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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 29. Juli 2013, 18:03 
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YB verlängert mit Michael Frey vorzeitig um drei Jahre

Der BSC Young Boys hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Michael Frey vorzeitig bis im Sommer 2016 verlängert. Der 19-jährige Stürmer kam vor fünf Jahren als hoffnungsvoller Junior zu YB und wurde gegen Ende der Saison 2011/12 erstmals in der ersten Mannschaft eingesetzt. In der laufenden Spielzeit stand Frey in den ersten drei Partien jeweils in der Startformation und liess sich ein Tor und zwei Assists gutschreiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. August 2013, 09:48 
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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 09:24 
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''Fans und Team wieder eine Einheit''

Michael Frey ist mit ein Grund für den aktuellen Höhenflug der Berner Young Boys. Noch sind die Berner ungeschlagen, der Stürmer steht bei zwei Toren und ebensovielen Assists. Nach dem Spiel gegen den FCZ hatte sport.ch den 19-Jährigen vor dem Mikrofon.

Michael Frey ist mit ein Grund für den aktuellen Höhenflug der Berner Young Boys. Noch sind die Berner ungeschlagen, der Stürmer steht bei zwei Toren und ebensovielen Assists. Nach dem Spiel gegen den FCZ hatte sport.ch den 19-Jährigen vor dem Mikrofon.

Der Teenager ist zwar mit dem bisher erreichten zufrieden, wenn er erklärt, dass es ''Freude macht'', zu hören, dass man mit zwölf Punkten an der Tabellenspitze liege. Trotz dem 3:1-Sieg gegen den FCZ sei seinem Team aber nicht die beste Leistung gelungen.

Wo Frey den Schlüssel zum aktuellen Erfolg siegt und was sich in der Beziehung zu den Fans geändert hat, erfahren Sie im Video.


http://www.sport.ch/sportch/generated/a ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 14:25 
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Pause für YB-Stürmer Michael Frey

Der 19-jährige YB-Stürmer Michael Frey hat sich am Sonntag beim 3:1-Sieg auf dem Letzigrund gegen den FC Zürich eine Seitenbandzerrung am linken Knie zugezogen. Frey wird den Young Boys bei den nächsten beiden Partien (am Samstag in der Meisterschaft in Aarau und eine Woche später im Cup in Veyrier) höchstwahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 17:47 
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ja dann mal gute besserung.

denke wir können momentan seinen ausfall auf die geschätzen zwei wochen verkraften. afum und steffen sind bereit!


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. September 2013, 10:09 
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20.09.2013

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Zitat:
Dieser Stürmer ist mit Leidenschaft dabei

YB-Angreifer Michael Frey hat für die Berner in sechs Spielen zwei Tore erzielt. Der 19-jährige Stürmer will seine Gefährlichkeit auch gegen Luzern unter Beweis stellen.

Sechs Spiele, zwei Tore: Die Bilanz von YB-Stürmer Michael Frey kann sich sehen lassen. Abheben tut der 19-Jährige trotz dem guten Saisonstart nicht. «Ich bleibe bescheiden, dafür sorgen auch meine Eltern oder mein Grossvater.»

Vater René und Grossvater Kurt waren einst sein Trainer in Münsingen. Sie haben ihm auch beigebracht, wie man erfolgreich sein kann. «Es geht nur mit harter Arbeit und Leidenschaft. Das lebt uns auch Trainer Uli Forte täglich vor. Ich glaube auch, dass dies der Unterschied zur vergangenen Saison ist», sagt Frey.

Klare Botschaft auf Papier

Neben dem Fussballplatz lebt Frey eine andere Leidenschaft aus: das Zeichnen. Für Teleclub hat er sich in Jubelpose gemalt. «Ich hoffe, diese Szene wird es noch oft geben.» Am liebsten schon am Samstag gegen Luzern.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... i-11433867

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Oktober 2013, 23:24 
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20.10.2013

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Zitat:
Gegen Aarau wie «Rehli» über den Platz laufen

von Eva Tedesco - Mit seinem späten Treffer rettet Michael Frey den Young Boys in Luzern einen Punkt. Auf Saisontor Nummer 3 musste der Berner Giel aber lange warten.

Der YB-Angreifer tankte letzten Donnerstag beim Entenfüttern am Thunersee Kraft. Und es zahlte sich aus: Michael Frey rettet mit seinem 3. Saisontor YB in Luzern einen Punkt. Nachdem der Berner in den ersten zwei SL-Runden zwei Treffer auf sein Konto gut schreiben konnte, begann danach auf Tor Nummer 3 das lange Warten.

Michael Frey, man muss sagen – endlich, denn Ihr letztes Saisontor liegt schon eine geraume Zeit zurück?
Michael Frey: Das stimmt, das war beim 3:1 gegen den FC Zürich (4. August, Anmerk. d. Red.). Ich habe auch enorm viel an mir gearbeitet. Ich bin nach den Trainings länger geblieben und habe Abschlüsse mit dem rechten und dem linken Fuss trainiert und das ist nun belohnt worden. Ich muss noch mehr Tore erzielen und dafür gebe ich alles.

Wie wichtig war der Treffer für die Moral?
Sehr wichtig. Wir sind nach Luzern gekommen, um zu gewinnen und hätten, wenn es für uns glücklicher gelaufen wäre, auch siegen können. Aber den Punkt nehmen wir nun gern mit, so wie das Spiel gelaufen ist. Wir haben bis zum Schluss gefightet und nicht aufgegeben. Marco Wölfli hat aber den Penalty super «gekratzt» und das hat uns auch noch einmal neuen «Pfupf» verliehen. Das 2:0 wäre blöd gewesen. Am Ende hiess es zum Glück aber 1:1.

Aber sieben Spiele in Serie ohne Sieg ist eine unschöne Bilanz und für YB-Ansprüche nicht viel zu wenig?
Doch natürlich, aber wir waren in keinem Spiel die schlechtere Mannschaft. Im Gegenteil: Wir sind auf keinen Gegner getroffen, der viel besser war – ausser St. Gallen vielleicht und auch dort haben wir einen Punkt geholt. Letzte Saison waren wir nie so gut und haben nicht verloren. Diese Saison sind wir besser, machen aber nur Unentschieden. Ich bin sicher, es hängt wieder an, wenn wir so weiter machen.

Der Gegner am nächsten Wochenende im Stade de Suisse heisst Aarau und der hat gegen den FCZ fünf Tore erzielt. Was spricht für den ersten Sieg im achten Spiel?
Wir werden jetzt erst einmal ein wenig runterfahren und uns gut erholen, damit die Beine wieder spritzig werden und wir wie «Rehli» über den Platz laufen. Die Mannschaft hat viel Moral. Wir bleiben positiv und geben Vollgas, denn wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir mit der gleichen Siegesmentalität auf den Platz gehen mit der wir in Luzern einen Punkt gerettet haben, gewinnen wir das Spiel.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/17505413

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Oktober 2013, 20:11 
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28.10.2013

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Der Lehrfahrer in der Erfolgsspur

Von Moritz Marthaler. Aktualisiert am 28.10.2013 10 Kommentare Drucken Der unbekümmerte, authentische Michael Frey verkörpert die Qualitäten, auf welche YB in nächster Zeit bauen kann. Zwei Tore steuerte er zum 3:0 gegen Aarau und dem ersten Sieg seit zwei Monaten bei.

Die Erleichterung war greifbar. Gierig sogen die Young Boys und ihr Anhang am Samstagabend nach dem 3:0-Erfolg über Aarau die Atmosphäre nach dem ersten Sieg seit über zwei Monaten auf. Dem gemeinsamen Tanz folgte in der ungewöhnlich lauen Oktobernacht beinahe noch so etwas wie Feststimmung, für die Fans draussen vor dem Stadion bis in die Nacht hinein, für die Spieler mit einigen flotten Sprüchen vor der Garderobe. Die Worte kamen den Bernern leichter über die Lippen als in den Wochen zuvor, als sie sich Spiel für Spiel nach harzigen Unentschieden und nach knappen Niederlagen erklären mussten. Einer lief an diesem Samstagabend auf und neben dem Platz zu grosser Form auf: Michael Frey brachte sein Team mit dem 1:0 auf den richtigen Weg, doppelte mit dem 2:0 zum idealen Zeitpunkt nach und bestach im Interview nicht zum ersten Mal mit erfrischender, entwaffnender Ehrlichkeit. Vor Wochenfrist, nach dem 1:1 in Luzern, gab er an, vor der Partie zum Entenfüttern am Thunersee gewesen zu sein. «Diesmal ging ich mit Marco Bürki auf den Belpberg», erzählt Frey, «er hat ja den Führerschein, bei mir haperts noch beim Rückwärtsfahren.»

Pingpong und ein Kopfball

Der 19-jährige Lehrfahrer Frey bewegt sich auf dem Fussballplatz vorerst ungleich eleganter als auf der Strasse. Die zwei Tore fielen ihm im Spiel gegen Aarau, das nach dem fulminanten 5:1 gegen Zürich nur noch halb so beschwingt auftrat, nicht einfach so vor die Füsse. Frey war viel unterwegs – und stand in der 21.Minute goldrichtig, als er nach Christoph Spychers Flanke und kurzem Pingpong zwischen Aarau-Goalie Joel Mall und Alexander Gerndt einschieben konnte.

Und in der zweiten Halbzeit, nachdem YB etwas zu früh Tempo aus dem Spiel genommen und Aarau die Offensive mit zwei Wechseln zur Pause forciert hatte, gelang Frey das wichtige 2:0. Der eingewechselte Renato Steffen zirkelte den Ball mustergültig auf Freys Kopf.

Ob Enten füttern oder Auto fahren, der Youngster trifft, in dieser Saison bereits zum fünften Mal. «Das Gefühl im Bauch war kein gutes in den letzten Wochen, beim Einkaufen begegnen dir die Leute plötzlich nicht mehr so euphorisch», sagte Frey. Der Münsinger ist eine erfrischend authentische Figur im der Realität zuweilen entschwindenden Fussballgeschäft. Und er ist sozusagen der Kopf der jungen Young Boys, die in den letzten Wochen die Mannschaft zunehmend prägten.

Man setzt auf den eigenen Nachwuchs, das hat auch Trainer Uli Forte immer wieder betont und diesbezüglich an das Vorbild FC Basel erinnert. Auch gegen Aarau standen mit Frey und Florent Hadergjonaj sowie Leonardo Bertone wieder drei junge Berner in der Startelf.

Freche Jugend und Routine

Dass etwa nach dem Abgang von Verteidiger Elsad Zverotic und den vielen Verletzten die Lücken in der Abwehr nicht mit einem Leistungsträger aus einem anderen Verein, sondern mit eigenem Nachwuchs gefüllt wurden, passt dazu und zeigt, worauf die Young Boys in Zukunft bauen könnten. Mit einer Mischung aus dieser frechen Jugend, die gestern für die Tore besorgt war (François Affolter, dem 22-jährigen YB-Eigengewächs, gelang das 3:0) und Routine (Goalie Marco Wölfli war gut in Form, Captain Christoph Spycher glänzte in der Abwehr) hat YB also vorerst aus der Ergebniskrise gefunden.

Nach dem 4:0 im August gegen Aarau folgte die Erlösung mit dem nächsten Sieg in der Meisterschaft über zwei Monate später, gegen den gleichen Gegner. Freys 1:0 bedeutete die erste YB-Führung seit der Partie Anfang September in Basel, damit war man der wiederholten Forderung Fortes, zu «agieren, statt zu reagieren», mit ein wenig Verspätung doch noch nachgekommen.

Der YB-Sieg war überfällig, er war verdient und schnell einmal klar – zu umständlich agierte der Gegner, zu abgeklärt die Berner. Allen voran Matchwinner Frey, der Lehrfahrer in der Erfolgsspur.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10977565

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2013, 12:07 
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03.11.2013

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Michael Frey: «Wille ist wichtiger als Talent»

Die Young Boys haben vor einer Woche beim 3:0 gegen Aarau zum Siegen zurückgefunden. Entscheidenden Anteil am Berner Triumph hatte Michael Frey. Mit erst 19 Jahren zählt das Stürmertalent zu den Leistungsträgern bei YB.

Die Young Boys hatten nach einem perfekten Saisonstart zuletzt schwierige Zeiten zu überstehen. Vor dem Sieg gegen Aarau waren die Berner über zwei Monate lang ohne Vollerfolg geblieben. Dass diese Durststrecke nun zu einem Ende gekommen ist, verdankt YB vor allem Michael Frey. Der erst 19-Jährige legte im Heimspiel gegen den Aufsteiger mit 2 Treffern den Grundstein zum Erfolg.

Lob von Coach Uli Forte

Bereits in seiner 2. Saison als Stammspieler in der 1. Mannschaft gehört Frey, der mit 5 Toren die interne Skorerliste anführt, zu den absoluten Leistungsträgern im Team von Uli Forte. Der Trainer ist denn auch voll des Lobes für den U19-Internationalen. Besonders dessen kämpferische Einstellung sowie Laufbereitschaft bezeichnet er als vorbildlich.

Freiheiten dank Gerndt

Am wohlsten fühlt sich Frey auf der Position hinter der einzigen Sturmspitze Alexander Gerndt.

Dass er derzeit konstant gute Leistungen bietet, schreibt er zu grossen Teilen auch seinem schwedischen Teamkollegen zu: «Alexander arbeitet viel für die Mannschaft, er ist für die gegnerische Abwehr eine stete Gefahr und so habe ich ein bisschen mehr Freiheiten.»

Harte Arbeit als Erfolgsgeheimnis

Neben seinen Mitspielern sei aber vor allem harte Arbeit der Grund seines derzeitigen Erfolgs. «Fussball ist mein Leben und ich mache alles dafür», sagt der aus einer Fussballer-Familie stammende Berner. Dass er schon rein genetisch über fussballerisches Talent verfügt, erachtet Frey nicht als entscheidend für seinen steilen Aufstieg: «Viel wichtiger ist der Wille.»

Frey: «Muss weiter Gas geben»

Zu dieser Aussage passt, dass sich Frey keineswegs auf den Lorbeeren ausruhen will. «Natürlich ist es schön, wenn sich der grosse Einsatz ausbezahlt. Aber noch habe ich ausser ein paar Toren nicht viel erreicht. Ich muss weiter Vollgas geben», sagt Frey. Auf seine Zukunft angesprochen, gibt er sich zurückhaltend: «Es ist sicher ein Traum, irgendwann im Ausland zu spielen. Aber ich nehme Schritt für Schritt.»


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... als-talent

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Freitag 29. November 2013, 13:07 
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29.11.2013

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Michael Frey – der Selbstbewusste

Michael Frey ist erst 19 Jahre alt. Aber er ist bei YB bereits Vorkämpfer, Identifikationsfigur und Leistungsträger. Der Offensivspieler ist grenzenlos ehrgeizig – und glaubt an sich, seine Stärken und YB.

Der Mann muss unbedingt eine Zweitkarriere als Mentalcoach in Betracht ziehen. Wer sich in diesen ungemütlichen Novembertagen mit Motivationsproblemen herumschlägt, sollte sich mit Michael Frey unterhalten – nach einer halben Stunde will mindestens die Welt erobert werden.

Michael Frey ist 19-jährig, da ist der Grat zwischen Selbstvertrauen und Übermut zuweilen schmal. Doch dieser Teenager ist geerdet und konkret. Er ist fokussiert. Von sich überzeugt. Und davon, mit Wille, Einsatz und Arbeit viel erreichen zu können. Deshalb sagt Frey: «Man darf nie stillstehen.» Und: «Ich kann jeden Tag etwas besser machen.» Oder: «Ich glaube stark an mich.»

Der Optimistische

Michael Frey ist kein typischer Schweizer. Er steht, wie er selber sagt, gerne im Mittelpunkt. Es freut ihn, wenn man ihn in der Stadt Bern anspricht und er Autogramme verteilen soll. «Das wollte ich ja immer», sagt das grosse YB-Talent mit dem breiten Kreuz und der vorbildlichen Mentalität. «Im Zentrum stehen, für YB spielen, Fussballprofi sein.» Frey ist frisch und erfrischend, offen, direkt, freundlich. Und wenn er so weitermacht, Tag für Tag und Tor für Tor, Assist für Assist und Zweikampf für Zweikampf, ist dem YB-Hoffnungsträger eine ansprechende Karriere zuzutrauen. «Michael Frey ist mit seiner Einstellung für jeden Trainer ein Traum», sagt YB-Coach Uli Forte, «man muss ihn manchmal sogar bremsen.»

Frey wird derzeit auf vielen Kanälen prominent abgefeiert. Es freue ihn, wenn er auf Titelseiten abgebildet sei, aber entscheidend sei das nicht. «Wichtig ist, dass YB gewinnt», sagt er. Frey spricht offen darüber, nie zum FC Basel wechseln zu wollen («Wir haben bei YB alles, um Titel gewinnen zu können»), gibt zu, zur Beruhigung gerne Enten füttern zu gehen, doch zuletzt sei vieles überzeichnet worden, etwa auch seine Begabung fürs Malen. Er zeichne oft Motivationsbilder («zum Beispiel, wie ich am Jubeln bin») und hänge sie zu Hause im Zimmer auf. «Wenn ich dann aufstehe und als Erstes diese Bilder sehe, bin ich sofort in guter Laune.»

Der Motivierte

Manchmal kann die Welt ganz leicht verständlich sein. Der unbekümmerte Frey ist schon in jungen Jahren Vorkämpfer, Identifikationsfigur, Publikumsliebling bei den Young Boys. Er ist ein YB-Fan, der für YB spielt. Die Haltung vieler Beobachter nerve ihn, meint er, die Young Boys würden viel zu negativ gesehen. «Natürlich war die 1:4-Cupniederlage bei Le Mont eine Blamage», sagt Frey. «Aber wir sind drei Punkte hinter Basel und können Meister werden.» Er möge den melancholischen Spruch «Irgendeinisch fingt ds Glück eim» in Bezug auf YB überhaupt nicht. Er ist kein Romantiker, er ist ein Motivierter, ein grenzenlos Ehrgeiziger. «Mich hat das Glück gefunden. Ich freue mich, bei YB zu sein.»

Frey schämt sich nicht, seine Meinung zu sagen, auch wenn er beim Gespräch im Restaurant Walter im Stade de Suisse die Kappe tief ins Gesicht gezogen hat. Sein Vertrag bei YB läuft bis 2016, und man kann sich nicht vorstellen, dass er Bern titellos verlassen würde. Aber eine grosse Liga ist auch sein Ziel. «Ich will irgendwann herausfinden, wo meine Grenzen liegen», sagt er. Das klingt jetzt furchtbar erwachsen für einen, der die Dinge eher nicht allzu philosophisch betrachtet.

Der Asketische

Auf seinem Weg nach oben lebt Frey enorm asketisch: hart trainieren, gut ernähren, viel schlafen. Alkohol trinke er sehr, sehr selten («vielleicht zweimal im Jahr»), denn es sei erstens nicht so fein und zweitens ungesund. Frey sitzt vor einem Glas Wasser und erklärt, er konzentriere sich voll auf den Fussball und habe gar keine Zeit, eine Freundin zu finden. «Man verliebt sich, wenn man sich verliebt», meint er.

Und so geht Frey unbeirrt und kraftvoll seinen Weg. «Schritt für Schritt» ist das Motto, denn es gebe keinen Lift Richtung Erfolg. Als torgefährlicher, kampfstarker Spielmacher im 4-2-3-1-System von YB ist er unverzichtbar geworden.

Motivation und Lust des Münsingers sind ansteckend. «Ich bin auch dank meinen Eltern selbstbewusst», sagt er, «und wenn ich einmal übertreibe, holen sie mich auf den Boden zurück.» Rückschläge und Verletzungen und Verführungen werden gewiss kommen – aber man hat das Gefühl, Frey werde damit umgehen können.


Michael Frey

Mister Effizienz Am Sonntag empfängt YB den Meister und Leader Basel zum Gipfeltreffen (16 Uhr). Siegen die Young Boys, ziehen sie mit dem FCB gleich. «Natürlich hat Basel gegen Chelsea in der Champions League stark gespielt und verdient gewonnen», sagt Michael Frey, «aber wir haben eine gute Chance. Für uns ist vieles möglich.»

Frey ist im Sommer 19 Jahre alt geworden, wird aber bereits seit zwei Jahren regelmässig in der Super League eingesetzt. Er gilt als eines der grössten Schweizer Talente und spielt seit kurzem in der U-21-Auswahl, obwohl er noch in der U-19 agieren könnte. Wenn er eine überragende Rückrunde absolviert, könnte er je nach Formstand der aktuellen Nationalstürmer sogar noch auf den Zug Richtung WM 2014 aufspringen. «Damit beschäftige ich mich nicht», sagt Frey, «das Nationalteam ist im Moment weit weg für mich.»

In dieser Saison ist Frey mit 5 Toren und 6 Assists in 973 Minuten der effizienteste Fussballer der Liga. Er steht sogar vor FCB-Captain Marco Streller (8 Tore und 3 Assists in 1002 Minuten). Frey ist in Münsingen aufgewachsen und wohnt bei den Eltern. Sein Bruder David, 22 Jahre alt, vom FC Thun zieht Anfang Dezember aus. «Ich bleibe bei den Eltern, es gefällt mir sehr gut mit ihnen», sagt Michael Frey schmunzelnd, «zumal Stimmung und Essen immer top sind.»

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... sste/story

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