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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Mai 2012, 11:38 
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Affolters Aktien sind unversehens gestiegen

Nationalteam · Der 21-Jährige Innenverteidiger ist bei Werder Bremen überraschend oft zum Einsatz gekommen.
Ist die Super League so stark? Oder die Bundesliga so schwach?

Diese Frage stellt sich, wer das Arbeitsprotokoll von François Affolter unter die Lupe nimmt. In der ersten Hälfte der Saison 2011/2012 kam der Innenverteidiger bei den Young Boys in der Schweizer Meisterschaft lediglich zu fünf Einsätzen, in der zweiten dagegen lief er im deutschen Championat für Werder Bremen immerhin 13-mal auf. «Trainer Christian Gross sagte, ich müsse zweikampfstärker werden», sagt Affolter, «eigentlich hat er gar nicht gewünscht, dass ich YB verlasse.» Doch der 21-Jährige wollte spielen und rechnete sich nach Gesprächen mit Verantwortlichen von Werder dafür in der Bundesliga erstaunlicherweise die besseren Chancen aus. «Ich vermutete, dass ich mit meiner Spielweise, meiner Schnelligkeit auch, gut nach Bremen passen könnte», sagt Affolter.

Und so ist es auch gekommen. «Meine Bilanz nach einem halben Jahr in Deutschland ist positiv», sagt Affolter. Obwohl er bei sechs Niederlagen, aber nur einem Sieg auf dem Platz stand. «Aber ich habe viel gespielt.» Die Fakten: Der Bremer Trainer Thomas Schaaf hat den Seeländer in den siebzehn Rückrundenpartien 13-mal für die Startaufstellung nominiert, dreimal wurde Affolter ausgewechselt. In den übrigen vier Partien sass Affolter einmal auf der Ersatzbank, dreimal stand er nicht im Aufgebot. Das Highlight sei das Spiel gegen Lucien Favres Mönchengladbach gewesen, das 2:2 endete, am meisten beeindruckt habe ihn Franck Ribéry, obwohl er erst eine halbe Stunde vor Schluss aufs Feld gekommen sei.

Affolter sagt, er fühle sich wohl in Bremen. Einerseits hat ihm geholfen, dass er neben seiner französischen Muttersprache ausgezeichnet deutsch spricht und es beim SV Werder viele Junge in seinem Alter gibt, andrerseits kommt ihm zupass, dass Schaaf das gepflegte Aufbauspiel aus der Abwehr heraus bevorzugt. Natürlich hat Affolter im hohen Norden Deutschlands genau mitverfolgt, was sich bei YB ereignet hat. «Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass Gross schon nach neun Monaten gehen muss», sagt Affolter. «Man hat sich ja von diesem Trainer so viel versprochen und wollte mit ihm grosse Ziele erreichen.»

Noch immer gehört er den Bernern, sein Leihvertrag mit Bremen läuft noch bis Ende des Jahres. Am 5. Juli ist Trainingsbeginn und für die neue Saison hat er sich vor allem eines vorgenommen: «Ich muss konstanter werden. Meine Spiele für Werder waren ein Auf und Ab. Manchmal spielte ich sehr gut, dann wieder schlecht.»

Auf das Spiel am Samstag mit der Schweiz gegen Deutschland freut sich Affolter. «Fast alle im deutschen Team spielen in der Bundesliga, diese Partie ist für mich schon etwas Besonderes.» Der 21-Jährige, der es bisher auf fünf Länderspiele gebracht hat, ist überzeugt davon, dass seine Aktien in der Nationalmannschaft gestiegen sind. Mit Philippe Senderos, Johan Djourou und Steve von Bergen ist die Konkurrenz um einen Stammplatz gross. «Aber Herr Hitzfeld hat sicher gesehen, dass ich mich in der Bundesliga behauptet habe», sagt Affolter.

Warten auf Olympia-Freigabe

Bevor im September aber die WM-Qualifikation beginnt, hat der Schlaks noch ein anderes grosses Ziel: die Olympischen Spiele in England. Noch fehlt aber das Einverständnis von Werder Bremen, den Spieler für ein paar Wochen abzugeben. «In den nächsten Tagen dürfte diese Frage geklärt werden», sagt Olympiateam- coach Pierluigi Tami. «Affolter ist sicher ein Kandidat, ich bin sehr zufrieden mit seiner Entwicklung in Bremen», sagt Tami «Es sieht so aus, als habe Affolter im Winter den richtigen Schritt gemacht.»

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Juni 2012, 10:38 
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Der dreifache Pendler zwischen zwei Welten

François Affolter hat schon vieles erlebt. Nun steht der 21-Jährige zwischen YB und Werder Bremen, Olympia und Bundesliga, Nationalteam und U-21-Auswahl.

Mit 18 Jahren firmierte François Affolter als grösstes Talent unter den Schweizer Abwehrspielern, er war Stammspieler bei YB und verteidigte in der Dreierkette unter Trainer Vladimir Petkovic. Mit seiner Schnelligkeit und seiner fortschrittlichen Angriffsauslösung galt er als moderner Vertreter des Sicherheitsdienstes. Heute, drei Jahre später, hat sich nicht alles im Fussballerleben so entwickelt, wie es sich Affolter damals erhofft hatte. Aber der Bieler sagt: «Ich bin zufrieden. Und ich freue mich auf die nächsten Monate.»

Brennpunkt Verein

Weil der damalige YB-Trainer Christian Gross letzte Saison keine Verwendung für Affolter sah und ihn selten berücksichtigte, wechselte der Verteidiger in der Winterpause zu Bremen in die Bundesliga. Bei YB Ersatz, bei Werder gesetzt – Sachen gibts im Fussball, die sind nur schwer vorstellbar. «Es lief mir in der Rückrunde in Bremen nicht schlecht», sagt Affolter, «aber wir hatten viele Verletzte; es war nicht einfach für uns.» Bremens Trainer Thomas Schaaf habe ihn grundsätzlich gelobt und auch gefördert. «Aber natürlich absolvierte ich auch schlechtere Partien.»

Es gab Rückschläge und Spiele, in denen Affolter bei Toren des Gegners unglücklich agierte, insgesamt aber ist seine Bilanz positiv: «Ich spiele in einer tollen Liga, die Stadien sind voll, es gefällt mir.» Sein Leihvertrag läuft im Dezember aus, und ob Bremen die Option zieht, Affolter für rund drei Millionen Franken definitiv zu verpflichten, ist offen. «Affolter hat sich gut entwickelt und ist eine unserer Hoffnungen für eine bessere Zukunft», sagt Bremens Sportchef Klaus Allofs. Bei YB ist Affolters Vertrag bis 2016 datiert, aber eine Rückkehr nach Bern geniesst für den Seeländer nicht oberste Priorität. «In einer grossen Liga zu spielen, war immer mein Ziel. Ich möchte bei Bremen bleiben», sagt er.

Brennpunkt Olympia

Nächste Saison wird die Konkurrenz bei Werder für Affolter ziemlich gross sein. Die Bundesliga nimmt ihren Betrieb erst Ende August wieder auf. Eine gelungene Vorbereitung wäre für Affolter enorm wichtig, um Spielpraxis zu erhalten – und um sich für ein längeres Engagement im Norden Deutschlands nachhaltig empfehlen zu können.

Unglücklicherweise finden die Olympischen Spiele in London im Sommer genau während eines grossen Teils der Saisonvorbereitung Bremens statt. «Das ist ein Problem», sagt Affolter, «das ja auch andere Schweizer Spieler haben.» Der Schweizerische Fussballverband verhandelt derzeit mit den Vereinen, welche Akteure eine Freigabe erhalten. Affolter wäre natürlich gerne an den Olympischen Spielen dabei («das ist eine einmalige Sache»), aber wenn man ihn richtig versteht, während er über sein Dilemma spricht, dann spürt man schon, dass es für seine Karriere möglicherweise besser wäre, in Bremen zu bleiben, die Chance zu packen und sich im Training zu zeigen. «Wenn ich dann die gesamte Vorrunde auf der Bank sitze, weil ich vor der Saison nicht beim Team war, bringt mir das nicht viel», sagt Affolter. Und: «Ich warte mal ab, was Verband und Verein sagen.»

Brennpunkt Nationalteam

Bald kann Affolter seine rund vierwöchigen Sommerferien antreten. Zwei Wochen werde er bei der Familie in Nidau sein, zwei Wochen werde er verreisen. Vorher aber bestreitet er am Samstag mit dem Schweizer U-21-Team das wichtige EM-Qualifikationsspiel in Kroatien. Affolter war in dieser Auswahl auch schon Captain, das unterstreicht seinen Stellenwert im Verband.

Affolter ist aber auch dort ein Pendler zwischen zwei Welten. Am Pfingstsamstag war er sehr enttäuscht, erhielt er beim 5:3-Sieg der A-Nationalmannschaft über Deutschland nicht zumindest einen Kurzeinsatz. «Logischerweise hätte ich gerne gespielt», sagt der siebenfache Nationalspieler. «Aber ich bin ja jung, meine Zeit im Schweizer Team kommt noch.» Ob Affolter nächste Saison im Nationalteam den nächsten Schritt realisieren kann, hängt stark von seiner Entwicklung bei Bremen ab. Er bewegt sich auch in dieser Beziehung zwischen zwei Welten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22595108

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Juli 2012, 10:15 
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François Affolter in die Premier-League?

Zieht es François Affolter nach England? Gerüchten zufolge sind gleich mehrere Premier League-Teams am YB-Verteidiger dran – darunter auch Arsenal London.

Zieht es François Affolter nach England? Laut der britischen Zeitung «Daily Mail» liegt ein Wechsel in die Premier League in der Luft. Denn gleich mehrere Vereine seien auf der Suche nach Verteidigern, die auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar sind. «Affolter hat diese Fähigkeiten», ist die «Daily Mail» überzeugt. Laut dem Blatt haben Arsenal, Reading, Norwich, Swansea und Newcastle Interesse an Affolter angemeldet.

Affolter steht zwar bei den Young Boys unter Vertrag, wurde aber im Januar bis Jahresende an Werder Bremen ausgeliehen. Dem Bundesligist steht zudem eine Kaufoption frei. Dass Affolter von Bremer übernommen wird, ist aber unwahrscheinlich. Denn Affolters Olympia-Aufgebot ist für den Club ein Ärgernis. Dadurch verpasst er einen Grossteil der Saisonvorbereitung.

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 14:44 
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Er will nicht zurück!

http://www.sportal.de/francois-affolter ... 3517000000


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 16:40 
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wenn er nicht zurück will, dann soll er bleiben wo er ist. spieler mit solch einer einstellung brauchen wir bei yb nun wirklich keine mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Montag 5. November 2012, 15:47 
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Neues zu Affolter.

http://bremen4u.weser-kurier.de/Citytal ... mber,29235


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Dezember 2012, 18:00 
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Affolter kehrt zu YB zurück - Frimpong muss FCZ verlassen

Der ehemalige Nationalspieler François Affolter kehrt im Winter von Werder Bremen zu den Young Boys zurück. Der Bundesligist verzichtete darauf, die Kaufoption für den Verteidiger zu ziehen. Und: Joetex Frimpong muss den FCZ verlassen.

«Werder hätte bis Ende November eine Kaufoption ziehen müssen. Das ist nicht geschehen, also gehe ich zurück», sagte der Schweizer am Donnerstag vor dem Training.

Der 21-Jährige war im Januar auf Leihbasis nach Bremen gewechselt. Dort endet der Vertrag am 31. Dezember. In der Bundesliga kam der Innenverteidiger in dieser Saison gar nicht zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit hatte Affolter 13 Einsätze für Werder bestritten.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -verlassen

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Montag 14. Januar 2013, 20:21 
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YB-Affolter

Zu Hause ists am schönsten

Wenn das einem 21-Jährigen gelingt – Chapeau! Rückkehrer François Affolter soll die lotterige YB-Abwehr kitten.

Es ist, als ob er nie weg gewesen wäre. «Raul Bobadilla kam, als ich schon weg war. Und ging, ohne 2013 mit YB trainiert zu haben. Ich kannte also einzig Gonzalo Zarate nicht», beschreibt Affolter seine Eindrücke vom erstes Training nach der Rückkehr.

Über Integration brauchen wir da nicht zu sprechen. Aber über eine Wohnung. Denn die sucht Affolter mit Hochdruck! «Ich wohne im Moment wieder bei meinen Eltern in Nidau, will aber möglichst schnell eine eigene Wohnung.»

Möbliert soll sie sein. «In zwei Jahren bin ich vier Mal umgezogen. Drei Mal eine Einrichtung gekauft. Es reicht!»

Was aber auch heisst: YB scheint nicht die Station für die Ewigkeit zu werden. Affolter windet sich ein wenig: «Sagen wir es so: Ich will meine Karriere nicht in Bern beenden. Ich will spielen, gut spielen, um eines Tages nochmals ins Ausland zu wechseln.»

Auf der Tribüne zu sitzen, «das war hart», sagt er
Irgendwohin, wo man grössere Stücke auf ihn hält als zuletzt bei Werder Bremen. Als Notnagel hatte man den jungen Innenverteidiger vor einem Jahr geholt, als die Verletzungsmisere bei Werder enorm war. «Da spielte ich auch meistens. Leider holten wir nicht so viele Punkte.»

Als sich die Verletztenlage besserte, war Affolter kein Thema mehr für Trainer Thomas Schaaf. «Das war hart. Ich sass meist auf der Tribüne. Jetzt muss ich unbedingt wieder spielen.»

Logisch, denn seinen letzten Ernstkampf auf höchstem Niveau bestritt er am 21. April beim 1:2 gegen Bayern München. Allerdings wird der Druck bei YB nicht viel geringer sein als in Bremen, wurde Affolter doch als der grosse Stabilisator der fünftschlechtesten Abwehr der Liga geholt – sogar Lausanne war da besser! «Jetzt fällt die Doppelbelastung mit der Europa League weg. Die hat sicher eine grosse Rolle gespielt. Ich bin optimistisch», sagt Affolter. Und gibt vor, wohin es mit YB noch gehen soll: «Mit diesem Kader muss man unter die ersten drei kommen. Die Europa League ist das absolute Minimalziel.»

Doch selbst dafür fehlen YB derzeit ein paar Punkte. Deren acht!

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Januar 2013, 17:41 
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23.01.2013

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Der Kreis hat sich für Affolter geschlossen

Der 21-jährige Verteidiger François Affolter befindet sich diese Woche in Cala de Mijas genau an dem Ort, von dem aus er vor einem Jahr Richtung Bundesliga aufbrach.

Es war keine besonders angenehme Aufgabe, die gestern Abend auf François Affolter, Christian Schneuwly, Juhani Ojala und Marco Bürki wartete: Die YB-Spieler mussten ihren Teamkollegen nach dem Abendessen das Dessert und den Kaffee servieren. Affolter und Co waren am Morgen als Verlierer aus einem Turnier hervorgegangen, das der Assistenztrainer Thomas Häberli organisiert hatte. Viererteams trafen sich zum Fussballtennis und traten auf einem kleinen Feld gegeneinander an – akribisch führte Häberli nach jeder Partie die Rangliste nach. «Was soll ich auch im gleichen Team mit drei Innenverteidigern?», fragte der offensive Mittelfeldspieler Schneuwly schon früh, als sich die Niederlage abzuzeichnen begann. Im Spass natürlich.

Affolter nahm die «Strafaufgabe» ebenfalls gut gelaunt zur Kenntnis. Für den 21-Jährigen schliesst sich in Cala de Mijas der Kreis. Vor gut 12 Monaten war er von hier aus dem Lockruf von Werder Bremen gefolgt. Er reiste aus dem YB-Trainingslager ab und zog aus in die grössere, buntere Fussballwelt der Bundesliga. Bremens damaliger Manager Klaus Allofs wollte den talentierten Abwehrspieler, dem auch Anfragen von GC und Luzern vorlagen, unbedingt leihweise verpflichten. Bei den Bernern war Affolter zuvor aufs Abstellgleis geraten, unter Trainer Christian Gross hatte er seinen Platz in der Mannschaft verloren. «Wenn ich bei YB zum Einsatz gekommen wäre, hätte ich damals überhaupt keinen Grund gesehen, den Klub zu wechseln», sagt Affolter heute.

Einsamkeit in Bremen

Seit ein paar Wochen ist er zurück bei YB. Obwohl er in der Vorrunde keine Minute in der Bundesliga gespielt hat, blickt er ohne Wehmut zurück. Viel gelernt habe er, «und jetzt ist es gut für mich, wieder hier zu sein und im Elternhaus zu leben». Im Norden Deutschlands hat er festgestellt, «dass ich ein zurückhaltender Typ bin, der Zeit braucht, bis er integriert ist». Zu Beginn sei er daher in Bremen sehr oft allein gewesen. Und deshalb ist Affolter froh, hat sich bei YB nicht viel verändert, sind nur wenige Spieler dazugekommen. Neu für ihn ist eigentlich bloss der Trainer. Der Bieler will Martin Rueda zeigen, dass er in die Startformation der Young Boys gehört. «Der Coach schätzt Abwehrspieler, die das Spiel mit einem guten Pass geschickt aufbauen können. Das kommt mir entgegen», sagt Affolter. Doch zweieinhalb Wochen vor dem Rückrundenstart gegen den FC Luzern lässt sich Rueda noch nicht in die Karten blicken. Eine exakte Startaufstellung war aus den bisherigen Testspielen gegen Thun und vorgestern gegen Dnipropetrowsk noch nicht ersichtlich. Heute testet YB gegen den FC Marbella.

Komplett werden ist das Ziel

Die freie Zeit im Trainingslager verbringt Affolter oft mit Pascal Doubai und Ersatzgoalie Yvon Mvogo, seinen besten Kollegen im Team. Sprüche musste er sich von ihnen bei seiner Rückkehr aus Bremen nicht anhören. Doch er musste Fragen beantworten; die Mitspieler wollten wissen, wie die Teams in der Bundesliga arbeiten, auf was die Trainer besonderen Wert legen. Affolter hat zwischen den Fussballern in der Schweiz und in Deutschland vor allem einen Unterschied ausgemacht: «In der Super League sind die gross gewachsenen Spieler in erster Linie physisch stark, und die kleineren sind technisch gut. In der Bundesliga hingegen sind die Spieler kompletter. Alle sind zweikampfstark und auch geschickt am Ball», sagt er. Selber 1,86 m gross, arbeitet er bei YB daran, ebenfalls ein kompletter Abwehrspieler zu werden– auch um dereinst erneut den Sprung ins Ausland zu wagen. Bis Sommer 2016 steht er bei den Young Boys unter Vertrag, weit länger soll seine Karriere dauern. «Ein Innenverteidiger kann bis 35, 36 auf höchstem Niveau spielen. Ich habe also noch Zeit, um dazuzulernen und meine Pläne zu verwirklichen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28799100

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Februar 2013, 11:43 
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26.02.2013

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Affolters tiefer Fall Vom Nati-Star zum YB-Krisen-Kicker

YB im Sinkflug. Besonders tief gefallen: François Affolter. An fünf der acht Rückrunden-Gegentore ist er mitschuldig.

Nein, so hatte sich der ­Innenverteidiger seine Rückkehr zu YB nicht vorgestellt. Er, der neben Emi­liano Dudar unter Vladimir Petkovic zu einem derart steilen Höhenflug angesetzt hatte, dass er nach kurzer Zeit in der Nati landete. Selbst gegen Lionel Messi durfte der damals 19-Jährige ran.

Die YB-Innenverteidigung war schon in der Vorrunde wacklig. Deshalb holte man Affolter (22) zurück aus Bremen. Genauer: Man musste ihn zurücknehmen, denn Werder löste die Kaufoption auf den Verteidiger nicht ein. Das YB-Ziel war die Stabilisierung der Abwehr. Das Gegenteil tritt ein.

Das Debüt beim 3:2 gegen Luzern ist ordentlich. Doch Trainer Martin Rueda rüffelt Affolter öffentlich: «Er hätte den Ball vor der Penaltyszene wegschlagen müssen.» Beim 0:2 gegen GC ist Affolter an beiden Anatole-Toren der Hauptschuldige. Wieder Rueda-Kritik. Und dann verursacht Affolter die zwei ersten FCZ-Treffer beim 0:4-Debakel im Letzigrund. Affolter-Berater Jean-Bernard Beytrison: «Wenn es der Mannschaft nicht läuft, fällt es meist auf die Abwehr ­zurück.»

Affolter fällt im besten Fall nur zwei bis drei Wochen aus

Es war auch gar blauäugig zu glauben, dass einer, der ein halbes Jahr nicht mehr gespielt hatte, die YB-Probleme auf Anhieb lösen kann.

«Vielleicht hätte man ihm eine Verschnaufpause geben müssen», denkt Beytrison. Vielleicht hätte man Affolter auch nicht sofort verheizen und ­Dusan Veskovac die ersten Spiele machen lassen sollen. Trainer Martin Rueda entschied anders. Jetzt fällt Affolter auch noch verletzt aus.

Das gestrige MRI ergab: Bei seinem Sturz auf die Schulter renkte sich der Bieler ebendiese aus. Kann die Verletzung konservativ behandelt werden, fehlt er zwei bis drei Wochen. Muss ­Affolter dagegen unters Messer, verlängert sich die Rehabilitationszeit markant.

Quo vadis, Talent?


http://www.blick.ch/sport/fussball/vom- ... 17453.html

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