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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 10:42 
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Der grosse Gewinner bei YB: Raimondi

Nach einer ''Horror-Saison'' unter Christian Gross dachte YB-Spieler Mario Raimondi laut darüber nach, die Fussballschuhe an den Nagel zu hängen. Damals durfte er nur bei einem einzigen Saison-Spiel durchspielen, weitere 10 Mal wurde er ein- oder ausgewechselt. Nun ist er froh, sich anders entschieden zu haben. Doch was meint der 32-Jährige selbst zu seiner aktuellen Situation? Im Interview mit sport.ch nimmt er Stellung:

Unter Martin Rueda durfte Raimondi bislang in jedem Meisterschaftsspiel ran - und dabei zeigte gute Leistungen. So auch beim 3:0 gegen Thun, als er hinten solid stand und gegen vorne immer wieder Akzente setzte.

''Dieser Sieg gibt Mumm'', sagt Raimondi, der zweifelsohne einer der grossen Gewinnern des Trainerwechsels ist.

Spielen, gewinnen - was will man mehr?

Doch was meint er zu seiner persönlichen Situation? ''Wenn man spielt und sogar gewinnen kann, gibt dies immer Selbstvertrauen'', so Raimondi ausweichend. Die Zufriedenheit ist ihm bei der Aussage dennoch ins Gesicht geschrieben.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 17:41 
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Er ist die Überraschung aus der Wundertüte

Mario Raimondi, seit 2005 bei YB, ist nach einer schwierigen Saison aktuell der beständigste Verteidiger bei den Bernern. Heute spielt er mit YB in Moskau gegen Anschi.

Man kann sich YB manchmal wie eine Wundertüte vorstellen. Man weiss ja nie so genau, was als nächstes herauskommt. Beispiele dafür gibt es viele, ein prägnantes ist derzeit die Besetzung der Aussenverteidigerpositionen, wo mit Mario Raimondi und Scott Sutter zwei Fussballer erste Wahl sind, die der letztjährige Trainer Christian Gross noch unzimperlich aussortiert hatte. Beide Comebacks sind erstaunlich, jenes von Raimondi ist geradezu sensationell, denn nach zweieinhalb Monaten in dieser Saison lässt sich festhalten: Mario Raimondi ist bisher der beste, konstanteste YB-Verteidiger.

Mit dieser These konfrontiert, sagt der Spieler: «Das würde ich so nicht behaupten. Aber ich freue mich, läuft es wieder besser.» Und sein Trainer Martin Rueda meint: «Mario Raimondi ist ein zuverlässiger Verteidiger, der defensiv solid arbeitet und viele Impulse nach vorne gibt. Ich bin sehr zufrieden mit ihm.»

Trübe Gedanken im Sommer

Den Glauben an ein Trainerlob und eine Zukunft in der Super League hatte Raimondi letzte Saison verloren gehabt. Seine Gedanken kreisten in der Sommerpause darum, ob er in der Challenge League oder sogar beim FC Köniz seine Karriere beenden sollte. «Das waren schwierige Zeiten für mich», sagt Raimondi nachdenklich. «Denn ich war machtlos. Es ist ein brutales Gefühl, wenn man merkt, nicht mehr benötigt zu werden.» In der Vorbereitung spürte er nach Gesprächen mit dem Trainerteam, dass er eine faire Chance erhalten würde – und weil sein Vertrag ohnehin bis 2013 läuft, gab er sich ein paar Wochen Zeit, um die Situation zu beobachten. «Ich hätte im August immer noch den Verein wechseln können», sagt er.

In den schwierigen, frustrierenden, unangenehmen Monaten fand der 32-Jährige Rückhalt in seiner Familie. Sohn Lian, im Mai 2011 geboren, lenkte ihn von den beruflichen Sorgen ab. «Ich sehe heute vieles anders und bin lockerer geworden», sagt Raimondi. «Man darf sich nicht zu sehr stressen lassen.»

«Das ist schon verrückt»

Weil er aus der Versenkung überraschend wieder im Rampenlicht aufgetaucht ist und eine neue Gelassenheit ausstrahlt, geht der Berner auch ziemlich unaufgeregt mit der heiklen sportlichen Lage bei YB um. «Wir haben auch Pech gehabt und könnten viel mehr Punkte haben», sagt Raimondi, «und das sage ich nicht, weil ich die Augen vor Problemen verschliesse. Es ist meine Überzeugung, dass wir bald schon belohnt werden für unseren Aufwand und unsere Leistungen.» Vielleicht, hängt er noch an, würden einige YB-Akteure zu fest darauf schauen, was Medien und Fans finden. «Es ist nie gut, wenn man sich von aussen stark unter Druck setzen lässt.»

Mario Raimondi ist ein prägendes Element bei diesen Young Boys, und das allein zeigt, wie schnelllebig und unberechenbar das Fussballgeschäft sein kann. Plötzlich spielt er wieder gegen Mannschaften wie Liverpool und Ausnahmekönner wie Samuel Eto’o. «Das ist schon ein bisschen verrückt», sagt Raimondi. Es sei natürlich eine grosse Ehre, gegen einen Weltstar wie Eto’o spielen zu dürfen. «Ich habe ja nicht dreimal die Champions League gewonnen und finde es normal, solche Gegenspieler zu haben», sagt er, meint aber selbstbewusst: «Und doch ist auch er nur ein Mensch. Sobald das Spiel begonnen hat, denkt man nicht mehr daran, dass es im nächsten Zweikampf gegen Samuel Eto’o geht.»

Erst Pokal, dann Trainer

Auf Trikotjagd übrigens wird Raimondi am Donnerstagabend nach der Partie nicht gehen. Spontan werde er entscheiden, ob und mit wem er das Leibchen tauschen wolle. «Das ist mir nicht so wichtig», sagt er, obwohl er einige Trikots wie jenes des früheren Tottenham-Angreifers Roman Pawljutschenko besitze.

In dessen russischer Heimat will Raimondi heute den nächsten Beweis antreten, wieder eine Teamstütze bei YB zu sein. Ans Karriereende und an seine Zukunft als Coach denkt er im Moment nicht. Bald erhält er das Trainer-B-Diplom, irgendwann möchte er in diesem Metier arbeiten. «Aber ich bin fit und spüre, noch einige Jahre in der Super League mithalten zu können.» Gespräche über eine Ausdehnung seines Kontraktes fanden noch nicht statt, und das eile auch nicht. «Wir wollen jetzt bis zur Winterpause die Basis legen, um in der Liga hoffentlich noch einmal oben angreifen zu können.»

Denn ein Ziel verfolgt der treue YB-Fussballer, der bei den verlorenen Cupfinals und Finalissimas dabei war, nach wie vor. «Einen Pokal mit YB zu gewinnen wäre das Grösste für mich.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19832284

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. März 2013, 11:00 
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16.03.2013

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Von ganz weit unten nach hinten

YB-Trainer Martin Rueda hat Mario Raimondi aus der Versenkung geholt und in der Verteidigung postiert, wo sich der Routinier achtbar schlägt.

Mario Raimondi gehört zu den erfahrensten Super-League-Spielern. 301 Spiele hat er bis dato für die Vereine Thun, Zürich und YB bestritten. Im Juli wird er 33. Das Karriereende ist nahe, könnte man meinen, zumal sein Vertrag Ende Saison ausläuft. Raimondi selber kann mit solchen Gedankenspielen nichts anfangen: «Ich bin fit und habe nicht vor, im Sommer aufzuhören.» Die Frage nach dem wo erübrigt sich eigentlich bei einem Fussballer, der seit acht Jahren sein Geld beim gleichen Klub verdient: «Mein Herz schlägt für Gelb-Schwarz.»

Doch hat es bei YB überhaupt noch einen Platz für den gebürtigen Oberdiessbacher? Sportchef Fredy Bickel hat mehrfach signalisiert, dass er im Sommer das stark aufgeblähte Kader – im Moment stehen fast 40 Profispieler unter Vertrag – verkleinern will. Kurz nach Amtsantritt liess er durchblicken, dass es für Raimondi wegen dessen fortgeschrittenen Alters sehr eng werden könnte. Zwei Monate später drückt sich Bickel zurückhaltender aus.

Er habe gemerkt, wie wichtig Mändu für das Team sei und «wie stark er mit YB verbunden ist». Ziel sei es, ihn in irgendeiner Form in den Klub einzubinden, sollte er keinen regulären Profivertrag mehr erhalten. Nächste Woche setzen sich Sportchef und Spieler erstmals zusammen, um mögliche Zukunftsszenarien zu besprechen.

Der «Thun-Bezug» seiner Frau

Raimondi lässt sich verständlicherweise nicht auf die Äste hinaus, solange keine konkreten Verhandlungen stattgefunden haben. Schon gar nicht, wenn man ihn auf den FC Thun anspricht, der immer zuerst genannt wird, wenn über einen möglichen Wechsel spekuliert wird. Die Rückkehr zu den Oberländern sei im Moment kein Thema, versichert Raimondi, der seit ein paar Jahren mit seiner Familie in Heimberg lebt. «Wir sind einzig wegen des Thun-Bezugs meiner Frau hierhergezogen.»

Beim FC Thun hat Raimondi als 17-Jähriger in der NLB debütiert. Nach einem kurzen Abstecher zum FCZ (2002/03) kehrte er für zwei weitere Spielzeiten zu den Thunern zurück. Der damalige Trainer Hanspeter Latour weiss fast nur Gutes zu berichten über den Mittelfeldspieler. «Ein technisch starker Linksfüsser mit einem guten Schuss. Kein Haudegen, aber sehr mannschaftsdienlich. Und was mir bei ihm schon in jungen Jahren aufgefallen ist: seine hohe Sozialkompetenz und das Bedürfnis nach Harmonie im Team.»

Das Wort Sozialkompetenz fällt früher oder später fast immer, wenn man mit Weggefährten von Raimondi spricht. Sein Kumpel sei einer, dem die rasche Integration von jungen oder neuen Spielern ein wichtiges Anliegen sei, sagt YB-Goalie Marco Wölfli. «Das war schon immer so.» Mändu habe ein feines Sensorium für die Stimmungslage in der Kabine und sei ein guter Vermittler, ist YB-Trainer Martin Rueda aufgefallen. Der Angesprochene sieht sich am ehesten «als ruhenden Pol». In der Garderobe herumschreien sei nie seine Sache gewesen.

Von Gross aussortiert

Unter Rueda kehrte Raimondi in dieser Saison eher überraschend ins Rampenlicht zurück. Bei Coach Christian Gross, der gerne mit dominant auftretenden Spielern arbeitet, war der «Bärner Giel» früh in Ungnade gefallen. Häufig verfolgte er Partien als Überzähliger auf der Tribüne. Auch wenn die Verbannung eine ganz neue und unerfreuliche Erfahrung war: Raimondi begehrte nicht auf, setzte sich in jedem Training voll ein und versuchte «Gas zu geben», wenn eine der unregelmässigen Einsatzchancen kam.

Im Nachhinein ist er froh, liess er sich nicht zu einem Wechsel hinreissen, denn im Sommer 2012 drehte der Wind urplötzlich. Rueda gab dem überzählig gewordenen Mittelfeldspieler auf der linken Abwehrseite eine Chance. Und der nutzte sie. Mit jedem Spiel fand er mehr Gefallen an der neuen Position: «Als Verteidiger hast du mehr Ballberührungen, und es kommt nicht vor, dass das Spiel an dir vorbeiläuft.» Wie seine Abwehrkollegen blieb auch Raimondi nicht von Fehlern gefeit. 33 Gegentore resultierten bisher – kein Ruhmesblatt. «Das Perfide ist, dass wir fast für jeden Aussetzer bestraft werden», hadert er.

Wenn morgen der FC Sion im Stade de Suisse gastiert, sind die Berner Zielsetzungen klar: die Heimmaske aufsetzen und voll auf Sieg spielen. Im Zusammenhang mit diesem Match ist von einem Krisengipfel die Rede. Raimondi findet eine solche Bezeichnung falsch. «Das 0:3 ist kein korrektes Resultat. Wir haben in Basel einen guten Match gezeigt.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Vo ... y/28600289

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Mai 2013, 16:56 
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YB-Flash: Interview mit Mario Raimondi




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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 15:48 
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Raimondi tritt zurück und steigt im YB-Nachwuchs ein

YB-Spieler Mario Raimondi wird seine Super-League-Karriere am Samstag mit der Partie in Thun beenden. Die Young Boys sind froh, dass der bald 33-Jährige dem Klub in neuer Funktion erhalten bleibt und die Nachwuchsabteilung bereichern wird: Der Oberdiessbacher wird Assistenztrainer des U21-Chefcoachs Joël Magnin und zudem die U13-Mannschaft betreuen. Parallel dazu wird Mario Raimondi seine Trainerausbildung vorantreiben.

Raimondi war im Sommer 2005 vom FC Thun zu YB gekommen und verschaffte sich als Musterprofi viel Respekt. Er absolvierte für die Young Boys bisher total 280 Pflichtspiele (221 Meisterschafts-, 27 Cup- und 32 UEFA-Spiele).

Der BSC Young Boys bedankt sich herzlich für seinen grossen Einsatz in den letzten acht Jahren und wünscht ihm für die Zukunft bei YB alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 15:49 
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Merci Mändu!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Mai 2013, 12:16 
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Raimondi tritt zurück

YB-Spieler Mario Raimondi wird seine Super-League-Karriere beim BSC YB am Samstag mit der Partie in Thun beenden. Dafür verlängert Leonardo Bertone den Vertrag.

Die Young Boys sind froh, dass der bald 33-Jährige dem Klub in neuer Funktion erhalten bleibt und die Nachwuchsabteilung bereichern wird. Das teilt der Klub am Donnerstag mit. Der Oberdiessbacher werde Assistenztrainer des U21-Chefcoachs Joël Magnin und zudem die U13-Mannschaft betreuen. Parallel dazu wird Mario Raimondi seine Trainerausbildung vorantreiben.

Raimondi war im Sommer 2005 vom FC Thun zu YB gekommen und verschaffte sich als Musterprofi viel Respekt. Er absolvierte für die Young Boys bisher total 280 Pflichtspiele, darunter 221 Meisterschaftspartien, 27 Cup- und 32 UEFA-Spiele.

Neuer Schwung beim Nachwuchs

In der YB-Nachwuchsabteilung komme es im Hinblick auf die neue Saison zu weiteren Änderungen, heisst es weiter: Der bisherige Leiter Préformation, Patrick Bruggmann, werde die U16-Mannschaft übernehmen, der jetzige U14-Trainer Christian Franke neuer Leiter Préformation.

Als Folge davon seien auch die Positionen der YB-Legenden Mario Raimondi und Erich Hänzi noch einmal überdacht worden. Hänzi werde wie geplant verantwortlich sein für die Karriereplanung der Nachwuchsspieler sowie die Fussballschule und zudem die U14-Mannschaft betreuen. Mario Raimondi werde Assistent des U21-Trainers Joël Magnin und sich in enger Zusammenarbeit mit Erich Hänzi um die U13-Mannschaft kümmern.

Bertone bleibt

Die Young Boys haben den auslaufenden Nachwuchs-Vertrag mit Leonardo Bertone um eine Saison verlängert. Der 19-jährige Mittelfeldspieler werde die Vorbereitung für die neue Saison mit der ersten Mannschaft bestreiten, danach voraussichtlich im zweiten Team eingesetzt werden und parallel dazu sein letztes Matura-Jahr absolvieren. Am letzten Sonntag war Bertone bei der 2:4-Niederlage gegen den FC Zürich erstmals in der Raiffeisen Super League in der YB-Startformation gestanden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12891076

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Mai 2013, 15:48 
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merci mändu für dini treui zu yb!


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Juni 2013, 17:48 
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Respektvoll, aber nicht lieb

Der Kreis schliesst sich. In Thun, wo er seine Karriere lancierte, bestreitet Mario Raimondi am Samstagabend sein letztes Spiel für YB.

Mario Raimondi raucht der Kopf. Unzählige Reaktionen hat er erhalten, seit die Young Boys am Donnerstag das bevorstehende Karrierenende des Flügelspielers verkündeten. «Phasenweise musste ich das Telefon ausschalten, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen», sagt Raimondi am Freitagmittag im Stade de Suisse. Noch ist er damit beschäftigt, den Rücktritt zu verarbeiten. Gerne hätte er weiter für die Berner gespielt («ich werde ja erst 33 und bin noch fit»), der Verein offerierte ihm aber keine Vertragsverlängerung. Stattdessen rückt er im Sommer in den Trainerstab. Er übernimmt die U-13 und unterstützt künftig auch U-21-Coach Joël Magnin.

Natürlich schmeichelt Raimondi die Anteilnahme. Er ist ja auch ausserordentlich beliebt in der Fussballszene. «Ich kenne keinen, der ein schlechtes Wort über ihn verlieren würde», sagt beispielsweise der langjährige Weggefährte Marc Schneider, der mit ihm in Thun, beim FC Zürich und bei den Young Boys zusammengespielt hat. Raimondi mag es harmonisch, sein persönliches All-Star-Team (siehe unten) besteht bis auf wenige Ausnahmen aus aktuellen und ehemaligen Mitspielern, mit denen er bis heute auch privat verkehrt.

Diebisch freut er sich, als er mit Daniel Stettler auch einen Ex-Kollegen vom FC Thun ins Team beruft, dem es nicht an die Spitze gereicht hat. Raimondi ist, respektive war, «der liebe Siech» des Schweizer Fussballs. Das ist durchaus freundlich gemeint, allerdings ist die Charakterisierung für einen Profifussballer nicht nur schmeichelhaft. Vor allem nicht, wenn man wie Raimondi Teil jenes YB-Teams war, das 2006 und 2009 die Cupfinals gegen Sion sowie 2008 und 2010 die Endspiele um den Meistertitel gegen Basel verloren hat. Da wird «lieb» rasch auf die ganze Mannschaft adaptiert und muss als Erklärung für den ausbleibenden Titelgewinn herhalten. Raimondi ist das bewusst. Er sagt, er möge «lieb» – auf sich bezogen – nicht. «Es müsste heissen, ich sei ein respektvoller Mensch. Damit könnte ich mich identifizieren.»

Die Tribüne war das Schlimmste

Raimondi ist auch unmittelbar vor dem Abschluss der Laufbahn bescheiden und ein Teamplayer geblieben. Gerne hätte ihn YB am Mittwoch, vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Basel, verabschiedet. Er hat das abgelehnt. «Der Fokus sollte sich vor diesem Spiel nicht auf mich richten», sagt er. Seinen letzten Einsatz leistet er heute Abend in Thun. Der Kreis schliesst sich. Bei den Oberländern war der gebürtige Oberdiessbacher, der heute mit seiner Frau und dem 2-jährigen Sohn in Heimberg lebt, zum Fussballer avanciert. Das war 1997, und die Thuner gehörten der Nationalliga B an.

Fünf Jahre später, nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse, versuchte Raimondi sein Glück beim FC Zürich. Ohne Erfolg; er kehrte bald nach Thun zurück und erfüllte sich 2005 mit dem Wechsel zu den Young Boys «einen Bubentraum», wie er sagt. «Seither habe ich in Bern viele schöne Momente erlebt. Einzelne Siegesfeiern oder Erlebnisse mit den YB-Fans.» Am anderen Ende des Spektrums steht für den Linksfüsser jene Zeit in der vergangenen Saison, in der ihn Trainer Christian Gross auf die Tribüne setzte. «Das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, das war das Schlimmste für mich. Schlimmer noch als verlorene Endspiele.»

Angst, die Auftritte im Stadion, Wochenende für Wochenende, und auch der Druck könnten ihm von nun an fehlen, kennt Raimondi nicht. «Auf mich kommt neuer Druck, neue Verantwortung zu. Ich nehme meine neue Aufgabe sehr ernst.» Er sagt, er wolle es auch als Trainer auf die höchste Stufe schaffen. Selbst wenn er bereits vernommen hat, er sei dafür doch «ein viel zu lieber Siech».


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30347724

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Mario Raimondi
 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:50 
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Immer einer von uns!

Merci Mändu!


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