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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 13:27 
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Transfernews: Affolter verlässt YB wohl Richtung Bremen

Die Tage von François Affolter bei den Berner Young Boys scheinen gezählt. Gemäss übereinstimmenden Medienberichten reiste der 20-jährige Innenverteidiger am Dienstag aus dem YB-Trainingslager in Spanien ab und traf sich mit Verantwortlichen von Werder Bremen.

François Affolter setzte sich am Dienstag nach seiner Landung in Zürich mit Exponenten der Werder-Führung zusammen, die extra in die Schweiz geflogen waren. Zuvor hatte der 4-fache Nationalspieler von der YB-Vereinsleitung die Erlaubnis für ein «Sondierungsgespräch» erhalten.

Von Zürich weiter nach Bremen

Am Abend flog der 20-Jährige weiter nach Bremen, um beim Bundesligisten medizinische Tests zu absolvieren. Werder ist nach dem Abgang von Andreas Wolf (Monaco) und der schweren Gesichtsverletzung von Sebastian Prödl auf der Suche nach einem Innenverteidiger.

Unter Gross nicht mehr 1. Wahl

Affolter war bei den Young Boys seit der Ankunft von Trainer Christian Gross nicht mehr 1. Wahl gewesen. In der laufenden Saison kam er nur zu 5 Einsätzen. Zuvor war Affolter auch mit den Grasshoppers in Verbindung gebracht worden.

Nach Marco Schneuwly (zu Thun) wäre Affolter bereits der 2. YB-Akteur, der während des Trainingslagers zu einem neuen Verein wechselt.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ung-Bremen

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 16:14 
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Affolter vor Vertrag in Bremen

Fussball · YB-Verteidiger François Affolter reiste gestern aus dem Trainingslager ab. Er dürfte sich Bremen anschliessen. Ins Stocken geraten ist die Suche nach einem weiteren Stürmer.

Es hat sich ein regelrechter Pendelverkehr eingerichtet zwischen dem La-Cala-Resort, dem Teamhotel der Young Boys in Andalusien, und dem Flughafen Malaga. Am Montag wurde Stürmer Marco Schneuwly, der aus dem Trainingslager zum FC Thun wechselte, an den Flughafen gefahren. Gestern nun brauchte François Affolter einen Chauffeur. Der Verteidiger hatte zuvor von der YB-Klubleitung die Erlaubnis erhalten, mit Werder Bremen ein «Sondierungsgespräch» zu führen. Affolter traf sich nach der Landung in Zürich mit den Klubverantwortlichen des Bundesligisten, die extra in die Schweiz geflogen waren. Die Unterhaltung verlief positiv; am Abend reiste der 20-Jährige weiter nach Bremen, wo er heute die medizinischen Tests absolviert. Nach Schneuwly dürfte damit der zweite Spieler die Young Boys während des Trainingscamps verlassen und zu einem anderen Klub wechseln. «Das Angebot kam für uns überraschend», sagte der Technische Direktor Hansruedi Hasler, der mit dem Team in Spanien weilt.

Werder braucht Verteidiger

Werder Bremen ist in der Innenverteidigung dringend auf Verstärkung angewiesen. Andreas Wolf wechselte vor ein paar Tagen nach Monaco, am Wochenende zog sich Sebastian Prödl bei einem Tritt seines Gegenspielers schwere Gesichtsverletzungen zu, und der Brasilianer Naldo ist sowohl verletzt als auch abwanderungswillig.

Affolter hatte in den letzten Wochen stets betont, er sei mit seiner Situation in Bern unzufrieden. YB-Trainer Christian Gross setzt in der Innenverteidigung auf Alain Nef und Dusan Veskovac. Affolter spielte in der Vorrunde nur fünf Mal. Unter Gross’ Vorgänger Vladimir Petkovic hatte Affolter einen Stammplatz besessen und den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft (4 Länderspiele). Nun sieht er auch seinen Platz im U-21-Nationalteam und damit auch die Teilnahme am Olympischen Fussballturnier im Sommer durch seine Situation als Bankdrücker gefährdet.

Aktuell nur drei Stürmer

Ob Affolter in Bremen unterschreibt und für wie lange, stand gestern noch nicht fest. Im Raum steht offenbar auch eine Ausleihe bis Ende Saison, mit Kaufoption. Die Variante käme den finanzschwachen Bremern entgegen. Ersetzt würde Affolter bei YB gemäss Hasler erst im Sommer. Ins Stocken geraten ist die Stürmersuche. Es ist fraglich, ob bis zum Ende der internationalen Transferperiode am 31. Januar (jene für Wechsel innerhalb der Schweiz endet zwei Wochen später) ein weiterer Angreifer zu YB stösst. Aus seinem Büro in Bern meldet der zu Hause gebliebene CEO Ilja Kaenzig: «Der Markt ist ausgetrocknet, und wir machen nur einen Transfer, wenn wir davon überzeugt sind, dass es passt.» Christian Gross droht somit zu Beginn der Rückrunde die Stürmernot. Übersteht Emmanuel Mayuka mit dem Nationalteam Sambias die Vorrunde am Afrika Cup, stünden dem YB-Coach am 4. Februar, beim Auftakt gegen Servette, mit Nassim Ben Khalifa (20), Josef Martinez (18) und U-19-Nationalspieler Michael Frey (17) nur drei gelernte Stürmer – die noch dazu sehr jung sind – zur Verfügung.

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 16:16 
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François Affolter leihweise zu Werder Bremen

Der BSC Young Boys leiht seinen 20-jährigen Verteidiger François Affolter bis Ende Dezember 2012 an den deutschen Bundesligisten Werder Bremen aus - mit Option auf die definitive Übernahme in einem Jahr.

Affolter verliess am Dienstag das YB-Trainingslager in Südspanien und reiste nach Bremen, wo er die medizinischen Tests absolvierte.

YB bedankt sich bei François Affolter für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 19:54 
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François Affolter in die deutsche Bundesliga

Der Verteidiger von YB zu Werder Bremen

Der Schweizer Internationale François Affolter wechselt in die deutsche Bundesliga. Der 20-jährige Verteidiger verlässt YB und schliesst sich Werder Bremen an. Affolter wird von den Bernern bis Ende 2012 an Bremen ausgeliehen. Nach Ablauf dieses Vertrags besitzen die Norddeutschen eine Kauf-Option.

Der Bundesligist reagierte damit auf die Verletzung des Österreichers Sebastian Prödl und den Transfer von Andreas Wolf zur AS Monaco.

Das Team von Trainer Thomas Schaaf belegt momentan in der Bundesliga sieben Punkte hinter Leader Bayern München den 5. Rang, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation reichen würde. An diesem Samstag steht für die Bremer ein sehr wichtiges Spiel im Programm. Werder empfängt im heimischen Weser-Stadion den Tabellennachbarn Bayer Leverkusen. Affolter trifft also in diesem Duell auf seine Nationalmannschafts-Kollegen Eren Derdiyok und Tranquillo Barnetta. Für den Seeländer Affolter ist Werder Bremen nach YB die zweite Station in seiner Profikarriere.

Affolter hatte bei YB in der Hinrunde unter Trainer Christian Gross nur selten zur Stammformation gehört. In der Meisterschaft kam er bloss zu fünf Einsätzen.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 22167.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 20:11 
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YB-Affolter zu Werder Bremen

Fussballgeschäft: YB-Verteidiger François Affolter wechselt in die Bundesliga, und Thuns Stürmer Mauro Lustrinelli (35) tritt zurück.

François Affolter (20) spielt ab sofort in der Bundesliga. Der bisherige YB-Verteidiger, der als 17-Jähriger in der 1. Mannschaft debütierte, wurde für ein Jahr an Werder Bremen ausgeliehen. Der Vertrag beinhaltet eine Option für die definitive Übernahme Affolters durch die Norddeutschen. Möglicherweise kommt der Bieler schon am Samstag, im Heimspiel der Bremer gegen Leverkusen, zum Einsatz. Die Verletztenliste in der Abwehr der Bremer ist lang. Bei YB hätten auch wirtschaftliche Überlegungen dafür gesprochen, Affolter vorerst abzugeben. «Das letzte halbe Jahr, als er bei uns meistens auf der Bank sass, hat seinen Marktwert sinken lassen», sagt Hansruedi Hasler, der Technische Direktor.


http://www.bernerzeitung.ch/region/geme ... y/22429692

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 20:29 
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«Ich habe nie an mir gezweifelt»

Am Freitag wusste François Affolter (20) noch nichts vom Interesse von Werder. Gestern wurde er in Bremen vorgestellt.

Wann haben Sie erstmals vom Interesse von Werder Bremen erfahren?

François Affolter: Das war am Samstag im YB-Camp.

Erstaunt, dass es so schnell geklappt hat?

Wer den Fussball nicht versteht, kann diesen Wechsel vielleicht nicht nachvollziehen. Die Konstellation war halt gut für mich: Einer wurde verkauft, einer hat sich verletzt. Und ich war auf der Liste von Werder.

Wussten Sie davon?

Konkret nicht. Ich hatte meinen Namen einmal im Internet als Gerücht gesehen. Doch das ist Wochen her.

Wie viel grösser ist die Bundesliga im Vergleich zu YB?

Sehr viel grösser. Mehr Medien, mehr Staff, grösseres Stadion. Schon am Flughafen empfingen mich Dutzende Journalisten.

Haben Sie Verständnis dafür, dass Sie für die meisten in Deutschland noch eine unbekannte Nummer sind?

Habe ich. In Deutschland werden ausländische Ligen zwar auch verfolgt, aber sicher nicht unsere Super League.

Sind die Chancen für Sie wirklich besser, in der Bundesliga zu spielen als bei YB?

Davon bin ich überzeugt. Sonst hätte mich Bremen nicht geholt, sonst hätte mich Klaus Allofs nicht persönlich in Zürich abgeholt. Zudem habe ich nie an meinen Qualitäten gezweifelt.

Hat Ihnen Trainer Christian Gross offen gesagt: François, sorry, aber du spielst in meinen Plänen keine Rolle mehr?

Eben nicht. Er hat mir immer gesagt, welch guter Spieler mit grosser Zukunft ich sei. Selbst dann noch, als ich ihm sagte, dass ich unzufrieden sei.

Spielen Sie schon am Wochenende gegen Leverkusen?

Keine Ahnung. Trainer Thomas Schaaf sagte mir, ich müsse sofort bereit sein, es könne alles sehr schnell gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Montag 30. Januar 2012, 18:30 
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Affolter überzeugt bei Bundesliga-Debüt

Der frühere YB-Verteidiger François Affolter hat am Samstag erstmals Bundesligaluft geschnuppert. Das Verfolgerduell zwischen Affolters Bremen und Bayer Leverkusen endete 1:1.

Kaum in Bremen angekommen stand François Affolter im Spiel gegen Leverkusen schon in der Startelf. Der 20-jährige Seeländer fand seinen Platz ohne Verzögerung. Gemäss dem «Weser Kurier» lieferte er ein «grundsolides Spiel» ab. 90 Prozent seiner Pässe seien angekommen, schrieb die Lokalzeitung. «Das macht Lust auf mehr.»

Der «Weser Kurier» gibt bei der Benotung allerdings zu bedenken, dass es ein dankbarer Auftakt für den Schweizer gewesen sei. «In der ersten Halbzeit war er ohne direkten Gegenspieler und konnte sich erst mal eingewöhnen.» Mit der Einwechslung seines Landsmannes Eren Derdiyok sei er dann stärker gefordert worden und habe seine Sache solide gemacht.

Zu stark für die Bank

Vom ersten Auftritt des 20-Jährigen waren offenbar auch die Werder-Fans angetan. Im Fanforum wurde der Debütant mit Lob überhäuft. Besonders beeindruckt waren die Zuschauer von Affolters «Ruhe am Ball» und seinen «schönen Spieleröffnungen». Ihm gebühre Respekt, weil er sich auf Anhieb gut eingeordnet und eingebracht habe.

Ein Diskussionsteilnehmer will sogar schon gemerkt haben, dass Affolter zu stark ist für die Ersatzbank. Er fragt sich, was passieren wird, wenn die beiden Innenverteidiger Prödl und Naldo wieder fit sind.

Wut im Bauch

Gegenüber dem «Blick» erklärte Affolter seinen starken Auftritt damit, dass ihn die Wut, endlich spielen zu dürfen, auf den Beinen gehalten habe. Mittlerweile sehe er es auch positiv, dass er bei YB zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert worden sei. Sonst wäre er jetzt nicht in Bremen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24749827

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Februar 2012, 19:53 
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Affolter nach Bundesliga-Debüt

«Meine Wut war gross»

Komplimente von links und rechts: YB-Reservist François Affolter wird in Bremen ins eiskalte Wasser geworfen – ohne unterzugehen.

Clemens Fritz hat 22 Länderspiele in seinem Palmarès und 157 Matches für Bremen. Der Werder-Kapitän schwärmt von Affolter nach dem 1:1 gegen Leverkusen: «Er hat seine Sache hervorragend gemacht. Grosses Kompliment!»

Dabei war die Situation mehr als speziell. Nur gerade fünfmal spielte der Bieler in der Vorrunde bei YB durch. Letzten Mittwoch der Blitztransfer zum Bundesliga-Fünften. Ein Training am Freitag. Debüt am Samstag. «Ich hatte erwartet, Rhythmus-Probleme zu haben», sagt François. «Doch es ging erstaunlich gut. Die Wut, endlich spielen zu dürfen, hielt mich auf den Beinen.»

Wut? Wut auch auf Christian Gross, der ihn zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert hat? «Als mir Gross sagte, ich müsse die Vorrunde als sechsmonatige Lehre betrachten, nahm ich das zuerst negativ auf. Jetzt, da ich in Bremen bin, sehe ich es positiv.»

Ein schlauer Bursche, dieser noch nicht mal 20-Jährige mit Maturaabschluss. Und ein eiskalter Hund. Keine Sekunde merkte man ihm gegen den Pillenklub an, dass er quasi direkt aus dem YB-Trainingscamp in Cala de Mijas ins Weserstadion einlief.

«Wenn mir das jemand vor einer Woche gesagt hätte – ich hätte ihn für verrückt erklärt», so Affolter. Immerhin konnte er am Donnerstag zumindest er­ahnen, dass er von Beginn weg spielen würde: «Trainer Thomas Schaaf stellte im Training eine Elf auf, von der ich annahm, dass sie gegen Leverkusen aufläuft.»

Allzu viel Arbeit hat François in der ersten Halbzeit nicht. Erst als bei Leverkusen Nati-Kumpel Eren Derdiyok kommt, gibts zu tun: «Schade hat Eren nicht von Anfang an gespielt. Denn ich liebe es, wenn die Situationen verzwickt sind. Erst wenn man eine Lösung für komplizierte Situa­tionen findet, kann man zeigen, dass man ein guter Spieler ist.»

Affolter findet sie in allen Situation. Deshalb überrascht das Fazit von Schaaf keineswegs: «François war sehr ruhig – und doch auffällig. Wenn man bedenkt, dass er nach nur einer Trainingseinheit solch ein Spiel zeigte, dann spricht das für seine Qualität.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/inte ... 44091.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 9. Februar 2012, 12:29 
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Interview mit Bremens neuem Schweizer

Affolter: „Ich will zehn Jahre für Werder spielen!“

Neuer Mann, guter Mann! Für 400 000 Euro hat Werder Francois Affolter (20) bis Dezember von Bern ausgeliehen. Der Innenverteidiger legte einen gelungenen Start hin. Doch vom Menschen Affolter weiß man noch nicht allzu viel. In BILD spricht der Schweizer offen über Heimweh, Aberglauben und seinen Wunsch, anderen zu helfen.

BILD: Herr Affolter, Ihre Muttersprache ist Französisch. Woher sprechen Sie so gut Deutsch?

Francois Affolter: „Ich komme aus Biel, der größten zweisprachigen Stadt der Schweiz. Dort habe ich es in der Schule gelernt. In Bern habe ich dann nur noch Deutsch gesprochen. Aber manchmal habe ich damit noch Schwierigkeiten.“

BILD: Hoffentlich nicht auf dem Platz. Wie verständigen Sie sich mit Sokratis?

Affolter: „In Englisch und Italienisch. Das habe ich zwar nicht gelernt, ich verstehe aber fast alles.“

BILD: Haben Sie in Bremen schon ein Zuhause gefunden?

Affolter: „Leider nein. Ich will eine Wohnung haben, um meine Familie und Freunde einladen zu können. Viel Geld will ich aber nicht ausgeben. Die Ausleihe geht ja nur bis Ende 2012, auch wenn ich natürlich länger bleiben will.“

BILD: Haben Sie Heimweh?

Affolter: „Ja, das ist der Nachteil, hier zu sein. Aber jetzt habe ich ein neues Handy mit europaweiter Flatrate. Damit kann ich überall in Europa hin kostenfrei telefonieren, auch in die Schweiz.“

BILD: Dort lebt ihre Freundin. Wann zieht sie nach Bremen?

Affolter: „Sie arbeitet in einem Immobilien-Büro, will ihren Job nicht aufgeben. Hätte ich hier einen Dreijahresvertrag, wäre es etwas anderes.“

BILD: Wenn Sie schlecht spielen, dürfen Sie schon im nächsten Winter heim zur Freundin...

Affolter: „Das wäre privat zwar sehr schön, aber ich habe ehrgeizige Ziele. Ich will hier bleiben und am liebsten zehn Jahre für Werder spielen. Die Liga, die Zuschauer – alles gefällt mir hier. Ich habe immer von dieser Chance geträumt. Jetzt werde ich sie nutzen!“

BILD: Was bedeutet Ihnen die Nationalmannschaft?

Affolter: „Sie ist etwas Besonderes für mich. Da bin ich noch ungeschlagen. Ich bin stolz, für die Schweiz zu spielen. “

BILD: Das können Sie auch bei Olympia. Allerdings würden Sie Werder in der Saison-Vorbereitung komplett fehlen.

Affolter: „Ich möchte gern in London dabei sein. Aber wenn Werder sagt: ‚Du bleibst‘, werde ich das akzeptieren.“

BILD: Sind Sie abergläubisch?

Affolter: „Es gibt bei mir Rituale: Ich ziehe immer zuerst den rechten Socken an. Und ich gehe auch immer zuerst mit dem rechten Fuß aufs Feld.“

BILD: Was ist Ihnen als Mensch wichtig?

Affolter: „Ich mag es, anderen zu helfen, sie zufriedener zu machen. Als ich in Biel als Aufsteiger des Jahres geehrt wurde, bekam ich einen 2000-Franken-Scheck. Den habe ich meinem ersten Verein gegeben. Sie waren knapp bei Kasse. So konnten sie sich Trikots und Bälle leisten.“

BILD: Woher kommt ihre Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen?

Affolter: „Von meiner Mutter. Sie ist sozial sehr engagiert, hat Geld für den Bau einer Schule in Afrika gesammelt. Ich selbst bin gläubig, gehe in die Kirche. Ich habe als junger Mensch viel Glück in meinem Leben, darf viel reisen. Aber wenn ich älter bin, will ich mich mehr engagieren. Ob für Menschen in Afrika ohne Wasser oder alte und arme Menschen in der Schweiz. Ich will Ihnen helfen, ihnen zuhören. Es wäre schön, wenn sich noch mehr Menschen engagieren würden.“


http://www.bild.de/sport/fussball/werde ... .bild.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) François Affolter
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 9. Februar 2012, 12:43 
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09.02.2012

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Affolter: «Bei Werder ist alles noch einmal grösser»

Der frühere YB-Verteidiger François Affolter spielt seit kurzem für Werder Bremen. Der 20-Jährige spricht über seine ersten zwei Spiele in der Bundesliga und sein neues Leben, über seine Zukunft und die Nati.

François Affolter, wie haben Sie sich in Bremen eingelebt?
François Affolter: Ich bin vom Verein und von den Mitspielern ausgezeichnet aufgenommen worden. Ich wohne noch im Hotel, bin aber auf der Suche nach einer Wohnung. Meine Familie und Freunde kommen mich in den nächsten Wochen besuchen.

Welchen Eindruck haben Sie von der Stadt Bremen erhalten?
Es ist eine schöne, relativ ruhige Stadt. Ich habe aber noch nicht so viel Zeit gehabt, um die Gegend genau anzuschauen. Wichtig ist, dass mein Hotel ideal gelegen ist. Ich habe bloss zehn Minuten zum Stadion, ins Zentrum und zum Flughafen. Der Österreicher Zlatko Junuzovic, der wenige Tage nach mir zu Werder stiess, ist auch noch im Hotel, mit ihm verbringe ich die meiste Zeit.

Und wie gross ist der Unterschied zwischen YB und Werder?
Ich denke, ein Schweizer Spitzenteam wie YB würde in der Bundesliga bestehen. Aber bei Werder ist alles noch einmal grösser und beeindruckender. Es hat zum Beispiel gleich vier Physiotherapeuten, mehrere Leute im Trainerstab und einen Arzt, der fast jeden Tag im Training vorbeischaut. Das Niveau und die Technik der Spieler sind besser, es geht alles schneller, man hat weniger Zeit. Ich profitiere in meiner Entwicklung ganz bestimmt von diesem Wechsel.

Wie unterscheidet sich denn die Spielweise der Bundesliga von jener der Super League?
Ich habe ja erst zwei Partien bestritten, es ist also zu früh, um ein definitives Urteil zu fällen. Doch, wie gesagt, hier wird rascher und direkter gespielt, alles geht vertikal, man setzt stark auf Konter. Gerade als Verteidiger sollte man immer sehr aufmerksam sein...

...was Ihnen im ersten Spiel, beim 1:1 gegen Leverkusen, besser gelang als zuletzt am Sonntag beim 2:2 in Freiburg...
...genau, mit meiner Leistung gegen Leverkusen war ich sehr zufrieden. In Freiburg leistete ich mir jetzt leider einige Fehler, gerade im Passspiel. Daran muss ich arbeiten, ich muss im Aufbau sicherer und besser agieren.

Wie verhält sich Trainer Thomas Schaaf Ihnen gegenüber?
Der Trainer hat, seit ich hier bin, selten Einzelgespräche geführt. Er korrigiert viel im Training. Und er sagte mir nach dem Leverkusen-Spiel, er sei zufrieden mit mir, ich solle so weitermachen.

Haben Sie bereits Zeit gehabt, Ihren Transfer gegen Ende der Winterpause zu realisieren?
Ehrlich gesagt ging es tatsächlich sehr schnell. Als ich mit YB im Trainingslager in Spanien war, rief mich YB-Chef Ilja Kaenzig an und sagte, Bremen hätte Interesse an mir. Nach einem Treffen mit dem Verein war bereits alles klar, ich flog nach Deutschland, absolvierte die medizinischen Tests, trainierte zweimal mit dem Team und spielte gleich gegen Leverkusen. Ich bin froh, wie alles gelaufen ist und freue mich über diese grosse Chance in der Bundesliga bei einem Topverein.

Es gibt Leute, die finden, YB hätte Sie niemals abgeben dürfen.
Das freut mich, doch für mich als jungen Fussballer ist es wichtig, Spielpraxis zu erhalten. Bei YB hat es sehr gute Innenverteidiger, der Trainer setzt auf sie, und ich wollte nicht darauf hoffen, dass sich einer verletzt, um zu spielen.

Mit dem Brasilianer Naldo und dem Österreicher Sebastian Prödl fehlen bei Bremen derzeit zwei Innenverteidiger verletzt.
Das interessiert mich nicht, ich muss auf mich schauen. Der Konkurrenzkampf bei einem Team wie Werder ist immer gross.

Hat sich Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld bei Ihnen gemeldet?
Ja, er schrieb mir eine SMS, als der Transfer bekannt wurde. Er gratulierte mir und meinte, Bremen sei ein guter Verein für mich.

Es gibt mal wieder nicht viele Schweizer Innenverteidiger, die im Ausland regelmässig spielen. Wie sehen Sie Ihre Chance, wieder fürs Nationalteam aufgeboten zu werden? Die Schweiz spielt ja Ende Februar im Stade de Suisse gegen Argentinien.
Ich möchte Schritt für Schritt nehmen und meine Leistungen in Bremen stabilisieren. Gelingt mir das, kommt alles Weitere von alleine. Und es stehen ja in den nächsten Monaten nur Testspiele auf dem Programm. Vielleicht werde ich also bei der U-21-Auswahl, die EM-Qualifikationsspiele bestreitet, dabei sein.

Und im August warten die Olympischen Spiele auf Sie...
...das wäre ein Traum, wenn das klappen würde, so eine Chance bekommt man als Fussballer nur einmal im Leben. Doch die Vereine sind nicht begeistert, das war bereits bei YB ein Thema. Ich weiss nicht, was die Bremen-Verantwortlichen davon halten, da die Olympischen Spiele am Ende der Vorbereitung und zum Start der nächsten Saison stattfinden.

Sie hatten nicht Zeit, sich bei YB gross zu verabschieden. Wie eng ist Ihr Kontakt nach Bern noch?
Ich tausche mich vor allem mit jüngeren und welschen Spielern wie Nassim Ben Khalifa, Freddy Mveng oder Pascal Doubai regelmässig über Skype aus. Aber auch mit vielen anderen halte ich Kontakt. Mir hat es bei YB sehr gut gefallen, ich erlebte schöne Zeiten und war mit 18 Jahren Stammspieler in der Super League. Und vielleicht kehre ich ja im nächsten Januar nach Bern zurück.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10726461

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