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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Montag 21. Oktober 2013, 16:53 
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Auch Alain Rochat fällt aus

Das Verletzungspech in der YB-Defensive scheint kein Ende zu nehmen: Nun hat es auch Allrounder Alain Rochat erwischt. Er hat sich im Training eine Adduktoren-Zerrung zugezogen und wird rund vier Wochen ausfallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Samstag 23. November 2013, 12:34 
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Warten auf die Krönung

Der Ärger über das blamable Cup-Aus gegen Le Mont ist bei Alain Rochat noch präsent. Vor dem Heimspiel heute Samstag gegen Lausanne (19.45 Uhr) richtet der YB-Rückkehrer den Blick aber nach vorne.

Das Neufeld war Alain Rochat nicht mehr gross genug. Im Sommer 2005, nachdem er sich bei YB in über drei Jahren vom vielversprechenden Talent zum unverzichtbaren Wert gemausert hatte, machte der Romand den nächsten Schritt auf der Karriereleiter. Bei Rennes im Nordwesten Frankreichs wollte er weiter wachsen. Wie Alex Frei, sein ehemaliger Teamkollege in der Schweizer U-21-Nationalmannschaft, der damals beim Klub aus der Ligue 1 gerade Torschützenkönig geworden war und so das Interesse europäischer Topklubs auf sich zog.

Auch die Young Boys beabsichtigten damals, den nächsten Schritt zu machen. Der Umzug ins Stade de Suisse stand bevor, das neue Stadion sollte das fehlende Puzzlestück zum lang ersehnten Titelgewinn werden. «In meiner ersten Zeit bei YB stiegen die Ambitionen stetig. Und als ich ging, habe ich gespürt, der Verein ist bereit für etwas Grosses», sagt Rochat.

Nun, über acht Jahre später, steht der 30-Jährige beim Fototermin wieder auf dem Neufeld. Die Erwartungen von damals sollten sowohl für den Verein wie auch für den vielseitig einsetzbaren Linksfuss nicht in Erfüllung gehen. YB war nahe dran am grossen Coup, verlor aber je zweimal in der Finalissima und im Cupfinal. Rochat, der mit 22 Jahren in der Nationalelf debütiert, aber seither kein Länderspiel mehr bestritten hatte, vermochte sich in einer der grossen Ligen Europas nicht durchzusetzen. Auf Rennes folgten drei Saisons mit zwei Meistertiteln beim FC Zürich, zweieinhalb Jahre bei den Vancouver Whitecaps und zuletzt, vor seinem Wechsel zu den Gelb-Schwarzen, ein einmonatiges Intermezzo in Washington. Rochat sei der Welsche, der es mit etwas mehr Biss noch weitergebracht hätte, sagte YB-Sportchef Fredy Bickel vor geraumer Zeit der «Schweiz am Sonntag» über seinen Schützling, den er als 17-Jährigen entdeckt hatte. Eine Erkenntnis, welcher der schweizerisch-kanadische Doppelbürger nicht widersprechen mag. «Vielleicht stimmt es schon. Aber es ist auch eine meiner Qualitäten, dass ich mich nicht verkrampfe und auf dem Platz nie die Ruhe verliere.»

«Inakzeptable» Niederlage

Ruhe strahlt Rochat auch im Gespräch im Stadionrestaurant Eleven aus. Der Ärger und Frust über die peinliche 1:4-Niederlage vor zwei Wochen im Cup bei Le Mont ist zwar noch präsent, drückt sich aber nicht in der Tonlage oder Lautstärke seiner Äusserungen aus, sondern in der Wortwahl. Inakzeptabel seien die Ereignisse, sagt er beispielsweise. Aber nun gelte es nach vorne zu schauen. «Jetzt wissen wir, wie es sich am Tiefpunkt anfühlt. Das wollen wir nicht noch mal erleben.» Rochat ist froh, nimmt die Meisterschaft nach der Länderspielpause wieder den Betrieb auf. So konnte er in den letzten Tagen den Fokus auf die heutige Partie gegen Lausanne richten. Und er erinnert, so als wäre es nach dem Cup-Out gegen Le Mont in Vergessenheit geraten, daran: «In der Super League sind wir voll dabei.»

Drei der vier letzten Vorrundenspiele können die Young Boys zu Hause austragen. Ausser den Langzeitverletzten Pascal Doubai, Josh Simpson und Marco Bürki stehen alle zuletzt verletzten Akteure wieder zur Verfügung. «Wir müssen nun an der Tabellenspitze dranbleiben. Dann steht uns eine gute Rückrunde bevor», sagt Rochat, der heute für den gesperrten Dusan Veskovac in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen dürfte.

Für den vierfachen Familienvater, der in Grandson bei Yverdon wohnt, dort, wo er einst aufgewachsen ist, schloss sich im Sommer mit der Rückkehr nach Bern der Kreis. Das Warten bei YB auf den lang ersehnten Titel dauert noch immer an. Dem ein Ende zu bereiten, wäre die Krönung von Rochats Karriere.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22919483

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. März 2014, 10:20 
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Anlaufprobleme nach der Heimkehr

Alain Rochat brauchte lange, bis er bei YB wieder Tritt fasste. In der Rückrunde werde er sich steigern, verspricht der Romand, der mit den Bernern unbedingt «noch etwas Wichtiges gewinnen will».

Das Spiel gegen «Ronaldo, Zidane und Freunde» liegt schon fast 72 Stunden zurück. Und doch ist es immer noch sehr präsent bei YB. «Ich war überrascht, wie gut die Weltstars noch immer sind», sagt Alain Rochat. Am meisten beeindruckte ihn Zinédine Zidane: «Seine Übersicht, seine Dynamik, sein Laufvermögen – phänomenal für sein Alter.» Zur Erinnerung: Der Weltmeister von 1998 wird im Juni 42. Trainer Uli Forte ist fast ein bisschen neidisch, wenn er an Zidanes «muskelbepackten Body» denkt. Nur bedingt einig geht er mit dem Berichterstatter, der glaubt, der französische Altmeister könnte in der Super League problemlos mithalten. «Für ein einzelnes Spiel würde seine Physis noch reichen, für eine ganze Saison nicht.»

Zurück zu Alain Rochat, der gegen die Weltstars eine Halbzeit lang in der Innenverteidigung zum Einsatz kam. Dort bekam er es mit Ronaldo und Martha zu tun. Die Brasilianerin verlangte ihm und Nebenmann Vilotic bedeutend mehr ab als ihr nicht mehr ganz schlanker Landsmann. «Ihre Technik und Spielintelligenz sind überragend», schwärmt der 31-Jährige von der weltbesten Fussballerin. Die Begegnung mit Zidane, Figo, Cannavaro, Hierro, Salgado und vielen anderen einstigen Fussballgrössen aus aller welt führte Rochat eines deutlich vor Augen: Wie gross der Unterschied zwischen Super-League-Spielern und internationalen Stars ist, selbst wenn Letztere ihren Zenit längst überschritten haben. «Es ist eine andere Welt.»

«Le petit Suisse»

Rochat selber schaffte den Sprung über den oberen Rand der Super League nie, obwohl er die heimische Liga zweimal verliess. Das erste Abenteuer führte ihn 2005 nach Frankreich – zum Ligue-1-Verein Stade Rennes. Es endete im grossen Frust, weil Rochat bei Rennes-Trainer Lazlo Bölöny bald in Ungnade gefallen war. «Ich war ‹le petit Suisse› und musste, wie übrigens auch Teamkollege Alex Frei, immer gegen Vorurteile ankämpfen.» Nach einem Jahr als Randfigur hatte der Ex-YB-Spieler genug: Er unterschrieb beim FC Zürich, wo Lucien Favre (Trainer) und Fredy Bickel (Sportchef) zentrale Positionen besetzten, einen Mehrjahresvertrag. Rochat fühlte sich bei seinem früheren Mentor Favre, der ihn in ganz jungen Jahren bei Yverdon an die Super League herangeführt hatte, auf Anhieb wohl. Er gehörte zu den defensiven Teamstützen der Meistermannschaft 2007 – und war es auch noch, als der FCZ zwei Jahre später unter Coach Bernard Challandes den nächsten und vorläufig letzten Meisterpokal holte.

Ab nach Übersee

Nach über 300 Spielen in der Super League sah Rochat den Moment gekommen, nochmals zu neuen Ufern aufzubrechen. Er entschied sich für das Land, in dem er 1983 geboren wurde: Kanada. Sein neuer Arbeitgeber waren ab Januar 2011 die Vancouver Whitecaps, Mitglied der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS). Bei den Whitecaps wurde der Westschweizer mit einem stark britisch geprägten Spielstil konfrontiert. Und siehe da: Der von vielen Experten als wohl talentiert, aber zu weich bezeichnete Fussballprofi hielt der Belastungsprobe stand. Bis 2013 absolvierte er insgesamt 65 Spiele für Vancouver. «Ich habe gezeigt, dass ich fighten kann», verkündet er rückblickend nicht ohne Stolz.

Den Umzug in den Knochen

Seit August 2013 ist Rochat wieder bei jenem Verein, bei dem er schon zwischen 2002 und 2005 tätig war: beim BSC YB. Es war keine Rückkehr mit Pauken und Trompeten. Im Gegenteil: Die ersten Monate sahen die YB-Fans einen langsam und behäbig wirkenden Alain Rochat. «Der Umzug der sechsköpfigen Familie von Vancouver in die Schweiz hat Energie gekostet. Zudem hatte ich im ganzen letzten Jahr keine Pause. Das ging an die Substanz.» In der Rückrunde soll vieles anders, besser werden. «Ich fühle mich viel besser als in der Vorrunde», ist der Routinier überzeugt. Mit seiner Erfahrung und Ruhe soll er mithelfen, das Team Schritt für Schritt zu einem Titel zu führen. «Ein solcher war schon ein Thema, als ich YB verlassen habe. Und er ist es immer noch, was ich gut finde.»

Wie man einen Titel gewinnt, weiss er wie Teamkollege Steve von Bergen, mit dem er beim FC Zürich zusammengespielt hat. Und eben dieser FCZ ist es, der YB morgen im Stade de Suisse fordert. «Wir müssen parat sein, um das Team der Stunde zu stoppen», warnt der Linksverteidiger vor den Zürchern, die alle bisherigen Rückrundenpartien gewonnen haben.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/An ... y/27820733

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Freitag 11. April 2014, 21:48 
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Der Reisende schwört auf Nestwärme

Der Profifussball hat Alain Rochat bis nach Übersee verschlagen. Trotzdem hält sich der YB-Verteidiger immer gerne an alte Weggefährten – bei seinen Engagements in Bern war und ist das nicht anders.

Es ist ja nicht so, dass Alain Rochat das prächtige Wetter nicht zu schätzen wüsste. Auch er blinzelt an diesem Mittwochmittag auf der Allmendwiese in die Sonne und gönnt sich ein paar Minuten Ruhe. Doch bei YB wird eifrig gearbeitet und trainiert, nach wie vor liegt der Klub weiter zurück, als ihm lieb ist. «Bei uns hat nie jemand von der Spitze gesprochen», hält Rochat dem entgegen und erklärt, wie schwierig es im Fussball sei, sich nicht von der Aussenwelt beeinflussen zu lassen.

«Genauso wenig, wie wir jetzt hoffnungslos zurückliegen, waren wir zur Winterpause ein Meisterkandidat.» Es sind die Worte eines erfahrenen Profis. Der Romand ist ein zurückhaltender Mensch mit einer gewissen Noblesse, die Haltung aufrecht, der Blick abwartend. Doch er kommt in Fahrt, wenn er von seinen Erlebnissen erzählt, vom Ausland, wo er vieles über das Fussballgeschäft erfahren hat.

Unbehagen in Frankreich

Rochats Reise durch die Fussballwelt war stets auch geprägt von der Suche nach Nestwärme. «Wenn man mit jemandem gut arbeiten kann, spricht nichts dagegen, es wieder und wieder zu tun», sagt der 31-Jährige. Nach dem Heranwachsen bei Yverdon-Sport war YB die erste Station in der Karriere des Verteidigers. Ein YB, das mit der heutigen Dimension des Vereins nicht mehr viel gemeinsam hat. «Die Ambitionen waren andere, es war alles ein ‹Dürfen›, kein ‹Müssen›», erklärt Rochat die Situation bei den Young Boys kurz nach dem Wiederaufstieg in die NLA.

Wirtschaftlich bewegte man sich in deutlich kleineren Dimensionen als heute, Sportchef war aber bereits damals Fredy Bickel, was für die Zukunft Rochats wegweisend sein sollte. «Wir hatten ein starkes Team und holten in dieser Saison 72 Punkte», meint Rochat, die Statistik aus dem Gedächtnis zitierend. YB spielte gar europäisch, solide Leistungen machten den Linksverteidiger auch im Ausland begehrt. Und so kam es, dass Alain Rochat sein Glück 2005 bei Rennes versuchte – wo ihm der zur Entfaltung nötige Rückhalt im Verein fehlte. Mit Unbehagen hangelte er sich in Frankreich durch die Saison, schnell war die Brücke zurück in die Schweiz wieder geschlagen: Beim FCZ machten sich wiederum Bickel und ein gewisser Lucien Favre für ihn stark – der heutige Gladbach-Coach war bei Yverdon sozusagen Rochats erster Förderer gewesen.

Erstaunlicher Ausflug

Geschichte, gemeinsame Vergangenheit, das bedeutet dem vierfachen Familienvater etwas. Als Materialwart Hans Imboden, seit 1999 bei YB, vorbeikommt, schwelgen sie in Erinnerungen ans vordere Jahrzehnt. Umso erstaunlicher mutet deshalb Rochats Ausflug nach Kanada an. «Die nordamerikanische Profiliga MLS, insbesondere ein kanadisches Team, gehörte immer ein wenig zu meinen persönlichen Zielen», erklärt er. Deswegen habe er die Gelegenheit genutzt, als 2011 in Vancouver die Whitecaps ins Leben gerufen wurden.

Rochats Karrierehighlight ist also mit den 77 Spielen in Nordamerika vorbei, könnte man meinen. Er ist zurück in der Heimat, der Anspruch auf Vertrautheit führte ihn wieder nach Bern, zum alten Weggefährten Bickel. «Ich habe noch Ambitionen, wir haben noch Ambitionen», hält Rochat fest und akzeptiert die Kritik an seinen jüngsten Leistungen im YB-Dress. «Doch wenn wir mehr als zwei Gegentore pro Spiel erhalten, brauche ich keine Zeitung zu lesen, um zu wissen, dass ich mich steigern muss.» Der Reisende schwört auf Nestwärme, mit Genügsamkeit einhergehen muss das aber nicht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30105138

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Februar 2015, 14:25 
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vertragsverlängerung bis 2016!


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Februar 2015, 14:30 
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Lecjaks und Rochat verlängern, Fekete zu Biel

Der BSC Young Boys freut sich, zwei Vertragsverlängerungen bekanntgeben zu können: Sowohl Jan Lecjaks als auch Alain Rochat haben ihre am Saisonende auslaufenden Kontrakte verlängert – Lecjaks um vier Jahre bis im Sommer 2019, Rochat um eine Saison bis im Sommer 2016.

Jan Lecjaks spielt mit Ausnahme eines leihweisen Abstechers zu Valerenga Oslo seit Sommer 2011 für YB. Der 24-jährige Tscheche hat sich in der Mannschaft einen beachtlichen Stellenwert erarbeitet. YB-Sportchef Fredy Bickel ist überzeugt, dass Lecjaks sein Potenzial noch nicht ganz ausgeschöpft hat und sich weiter entwickeln wird.

Alain Rochat kehrte im Juli 2013 zu YB zurück. Er gilt als überaus wertvoller Allrounder, der im defensiven Bereich auf fast allen Positionen eingesetzt werden kann, und als Führungsspieler, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellt.

Thomas Fekete leihweise zu Biel

YB leiht seinen talentierten Verteidiger Thomas Fekete bis zum Saisonende an den Challenge-League-Klub Biel aus. Der 19-jährige Nachwuchs-Nationalspieler soll bei den Seeländern zu mehr Spielpraxis kommen.

Fekete wird am Dienstag im Rahmen des Testspiels zwischen YB und Biel (18 Uhr Stade de Suisse, Gratiseintritt) noch für die Young Boys zum Einsatz kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. März 2015, 23:02 
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Alain Rochat fällt aus

YB-Verteidiger Alain Rochat hat sich am Sonntag beim 3:2-Heimsieg gegen Sion kurz nach seiner Einwechslung in der 60. Spielminute eine schmerzhafte Prellung am rechten Fuss zugezogen. Die Verletzung erfordert eine rund 10-tägige Wettkampfpause, so dass Rochat am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den FC Aarau nicht zur Verfügung stehen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. März 2016, 01:52 
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Alain Rochat, der ewige Musterprofi

Alain Rochat war bereits 2002 bei YB. Der Romand wurde in seiner langen Karriere Meister mit dem FCZ, absolvierte ein Länderspiel und spielte in Kanada. Seit bald drei Jahren ist der Routinier wieder bei den Young Boys.

Alain Rochat strahlt, als er die YB-Aufstellung aus dem Jahr 2002 sieht. Es sind Namen aus einer längst vergangenen Zeit, Erich Hänzi beispielsweise oder Martin Fryand, Joël Descloux, Avi Tikva, später Stéphane Chapuisat und Leandro. Im ersten Einsatz Rochats für YB im Februar vor 14 Jahren im Neufeld spielte beim Gegner Sion noch Marc Hottiger mit, die Young Boys siegten 4:0, das damalige Jahrhunderttalent Johan Vonlanthen traf als 16-Jähriger kurz nach seiner Einwechslung beim Debüt.

Und während Vonlanthen steil stieg und tief fiel, entwickelte sich Rochat zu einem sehr soliden, sehr beständigen, sehr zuverlässigen Akteur. Damals, 2002, galt er mit 19 Jahren ebenfalls als grosser Hoffnungsträger, er war später Captain der U-21-Nationalmannschaft, vermochte die hohen Erwartungen aber nicht ganz zu erfüllen. «Ich bin eigentlich sehr zufrieden, wie meine Karriere verlief», sagt Rochat, «ich erreichte mehr, als ich mir als Junge erträumt hatte.»

Die erfolgreiche Zeit

In den unbeschwerten Neufeldjahren der Young Boys war Rochat eine treibende Kraft, er war dabei, als YB glücklich machte. Heute sagt er: «YB war kurz zuvor aufgestiegen, aber man merkte bereits, dass hier ein Spitzenteam am Entstehen ist, schliesslich wurde in dieser Zeit das Stade de Suisse gebaut.» Es sei eine Vorfreude im Anhang zu spüren gewesen und eine riesige Erwartungshaltung, sagt Rochat. Dann meint er schmunzelnd: «Der Klub wartete damals ja schon 15 Jahre auf einen Titel.» Mittlerweile sind es bald 30 Jahre, Rochat ist nach langen Wanderjahren seit 2013 wieder bei den Young Boys engagiert und erklärt fast ein wenig pathetisch: «YB hat mir viel gegeben und viel ermöglicht. Ich wurde später Schweizer Meister. Nun bin ich hier und möchte etwas zurückgeben.»

Alain Rochat ist eigentlich kein Mann grosser Worte. Dabei hat er viel zu erzählen. Etwa vom Wechsel 2005 zu Rennes, wo es ihm nicht besonders gut lief. Oder von der Rückkehr in die Super League ein Jahr später zum FC Zürich, wo er zweimal Meister wurde und auch mit Lucien Favre arbeiten durfte. «Er ist ein aussergewöhnlicher Trainer», sagt Rochat, «bei ihm habe ich einiges gelernt.»

Das einzige Länderspiel

Alain Rochat reifte bald zu einem erfahrenen, ballsicheren Defensivspieler, der mal links spielte, mal im zentralen Mittelfeld, immer öfter auch in der Innenverteidigung – den Weg zurück ins Nationalteam aber nicht mehr fand. Im Juni 2005, quasi zum Abschied als YB-Spieler, hatte er auf den Färöern (3:1) sein einziges Länderspiel bestritten. Als Innenverteidiger. «Leider wurde ich später nicht mehr berücksichtigt», sagt er, «obwohl ich als FCZ-Spieler alles versuchte.»

Und so erfüllte sich der zurückhaltende Romand 2010 einen ­anderen Traum – und wechselte nach Kanada, wo er geboren worden war und die ersten zwei Lebensjahre verbracht hatte. «Die Zeit in Vancouver war traumhaft», sagt er, «zumal dort unsere ersten zwei Kinder auf die Welt kamen.» 2013 lockte dann ein ­alter Bekannter aus der Heimat. Fredy Bickel, den Rochat bereits zu Neufeldzeiten bei YB und später beim FCZ als Sportchef erlebt hatte, holte den Allrounder zurück nach Bern.

Die starke Konkurrenz

Mittlerweile ist Rochat bei YB ein Ergänzungsspieler, der nie murrt und stets klaglos auf der Bank Platz nimmt. Die teuren Leistungsträger sind andere, der 33-Jährige fällt selten auf. Vor einem Jahr rümpfte der eine und andere die Nase, als sein Vertrag überraschend um eine weitere Saison verlängert wurde. Einer der Buddys von Bickel sei er halt, hiess es. Doch Rochat hat sich mit Fleiss und Beharrlichkeit wieder einen respektablen Stellenwert erarbeitet. Im Verein ohnehin. Fredy Bickel sagt: «Auf ihn ist immer Verlass.» Trainer Adi Hütter lobt: «Rochat ist pflichtbewusst und unser fussballerisch bester Innenverteidiger.» Und Captain Steve von Bergen erklärt: «Wir kennen uns schon seit 15 Jahren. Er ist einer, der immer zuerst ans Team denkt und sich nicht zu wichtig nimmt.»

Obwohl die Konkurrenz mit Milan Vilotic prominent und kostspielig ist, hat sich Alain Rochat nach der Verletzung Gregory Wüthrichs zuletzt den Platz an der Seite von Bergens in der Innenverteidigung erobert, gegen Luzern erzielte er beim 5:2-Sieg vor bald zwei Wochen sogar mal wieder ein Tor. «In den letzten zwei Partien war ich Stammspieler», sagt der Musterprofi lachend. «Und es zeigt die grosse Qualität von YB, ist die Konkurrenz überall derart stark.»

Der letzte Vertrag

Am Ende dieser Saison läuft bei den Young Boys einzig der Kontrakt Rochats aus. Er dürfte erneut verlängert werden. «Um Alain Rochat muss man sich keine Sorgen machen», sagt Sportchef Bickel. Und der Spieler selber meint, er sei bei YB noch nicht fertig, er wolle unbedingt einen Titel gewinnen in Bern – und erstmals Cupsieger werden. Ob der gelernte Mechaniker und vierfache Vater später als Coach arbeiten wird, weiss er noch nicht, das C-Trainerdiplom hat er zumindest schon einmal absolviert. «Noch bin ich Spieler», sagt er. Und dann: «Ich spüre, dass wir mit YB auf einem Weg sind dazu, einen Erfolg feiern zu können.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22363808

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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2016, 17:01 
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Alain Rochat bleibt bei YB

Die Young Boys und Verteidiger Alain Rochat setzen ihre Zusammenarbeit fort: Der am Saisonende auslaufende Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Der 33-Jährige kam in dieser Saison bisher in zwölf Meisterschaftsspielen zum Einsatz. Rochat gilt als vielseitig einsetzbarer Defensivspieler


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 Betreff des Beitrags: Re: (21) Alain Rochat
 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. April 2016, 19:29 
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