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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Marco Schneuwly
 Beitrag Verfasst: Samstag 28. Oktober 2017, 11:10 
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28.10.2017

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Andere würden fluchen

Morgen gegen YB könnte Marco Schneuwly sein 100. Tor in der Liga erzielen. Ein Star war er dennoch nie.

Drüben fällt ein Blatt vom Baum. Marco Schneuwly hat eben das Tor verfehlt, er ärgert sich, sehr sogar, er beisst kurz in sein Trikot, trottet zurück und drischt den Ball dann 20 Sekunden später ins Netz. Es ist kurz nach 17 Uhr in Martigny, in den letzten Sonnenstrahlen trainiert der FC Sion. Dahinter leuchten die Berge oder vielmehr die Wälder darauf, gelb und rot und vieles dazwischen, es riecht nach Jahresende im Wallis, das Licht, die Farben – alles schreit Herbst.

Marco Schneuwly steht in seiner 14. Saison im Profifussball, noch einmal so viele werden nicht dazukommen. Er setzt sich neben den Trog, wo die Spieler ihre Schuhe putzen, denkt nach über seine lange Vergangenheit im Fussball und sagt: «Ja, es gibt nicht mehr so viele wie mich.» Stolz könnte das klingen, aber bei einem wie ihm hat es eher eine bescheidene, demütige Note. Einer wie er. Einer wie wer?

Kein Twitter, keine Tätowierung

Die Sonne ist weg, auch Gabri, seit neuestem Trainer bei Sion, hat sich verabschiedet, gegen ihn hat Schneuwly noch gespielt, Thun gegen Lausanne, doch das ist auch schon fünf Jahre her. Nach und nach gehen auch die Mitspieler, der eine ist zehn, der nächste zwölf, ein anderer vielleicht nur zwei Jahre jünger. Schneuwly ist 32, in der Super League gibt es durchaus noch ältere Spieler. Schneuwly aber erzielt Tor um Tor, in den letzten fünf Saisons waren es in der Liga nie weniger als zehn, bei 99 ist er jetzt angelangt. Kein aktiver Spieler hat mehr, nur drei überhaupt liegen in der ewigen Liste der Super League vor ihm: Alex Frei, Mauro Lustrinelli, Marco Streller. Alle drei Nationalspieler, zwei davon grosse Figuren im Schweizer Fussball.

Marco Schneuwly ist einer der treffsichersten Stürmer, den die Schweiz in den letzten Jahren hatte. Doch ein Star war er nie, und er wird es auch nicht mehr werden. Seine Minuten in der Nationalmannschaft decken sich mit der Anzahl seiner Posts auf Instagram. Er ist auch nicht auf Twitter, er hat keine Tätowierung.

Wer ihn darauf anspricht, erhält einen etwas ratlosen Blick. «Dafür bin ich nicht so der Typ, das stimmt», sagt er, zuckt mit den Schultern. Und schiebt nach: «Wenn mir etwas wichtig ist als öffentliche Person, dann ist das, authentisch zu sein.»

Marco Schneuwly fliegt unter dem Radar, das darf man getrost behaupten. Die Nationaltrainer ignorierten ihn, erst Hitzfeld, dann Petkovic. Es gab Zeiten, da rief die Schweiz laut nach einem Stürmer für die Nationalmannschaft. Schneuwlys Telefon blieb stumm. Einmal liess ihm Vladimir Petkovic mitteilen, er sei im provisorischen Kader und auf Pikett. Das war 2014. «Darüber mache ich mir keine Gedanken mehr», sagt Schneuwly. Für ihn, den Buben vom Land, aufgewachsen in Wünnewil, der zuletzt für Thun, Luzern und Sion spielte, gab es nie einen Platz im Nationalteam. «Meine Leistung war da. Auf alles andere hatte ich keinen Einfluss.»

Dabei nahm seine Beziehung zum Nationalteam eigentlich einen vielversprechenden Lauf. 2002 wurde er mit der U-17 Europameister. Schneuwly, der YB-Junior, fasste langsam Fuss im Profigeschäft. 2004 das erste Spiel, 2005 das erste Tor. Er, der kantige Strafraumstürmer, behauptete sich in der YB-Offensive, neben Tormaschine Doumbia, Wirbelwind Regazzoni, Feingeist Yapi. Schneuwly erzielte seine Tore, 2009 war er richtig gut in Fahrt.

Ende November spielte YB gegen Basel, Stade de Suisse, ausverkauft, mit einem Sieg wäre YB sieben Punkte vor dem Rivalen. Erst trifft Doumbia, dann Schneuwly. Kurz darauf muss der Freiburger vom Platz, das Gesicht schmerzverzerrt, das Kreuzband gerissen. Sechs Monate out. Im Aufstieg des YB-Juniors, der mit seinem Bruder Christian schon als Kind von einer Karriere in Gelb-Schwarz träumte, war dieser Moment ein Bruch.

Sie nannten ihn «MS9»

Verspürt er heute Wehmut über das, was hätte sein können? «Dafür bin ich nicht so der Typ», sagt Schneuwly. Da ist sie wieder: diese etwas demütige Bescheidenheit, die halt auch etwas Genügsames hat. Und weil Schneuwly für kaum etwas so der Typ ist, weil er sich lieber leise und unauffällig im lauten und schrillen Fussballgeschäft bewegt, genau deswegen fällt er unweigerlich doch auf. Am Ende seiner YB-Zeit landete Schneuwly unter Gross, der ihn zwar unermüdlich starkredete, auf der Bank. In seinen wenigen Einsätzen gelang ihm nicht viel. Es gab Fans, die ihn in dieser Zeit liebevoll «MS9» zu nennen begannen, in sanft-sarkastischer Anlehnung an das Produkt aller Produkte im Fussball, an CR7, Cristiano Ronaldo.

Erst beim FC Thun, im Stürmertraining mit Mauro Lustrinelli, da fand Schneuwly wieder den Tritt. Er traf wieder und hörte nicht auf damit – auch nicht, als er sein vertrautes Berner Umfeld 2014 verliess und nach Luzern wechselte. Dort schoss er unter Markus Babbel in 120 Spielen 68 Tore. Vergangenen Sommer bot ihm der FCL nur ein Jahr als Verlängerung an. Schneuwly ging zu Sion, unterschrieb dort für zwei Jahre.

Sion also, ein Konstrukt auf wackligem Fundament, etwas, das auf den ersten Blick nicht so zu den Prinzipien des Marco Schneuwly zu passen scheint. «Ich habe mich auf Anhieb gut zurechtgefunden und auch immer gespielt, von dem her passt es.» Von den Unruhen um den Präsidenten bekämen die Spieler nicht viel mit, meint Schneuwly. Und wenn sich Christian Constantin mal vor die Mannschaft stelle, dann immer mit sportlichem Motiv, «und das gab es ja zuletzt genug». Nach 13 Punkten in 12 Spielen war im Wallis mal wieder Zeit für einen Trainerwechsel. Schneuwly hat schon viele Trainer kommen und gehen sehen, und so kommentiert er den Wechsel, wie er vieles kommentiert: mit einem Schulterzucken.

«So sind wir eben»

In einem anderen Leben wäre ein Stürmer mit bald 100 Toren in der Super League vielleicht ein Star und würde nicht in einer kleinen Garderobe in Martigny gemütlich seine Schuhe ausziehen und dazu entspannt plaudern. Oft sagt Schneuwly: «So sind wir eben», und meint damit sich und seine Brüder, Christian beim FC Luzern und Lukas, der für Düdingen in der 1. Liga viele Tore erzielt hat. Für jedes kriegen die Brüder noch heute einen Fünfliber von Grossmutter Schneuwly.

Es ist spät geworden. Vielleicht gibt es noch ein Telefongespräch mit Frau Rahel und Sohn Owen, mit ihnen wohnt er in Solothurn, wenn er nicht im Wallis kickt. Schneuwly verabschiedet sich, dann steht er am Fussgängerstreifen. Ein Auto, Schneuwly macht einen Schritt, der Fahrer gibt Gas. Schneuwly wartet lächelnd und geht dann unbeirrt über die Strasse. Andere würden fluchen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/A ... y/29590666

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 Betreff des Beitrags: Re: (9) Marco Schneuwly
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. März 2019, 12:21 
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Marco Schneuwly: «Ich bin nicht der Typ für Rekordjagden»

In der Matchzeitung HEIMSPIEL äussert sich Marco Schneuwly (33) zur Jagd nach Rekorden, zu seiner Heimatverbundenheit und warum er sich mit einem guten Wein vergleicht.

Im elterlichen Garten in Dietisberg, oberhalb von Wünnewil-Flamatt, begann eine der erfolgreichsten Karrieren in der Geschichte der Swiss Football League. Im dauerhaften Wettstreit mit seinen Brüdern Lukas und Christian wurde die Faszination zum runden Leder geweckt. Bald schnürte Marco Schneuwly seine Schuhe für den Dorfverein Wünnewil; später wechselte er in die U-15-Auswahl des FC Fribourg. «Erst im zweiten Anlauf», erklärt Schneuwly, «nach einem Umweg über die Inter-C-Junioren beim SC Düdingen.» In der Kantonshauptstadt verhalf ihm eine glückliche Fügung zum Durchbruch: Bei einem Freundschaftsspiel gegen eine Schweizer Auswahl wurde Schneuwly als «gelernter Aussenverteidiger mit Offensivdrang», wie er es selbst ausdrückt, als Sturmspitze aufgestellt. Zweimal traf er ins Schwarze – und schoss sich somit ins Blickfeld der Nationalmannschaft.

«Wir haben mit einem grossen Teamgeist viel erreicht, obwohl vor dem Turnier niemand mit uns gerechnet hatte.»

Marco Schneuwly, U-17-Europameister

Im Sommer 2002 stand er schliesslich im Aufgebot für die U-17-Europameisterschaft in Dänemark, wo die «jungen Wilden» ins Finale stürmten. In fünf von sechs Partien kam Schneuwly zum Einsatz, aber im Endspiel musste sich der Stossstürmer angeschlagen auswechseln lassen. Im Elfmeterschiessen gegen Frankreich wurden andere Talente zu grossen Figuren: Der Aarauer Torhüter Swen König hielt zwei Penaltys, während Captain Sandro Burki seinen Versuch verwandelte und so den Weg zum Titel ebnete. Schneuwly blieb nur eine Nebenrolle. «Dennoch war es ein unvergessliches Erlebnis für mich. Wir haben mit einem grossen Teamgeist viel erreicht, obwohl vor dem Turnier niemand mit uns gerechnet hatte», erinnert sich Schneuwly.

Zurück in der Heimat wechselte Schneuwly in den Nachwuchs des BSC Young Boys, wo er die U-21-Auswahl mit 20 Toren in die 1. Liga schoss – trotz Doppelbelastung mit der Berufslehre als Konstrukteur. «Es war mir wichtig, meine Ausbildung abschliessen zu können – auch wenn die Arbeitstage sehr lang wurden», so Schneuwly, welcher später auch die Berufsmatura absolvierte. Auch auf dem Fussballplatz kämpfte er sich laufend nach oben: Bald folgten erste Kurzeinsätze in der Super League (2004) und ein erster Torerfolg in der höchsten Spielklasse, ehe Schneuwly in die Challenge League verliehen wurde. Beim FC Sion gewann er seinen einzigen Titel auf Vereinsebene, doch der junge Deutsch-Fribourger durfte im Cupfinal (2006) gegen seinen Arbeitgeber YB aufgrund einer entsprechenden Vertragsklausel nicht eingesetzt werden. Immerhin: Eine ­Medaille als Pokalsieger habe er erhalten, so Schneuwly.

«Immer vorwärts geschaut»

Drei Jahre später kam es zur Neuauflage dieses packenden Duells: Inzwischen hatte sich Schneuwly nach einem Leihtransfer zum SC Kriens («Es war ein sehr lehrreiches Jahr») zum Goalgetter in der Bundesstadt entwickelt. Im Berner Trikot stand er im Endspiel auf der Verliererseite – trotz Zwei-Tore-Vorsprung. Als Sion in der Schlussphase zum 3:2 traf, war Schneuwly schon ausgewechselt. Einmal mehr musste er tatenlos zuschauen. Immer wieder hätte es gute Gründe gegeben, um zu lamentieren. Aber Schneuwly ist nicht der Typ, der mit dem Schicksal hadert. Auch nicht, als er sich Ende 2009 nach der «bis dahin besten Hinrunde in meiner Karriere» einen Kreuzbandriss zuzog. Natürlich sei dies ein Rückschlag gewesen, «aber ich habe immer vorwärts geschaut und versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen», sagt Schneuwly. Dies war alles andere als einfach: In der besagten Spielzeit hatte sich YB dank Schneuwlys Torriecher zwischenzeitlich 13 Punkte Vorsprung erspielt, musste sich aber einen sicher geglaubten Meistertitel in einer Finalissima gegen den FC Basel noch entreissen lassen – mit Marco Schneuwly abermals nur in der Zuschauerrolle.

Marco Schneuwly im YB-Trikot auf dem Brügglifeld

In der Folge kam er bei den Young Boys nicht mehr auf Touren, startete aber in Thun und Luzern umso fulminanter durch. In fünf Spielzeiten nacheinander gelang ihm stets eine Torausbeute im zweistelligen Bereich, sodass er den Grossteil seiner Karrieretreffer erst nach dem 27. Geburtstag erzielt hat. «Vielleicht ist es wie beim guten Wein – je älter, desto besser», lacht Schneuwly. In der Zentralschweiz verbuchte er wettbewerbsübergreifend 68 Treffer in drei Jahren und liess auch den FC Aarau oftmals zum Leidtragenden seiner Skorerqualitäten werden. Insgesamt 103 Tore erzielte Schneuwly in der Super League. Nur Marco Streller (111) hat öfters ins Schwarze getroffen. Ein Ziel? «Ich bin nicht der Typ für Rekordjagden», so Schneuwly in seiner bodenständigen Art. Es sei mehr eine Geschichte für Fans und Medien; selbiges gilt auch für das leidige Thema Schweizer Nationalmannschaft. Als zuverlässiger Torschütze in der Super League war es Schneuwly nicht vergönnt in der A-Nati aufzulaufen. Einmal war er auf Pikett, doch die Konkurrenz mit internationaler Erfahrung wurde ihm stets vorgezogen. Das Thema sei für ihn definitiv abgeschlossen. «Ich habe meine Leistung gebracht. Alles andere war nicht zu beeinflussen», hält Schneuwly mit einer für ihn typischen Sachlichkeit fest.

«Da hätte das Gesamtpaket stimmen müssen.»

Marco Schneuwly, wechselte nie ins Ausland

Eine andere Bestmarke dürfte ihm allerdings längere Zeit nicht mehr zu nehmen sein – zusammen mit Bruder Christian sammelte er 620 Einsätze in der obersten Spielklasse des Landes. Nur die Gebrüder Yakin kommen auf vergleichbare Werte (580 Ligapartien). Unvermeidlich, dass es immer wieder zum Bruderduell kam. «Am Anfang war es schon speziell. Zum Glück sind wir aufgrund unserer Positionen auf dem Platz nicht wirklich aufeinandergetroffen.» Dreimal spielten sie im Laufe ihrer Karrieren für den gleichen Arbeitgeber (Luzern, Thun und YB). Alle Stationen der Schneuwly-Brüder waren nicht mehr als 110 Kilometer Luftlinie vom Heimatort Wünnewil im Sensebezirk entfernt. Auch der ältere Bruder Lukas, der den Sprung in den Profi-Fussball nicht geschafft hatte, war dem Fribourger Erstligisten SC Düdingen während vielen Jahren als treffsicherer Angreifer treu geblieben. «So sind wir einfach. Das hat sicher auch mit unserer Erziehung zu tun», sucht Schneuwly nach einer Erklärung für die Heimatverbundenheit. Ins Ausland habe es ihn nie gezogen. «Da hätte das Gesamtpaket stimmen müssen», so Schneuwly. Das tat es nie. Und so ging er einzig im Europacup auf Torejagd im Ausland. Dabei spielte der Angreifer unter anderem gegen Bilbao, Marseille, Stuttgart und Tottenham, doch der grösste Achtungserfolg gelang in Form der Qualifikation für die Europa League mit dem FC Thun, als er im Rückspiel gegen Partizan Belgrad mit einem Tor und zwei Assists im Alleingang für die Wende – gleichbedeutend mit dem Einzug in die Gruppenphase – sorgte.

Ein Befreiungsschlag war auch sein Premierentreffer im FCA-Trikot, als Schneuwly im Dezember 2018 gegen den FC Vaduz mit einer technisch brillanten Volleyabnahme erfolgreich war – ausgezeichnet als «Tor des Monats» in der Challenge League. «Es war eine grosse Erlösung», sagt Schneuwly, nachdem er zuvor mit einem Syndesmosebandriss im linken Knöchel ausser Gefecht gesetzt war; schliesslich habe er die hohe Erwartungshaltung im Vereinsumfeld nach seiner Verpflichtung im Sommer ebenfalls gespürt. Beim FC Aarau steht Hobby-Golfer Schneuwly («Ein guter Ausgleich zum Fussball») noch bis im Juni 2020 unter Vertrag. Und dann? «Ich habe gelernt, im Fussball nicht allzu weit in die Zukunft zu planen. Momentan kann ich mir vorstellen, noch länger aktiv zu sein. Nach dem Ende der Karriere ist es eine Option, auf die Polizeischule zu gehen», sinniert Schneuwly. Dann müsste er aber auf die Prämie seiner Grossmutter verzichten, welche die Treffer der Enkel noch immer mit fünf Franken belohnt. Diese landen inzwischen im Kässeli von Schneuwlys Sohn Owen (7), der den Vater manchmal bei der Wahl des Torjubels «berät». Aus Aarauer Sicht bleibt zu hoffen, dass es im Hause Schneuwly in Zukunft zwangsweise wieder häufiger zu kreativen Vorschlägen in Sachen Feiereinlagen kommen wird.


https://www.nau.ch/gemeinde/regiosport/ ... n-65489864

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