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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Januar 2013, 13:00 
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«Ich bin so, wie ich auf dem Platz spiele»

Gestern traf Raul Bobadilla bei seinem künftigen Arbeitgeber in Basel ein: Der argentinische Stürmer spricht im Interview über seine Pläne am Rheinknie.

In Buenos Aires hält der Sommer Einzug, während in Basel kalte und in Davos noch kältere Temperaturen herrschen. Gestern ist Stürmer Raul Bobadilla aus der argentinischen Hauptstadt in die Schweiz zurückgekehrt, nach Basel, zu seinem künftigen Arbeitgeber. Heute wartet für den Abwanderer der Berner Young Boys der nächste Klimaunterschied, wenn der FCB sein viertägiges Höhenlager in Davos aufschlägt.

Seine neue Heimat in Basel kennt der Argentinier bereits von seiner Zeit in der damaligen Nationalliga B beim FC Concordia zwischen 2006 und 2007. Nun, da Bobadilla sich via GC, Gladbach und YB einen Namen erarbeitet hat, kehrt er mit einem Vertrag über viereinhalb Jahre an das Rheinknie zurück.

Raul Bobadilla, für Sie kam gemäss einem Communiqué der Berner Young Boys nur der FC Basel als mögliche nächste Station infrage. Weshalb?
Der FCB ist national und international ein grosser Verein, der sich sehr um mich bemüht hat. Hinzu kommt, dass mit Murat Yakin ein Trainer auf mich wartet, den ich von meiner Zeit bei GC und bei Concordia bestens kenne.

Beschreiben Sie doch bitte Ihr Verhältnis zu Trainer Murat Yakin. Wie wichtig ist er für Sie?
Muri hat mir bereits geholfen, als ich noch ein Niemand war. Ihm habe ich vieles zu verdanken: meine Entwicklung, meine Karriere.

In Mönchengladbach und zuletzt in Bern haben Sie mit Unsportlichkeiten auf dem Fussballplatz von sich reden gemacht. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat Sie aufgrund einer Tätlichkeit am 25. November gegen Lausanne für sieben Spiele gesperrt. Vier davon müssen Sie nun in Basel absitzen. Fällt es Ihnen schwer, Ihr Temperament im Griff zu haben?
Ich bin so, wie ich auf dem Platz spiele: temperamentvoll. Natürlich war diese Aktion gegen Lausanne ein Fehler – einer, der mir nicht mehr passieren sollte. Ich strafte mich nur selber damit. Yakin wird mir dabei helfen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich brauche die Gespräche mit dem Trainer, das Vertrauen, dann kommen solche Dinge nicht mehr vor.

Trotz Ihrer Einsicht: Werden Sie gegen die Spielstrafen Rekurs einlegen?
Ja, das werde ich, denn ich möchte endlich spielen.

Mit Marco Streller und Alex Frei wartet grosse Konkurrenz auf Sie im Angriff. Belastet Sie das?
Konkurrenz ist immer positiv, ich freue mich darauf. Es ist an mir, zu zeigen, dass ich spielen darf.

Sie haben sich die Rückennummer 17 ausgesucht. Ihr Vorgänger spielt nun beim FC Bayern München.
Genau deshalb habe ich die Nummer 17 gewählt. Xherdan Shaqiri ist ein grossartiger Spieler, der es allen gezeigt hat.

Ist eine Rückkehr in eine der europäischen Topligen ein Ziel von Ihnen?
Vorerst möchte ich mit dem FCB die Meisterschaft gewinnen und die Champions League erreichen. Ich denke nicht darüber hinaus, weil ich nur Basel im Kopf habe. Meine Ziele beschränken sich auf den FCB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18839261

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Januar 2013, 13:01 
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Der Heisssporn zieht weiter zu Basel

YB verkauft Raul Bobadilla wie erwartet an Basel. Der argentinische Stürmer ist aber noch länger gesperrt – und könnte sein FCB-Debüt im März gegen YB geben.

Die Super League ist eine Ausbildungsliga, auch YB verkauft immer wieder die wertvollsten Kräfte für hübsche Ablösesummen ins Ausland. Die Stürmer Seydou Doumbia, Henri Bienvenu und Emmanuel Mayuka seien als Beispiele erwähnt. Weit über 30 Millionen Franken hat der Berner Klub in den letzten fünf Jahren eingenommen. Am Donnerstag aber liess YB seinen besten Individualisten Raul Bobadilla zum grössten nationalen Rivalen ziehen.

Rund 3 Millionen für YB

Es ist, auf den ersten Blick, eine unverständliche Entscheidung. Die Young Boys betonen in einer Pressemitteilung deshalb, es sei Bobadillas «ausdrücklicher Wunsch» gewesen, «seine Karriere ausschliesslich in Basel fortzusetzen». Verhandlungen mit ausländischen Vereinen seien vom Spieler kategorisch abgelehnt worden. Schon seit Wochen sind sich Bobadilla und Berater José Noguera, der auch Basel-Coach Murat Yakin zu seinen Klienten zählt, mit dem FCB über einen Transfer einig. «Die Verantwortlichen Basels haben um mich gekämpft, das war beeindruckend», sagte Bobadilla gestern nach seiner Rückkehr aus Argentinien. Er wurde bereits am Donnerstagabend in Basel präsentiert.

Der italienische Verein Udinese bot vor kurzem rund 5 Millionen Franken für Bobadilla. In dieser finanziellen Grössenordnung dürfte sich daher auch das Gesamtpaket für den FC Basel belaufen (ohne Lohn) – wobei Berater und Spieler sowie Gladbach, der vorletzte Arbeitgeber Bobadillas, am Deal partizipieren. Für YB dürften letztlich etwa 3 Millionen Franken bleiben – plus Bonuszahlungen bei Titelgewinnen Bobadillas mit Basel.

Das ist nicht besonders viel für einen 25-jährigen Stürmer, der Tor um Tor schiesst und von der Uefa kürzlich sogar ins All-Star-Team der Europa-League-Gruppenphase gewählt wurde. Andererseits ist es rund eineinhalbmal so viel, wie YB vor einem Jahr für Bobadilla bezahlte. Der Argentinier dürfte seinen Fixlohn von geschätzten 800'000 jährlich bei YB mit dem gestrigen Transfer fast verdoppelt haben.

Ein eigenwilliger Charakter

Bei den Young Boys ist man nicht traurig, den mit Abstand bestbezahlten Akteur losgeworden zu sein. Bobadilla ist ein wilder Fussballer mit Ecken und Kanten, seine Art ist für das Innenleben eines Teams sehr heikel. Viele YB-Spieler nervten sich schwer über die ständigen Eskapaden und Undiszipliniertheiten, Sonderwünsche und Sperren des mürrischen Südamerikaners – der zwar treffsicher agierte, aber bloss in jenen Partien, die ihn motivierten und in denen er sich auf einer besonderen Bühne präsentieren konnte. «Es macht mehr Spass in der Europa League», sagte Bobadilla ehrlich, nachdem er drei Tore gegen Udinese (3:1) geschossen hatte.

Ob der Argentinier nun beim FCB glücklich und vor allem ruhiger wird? Seinen neuen Trainer Murat Yakin, mit dem er einst bei Concordia Basel zusammenarbeitete, kennt er schon lange, die beiden verbindet viel. Aber früher oder später kamen die charakterlichen Eigenheiten Bobadillas bisher bei jedem Arbeitgeber zum Vorschein. Er kann eine Mannschaft spalten und einen Verein unter Strom halten. Und: In Basel hat es bereits starke Figuren im Team wie Marco Streller und Alex Frei, der nun vor einem möglicherweise ungemütlichen letzten Halbjahr seiner glanzvollen Stürmerkarriere steht. Und mit den Degen-Zwillingen sowie Heisssporn Geoffroy Serey Die, ebenfalls ein Zugang, gibt es weitere nicht einfach zu führende Akteure.

Bobadilla, der beim FCB gleich einen Vertrag bis Sommer 2017 unterschrieb, wurde just am Donnerstag von der Liga für sieben Partien gesperrt – wegen grober Schiedsrichterbeleidigung und einer Tätlichkeit gegen einen Gegenspieler in der Partie vom 25. November 2012 mit YB bei Lausanne (1:2). Drei Partien hat der Wiederholungstäter verbüsst, und der Entscheid kann angefochten werden. Bleibt es aber bei der Sperre, wird Bobadilla erstmals am 10. März für Basel auflaufen dürfen. Ausgerechnet gegen YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13037848

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Januar 2013, 13:04 
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Der Mann, den YB nicht kontrollieren konnte, geht nach Basel

Der Argentinier Raúl Bobadilla wechselt mit einem Vertrag von viereinhalb Jahren von YB zu Basel.

Am Donnerstagnachmittag ist er von Buenos Aires eingeflogen, danach löste er seinen Arbeitsvertrag bei YB, der noch bis im Sommer 2014 gültig war, auf. Am Abend präsentierte er sich im Beisein von FCB-Präsident Bernhard Heusler und Trainer Murat Yakin im schwarzen T-Shirt im Presseraum des St.-Jakob-Parks den Medien: Raúl Bobadilla spielt fortan in Rot-Blau, der 25-jährige Stürmer unterschrieb einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis am 30. Juni 2017.

Und Bobadilla äusserte sich bei seinem Arbeitsantritt mit den fast gleichen Worten, deren er sich bereits vor einem Jahr bei der Vorstellung von YB im Stade de Suisse bedient hatte. Es gefalle ihm, wenn ein Club um ihn kämpfe, wie das der FCB gezeigt habe, radebrechte er in Deutsch. Vor einem Jahr hatte er YB mit «Señor Gross» für das Engagement gelobt, gestern den FC Basel mit dem «Señor Presidente», wie er Heusler ansprach.

Unklare Finanzfragen

Über die Ablösesumme wurde zwischen den beiden Clubs wie üblich Stillschweigen vereinbart. Insgesamt kostet das Engagement den FCB mit der Transfersumme an YB, dem Bonus an Borussia Mönchengladbach – sein einstiger Verein hatte sich bei einem Weiterverkauf von YB eine Beteiligung gesichert – sowie dem Handgeld an Bobadilla und seine Berater rund 5 Millionen Franken. Ob YB bei einem Weiterverkauf von Bobadilla an der Transfersumme nochmals beteiligt wäre, wollte Heusler nicht kommentieren, und auch YB machte keine Angaben.

Für Murat Yakin ist Bobadilla ein Wunschtransfer, für den FCB-Trainer bedeutet dieses Engagement einen «grossartigen Start ins neue Jahr, es ist eine sehr tolle Geschichte». Dass Bobadilla in dem Jahr bei YB insgesamt zweimal vom Platz gestellt – und dafür zusammen mit 13 Spielsperren belegt – wurde, macht Yakin keine Sorgen. «Ich weiss, wie Raúl funktioniert.» Bobadilla brauche sein Temperament und seine Emotionen für sein Spiel, «das macht aus ihm einen aussergewöhnlichen Stürmer», so Yakin. «Aber klar, er muss auch Disziplin zeigen.» Vor sechs Jahren spielte Bobadilla bereits unter Yakin, als beide bei Concordia Basel unter Vertrag waren.Bei YB aber brachte man den Ausnahmestürmer trotz seinen starken Vorstellungen in der Europa League nie richtig unter Kontrolle. Nach der Entlassung seines Mentors Christian Gross im vergangenen April war Bobadilla sichtlich aufgebracht und provozierte danach unter dem Interimsduo Erminio Piserchia/Thomas Häberli während einer Woche im Training eine Art «Bummelstreik». Gestern wollte sich Bobadilla nicht mehr zu den Young Boys äussern. Er sei froh, wieder in Basel zu sein. Er kenne die Stadt bereits, und der FCB sei ein grosser Verein. Bei Concordia erzielte er vor sechs Jahren als 19-Jähriger 18 Tore in 28 Spielen, ehe er von GC weggelotst wurde.

Noch vier weitere Spielsperren

Nach dem Engagement von Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die von Sion setzte der FCB mit der Verpflichtung von Bobadilla ein weiteres deutliches Zeichen. Das Double ist das Saisonziel; es wäre der vierte Meistertitel in Serie, etwas, was im Schweizer Fussball erst YB (1957 bis 1960) gelungen ist. Die Tatsache, dass Bobadilla unbedingt zum FC Basel wollte, habe die Ausgangslage für diesen Transfer entscheidend erleichtert, bemerkte Heusler. «Wir haben mit Bobadilla einen Spieler geholt, der noch nie Meister geworden ist. Solche Leute brauchen wir in einer Mannschaft, die zuletzt dreimal den Titel holte.»

Für den Platzverweis am 25. November in Lausanne ist Bobadilla mit insgesamt sieben Spielsperren belegt worden, wie die Disziplinarkommission gestern bekannt gab. Drei Sperren hat er mit YB bereits abgesessen, während vier Wettbewerbsspielen (Meisterschaft und Cup) muss er nun auch noch beim FCB zuschauen. Bobadilla liess verlauten, er wolle gegen das Verdikt Rekurs einlegen, Jurist Heusler will zuerst die Akten des Falles einsehen.

Für Yakin ist klar, dass Marco Streller auch mit dem Zuzug von Bobadilla im FCB-Angriff gesetzt bleibt. «Wenn Streller fit, ist spielt er, und wenn Bobadilla nicht mehr gesperrt ist, spielt er auch.» Ob da für Alex Frei noch genug Spielminuten bei seiner Abschiedstournee bleiben werden?


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/16556792

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Januar 2013, 13:06 
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Bobadilla: «Ich wollte nach Basel»

Nun ist es definitiv: Stürmer Raul Bobadilla wechselt von den Young Boys zum FC Basel. Der FCB hat den 25-Jährigen bis Sommer 2017 verpflichtet.

Das Ringen um den Argentinier Raul Bobadilla hat ein Ende. Der Argentinier wechselt per sofort von den Berner Young Boys zum FC Basel. Der 25-Jährige hat beim Schweizer Meister einen Vertrag bis 30. Juni 2017 unterzeichnet. Über die Transfersumme schweigen sich die beiden Clubs wie üblich aus. Der Betrag dürfte aber in der Mitte zwischen den ursprünglich von den Bernern geforderten 5 Millionen und den von den Baslern gebotenen 2,5 Millionen Franken liegen.

Präsident Bernhard Heusler zeigte sich sehr zufrieden mit der gelungenen Verpflichtung: «Natürlich war es für uns und diesen Transfer eine grosse Hilfe, dass sich Raul Bobadilla schon früh deutlich für den FCB aussprach. Da wussten wir, dass es sich lohnt, sich mit aller Kraft um ihn zu bemühen.»

Wie YB am Donnerstagnachmittag kommunziert hatte, war es Bobadillas ausdrücklicher Wunsch, seine Karriere ausschliesslich beim FCB fortzusetzen. Verhandlungen mit interessierten ausländischen Vereinen wurden vom Spieler kategorisch abgelehnt. «Ich wollte nach Basel, weil ich den Club toll finde, der immer vor viel Publikum spielt. Und weil ich die Stadt von früher gut kenne und sehr mag», begründet Bobadilla seinen Wechsel an den Rhein.

Trainer Yakin gefordert

Angesprochen auf das oft schwierige Temperament des Argentiniers, schob der Präsident die Verantwortung dem Trainer zu: «Wir wissen, dass Raul heissblütig ist. Aber er ist kein unsauberer Spieler. Es wird die Aufgabe unseres Trainers und auch von uns allen sein, Bobadillas Temperament zu kanalisieren. Wir sind überzeugt, dass er uns weiterbringen wird.»

Yakin selbst glaubt bereits zu wissen, wie er die schwierige Aufgabe lösen wird: «Ich kenne Raul, weiss, wie er ist. Mit ihm muss man viel reden, ihm Vertrauen und Respekt gegenüberbringen.» Es sei grossartig, mit einem solchen Transfer den Jahresanfang zu feiern, so Yakin weiter.

Debüt erst im März

FCB-Trainer Murat Yakin kann damit morgen Freitag seinen Wunschspieler zum Trainingsstart begrüssen. Mit dem heissblütigen Bobadilla hat er bereits beim FC Concordia erfolgreich zusammengearbeitet, bis der Argentinier von den Grasshoppers abgeworben wurde. Allerdings muss der Stürmer bis am 3. März auf sein Debüt in Rotblau warten. Für seine Tätlichkeit und die Schiedsrichterbeleidigung am 25. November im Spiel gegen Lausanne erhielt er sieben Spielsperren, von denen er aber bereits drei abgesessen hat. Zudem darf Bobadilla nicht in der Europa League eingesetzt werden, weil er in dieser Saison schon mit YB im gleichen Wettbewerb spielte.

Der FC Basel hat mit Bobadilla bereits den dritten Zuzug in der Winterpause getätigt. Bereits im Dezember sicherte er sich die Dienste der beiden Mittelfeldspieler Endogan Adili (von GC) und Geoffroy Serey Die (Sion). Die Transfertätigkeit des Schweizer Meisters dürfte nun vorerst erschöpft sein – ausser, jemand verlässt den Verein. Die Transferperiode hat gerade erst begonnen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Bo ... y/12458342

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Januar 2013, 13:08 
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Muri hat seinen Wunschspieler

«Raul ist ein Glücksfall für alle»

Basels Coach freut sich auf neue Konkurrenz. Und erklärt, wie er Bobadilla zähmen will.

BLICK: Herr Yakin, muss man Sie jetzt Doktor Yakin nennen? Schliesslich haben Sie mit Serey Die und Bobadilla zwei Spieler mit viel Sprengkraft im Kader.
Murat Yakin: Der einzige Doktortitel gehört unserem Präsidenten Bernhard Heusler, der den Transfer möglich gemacht hat. Ich bin froh und stolz, mit solchen Spielern arbeiten zu dürfen. Ich freue mich schon jetzt, mit ihnen in die Vorbereitung zu gehen.

Wie wollen Sie das Temperament von Bobadilla in den Griff bekommen?
Ich kenne ihn und weiss genau, wie er funktioniert. Es braucht sicher viel Vertrauen, viele Gespräche. Und auch den nötigen Respekt. Raul wird diesen mitbringen, wenn er im rotblauen Dress auf Torjagd geht. Da bin ich ganz sicher.

Mit Marco Streller und Alex Frei gibt es grosse Konkurrenz für Bobadilla. Werden Sie trotzdem am System mit einer Spitze festhalten?
Das System ist überhaupt nicht relevant. Wir haben zuletzt teilweise mit fünf bis sieben Offensivspielern gespielt. Raul soll jetzt mal unsere Spielweise kennenlernen. Wir werden das System sicher irgendwann auf ihn ausrichten, aber das ist noch weit weg. Klar ist Streller gesetzt, wenn er gesund ist. Raul ist ein flexibler Spieler und kann vorne auf allen Positionen eingesetzt werden.

Was versprechen Sie sich von Bobadilla, ausser Toren?
Er ist ein Spieler mit aussergewöhnlicher Klasse, der auch den anderen helfen kann, besser zu werden. Bobadilla ist ein Glücksfall für alle. Auch für die Fans, die jedes Wochenende ins Stadion kommen.

Wird es bis zum Saisonstart noch weitere Transfers geben?
Klar ist, dass wir am Freitag in die Vorbereitung starten mit einem guten Kader. Wir wollen beide Titel, Meisterschaft und den Cup verteidigen. Dafür müssen wir zum Rückrundenstart am 10. Februar gegen Sion parat sein. Bis dahin werden wir vieles ausprobieren, einige Testspiele absolvieren. Im Fussball geht es schnell und bis Februar kann noch viel passieren.

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 57142.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 13:07 
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06.01.2013

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Nestwärme, Erfolg, Emotionen

Der neue FCB-Stürmer Raul Bobadilla braucht diese drei Dinge, um richtig zu funktionieren
Neben Traumtoren und Dribblings zeigte der Argentinier bei YB auch seine hässliche Seite. Beim FC Basel könnte diese verborgen bleiben.

Und immer wieder fällt das Wort Vertrauen. Egal ob Teamkollegen, Trainer, Präsidenten oder Wegge fährten: Sie alle sagen im Gespräch über den neuen FCB-Stürmer Raul Bobadilla den Satz: «Raul braucht Vertrauen, dann entscheidet er Spiele.» Füttert man die Internetsuchmaschine Google mit «Bobadilla Vertrauen», spuckt sie 1 490 000 Treffer aus. Mit «Bobadilla Platzverweis» folgen 66 400 Links, «Bobadilla Tor» ergibt 340 000 Treffer.

Dass Fussballer stets die Wichtigkeit des Rückhalts von Trainer und Klub betonen, ist nichts Neues. Doch bei Bobadilla, dem 25-jährigen Temperamentsbolzen aus Buenos Aires, ist es mehr: Er ist darauf angewiesen. Ohne Rückhalt funktioniert er nicht, oder anders. Dann zeigt er seine hässliche Seite. Das letzte Mal am 25. November 2012 noch als YB-Spieler in Lausanne, als er kurz nach seiner Einwechslung Gegenspieler Katz ins Gesicht schlug. Die rote Karte von Schiedsrichter Kever beantwortete er mit derben Beleidigungen in Richtung des Unparteiischen.

«Für Raul muss man sich mehr als für andere Spieler Zeit nehmen. Wenn er sich unwohl fühlt, ist seine Frustrationsschwelle sehr niedrig», sagt sein früherer Trainer bei den Grasshoppers, Hanspeter Latour. Alle seien gefragt. Trainer, Mitspieler, Klubumfeld. Vielleicht, so Latour, hat man sich in Bern zu wenig Zeit für den sensiblen Bobadilla genommen.

In Mönchengladbach, wohin Bobadilla 2009 für 5 Millionen Franken gewechselt war, suchte er vergebens nach der Geborgenheit von allen Seiten. «Das Talent, um in Deutschland eine gute Rolle zu spielen, hat er zweifellos. Aber dort war er einer von vielen und der Umgangston ist rauer als in der Schweiz», sagt Latour, der die Bundesliga von Januar bis November 2006 als Trainer des 1. FC Köln kennen lernte.

Die Nestwärme ist das Eine, das Bobadilla zum Funktionieren braucht. Das Zweite ist – ganz simpel – der Erfolg. Bobadilla hat noch nie einen Titel gewonnen. All seine bisherigen Klubs in Europa hatten gar nicht das Potenzial dazu. Hinterherhinken, das wurmt ihn. «Er meint dann, den Erfolg erzwingen zu müssen und schiesst leider ab und zu übers Ziel hinaus», sagt ein Wegbegleiter, der anonym bleiben möchte.

Beim FC Basel kommt er zum ersten Mal in einen Klub, bei dem Titel Programm sind. «Ich bin überzeugt, dass Raul beim FCB ruhiger wird», sagt Latour, «dort stimmt das Umfeld und die Mannschaft ist erfolgreich.» Zu glauben, Bobadilla mutiere in Basel zum frommen Lämmlein, wäre jedoch vermessen. Emotionen sind das Dritte, das er zum Funktionieren braucht. «Spieler wie Raul loten die Grenzen mehr aus als ein solider Durschnittsprofi.» Gibt man ihm Freiräume, kommt viel zurück. Latour sagt: «Wäre ich nochmals Trainer und hätte die Chance: Ich würde ihn sofort verpflichten.»

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 06:46 
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Hossa! :mrgreen:

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 85438.html


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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 08:14 
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der lernt es wohl nie. schade das er sich bei seiner karriereplanung immer selber im wege steht.


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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 21:14 
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Wie lange macht Basel das Theater mit Bobadilla wohl noch mit? Besonders fit schaut er aktuell auch nicht aus.

Bei früheren Entscheidungen (Entlassung Vogel...) haben sie sich ja nicht gescheut vor harten Brüchen.
Geld hat Basel (leider) mehr als genug, ich würde den so rasch als möglich abschieben und Ersatz suchen.

Zum Glück ist so ein Spielertyp momentan nicht mehr bei YB, bringt nur Aerger.


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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. August 2013, 12:03 
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Bobadilla soll laut Blick beim FC Augsburg im Gespräch sein.

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 06266.html


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