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(30) Sandro Lauper
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Seite 2 von 2

Autor:  shalako [ Samstag 1. Dezember 2018, 23:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (30) Sandro Lauper

01.10.2018

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Zitat:
Laupers Laserpässe bleiben nicht unbemerkt

von Fabian Ruch - Sandro Lauper hat sich bei YB durchgesetzt – und gilt nach starken Leistungen ebenfalls als Kandidat für einen Transfer in eine Topliga.

Aus der bemerkenswert jungen und talentierten YB-Mannschaft, die am Dienstag in der Champions League bei Manchester United 0:1 verlor, ragte einer noch heraus. Die Schweizer Nationalspieler Kevin Mbabu und Djibril Sow sind zwar jene, die von Clubs aus Topligen am heftigsten umworben werden, aber spätestens seit Dienstag gilt auch Sandro Lauper als einer, der irgendwann im Ausland spielen wird. Der 22-Jährige gefiel erneut mit seiner Passsicherheit und Übersicht, er ist ein moderner Stratege, der im Zentrum mit Handlungsschnelligkeit und herausragenden Zuspielen überzeugt.

Seit dieser Saison spielt der ehemalige YB-Junior nach einem Umweg über Thun wieder bei den Young Boys. Lauper hätte im Sommer bereits in die Bundesliga wechseln können, Wolfsburg und Mainz waren interessiert. Aber der Berner wollte sich zuerst bei seinem Herzensverein etablieren. Nun blickt er auf erfolgreiche Wochen und Monate zurück. Und sagt: «Natürlich gibt es das Ziel, irgendwann jede Woche in Stadien wie dem Old Trafford zu spielen.»

Starker Ballverteiler

Eine Stärke Laupers, die auch dessen Trainer Gerardo Seoane sehr schätzt, ist die Vielseitigkeit. Er kann in der Innenverteidigung spielen, noch stärker aber ist er in der Rolle des Ballverteilers vor der Abwehr wie in Manchester. «Dort kann er viel Einfluss nehmen», sagt Seoane. Lauper selbst agiert auch lieber im Mittelfeld – dort dürften seine Aussichten noch besser sein, eine respektable Karriere hinzulegen.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... t-14803534

Autor:  shalako [ Samstag 8. Dezember 2018, 23:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (30) Sandro Lauper

08.12.2018

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Zitat:
Lauper vor dem Spitzenkampf gegen Ex-Klub Thun

«Ich bin schon noch ein bitzeli hier»

Sandro Lauper ist der Überflieger des ersten YB-Halbjahres. Kein Wunder ist er der letzte Schrei auf der Berner Jagdliste grosser europäischer Klubs. Verfolgen Sie den Spitzenkampf YB – Thun ab 19 Uhr im BLICK-Ticker.

Villarreal, Wolfsburg, Mainz im Sommer wollten ihn, als Sandro Lauper noch beim FC Thun spielte. «Ein Auslandtransfer war aber von jenem Moment an nicht mehr aktuell, als YB mich wollte», sagt Lauper.

Neun Spiele von Beginn weg in der Super League und vier Einsätze in der Champions League reichten – und Lauper war ein Objekt der Begierde. Zahlreiche Scouts und Sportchefs sitzen im Old Trafford auf der Tribüne, als der Mann aus Konolfingen BE eine Glanzleistung als Innenverteidiger abliefert.

Eine Stärke kann er da ausspielen: Seine Spielöffnung ist oft lasergenau. Thun-Topskorer Dejan Sorgic: «Sandros Passqualität ist in der Super League etwas vom Besten. Er beherrscht auch Risikopässe.»

Lauper: «Dies aus dem Mund eines ehemaligen Mitspielers zu hören, hat natürlich einen grossen Wert.»
Es ist alles enorm schnell gegangen bei Lauper mit dem Wechsel zu YB im Sommer. Er erhoffte sich ein paar Einsätze. Nun ist er Stammspieler, üblicherweise in der Innenverteidigung. Er aber sieht sich eher als Mittelfeldspieler.
Lauper gewöhnt sich an die Innenverteidigung

«Aber ich habe begonnen, mich mit der Innenverteidigung anzufreunden.» Seit neun Spielen hat er jedes Meisterschaftsspiel begonnen. Und auch die letzten drei Champions-League-Spiele. «Das ist weit über meinen Erwartungen. Da halfen zwei Dinge: Dass ich beide Positionen spielen kann. Und natürlich spielte das Verletzungspech von Grégory Wüthrich eine Rolle.»

Und nun verlässt er YB bereits im Winter? «Nein. Ich bin schon noch ein ‹bitzeli› hier.» Bitzeli? Also mit halbem Herzen? «Nein, im Gegenteil! Aber mal sicher bis im Sommer. Dann sehen wir weiter.»

Schauen wir mit Lauper bis zum nächsten Spiel, jenem gegen Thun. «Dass Thun Zweiter sein würde, hat kaum jemand gedacht. Vor einem Jahr waren wir ja ganz unten», sagt der Ex-Thuner. «Das hat aber seine Gründe, denn eine Mannschaft, die schon in der Rückrunde stark war, ist zusammengeblieben.»

Lauper war – ausnahmsweise – der einzige Leistungsträger, der ging. Und der nächste, der den grossen Schritt via Thun zu YB macht. So wie Wölfli, Steffen, Sanogo, Fassnacht. Thun als ideales Sprungbrett? «Klar. Der Druck ist nicht riesig. In Thun interessiert es nicht gerade jeden, wie man spielt.» In Bern schon.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 60044.html

Autor:  shalako [ Donnerstag 7. Februar 2019, 12:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (30) Sandro Lauper

04.02.2019

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Zitat:
Sandro Lauper - vom FC Konolfingen in die Champions League

Seit letztem Sommer spielt Sandro Lauper bei den Berner Young Boys. Der Mittelfeldspieler stammt aus Konolfingen und startete dort seine Fussballkarriere. Via YB-Nachwuchs schaffte er den Sprung in die Super League mit dem FC Thun. Nun ist er zurück bei YB und avancierte dort innert kurzer Zeit zum Stammspieler im Mittelfeld. In der neo1-Sportstory erzählt der 22-jährige über seine Karriere, wie er seinen ersten Einsatz in der Champions League erlebte und welches seine Pläne für die Zukunft sind.


https://www.neo1.ch/programm/sport/spor ... eague.html

Autor:  shalako [ Sonntag 17. Februar 2019, 13:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (30) Sandro Lauper

13.02.2019

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Zitat:
Auf Sandro Lauper will YB nicht mehr so schnell verzichten

Ob im Mittelfeld oder in der Innenverteidigung: Sandro Lauper war ein wichtiger Faktor in der erfolgreichen Vorrunde der Young Boys. Der 22-Jährige befindet sich auf einem Höhenflug, hebt deshalb aber nicht ab.

Vor drei Jahren war Sandro Lauper schon mal in Belek im Trainingslager. Damals noch als U21-Spieler des FC Thun. Es waren Tage, die sein sportliches Leben veränderten. Lauper trainierte gut, zeigte starke Leistungen in den Testspielen und erfuhr auf dem Heimweg von Sportchef Andres Gerber, dass ihn die Berner Oberländer fix in der ersten Mannschaft integrieren wollten. «Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben. Wir waren im Car auf dem Rückweg vom Flughafen Zürich nach Thun, alle waren müde. Dann nahm mich Andres Gerber zur Seite, um mir die Beförderung mitzuteilen. Es war unglaublich», erinnert sich Lauper.

Wertvoller Umweg

Danach ging es schnell. Der Mittelfeldspieler blieb zweieinhalb Saisons in Thun, entwickelte sich weiter, wurde Stamm­spieler und in diesem Sommer zu YB transferiert, wo er sich auf Anhieb durchsetzte und Leistungsträger wurde. Es war für ihn eine Rückkehr, schliesslich war er schon als Junior in Gelb-Schwarz aufgelaufen und erst im Winter 2015 ins Berner Oberland ­gewechselt. Der Umweg war rückblickend Gold wert. «Ich habe Thun viel zu verdanken. Ich musste nicht weg von YBs U21, aber der Wechsel erfolgte unter anderem wegen Goalie Felix Hornung, den ich seit vielen Jahren kannte und der mir sagte: Komm zu uns, bei uns ist es super», erklärt Sandro Lauper. Danach habe er mit Thuns U21-Trainer Simon Nüssli telefoniert und den Wechsel vollzogen. «Ich hatte sofort ein besseres Gefühl, auch wenn ich bei YB immer ein gutes Verhältnis gehabt hatte. Aber ich konnte als ruhige Person in Thun ruhiger arbeiten, zudem kam mir entgegen, dass wir noch in der 2. Liga interregional spielten.» Der Rest ist bekannt. Lauper entwickelte sich rasant weiter und kehrte im Sommer zu YB zurück. Dies, obwohl er gesteht: «Direkt nach dem Wechsel nach Thun dachte ich: Zu YB gehe ich nicht mehr. Aber das war wohl aus der Enttäuschung heraus. Als ich dann mit Thun im Stade de Suisse spielte, vor all diesen Fans, war es ganz anders. Ich war vor dieser Saison überzeugt: Es ist der richtige Schritt.»

«Ich bin nicht der Typ, der von heute auf morgen
Wahnsinnsentscheidungen trifft.»


Seine Einschätzung war perfekt. Lauper schlug sofort ein, wurde schnell zu einem wichtigen Spieler im Starensemble von ­Trainer Gerardo Seoane. Erwartet habe er dies nicht, wohl aber gehofft, dass er Einsatzzeit bekomme. «Ich wusste, dass der Konkurrenzkampf in Bern viel grösser ist. Glück­licherweise habe ich zuvor in Thun ab und zu als Innenverteidiger gespielt, was mir in Bern half. Es lief optimal weiter, ich war schnell im Team.» Dass er sowohl im Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen kann, sieht er als Vor- und Nachteil an. «Ich bin da, wenn es jemanden braucht. Aber es ist auch nicht ganz einfach, wenn man keine fixe Position hat.» Mittlerweile habe er sich mit beiden Positionen angefreundet. Bei seinen ersten Einsätzen in der Verteidigung habe er noch gedacht, dass er lieber gegen vorne spielen würde. «Aber man kann auch in der Innenverteidigung den Lead übernehmen und mutig spielen.» Zwei seiner Trümpfe auf beiden Positionen sind sein Auge und seine Laserpässe.
«Ein Teil ist gegeben, aber es gehört viel Training dazu, dass man sich bei jeder Übung konzentriert und die Intensität hochhält, so dass es auch im Spiel funktioniert», erklärt Lauper.

Selbst gegen Ronaldo cool

Diese Gegebenheiten waren fussballerisch gesagt der Steilpass, doch verwerten musste ihn der 22-Jährige auf dem Platz selber. Und das gelang ihm. Ob in der Champions League oder in der Meisterschaft: Auf Sandro Lauper war Verlass. Besonders beeindruckend war seine Leistung im letzten Heimspiel der Königsklasse, als die Berner Juventus Turin mit Superstar Cristiano ­Ronaldo mit 2:1 besiegten und Lauper in der Innenverteidigung glänzte. Diese Spiele auf der ganz grossen Bühne kamen dem jungen Mann aus Konolfingen wie ein Traum vor. So sagt er denn auch: «Es war speziell, plötzlich gegen Ronaldo zu spielen. Es macht mich unglaublich stolz, dass ich ­diesen Weg gehen konnte, von YB, wo es mir nicht mehr gereicht hat, mit dem Umweg über Thun wieder zurück und plötzlich bis in die Champions League. Es sind Träume, die immer wieder in Erfüllung gingen.»

Deutschland oder Spanien als Traum

Bezeichnend für ihn, der Schritt für Schritt nehmen will, ist, dass er im vergan­genen Sommer dem Lockruf aus der Bundesliga widerstand. Er habe sich schnell mit seinem Berater geeinigt, dass es besser sei, in der Schweiz den nächsten Schritt zu ­machen. Dass der Sprung von Thun ins Ausland zu gross wäre. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn wie jeder andere Profi träumt er davon, mal im Ausland in ­einer prestigeträchtigen Liga zu spielen. «Da würde ich wohl Deutschland oder Spanien bevorzugen. Aber es muss alles passen. Ich bin nicht der Typ, der von heute auf morgen Wahnsinnsentscheidungen trifft, es muss alles gut überlegt sein. Das wurde mir von daheim auf den Weg gegeben. Wir ­besprechen in der Familie viele Dinge, auch wenn am Ende ich entscheide.» Ein anderes Ziel ist natürlich die Schweizer Nati, die er als «Zückerchen» sieht. Doch um das zu ­erreichen, muss Sandro Lauper auf dem eingeschlagenen Weg bleiben und diesen kontinuierlich und beharrlich weiterverfolgen.


https://baernerbaer.ch/sport/auf-sandro ... erzichten/

Autor:  Hauptstadt [ Mittwoch 13. März 2019, 19:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (30) Sandro Lauper



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