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 Betreff des Beitrags: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Freitag 6. Juli 2018, 17:12 
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Mohamed Ali Camara


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Position: Abwehr

Rückennummer: 4

Nationalität: Guinea

Geburtsdatum: 28. August 1997

Grösse (cm): 193

Gewicht (kg): 80

Hobbies: ?

bei YB seit: 2018

vorherige Clubs: Horoya AC, Haifa FC, Hapoel Raanana


Statistiken:
https://www.transfermarkt.ch/mohamed-al ... ler/426723


Wikipedia:


Facebook:


Twitter:
https://twitter.com/Camara664030354

Instagram:
https://www.instagram.com/camara_mhdaly13


Zuletzt geändert von Bierflasche am Donnerstag 21. Februar 2019, 02:50, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Freitag 6. Juli 2018, 17:13 
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YB verpflichtet Verteidiger Mohamed Ali Camara

Die Young Boys verstärken ihre Abwehr und haben Mohamed Ali Camara verpflichtet. Der bald 21-jährige Nationalspieler Guineas hat bei YB einen Vierjahresvertrag unterschrieben.

Der 191 Zentimeter grosse Mohamed Ali Camara gilt als moderner Innenverteidiger, der insbesondere mit seinen physischen Qualitäten und seiner Mentalität gut zur Mannschaft von Trainer Gerry Seoane passt.

Der neue YB-Spieler, der die Rückennummer 4 tragen wird, absolvierte die vergangene Saison bei Hapoel Raanana in der höchsten israelischen Liga, wurde in 34 Meisterschaftsspielen eingesetzt und brachte es auf drei Tore. Zuvor hatte er in seiner Heimat für Horoya und Harfia gespielt. Im letzten Jahr machte er mit Guinea an der U20-WM in Südkorea auf sich aufmerksam. Für die A-Nationalmannschaft hat er bisher zwei Testländerspiele bestritten.

„Wir sind von Ali Camaras Fähigkeiten überzeugt und wollten ihn unbedingt zu YB holen. Dank ihm werden wir in der Defensive noch flexibler sein“, sagt YB-Sportchef Christoph Spycher.


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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Samstag 7. Juli 2018, 01:20 
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06.07.2018

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Temporäres Überangebot in der YB-Verteidigung

YB verpflichtet den Innenverteidiger Mohamed Ali Camara. Und hat im Abwehrzentrum nun fünf Spieler unter Vertrag.

Am Donnerstag kehrten die Young Boys aus dem Trainings­lager in Fügen zurück, nun haben sie frei, ehe am Montagmorgen, knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart, das Training wieder aufgenommen wird.

Mit dabei wird ein neues Gesicht sein: YB hat am Freitag die Verpflichtung von Mohamed Ali Camara bekannt gegeben. Der bald 21-jährige Nationalspieler Guineas hat einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Der 191 Zentimeter grosse Innenverteidiger absolvierte die vergangene Saison bei Hapoel Raanana in der höchsten israelischen Liga, wurde in 34 Partien eingesetzt. Er wird die Nummer 4 tragen. «Wir wollten ihn unbedingt holen», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher.

Nach Camaras Zugang hat YB fünf Innenverteidiger unter Vertrag. Kasim Nuhu wird zwar unter anderem mit Hoffenheim in Verbindung gebracht, noch zeichnet sich aber kein Transfer ab. Auch er dürfte am Montag ins Training zurückkehren.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13178424

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:54 
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22.09.2018

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Lights, Camara, Action

Der 21-jährige Mohamed Ali Camara kommt gegen Manchester unverhofft zur Bewährungsprobe – und bezahlt viel Lehrgeld.

Manchester, das ist der Stoff, aus dem die Träume sind, weniger in der Mode, mehr im Fussball. Und für ihn wird der Traum plötzlich Wirklichkeit, zumindest einen Abend lang, so schnell, wie er sich das kaum ausgemalt hätte. Mohamed Ali Camara läuft am Mittwochabend mit YB gegen Manchester United auf, Champions League, im Trikot mit dem Stern auf dem Arm.

Noch vor einem Jahr debütierte der 21-jährige Guineer in der israelischen Liga, noch vor drei Monaten trabte er schüchtern zum ersten Training bei YB an, und weil sich Innenverteidiger Grégory Wüthrich bis am Spieltag nicht von seiner Oberschenkelverletzung erholt, steht er also am Mittwoch plötzlich in der Startformation – und sofort im Mittelpunkt.

Herz, Mut – und Wirrnis

Nach kaum zwei Minuten ist er bei einem Corner gefordert, Manndeckung Romelu Lukaku, Minuten später dasselbe gegen Pogba. Es gibt einfachere Aufgaben im Weltfussball. Und so erstaunt es zunächst nicht, kann Camara eine gewisse Nervosität nicht kaschieren.

Der junge Mann zieht den Ball an diesem Abend irgendwie an, hinten wie vorne, er hasardiert, dann traut er sich wieder etwas zu. Lights, Camara, Action – sein Start ist ein explosiver, und als er hinten die ersten Bälle im Fuss hat, fasst er sich vorne ein Herz: Geschmeidig zieht er Lukaku davon, dann aus 22 Metern ab, David De Gea rettet im Tor.

«Er ist ein wichtiger Spieler in unserem Gefüge», sagte YB-Trainer Gerardo Seoane kürzlich über den jungen Guineer, «er hat grosse Qualitäten, ist aber vielleicht manchmal noch ein wenig leichtsinnig . Wir wollen ihm Zeit geben, reifer zu werden.» In diesem Reifeprozess hat Camara am Mittwochabend einen riesigen Schritt nach vorne gemacht.

Weil er gegen Stürmer von Weltklasseformat ein paar Mal zu spät kommt, weil er sich von Weltmeister Paul Pogba bei dessen Tor zu einfach ausspielen lässt, weil er den Ball vor Anthony Martials 3:0 entscheidend abfälscht. Aber auch, weil er vorne später nur knapp das 1:3 verpasst, weil er den einen oder anderen luziden Moment im Spiel hat.

Mal schwebt dieser Mohamed Ali Camara tatsächlich wie ein Schmetterling, dann wieder schwirrt er etwas gar wirr umher – ohne den Bienenstich seines berühmten Namensvetters. Spiele mit ihm sind ein heikler Tanz. Gegen Biel hat er in der ersten Cup­runde seine Feuertaufe für YB, sieht dabei in einigen Szenen unglücklich aus.

Eine Woche später spielt er in der Liga gegen Xamax durch, erstaunt auch da vereinzelt durch Offensivdrang, verschuldet aber Gegentore. Und zu guter Letzt schiesst er YB in der dramatischen zweiten Cuprunde gegen Schaffhausen in der 122. Minute mit seinem 3:2 ins Glück.

Ein eleganter Fussballer mit Hang zum Nervenkitzel – das erinnert an Kasim Nuhu. Der aktuell bei Hoffenheim engagierte Ghanaer hat bei YB seine Karriere mit einer super Saison so richtig lanciert – und vor einem Jahr ein kurioses Slapstick-Eigentor im Playoff zur Champions League erzielt.

Heuer hat es YB in die Königsklasse geschafft – und dort gerät der grosse Abend für Camara also zur grossen Lektion. «Ich durfte ihn aufstellen, es war kein Müssen», sagt Trainer Seoane später und spricht seinem Schützling ein Kompliment aus. Noch hat Ali, der Fussballer, nicht ganz die Gewichtsklasse seiner Gegenspieler vom Mittwoch. Aber sein Weg wird spannend zu verfolgen sein.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11984221

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Dezember 2018, 15:54 
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08.12.2018

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Jung, gut – und nicht mehr ganz so wild

Noch vor fünf Monaten war Mohamed Ali Camara allenfalls Ergänzungskraft bei YB. Jetzt hat er in seinem Spielstil eine Balance zwischen Hochrisiko und Sicherheit gefunden.

Es gibt da dieses Video im Internet. Das unerschöpfliche Bewegtbildarchiv im Netz hält gewiss nicht nur die vorteilhaftesten Szenen der Menschheitsgeschichte für die Nachwelt fest, im Falle des Fussballers Mohamed Ali Camara ist das aber so. Von ihm spucken die grossen Plattformen noch immer jenes Video aus dem Jahr 2017 aus.

Es ist eine Zusammenstellung seiner besten Momente aus den 34 Spielen, die er in der damaligen Saison für den israelischen Club Hapoel Ra’anana absolvierte. Der heutige YB-Verteidiger grätscht, köpfelt und trifft in der ihm eigenen Art zwischen Eleganz und Kraft, Sicherheit und Hochrisiko. Untermalt ist das Kunstwerk mit fürchterlicher Musik aus der Abteilung Experimental-Elektronika.

Camara muss lachen, als er darauf angesprochen wird. Das habe sein Agent für ihn zusammengestellt, sagt er. Und es hat sich gelohnt: Ein paar Zeilen darunter erzielt Camara im Video seinen ersten Treffer in der Meisterschaft für YB. Ende September, Camaras Kopfball ist das 3:0, am Ende steht es 7:1. Und noch weiter unten: Anfang Dezember, Camaras Kopfball ist das 1:1 in Basel, am Ende steht es 3:1 für YB.

Sinnieren am Strand

Es sind Stationen eines intensiven ersten Halbjahrs des 21-jährigen Guineers bei YB. Schüchtern wirkte er bei seinen ersten Trainings im Juli, kurz nachdem die Young Boys aus dem Trainingslager im Südtirol zurück waren. «Ich war nervös», sagt er noch heute. In Ra’anana, einem Vorort von Tel Aviv, habe ihn einzig YB-Chefscout Stéphane Chapuisat mal beobachtet. «Ich fühlte mich sofort verpflichtet, meine Qualitäten zu zeigen.»

Behutsam führten ihn die Verantwortlichen an seine Aufgaben heran – zunächst schien es, als müsse sich Camara als Innenverteidiger weit hinten anstellen. Doch mit Saisonbeginn wechselte Kasim Nuhu zu Hoffenheim, es folgten erste Einsätze, später verletzte sich Grégory Wüthrich am Knie. Und ehe er sichs versah, stand Mohamed Ali Camara plötzlich auf der ganz grossen Bühne: das erste Spiel für ihn und für YB überhaupt in der Champions League, zu Hause gegen Manchester. Camara unterliefen beim 0:3 einige Schnitzer, gleichzeitig deutete er seine Fähigkeiten aber wie bei jedem Einsatz unübersehbar an.

Jeden Tag Fussball im Sand

«Wir hören bei YB nie auf, an uns zu arbeiten», sagt Camara. Es ist der Donnerstag vor dem Derby gegen Thun, und der junge Mann sinniert bei einem Teller Pasta darüber, wie das alles gekommen ist mit ihm und den Young Boys. Zum Nachdenken zog er sich während seiner Zeit in Israel an den Strand zurück, «ein paar Runden im Sand erinnerten mich an meine Kindheit», erklärt er. Bis er zehn war, wohnte er mit seiner grossen Familie (drei Brüder, eine Schwester) etwas ausserhalb der guineischen Hauptstadt Conakry. Jeden Tag Fussball im Sand, erst mit 13 der erste Club: der Satellite FC in Conakry. Früh durchsetzten wilde Wechsel und Leihgeschäfte die Karriere des jungen Camara, einmal weilte er in Belgien und Frankreich für Probetrainings – ergeben hat sich nichts.

Auf ihn gesetzt haben dann vor allem die drei Trainer in Ra’anana – und die Young Boys nach seinem Wechsel nach Bern. «Ich bin dankbar für all das Vertrauen, das man mir entgegenbringt», sagt er. «Nebst seinem Potenzial sticht seine Mentalität heraus», sagt sein Trainer Gerardo Seoane über ihn, «er ist enorm lernwillig.»

Mit Assistenztrainer Matteo Vanetta, im YB-Staff für die Defensive zuständig, arbeite er viel: «Von ihm habe ich taktisch enorm profitiert.» In seiner jüngsten Entwicklung scheint er sein wildes, kraftvolles Spiel, das auch im Strafraum oft sehr direkt auf Ball und Mann zielte, erfolgreich kanalisiert zu haben. Beim Rückspiel in Manchester vermochte er zu glänzen, gegen Basel in Abwesenheit des auch am Samstag gegen Thun verletzt fehlenden Captains Steve von Bergen ebenso.

Die Mittagszeit ist vorbei, der Blick geht zu seiner Uhr: Tissot, in schlichtem Schwarz. Als Bekenntnis zur Schweiz ist die Wahl aber nicht zu werten – «die habe ich mir in Tel Aviv gekauft», sagt er lachend. Dann der Abschied, ein Gruss und die Gewissheit: Ins Internet wird es noch die eine oder andere herausragende Szene dieses Spielers schaffen.
Young Boys

Bei YB fehlt nebst den verletzten Sow und von Bergen auch der gelb-rot gesperrte Mbabu.

Mögliche Aufstellung: von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Benito; Fassnacht, Aebischer, Sanogo, Sulejmani; Nsame, Assalé. – YB ohne: Lotomba, Wüthrich, von Bergen, Sow (verletzt), Mbabu (gesperrt).
FC Thun

Bei Thun fehlen unter anderem die gesperrten Stammspieler Sutter und Stillhart.

Mögliche Aufstellung:Faivre; Glarner, Gelmi, Rodrigues, Kablan; Hediger, Karlen, Fatkic; Tosetti, Sorgic, Spielmann. – Thun ohne: Costanzo, Righetti, Hunziker (verletzt), Sutter, Stillhart (gesperrt). – Fraglich: Salanovic.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/15718331

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Dezember 2018, 19:58 
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MOHAMED ALI CAMARA MUSS PAUSIEREN

YB-Verteidiger Mohamed Ali Camara muss eine rund zweimonatige Wettkampfpause einlegen: Der 21-jährige Nationalspieler Guineas zog sich im letzten Super-League-Spiel des Jahres am Sonntag beim 4:1-Sieg in Neuenburg gegen Xamax eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 20:04 
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Der junge Berner Überflieger

YB-Camara oder das Juwel aus der Diamantenmine

Er heisst Mohamed Ali. Hat aber mit Boxen nichts am Hut. Sein Vater arbeitete einst in einer Diamantenmine. Das passt schon eher. Ali Camara ist der neueste YB-Rohdiamant.

Plötzlich war der Moment da. Als Grégory Wüthrich nicht rechtzeitig fit wurde für das erste Champions-League-Spiel in der Geschichte von YB letzten September gegen Manchester United, da musste er ran, Ali. Zuvor hatte der guineische Jungspund gespielt gegen: Biel, Schaffhausen, Xamax. Und dann: Romelu Lukaku!

Vieles geht beim 0:3 schief für Camara. Gegen den belgischen Sturmtank kommt er mehrmals zu spät. Paul Pogba tanzt ihn etwas gar einfach aus. Und bei Anthony Martials 3:0 fälscht er den Ball ins eigene Tor ab. «Dennoch werde ich dieses Spiel nie vergessen», sagt er heute. «Ich habe es mir danach mehrmals angesehen. Ich wollte die Erfüllung dieses Traums schon noch ein paar Mal durchleben. Nicht jeder kann in der Champions League spielen, gegen Manchester United.»

Es sei dann nicht der internationale Start gewesen, den er sich erhofft hatte. «Aber im Fussball kommt es oft anders als man denkt. Ich hatte gedacht, ich würde mich Schritt für Schritt herantasten. Und dann ging es sehr schnell…» Und die Böcke? «Man regt sich darüber auf. Aber Fehler gehören dazu. Auch deshalb schaue ich mir jedes Spiel von uns nochmals an. Um die Fehler zu analysieren. Das gehört für mich als Profi einfach dazu, wenn man sich verbessern will.»

Camara wächst in kleinem Dorf auf

Camara überlegt gut, bevor er spricht. Er artikuliert die Worte auf Englisch klar. Nicht so wie viele Menschen aus schwarzafrikanischen Ländern. Ein aufgeweckter, 21-Jähriger. Schule? «Ich hatte begonnen Sozialwissenschaften am Gymnasium zu studieren, brach wegen des Fussballs ab. Nach der Karriere habe ich genug Zeit dafür.» Tatsächlich spricht der Junge bereits von der Zeit NACH der Karriere. Dabei hat seine noch gar nicht richtig begonnen.

Er wächst in Guinea in einem kleinen Dorf auf dem Lande auf, 800 Kilometer von der Hauptstadt Conakry entfernt. «Nicht in ärmlichen Verhältnissen. Aber auch nicht als Junge von reichen Eltern. Mein Vater arbeitete damals in einer Mine.» Welcher Art? «Eine Diamantenmine.» Wunderbar. Passt doch gut zu einem ungeschliffenen Roh-Edelstein, der YB dereinst viele Millionen einbringen könnte.

Als Verteidiger das Stürmergen intus

In der Hauptstadt besucht er die Akademie des Satellite FC. Erstmals ist er in einem Klub. Mit 13! «Zuvor spielten wir im Sand, auf Beton, auf rasenähnlichen Unterlagen. Vier Pfosten kann man überall aufstellen. Aber nie auf einem richtigen Spielfeld.» Klein-Mohamed lebt nun bei seiner grossen Schwester. Mit 15 schafft er es bereits ins Profiteam. Damals ist er noch Stürmer und Mittelfeldspieler. Erst später wird er zum Verteidiger. Das Stürmergen hat er aber nun intus. Für YB hat er schon drei Tore gemacht: Zwei gegen Basel und den 3:2-Siegtreffer im dramatischen Cupspiel in Schaffhausen.

Mit 20 verkauft ihn sein Agent zum israelischen Kleinklub Hapoel Ra’anana, wo Ali durchstartet. Auch dort macht er drei Tore. Sein Agent stellt ein Best-of-Camara-Video ins Netz. «Das war sehr wichtig, denn es meldeten sich daraufhin einige Klubs bei ihm.» Auch YB? «Auch YB.» Chefscout Stéphane Chapuisat schaut ihn sich vor Ort an. Letzten Sommer holen ihn die Berner dann in die Schweiz.

srael ist eine Zwischenstation, die sich als Glücksfall erweisen sollte. «Die Israelis sind den Afrikanern von der Mentalität und der Art zu leben her nicht unähnlich. So hatte ich keine Anpassungsprobleme. Dennoch machte der Start in Israel den Schritt nach Europa kleiner.» Und die Liga ist überschaubar. Schöne neue Stadien, aber kaum Fans. 600, 700 gegen kleine Klubs. 2500 bis 3000 gegen die Grossen. «Sie gehen lieber Basketball schauen…»

Und wie ist das nun mit der Boxerlegende? Haben ihn die Eltern deshalb so getauft? «Nein. Mein Grossvater hiess Mohamed Ali. Mehr ist da nicht.» Aber fünf Silben sind natürlich viel zu viel. Da haben seine Mitspieler gekürzt. Sie sagen Ali. Einfach nur Ali.


YB-Trainer Gerry Seoane über Camara

«Er hat sich bei uns bestens integriert und die richtige Mentalität, um sich ständig verbessern zu wollen. Wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden. Taktisch musste er einiges lernen und verstehen, als er zu uns kam. Der Fussball in Guinea und Israel ist nicht derselbe wie in Europa. Er liess sich zu Beginn zu stark von den Emotionen leiten. Ali hat grosses Potenzial, Biss, Zweikampfstärke, er ist drahtig und deshalb der Typ Spieler, gegen den man nicht gerne spielt. Und er hat Speed!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 46771.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. April 2019, 23:31 
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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 00:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Mohamed Ali Camara
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2019, 12:10 
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Lange Pause für Mohamed Ali Camara

Mohamed Ali Camara hat sich am Freitag im Training bei einer Aktion, wie sie im Fussball oft vorkommt, einen Schienbeinbruch zugezogen. Die notwendige Operation ist am Samstag gemäss Ärzteteam erfolgreich verlaufen. Der 21-jährige Nationalspieler Guineas wird YB während mehreren Monaten nicht zur Verfügung stehen.

Der BSC Young Boys wünscht Mohamed Ali Camara gute Besserung und ist überzeugt, dass er dank seiner grossen Persönlichkeit die schmerzhafte Situation sehr gut meistern wird.


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