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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 12:57 
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Bobadilla: «Das sind Gerüchte»

Raúl Bobadilla stellte sich nach dem ersten Saisontraining am Spielfeldrand einigen Fragen von Bernerzeitung.ch. Der argentinische YB-Stürmer spricht über seine Freundin, das ruhige Bern und seine Rolle im Team.

Wie geht es Ihnen nach sieben Monaten in Bern?
Gut, gut. Bern ist ruhig und mir gefällt die Ruhe. Vielleicht ist die Stadt etwas zu ruhig für einen Argentinier. Das lässt sich nicht ändern, doch man muss sich an die Lebensart gewöhnen.

Was fehlt Ihnen aus Argentinien?
Nebst der Familie, fehlen mir auch die Freunde. Meine Familie habe ich in der trainingsfreien Zeit besucht. Wenn ich frei habe, fliege ich immer heim. Auch sonst vermisse ich einige Dinge, wie das Essen. Das kompensiere ich, indem ich gelegentlich für mich koche. Natürlich mache ich dann Fleisch.

Wohnen Sie alleine?
Derzeit ja. Meine Freundin, mit der ich zwei Jahre zusammen bin, ist momentan nach Argentinien zurück gereist. Doch wir sind es gewohnt, uns nicht immer sehen. Es ist eine weite Distanz, doch dadurch vermissen wir uns, was schön ist.

Gerüchten zufolge, sollen Sie beide kein Paar mehr sein?
Das sind eben Gerüchte. Sie sind falsch. Den Leuten gefällt es zu reden, aber mich interessiert das nicht.

Wie haben Sie sich ins Team integriert?
Ich verstehe mich mit allen im Team gut. Klar ist es einfacher, wenn man die gleiche Sprache spricht, wie ich, Matias, Alexander und Josef. In Bern gibt es eine grosse lateinamerikanische Gemeinde. Überall, in den Restaurants, am Kiosk, immer spricht jemand Spanisch. So fühle ich mich verstanden.

Werden Sie auf der Strasse als YB-Spieler erkannt?
Manchmal, aber die Leute sind sehr respektvoll und zurückhaltend.

Wo gehen Sie aus?
Mir gefällt Latin-Musik, aber wir gehen nicht oft weg. Mit meiner Freundin bleibe ich am liebsten zu Hause und wir schauen Filme. Doch ganz alleine zu sein, finde ich langweilig. Mit Freunden oder Kollegen spiele ich Play Station, am liebsten «Pro Evolution Soccer». Ich bin aber nicht ein Fanatiker und spiele keine fünf Stunden.

Das Team ist nun eingespielt, die Spieler kennen sich. Wie hat sich der Teamgeist entwickelt?
Alle, ich, Matias, die Jungs haben sich nun integriert. Zuerst ist das schwierig, weil man niemanden kennt und das Spielsystem noch unbekannt ist. Das war kompliziert, aber jetzt hoffen wir, dass es jeden Tag besser wird. Essentiell ist, dass das Team zusammen hält. Wir lachen zusammen, aber weinen auch zusammen.

Welche Rolle haben Sie inne?
Ich mache viele Witze. Lachen und Witze brauche ich einfach. Meine Persönlichkeit ist so, ich bin einfach nicht gerne ernst.

Glauben Sie, dass Sie hier fussballerisch Fortschritte gemacht haben?
(zögert) Ich halte mich auf dem gleichen Niveau. Ich muss härter arbeiten, um mich zu verbessern. Es ist ja auch nicht nur der einzelne Spieler, dessen Niveau sinkt oder steigt, es ist die ganze Mannschaft.

Die ersten vier Spiele der Saison sind Sie gesperrt. Findet sich die Motivation fürs Training dennoch?
Ich trainiere wie alle und versuche mich so gut wie möglich für die Saison vorzubereiten. Leider darf ich halt noch nicht spielen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22101686

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 12:10 
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Bobadilla bricht sich die Hand

Raul Bobadilla wird den Berner Young Boys auch zum Auftakt der Europa-League-Qualifikation fehlen.

Der Argentinier hat sich im Training die linke Hand gebrochen und kann gegen Zimbru Chisinau (Mol) zumindest am Donnerstag im Hinspiel nicht mittun.

Mindestens 10 Tage Pause

Der 25-Jährige ist bereits operiert worden und wird mindestens zehn Tage ausfallen. In der Super League ist der hitzköpfige Bobadilla infolge einer verbalen Entgleisung gegen den Unparteiischen in der vergangenen Saison ohnehin noch für drei Spiele gesperrt.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... h-die-Hand

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. August 2012, 16:36 
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Quelle: bernerzeitung.ch


Martin Rueda, nach dem gescheiterten Christian Gross hat YB wieder einen Zürcher als Trainer engagiert. Spüren Sie in Bern deshalb eine gewisse Skepsis?
Nein, überhaupt nicht. Ich fühle mich in Bern sehr wohl und wurde auch sehr freundlich aufgenommen.

YB kommt immer besser in Fahrt. Der 3:0-Sieg im Rückspiel gegen Kalmar war hochverdient und überzeugend. An was liegt das?
Die Spieler glauben inzwischen vermehrt an ihre Qualitäten. Sie sind entschlossener in ihren Aktionen geworden. Nach vorne kam schon sehr viel mehr als noch bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel in Schweden.

Raul Bobadilla spielte erstmals unter Ihrer Regie von Beginn weg. Am Sonntag darf er nach sechs Spielsperren in der Meisterschaft auch gegen den FCZ wieder erstmals ran. Was spielt der Argentinier bei Ihnen für eine Rolle?
Eine sehr grosse und eine eminent wichtige.

Was sind seine Qualitäten?
Er ist ein kompletter Stürmer. Er ist schnell, technisch stark am Ball, dynamisch und kopfballstark. Er kann sich durchsetzen, weil er einen unbändigen Willen hat und eine unglaubliche physische Präsenz auf den Rasen bringt. Bei seinem Tor gegen Kalmar hat er sich mit seiner Kraft und dank seines Willens durchgesetzt. Er hat den berühmten Killerinstinkt vor dem Tor. Er ist der Spieler, der jederzeit den Unterschied ausmachen kann. Seine Winnermentalität wird sich auch auf die anderen Spieler übertragen.

Ist er nur ein Solist mit dem Tunnelblick für seine eigenen Aktionen?
Keineswegs. Er verhält sich auch taktisch intelligent und befolgt meine Vorgaben.

Bobadilla ist aber auch ein Hitzkopf und wird als undiszipliniert verschrien. Wie kann man ihn als Trainer bändigen?
Ich spreche natürlich viel mit ihm. Wenn er einen Fehler gemacht hat, dann steht er auch dazu und redet nicht noch alles schön. Er ist sehr einsichtig. Ich habe im Übrigen noch nie feststellen können, dass er undiszipliniert wäre. Er ist ein absoluter Profi.

Das Schweizer Fernsehen brachte am Donnerstagabend eine Szene, in der Bobadilla spuckte. Der Kommentator meinte, Bobadilla habe in Richtung des Torhüters gespuckt und Glück gehabt, dass der Ref die vermeintliche Spuckattacke nicht gesehen habe.
Ich hoffe nicht, dass jetzt gleich wieder eine Hetzjagd auf Bobadilla gemacht wird. Ich habe diese Szene am TV angeschaut und auch mit Raul darüber gesprochen. Er hat mir versichert, dass er nicht gegen den Torhüter gespuckt habe, sondern lediglich auf den Boden. Und diesen Eindruck hatte ich auch. Die TV-Bilder verzerren immer einiges.

Wie würden Sie Bobadillas Charakter beschreiben?
Er ist ein gutmütiger, ja sanfter und warmherziger Mensch mit einem feinen Charakter. Er hat einen trockenen Humor, mit ihm kann man auch unheimlich viel lachen.

Bobadilla soll aber ein Einzelgänger sein. Stimmt das?
Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil. Er ist ein absoluter Teamplayer. Er spricht sehr viel mit seinen Mitspielern, hört sich ihre Probleme an, geht auf sie ein und motiviert sie. Er übernimmt Verantwortung. Nicht umsonst wurde Raul jetzt auch in den Mannschaftsrat aufgenommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Oktober 2012, 12:28 
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Die Tränen des bulligen Stürmers

Raúl Bobadilla ist ein Spieler, der weder sich noch seine Gegenspieler schont. Der impulsive Argentinier mag manchmal ein Rüpel sein, doch er hat auch eine weiche, verletzliche Seite.

Die Young Boys fahren Citroën. Nicht so Raúl Bobadilla. Der Argentinier kurvt weiterhin im roten Audi-Sportwagen mit dem MG-Kennzeichen herum, einem Überbleibsel aus seiner Zeit bei Lucien Favres Möchengladbach. So viel Extravaganz muss sein. Bobadilla ist kein pflegeleichter Typ. Er regt sich fürchterlich auf, wenn es ihm nicht läuft. Er legt sich mit Gegenspielern, Schiedsrichtern und Linienrichtern an. Er ist launisch und fährt schneller aus der Haut als andere, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Manchmal sei er wie ein Vulkan, bestätigt Bobadilla. Er habe schon als kleiner Junge Feuer in den Adern gehabt. «Wenn wir verloren haben, habe ich manchmal geheult vor Wut und Enttäuschung.»

Noch heute ist der YB-Stürmer nach Niederlagen oft unausstehlich. Er flucht, raunzt, knallt Türen zu. Es ist auch schon vorgekommen, dass er die Nerven verloren hat. So geschehen am 5. Mai nach dem Match gegen den FC Luzern, als er den Linienrichter im Kabinengang aufs Übelste beschimpfte. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League bestrafte den Rüpel für seine «verletzende, grobe und mehrmalige Schiedsrichterbeleidigung» mit sechs Spielsperren. Das tat Bobadilla weh. Er versprach Besserung – und fiel doch wieder ins alte Muster zurück.

In sieben Meisterschaftsspielen hat er bereits viermal eine Gelbe Karte erhalten. «Raúl muss seine Emotionen besser in den Griff zu bekommen», fordert Martin Rueda. Der YB-Trainer hat mit dem impulsiven Südamerikaner schon etliche Gespräche unter vier Augen geführt. Bobadilla sei ein Spieler, der mehr Zuwendung brauche als andere. «Das kann anstrengend und anspruchsvoll sein für einen Trainer», sagt Rueda. Andererseits ist ihm klar, dass es nichts bringt, den eigenwilligen Bobadilla in ein zu enges Korsett zu drängen. «Man muss ihm Freiheiten zugestehen.»

Yakin als Retter in der Not

Raúl Bobadilla wechselte während der letzten Winterpause von Mönchengladbach zu YB, weil ihn Christian Gross unbedingt wollte. Der lebenslustige Argentinier und der gestrenge Coach verstanden sich sehr gut. Als Gross entlassen wurde, war Bobadilla geschockt und mehrere Tage kaum ansprechbar. Der Kontakt zu seinem Mentor ist bis heute nicht abgebrochen. «Gross ist ein guter Mensch und Trainer.»

Viel Lob hat der 25-Jährige auch für Murat Yakin übrig. Der damalige Concordia-Trainer kümmerte sich im Sommer 2006 um den verzweifelten Bobadilla, als dieser von seinem Berater im Stich gelassen wurde. Er wisse nicht, ob er durchgehalten hätte, wenn ihm Yakin und dessen Assistent Walter Grüter nicht unter die Arme gegriffen hätten, sagt Bobadilla. Der junge Südamerikaner logierte in einer billigen Pension, hatte kein Geld, verstand die hiesige Sprache nicht und war weit, weit weg von seiner geliebten Familie. «Ich war verzweifelt und habe oft geweint», erzählt er mit stockender Stimme. Erst als die Übertrittsmodalitäten mit seinem Ex-Klub River Plate geregelt waren und Bobadilla endlich spielen konnte, ging es aufwärts. Vor allem auf dem Platz, wo er sich ausdrücken konnte, ohne zu sprechen. In 28 Spielen gelangen ihm in der Challenge League 18 Tore.

Unglücklich in Mönchengladbach

Bobadillas wichtigste Ansprechpartner sind seine Eltern. Täglich steht er via Skype mit ihnen in Verbindung: «Manchmal plaudern wir stundenlang.» Er wird ihnen nie vergessen, welch wichtige moralische Stütze sie ihm in der schwierigsten Phase seines Lebens waren. «Wenn sie nicht gewesen wären, hätte ich aufgegeben.»

Der Durchhaltewillen wurde alsbald belohnt: 2007 unterschrieb der Goalgetter bei GC den ersten gut dotierten Vertrag; zwei Jahre später folgte der Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Nun war Bobadilla in der Bundesliga angekommen, wo die Stadien fast immer voll sind, die mediale Aufregung riesengross ist und sich die Durchschnittsgehälter im Millionenbereich bewegen.

Richtig durchzusetzen vermochte er sich aber in einer der prominentesten Ligen der Welt nicht. Nach einem halben Jahr lieh Mönchengladbach den Argentinier ein erstes Mal aus (an Aris Saloniki). Auf die Saison 2011/12 kehrte er zur Borussia zurück, kam aber bei Trainer Lucien Favre nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus.

Boca aus dem Herz gestrichen

Raúl Bobadilla ist eine Kämpfernatur. Ist er schon immer gewesen. Als er mit zehn zu den Junioren der Boca Juniors kam, war er der Kleinste und Dünnste. Unweigerlich musste er die Ellbogen einsetzen, um nicht unterzugehen. Dennoch befanden ihn die Trainer mit 12 als zu leichtgewichtig und schickten ihn weg. Das hat Bobadilla dem Club bis heute nicht verziehen. Mit Boca habe er abgeschlossen, sagt er mit versteinerter Miene.

Im zweiten Anlauf klappte es besser: Via Defensores de Belgrano, einen Verein aus der zweithöchsten argentinischen Liga, kam Bobadilla zu River Plate. Bei dem Grossclub schaffte er es bis in die zweite Mannschaft. Ganz oben aber war die Luft zu dünn beziehungsweise die Konkurrenz zu stark. Die Stürmer hiessen 2005 Gonzalo Higuaín, Ariel Ortega und Falcao (heute Atlético Madrid). «Gegen die hatte ich keine Chance.»

Eine Tür tat sich ein Jahr später in einem Land auf, über dessen Fussball er nichts wusste. Heute ist er mit den Gepflogenheiten der Super League bestens vertraut. Die Stärke des FC Basel in der vergangenen Spielzeit hat ihn beeindruckt. Doch Bobadilla wäre nicht Bobadilla, wenn er an der Hierarchie nicht etwas ändern wollte. Es sei an der Zeit, dass YB die Selbstzweifel über Bord werfe und selbstbewusster auftrete, fordert der robuste Angreifer. Angst vor dem wiedererstarkten GC kennt er nicht. «Wer so denkt, hat schon verloren.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/19618944

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Oktober 2012, 00:04 
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Bobadilla: Der Stier schnaubt wieder

Der Mann der Extreme nähert sich seiner Bestform: Raúl Bobadilla traf viermal in den letzten zwei YB-Pflichtspielen. Vor der Begegnung mit dem FC Luzern vom Sonntag (16 Uhr, Stade de Suisse) ist der Stürmer so richtig in Bern angekommen.

Der Stier schnaubte wieder. Er brüllte gar am Donnerstagabend, es war seine Bühne in der Europa League gegen Udinese, dreimal traf er, dreimal fiel der Jubel brachial aus, und nach der Partie, die YB 3:1 für sich entschied, hatte er noch seinen vierten persönlichen Auftritt: Während die Fans seinen Namen skandierten, trat Raúl Bobadilla vor die Kurve, ballte grimmig die Fäuste und zelebrierte Jubelschreie der Erleichterung.

Die verzerrte Mimik ist weit weg tags darauf, etwas müde blickt Bobadilla; die harten Duelle mit den Italienern von Udinese haben auch ihm, dem starken Stier, die eine oder andere Blessur zugefügt. Als Letzter trifft der Argentinier ein zum Auslaufen der Stammspieler – aber genauso als Letzter verlässt er die Leichtathletikbahn neben dem Stade de Suisse wieder. Raúl Bobadilla nimmt sich seine Freiheiten, oft war von der Sonderbehandlung, die der emotionale, verletzliche Angreifer benötigt, zu hören. «Das persönliche Gespräch mit ihm suche ich immer, auch im Erfolgsfall», sagt sein Trainer Martin Rueda. Nach der kurzen Joggingeinheit begeben sich die meisten Fussballer der Startformation vom Donnerstag noch in persönliche Pflege – die Zeit zur Rehabilitation ist knapp, bereits am Sonntag (16 Uhr) wartet im nächsten Heimspiel der FC Luzern. Bobadilla aber tritt neben seinen Coach, die beiden diskutieren ausführlich und gestikulieren wild. «Ich habe ihm noch einmal vor Augen geführt, dass er mit solchen Leistungen für uns unersetzlich ist. Und daneben macht er so auch beste Werbung für sich selbst», meint Rueda.

Das argentinische Tandem

Das Selbstvertrauen ist intakt bei Bobadilla. Nachdem er gegen Udineses Defensive erst seine ausgezeichnete Schusstechnik, dann seine ausgeprägte Physis eingesetzt hatte, schnappte er sich nach dem Elfmeterpfiff wie selbstverständlich den Ball und platzierte ihn zentimetergenau neben dem linken Pfosten. «Ich fühle mich wohl hier», sagt er. Es klingt, als sei Bobadilla, der vor einiger Zeit vom Hotelzimmer in eine Wohnung gezogen ist, nun richtig angekommen in Bern. Seit bald zwei Monaten und der Verpflichtung von Gonzalo Zarate hat Bobadilla überdies einen Landsmann zur Seite, der die Wege der (in vielerlei Hinsicht) einsamen Sturmspitze zu lesen versteht. «Das ist mit ein Grund für seine starke Form», sagt Rueda, «gerade gegen Udinese hatte Zarate massgeblichen Anteil an Bobadillas starkem Auftritt.»

Dem Stürmer selbst ist die Freude, die Genugtuung über den persönlichen und kollektiven Erfolg anzusehen – so war es nach Spielschluss, als er den «Spass, den ich hatte», betonte, und so ist es am Tag danach. «Wenn wir so kompakt, so spielfreudig und so positiv auftreten wie gestern, müssen wir uns vor niemandem verstecken», sagt Bobadilla eifrig. An die letzte Partie, in der ihm drei Tore gelangen, kann er sich zwar nicht erinnern, «das ist aber schon vorgekommen, etwa bei GC». Tatsächlich hat Bobadilla für die Zürcher schon dreifach getroffen – und zwar im Februar 2008, als er die Grasshoppers mit 3:0 gegenYB in Front brachte. Damals gelangen den Young Boys nach der Pause noch drei Tore zum Remis, am Donnerstag aber reichten die drei Bobadilla-Treffer zum deutlichen 3:1-Sieg. «Das reisst alle mit», ist Bobadilla überzeugt, «so will ich, so wollen wir alle künftig auftreten.»

Ein Sonderlob und die Gefahr

Künftig, das ist erst einmal am Sonntag, gegen Luzern, einen Gegner von jenem Schlag, gegen den YB laut Ilja Kaenzig zuletzt zu wenig Punkte holte, wie es der CEO Anfang Woche äusserte. «Gegen solche Teams ist die Pflicht, zu siegen, noch grösser, als wenn etwa der Meister aus Basel kommt», sagt Rueda. Ihm gelang es vorgestern wieder, ein sehr gut abgestimmtes Mittelfeld zu nominieren – welches auch Bobadilla gut zu unterstützen wusste. «Es hat gut gepasst. Und wenn Bobadilla 20, 25 Mal auf diesem Niveau spielt, dann trifft er mindestens ebenso viel.»

Die Erwartungen am kräftigen Angreifer bleiben hoch, das Sonderlob des Trainers trägt dazu bei. Dass Bobadilla immer auffällt, mal positiv, mal negativ, sieht er selbst nicht so. «Ich gebe immer alles, immer. Manchmal klappt das gut, manchmal weniger.» Die Gefahr, dass sich seine unglaubliche Energie auf Nebenschauplätzen entlädt, besteht jedoch ständig. Denn der Stier hat bekanntlich auch seine sensiblen Seiten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10951863

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Montag 12. November 2012, 01:22 
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Verliebt in Bobadilla

Raúl Bobadilla hat beim 3:2 in Udine auch die gegnerischen Fans beeindruckt. Trainer Martin Rueda hofft, dass YB endlich zu Konstanz findet.

«Bobadilla», «Bobadilla», «Bobadilla», nachdem die Young Boys am Donnerstag in der Europa League 3:2 in Udine gesiegt hatten, hallte der Name des YB-Stürmers im Stadio Friuli nach. Die Zuschauer unterhielten sich noch beim Verlassen des Stadions über den Argentinier, dem erneut eine famose Leistung gelungen war und der beim 1:0 im zweiten Spiel zum vierten Mal gegen Udinese getroffen hatte. Als der Angreifer kurz vor Spielende ausgewechselt wurde, erhielt er nicht nur von den angereisten YB-Fans Applaus, sondern er wurde auch von der Haupttribüne aus beklatscht, von den Udinese-Anhängern. Fast könnte man sagen, Udine ist verliebt in Raúl Bobadilla.

Und Raúl Bobadilla ist ohnehin verliebt in Italien. Zumindest sagte er das vor dem Spiel in einem Interview mit der «Gazzetta dello Sport» und erzählte, mit welchem Interesse er die Serie A verfolge, wie gerne nach Italien zum Shopping fahre. Gut möglich, dass die «Bewerbung» angekommen ist und sich YB in der Winterpause aus Italien mit Angeboten für den Angreifer konfrontiert sieht, der in allen Wettbewerben in dieser Saison bislang elf Tore erzielt hat.

Kritik am Udinese-Torhüter

Mit ihrer eigenen Mannschaft hatten die Udinese-Fans keinen Grund zur Zufriedenheit. Das Team ist abhängig vom alternden Stürmerstar Antonio Di Natale. Der hat dieser Saison in seinen bisher acht Meisterschaftseinsätzen zwar sieben Treffer erzielt und gegen YB zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen, doch alleine kann er es nicht richten. Im Mittelfeld fehlt Udinese eine prägende Figur. Kritik anhören musste sich nach der neuerlichen Niederlage aber in erster Linie Torhüter Zeljko Brkic. An allen drei Gegentoren trage er Schuld, schrieb etwa die «Gazzetta».

Bleibt die Frage, weshalb YB nicht gegen jeden Gegner das Potenzial so auszuschöpfen vermag wie gegen Udinese – Trainer Martin Rueda weiss darauf keine Antwort. Einmal mehr betonte er aber, er sehe seine wichtigste Aufgabe darin, dem Team zu Konstanz zu verhelfen. In den kommenden Wochen bieten sich dazu einige Möglichkeiten. Auf das Cupspiel gegen Muttenz folgt das Heimspiel gegen St.Gallen, bevor YB an die Anfield Road reist, wo die von den Anhängern längst heiss erwartete Begegnung mit Liverpool ansteht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30759715

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. November 2012, 16:03 
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«Es ist kaum möglich, Bobadilla zu zähmen»

YB spielt in der Europa League auf hohem Niveau, kommt in der Schweiz indes nicht auf Touren. Trainer Martin Rueda spricht im Interview auch über die Probleme mit Starstürmer Raul Bobadilla.

Martin Rueda, YB schlägt in der Europa League das italienische Spitzenteam Udinese gleich zweimal und holt in Liverpool ein historisches Unentschieden. In der Schweiz droht hingegen sogar der Abstiegskampf. Wie erklären Sie sich den eklatanten Leistungsabfall?
Wir machen uns das Leben in der Super League immer selber schwer. Zu den individuellen Fehlern kommen dann noch diese Undiszipliniertheiten.

Sie denken an den Platzverweis von Raul Bobadilla am Sonntag in Lausanne?
Ja, natürlich. Er war vielleicht drei Minuten nach seiner Einwechslung auf dem Platz und musste schon wieder runter. Das war ein Horror, ich dachte, ich sei im falschen Film.

Wie haben Sie die Szene gesehen?
Ich glaube nicht, dass Raul seinem Gegenspieler vorsätzlich einen Schlag versetzen wollte. Er wollte sich losreissen und hat dann mit den Händen herumgefuchtelt. Das hat zugegebenermassen nicht schön ausgesehen. Der Lausanner hat darauf allerdings ein Riesentheater gemacht.

Bobadilla ist ein Wiederholungstäter. Er wird wieder mit mindestens vier Spielsperren bestraft, wobei er dann allein in dieser Saison auf neun Sperren käme. Weshalb nehmen Sie den Argentinier immer wieder in Schutz?
Ich nehme ihn nicht in Schutz. Das hätte ihm nicht passieren dürfen. Das ist für einen Profi unentschuldbar und nicht akzeptabel.

Was passiert jetzt mit Bobadilla? Erhält er eine Busse? Werfen Sie ihn aus dem Team?
Nein, aus der Mannschaft werde ich ihn nicht werfen. Da würden wir uns nur selbst schaden. Er ist trotz allem ein unheimlich wichtiger Spieler für uns. In der Europa League hat er gegen Udinese und Liverpool geradezu herausragende Spiele abgeliefert. Ob er eine Busse erhält, müssen wir clubintern noch besprechen.

Ist Bobadilla nicht therapierbar?
Er hat ein unheimliches Temperament. Es ist schwierig und wohl kaum möglich, ihn zu zähmen. Das ist sein Naturell, sein Charakter. Und dieser wird wohl immer so bleiben. Sein Temperament hat ihm schon manchen Strich durch die Rechnung gemacht. Dank seines Temperaments ist er aber auch ein so gefährlicher Torjäger.

Wie kann man als Trainer der negativen Seite Bobadillas begegnen?
Ich werde und habe schon viel mit Raul gesprochen. Neben dem Rasen ist er ganz normal, ein umgänglicher Mensch. Da kann er auch sehr einsichtig sein. Es bleibt einzig die Hoffnung, dass er endlich kapiert, dass er mit solchen Zwischenfällen vor allem sich selbst und seiner Karriere einen immensen Schaden zufügt.

Wie hat Bobadilla nach dem Spiel in Lausanne auf seine Rote Karte reagiert? Hat er sich entschuldigt?
Ich war kurz nach dem Spiel nicht in der Garderobe. Aber ich habe es dann im Teambus auf der Rückfahrt nach Bern an seiner Körpersprache erkennen können, dass er sich schämte. Es tat ihm leid. Er wusste, dass er nicht nur meiner Arbeit geschadet hat, sondern auch der ganzen Mannschaft. Wäre er nicht vom Platz geflogen, hätten wir das Spiel noch drehen können. Am Montag hat sich Raul vor dem Training dann bei seinen Teamkollegen entschuldigt. Er beteuerte aber, er habe sich in dieser Szene nur vom Gegenspieler losreissen wollen.

Weshalb standen die beiden argentinischen Angreifer Zarate und Bobadilla in Lausanne nicht in der Startformation?
Das war mit den beiden so abgesprochen. Bobadilla hatte muskuläre Probleme, Zarate war nach dem Spiel in Liverpool noch müde.

In der Super League droht YB der Abstiegskampf. Wie sehr sehen Sie Ihren Job in Bern in Gefahr?
Ich spüre die volle Rückendeckung der Verantwortlichen. Uns fehlt einfach die Konstanz. Nach grandiosen Spielen wie in der Europa League kommt dann wieder ein unerklärlicher Rückschlag. Die Mannschaft hat viel Potenzial. Und wenn sie das in den zwei Heimspielen vor der Winterpause gegen Luzern und Sion abrufen kann, dann finden wir wieder auf die Erfolgsspur zurück.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13848209

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 13:24 
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Torino und Fiorentina interessiert

Bobadilla auf dem Sprung nach Italien?

Wie lange spielt Raul Bobadilla noch bei YB? Der Gaucho hat sich mit Top-Leistungen in der Europa-League in die Notizbücher internationaler Scouts gespielt.

In Europa top, in der Schweiz Flop: Raul Bobadilla verkörpert die Young Boys in dieser Saison wie kein Zweiter. In Liverpool zauberte der Gaucho, in Lausanne wurde er ausfällig. Für seine üble Tätlichkeit an Lausannes Katz wird er möglicherweise für mehr als die üblichen vier Spiele gesperrt. Der Einzelrichter hat den Fall jedenfalls an die Disziplinarkommission überwiesen. Weil es sein könnte, dass die Strafe vier Sperren übersteigt. Und mehr als vier Sperren darf der Einzelrichter nicht aussprechen.

Präsident Werner Müller bezeichnet die Aktion als «unglücklich», hat mit dem Gaucho-Vulkan gesprochen, mag aber den Stab nicht über ihn brechen: «Wir warten das Strafmass der Liga ab und setzen dann die Busse fest. Raul tut die Aktion echt leid. Er würde viel geben, sie rückgängig zu machen. Auch für die Mannschaft.»

Vielleicht muss sich YB nicht mehr lange mit seinem Problem-Gaucho herumplagen. Torino und die Fiorentina sollen Interesse haben. Müller: «Es gab keinen Kontakt.»

Ob es solchen zu FCZ-Sportchef Fredy Bickel gegeben hat, darüber schweigt der Präsident eisern. Bickel wird als neuer (und alter) YB-Sportchef gehandelt. Müller: «Zu Gerüchten nehmen wir keine Stellung. Bickel wäre ein valabler Kandidat – wie andere auch.»

Klare Meinung bezieht Müller hingegen im Fall von Martin Rueda. Der in der Meisterschaft notorisch erfolglose YB-Trainer sei Ende Jahr immer noch Coach, versichert Müller. «Null Prozent Entlassungs-Wahrscheinlichkeit.» Wie wenn es im Fussball null Prozent gäbe.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 20995.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Raúl Marcelo Bobadilla
 Beitrag Verfasst: Freitag 30. November 2012, 11:18 
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Bobadilla

YB-Abschied gegen Anschi?

Dem Gaucho drohen erneut sechs Spielsperren. Weil er die Schiris beleidigt haben soll. Sagt er den YB-Fans schon gegen Anschi «adiós»?

Die Stellungnahme von YB ist gestern bei Daniele Moro eingetroffen, dem Präsidenten der Disziplinarkommission (DK). Verzichtet er auf eine persönliche Einvernahme des Rot-Sünders, könnte Moro schon heute urteilen.

Das übliche Strafmass für eine Tätlichkeit wie jene von Bobadilla an Lausannes Guillaume Katz liegt bei vier Sperren. Erschwerend hinzu kommt das Vorstrafenregister des YB-Stürmers. Er war im Mai schon für sechs Spiele gesperrt worden – auch wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Noch schlimmer: Boba soll auch diesmal wieder ausfällig geworden sein. «Untersucht werden mögliche verbale Attacken gegen den Schiedsrichter», heisst es in einer Mitteilung der Liga.

Das ist auch der Grund, weshalb Einzelrichter Urs Studer den Fall an die Disziplinarkommission überwies. Das Maximal-Strafmass des Einzelrichters beträgt nämlich vier Sperren. Zu erwarten sind nun eher wieder sechs.

Transfer im Winter?

Damit würde Boba nur noch im Europa-League-Heimspiel vom 6. Dezember gegen Anschi Machatschkala in Gelb-Schwarz auflaufen können, sofern er YB im Winter verlassen sollte. Die übrigen Sperren müsste er bei seinem neuen Klub absitzen. Seine Transferchancen steigen damit wohl nicht.

Und am Sonntag gegen Sion? Noch gibt es zwei Schlupflöcher für Bobadilla. Erstens: Moro urteilt erst nächste Woche. Zweitens: Moro urteilt heute, aber YB legt Rekurs ein. Allerdings könnte der DK-Präsident diese Schlupflöcher stopfen: mit einer superprovisorischen Sperre wie letzte Saison in den Fällen Kukeli (FCL, vor dem Cupfinal) und Serey Die (Sion, Ohrfeige gegen einen Balljungen). Dann hätte ein Rekurs keine aufschiebende Wirkung.

Vieles ist noch in der Schwebe. Klar ist eines: Vulkan Boba scheint unbelehrbar.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. November 2012, 11:23 
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Bobadilla als erste Aufgabe für Bickel

Basel mit Interesse am Stürmer. Eine der ersten Aufgaben, denen sich der neue Sportchef Fredy Bickel annehmen muss, ist die Zukunft von Raúl Bobadilla. Noch hat die Liga nicht entschieden, wie lange sie den Argentinier nach dessen Faustschlag vom letzten Sonntag gegen Lausannes Guillaume Katz sperrt. Erst wenn das Urteil da ist, kann YB allenfalls rekurrieren und eventuell eine aufschiebende Wirkung gegen die Sperre erwirken. Wahrscheinlich ist Bobadilla am Sonntag gegen Sion aber nicht spielberechtigt, dann hätte er gegen Lausanne vielleicht sein letztes Meisterschaftsspiel für YB bestritten. Gut möglich, dass der so geniale wie unberechenbare Stürmer nach einem Jahr weiterzieht, Interesse gibt es offenbar seitens italienischer Klubs. Nicht abwegig scheint aber auch Bobadillas Wechsel zu Basel. Die FCB-Verantwortlichen sollen sich mit dem Angreifer beschäftigen. Coach Murat Yakin betreute Bobadilla bereits bei Concordia Basel. Als Luzern-Trainer wollte Yakin den 25-Jährigen im vergangenen Winter seinerseits von Mönchengladbach verpflichten, der FCL wurde dann aber von YB überboten.aww

«Ich komme mit einem leeren Blatt nach Bern», sagt Fredy Bickel. Der designierte Sportchef will sich zuerst ein Bild des Klubs und der Mannschaft machen, ehe er sich zu seinem neuen Arbeitgeber YB äussert.

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