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(28) Fabian Lustenberger
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Seite 6 von 6

Autor:  shalako [ Sonntag 18. August 2019, 14:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

18.08.2019

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Zitat:
YB würde ihn am liebsten in Watte packen

Fabian Lustenberger ist schon nach wenigen Wochen der wichtigste Spieler beim Meister.

Es gibt ein paar Bilder von ­Fabian Lustenberger aus der noch jungen Saison, die hängen geblieben sind. Erstes Heimspiel mit YB: Nach einem harten Foul von Servettes Koro Koné bleibt Lustenberger am Boden liegen, später muss er mit einer schweren Rückenprellung ausgewechselt werden.

Zweites Heimspiel mit YB: Eine tiefe Kopfwunde wird gegen Lugano getackert, zuerst auf dem Feld, später in der ­Pause, Lustenberger trägt erstmals in seiner Karriere einen Turban. Er sieht mit Bart und Blutspuren fast furchterregend aus. «Schmerzhaft» seien die kleinen Operationen gewesen, sagt er. «Aber das Spiel ging ja weiter, es gab keine andere Lösung.»

Erst ein paar Wochen ist Fabian Lustenberger bei den Young Boys. Aber es ist, als sei der 31-Jährige immer da gewesen. Das hängt damit zusammen, dass er Vorgänger Steve von Bergen ­beinahe wie einen Zwilling ersetzt. ­Lustenberger ist: Captain, Abwehrchef, Führungskraft, Sprachrohr. Er erledigte seine Aufgaben: professionell, routiniert, teamorientiert. Dabei ist er ein anderer Spielertyp als von Bergen, mit dem er seit gemeinsamen Berliner Zeiten befreundet ist, die Familien haben schon zusammen Ferien verbracht.

Lustenberger ist spielerisch stärker, aber weniger robust, wobei er sich trotz seines schmalen Körpers gleichfalls unerschrocken in die Zweikämpfe wirft, mit starkem Stellungsspiel brilliert, ­viele im Ansatz heikle Aktionen des Gegners gar nicht erst gefährlich werden lässt.

«Er spielt extrem schlau», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane, der Charakter, Erfahrung und Klasse seines wichtigsten Fussballers lobt. Man hat jedenfalls eine solide Ahnung erhalten, warum Sportchef Christoph Spycher bereits vor einem Jahr zum Entschluss kam, Lustenberger sei mit seiner ­«Sozialkompetenz, Mentalität und Führungsqualität» der perfekte Spieler, um als Steve von Bergen 2.0 ab Sommer 2019 die YB-Defensive zu leiten.

Die Liebe seines Lebens

12 Jahre spielte Lustenberger bei der Hertha in Deutschlands Hauptstadt. Er hat dort die Liebe seines Lebens kennen gelernt, ist dreifacher Vater geworden und befasste sich aus privaten Gründen mit der Rückkehr in die Schweiz. Im Herbst überzeugte ihn Spycher bei einem ­langen Gespräch in Berlin vom Projekt. «Ich war begeistert», sagt Lustenberger, «und sofort von YB überzeugt.»

Er hat nun endlich die Möglichkeit, Trophäen zu gewinnen. Mit dem FC Luzern verlor er, gerade 19 geworden, 2007 den Cupfinal im Stade de Suisse gegen den FCB 0:1. Lustenberger wurde in der 91. Minute gegen Ersatztorhüter Besnik Zukaj ausgewechselt, nachdem Goalie David Zibung wegen eines angeblichen Notbremsefouls eine umstrittene Rote Karte gesehen hatte. Daniel Majstorovic verwandelte den Elfmeter zum Last-Minute-Sieg Basels.

Favres Lobeshymne

Wenige Wochen später ging der ­Innerschweizer in die Bundesliga zu Trainer Lucien Favre, der die aussergewöhnliche Spielintelligenz Lustenbergers erkannte und den jungen Landsmann in Berlin förderte. Als der Defensivspieler die Hertha nach über 300 Pflichtspielen, davon 220 in der Bundesliga, als Clubikone verliess, schrieb Dortmunds Coach Favre im Berliner «Tagesspiegel» eine liebevolle Lobeshymne, die sich am besten so zusammenfassen lässt: «Er spürt den Fussball.»

Nun möchte Lustenberger auch sein Standing in der Heimat aufpolieren. Nur drei Länderspiele hat er absolviert, die Konkurrenten im zentralen Mittelfeld sowie in der Innenverteidigung standen bei den Medien sowie den Nationaltrainern Ottmar Hitzfeld und Vladimir ­Petkovic höher im Kurs. Zumindest sieht das Lustenberger so.

In der Übersicht über die Schweizer Fussballer in Topligen sei in den Zeitungen bei den anderen meistens eine exakte Beschreibung der Leistungen zu lesen gewesen. «Und bei mir hiess es einfach: Hertha mit Lustenberger», sagte er bei einem Besuch im Frühling in Berlin.

Ein dänischer Innenverteidiger für YB

Lustenberger fühlte sich ungerecht behandelt. Einen Rücktritt aus dem Nationalteam jedoch empfände er als lächerlich, er sei ja nie Stammspieler gewesen. Nach seinen länderspielreifen Vorstellungen zuletzt sagt er zum Thema Nationalteam: «Das ist nicht wichtig, wir haben bei YB hohe Ziele.»

Sein Fokus gilt den Young Boys. Der Saisonstart ist gelungen: Rang 1 in der Liga, 1:0 am Freitagabend im Cup beim ­unbequemen Etoile Carouge aus der Promotion League. Meisterlich aber agiert YB nicht. «Es gab bei uns im ­Sommer viele Wechsel, zudem haben wir einige Verletzte», sagt Lustenberger. «Niemand hat erwartet, dass wir durchmarschieren. Wir benötigen Geduld.»

Am liebsten würden die Young Boys Lustenberger nach den schweren Verletzungen von Sandro Lauper (Kreuzbandriss) und Mohamed Camara (Schienbeinbruch) in Watte packen. Um für den strengen Herbst gerüstet zu sein, verpflichten sie den dänischen Innenverteidiger Frederik Sörensen, unter ­anderem bei Juventus ausgebildet, von Köln leihweise bis Ende Saison.

Am Mittwoch tritt YB zu Hause gegen Roter Stern Belgrad zum Hinspiel des Champions-League-Playoff an. Selbst für Routinier Lustenberger ist das eine besondere Begegnung. In der Königsklasse hat er nie gespielt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14637438

Autor:  shalako [ Dienstag 20. August 2019, 15:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

20.08.2019

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Zitat:
YB-Captain Fabian Lustenberger: «Ich versuche, mit Leistung voranzugehen»

Morgen Mittwoch empfangen die Young Boys im Hinspiel des Champions-League-Playoffs Roter Stern Belgrad. Captain Fabian Lustenberger gibt sich im Interview zuversichtlich.

Er bringt einen grossen Erfahrungsschatz mit, hat zwölf Jahre für Hertha Berlin in der Bundesliga gespielt. Die Champions League ist aber dennoch Neuland für den neuen Captain der Young Boys, Fabian Lustenberger.

Einen eindeutigen Favoriten in diesem Duell auszumachen, ist schwierig. Was gibt Ihnen die Zuversicht, dass sich YB dennoch für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert?

Fabian Lustenberger: Weil Roter Stern Belgrad kein übermächtiger Gegner ist und wir keine Angst vor diesen beiden Spielen haben. Es ist auch nicht so, dass Belgrad international reihenweise Stricke zerrissen hätte. Es ist aber auch klar, dass uns eine gute Mannschaft gegenübersteht und dass es eine schwierige Aufgabe wird für uns. Aber wir haben die Ambitionen, diese erfolgreich zu lösen und dementsprechend die Gruppenphase zu erreichen.

Wie schwierig ist der Switch zwischen einem Cupspiel gegen Etoile Carouge und einem Champions-League-Playoff-Spiel gegen Roter Stern Belgrad?

Es ist sicher schwieriger, den Switch vom internationalen Parkett zurück zu einem Cupspiel gegen einen Unterklassigen zu schaffen als umgekehrt. Aber wir sind Fussball-Profis und müssen in der Lage sein, dies richtig umzusetzen.

Sie sind ein Champions-League-Neuling. Was können Sie den jungen Spielern dennoch an Erfahrung weitergeben?

Ich versuche in erster Linie, durch Leistung und meine Art und Weise, wie ich spiele, vorneweg zu gehen. Das habe ich in meinen ersten Wochen bei YB versucht, egal ob in Freundschaftsspielen, in der Meisterschaft oder dem Cup. Hinzu kommen meine Erfahrungen in der Bundesliga und der Europa League mit Hertha Berlin. Ich will der Mannschaft auf dem Platz helfen und dort direkt Inputs geben.


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/ic ... ld.1144600

Autor:  shalako [ Mittwoch 21. August 2019, 09:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

21.08.2019

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Zitat:
Der neue YB-Captain Fabian Lustenberger hat etwas zu sagen – aber es fällt ihm nicht immer leicht

Fabian Lustenberger führt YB als Captain in die Champions-League-Play-offs gegen Roter Stern Belgrad. Die Schweiz muss diesen Spieler zuerst noch kennenlernen, der bei Hertha Berlin so wichtig war – aber im Nationalteam nie eine grosse Rolle spielte.

Die Fragen an Fabian Lustenberger lauten: Wie gewinnt man einen Zweikampf? Und ist ihm ein gewonnener Zweikampf unvergessen? Wenn ja: gegen wen? «Sie stellen aber auch Fragen», sagt Lustenberger, Fussballer, 31 Jahre alt, YB-Captain.

Am 10. August 2007 war Fabian Lustenberger, 19 Jahre alt, vom FC Luzern zu Hertha Berlin gewechselt.

Eine Woche später wechselte Steve von Bergen, 24 Jahre alt, vom FC Zürich zu Hertha Berlin.

Zwei Schweizer neu in einer grossen Stadt, «wir wuchsen so etwas wie zusammen», sagt Lustenberger zwölf Jahre später. Gemeinsam machten sie die ersten Schritte im Bundesligaklub, auf Reisen wohnten sie im selben Hotelzimmer, «da entwickelte sich etwas». Lustenberger nennt es «eine vertrauensvolle Freundschaft». Manchmal wählt er Worte aus dem Fussballer-Slang, aber viel öfter eben nicht.

Und wie er so redet, da scheint es, als hätten Lustenberger und von Bergen manchmal auch Spielchen gemacht, wer mehr Wörter in eine Minute zu verpacken schafft. Beide reden sie in einem manchmal sagenhaften Tempo.

Und was Lustenberger und von Bergen auch noch verbindet: die Rolle bei YB; diese Bereitschaft, Leader zu sein, aber nicht dominant.

Von Bergen ist zurückgetreten in diesem Sommer, Lustenberger ist gekommen. Er soll der Anführer aus der Innenverteidigung sein, der von Bergen beim Schweizer Meister zuletzt war. Lustenberger ist bei YB bereits der Captain; aber er braucht ein Umfeld, das ihn diese Rolle so spielen lässt, wie es zu ihm passt. Er ist kein Platzhirsch, der verjagt, wer ihm zu nahekommt. Ab 2007 blieb er zwölf Jahre lang bei Hertha Berlin, er stieg zweimal ab und wieder auf. Während einiger Jahre war er Captain; er genoss eine Akzeptanz, die fast unvorstellbar ist für Schweizer, die nur Lustenbergers Nationalteam-Statistik sehen: drei Länderspiele. Lustenberger habe «immer etwas zu sagen gehabt», sagt Michael Preetz, der langjährige Geschäftsführer von Hertha Berlin. «Aber ich musste ihn auch ermutigen, sich mehr einzubringen – das ist ihm nicht immer leichtgefallen.» Preetz ist seit ewigen Zeiten in Berlin, der Bundesliga-Rekordtorschütze der Hertha, 84 Tore. Aber er hat in der 1. Bundesliga für die Berliner weniger Partien absolviert als Lustenberger: 196 zu 220.

s gab Zeiten, in denen Lustenberger in der Bundesliga zu den besten Zweikämpfern gehörte, eine Statistik führt ihn in der Saison 2017/18 auf dem dritten Platz. Eine erstaunliche Marke, denn was von Bergen und Lustenberger auch verbindet: die Physis.

Schlau statt kräftig

Keiner der beiden ist ein Bulle von einem Fussballer, von Bergen 1 Meter 82 gross, Lustenberger 1 Meter 80, nicht besonders kräftig und übrigens auch nicht besonders schnell. Aber Lustenberger hat einen Stil gefunden, und er sehe sich in seiner Spielweise derart bestätigt, «dass ich mich nicht gleich hinterfrage, wenn ich einen Spielzug zweimal falsch lese. Ich stelle nicht sogleich mein ganzes Spiel infrage, ich weiss, dass ich mich zu 90, 95 Prozent darauf verlassen kann.»

Bei allem schnellen Redefluss: So spricht jemand, der weiss, was er sagen will – der weiss, wie er selber und wie sein Spiel funktioniert. Preetz sagt: «Fabian ist ein schlauer Fussballer. Ich nenne es vororientiert, er steht auf dem Platz intuitiv oft richtig, er hat ein sehr gutes Gespür für den Raum.»

Fabian Lustenberger, wie gewinnt man einen Zweikampf? «Viel geschieht im Kopf», sagt er, «dass du eine Situation vorausahnst und alles daransetzt, ein paar Augenblicke vor dem Gegner am Ball zu sein.» Aber wissen die meisten Gegenspieler nicht auch, dass es genau darum geht? «Kann schon sein. Aber ich schaue auf mich, nicht auf den anderen.»

Was Lustenberger und von Bergen auch verbindet: eine Direktheit und ein gewisser Stolz vielleicht.
Getroffen und beschäftigt

Von Bergen nahm Kritik von Medien nicht einfach hin, er diskutierte mit Journalisten oder boykottierte sie auch. Lustenberger überlässt das Autorisieren von Aussagen nicht dem Medienchef, er will genau wissen, wie er zitiert wird. In Berlin redete er einst ein halbes Jahr nicht mit den Journalisten, es waren die ersten Monate, nachdem er als Hertha-Captain abgesetzt worden war, «abgesägt», wie er sagt, Fussballer-Slang. Vorher sei er drei Jahre lang immer hingestanden und habe sich gerechtfertigt, «also nahm ich mir das danach mal heraus» – nach den Spielen an den Reportern vorbeizumarschieren, stumm.

Der Hertha-Geschäftsführer Preetz sagt, nicht mehr Captain zu sein, habe «natürlich etwas gemacht» mit Lustenberger, «das hat ihn zunächst schon getroffen und beschäftigt, das ist ja nachvollziehbar». Es hiess, der Trainer Pal Dardai habe sich einen Captain gewünscht, der physisch und verbal präsenter sei. Lustenberger sagt heute, er habe ja nichts falsch gemacht, im einen Europa-League-Spiel im Sommer 2016 habe er vielleicht nicht besonders gut gespielt, «danach bin ich rasiert worden», Fussballer-Slang, «das war die Entscheidung des Trainers, aber wenige Wochen später liess er mich wieder spielen – das hätte er sich wohl selber nicht gedacht, dass es so schnell geht».

Wenn er etwas sagt, will er richtig verstanden werden – und es soll das sein, was er wirklich meint. Ist ihm ein gewonnener Zweikampf unvergessen? Er überlegt, «schwierig», er beginnt zu erzählen, von einer Balleroberung an der Mittellinie, aber Lustenberger stoppt, «nein, sorry, falsch – andere Geschichte. Ein Stürmer wird angespielt, aber ich lese es halt und komme vor ihm an den Ball. Ich leite den Konter ein, bekomme den Ball wieder, Rückpass, und wir schiessen das 2:1.» Gegner: FSV Frankfurt, 2. Bundesliga, Dezember 2012. Lustenberger weiss es, als hätte er den Ball gestern erobert.

Michael Preetz glaubt, dass Lustenberger «dann aber seinen Frieden gefunden» habe mit dem Ende als Hertha-Captain – und mit der Nationalmannschaft. Die Nationalmannschaft: ein Einsatz unter Ottmar Hitzfeld, zwei Einsätze unter Vladimir Petkovic. «Es gab bestimmt Phasen, in denen er mehr Anspruch hätte stellen können», sagt Preetz. «Das eine oder andere Mal war er vielleicht nicht laut genug – doch das ist nicht das Wesen von Fabian, dafür ist er sich immer treu geblieben.»

Die Ansprüche stellte Lustenberger höchstens intern; er fragte, wie es um seine Chancen stehe, ob er womöglich auch mal spielen dürfte. In einem Gespräch Anfang 2016 habe ihm Petkovic gesagt, dass er ihn höchstens als Innenverteidiger Nummer 4 oder 5 sehe, so erzählt es Lustenberger, und da kam nach und nach der Augenblick, dass er die Lust verlor. «Ich war 28, Familienvater – einfach dabei zu sein im Nationalteam, war für mich nicht mehr alles.» Und ja, vielleicht habe er es danach «ein wenig darauf angelegt, aber ich hatte ja nichts zu verlieren», sagt Lustenberger. Im April 2016 sagte er in einem Interview mit dem «Blick»: «Ich spüre wenig Wertschätzung.»

Ein Aufgebot bekam er danach nie mehr, «aber Sie dürfen es gerne noch einmal notieren», sagt Lustenberger: «Ich bin nicht beleidigt. Ich hatte eine schöne Zeit im Klub und spielte eine wichtige Rolle – in der Nationalmannschaft leider weniger. Ich hätte es gerne anders gehabt, aber es ist so, wie es ist.»

Niemand kannte ihn

Was Lustenberger und von Bergen auch verbindet: ihr Weg – wie sie aufbrachen und wieso – und wohin sie zurückkehrten.

Beide machten eine kaufmännische Ausbildung, Lustenberger am Kantonsspital Luzern. Im letzten Lehrjahr, 2006/07, spielte er unter dem Trainer Ciriaco Sforza regelmässig in der ersten Mannschaft des FCL. Der Wechsel zu Hertha überraschte dennoch viele; als er die Schweiz verliess, war Lustenberger im Fussballland noch gar nicht richtig wahrgenommen worden – und anderswo schon gar nicht. «Ich behaupte mal: Von der Hertha-Mannschaft kannte mich niemand, als ich kam», sagt Lustenberger.

Er war ein Wunschtransfer des neuen Hertha-Trainers Lucien Favre. Auch von Bergen war ein Favre-Spieler, mit dem FC Zürich waren Favre und von Bergen 2006 und 2007 Meister geworden. Eine erstaunliche Entwicklung, auch bei ihm, über von Bergen hatten früher Gegenspieler gesagt: «Was will der Kleine da? Kopfbälle? Der?»

Mit 30 kam von Bergen 2013 nach Jahren bei Hertha, Cesena und Palermo in die Schweiz zurück. Er schoss sechs Jahre lang keinen Treffer, bis er im letzten Spiel für YB per Kopf ins Tor traf.

Manchmal dauert es ein bisschen, auch bei Lustenberger. Jetzt, bei YB, lernt die Schweiz diesen in Berlin so grossen Spieler doch noch besser kennen. Am Mittwochabend treffen die Berner im Hinspiel der Champions-League-Play-offs auf Roter Stern Belgrad, und hinten in der Mitte wird immer noch ein Typ wie von Bergen stehen, aber eine Figur für sich.

So weit muss es ein Klub zuerst bringen: für einen wichtigen Fussballer einen Ersatz zu finden, der so ähnlich ist und doch so original zugleich.

Ob er noch weiss, gegen wen er diesen Zweikampf damals, 2012, gewonnen hatte? Lustenberger schaut sich die Aufstellung an, er ist sich nicht ganz sicher, der Spieler heisst vermutlich Odise Roshi, ein albanischer Nationalspieler, der an der EM 2016 gegen die Schweizer (ohne Lustenberger) spielte.

Aber eigentlich geht es ja nicht darum, wie ein Zweikampf gewonnen wird. So viel wird durch Lustenberger klar: Ein Verteidiger gewinnt den Zweikampf dadurch, dass er ihn verhindert.

Zwei Fragezeichen

bsn. · Es ist ein erster Härtetest für das renovierte YB-Team. Im Hinspiel der Champions-League-Play-offs trifft der Schweizer Meister am Mittwoch (21 Uhr) im ausverkauften Stade de Suisse auf Roter Stern Belgrad. Die Erfahrung spreche «sicher ein bisschen» für Roter Stern, sagte der YB-Trainer Gerardo Seoane, aber: «Beide Mannschaften haben genug Argumente und Stärken, um sich berechtigte Hoffnungen zu machen.» Der Einsatz zweier gewichtiger YB-Argumente war noch ungewiss. Die zuletzt verletzten Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani trainierten am Dienstag mit, bis zum Spiel werde es in beiden Fällen knapp, sagte Seoane.


https://www.nzz.ch/sport/yb-der-captain ... ld.1502903

Autor:  shalako [ Donnerstag 22. August 2019, 01:14 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

21.08.2019

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Zitat:
Das neue Gefühl für den neuen Chef

von Fabian Ruch - Der neue Captain Fabian Lustenberger ist bereits wichtigster Spieler bei YB. Besonders wichtig ist er heute gegen Roter Stern Belgrad.

Er hat nicht lange gebraucht, um zu beweisen, wer der neue Chef bei den Young Boys ist. Seit ein paar Wochen erst ist Fabian Lustenberger nach 12 Jahren bei der Hertha in Berlin zurück in der Schweiz – und man hat das Gefühl, er sei immer schon bei YB gewesen.

Lustenberger ist Nachfolger von Steve von Bergen, mit dem er seit gemeinsamen Berliner Zeiten befreundet ist, als Abwehrchef, Captain, Führungsspieler. Trainer Gerardo Seoane schwärmt von der Spielintelligenz und Klasse Lustenbergers, Sportchef Christoph Spycher von dessen Erfahrung und Sozialkompetenz. Und Lustenberger sagt: «Ich bin in Bern sehr gut aufgenommen worden. Schon nach einer Woche war es, als sei ich ein Jahr hier.» Mit überzeugenden Leistungen hat der dreifache Nationalspieler mitge­holfen, YB in der Spur zu halten. Rang 1 nach vier Runden sowie das 1:0 im Cup bei Etoile Carouge sind ein guter Beginn. Heute nun geht es im Playoff-Hinspiel zur Champions League zu Hause gegen Roter Stern Belgrad. «Wir spüren die Unterstützung der ganzen Fussball-Schweiz», sagt Lustenberger. «Solche Spiele sind ein Privileg, es kribbelt, für mich ist das Feeling der Champions League neu.»

Die Young Boys befinden sich ja mitten im komplizierten personellen Umbruch, die Verletztenliste ist lang und prominent, auch Lustenberger trug in den zwei Spielen Blessuren an Rücken und Kopf davon. Gegen Belgrad wird es nicht unwesentlich von den Leistungen des 31-jährigen Innerschweizers abhängen, ob sich YB wie letzte Saison für die Gruppen­phase qualifiziert.


https://www.20min.ch/championsleague/st ... f-17602158

Autor:  shalako [ Samstag 24. August 2019, 02:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

20.08.2019

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Zitat:
«In Bern wird gute und seriöse Arbeit geleistet»

War er gesund, hatte Fabian Lustenberger in der Bundesliga bei Hertha BSC einen Stammplatz. Seine Souveränität, seine Erfahrung und Bescheidenheit, sein Gefühl für die Mitspieler auch, machten ihn während zwölf Jahren zu einem wertvollen Mosaikstein im HerthaGebilde. Alles deutet darauf hin, dass dies auch bei YB so sein wird.

Der Innerschweizer ist kein Blender, er konzentriert sich auf das Wesentliche. Guillaume Hoarau und Jean-Pierre Nsame schiessen mehr Tore für die Gelb-Schwarzen als Fabian Lustenberger, doch weniger wertvoll ist er deswegen im Team Gerardo Seoanes nicht. Vergleichbar mit seinem Freund und Vorgänger, Steve von Bergen, verkörpert Lustenberger genau den Typ Spieler, den sich jeder Trainer wünscht, Er hört es zwar nicht gern, wenn man ihn als verlängerten Arm des Coachs auf dem Rasen bezeichnet, «doch ich versuche zumindest, so etwas Ähnliches zu sein», sagt der Mann mit der Erfahrung aus zwölf Bundesliga-Jahren.

Sforza und Favre

Blickt der neue YB-Captain auf den Beginn seiner schillernden Karriere zurück, kommen ihm spontan zwei Namen in den Sinn. Da ist einmal Ciriaco Sforza, der ihn in Luzern zum Stammspieler formte. «Er gab mir die Möglichkeit, zu spielen und ebnete meinen Weg in die Bundesliga. In Berlin war Lucien Favre für mich sehr wichtig, auch er schenkte mir in der ersten Zeit Vertrauen und setzte mich regelmässig ein.» Trotz konstant guter Leistungen in der Bundesliga entwickelte sich zwischen Lustenberger und dem Nationalteam nie die grosse Liebe. Weder Vladimir Petkovic noch dessen Vorgänger erkannten die Qualitäten des sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler einsetzbaren Allrounders, obwohl er zuvor in 25 U21-Länderspielen seine internationale Tauglichkeit unter Beweis gestellt hatte. «Ich bin deshalb niemandem böse, heute drücke ich dem Nationalteam die Daumen, ich verfolge die Partien mit grossem Interesse und weil ich viele Spieler persönlich kenne.»

«Ganz schwierige Aufgabe»

Die Idee, die Zelte in Berlin abzubrechen, kam bei Fabian Lustenberger nicht über Nacht. Seine Frau Monique lebt bereits seit zwei Jahren, seit der Einschulung des ältesten Sohns, in der Schweiz – da lag es nahe, dass auch der Ehemann und Vater bald nachziehen wird. «Steve von Bergen und Christoph Spycher machten mir YB schmackhaft, von ihnen erfuhr ich, dass in Bern gute und seriöse Arbeit geleistet wird. All ihre Aussagen sind in meine Entscheidungsfindung eingeflossen und machten mir schliesslich den Entscheid leicht.» Erleichtert haben dürfte dem YB-Captain zweifellos auch die Aussicht, zum ersten Mal in seiner Karriere Champions League zu spielen und Meister zu werden, das wurde er bisher erst zweimal, allerdings in der 2. Bundesliga. «Wir sind uns bewusst, dass uns in der Barrage gegen Roter Stern Belgrad eine ganz schwierige Aufgabe bevorsteht. Die Vorfreude ist riesig, es ist ein Traum von jedem Spieler, in der Champions League dabei zu sein. Wir treffen auf einen international erfahrenen Gegner und werden zwei sehr gute Leistungen zeigen müssen, um uns für die Gruppenphase zu qualifizieren. Doch dies zu schaffen, ist das Ziel jedes Einzelnen.»

Der zweite Walter Eichenberger

Wie aufmerksame BärnerbärLeserInnen wissen, ist YB-Legende Walter Eichenberger der einzige Goalie, der in der 124-jährigen Geschichte des Schweizerischen Fussballverbands ohne Gegentor geblieben ist, weil er in seinem einzigen Länderspiel gegen Island das Tor reinhalten konnte. Ähnliche Meriten holte sich Fabian Lustenberger in Berlin, er ist der einzige ungeschlagene Torhüter der 1892 gegründeten Hertha. Als im Dezember 2010 Hertha-Keeper Marco Sejna gegen 1860 München Rot sah und das Auswechselkontingent bereits erschöpft war, streifte sich Lustenberger Goalie-Pullover und Handschuhe über und blieb in den letzten neun Minuten unbezwungen. David von Ballmoos, Marco Wölfli und Dario Marzino müssen sich vorsehen. Sollte Gerardo Seoane mit ihren Leistungen nicht zufrieden sein – der noch ungeschlagene Fabio Lustenberger wäre mehr denn eine Notlösung.


https://baernerbaer.ch/sport/in-bern-wi ... geleistet/

Autor:  shalako [ Freitag 30. August 2019, 09:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

30.08.2019

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Zitat:
YB-Captain Fabian Lustenberger: «Ich hatte vom FCL gar kein Angebot»

Fabian Lustenberger kehrt mit Meister YB am Sonntag (16.00) erstmals seit 2007 nach Luzern zurück, um gegen den Ex-Club zu spielen.

Vor zwölf Jahren hat Fabian Lustenberger (31) seinen letzten Match im Dress des FC Luzern bestritten. Am 29. Juli 2007 stand er im alten Allmendsta­dion vor 9916 Zuschauern für die Mannschaft von Ciriaco Sforza gegen die Young Boys (2:2) im Einsatz. Übrigens: Bei den Bernern spielten damals die heutigen FCL-Protagonisten Thomas Häberli und Christian Schwegler. Lustenberger hat keine guten Erinnerungen an diesen Match: «Das war eines meiner schlechteren Spiele. An das Resultat kann ich mich noch erinnern – und auch, dass Thomas Häberli damals bei YB auf dem Platz stand. Aber sonst ist von dieser Partie nicht mehr allzu viel hängen geblieben.»

Wenige Tage später wurde Fabian Lustenberger zum ersten Millionentransfer in der Geschichte des FC Luzern. Hertha BSC verpflichtete den zu dieser Zeit 19-jährigen Mann aus Nebikon für umgerechnet 1,5 Millionen Franken. Noch einmal fast so viel Geld kam in den folgenden fünf Jahren dank vertraglich fixierten Einsatzprämien hinzu. Beim damals schon klammen FCL waren die total gegen 3 Millionen Franken für Lustenberger sehr willkommen.

Seit Juni in Schenkon am Sempachersee zu Hause

Lustenberger spielte zwischen 2007 und 2019 für Hertha Berlin 220 Partien in der 1. Bundesliga und 51 in der 2. Bundesliga – zahlreiche andere Profis wären bereits glücklich mit einer Karriere in der Länge dieser zwölf Jahre. Der Luzerner kehrt am Sonntag mit dem Meister YB auf die Allmend zurück. Erstmals spielt er in der Swisspor-Arena. «Es wird sicher speziell sein, wieder in Luzern zu spielen. Ich werde mich aber ganz normal wie auf jedes andere Spiele vorbereiten.» Fabian Lustenberger wohnt mit seiner Familie nur wenige Kilometer entfernt in Schenkon am Sempachersee. Seine Frau ist vor zwei Jahren mit den Kindern in die Schweiz gezogen – «und ich bin nun seit Juni auch zu Hause. Wir fühlen uns als Familie sehr wohl in Schenkon. Unsere Jungs gehen zur Schule und in den Kindergarten.» Er geht davon aus, dass sie dort bleiben werden. Denn: «Es ist uns wichtig, dass die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld aufwachsen.»

Viele Luzern-Fans hatten vergeblich gehofft, dass der verlorene Sohn im Sommer zu seinem Ausbildungsverein zurückkehrt. Warum hatte der FCL keine Chance gegen das Angebot von YB? Er erklärt: «YB bemühte sich schon sehr früh um mich und zeigte mir die Perspektiven für die nächsten Jahre auf. Das passte auf Anhieb. Ich hatte vom FCL kein Angebot, also konnte ich mich auch gar nicht gegen Luzern entscheiden.»

Der neue YB-Abwehrchef Lustenberger ist nicht der einzige Luzerner bei den Bernern. Trainer Gerardo Seoane und dessen Assistent Patrick Schnarwiler kommen auch aus der Region und sind ehemalige Ausbildner, Trainer und Profis des FCL.

Favre noch ein wenig detailverliebter als Seoane

Luzern-Profi Marvin Schulz hat diese Woche in einem Interview seinen Gladbacher Ex-Coach, Lucien Favre, mit Seoane verglichen. «Seoane ist ein Perfektionist wie Favre, und Gerry kann ebenfalls laut werden, wenn ihm etwas nicht passt», lobte Schulz den Stil der aktuellen Erfolgstrainer der Young Boys und von Dortmund. Lustenberger hatte in Berlin unter Favre gearbeitet und tut dies jetzt in Bern unter Seoane. Er sagt zu den erwähnten Parallelen: «Beide sind sehr konsequent, das stimmt. Ich würde jedoch sagen, dass Lucien Favre noch ein bisschen detailverliebter ist. Gerry macht aber bei YB zusammen mit dem Staff ebenfalls einen hervorragenden Job. Es macht grossen Spass, mit ihnen zu arbeiten.»

Von Seoane wurde Fabian Lustenberger bei YB sofort zum Captain-Nachfolger des zurückgetretenen Steve von Bergen ernannt. Wie geht er mit dieser zusätzlichen Bürde um? «Für mich ist es keine Bürde, ich sehe es vielmehr als Anerkennung und Wertschätzung.» Das knappe Ausscheiden am Dienstag in der Qualifikation zur Champions League in Belgrad gegen Roter Stern ist für die sich im Umbruch befindenden Berner enttäuschend. Zwei Tage hätten sie gebraucht, um die Enttäuschung zu verarbeiten, so Lustenberger. «Wir können viele positive Sachen mitnehmen und werden versuchen, in der Europa League eine gute Rolle zu spielen.»


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/yb ... ld.1147392

Autor:  shalako [ Dienstag 3. September 2019, 00:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (28) Fabian Lustenberger

02.09.2019

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Zitat:
YB-Captain Lustenberger zieht Bilanz

«Unser Wohlbefinden hängt nicht vom Tabellenplatz ab»

Nati-Pause. Ein Sechstel der Meisterschaft gespielt. Zeit für die erste Bilanz des neuen YB-Captains Fabian Lustenberger. Sein Killerargument, warum er zufrieden ist: «YB ist immer noch ungeschlagen.»

Die Playoff-Spiele gegen Roter Stern Belgrad sind vorbei. Und Lustenberger ist eben erstmals seit zwölf Jahren kickenderweise in seine Luzerner Heimat zurückgekehrt: Nun ist Nati-Pause. Und das Dress mit dem weissen Kreuz auf der Brust ist für Lusti, den sie in Bern «Fäbu» nennen, kaum mehr ein Thema, seit er vor einem Jahr seinen Frust über die Art und Weise, wie er von Vladimir Petkovic behandelt wurde, freien Lauf liess. Damit steht er ja nicht alleine.

Wie auch immer. Bei YB hat er Spass am Fussball – und wie! «Die Bilanz ist positiv. Denn die Entwicklung der Mannschaft stimmt. Obwohl mit Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani zwei der wichtigsten Spieler länger ausfielen. Aber es bringt nichts über Abwesende zu sprechen. Wir müssen mit denen klarkommen, die da sind. Und dass dies sehr gut klappt, zeigen die Resultate.»

Dies die wesentlichste Erkenntnis nach dem sechsten Match, diesem 2:2 beim FC Luzern. Und wie wars mit dem Car dorthin zu fahren, wo noch die altehrwürdige Allmend stand, als Lustenberger die Innerschweizer 2007 in Richtung deutsche Hauptstadt verliess? «Es war schon ein spezieller Moment. Nur sieht alles ein bisschen moderner aus als damals…»

Mit dem Remis kann er gut leben. «Wir wissen diesen Punkt schon richtig einzuschätzen.» Dass die Tabellenführung weg ist, kümmert den Routinier nicht weiter. «Es sind erst sechs Runden gespielt. Da hat die Tabelle noch keine grosse Aussagekraft. Wir arbeiten schon daran, diesen Platz zurückzuerobern. Aber unser Wohlbefinden hängt nicht vom Tabellenplatz ab.»

Das mit dem Zurückerobern kann ja ganz schnell gehen. Im nächsten Match, der erst am 22. September ansteht, kommt der FCB ins garantiert ausverkaufte Stade de Suisse. «Das ist ein Spitzenspiel. Schön. Aber eben: Das ist weit weg. Zuerst ist Cup, danach Europa League.»

Europa League. Und nicht Champions League. Das hauchdünne Out gegen die Serben verdaut? «Das war für den Kopf nicht einfach, klar. Es waren intensive und emotionale Tage. Aber ich schaue da nicht gross zurück. Es ist vorbei.» Und mit Porto, Feyenoord Rotterdam und den Glasgow Rangers spielt YB ja in einer Europa-League-Gruppe auf Königsklassen-Niveau. «Das stimmt. Das ist eine äusserst attraktive Gruppe. Da kann man auf viele Fans hoffen.» Hätte er nicht lieber schwächere Gegner gehabt, gegen die YB grössere Chancen auf ein Weiterkommen gehabt hätte? «Wir haben bestimmt mehr zu gewinnen als zu verlieren in dieser Gruppe. Aber wir haben die Qualität um weiterzukommen.»

Und dann schliesst er mit dem Hinweis, mit dem er begonnen hat. «Nochmals: Wir sind ungeschlagen. Das nehmen wir mit für die nächsten Wochen.» Eine arithmetische Grösse, die nicht widerlegbar ist.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 95878.html

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