Wüthrich zusammen, trug aber nur eine geschwollene Lippe davon. Viel übler sah die Sache vor drei Wochen aus, als der junge YB-Verteidiger in der Nachspielzeit bei einer Kopfballabwehr heftig mit Sions Pa Modou kollidierte. ­Hadergjonaj hatte mehr Glück im Unglück als sein Gegenspieler. Der Sittener erlitt einen Schädelbruch, was zwei Monate Pause und das Saisonende bedeutete. Der ­Berner kam mit starken Kopfschmerzen davon, «die nach zwei, drei Tagen nachliessen», wie er selber sagt. Trotzdem liess er sich in Zürich von einem Spezialisten untersuchen. «Der Test verlief positiv. Wir wollten aber nichts riskieren. So habe ich auf einen Einsatz in St. Gallen verzichtet.»

Zwei Wochen nach dem Vorfall spielte ­Hadergjonaj bereits wieder 90 Minuten durch, mit der Schweizer U-21-Auswahl in der EM-­Qualifikation gegen England. Nachwirkungen spürte er keine mehr. Die Partie in Thun war ein Heimspiel für den gebürtigen Langnauer, «ich musste für Familie und Freunde zahlreiche ­Tickets hinterlegen, weil sie alle dabei sein und mich unterstützen wollten.» In Anbetracht der Vorgeschichte habe er beim 1:1 gegen die starken Engländer einen ­ordentlichen Match abgeliefert, findet der YB-Youngster. Das war ihm wichtig, sassen doch gegen 30 Talentscouts auf der Tribüne der Stockhorn-Arena, viele aus England. ­Hadergjonaj sieht solche Auftritte als «gute Bühne», um sich auch inter­national zu präsentieren. Einmal im Ausland zu ­spielen, sei sicher ein Wunschtraum, sagt er. Dafür müsse jedoch vieles zusammenpassen. Noch bis Sommer 2017 läuft sein Vertrag bei YB. Sportchef Fredy Bickel möchte den 21-Jährigen gerne weiterhin in Bern halten.

Schweiz oder Albanien?

In Thun spielte Hadergjonaj zum achten Mal fürs U-21-­Nationalteam. Offen bleibt, ob sich der Verteidiger mit kosovarischen Wurzeln auch auf Stufe A-Nationalmannschaft für den SFV entscheiden würde, falls er ein Aufgebot erhält. «Ich bin mit dem Schweizer und dem albanischen Verband in Kontakt, es ist nichts geregelt», sagt Hadergjonaj, der nun ­zuerst einmal diese EM-Qualifikation zu Ende spielen will. Dass seine rechte Aussenverteidigerposition im Schweizer ­Nationalteam mit Lichtsteiner, Lang und Widmer stark besetzt ist, werde auf ­seine Entscheidung aber keinen Einfluss haben, betont er. «Lichtsteiner ist ja schon 32», sagt Hadergjonaj, und die ­Herausforderung von Lang oder Widmer traut er sich selbstbewusst zu.

Neben Hadergjonaj standen mit ­Goalie Mvogo, Bertone und Zakaria drei weitere YB-Spieler in der U-21-Startelf, Tabakovic sowie der eingewechselte Frey haben ebenfalls Berner Wurzeln. «Es ist toll, dass wir bei YB gleich ein Auto ­füllen können, wenn wir zu U-21-Spielen anreisen», schmunzelt der ­Flankenspezialist. Und während der Vorbereitung auf das England-Spiel ­hätten sie am Esstisch auch festgestellt, «dass gar kein Basler im Kader steht.» Andererseits figurierte kein YB-Spieler im A-Team für die EM-Tests gegen Irland (0:1) und Bosnien-Herzegowina (0:2). Darauf angesprochen, sieht es Hader­gjonaj «als gutes Omen für die Zukunft», dass die Young Boys in der U-21-Auswahl heute so breit vertreten sind.

Das Spiel der Spiele

Der FC Basel wird für die jungen YB-Spieler an diesem Wochenende wieder zum Thema – diesmal nicht am Esstisch, sondern auf dem Rasen. Von Brisanz ist das Duell der Nummern 1 und 2 der Schweiz mit Blick auf die Tabelle nicht mehr. Der designierte Meister liegt 14, nach Verlustpunkten gar 17 Punkte vor den Bernern. Für Hadergjonaj spielt es keine Rolle, «ob es um den Titel geht oder nicht». Er freut sich auf die gute Stimmung, das volle Stadion und sagt: «Spiele gegen den FCB sind immer etwas Spezielles.» Um verschmitzt noch zu ­ergänzen: «Die Basler hatten zuletzt oft Mühe mit uns.»

Eine harte Nuss bleiben Gastspiele im St.-Jakob-Park alleweil. Hadergjonaj will sie mit seinen Teamkollegen knacken – in der Hoffnung, dass er dafür diesmal keinen harten Kopf braucht.


http://www.derbund.ch/bundprint/hart-im ... y/22343584

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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 15:43 
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07.08.2016

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Hadergjonaj steht vor Wechsel zu Ingolstadt

Der junge YB-Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj steht vor einem Wechsel in die Bundesliga. Er dürfte bald bei Ingolstadt unterschreiben.

Es wird ein hektischer August für die Young Boys. Auch in Sachen Transfers. Einer der umworbenen Youngsters springt nun in eine grosse Liga ab. Laut deutschen Quellen soll Florent Hadergjonaj am Sonntag oder am Montag beim Bundesligisten Ingolstadt unterschreiben.

Er dürfte dort einen Stammplatz in Aussicht haben, was dem seit kurzem 22 Jahre alten Rechtsverteidiger die Entscheidung erleichtert hat. Der flankenstarke, forsche, schnelle Aussenspieler wurde in der Vergangenheit auch mit grösseren Klubs wie Napoli, Marseille oder Hoffenheim in Verbindung gebracht.

Vor bald drei Jahren debütierte Hadergjonaj in der Super League mit 19 Jahren und 3 Monaten für YB. Der Schweizer U-21-Nationalspieler mit kosovarischen Wurzeln erklärte am Samstagabend nach dem 4:1-Sieg der Young Boys gegen Thun: «Es gibt mehrere Spieler von YB, die beobachtet werden, bis Ende August kann noch viel passieren.» In dieser Saison wechselte sich Hadergjonaj bisher mit Scott Sutter auf der rechten Abwehrseite ab.

Kehrt Joss zurück?

Florent Hadergjonajs Abgang ist ein Verlust für YB. Aufgefangen werden könnte er mit der Rückkehr des an den FC Thun ausgeliehenen Sven Joss. Der frühere Junior der Young Boys ist 13 Tage älter als Hadergjonaj und gilt ebenfalls als Versprechen. Im Derby gegen YB gestern musste Joss bereits nach wenigen Minuten angeschlagen ausgewechselt werden – nachdem er von Hadergjonaj gefoult worden war…

Weitere Veränderungen

Es dürfte in den nächsten Wochen bis zum Ende der Transferphase Ende August noch einige Wechsel bei YB geben. Das Kader ist zu dünn besetzt für die anstrengende Dreifachbelastung. Sportchef Fredy Bickel lotet mit den Vereinsbesitzern aus, welche finanziellen Möglichkeiten es gibt. Insbesondere im Sturm und auf den Flügelpositionen benötigen die Young Boys zusätzliche personelle Alternativen.

Ob es neben Hadergjonaj zu weiteren Abgängen kommt, ist offen. Brillieren Akteure wie Yuya Kubo, Denis Zakaria, Yvon Mvogo oder Miralem Sulejmani in den Champions-League-Playoffspielen Ende August gegen Gladbach, könnte sich das Interesse an ihnen nochmals steigern.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28629997

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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 17:32 
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falls er wirklich gehen sollte, wird hoffentlich ersatz geholt. unser kader ist definitiv zu dünn besetzt um auf drei "hochzeiten zu tanzen".


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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 12:50 
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Hadergjonaj vor dem Sprung in die Bundesliga

Den Young Boys steht im Hinblick auf Champions-League-Playoffs und Meisterschaft ein herber sportlicher Verlust ins Haus. Verteidiger Florent Hadergjonaj wechselt höchstwahrscheinlich zu Ingolstadt.

Wie die Berner Zeitung berichtet, dürfte 22-jährige Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj, Langnauer mit kosovarischen Wurzeln, in der allernächsten Zeit seine Unterschrift unter einen Vertrag mit dem Bundesligisten Ingolstadt leisten. Die Bayern nehmen ihre zweite Saison in der obersten Liga Deutschlands in Angriff.

Anscheinend hat Hadergjonaj unter Trainer Markus Kauczinski zumindest anfänglich gute Aussichten auf einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite haben, was ihm den Entscheid für den Wechsel laut BZ erleichtert haben soll. Hadergjonajs Stärken sind die Schnelligkeit und der Offensivdrang. Auch Klubs wie Napoli, Marseille und Hoffenheim sollen ihr Interesse gezeigt haben.

Der Schweizer U21-Internationale debütierte mit 19 Jahren im Fanionteam der Berner. Er machte rasch Fortschritte und verdrängte weitgehend den routinierten Scott Sutter von der Position. Zuletzt wechselten sich die beiden ab.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130474308

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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 16:21 
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Hadergjonaj zu Ingolstadt, Joss kehrt zurück

Der eine ehemalige YB-Junior geht, der andere spielt wieder für die Young Boys: Während Florent Hadergjonaj in die deutsche Bundesliga zum FC Ingolstadt 04 wechselt, beendet Sven Joss per sofort sein leihweises Gastspiel beim FC Thun und kehrt zu den Young Boys zurück.

Der 22-jährige Florent Hadergjonaj schaffte bei den Young Boys vor rund drei Jahren den Sprung vom U21-Team in die erste Mannschaft und etablierte sich als rechter Verteidiger mit Offensivdrang. Seit der Saison 2013/14 wurde er bei YB in 71 Meisterschaftsspielen eingesetzt; Hadergjonaj entwickelte sich auch in der Schweizer U21-Nationalmannschaft zu einem sicheren Wert. Am Montag hat er beim FC Ingolstadt einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben, wobei die Klubs über die Höhe der Ablöse Stillschweigen vereinbart haben.

Auch Sven Joss ging aus der Nachwuchsabteilung des BSC Young Boys hervor. Im Sommer 2015 wurde er leihweise an den FC Thun abgegeben und holte sich einen Stammplatz. Nun kehrt der 22-Jährige per sofort zu YB zurück; sein Vertrag läuft bis Sommer 2018. Im Derby vom Samstag musste Joss nach einem Zweikampf mit Florent Hadergjonaj ausgewechselt werden. Wie lange er mit seiner Schulterverletzung ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Wir bedanken uns herzlich bei Florent Hadergjonaj für die geleisteten Dienste und wünschen ihm beim FC Ingolstadt alles Gute. Gleichzeitig begrüssen wir Sven Joss wieder bei YB und wünschen ihm baldige Genesung.


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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 19:07 
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Hadergjonaj wird ein Schanzer

Der FC Ingolstadt feilt weiter am Kader für die am 26. August beginnende Saison. Die Oberbayern haben nun den Schweizer U-21-Nationalspieler Florent Hadergjonaj verpflichtet. Der rechte Außenverteidiger wechselt von den Young Boys Bern aus der Schweiz zu den Schanzern und unterschreibt einen bis zum 30. Juni 2020 datierten Vierjahresvertrag.

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... ws_aktuell


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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 19:17 
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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2016, 23:11 
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Unverständlich, dass ein Spieler lieber im Abstiegskampf statt CL oder ganz sicher in der EL spielen will.

Trotzdem, merci für Deinen Einsatz in Gelb-Schwarz und alles gute in der Bundesliga.


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 Betreff des Beitrags: Re: (3) Florent Hadergjonaj
 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. August 2016, 00:04 
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«Das ist die Bundesliga»

Vor wenigen Tagen wechselte der talentierte Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj von YB zu Ingolstadt. Im Interview spricht der 22-Jährige über seinen Transfer und die neue Herausforderung in Deutschland.

Florent Hadergjonaj, wie haben Sie sich in Ingolstadt eingelebt?
Florent Hadergjonaj: Ausgezeichnet. Es ist ein familiärer Klub, die Stimmung gefällt mir, die Leute hier sind enorm fussballverrückt, auch wenn Ingolstadt keine Riesenstadt ist. Ich bin jetzt ein paar Tage hier, bestritt bereits ein Testspiel gegen den Bayernligisten VfB Eichstätt, das wir 7:0 gewannen. Ich durfte Eckbälle treten, gab gleich einen Assist. Und von den Mitspielern wurde ich wie vom Verein wirklich toll aufgenommen.

Sie klingen richtig begeistert.
Ja, es macht Spass hier. Dario Leczano, der auch in Thun spielte, kenne ich aus Luzerner Zeiten, er hat mir viel geholfen und auch die Stadt bereits gezeigt. Als ich vor etwa drei Wochen erstmals von Ingolstadts Sportdirektor Thomas Linke kontaktiert wurde und dann auch mit Trainer Markus Kauczinski ausführlich sprach, spürte ich sofort, dass dies der perfekte Klub für meinen nächsten Schritt in der Karriere ist.

Gab es denn viele andere Angebote?
Es gab einige Interessenten, ja, auch grössere Klubs. Aber für mich war immer klar, dass ich nur wechsle, wenn ich auch die Perspektive sehe, einen Stammplatz zu erkämpfen. Zweiter, dritter oder vierter Rechtsverteidiger zu sein und dann ausgeliehen zu werden, wie beispielsweise bei Napoli, das wäre nichts für mich gewesen.

Können Sie schon einordnen, was die Unterschiede zwischen Ihrem letzten Verein YB und Ingolstadt sind?

Ich bin noch nicht sehr lange hier. Aber das ist die Bundesliga, da ist einfach alles eine Kategorie grösser. Das Interesse ist gewaltig. Das beginnt bei den Leibchen, auf denen das Bundesliga-Logo ist, und endet bei den Stadien, die immer voll sind.

Noch eine Saison bei YB zu bleiben und in der Europa League oder sogar der Champions League zu spielen, war für Sie keine Option?
Es war schon ein wenig ein Hin und Her, bis ich mich entschieden hatte. YB wollte meinen Vertrag, der bis 2018 lief, vorzeitig verlängern. Aber ich war nun rund drei Jahre in der Super League, wo wir viermal pro Jahr gegen die gleichen Teams spielten. Es ist definitiv Zeit für eine neue Herausforderung. Ich war bei YB in den letzten Saisons Stammspieler und spielte eigentlich immer.

«Ich war nun rund drei Jahre in der Super League. Es ist Zeit für eine neue Herausforderung.»
Florent Hadergjonaj


Die Young Boys brauchen Einnahmen aus Spielerverkäufen und waren gezwungen, einen jungen Spieler zu verkaufen. Sie stehen aber auch vor interessanten Partien. Die Champions-League-Playoffs gegen Gladbach reizten Sie nicht mehr?
Doch, klar, das sind für YB grosse Spiele. Aber mit Ingolstadt werde ich auch zweimal gegen Gladbach spielen und sehr oft vor 40 000 oder 50 000 Zuschauern. Das ist in Deutschland normal.

Und von den Mitspielern in Bern konnten Sie sich bereits verabschieden?
Ja, ich ging am Sonntagmorgen nach dem Derbysieg gegen Thun in die Kabine, hielt sogar eine Rede und konnte jedem die Hand geben. Das war mir wichtig.

In Ingolstadt ist der erfahrene Tobias Levels Ihr Konkurrent. Wie sehen Sie Ihre Perspektive und jene des Vereins?
Junge Spieler können sich bei Ingolstadt und bei Trainer Kau­czinski, der zuletzt in Karlsruhe arbeitete, ideal entwickeln, das gefällt mir. Ich bin ja auch erst 22 Jahre alt. Und ich werde sicher ein wenig Zeit brauchen, um mich an den Rhythmus in der Bundesliga zu gewöhnen. Doch ich habe in dieser Saison bereits einige Ernstkämpfe in den Beinen mit YB und bin bereit. Das erste Ziel von uns ist, nicht abzusteigen. Aber viele Teams kämpfen gegen den Abstieg. Wer hätte denn letzte Saison gedacht, dass Stuttgart oder Zürich absteigen?

Haben Sie mit Xherdan Shaqiri, dessen Bruder Erdin auch Sie berät, ebenfalls über Ihren Transfer gesprochen?
Klar, er rief mich an und sagte mir, dass das eine gute Entscheidung von mir sei. Aber ich müsse mir bewusst sein, was auf mich warte, die Bundesliga sei ganz anders als die Super League. Es würde jede Woche um viel gehen, das Niveau sei deutlich höher. Das reizt mich sehr. Xherdan Shaqiri spielte ja bei den Bayern in München, das ist nur 40 Minuten von hier entfernt, und kennt die Gegend ganz gut.

Und wie sehen Sie Ihre Perspektiven in der Schweizer Nationalmannschaft?
Ich spiele mit der U-21-Auswahl die EM-Qualifikation, dann sehen wir weiter. Vorerst geht es für mich darum, dass ich mich in der Bundesliga etabliere.

In Ingolstadt ist der erfahrene Tobias Levels Ihr Konkurrent. Wie sehen Sie Ihre Perspektive und jene des Vereins?
Junge Spieler können sich bei Ingolstadt und bei Trainer Kau­czinski, der zuletzt in Karlsruhe arbeitete, ideal entwickeln, das gefällt mir. Ich bin ja auch erst 22 Jahre alt. Und ich werde sicher ein wenig Zeit brauchen, um mich an den Rhythmus in der Bundesliga zu gewöhnen. Doch ich habe in dieser Saison bereits einige Ernstkämpfe in den Beinen mit YB und bin bereit. Das erste Ziel von uns ist, nicht abzusteigen. Aber viele Teams kämpfen gegen den Abstieg. Wer hätte denn letzte Saison gedacht, dass Stuttgart oder Zürich absteigen?

Haben Sie mit Xherdan Shaqiri, dessen Bruder Erdin auch Sie berät, ebenfalls über Ihren Transfer gesprochen?
Klar, er rief mich an und sagte mir, dass das eine gute Entscheidung von mir sei. Aber ich müsse mir bewusst sein, was auf mich warte, die Bundesliga sei ganz anders als die Super League. Es würde jede Woche um viel gehen, das Niveau sei deutlich höher. Das reizt mich sehr. Xherdan Shaqiri spielte ja bei den Bayern in München, das ist nur 40 Minuten von hier entfernt, und kennt die Gegend ganz gut.

Und wie sehen Sie Ihre Perspektiven in der Schweizer Nationalmannschaft?
Ich spiele mit der U-21-Auswahl die EM-Qualifikation, dann sehen wir weiter. Vorerst geht es für mich darum, dass ich mich in der Bundesliga etabliere.


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