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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 12:17 
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Farneruds Blick auf turbulente Tage

Vor dem Heimspiel gegen Luzern und nach dem Trainerwechsel und dem 1:0 gegen Zürich sagt Farnerud: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen.» Der ruhige Schwede bietet eine pragmatische Sichtweise auf die letzten Tage.

Vielleicht ist es die nordische Gelassenheit. YB hat mal wieder turbulente Tage hinter sich; nach der sportlichen Talfahrt wurde mit der Freistellung von Trainer Christian Gross die Notbremse gezogen und zwei Tage später gegen den FC Zürich der erste Sieg seit vier Spielen realisiert. Nach oder beinahe noch mittendrin in diesem Beben hinter den Kulissen der Young Boys sitzt Alexander Farnerud in der Sonne vor dem Stadion, geniesst ein paar freie Minuten vor dem Nachmittagstraining und sagt: «Verändert hat sich nicht viel.» Der schwedische Mittelfeldspieler ist seit bald eineinhalb Jahren bei YB und denkt lieber über die nächsten als über die letzten Tage nach. «Uns geht es nach dem Sieg besser. Das waren wichtige Punkte, und das zeigt uns: Wir können noch gewinnen.» Aber Farnerud hält mit Nachdruck fest: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen. In den Trainings sehe ich die gleiche Motivation.» Beharrlich verzichtet Farnerud darauf, den Trainerwechsel als Argument für die etwas befreitere Vorstellung gegen den FCZ am Dienstag anzuführen. «Gegen Servette etwa kippte das Spiel auf ärgerliche Weise. Wir führten, und zogen uns dann zu weit zurück», äussert sich der Aufbauer zur 1:2-Niederlage in Genf, die seinem Ex-Trainer Gross endgültig den Job kostete. Ob und was sich genau im Gefüge des Teams geändert hat, weiss er nicht, «ich kann ja nicht in die Köpfe meiner Mitspieler sehen.»

«Es ging mir nicht immer gut»

Dass aber auch Farnerud selbst zuletzt gelitten hat, diesen Eindruck wird man nicht los. «Es ging mir nicht immer gut», gibt er zu. Am Dienstag ist Farnerud 28 Jahre alt geworden, dank den ersehnten drei Punkten konnte er also doppelt feiern. Der vierfache Saisontorschütze hat aber keine einfachen Monate hinter sich. Noch im Oktober letzten Jahres verlängerte er seinen Vertrag bei den Young Boys vorzeitig bis 2016. Schnell hatte er sich in Bern eingelebt, auf und neben dem Platz, und ebenso schnell war er als Fussballer mitunter stärker in die Pflicht genommen worden als andere. YB stehe und falle mit Farnerud, hiess es, als die Leistungen der Berner stagnierten. Und der Druck auf Farnerud nahm zu, als die Negativtendenz anhielt und sich das YB-Spiel immer mehr in der eigenen Ideenlosigkeit festfuhr. Er selbst glaubt, diesen Druck nicht gespürt zu haben; «vielleicht liegt es daran, dass ich selten Zeitung lese», fügt er lachend an. Jeder habe auf dem Platz seine Aufgabe, meint Farnerud, aber zuweilen bekam man bei YB den Eindruck, Farnerud müsse neben dem teils überforderten Michael Silberbauer im Mittelfeld nicht nur das Spiel machen, sondern gleichzeitig Löcher in der Defensive stopfen.

Neben dem Platz erlitt der Vater einer knapp 17 Monate alten Tochter einen persönlichen Schicksalsschlag: Im Dezember verstarb sein Vater nach langer Krankheit. «Das war sehr hart, und das ist es heute noch.» Er habe aber immer versucht, auf dem Platz nur an Fussball zu denken, «das klappt manchmal gut, manchmal weniger gut.»

Erleichterung – dank dem Sieg

Mit dem Ende der Ära Gross ist bei YB ein neues Kapitel angebrochen. Auch für Alexander Farnerud ändert sich vielleicht etwas, vielleicht ist der Druck jetzt auf mehrere Schultern verteilt, vielleicht agieren er und seine Mitspieler befreiter. «Die gelöste Stimmung herrscht wegen des Sieges gegen Zürich, nicht wegen des Trainerwechsels», hält er fest. Das grosse Ziel bei YB bleibt Europa. Die Qualifikation für den internationalen Bewerb sei für alle rund um YB wichtig, meint er, «für uns als Team, den Verein, die Fans». Ein erster Schritt dazu bietet sich im Heimspiel heute gegen den Tabellenzweiten Luzern. «Ein Sieg? Das wäre optimal. Aber wenn wir danach die restlichen Spiele verlieren, ist auch das wertlos.» Hier dringt sie wieder durch, die nordische Gelassenheit des Pragmatikers Farnerud.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10305000

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 18:05 
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YB-Star Farnerud

Ist Rueda ein besserer Trainer als Gross?

Noch 3 Tage bis zum Start der neuen Saison – YB-Regisseur Alexander Farnerud (28) freut sich auf die Super League.

«Ich habe drei Wochen Ferien gemacht», sagt ein gutgelaunter Alexander Farnerud im Blick-Sporttalk. Der Schwede fühlt sich zurzeit rundum wohl. «Es gefällt mir sehr gut in Bern. Die Stadt ist nicht zu gross», so Farnerud.

Die immer wiederkehrenden Wechselgerüchte dementiert er. Für Farnerud ist auch Lazio Rom mit Ex-YB-Trainer Vladimir Petkovic kein Thema. «Das sind alles nur Gerüchte. Ich bleibe bei YB.»

Unter dem neuen Trainer Martin Rueda hat es bei YB einige Veränderungen gegeben. Trotzdem mag Farnerud Vergleiche mit Vorgänger Christian Gross nicht.

«Jeder Trainer ist anders. Jeder hat einen eigenen Stil. Mit Rueda kommuniziere ich viel. Ich habe ein gutes Gefühl.»

Für Farnerud bleibt der FC Basel auch in der neuen Saison das Mass aller Dinge. «Wir wollen vorne mitspielen und mit Teams wie Basel, Sion, Luzern und dem FCZ mithalten», sagt der Mittelfeldstratege. Farnerud spielt seit Anfang 2011 bei den Bernern. Sein Vertrag läuft noch bis 2016.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 57770.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. Juli 2012, 19:13 
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Blick-Sporttalk mit Alexander Farnerud




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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Samstag 10. November 2012, 00:32 
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Alex Farnerud

Kann man mit dieser Frisur ein Kopftor erzielen?

Der YB-Schwede hat wieder mal eine neue Frisur. Diesmal Typ Irokese. Das hinderte ihn nicht, das Game-winning-Goal in Udine zu machen. Mit seinem linken Fuss allerdings.

lex Farnerud verzweifelt. Kurz vor der Pause kommt er völlig frei zum Kopfball – und setzt den Ball als Aufsetzer übers Tor. Weil man mit einer Irokesenfrisur nicht sauber trifft? «Nein, nein», sagt er. «Der Ball senkte sich plötzlich. Dann war er zu tief.»

Doch damit nicht genug des Leides. Nach nicht ganz einer Stunde spielt ihn Bobadilla sensationell frei. Farnerud verzieht kläglich. Kurz darauf klappts beim dritten Versuch. Farnerud schlenzt das Leder mit unnachahmlicher Schusstechnik in die Ecke – 2:1 für YB. «Ich sah den Verteidiger auf mich zukommen und platzierte den Ball um ihn herum. Das war schon ein erlösendes Gefühl nach den beiden vergebenen Chancen.»

Und die Frisur. Eine Wette? Oder sonstwas Skurriles? «Nein, überhaupt nicht. Einfach so.» Was bei Farnerud nichts Aussergewöhnliches ist. Mal hat er das Haar nach GI-Manier kurzgeschoren. Mal ganz artig. Mal überhaupt kein Haar.

Seine Frisuren sind jedenfalls mindestens so rätselhaft wie die Auftritte des gelbschwarzen YB-Chamäleons. Man weiss in der Meisterschaft nie, wie das Team jeweils drauf ist. Im Gegensatz zur Europa League. Da waren alle vier Auftritte okay bis begeisternd. «Vielleicht kennen uns die Teams in der Schweiz zu gut», sagt Alex. «Aber für mich ist das auch ein Rätsel. Denn dass wir über eine gute Mannschaft verfügen, haben wir schon oft bewiesen.»

Verrückt machen lässt sich Farnerud aber nicht. Auch nicht wegen des Zehn-Punkte-Rückstands auf den letzten Europacup-Platz, den Basel innehat. «Das ist natürlich viel zu viel. Aber ich habe in meiner Karriere schon oft erlebt, dass nach der Weihnachtspause Tabellen völlig auf den Kopf gestellt werden.» Im Visier hat er da nicht den FCB und Sion. Sondern GC und St. Gallen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 00463.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Januar 2013, 17:44 
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Farneruds Lust auf die Serie A

Der Ruf aus der Serie A macht Alexander Farnerud wankelmütig. Bei einem Wechsel des Schweden müsste sich YB nach einem neuen Spielmacher umsehen.

Das Seilziehen um Alexander Farnerud geht weiter. Glaubt man Internetplattformen, die tagtäglich mit Verve Transfergerüchte verbreiten, steht der Wechsel des Schweden zu Delfino Pescara unmittelbar bevor. Auch italienische Medien rechnen damit, dass Farnerud in den nächsten Tagen bei Pescara oder einem anderen Serie A-Klub unterschreibt.

Bei YB schätzt man die Situation erwartungsgemäss etwas anders ein. Sportchef Fredy Bickel sagt, er habe im Trainingslager in Spanien gute Gespräche mit Farnerud geführt. Der Mittelfeldspieler könne sich vorstellen, «auch in Bern zu bleiben». Ein klares Bekenntnis zum BSC YB tönt anders. Der Ruf der Serie A und das viele Geld, das es dort zu verdienen gibt, haben den 29-Jährigen wankelmütig gemacht. Er hoffe, Farnerud lasse sich durch schöne Verpackungen nicht blenden und sei sich bewusst, was er in Bern alles habe, sagt YB-Präsident Werner Müller.

Sollte der Skandinavier Richtung Süden ziehen, wäre das für YB ein ganz herber Verlust. Der Klub müsste sich nach einem neuen Spielmacher umschauen – zumal auch dem leistungsmässig schon länger stagnierenden Moreno Costanzo Abwanderungsgelüste nachgesagt werden. Bickel hat bisher vergeblich auf ein klares Bekenntnis der Nummer 10 zu YB gewartet.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fa ... y/17484488

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. Februar 2013, 09:46 
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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. Februar 2013, 11:34 
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«Pescara ist kein Thema mehr»

Alexander Farnerud äussert sich zu den Wechselplänen in der Winterpause.

Alexander Farnerud, während der Winterpause strebten Sie einen Transfer in die Serie A zu Pescara an. YB gab aber kein grünes Licht. Enttäuscht? Jeder Fussballer hat das Ziel, in einer grossen Liga zu spielen. Pescara ist kein besonders bekannter Verein, aber er spielt in der Serie A gegen grosse Clubs wie Juventus, Inter, Napoli, Milan. In Italien steht man im Fokus, egal bei welchem Verein man spielt. Ich habe zusammen mit meiner Familie entschieden, in Bern zu bleiben. Es ist eine gute Entscheidung. Pecara ist kein Thema mehr, ich konzentriere mich hundertprozentig auf meine Aufgabe.

Pescara wollte Sie nur mit einem Leihvertrag engagieren. Sie haben bei YB einen Vertrag bis im Juni 2016. Mit einer Ausstiegsklausel? Nein, ich habe keine Ausstiegsklausel. Angedacht war ein Leihvertrag mit Option für eine definitive Übernahme, sofern Pescara den Ligaerhalt schafft. Steigt die Mannschaft ab, würde dem Verein das Geld fehlen.

Spielte die erneut enttäuschende Saison von YB eine Rolle für ihre Abwanderungsgedanken, war gar Frust dabei? Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir im Schweizer Cup schon wieder draussen sind und auch in der Europa League nicht weiterkamen. Aber in der Meisterschaft wollen wir noch einiges gutmachen. Mit François Affolter, Samuel Afum und Alexander Gerndt sind gute Spieler gekommen. Ein Sieg am Samstag gegen Luzern ist wichtig, das würde uns neu lancieren.

Hat sich die YB-Klubleitung vor der Verpflichtung von Gerndt bei Ihnen informiert? Ich wurde gefragt, ob ich ihn kenne, aber ich konnte nicht weiterhelfen. Ich kannte zuvor lediglich seinen Namen, wir waren uns nie begegnet. Als ich 19 Jahre alt war, habe ich Schweden verlassen. Er spielte mit dem Nationalteam, ich nicht.

Und wie ist es jetzt, mit einem Landsmann im Team? Alexander ist ein guter Stürmer, er passt zu uns. Davon bin ich bereits nach wenigen Tagen überzeugt. Es macht natürlich Spass, sich in der Landessprache unterhalten zu können. Wir sprechen über alles Mögliche, natürlich auch über den schwedischen Fussball.

Und bei den Auswärtsspielen teilt ihr fortan das Hotelzimmer. (lacht) So weit sind wir noch nicht.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pe ... y/15099715

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Samstag 25. Mai 2013, 17:10 
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25.05.2013

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«Da muss man als Spieler einfach durch»

Der schwierigen Phase, die er mit den Young Boys durchlebt, begegnet der schwedische Mittelfeldspieler Alexander Farnerud mit skandinavischer Nüchternheit.

Als gewöhnliche Zuschauer sassen ein paar YB-Spieler am Pfingstmontag beim Cupfinal zwischen den Grasshoppers und dem FC Basel im Sektor C des Berner Stade de Suisse. Mittelfeldakteur Raphaël Nuzzolo und Ersatzgoalie Ivan Benito sahen sich die Partie als interessierte, jedoch neutrale Beobachter an. Mit Herzblut dabei war hingegen Marco Bürki; der junge Verteidiger durfte sich nach dem Penaltyschiessen dann auch über den Cupsieg seines Bruders, GC-Goalie Roman Bürki, freuen.

Keine Lust, dem Spiel im eigenen Stadion zuzusehen, hatte Alexander Farnerud. «Ich habe mich über das Resultat informiert. Das reichte mir. Wenn schon, dann hätte ich selber im Final stehen wollen, doch diese Chance haben wir leider einmal mehr verpasst», sagt der Mittelfeldspieler aus Schweden. Bekanntlich war YB bereits im Achtelfinal am FC Wil aus der Challenge League gescheitert.

Hoffnung auf Europa League

Nach einer Saison, die so schlecht ist, wie das Frühlingswetter in der Schweiz, bleibt den Bernern vor den letzten drei Partien der Spielzeit bloss die Hoffnung, noch den Sprung vom 7. auf den 5. Rang zu schaffen und damit die Qualifikation für die Europa League sicherzustellen. Das mit viel Kampf. Krampf und Glück zustande gekommene 1:0 in Genf vor Wochenfrist – es war der erste Auswärtserfolg nach über 8 Monaten – habe der Mannschaft einen Motivationsschub verliehen, sagt Farnerud.

Am Sonntag treffen die Young Boys zu Hause auf Zürich, es folgen die Begegnungen gegen Basel am Mittwoch und jene beim FC Thun vom kommenden Samstag. Farnerud sagt, er und sein Team müssten die Teilnahme am europäischen Wettbewerb unbedingt sicherstellen: «Die Europa-League-Partien würden uns nächste Saison in der Meisterschaft helfen, da wir nicht nur einmal pro Woche einen Ernstkampf bestreiten müssten und unser Spielrhythmus viel höher wäre.» Es wäre zudem ein versöhnlicher Abschluss eines missratenen Jahrs.

Keine Wechselabsichten

Seit dem 1.Mai ist Alexander Farnerud 29 Jahre alt, er ist ein Routinier, der während seiner Laufbahn schon vieles erlebt hat. Die schwierigen Momente derzeit in Bern, in denen es der Equipe trotz allen Bemühungen der Spieler, den Umstrukturierungen im Klub und einem Trainerwechsel einfach nicht laufen will, bringen ihn nicht gänzlich aus der Ruhe.

Mit Strassburg stieg der starke Techniker 2006 aus der höchsten Liga ab, und auch in Stuttgart erlebte er schlechte Phasen. «Da muss man als Spieler dann halt einfach durch», sagt er mit skandinavischer Nüchternheit. Sein Team ringe momentan um Stabilität, kleine Details seien es, die eine Partie zugunsten oder halt zuungunsten der Young Boys kippen liessen, und natürlich gingen die Negativerlebnisse nicht spurlos an den Akteuren vorbei.

«Als einzelner Spieler ist es in dieser Situation schwierig, die Mannschaft aus dem Tief zu reissen. Das musste auch ich realisieren», sagt Farnerud, dem es derzeit nicht konsequent gelingt, die Young Boys so anzuführen, wie er dazu aufgrund seiner fussballerischen Fähigkeiten in der Lage wäre – und wie das von ihm erwartet wird. «Farnerud ist ein Spiegelbild des Teams», sagt sein Trainer Bernard Challandes. «Mal spielt er herausragend, wie beim 4:0 gegen GC. Dann wieder agiert er so inkonstant wie die ganze Mannschaft beim 1:0 in Genf.»

Noch drei Jahre bindet der Vertrag Farnerud an YB, trotzdem hält sich das Gerücht eines vorzeitigen Abschieds hartnäckig. «Ich habe nicht vor, Bern zu verlassen», widerspricht der Schwede, der in der Winterpause den Wechsel zum italienischen Klub Pescara ablehnte. «Derzeit wünsche ich mir und dem Team nur eines», beschliesst Farnerud das Gespräch, «und das ist die Europa-League-Qualifikation.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19808569

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Juni 2013, 09:01 
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08.06.20013

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YB-Star Farnerud

«Ich will weg – sofort!»

Serie-A-Klub Torino will YB-Star Alexander Farnerud (29) holen. Der will unbedingt nach Italien.

Es war im Winter 2011, als YB Alexander Farnerud von Bröndby kaufte. Der Mittelfeldspieler wurde sofort zum Star und Publikumsliebling, man nannte ihn in Bern ­liebevoll «Fahrni Rüedu». Vergangenheit. Die Liebe ist erloschen. BLICK telefoniert mit dem Schweden. Das Interview.

BLICK: Hallo Alex, was machen Sie gerade so kurz nach der Saison?
Alexander Farnerud: «Ich bin in Dubai in den Ferien, erhole mich von der Saison. Aber meine Zukunftsplanung beschäftigt mich auch hier. Ich bin sehr enttäuscht von YB.»

Es gibt laut italienischen Medien ein konkretes Angebot aus der Serie A von Torino. Möchten Sie gehen?
«Natürlich möchte ich nach Italien wechseln. Ich will in eine grössere Liga jetzt und damit sofort weg von YB. Ich war zweieinhalb Jahre in Bern, leider immer ohne grössere Erfolge. Nun muss etwas Neues kommen, eine neue Liga. Ich bin 29, es ist ein guter Zeitpunkt und eine grosse Chance. Man weiss nie, ob man eine solche Gelegenheit nochmals bekommt. Aber YB will mich nicht gehen lassen, hat mir Sportchef Fredy Bickel per SMS mitgeteilt. Darum sage ich nun klipp und klar: Ich will weg. Wenn man mich nicht gehen lässt, kriegt man einen total unzufriedenen und demotivierten Spieler zum Trainingsstart. Will YB das wirklich haben? Ich denke nicht. Aber ein zweites Mal könnte ich eine solche Enttäuschung nicht verkraften.»

Schon im Winter waren Pescara und auch Torino an Ihnen dran.
«Ja, und eigentlich wollte ich schon im Januar gehen. Damals habe ich es akzeptiert. Die Enttäuschung war dann aber so gross von meiner Seite, dass es für mich schwierig wurde, mich für die Rückrunde zu motivieren. Nochmals: Darum will ich jetzt unbedingt weg und hoffe, dass YB mit den Verhandlungen mit interessierten Klubs beginnt.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 30667.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Alexander Farnerud
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Juni 2013, 09:28 
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 12:13
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reisende soll man nicht aufhalten. dieses verhalten erklärt vielleicht auch die eklatante formschwäche in den letzten 6 monaten des schweden.


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