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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. August 2014, 08:20 
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Yvon Mvogo als Stammkeeper bestätigt, Marco Wölfli degradiert

Bei den Young Boys kommt es auf der Goalieposition endgültig zum Generationenwechsel. Nach dem Europa-League-Playoff-Spiel gegen Debrecen erklärt Trainer Uli Forte, künftig auf Yvon Mvogo zu setzen.

Der 8. Dezember 2013 war einer der bittersten Tage in der Karriere von Marco Wölfli. Gegen Thun erlitt der Solothurner, der heute 32 Jahre alt wird, einen Riss der linken Achillessehne. Die schwere Verletzung kostete den langjährigen Backup im Schweizer Nationalteam nicht nur die WM-Teilnahme, sondern auch seinen Stammplatz bei den Young Boys.

Sein Ersatz, der erst 20-jährige Yvon Mvogo, hütet seither das Tor bei den Bernern. Und er wird dies auch weiterhin tun. Forte teilte an der Pressekonferenz nach dem 3:1-Sieg gegen Debrecen mit, dass Mvogo für den Rest der Saison Stammkeeper bleiben wird. "Vorausgesetzt, es passiert nichts". Das bedeutet, dass Wölfli nach über elf Jahren offiziell als Nummer 1 abgelöst wird. Der Italo-Schweizer war 2003 zum Nachfolger des aktuellen Goalietrainers Paolo Collaviti bestimmt worden. Seither bestritt der Grenchner 405 Pflichtspiele für YB.

Forte eröffnete Wölfli seinen Entscheid, künftig auf den Schweizer Nachwuchs-Internationalen zu setzen, am Mittwoch. Wölfli sei "nicht gerade begeistert gewesen", aber habe ihn professionell aufgenommen. "Ich sagte Marco, dass er nicht mehr zehn Jahre im YB-Tor stehen wird", so Forte. "Die Zukunft gehört Mvogo." Derweil Mvogo für den Rest der Super-League-Saison gesetzt ist, wird Wölfli in der ersten Cuprunde sein Comeback nach neunmonatiger Pause geben. Er wird am Sonntag im Spiel gegen den Waadtländer Erstligisten Bavois im Tor stehen, im Europa-League-Playoff-Rückspiel in Debrecen gehört die Rolle der Nummer 1 dann wieder dem Freiburger Youngster mit kamerunischen Wurzeln.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128273431

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. November 2014, 11:39 
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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 18:01 
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mvogo mit erstem a-nati aufgebot.

:bravo:


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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. November 2014, 13:19 
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08.11.2014

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Mvogo im Nati-Aufgebot

Yvon Mvogo überzeugt bei YB – trotz Fehlern. Der junge Goalie erhält ein Aufgebot fürs Nationalteam.

Der Mann bewegt die Gemüter. Lobt man ihn als Journalist, erhält man SMS, man solle aufpassen, das Talent nicht zu heftig zu preisen. Kritisiert man ihn wegen Fehlern, wie zuletzt nach den YB-Spielen gegen Vaduz (0:1) und in Neapel (0:3), wird man in einer Lesermail mit der Frage konfrontiert, ob man ein Rassist sei.

Yvon Mvogo, 20 Jahre, gilt als eine der grössten Goaliebegabungen der Welt. Sagen Experten. Und schreibt die «Berner Zeitung» oft. Internationale Topklubs beobachten den athletischen und modernen, sprungkräftigen und reflexstarken Keeper schon lange, Mvogo wird gar verglichen mit Thibaut Courtois, Chelseas Startorhüter. Und auch beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) hört man, die aktuellen, in der Bundesliga überragenden Nationaltorhüter Yann Sommer (Gladbach) und Roman Bürki (Freiburg) seien mit 20 Jahren nicht so weit gewesen, wie es Mvogo heute sei.

Am Freitag erhielt der U-21-Stammkeeper des SFV gar erstmals ein Aufgebot für die A-Auswahl. Mvogo soll als vierter Torhüter rund um die Länderspiele gegen Litauen und in Polen übernächste Woche Erfahrungen sammeln. Das intensive Werben des kamerunischen Nationaltrainers Volker Finke um die Dienste Mvogos, dessen Vater Kameruner ist, bleibt chancenlos. «Ich freue mich sehr über das Aufgebot», sagt Mvogo, «das ist der Lohn für meine Leistungen bei YB.»

Frage der Philosophie

In Neapel liess sich Yvon Mvogo am Donnerstag von einer fiesen Flanke des Dreifachtorschützen Jonathan de Guzman überlisten. Danach sagte er: «Ich muss das anschauen, der Wind war unangenehm.» In Schweizer Medien wurde Mvogo für den Fehlgriff kritisiert, italienische Journalisten schwärmten von der Ausstrahlung des Youngsters und dessen grossartigen Paraden.

YB-Goalie Uli Forte steht hinter Mvogo. Er sagt: «Das war kein Goaliefehler.» Oder: «Mvogo ist unsere Nummer 1. Das ist eine Frage der Philosophie.» Und dann: «Junge Spieler dürfen Fehler machen. Das ist normal.»

Mvogo unterlaufen gerade einige Aussetzer, das ist bitter für Forte. Dennoch ist die Haltung der Young Boys nachvollziehbar, den langjährigen Goalie und Captain Marco Wölfli auf der Ersatzbank zu belassen. Auch – und vor allem – aus wirtschaftlichen Gründen. Mvogo ist begehrt, sein Marktwert steigt in stolze Sphären, irgendwann wird er für eine hübsche Millionensumme ins Ausland wechseln. Macht er ein paar Fehler mehr, bleibt er halt ein bisschen länger bei YB.

Im Vergleich zu den EM-Qualifikationsspielen vom Oktober in Slowenien (0:1) und San Marino (4:0) hat Nati-Trainer Vladimir Petkovic mit Marco Schönbächler vom FC Zürich einen weiteren Neuling nominiert. Wieder dabei sind Fabian Schär und Valentin Stocker. Ricardo Rodriguez und Granit Xhaka fehlen verletzungsbedingt. Nicht nominiert wurden Tranquillo Barnetta und Michael Frey.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11038615

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 09:32 
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"J’ai préféré YB à la Coupe du Monde"

Contacté ce printemps pour aller au Brésil avec le Cameroun, Yvon Mvogo a privilégié son club. Il explique aussi pourquoi il a choisi la Suisse.

«Le sélectionneur a été un peu surpris quand je lui ai dit que je renonçais à la Coupe du Monde. Mais pour moi, tout était clair. A ce moment-là, le plus important était YB. Avec la blessure de Marco (Wölfli), je devais d’abord songer à y faire ma place...» Au printemps dernier, Yvon Mvogo a reçu la visite de Volker Finke, le sélectionneur du Cameroun, venu lui proposer de rejoindre les Lions indomptables en tant que gardien No2 dans l’optique du Mondial brésilien, derrière Charles Itandje. «Il m’a dit qu’il voulait me prendre avec le Cameroun pour la Coupe du Monde. Je lui ai répondu que si mes parents étaient effectivement camerounais et que j’y étais né, moi, j’avais la mentalité 100% suisse. Dans ma tête, il en a toujours été ainsi. Je ne connais d’ailleurs rien de la réalité camerounaise.»

Depuis ce lundi et le rassemblement de Feusisberg, le Fribourgeois d’YB a fait connaissance avec le clan suisse. «C’est extraordinaire pour moi, à 20 ans, de découvrir toutes ses stars qui font la Une des journaux. J’ai été magnifiquement accueilli. On délire déjà ensemble alors que je ne les connais, pour la plupart, que depuis quelques heures.» Chaperonné par Djourou, qui fait office de «grand frère», Mvogo côtoyait déjà Kasami et Drmic avec les moins de 21 ans.

Incorporé à l’équipe A, le gardien du Stade de Suisse peut ainsi se familliariser. «Même si la concurrence est féroce, je veux me donner à 200%» S’il a décliné l’offre du Cameroun, il comprend le forcing de la Fédération de Yaoundé. «Je peux comprendre leur désir de mettre la main sur tous les talents qui éclatent en Europe. C’est exactement ce qu’ils tentent de faire avec Embolo. Cela dit, ce n’est pas à moi de dire à Breel ce qu’il doit faire...» Mvogo, lui, a déjà choisi son camp.


http://www.lematin.ch/sports/football/J ... y/23030201

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 11:26 
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Good News für die NatiYB-Goalie Mvogo entscheidet sich für die Schweiz!

Die Würfel sind gefallen: Yvon Mvogo (20) erteilt Kamerun eine Absage und spielt zukünftig für die Schweizer Nati

Die Schweiz bindet ein Goalie-Talent an sich!

YB-Goalie Yvon Mvogo, der auch für Kamerun hätte auflaufen können, hat sich für die Schweizer Nati entschieden. Dies verkündet der 20-Jährige am Donnerstagmorgen in einem Interview mit Radio Energy Bern.

«Ich will und werde für die Schweiz spielen. Ich bin zu hundert Prozent Schweizer. Meine Erwartung ist, dass ich bei der EM 2016 in Frankreich dabei bin. Aber ich weiss, dass es schwierig wird bei dieser Konkurrenz.»

Mvogo verdrängte dieses Jahr Marco Wölfli als Nummer 1 im YB-Kasten. Im November durfte er unter Vladimir Petkovic erstmals Nati-Luft schnuppern.

Bei den Spielen gegen Litauen und Polen stand Mvogo im Kader. Offenbar hat es dem 20-jährigen Schlussmann aus Marly FR gefallen.

Dank diesem Entscheid ist die Schweiz auf der Torwart-Position auch in Zukunft äusserst gut aufgestellt. Momentan stehen die drei Bundesliga-Goalies Yann Sommer (25, Gladbach), Roman Bürki (24, Freiburg) und Marwin Hitz (27, Augsburg) in der Hierarchie noch vor Mvogo.

Ein Kamerun-Schweizer hat sich also für die Nati entschieden. Zieht mit Breel Embolo (17) bald der Nächste nach? Auch das FCB-Supertalent besitzt den kamerunischen Pass – bald aber auch den Roten mit dem Schweizerkreuz.


http://www.blick.ch/sport/fussball/nati ... 90875.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 11:34 
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YB-Goalie entscheidet sich für die Nati

Yvon Mvogo, der aus Kamerun stammende YB-Goalie, hat sich zu Gunsten der Schweizer Nationalmannschaft und gegen das Team aus seinem Heimatland entschieden.

Yvon Mvogo wird künftig definitiv für die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz stehen. Die frohe Botschaft aus Schweizer Sicht vermeldet Radio Energy am frühen Donnerstagmorgen. Der YB-Goalie und Kamerun-Schweizer hat sich zu Gunsten der Schweiz gegen das Nationalteam aus Kamerun entschieden.

«Ich will und werde für die Schweiz spielen. Ich bin zu hundert Prozent Schweizer. Meine Erwartung ist, dass ich bei der EM 2016 in Frankreich dabei bin. Aber ich weiss, dass es schwierig wird bei dieser Konkurrenz», sagt der 20-Jährige im Interview.

Erst Ende August eroberte sich der Mvogo seinen Stammplatz im Tor der Young Boys und verdrängte damit Marco Wölfli definitiv. Im November stand Mvogo erstmals im Kader der Schweizer Nationalmannschaft.

Yvon Mvogo steht in der Torwartaufstellung im Team von Vladimir Petkovic hinter den drei Bundesliga-Goalies Yann Sommer (25, Gladbach), Roman Bürki (24, Freiburg) und Marwin Hitz (27, Augsburg).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26949366

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. November 2014, 14:11 
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Mvogo vor dem Berner Derby

Was ist diese Saison das Problem bei YB?

«Es bleibt uns nichts anderes übrig, als bis zur Winterpause Vollgas zu geben», sagt Goalie Ivon Mvogo. Heute tritt er mit YB im Derby bei Thun an.

Ivon Mvogo, was ist diese Saison das Problem von YB?

Wenn ich das wüsste ... Wir haben in Bern eine gute Mannschaft. Aber klar ist: Mit diesem Team dürfen wir nicht auf Platz fünf stehen. Und das Cup-Aus in Buochs darf auch nicht passieren. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als bis zur Winterpause Vollgas zu geben. Bereits am Sonntag gegen Thun.

Im letzten Dezember riss sich Marco Wölfli die Achillessehne und fiel monatelang aus. Was ging Ihnen bei jener Szene durch den Kopf?

Meine Gedanken waren nur bei Marco. Und ich spürte: Die Mannschaft braucht mich jetzt, ich muss jetzt meinen Teil dazu beitragen. Danach entschied der Klub, auf mich zu setzen. Das war schon grossartig, dieses Vertrauen, das ich spüren darf.

Für Marco Wölfli ist es hart, als ehemaliger Nati-Goalie nun hinter Ihnen nur noch Ersatz zu sein.

Logisch ist es für ihn nicht einfach. Aber wir haben ein normales Verhältnis. Es hat sich nichts zwischen uns geändert.

Was ist Ihr Ziel für die nächsten zehn Jahre?

Ich will in einer grossen Liga spielen.

Was ist für Sie eine grosse Liga?

Deutschland, Spanien oder England.

Hatten Sie schon die Möglichkeit, dorthin zu wechseln?

Da müssen Sie meinen Spielervermittler fragen. Ich glaube, es gab lose Anfragen, aber nichts Konkretes. Ich bin bei YB gut aufgehoben; ich kann mich gut beweisen.

Bis wann sieht Ihr Karriereplan vor, in Bern zu bleiben?

Das wird man sehen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 97674.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. April 2015, 13:38 
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Der coole Young Boy

Yvon Mvogo ist ein Riesentalent. Der 20-jährige YB-Torhüter geht mit dem Rummel um seine Person äusserst gelassen um.

Mit schlanker Verspätung biegt Yvon Mvogo lässig um die Ecke und steuert den Treffpunkt, ein Restaurant am Breitenrainplatz, an. Der 20-Jährige entschuldigt sich mit breitem Grinsen und erklärt, er habe noch rasch einen Apéro von Teamkollege Jan Lecjaks besuchen müssen – der Tscheche feierte seine vor wenigen Wochen vollzogene Vertragsverlängerung bei YB.

Mvogos Auftritt ist umwerfend, ganz in Weiss ist er gekleidet, Jacke und Shirt, Hosen und Schuhe, alles Ton in Ton. Er sieht aus wie ein US-Rapper in einem Videoclip, das Cap der New York Knicks fehlt nicht, eingestickt «Mvogo 18», seine Rückennummer.

Lebensfreude aus Kamerun

Passend zur prächtigen Frühlingssonne ist der junge YB-Torhüter bestens aufgelegt, er lacht viel und gibt mittlerweile problemlos auf Deutsch Auskunft. Mvogo ist ein echtes Sprachtalent, aber bedeutender sind seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten als Goalie – er gilt als einer der weltbesten Keeper mit Jahrgang 1994.

Mvogos Begabung wurde früh erkannt, mit 17 zog er alleine in den Breitenrain, wo er seit drei Jahren lebt und den Haushalt «easy» führt, wie er sagt. Mvogo sei eine «coole Socke», sagte YB-Trainer Uli Forte einmal, und der Torhüter sieht das genauso.

«Ich bin ruhig und locker und werde nie nervös», sagt er und meint dann, seine Lebensfreude und die positive Einstellung habe er wohl dank seinen Wurzeln in Kamerun. «Aber ich habe auch eine starke Schweizer Seite», erklärt er, «und bin sehr diszipliniert. Das überrascht mich manchmal selber.»

Kein Wechsel im Sommer

Nun, Mvogos Pünktlichkeit ist vermutlich ausbaufähig, aber das Leben als Spiel zu betrachten, erleichtert vieles, und deshalb nimmt der Junge auch die riesengrosse Erwartungshaltung an ihn gelassen.

Es gibt Experten, die Mvogo stärker einschätzen, als es der belgische Stargoalie Thibaut Courtois, 22, von Chelsea mit 20 Jahren war – und als die Schweizer Nationalkeeper Yann Sommer und Roman Bürki sowieso. Natürlich sei ihm bewusst, dass ihn viele Scouts grosser Klubs beobachten würden, sagt Mvogo, aber das sei doch normal, wenn man jung sei und bereits Stammgoalie.

Der U-21-Nationaltorhüter der Schweiz hätte bereits letzten Sommer ins Ausland wechseln können, der SC Freiburg beispielsweise war interessiert, «aber ein Transfer wäre viel zu früh gekommen. Ich wollte mich erst bei YB richtig durchsetzen.»

Und, bei allem Respekt vor Freiburg, der kleine Bundesligist ist kaum jene Destination, die Mvogo anzieht. «Ich möchte einmal zu einem Verein, der in der Champions League spielt.»

Vorerst aber konzentriert sich der athletische, moderne Torhüter auf die Young Boys. «Wir spielen eine starke Saison und werden nicht aufhören, den FC Basel unter Druck zu setzen», sagt er. Es sei ein Ziel von ihm, mit YB einen Titel zu gewinnen.

«Ich bin immer noch sehr jung und habe keinen Stress», sagt er – und geht dann so weit, zu versprechen, dass er auch im Sommer nicht in eine grosse Liga wechseln werde. «Im Fussball kann viel passieren, aber es tut mir gut, noch mindestens ein Jahr zu bleiben.»

Stundenlange Fehleranalyse

Selbstverständlich ist Mvogo über die Goaliesituation bei den europäischen Topklubs informiert, sein Vorbild, der Spanier David de Gea, dürfte Ende Saison von Manchester United zu Real Madrid wechseln. «Ich schaue mir sehr viele Partien der besten Torhüter an», sagt Mvogo, der sich inbesondere von der Primera Division und der Premier League angetan zeigt.

«Ich muss mein Spiel noch in einigen Bereichen verbessern», sagt er und erwähnt sofort seine Fehler in der Vorrunde in Aarau und Neapel. «Ich analysiere meine Leistungen stundenlang am TV.»

Er müsse vor allem noch mehr «Leadership» zeigen, lauter und klarer dirigieren. Die YB-Defensive mit den Säulen Steve von Bergen, Milan Vilotic und Sékou Sanogo sieht er glänzend aufgestellt. «Es macht Spass, hinter solch starken Verteidigern zu spielen.»

Und so reift in Bern ein legeres, keckes Supertalent heran, welches YB dereinst eine Rekordablösesumme einbringen könnte. Nach Fototermin und Verabschiedung schlendert Mvogo entspannt über den Breitenrainplatz, das Cap schräg über den Kopf gezogen. Er spaziert ohnehin gerne durch die Stadt und geht ein wenig shoppen. Seine ausgefallenen Klamotten aber bestellt er stilbewusst in Paris.


Zukunft mit der Schweiz

Yvon Mvogo könnte bereits WM-Teilnehmer sein. Vor einem Jahr buhlte Kameruns deutscher Nationaltrainer Volker Finke kräftig um die Gunst Mvogos und offerierte ihm einen Platz im kamerunischen Kader für die Weltmeisterschaft in Brasilien. Doch der kamerunisch-schweizerische Doppelbürger lehnte ab und sagt auch heute noch: «Ich habe immer für die Schweiz gespielt. Meine Zukunft ist eindeutig hier.» In der Schweizer U-21-Auswahl ist Mvogo längst gesetzt und Captain, und in der Hierarchie des A-Teams sieht er sich auf Position 4 hinter Yann Sommer, Roman Bürki und Marvin Hitz. «Sie haben sich in der Bundesliga durchgesetzt, das ist stark.»
Ein Ziel von Mvogo ist es, an der Euro 2016 in Frankreich als Schweizer Nummer 3 dabei zu sein. «Das wäre eine tolle Erfahrung», sagt er. Und es würde auch aus Verbandssicht Sinn machen, das Toptalent an der EM Turniererfahrung sammeln zu lassen. Denn es würde nicht überraschen, wenn Mvogo in einigen Jahren Stammgoalie der Schweiz wäre – selbst wenn Sommer, 26, und Bürki, 24, ebenfalls noch relativ jung und ausgezeichnete Fachkräfte sind.
Was aber ist, wenn Kamerun vor der WM 2018 erneut ruft und mit einer Spielgarantie lockt, während im Schweizer Tor Sommer steht? «Dann werde ich wieder ablehnen», sagt Mvogo.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13192682

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Yvon Mvogo
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. Juli 2015, 17:52 
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