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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Christopher Martins Pereira
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Dezember 2019, 15:06 
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Christopher Martins träumt vom ersten Titel

Die Young Boys Bern belegen zur Winterpause in der Schweiz Platz eins. Christopher Martins und Co. haben somit gute Chancen, die nationale Meisterschaft zu gewinnen.

Für Christopher Martins waren die vergangenen Monate alles andere als einfach. Der Leistungsträger der Nationalmannschaft fehlte aufgrund einer Schambeinentzündung nicht nur der FLF-Auswahl, auch die Young Boys Bern mussten monatelang auf den 22-Jährigen verzichten.

Dabei war Martins erst im Sommer für zwei Millionen Euro aus Lyon in die Schweiz gewechselt. Strahlen kann der Mittelfeldspieler mittlerweile wieder. Die Young Boys sind zwar aus der Europa League ausgeschieden, in der Meisterschaft geht Bern jedoch als Spitzenreiter in die Winterpause. Martins stand dort zuletzt dreimal in der Startelf.

Zwei Punkte Vorsprung

Am Sonntag kamen die Young Boys in Lugano zwar nicht über ein 0:0 hinaus, dennoch hat die Mannschaft nun eine ordentliche Ausgangslage, um den Meistertitel im Jahr 2020 zu verteidigen. Der Vorsprung auf den FC Basel, Tabellenzweiter der Super League, belegt allerdings nur zwei Zähler.

Nach der Winterpause wird es in der Schweiz somit spannend. Martins möchte alles daran setzen, um mit den Young Boys Bern seinen ersten Titel zu feiern.


Nach der Winterpause wird es in der Schweiz somit spannend. Martins möchte alles daran setzen, um mit den Young Boys Bern seinen ersten Titel zu feiern.

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Christopher Martins Pereira
 Beitrag Verfasst: Freitag 24. Januar 2020, 15:36 
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Leise, kraftvoll, ohne «Chichi»

Christopher Martins nimmt bei YB nach seiner Verletzung den zweiten Anlauf, sein grosses Potenzial zu entfalten.

Da ist zuerst einmal diese kleine Diskrepanz. Er, der Spieler, der bei YB nach dem Abgang von ­Sékou Sanogo die physische Komponente in den Aufbau zurückbringen sollte, spricht leise, wirkt schüchtern, fast schmächtig. Aber wer Christopher Martins mal hat spielen sehen, weiss um seine Athletik, weiss, wie stark am Ball und umsichtig er agiert, lösungsorientiert und ohne «Chichi». Dazu ist er 1,90 Meter gross und 80 Kilogramm schwer. Den Typus Sanogo, nach dem die sportliche YB-Führung damals fahndete, den bringt er mit – und daneben auch eine ­interessante Geschichte.

Bei YB beginnt sie unglücklich, mit einem vorzeitigen Ende seiner Auftritte in Gelb-Schwarz. Schon im vierten Spiel für seinem neuen Club verletzt sich der 22-jährige Luxemburger. Im Playoff-Hinspiel zur Champions League gegen Roter Stern zieht er sich ohne gegnerische Ein­wirkung eine Adduktorenblessur zu, fällt für die folgenden drei Monate mit einer Schambein­entzündung aus. Martins, einer der Pfeiler des YB-Neubaus, musste zuschauen, bevor er richtig mittun konnte.

A-Länderspiel mit 17 Jahren

«Das war eine schwierige Zeit», gibt er zu. Er verbrachte sie mehr im Kraftraum als auf dem Feld, länger in Bern, als wie seine Teamkollegen auf den Reisen durch einen aufregenden Herbst im Europacup. Einzig in Glasgow gegen die Rangers lief er vor der grossen Kulisse auf, zuvor im Heimspiel gegen Porto kam er zu einem Kurzeinsatz.

Dabei ist internationale Erfahrung etwas, das dieser erstaunliche Fussballer mit seinen 22 Jahren bereits en masse mitbringt. 38 A-Länderspiele hat er bis dato für Luxemburg bestritten, das erste mit gerade einmal 17 Jahren, das letzte im Juni in der EM-Qualifikation. Der Süden des Landes, wo Martins geboren und aufgewachsen ist, klingt zunächst einmal wenig nach internationaler Bühne. Eingeklemmt zwischen Belgien und Frankreich, im Wirrwarr zwischen drei Sprachlandschaften, beginnt Martins in seinem Heimatort ­Rodingen mit dem Fussball.

Manchmal dachte er, dessen Grosseltern von den Kapverden nach Luxemburg emigrierten, es sei ein Nachteil, in dieser kleinen Fussballnation eine Profikarriere starten zu wollen. Zu klein die Konkurrenz, zu bedeutungslos die Liga. «Aber später erkannte ich den Vorteil.» Er entfaltete sich in seiner frühen Jugend unter weniger Druck, erhielt Chancen in den nationalen Auswahlen, gefördert vom Deutschen Reinhold Breu, einst im DFB-Nachwuchs, nun seit zehn ­Jahren Technischer Direktor im ­luxemburgischen Verband.

Mit 14 spielte Martins schon bei der U-17, mit 16 die EM-Qualifikation mit der U-19. So entdeckte ihn Olympique Lyon. Der Schritt in die Akademie sei sein wichtigster gewesen, sagt Martins heute. Die «formation» von Lyon ist eine der bedeutendsten in Frankreich, alimentiert durch das erfolgreiche Geschäftsmodell von Besitzer Jean-Michel ­Aulas, der den Club in den Nullerjahren zum Serienmeister machte. Lacazette, Benzema, ­Fékir, Umtiti – die Absolventen der clubeigenen Fussballschule lesen sich wie ein Who’s who der Landesauswahl.

Während seiner Zeit in Lyon spielte Martins etwa mit dem französischen Talent Mouctar Diakhaby zusammen – und kam durch ihn zum ersten Mal auf YB. Im Herbst 2018 wuchs Martins bei Troyes in der Ligue 2 zum Stammspieler auf Profiniveau. Am Fernsehen verfolgte er die Auftritte seines Kumpels mit Valencia in der Champions League – auch das 1:1 in Bern gegen YB.

YB am TV in der Königsklasse

Das wäre ein guter nächster Schritt, denkt sich Martins schon damals, und auch Gelson Fernandes, Walliser mit kapverdischen Wurzeln und seit Jugendzeiten ein Bekannter, erzählt ihm viel über die Super League. Acht Monate später steht der Transfer, Martins kommt pünktlich zum Beginn der Sommervor­bereitung an in Bern, ausge­stattet mit einem Vertrag bis 2023. Und bilanziert jetzt, wiederum ein halbes Jahr später, nach seinem zweiten Trainingslager mit YB: «Dieses Team hat noch mehr Form angenommen.»

Weniger Physis, mehr Spielform habe Trainer Gerardo Seoane trainieren lassen, erzähltMartins. Und mittendrin in der YB-Spielidee: er, Martins. «Er musste im Dezember nach seiner Genesung für uns sofort wieder einspringen», sagt Seoane über seinen Zentrumsspieler, «jetzt ist er schmerzfrei und kann sein ganzes Können zeigen.» In den Testspielen bildete er zumeist mit Michel Aebischer das Duo im YB-Mittelfeld. Sandro Lauper, Vincent Sierro und Gianluca Gaudino dürften nach ihren Verletzungen den Konkurrenzkampf erst nach und nach wieder beleben. «Der Trainer hat das sehr gut ­moderiert. Wenn alle fit sind, ist die Leistungsdichte enorm», sagt Martins.

Der Puncher im Aufbau nimmt bei YB einen zweiten Anlauf. Leise, kraftvoll, ohne «Chichi».


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17553875

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 Betreff des Beitrags: Re: (35) Christopher Martins Pereira
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2020, 17:46 
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Der YB-Puncher mit dem Kreuz-Tattoo

In Bern hofft man auf den wahren Chris Martins

Den wahren Chris Martins hat man in Bern noch nicht gesehen. Der Luxemburger mit dem Kreuz-Tattoo ist erst auf dem Weg dazu. Auf bestem Weg.

Es ist eine Bilanz aus der Nationalmannschaft, welche den Wert des Luxemburgers eindrücklich unter Beweis stellt. Im Jahr 2016 hat Luxemburg fünf Mal mit Martins und sechs Mal ohne den YB-Puncher gespielt. Mit Martins, der mit 17 das erste Länderspiel macht und mit 22 bereits deren 38 auf dem Buckel hat, gabs zwei Unentschieden, zwei Niederlagen und den Sieg gegen Litauen. Ohne Martins: sechs Schlappen.

Bei YB ist es nicht ganz so frappant. Den Wert des Mannes, der Sékou Sanogo vergessen machen soll, sieht man eher auf dem Platz als in Zahlen. So wie gegen den FCB Ende Januar. Da beherrscht Martins das Mittelfeld zusammen mit Michel Aebischer auch dank seiner Ball- und Passsicherheit. Luca Zuffi und Fabian Frei haben keinen Stich.

«Die Hüfte war irgendwie verschoben»

Das alles ist nicht selbstverständlich, fehlte doch Martins in der Vorrunde dreieinhalb Monate wegen einer mysteriösen Schambeinentzündung. «Man sah nichts auf den Röntgenbildern, was die Sache mühsam machte», sagt der Jugendfreund von Frankfurt-Fighter Gelson Fernandes. «Die Hüfte war irgendwie verschoben. Nun ist es wieder gut. Aber noch nicht ganz perfekt.» Nicht ganz perfekt? Und dann spielt der so auf gegen den FCB.

Chris' Grossmutter war es, die als erste Martins von den Kapverden nach Luxemburg auswanderte. «Wir sind kein reiches Land. In Europa ist das Leben besser», sagt er zu den Gründen. Später kam auch seine Mutter, da war sie 12. Er ist bereits in Luxemburg geboren und ging in Rodingen zur Schule. Und auch in die Kirche? Das legt zumindest das Kreuz-Tattoo auf seiner Hand nahe. «Na ja. So oft gehe ich auch nicht in die Kirche. Aber ich bin ein gläubiger Christ. Das will ich mit diesem Tattoo manifestieren.» Schon früh setzt er voll auf Fussball. Der richtige Entscheid. Lyon nimmt ihn in die berühmte Académie auf. Vor dem Wechsel zu YB setzt er sich in der Ligue 2 in Troyes durch. Und nun?

Verletzung warf ihn zurück

Trainer Gerry Seoane ist ein richtiger Fan von Martins. «Chris hat sich noch nicht ganz zeigen können, weil er sich verletzte, als er begann in Form zu kommen. Wir waren froh, dass er im Dezember zurückkehrte, nachdem sich gleich der Nächste verletzt hatte. Er bringt Mentalität, Aggressivität und Zweikampfstärke mit, hat ein grosses Herz, verlässt deshalb seine Position manchmal ein bisschen früh. Aber er hat dank seines immensen Potenzials viel Luft nach oben.»

Und die Konkurrenz im eigenen Team? Für Martins unabdingbar, um sich wirklich zu verbessern. «Man gibt im Unterbewusstsein vielleicht nicht das Maximum, wenn man nicht weiss, dass dahinter einer ist, der dich pusht.» Und Aebischer, Lauper, Lustenberger, Gaudino und Sierro werden Martins pushen. Und wie!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 39211.html

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