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 Betreff des Beitrags: Re: (14) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Mai 2019, 17:52 
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«Ich will Ausbildner bleiben»

Joël Magnin bestreitet am Freitag mit YB II sein letztes Spiel. An seinem 48. Geburtstag, am 31. Mai, endet dann das Arbeitsverhältnis in Bern. Nächste Saison ist der Neuenburger Cheftrainer bei Xamax.

Joël Magnin, Sie kamen 2002 zu YB. Ist der Club für Sie zu einer zweiten Heimat geworden?
Ja, das kann man so sagen. Ich erlebte hier viele positive wie auch schwierige Zeiten. Eigentlich waren all die Jahre ein ständiges emotionales Auf und Ab. Schön ist, dass ich in einer Phase des Hochs gehen kann. Momentan ist es für alle angenehm, bei YB zu arbeiten.

Welche Höhepunkte kommen Ihnen in den Sinn?
Natürlich war der Umzug vom Neufeld ins neue Stadion etwas Besonderes. Die erfolgreichste Zeit als Spieler von YB erlebte ich jedoch im Neufeld. Der Zusammenhalt im Team war hervorragend, die Verbundenheit mit dem Publikum sehr gross. Diese familiäre und volksnahe Zeit war einmalig. Aktuell sind die beiden Meistertitel, die Teilnahme an der Champions und an der Youth League emotional sehr prägend.

«Ich verlasse die Komfortzone, gleichzeitig freue ich mich auf die neue Herausforderung bei Xamax.»
Joël Magnin?


Als Trainer hat mich die Entwicklung der vielen jungen Spieler gefreut, die jetzt in der Super League oder sogar im Ausland tätig sind. Wenn ich Roman Bürki sehe oder Michi Frey, der mir gezeigt hat, dass der Wille für einen Nachwuchsspieler fast wichtiger ist als Talent, oder Florent Hadergjonaj, dem ich eine solche Karriere in der Premier League nicht zugetraut habe, dann ist das für einen Trainer eine grosse Befriedigung.

Mit welchen Gefühlen verlassen Sie YB nun nach 17 Jahren?
Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Hier habe ich mit wunderbaren Menschen gearbeitet,hatte eine tolle Infrastruktur und zuletzt grosse Harmonie. So betrachtet verlasse ich die Komfortzone, gleichzeitig freue ich mich jedoch auf die neue Herausforderung bei Xamax.

Sie wohnen in Ittigen, brechen Sie die Zelte ab?
Nein. Meine zwei Kinder gehen hier zur Schule, meine Frau arbeitet in Bern. Wegen 35 Minuten Arbeitsweg zügeln wir nicht, zumal ich ja aus Neuenburg stamme, ein Grossteil meiner Familie immer noch dort wohnt und ich somit jederzeit ein Bett habe.

Bisher waren Sie auf Stufe U-21 ein Ausbildungstrainer, bei Xamax müssen Sie nun vor allem ein Erfolgstrainer sein.
Genau. Trotzdem will ich weiterhin Ausbildner bleiben. Wir werden auch in Neuenburg mit vielen Jungen arbeiten. Aber jetzt kommen die erfahrenen Spieler dazu. Unbestritten ist, dass der Umgang mit einem 30-jährigen Routinier anders sein wird als mit einem U-21-Nachwuchsspieler. Das ist eine neue Herausforderung. Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass in diesem Business nun vor allem die Resultate zählen. Doch will man eine Mannschaft weiterbringen, muss man auch die Spieler weiterentwickeln.

Kehren Sie einmal als YB-Trainer zurück?
Vorerst ist mein Ziel, in Neuenburg Erfolg zu haben. Im Fussball ist bekanntlich vieles resultatabhängig und nicht alles planbar. Ob sich später eine Rückkehr ergibt, lässt sich deshalb nicht sagen.

Im April 2013 waren Sie schon einmal YB-Cheftrainer der ersten Mannschaft.
(lacht) Ja, ad interim für einen Morgen. Zuerst war informiert worden, dass Martin Rueda entlassen sei. Am Nachmittag wurde bereits Bernard Challandes vorgestellt. Dazwischen war ich für ein Training Cheftrainer. Ein Spiel fehlt mir also noch (schmunzelt).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/29789262

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 Betreff des Beitrags: Re: (14) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2019, 12:06 
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Adieu, Komfortzone

Nach 17 Jahren bei den Young Boys suchte Trainer Joël Magnin das Abenteuer – und fand es bei Xamax.

Als Jörg Stiel am Dienstag nach dem Training einen Bekannten samt dessen Sohn in den Katakomben des Stade de la Maladière empfängt und Joël Magnin vorbeiläuft, fragt Stiel das Kind, ob es wisse, wer der Mann sei. Als das Kind verneint, sagt der langjährige Nationalspieler, nun Goalietrainer bei den Neuenburgern: «Das ist der Trainer. Mein Chef.» Und erklärt ihm, dass Magnin für GC, Lugano und YB gespielt habe.

Die Szene ist bezeichnend: Magnin mag nach dem Karriereende 2007 zwölf Jahre lang im Nachwuchs von YB gearbeitet haben, auf Profistufe hat er als Trainer aber nichts vorzuweisen, ist ein Neuling – und so gerade bei jüngeren Generationen unbekannt.

Ein paar Minuten später sitzt der 48-Jährige nebenan im Presseraum mit herrlichem Blick auf den Neuenburgersee und sagt: «Mir ist bewusst, dass es schiefgehen kann. Aber ich wollte mir nicht den Vorwurf machen müssen, es nicht gewagt zu haben.»

Verständnis für die Nörgler

Xamax und Magnin: Es ist die vielleicht abenteuerlichste Liaison im Schweizer Fussball. Hier der Club mit dem kleinsten Budget, da der Trainer mit dem geringsten Erfahrungsschatz auf dieser Stufe. Die Kombination hat dazu geführt, dass Xamax als erster Abstiegskandidat gilt und Magnin als Trainer, der seinen Job bald schon verlieren könnte. Der «Blick» setzte ihn in der Rangliste der gefährdetsten Coaches an oberste Stelle. Der Familienvater hat das alles mitbekommen. Er sagt: «Ich bin froh, sind wir zumindest in einer Tabelle Erster.»

Die trockene Replik ist typisch Magnin, wie sich im Gespräch zeigen wird. Der Neuenburger, dessen Eltern nahe beim Stadion wohnen, begegnet dem zuweilen überdrehten Geschäft mit einer Prise Witz und einer grossen Portion Besonnenheit. Er sagt: «Ich verstehe jene Leute, die so denken. Die Fakten sprechen nicht für uns. Aber es bringt nichts, sich damit aufzuhalten. Wir gehen unseren Weg.»

Der Weg sieht vor, auf junge Spieler zu setzen. Xamax soll ein Ausbildungsclub werden, der dereinst mit Transfers Geld generiert, als Vorbild dient der FC Thun. Deshalb wurden Ende März Magnin als neuer Trainer und Fréderic Page, ein ehemaliger Schweizer U-21-Nationalspieler, als neuer Sportchef ab Sommer engagiert. Obwohl es für Xamax da unter Stéphane Henchoz aufwärtsging. Er könne Henchoz «absolut nichts» vorwerfen, sagte Präsident Christian Binggeli damals. «Seine Sprache passt sehr gut zu Erwachsenen. Aber ich sehe nicht, dass er das Gleiche mit den Jungen schafft.»

Magnins Wahl war dementsprechend logisch, nicht einer Laune des Moments geschuldet: Die Neuenburger hatten den Einheimischen schon 2012 nach dem Zwangsabstieg in die 2. Liga interregional engagieren wollen. Damals sei es nicht der richtige Zeitpunkt gewesen, sagt Magnin. Er bezeichnet sich als Gefühlsmenschen und erzählt, während er die Hände symbolisch auf den Bauch legt, dass im letzten Jahr das Verlangen nach einer Veränderung wuchs. Klar wurde ihm das auf der Fahrt zu einem Auswärtsspiel seiner U-21-Equipe der Young Boys im Oberwallis. «Ich fragte mich: Will ich auch noch zum neunzehnten Mal nach Naters fahren?» Dass er sich solche Gedanken machte, zeigte ihm: «Es ist Zeit für einen Wandel.»

Magnin zieht den Vergleich zum Autofahren. «Am Anfang muss jede Handlung gelernt werden. Irgendwann fährt man Auto, ohne zu überlegen – weil man es so oft gemacht hat.» So habe er sich zum Ende hin bei YB gefühlt. Magnin wollte aus der Komfortzone, die einschloss, dass er mit der Familie fünf Minuten vom Stade de Suisse entfernt wohnt, ein stressfreies Leben führte. «Ob wir gewannen oder verloren, war sekundär. Schliesslich stand die Ausbildung der Spieler im Fokus.»

Improvisieren mit Toaster

Dass er sich aus der Komfortzone bewegen würde, merkte er rasch nach seiner Ernennung zum neuen Xamax-Trainer im Frühling. Mit jedem Sieg wuchs in der Öffentlichkeit das Unverständnis über den Entscheid, Henchoz nicht weiterzubeschäftigen. Magnin verfolgte sämtliche Partien seines künftigen Clubs vor dem Fernseher, er wollte mit dem Gang ins Stadion nicht noch mehr Unruhe stiften. Manchmal beschlichen ihn Zweifel, ob die Führung den Plan auch tatsächlich umsetzen würde. «Es war keine einfache Zeit», sagt er.

Nun, findet Magnin, dürfen alle zufrieden sein: Xamax, das den Abstieg in extremis abwendete, Henchoz, der mit Sion einen neuen Club gefunden hat. Und natürlich: er selbst. An seinem ersten Arbeitstag sagte er den Spielern, die in der Barrage gegen Aarau ein 0:4 gedreht hatten: «Ich bin stolz, euer Trainer zu sein.»

Wobei: Die Ligazugehörigkeit erachtete er als sekundär. Womöglich wäre es gar einfacher gewesen, das neue Projekt in der Challenge League zu lancieren, sagt Magnin. In den ersten Wochen trainierte er ein Rumpfteam, erst nach und nach stiessen Neue dazu, vorab junge Leihspieler wie Taulant Seferi und Léo Seydoux von YB. «Mir wurde beim ersten Gespräch erklärt, was mit unserem Budget drinliegt und was nicht. Deshalb beklagte ich mich nicht.» Dass er aber vom Materialwart vor dem Saisonstart in Thun angefragt wurde, den eigenen Toaster für die Verpflegung der Spieler mitzubringen, weil sich im Stadion keiner hatte finden lassen, überraschte Magnin dann schon. Er schmunzelt, als er die Episode erzählt. Ihm gefällt, dass er nun neben dem Platz gefordert ist. Sei es mit Organisatorischem, der Medienarbeit oder dem Zusammenspiel mit Präsident und Sportchef. Es fühlt sich an, als würde er wieder lernen, Auto zu fahren.

Die Frage ist, wohin die Reise führt. Das 2:2 in Thun sei eine Standortbestimmung gewesen, sagt Magnin. Vorher habe er nicht gewusst, ob sein Team überhaupt eine Chance habe, in der Liga zu bestehen. «Nun wissen wir, es gibt eine kleine. Aber nur, wenn alle am selben Strick ziehen.»

Am Sonntag daheim gegen Meister YB hat Xamax immerhin nichts zu verlieren. Wie er auf das Wiedersehen mit dem Club, für den er als Spieler und Trainer 17 Jahre arbeitete, emotional reagieren werde, wisse er nicht, sagt Magnin. «Ich werde versuchen, mich auf meinen Job zu fokussieren.» Sollte Xamax die Überraschung gelingen, dürften ein paar Kinder mehr Jöel Magnin kennen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14632140

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 Betreff des Beitrags: Re: (14) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2019, 12:06 
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Eingetaucht in eine neue Trainerwelt – Magnin ist bei seiner alten Liebe angekommen

Während 12 Jahren betreute Joël Magnin den Nachwuchs von YB, jetzt will er bei Xamax seine Chance in der Super League packen. Er wollte in seiner eigenen Profikarriere lange bei Neuchatel spielen, wurde aber zu GC vermittelt. Nun ist er als Trainer bei seinem Herzensklub angekommen.

Profitrainer? «Nein», sagt Joël Magnin, «da sehe ich keine Zukunft für mich. Ich hätte zu viel mit schwierigen und schmutzigen Dingen zu tun.»

Tatsächlich! Magnin erinnert sich noch an die beiden Sätze, die er vor knapp 23 Jahren ausgesprochen hat. In einem Interview nach dem grossen 1:0-Auswärtssieg mit GC gegen Ajax Amsterdam in der Champions League. «Ich sagte dies, weil ich mich noch immer als den kleinen Jungen aus Boudry sah, der in Zürich in einer grossen Fussballwelt gelandet war und sich nicht vorstellen konnte, später einmal Trainer zu werden», sagt Magnin.

Es ist anders gekommen. Der 48-Jährige sitzt im Medienraum der Maladière mit Blick auf den glitzernden Neuenburgersee. Nach 12 Jahren als hauptberuflicher Nachwuchstrainer bei YB hat er ebenerst ein aufregendes neues Kapitel in seiner Laufbahn aufgeschlagen. Im März hatte Xamax-Präsident Christian Binggeli bekannt gegeben, Trainer Stéphane Henchoz werde im Sommer durch Joël Magnin ersetzt, weil dieser besser mit jungen Spielern arbeiten könne.

Das Schlüsselerlebnis auf der 20. Reise nach Naters

Magnin hatte sich in all den Jahren einen exzellenten Ruf als Ausbildner erworben. Er war so gut, dass YB nach Adi Hütters Abgang vor einem Jahr erwogen hatte, ihn zum Nachfolger zu machen. «Aber es wäre ein zu grosser Schritt gewesen», sagt Magnin. So trainierte er weiter die YB-Talente, hatte jedoch bereits am dritten Spieltag ein Schlüsselerlebnis. «Ich fuhr mit meinem Team zum gefühlt 20. Mal zu einem Spiel nach Naters. Da habe ich mich gefragt: Wie lange willst du das noch machen?», erzählt Magnin. «Nie zuvor hatte ich mir diese Frage gestellt. Plötzlich war mir klar, dass ich eine Veränderung brauchte.»

Da kam Binggelis Anfrage ein paar Monate später gerade recht. «Ich wusste sofort, dass ich Xamax-Trainer werden wollte», sagt Magnin. «Manchmal muss man im Leben etwas riskieren.» Für ihn ging auch deshalb ein Traum in Erfüllung, weil er einen Katzensprung entfernt von Neuenburg aufgewachsen und früh Fan von Xamax geworden war. «Joël hat alles, was es in der Super League braucht», sagt Ernst Graf, der frühere Nachwuchschef von YB. «Er hat ein ausgezeichnetes Fachwissen, ist sozialkompetent, ruhig und sehr fokussiert. Jetzt ist er gerade dabei, eine neue Welt zu entdecken.» Xamax-Sportchef Frédéric Page sagt: «Joël ist ein Teamplayer und wird das Projekt Xamax, auf junge Spieler zu setzen, vorwärtsbringen.»

Selber ein talentierter Fussballer, hätte Magnin einst zu gerne für Xamax gespielt. Doch er bekam dort keine Chance und wurde von Erich Vogel zu GC vermittelt. 27 Jahre später ist er nun doch bei seiner alten Liebe angekommen und glücklich darüber. Er hätte weiter in seiner Komfortzone in Bern bleiben können, mit seiner Frau und den beiden Buben nur fünf Minuten vom Stadion entfernt wohnend.

«Immerhin bin ich in einer Sparte Erster»

Dem Familienleben zuliebe hatte er seine Trainerambitionen bisher nicht vorangetrieben, er wollte die Kinder aufwachsen sehen. Doch jetzt, wo diese 14 und 9 Jahre alt sind, kann er guten Gewissens seine Chance in der Super League wahrnehmen.Zumal die Familie nicht umziehen musste und Magnin die 35-minütige Fahrzeit zwischen Neuenburg und Bern nützen kann, um vom Fussball Abstand zu gewinnen.

Bis vor kurzem hatte er noch Mühe mit dem Einschlafen. «Alles drehte sich um Fussball. Wen stelle ich wo auf? Was mache ich, wenn…?», erzählt Magnin. Er wäre auch nach Neuenburg gekommen, wenn Xamax in der Barrage gegen Aarau den Klassenerhalt nicht geschafft hätte. Er hat das verrückte 0:4 und das noch verrücktere 4:0 sowie den Sieg im Penaltyschiessen am TV verfolgt. «Ja, am Ende habe ich gejubelt», gibt Magnin zu.

Die Feuertaufe in der Super League hat er mit dem 2:2 in Thun bestanden. «Gegen YB haben wir nun keinen Druck», sagt Magnin vor diesem für ihn so besonderen Spiel nach 17 Jahren Gelb-Schwarz; fünf davon als Spieler. Einige Berner wie von Ballmoos, Aebischer, Bürgy und Wüthrich hat er noch selber geformt. Er sagt: «Es ist das Grösste, zu beobachten, wie sich gewisse Spieler weiterentwickeln.»

Und hofft, dass ihm dies auch in Neuenburg gelingt. In den Vorschauen wurde er als jener Trainer gehandelt, der als Erster fliegt. «Immerhin bin ich in einer Sparte Erster», sagt Magnin. Einen aufgeregten Eindruck hinterlässt er nicht.

https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135319290

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 Betreff des Beitrags: Re: (14) Joël Magnin
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2019, 12:13 
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Joël Magnin: «On va se retrouver devant un ours blessé»

Au moment de retrouver YB, qu'il vient de quitter après y avoir passé plus de 15 ans de sa vie, le coach de Xamax se méfie de la réaction du champion. Il aimerait aussi voir son équipe moins Nuzzolo-dépendant.

En tant que joueur, Joël Magnin (48 ans) avait terminé sa carrière d’attaquant en 2006 avec Young Boys sous le maillot duquel il avait inscrit 18 buts et offert 15 passes décisives depuis son arrivée à Berne en provenance de Lugano quatre ans plus tôt. Au moment de sa reconversion, le Neuchâtelois avait ensuite bifurqué dans le secteur de la formation, passant notamment près de 10 ans à la tête des M21 du stade de Suisse. Désormais assis sur le banc de la Maladière, Magnin s’apprête à vivre un faux derby avec la venue ce dimanche après-midi du voisin YB.

Avec une semaine de recul, que reste-t-il de ce 2-2 bernois contre Thoune, marqué par deux expulsions (ndlr : Seferi et Di Nardo)?

Jusqu’au 2-0, tout allait bien. Mais on s’est fait hara-kiri nous-mêmes. On est responsable de ce renversement de situation. On doit corriger nos erreurs et, en même temps, apprendre à mieux canaliser notre énergie.

Ce dimanche, place au champion, avec la visite d’YB à la Maladière, YB, où vous avez passé plus de quinze ans de votre vie. On imagine les émotions qui doivent déjà vous habiter…

Eh bien assez curieusement, je ne ressens encore aucune émotion particulière, tellement je suis concentré sur Xamax. On verra comment je réagirai dimanche, au moment des retrouvailles. Ce sera sans doute particulier.

YB sort d’un premier match plutôt compliqué contre Servette (1-1)…

Face à un excellent Servette, on a vu que l’équipe n’était pas encore à 100% de ses capacités, que les nouveaux automatismes ne sont pas encore en place, ce qui peut se comprendre avec autant de changements en défense. On sait qu’à Berne, personne n’a été satisfait de ce premier match. On va donc se retrouver devant un ours blessé, on sait ce que cela peut signifier.

Comment définiriez-vous l’objectif dominical?

Il faudra tenir notre plan de jeu, faire ce que l’on a planifié et profiter de chacun de nos ballons de contres. Les circonstances ne seront pas celles du dernier match à Neuchâtel. A l’époque, YB venait de fêter son deuxième titre de champion (ndlr : le 22 avril, Xamax s’était imposé 1-0, suite à un but d’Ademi).

Compte tenu de l’effet suspensif, Raphaël Nuzzolo, auteur d’un doublé à Thoune en ouverture de championnat, pourra à nouveau être aligné dimanche. Xamax n’est-il pas toujours davantage Nuzzolo-dépendant?

Tout le monde connaît l’importance de Nuzzolo sur le terrain, ainsi que son influence dans le vestiaire. Il importerait bien sûr d’être capable de faire la différence avec d’autres éléments. On peut penser à Doudin ou à Karlen, qui doivent plus apporter offensivement. On attend aussi le premier but en Super League de Corbaz. Pour ce dernier, on en a même fait un objectif qui, réussi, pourrait le libérer.


https://www.lematin.ch/sports/football/ ... y/29876974

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