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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Juli 2016, 15:34 
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Auf ein Neues beim BSC YB

Seit etwas mehr als einer Woche ist er wieder ein Young Boy: Michael Frey freut sich über seine Rückkehr und will an alter Wirkungsstätte zu früherer Stärke finden.

Er ist wieder da. Er schuftet, kämpft und rennt ganz vorne mit, manchmal glücklos, doch immer mit vollem Einsatz. Wer Michael Frey bei der Arbeit zuschaut, muss denken, dass es nichts Wichtigeres gibt als dieses Fussballspiel.

So auch im Freundschaftsspiel gegen Sparta Prag, bei dem sich der Stürmer mit einem wuchtigen Kopfball, der nur knapp das Tor verpasste, oder einem gut getimten Pass auf Yuya Kubo in Szene zu setzten wusste. «Ich habe mich ziemlich gut gefühlt», sagte der Rückkehrer nach seinem zweiten Teileinsatz für YB. Ein bisschen schwerer seien die Beine nach den intensiven Einheiten im Trainingslager: «Das ist auch richtig so, es muss intensiv sein.»

Seit Mittwoch der letzten Woche ist Frey wieder ein Young Boy: Zu den medizinischen Tests trat er um sieben Uhr morgens in Bern an. Danach reiste er nach Windischgarsten, wo er auf einige alte Bekannte, aber auch auf neue Mitspieler und vor allem das neue Trainerteam traf. Doch nicht nur bei YB hat sich seit seinem Abgang einiges verändert, auch er selbst hat sich entwickelt. «Ich habe Fortschritte gemacht im Vergleich zu damals, als ich mit 19 Jahren weggegangen bin», sagt er.

Vor zwei Jahren verliess der Publikumsliebling YB Richtung Lille, was ihm viel Unverständnis einbrachte. Als er den Durchbruch in der Ligue 1 gerade zu schaffen schien, wurde er von einem Knöchelbruch gebremst. Statt auf dem Fussballplatz zu rackern, schwitzte er im Fitnessraum. Fast die Hälfte der Zeit fern von YB arbeitete Frey daran, wieder spielen zu können. Stets betonte er, dass er stärker zurückkommen wolle. Wieder einsatzfähig, folgte in der Winterpause die Rückkehr in die Schweiz, aber noch nicht zum Stammverein, sondern zur Liga-Konkurrenz. «Ich werde dem FC Luzern immer dankbar sein für die Chance, die ich erhalten habe. Jetzt freue ich mich aber auf die nächste Challenge», spricht er seine Wertschätzung für den Verein aus, der ihn von Lille ausgeliehen und auch gerne weiterbeschäftigt hätte.

«Es ist YB»

Doch YB-Sportchef Fredy Bickel meldete sich bei Frey. «Das war speziell. Es ist YB», so der Stürmer. Die Verhandlungen mit dem OSC Lille führte sein Berater. Finanziell musste der bald 22-Jährige etwas zurückstecken, doch das spielt für ihn keine Rolle: «Ich bin einfach froh, wieder Fuss fassen zu können. Dass es gerade bei den Young Boys ist, freut mich besonders.» Auch seine Familie ist froh, ihn wieder in der Nähe zu haben. Jetzt will er eine Wohnung suchen und sich so schnell wie möglich eingewöhnen. «Das ist sicher einfacher, als wenn ich mich im Ausland einleben müsste», sagt er.

Eher als gedacht findet die Geschichte von den Berner Young Boys und Michael Frey ihre Fortsetzung. «Sicher habe ich mir das anders vorgestellt, als ich von YB weg bin», gibt der Münsinger zu, doch die Verletzung habe diese Erwartungen über den Haufen geworfen. Jetzt hat er für zwei Jahre unterschrieben. Er wolle einfach spielen, Freude am Fussball und Erfolg mit YB haben. Und vielleicht wird es, nach dem abrupten Ende der ersten Liaison, wieder eine Liebesgeschichte.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/31338330

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 1. August 2016, 21:28 
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Michael Frey zurück bei YB

Beamte gegen die Freyheit

Der YB-Stürmer Michael Frey redete gerne und viel. Doch jetzt ist es ruhiger um ihn geworden. Was ist passiert?

Seit Anfang Juli spielt Michael Frey wieder bei den Young Boys. Der Stürmer ist trotz jungen Jahren so etwas wie der Intimus des Schweizer Boulevard. Als Frey zum Jungprofi 2013 gewählt wurde, sagte er: «Es ist eine Belohnung für YB. Gut, dass wir endlich etwas gewonnen haben. Aber es ist nur ein Preis. Ich muss schauen, wo ich ihn hinstelle. Vielleicht hat Mutter schon das Zimmer aufgeräumt.»

Als Frey im Sommer 2014 zu Lille in die Ligue 1 wechselte, sagte er: «Lille spielt immer vorne mit. Ich bin auch einer, der gerne vorne mitspielt.»

Nach einigen Wochen wollte der «Blick» wissen, wie es nach Jahren im Kinderzimmer sei, plötzlich im Hotel zu wohnen: «Es geht. Ich hatte Zeit, mich psychisch darauf vorzubereiten.»

Als Frey in Lille ein Video ins Internet stellte, in dem er etwas aufgewühlt von Drogen singt, fragte der «Blick»: «Ist er high oder nur verrückt?»

Etwas später verletzte sich Frey. Die Behandlung in Frankreich verlief nicht nach Wunsch. Frey sagte: «Geht nicht zu einem französischen Arzt. Da hätte ich auch zum Dorfmetzger von Münsingen gehen können.»

Schwierig waren für Frey auch die Terroranschläge in Paris im November. Er verarbeitete sie mit Malen und sagte: «Es ist schon heavy, Tote zu malen.»

Um Französisch zu lernen, war die Zeit in Lille zu kurz. Und überhaupt hatte Frey keine Lust. Er sagte: «Diese Sprache ist für einen Mann ungeeignet. Stellen Sie sich einen Bauarbeiter vor, der Französisch spricht. Voulez-vous du beurre? Das geht gar nicht. Das ist mir eine zu feine Sprache. Die der Adligen. Es ist eine Frauensprache.»

Im Winter kehrte Frey in die Schweiz zurück, zum FC Luzern. Die YB-Fans begrüssten ihn mit einem Transparent: «So ne Chance chunnt nie meh – via Lille a Vierwaldtstättersee». Frey war traurig: «Die Fans taten mir weh. Aber so ist es im Fussball. Sie sind sogar froh, dass ich ein Jahr verletzt war.»

Auf die EM angesprochen, sagte Frey im Frühjahr: «Ich muss intelligent trainieren, dann ist die Chance gross, dass ich aufgeboten werde. Die Qualität habe ich.» Frey wurde nicht aufgeboten.

Seit Frey zurück bei YB ist, hört man kaum mehr etwas von ihm. Es heisst, die Kommunikationsabteilung habe ihm geraten, weniger zu reden. Diese Beamten sind schon unsägliche Spassbremsen.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/michae ... -ld.108567

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 11:12 
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Michael Frey: «Ich bin sicher geduldiger geworden»

Stürmer Michael Frey spricht über seine Rückkehr nach Bern, die Ziele mit YB und seine Erkenntnisse aus der langen Verletzungspause.

Wieso kehrten Sie zurück zu YB?
Michael Frey: Es ist mein Klub, in dem ich gross geworden bin, hier fühle ich mich wohl. Und es ist ein guter, ambitionierter Verein mit vielen starken Spielern.

Wie blicken Sie auf Ihre Zeit in Lille zurück, wo Sie sich letztlich nicht durchgesetzt haben?
Es war teilweise sehr frustrierend mit den Verletzungen und Rückschlägen, aber ich hatte immer den Eindruck, dass ich auf einem guten Weg war. Ich schoss ja auch einige Tore. Am Ende aber benötigte ich den Wechsel zurück in die Schweiz, um wieder genügend Spielpraxis zu sammeln.

Sie sehen sich also nicht als einen, der zu früh ins Ausland ging und dann dort scheiterte?
Nein, absolut nicht. Es war 2014 eine sehr, sehr schwierige Entscheidung, ob ich das Angebot von Lille annehme oder bei YB bleibe. Ich wollte mir einfach nicht einmal vorwerfen, dass ich diese Chance nicht gepackt und das Auslandengagement in einer grossen Liga nicht realisiert habe. Selbst wenn ich bei Lille enorm schwierige Zeiten hatte, brachte mich der Wechsel weiter. Als Fussballer. Und als Menschen.

Wie äussert sich das?
Ich bin heute viel reifer und selbstständiger. Und ich bin sicher geduldiger geworden, auch wenn das nie eine grosse Stärke von mir sein wird. Ich wollte vielleicht manchmal fast zu schnell zu viel. Heute weiss ich: Absolute Fitness ist im Fussball Grundvor­aussetzung dafür, Erfolg zu haben.

Und wie haben Sie sich privat verändert?
Ich bin immer noch der gleiche Typ, ich bin ein Familienmensch, zeichne gerne. Ich wohnte zuletzt bei den Eltern in Münsingen, werde aber bald eine eigene Wohnung beziehen.

Mit der Freundin?
Nein, allein.

Gab es im Sommer eigentlich viele andere Angebote?
Das müssen Sie mit meinem Berater besprechen. Mich hat das nicht interessiert. Ich wusste, dass es in Lille schwierig für mich sein würde, und ich wollte unbedingt wieder in der Schweiz spielen. Ich war froh, konnte ich den Vertrag mit Lille auflösen. Und ich war sofort sehr überzeugt vom Wechsel zu YB.

Der FC Luzern, wo Sie die Rückrunde leihweise bestritten, hätte Sie gerne weiterbeschäftigt. Sie überzeugten dort im Frühling mit vier Toren und vier Assists.
Wenn Sie das sagen (schmunzelt). Ich bin dem FCL dankbar, hat er mir im Winter diese Chance gegeben. Aber die Möglichkeit, wieder für YB zu spielen, war der perfekte Schritt für mich.

Sie sind ein sehr selbstbewusster Mensch. Im Frühling erklärten Sie etwa, Sie möchten der beste Stürmer der Welt werden.
Man muss sich im Leben hohe Ziele setzen. Ich denke, es zeichnet mich aus, dass ich immer hart arbeite, auch zuletzt, nach diesen Verletzungen. Und ab und zu mal einen Spruch zu machen, das gehört doch auch dazu. Ich weiss, dass ich mich nun beweisen muss.

Sie gehörten zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft, wo die Stürmer zuletzt selten überzeugten. Wie sehen Sie Ihre Perspektiven als Fussballer?
Ich will nicht zu weit denken, das bringt nichts. Nun geht es darum, dass ich mich bei YB durchsetze, alles andere kommt von allein.

Wie sehr haben sich die Young Boys in den zwei Jahren, in denen Sie weg waren, verändert?
Enorm. Es hat einige neue Spieler, der Trainer ist nicht mehr der gleiche, das Niveau im Kader ist noch einmal deutlich gestiegen. Das hat mich gereizt, weil ich gesehen habe, welche Möglichkeiten YB besitzt. Man kann hier viel erreichen, das ist toll; und weil ich an diesem Verein hänge, ist das eine besondere Herausforderung.

Im Sturm müssen Sie vorerst ­hintenanstehen. Wo sehen Sie sich in der Hierarchie?
Es hat vier gute Stürmer. Alexander Gerndt und Yuya Kubo kannte ich bereits, mit Guillaume Hoarau trainierte ich 2014 bloss ein paar Tage. Ich werde meine Einsätze bekommen, und dann muss ich zeigen, was ich kann.

Nun fällt Alexander Gerndt erneut länger verletzt aus. Sie können ihm nachfühlen, wie bitter das ist. Verletzungen von Konkurrenten gehören dazu...
... ja, das ist sehr hart für ihn. Seine Verletzung ist auch für YB ein Rückschlag, weil er gut drauf war, immer alles gibt und ein wichtiger Spieler für uns ist. Wir bestreiten in den kommenden Monaten viele Partien, es benötigt jeden von uns.

Einige YB-Anhänger waren damals sehr enttäuscht, als Sie den Verein kurz vor Ende des Transferfensters im August 2014 verliessen. Haben Sie mitbekommen, dass nicht alle im Umfeld begeistert von Ihrer Rückkehr zu den Young Boys sind?
Natürlich gibt es auch negative Reaktionen. Ich denke, das ist bei so einem Wechsel normal. Es ist mein grosses Ziel, bei YB mit Leistungen und Einsatz zu überzeugen, damit bald alle wieder zufrieden mit mir sind.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23396604

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. August 2016, 09:35 
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Bankdrücker statt Knipser

Das Rätsel Michi Frey

Michael Frey kehrte als Hoffnungsträger zurück. Doch er kam bei YB erst einmal zum Einsatz.

Wenn verlorene Söhne zurückkehren, wecken sie Hoffnungen. Das war beim FCB mit Alex Frei und Marco Streller so. Oder bei YB mit Christoph Spycher (der allerdings nie bei YB gespielt hatte). Und sie spielen nach der Rückkehr. Sofort.
Nicht so Frey. Ersatz ohne ­Einsatz in St. Gallen. Ersatz ohne Einsatz im Lemberg gegen Schachtar Donezk. Immerhin darf er gegen Lugano in der 66. Minute ran. Da stehts 1:1. Am Ende verliert YB. Und Frey gelingt bei seinem Ernstkampf-Comeback wenig bis nichts.
Wie sieht Trainer Adi Hütter die Frey-Lage? Er zählt auf: «Erstens ist der Spieler später
zu uns gestossen. Zweitens ­waren wir in der Rückrunde das beste Team, da muss man sich erst einmal seinen Platz erkämpfen. Und drittens ist der Spieler auf dem richtigen Weg.»
Vierzehn Tage später ins Training eingestiegen. Das hinterlässt sicher Spuren. Und doch wird Frey selber eine ganz andere Erwartungshaltung haben, als er sich für YB und gegen ein Weitermachen beim FCL entschied. Zumal er als alles andere als ­geduldig gilt. Immerhin glaubt er durch seine lange Verletzungspause in Lille in dieser Hinsicht Fortschritte erzielt zu haben. Doch Frey will spielen. Und das nicht irgendwann. Und nicht als Reservist.

«Ich werde meine Einsätze bekommen»

«Ich werde meine Einsätze bekommen. Und dann muss ich zeigen, was ich kann», sagt der Hobbymaler in der «Berner Zeitung» zu seiner aktuellen Lage. Tönt doch schon richtig geduldig.
Aber vielleicht geht ja alles viel schneller. Vielleicht braucht Hütter Frey heute schon, gegen Donezk. Und vielleicht schafft YB das Wunder. Und Frey spielt eine Hauptrolle. Wie 2014, als er YB in die Europa-League-Gruppenphase schoss. Hütter sagt nur so viel: «Michi Frey ist sowohl gegen Donezk wie gegen Thun eine Option.»

Der Trainer selbst glaubt – trotz des Klassenunterschieds im Hinspiel in Lemberg – noch an die Wende: «Das Resultat ist es, das uns glauben lässt, das Unmögliche doch noch möglich zu machen.»
Und dies trotz des peinlichen 1:2 gegen Lugano? «Was ich nicht mag, ist, dass man nach einer Niederlage bei Donezk und gegen Lugano alles auf den Boden wirft. Wir haben unsere Stärken. Wir glauben an uns», sagt der Österreicher. Es klingt trotzig. Und vielleicht ist Trotz nicht der schlechteste ­Ratgeber gegen einen Gegner wie Donezk. Auch für Reservist ­Michi Frey.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 35174.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 13:28 
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YB-Hütter vor Sion-Spiel über Michi Frey

«Einen wie ihn habe ich noch nie trainiert»

YB-Stürmer Michael Frey (22) ist reifer und ruhiger geworden. Dennoch sagt Trainer Adi Hütter vor dem heutigen Auswärtsspiel in Sion (16 Uhr): «Er ist anders als alle anderen.»

Das eine oder andere Interview mit Michi Frey ist legendär. Als er nach einer Operation über französische Ärzte sagte: «Da hätte ich auch zum Metzger von Münsingen gehen können.» Daneben stehen schräge Videos von ihm im Netz und Zeichnungen aller Art.

Nur: Mit diesen Kapriolen soll Schluss sein. «Ich bin ruhiger geworden», sagt Frey. Und zeichnen? «Im Moment nicht», sagt er. Schöpferische Pause? «Derzeit habe ich keine Lust drauf. Das ändert sich vielleicht wieder.» Auch Gesangsvideos vom Münsinger wird es vorderhand keine neuen geben. «Ich singe höchstens mal mit Guillaume Hoarau in der Garderobe», erzählt Frey.

Womit wir beim Stichwort wären: Hoarau. Die verletzte Nummer eins im Sturm, die Frey vergessen machen soll, so gut es geht. Die grosse Chance des U21-Internationalen. Dennoch hofft Frey auf eine schnellstmögliche Rückkehr von AirFrance – auch wenn er seinen Stammplatz dann wieder verliert. «Guillaume ist ein Super-Typ. Er hat mir nach meiner Rückkehr zu YB enorm geholfen. Nein, es ist für mich kein Vorteil, wenn er fehlt. Denn als Erstes denke ich immer ans Team. Und dieses gewinnt nun mal mit Hoarau eher.»

Frey weiter: Wenn einer 40 Tore in zwei Saisons mache, dann wisse man, dass er die Nummer eins sei. Und das zu Recht. «Aber er ist 32. Wir haben enorm viele Einsätze. Die muss man dann ein bisschen dosieren. Und genau deshalb hat mich YB zurückgeholt. Dessen bin ich mir bewusst.»

Allzu lange hält die Herrlichkeit also nicht mehr an. Denn Hoaraus Comeback ist für das erste Spiel nach der Nati-Pause vorgesehen, ein Auswärtsauftritt in Lugano am 16. Oktober.

Frey hätte in Luzern bleiben können, die Offerte lag nach dem erfolgreichen halbjährigen Intermezzo nach seinem Weggang von Lille vor. Doch er entschied sich für YB. Wohl nicht nur aus sentimentalen Gründen. Aber auch. «Es war auch ein Herzensentscheid», sagt Frey. «Aber wenn man die Ambitionen des Klubs und das Stadion anschaut, steht YB schon noch vor Luzern», sagt er. Der Lohn ist auch besser. «Ich spreche nicht über die Zahlen. Aber die Offerte von YB war sicher nicht schlechter als jene des FCL.»

Trainer Adi Hütter sagt über Frey: «Einen Hoarau kann er nicht vergessen machen, das liegt auf der Hand. Aber Michi hat die Qualität, Tore zu machen. Nur muss er sich noch besser bewegen. Seine Laufwege ohne Ball gefallen mir noch nicht so recht.» Frey solle weniger von der Seite kommen. «Ich will ihn mehr in der Box sehen.» Box, das ist der Strafraum.

Und wie charakterisiert er ihn als Typen? «Er ist ein eigener Spieler, im positiven Sinn. So einen Typen habe ich noch nie trainiert! Er ist anders als alle anderen. Er saugt alles auf wie ein Schwamm, nimmt enorm viel wahr. Und auch seine Mimik und Gestik sind einzigartig. Manchmal muss man ihn bremsen.»

Und Frey? Nach dem 0:1 in der Europa League gegen Olympiakos Piräus ist er derjenige, der seinen Mann stellt. Der die Fragen nach dem Rausschmiss von Sportchef Fredy Bickel beantwortet. Geduldig geht er von Station zu Station. Bis ihm bei der vierten der Kragen platzt: «Gopf, immer die gliche Frage!», rutscht es ihm vor laufender Kamera raus. Da ist er wieder, der alte Frey.

Heute muss er in Sion ran. Dort gibt Pa Modou nach Schädelbruch sein Comeback. Eigentlich ist das versicherungstechnisch erst 6 Monate nach Verlassen des Spitals erlaubt – das wäre am Montag. Nun, einen Tag zuvor, darf Sions Linksverteidiger dank einer Ausnahmebewilligung ran.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28727.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Samstag 5. November 2016, 23:06 
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05.11.2016

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Der Mann mit dem Winner-Gen

FUSSBALL ⋅ Michael Frey kehrt morgen (16.00, SRF 2) im YB-Dress nach Luzern zurück. Beim FCL hat der Ex-Leihstürmer aus Lille immer noch einen hervorragenden Ruf.

Nur selten kommt es vor, dass ein Spieler den Medien nicht zur Verfügung steht. In dieser Woche passierte es mit Michael Frey (22) von den Young Boys. Die Berner wollten den Ex-Luzerner vor dem morgigen Match nicht von unserer Zeitung interviewen lassen. Vielleicht, weil Frey am Donnerstag auswärts gegen Apoel Nikosia (0:1) im Einsatz stand und gestern erst mit YB nach Bern zurückgereist ist. Doch der wahre Grund für den Maulkorb ist wahrscheinlich der Kampf zwischen den Bernern und den Luzernern im Juni um die Verpflichtung des Schweizer U-21-Nationalspielers.

Der FCL hatte im Sommer «alles in die Waagschale geworfen, um Frey im Team zu behalten», wie sich Trainer Markus Babbel ausdrückt. Am Ende mussten sich die Innerschweizer damit abfinden, dass der Münsinger von Lille zurück zu YB ging – nachdem er ein halbes Jahr lang an den FCL ausgeliehen war. Bekanntlich können die Verantwortlichen in Bern hohe Löhne bezahlen, im Vergleich dazu stand man in Luzern trotz des Auslotens der Budgetobergrenze auf verlorenem Posten.

Babbel lobt Freys Mentalität

Babbel betont bei jeder Gelegenheit, dass er mit den neuen Stürmern Tomi Juric (25) und Cedric Itten (19) zufrieden ist. Trotzdem findet er: «Michael Frey war ex­trem wichtig für uns. Weil er dieses Gen hat, diesen unbedingten Willen, auch wenn es wehtut, wenn es gerade nicht läuft. Aber er wollte immer!» Babbel bezeichnet Frey als Glücksgriff für Luzern. In den 17 Super-League-Spielen, die er im Frühling für den FCL bestritt, schoss er vier Tore und gab vier Assists. Doch der grösste Wert von Frey für die Luzerner Mannschaft war seine unermüdliche Kampf- und Laufbereitschaft. Exemplarisch für die überragende Einstellung ist seine Aussage nach der 1:2-Niederlage im Cup-Halbfinal gegen Lugano, als er in der tiefsten sportlichen Krise mit sechs Pleiten in Folge energisch in eine TV-Kamera sprach: «Jetzt wird es hier gäng lauter, die Unruhe grösser. Ist scheissegal, jetzt geben wir erst recht Gas!» Er hielt, was er versprach. Bekanntlich wurde der FCL am Schluss Dritter.

Bereits fünf Saisontore auf dem Konto

Frey stürmt seit dieser Saison wieder für YB, er stand in acht von 13 Runden in der Startaufstellung, wurde viermal eingewechselt und schaute einmal zu. Fünf Tore erzielte er bislang. Sicher hat er auch davon profitiert, dass Guillaume Hoarau verletzt war und Alexander Gerndt noch immer verletzt ausfällt. Auch YB-Trainer Adi Hütter nimmt Frey als ungewöhnlichen Profi wahr: «Er ist ein eigener Spieler, im positiven Sinn. So einen Typen habe ich noch nie trainiert. Er ist anders als alle anderen. Er saugt alles auf wie ein Schwamm, nimmt enorm viel wahr. Und auch seine Mimik und Gestik sind einzigartig.»

Frey erklärte dem «Blick», dass er nicht nur des Geldes wegen nach Bern zurückkehrte: «Wenn man die Ambitionen des Klubs und das Stadion anschaut, steht YB schon noch vor Luzern.» Seine Rückkehr ins FCL-Stadion wird nun mit Spannung erwartet.


http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 653,882816

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2016, 20:33 
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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Dezember 2016, 03:27 
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15.12.2016

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Chrampfer auf, Künstler neben dem Platz

von Simon Ulrich - YB-Stürmer Michi Frey ist seit Kindstagen passionierter Hobby-Maler. Zu Weihnachten gedenkt er nun das eine oder andere Werk zu verschenken.

YB-Torjäger Michi Frey ist ein leidenschaftlicher Freizeit-Künstler. Da die Fussball-Hinrunde vorbei ist, kann er sich nun intensiv seinem Nebenhandwerk widmen. «Ich zeichne jetzt sicher mehr als während der Saison», sagt der 22-Jährige.

Das dürfte vor allem seine Freunde und Verwandten aufhorchen lassen: Freys Bilder sind in der Vergangenheit nämlich schon unter dem Weihnachtsbaum gelandet. «Als Last-Minute-Geschenke sind sie eben schon praktisch», meint Frey augenzwinkernd. Auch heuer könne er sich vorstellen, das eine oder andere Werk zu verschenken. Wer zu den Glücklichen gehört, will er aber nicht verraten. «Sonst wärs für diejenigen ja keine Überraschung mehr», so der Knipser.

Unterschiedliche Reaktionen

Künstlerisch beschenkt wurden bereits Mutter und Freudin. «Beide haben sich überaus gefreut», meint Frey. Seiner Angebeteten behage allerdings nicht so recht, wen er sich zum Vorbild genommen hat. «Picasso, ein Frauenverschlinger eben», meint er und lacht spitzbübisch.

Der Hobby-Künstler postet seine Werke fleissig auf Instagram. Die Reaktionen der Follower seien bislang unterschiedlich ausgefallen. «Einige finden sie gut, andere schlicht zu düster», sagt Frey. Tendenziell fänden die Bilder mehr Anklang, wenn sie in natura betrachtet würden.

Grosse Bandbreite an Stimmungen

Frey malt, seit er ein kleiner Bub ist. Er könne dadurch seinen Emotionen Ausdruck verleihen. «Es tut mir einfach gut.» Selten habe er eine klare Vorstellung des fertigen Gemäldes. «Meistens lege ich einfach los und schaue, was sich ergibt», sagt er. Auch sonst ist der YB-Stürmer eher ein Freestyle-Künstler. Staffelei braucht er etwa keine. «Ich zeichne auf dem Fussboden oder am Küchentisch.»

Freys Bilder wirken oft grell und schreiend, manchmal aber auch friedlich oder erotisch. Warum beim einen Gemälde diese und beim anderen jene Stimmung herauskommt, kann er nicht genau sagen. «Was im Leben gerade so passiert und was ich im Alltag sehe, hat aber sicher einen Einfluss», so der Vielfaltspinsel. Aktuell zeichnet Frey vor allem Menschen, und zwar möglichst detailliert. «Da habe ich noch Steigerungspotenzial», sagt er selbstkritisch.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/28091746

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. März 2017, 20:20 
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19.03.2017

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Nicht mehr der kleine Michi

Fussball Michael Frey ist zweitbester YB-Torschütze. Aber der Stürmer durchlebt eine schwierige Phase, sitzt oft auf der Bank. Der 22-Jährige begegnet dieser Ersatzrolle mit viel Optimismus.

Der Mann hat sich vorbereitet auf den Pressetermin. Er lässt vom ersten Moment an – fest der Händedruck, sehr aufrecht der Gang, unbeirrt der Augenkontakt – keine Zweifel offen, wie er sich präsentieren will: selbstbewusst, positiv, stark. Er weiss, dass man vielleicht einen geknickten Fussballer erwartet hat, einen Reservisten, der bei YB derzeit keine grosse Rolle spielt, zuletzt beim öden Kick in Lausanne (0:0) nicht mal mehr eingewechselt wurde. Es war wie eine Höchststrafe für Michael Frey, diesen aussergewöhnlichen Energiemenschen.

Der Stürmer also will keine Schwäche zeigen, offenbart im Gespräch aber trotz aller Gute-Laune-Rhetorik nachdenkliche Augenblicke. Wenn er sagt: «Klar gerät man ins Grübeln. Aber ich vertreibe die negativen Gedanken sofort.» Wenn er erklärt: «Keine Sorge, ich kämpfe mich da raus.»

Wenn er meint: «Ich lerne aus solchen Phasen. Das sind wertvolle Erfahrungen. Rückschläge machen mich stärker, das war schon nach meiner schweren Verletzung in Frankreich und der Rückkehr in die Schweiz so.» Und vor allem, wenn er seine sensible Seite zeigt: «Es ist hart, auf der Bank zu sitzen. Ich brauche Wertschätzung. Wer tut das nicht?»

Der Profi

Michael Frey ist erst 22, aber schon lange im Geschäft. Mit 17, 18 tauchte er auf bei YB, freche Berner Schnauze, offen, ehrlich, direkt. Vielleicht manchmal zu offen, zu ehrlich, zu direkt. Er wurde mit seinen saloppen Aussagen zur Marke, und erfrischend ist er weiterhin. Doch Frey ist ruhiger geworden, und er findet das ganz gut so. «Ich bin heute in jeder Beziehung der bessere Spieler als vor drei Jahren.»

Dunkle Gedanken will Frey also nicht zulassen. Geht man bei der Ursachenforschung für seine Reservistenrolle in die Tiefe, sagt er professionell: «Der Trainer spricht viel mit mir, wir haben ein tolles Verhältnis. Und er hat halt derzeit manchmal das Gefühl, andere Stürmer würden dem Team in dieser Situation mehr helfen.» Ihm bleibe nichts anderes übrig, als noch härter zu arbeiten, er liebe den Fussball, gehe jeden Tag gerne ins Training, zerreisse sich für YB, seinen Herzensklub.

Man könnte sich Michael Frey auch vorstellen als überzeugenden Motivator in einem Seminar für Menschen, die Mühe haben, das Leben zu geniessen.

Der Selbstvermarkter

Noch ist der Berner Fussballspieler. Einer, der an seine Qualitäten glaubt. «Ich habe bewiesen, in unterschiedlichen Rollen spielen zu können», sagt er. Er habe funktioniert als kreiselnder Stürmer um Nolan Roux in Lille und Marco Schneuwly in Luzern, er könne das selbstverständlich auch mit Guillaume Hoarau. «Aber ich sehe mich auch als Zentrumsstürmer vor Roger Assalé oder in einem Zwei-Mann-Sturm neben Alexander Gerndt. An meiner Einstellung ändert sich sowieso nichts. Ich gebe immer alles.»

Die aktuelle YB-Baisse schmerzt Frey, zumal die Saison ja gar nicht so übel sei. «Wir überzeugten im Europacup, liegen in der Liga auf Platz 2, einfach das Ausscheiden gegen Winterthur im Cup war unerklärlich.» Natürlich sei der Druck riesig gewesen, doch er habe nach seiner Einwechslung immer daran geglaubt, «noch einen reinzuhauen». Die Chance kam, in der 120. Minute, ein Kopfball aus wenigen Metern, im Training ein sicheres Tor. «Leider hielt der Torhüter den Ball. Das kann man nicht ändern», sagt Frey trocken.

Der Rückkehrer

Ein Last-Minute-Tor gegen Winterthur im Cupviertelfinal hätte sein Standing in der Berner Fangemeinde gewiss massiv verbessert. Eingefleischte Anhänger warfen dem einstigen Publikumsliebling nach seinem plötzlichen Abgang zu Lille im Sommer 2014 Untreue vor. Wie in einer Liebesbeziehung. Dennoch zögerte Frey letztes Jahr nach einer überzeugenden Rückrunde in Luzern nicht, als sich die Gelegenheit ergab, zurückzukehren in die Heimat.

«Ich habe mich verändert, die Fans haben sich verändert, das kommt schon gut», sagt der kräftige Angreifer. Er ist jetzt nicht mehr der kleine Michi, er ist aber auch nicht mehr das Talent, das sich in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gespielt, geschossen, gekämpft hat. «Es geht schnell im Fussball, ich weiss das aus eigener Erfahrung.» Und sowieso, erklärt Frey, wieder ganz im Angriffsmodus, er habe bereits elf Pflichtspieltore erzielt, sechs in der Liga, so schlecht sei diese Saison von ihm nicht.

Der Maler und Gitarrist

Michael Frey ist der zweitbeste Torschütze bei YB hinter Hoarau. Ganz wieder angekommen ist er im Stade de Suisse aber noch nicht. Selbst wenn er nicht mehr im Elternhaus in Münsingen wohnt, sondern in Ittigen, nahe dem Stadion. Und wenn er über sein Privatleben spricht, realisiert man, dass dieser zuweilen burschikose Kerl von vielen unterschätzt wird. Er entspricht überhaupt nicht dem Klischee, das man von jungen Fussballern gerne hat.

Frey malt immer noch oft und viel und mit unterschiedlichsten Techniken, mindestens ein Bild pro Woche, spielt gerne und auch im Unterricht auf der Gitarre, geht stundenlang im Wald spazieren. «Ich brauche die Ruhe», sagt Frey, «um meine Gedanken zu ordnen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17790238

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. April 2017, 19:37 
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03.04.2017

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Was YB-Stürmer Frey von Aviles Hurtado lernen kann

Bemerkenswert am 3:2-Sieg der Berner Young Boys gegen Vaduz war nicht nur das dramatische Finish, sondern auch der Jubel von Michael Frey.

Natürlich: Ein Tor in der 92. Minute gilt es zu feiern. Verständlich also, dass Michael Frey nach seinem Treffer zum 2:2 jubelte. Unverständlich war aber, dass der 22-Jährige in die Fankurve stürmte und sich dort die Seele aus dem Leib schrie.

Seine Teamkollegen hatten zu diesem Zeitpunkt schon längst den Weg zurück an den Anspielkreis angetreten. Nur Guillaume Hoarau wartete auf Frey. Tatsächlich gelang den Bernern noch das 3:2. Dennoch liess sich Frey später noch auf Instagram für den Ausgleich feiern.

Hurtados Liebe zum Ball

Dass es auch anders geht, hatte ein gewisser Aviles Hurtado am Samstag in der höchsten mexikanischen Spielklasse bewiesen. Der Kolumbianer erzielte beim 3:3 zwischen Tijuana und Atlas das temporäre 1:1 mit einer spektakulären Bicicletta. Hurtado überlegte kurz, ob er den Prachtstreffer ausgelassen feiern will. Zeit dafür wäre genug vorhanden gewesen, lief doch erst die 15. Minute – doch er entschied sich um. Er schnappte sich den Ball und stürmte zurück in die Platzmitte. Hurtado traf übrigens später noch zur 2:1-Führung (38.).


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