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 Betreff des Beitrags: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. Februar 2020, 11:58 
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Jordan Lefort


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Position: Verteidigung

Rückennummer: 25

Nationalität: Frankreich

Geburtsdatum: 9. August 1993

Grösse (cm): 184

Gewicht (kg): ??

Hobbies: ?

bei YB seit: ab Sommer 2019

vorherige Clubs: R. Straßburg, SC Amiens, Quevilly-Rouen, SC Amiens


Statistiken:
https://www.transfermarkt.ch/jordan-lef ... ler/192492
https://www.football-lineups.com/footballer/81750

Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Jordan_Lefort

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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. Februar 2020, 12:02 
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04.02.2020

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Neuer Verteidiger für die Young Boys

YB holt französischen Verteidiger

Die Young Boys verstärken sich leihweise bis Ende Saison mit Jordan Lefort. Der französische Verteidiger stösst aus der Ligue 1 vom SC Amiens zum amtierenden Schweizer Meister. YB besitzt Ende Saison zudem eine Option zur endgültigen Übernahme. Der 26-jährige Linksfuss kann sowohl als Innen- als auch als Aussenverteidiger eingesetzt werden. In der laufenden Saison absolvierte Lefort 10 Partien, zuletzt am 11. Januar gegen Montpellier.

Zudem steht YB vor der Verpflichtung des Stürmers Meschack Elia. Der kongolesische Nationalspieler trainiert bereits mit den Bernern. Wann er eingesetzt werden kann, hängt vom Abschluss eines hängigen Fifa-Verfahrens ab.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... young-boys

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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. Februar 2020, 12:05 
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04.02.2020

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Jordan Lefort: Eben noch gegen Mbappé, jetzt bei YB

Der Meister verpflichtet leihweise bis Saisonende den französischen Innenverteidiger Jordan Lefort. Ausserdem stehen die Young Boys vor der Verpflichtung des Stürmers Meschack Elia.

Der letzte Arbeitstag 2019 war für Jordan Lefort vielleicht der schwierigste. Mit Amiens gastierte der Innenverteidiger im Prinzenpark von Paris und sah sich Königen des Weltfussballs gegenüber: Die Stürmer der Hauptstädter Kylian Mbappé, Neymar und Mauro Icardi bringen es gemeinsam auf 38 Ligatore und einen Marktwert von 435 Millionen Euro. Sie erzielten an jenem Samstagabend für Saint-Germain die Tore eins bis vier. Amiens unterlag 1:4.

Es war zwar nicht der letzte Arbeitstag von Lefort im Trikot der Nordfranzosen, er spielte Mitte Januar in der Ligue 1 gegen Montpellier, zuletzt aber war er aussen vor. Am Wochenende gegen Toulouse stand der 26-Jährige nicht einmal mehr im Kader. Sein Wechsel zu den Young Boys zeichnete sich seit Tagen ab.

Am Dienstagnachmittag wird der Transfer offizialisiert. Lefort unterschreibt einen Leihvertrag bis Saisonende – mit einer Option auf die definitive Übernahme im Sommer für drei Jahre.

Diese soll gemäss der französischen Sportzeitung «L’Équipe» für eine Million Euro gezogen werden können. Statt gegen Mbappé, Neymar und Icardi wird Lefort künftig gegen Boris Babic, Blaz Kramer und Simone Rapp spielen. Aber auch um Titel statt gegen den Abstieg.

Mit Sörensen begann Suche

Mit Lefort entspannt sich die Lage im Abwehrzentrum. Frederik Sörensen, bis im Sommer von Köln ausgeliehen, wird nach einem Eingriff am Knie vielleicht nie mehr für YB verteidigen können.

Und Sandro Lauper und Mohamed Camara sind von einer Rückkehr zwar nicht mehr allzu weit entfernt, aber die Young Boys wollen im Falle der Langzeitverletzten kein Risiko eingehen, sie aus Personalnot nicht verfrüht forcieren müssen. Nach der Verletzung Sörensens habe man begonnen, den Markt zu sondieren, sagt YB-Sportchef Christoph Spycher.

Mit dem Zuzug Leforts stehen YB-Trainer Gerardo Seoane nun wieder vier fitte Innenverteidiger zur Verfügung. Lefort ist wie Cédric Zesiger Linksfuss, er kann auch links aussen und in einer Dreierkette verteidigen.

In der höchsten französischen Liga hat er für Amiens 33 Partien bestritten. YB habe Lefort schon im Sommer auf dem Radar gehabt, sagt Spycher. «Wir sind glücklich, ist uns nun der Transfer gelungen.»

Falsches Spiel mit Elia?

Die Young Boys hoffen, bis zur Schliessung des Schweizer Transferfensters Mitte Februar einen weiteren Zuzug bekannt geben zu können. Meschack Elia, ihr Wunschkandidat für die Nachfolge des am Freitag zu Leganés transferierten Roger Assalé, trainiert seit Tagen mit.

Wie Assalé schaffte der Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo (21 Spiele, 6 Tore) bei TP Mazembe den Durchbruch, vom afrikanischen Spitzenclub trennte er sich im Herbst aber im Streit. Mazembe hatte offenbar einst Elias Alter von 17 auf 18 angehoben, damit der Club ihn unter Vertrag nehmen konnte, behauptet nun aber, Elia habe den Pass gefälscht. Vom kongolesischen Verband ist Elia für ein Jahr gesperrt worden.

Der Fall liegt bei der Fifa. Die Young Boys sind zuversichtlich, dass der Weltverband bald zum Schluss kommt, dass Elia nichts vorzuwerfen sei. Dann steht seinem Einsatz im YB-Trikot nichts mehr im Weg.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14811534

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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Februar 2020, 17:38 
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Jordan Lefort leihweise zu den Young Boys

Der BSC Young Boys hat den französischen Verteidiger Jordan Lefort vom SC Amiens leihweise bis Ende Saison übernommen – mit einer Option auf die definitive Übernahme im Sommer. Der 26-jährige Linksfüsser kann in der Abwehr sowohl im Zentrum als auch auf der linken Seite eingesetzt werden. Er wird bei YB die Rückennummer 25 tragen.

Der 184 cm grosse Lefort gilt als Teamplayer mit guter Mentalität. Mit Amiens war ihm im Sommer 2017 als Stammspieler der Aufstieg in die Ligue 1 gelungen. Danach spielte er leihweise für eine Saison bei Quevilly-Rouen, ehe er zu Amiens zurückkehrte und in der höchsten französischen Spielklasse 33 Partien absolvierte. In der laufenden Saison wurde er bei Amiens 10-mal eingesetzt, letztmals am 11. Januar im Spiel gegen Montpellier.


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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Februar 2020, 01:51 
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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Februar 2020, 02:40 
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27.02.2020

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Mittel aus dem Erste-Hilfe-Kasten

Ein Haurucktransfer in der Personalnot? Jordan Lefort füllt eine Lücke bei den Young Boys – doch Veränderung war beim Franzosen nach zehn Jahren beim gleichen Verein schon länger ein Wunsch.

Für einen Nothelfer kommt er ziemlich entspannt daher. Badelatschen und Bandana, im Mundwinkel hängt ein Birnenstiel. Erst mal ankommen, Jordan Lefort? «Leg los», sagt er nur und lächelt.

Der 26-jährige Franzose war im Winter neben Meschack Elia der einzige Zugang bei den Young Boys, und wirklich viel Anlauf scheint er nicht zu brauchen. Es ist Tag 23 von Lefort in Bern, knapp 20 Tage nach dem Debüt gegen Sion, 90 Minuten in der Innenverteidigung, kein Gegentor, 1:0. Solides Handwerk. «Das war ein guter Einstieg», sagt Lefort.

«Der Zeitpunkt für etwas Neues war kein schlechter.»
Jordan Lefort


Ja, es war wieder Not am Mann bei YB. Kaum stand das neue Jahr im Haus und die Rückrunde vor der Tür, verletzte sich Jordan Lotomba, musste sich der bereits angeschlagene Frederik Sörensen am Knie operieren lassen. Die Situation erinnerte an den verflixten Herbst 2019, und gerade in der Defensive waren die Reihen wieder bedrohlich licht, weil mit Akteuren wie Sandro Lauper (jüngst mit der U-21 unterwegs) und Mohamed Camara (im Aufbau) eher später denn früher zu rechnen ist.

Ruhe für den Jungen aus der Banlieue

Das Leihgeschäft mit Leforts Club Amiens hatte sich im Januar innerhalb von zwei Wochen konkretisiert. Das hatte alles ein wenig etwas von Hau und Ruck, dabei sagt Lefort: «Ich wollte weg, ich bin schon lange bei Amiens. Der Zeitpunkt für etwas Neues war kein schlechter.»

2011 stiess der damals 17-Jährige zu Amiens, es war sein erster Club mit Profiperspektive. Mit denselben Aussichten hatte er sich nur ein Jahr zuvor Racing Strasbourg angeschlossen, das für seine Ausbildungsqualitäten in ganz Frankreich bekannt ist. Bis in die erste Mannschaft schaffte es Lefort nie: Im Sommer 2011 ging der Club in Konkurs, den Profistatus war er los, die Fussballschule wurde geschlossen. Weiter ging es in der fünften Liga, bis 2017 hatte sich das Team wieder in die Ligue 1 hochgearbeitet.

So lange wollte Lefort verständlicherweise nicht warten. «Amiens war der ideale Club für mich: familiär, übersichtlich, mit weniger Druck», sagt Lefort, aufgewachsen in der hektischen Pariser Banlieue von Champigny-sur-Marne, wo er in der Jugend gegen Jean-Pierre Nsame antrat. Auf den in Frankreich gross gewordenen Kameruner traf er auch bei Amiens: 2014 kam Nsame leihweise für eine Saison von Angers. Amiens spielte damals noch in der dritten Liga, bis 2018 gelang der Aufstieg in die Ligue 1. Seither halten die Nordfranzosen die Klasse mal mit mehr, mal mit weniger Mühe.

Lefort schwärmt von «seinem» Club. Vom jungen Trainer etwa, dem 36-jährigen Slowenen Luka Elsner, der mit jedem Ersatzspieler vor jeder Partie ein individuelles Gespräch geführt habe. Und im neuen Jahr gab es wieder mehr solche Gespräche für Lefort. Amiens war schlecht in die Saison gestartet, kassierte zu viele Gegentore. Im September stiess der erste neue Verteidiger zum Verein, im Januar kamen zwei neue dazu. Lefort rückte in der Hierarchie nach hinten – schlechte Perspektiven für mehr Einsatzminuten. Auch deshalb folgte der Wechsel nach Bern. «Hier geht es um Titel. Natürlich bin ich da zufrieden.»

Nach dem geglückten Einstand gegen Sion steht für ihn das Spiel in Lugano an (1:2). Das Stadion leer, der Gegner unangenehm, das Terrain tief. Und die Niederlage empfindlich. Lefort erlebt die andere Welt der Super League, seine Leistung ist durchzogen. Viel lieber aber spricht er über die grossen Spiele, hier wie in der Heimat. Seine dritte Partie ist das verrückte 3:3 in St. Gallen, ein paar Tage zuvor verfolgt er das 4:4 von Amiens gegen PSG am Fernsehen. 3:0 liegt Amiens nach 40 Minuten vorne, beim Krösus aus Paris spielen zwar nicht Mbappé oder Neymar, aber immerhin Cavani, Icardi oder Di Maria. Zum Sieg reicht es nicht ganz.

Im Dezember trat er noch selber gegen den milliardenschweren Serienmeister an, der in der Champions League nach dem 1:2 bei Borussia Dortmund mal wieder mit dem Rücken zur Wand steht. Parc des Princes, 50’000 Zuschauer, PSG in Bestbesetzung. «Als kleine Mannschaft hast du nicht viele Möglichkeiten gegen dieses Team», sagt Lefort. 1:4 geht er mit Amiens unter, Mbappé, Neymar, Icardi, die Prominenz schlägt zu. «Es ist unglaublich schwer, gegen Mbappé zu verteidigen. Du darfst nicht zu viel überlegen, sonst bist du schon zu spät.»

Mit dem Tempo in der Super League kommt Lefort in der Regel besser zurecht. Vergangenen Sonntag gegen das Schweizer Fussballkraftwerk der Stunde aus St. Gallen hatte er zwar phasenweise seine liebe Mühe, beendete den Tag mit einem Eigentor. Aber in der Innenverteidigung kann er mit seiner Erfahrung und dem guten linken Fuss der Nebenmann von Captain Fabian Lustenberger sein – wenn der dann seinerseits von seinem Notfallposten im Mittelfeld zurückkommen kann.

«Er bringt Erfahrung mit, scheut keinen Zweikampf.»
YB-Trainer Gerardo Seoane


Die Situation bei YB bleibt leicht angespannt. Gerade die Defensive muss sich nach zuletzt durchzogenen Leistungen neu bewähren. Am Samstag geht es gegen Zürich, Tag 25 für Lefort bei YB, ein volles Stadion, ein auf dem Papier unterlegener Gegner. «Wir sind sehr froh um Jordan. Er bringt Erfahrung mit, scheut keinen Zweikampf», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane. «Der Druck ist gut. Ich wusste, was mich hier erwartet», sagt Lefort. Der coole Nothelfer in den Badelatschen, er kann für die Young Boys ein beruhigendes Mittelchen aus dem Erste-Hilfe-Kasten sein.


https://www.bernerzeitung.ch/mittel-aus ... 5930483118

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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Freitag 24. April 2020, 01:47 
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24.04.2020

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Für den neuen Verteidiger kommt das Virus besonders ungelegen

Das Corona-Virus macht nicht nur YB, sondern besonders auch Jordan Lefort einen dicken Strich durch die Rechnung. Eben bei den Gelb-Schwarzen angekommen, hatte er sich mit guten Leistungen für weitere Einsätze empfohlen. Doch dann schlug das Virus zu; seither kann nicht mehr gespielt werden.

Jordan Lefort fühlte sich schon nach wenigen Wochen gut integriert, im Stade de Suisse war der Innenverteidiger vor dem abrupten SaisonUnterbruch endgültig angekommen. «Bern ist eine wunderschöne Stadt», beantwortet Jordan Lefort unsere erste Frage über sein Wohlbefinden in der Bundesstadt. «Ich habe vor Corona schon vieles gesehen. Die wunderschöne Altstadt, die Aare, besuchte bereits das Einstein-Haus und geniesse aus meiner Wohnung die Sicht auf die nahen Berge.»

«Es gefällt mir ausgezeichnet»

Im Sommer 2019 gab es erstmals Gespräche zwischen der sportlichen YB-Leitung und dem Verteidiger, der beim französischen Ligue-1-Verein SC Amiens unter Vertrag stand, die aber damals zu keiner Einigung führten. Als sich nach den Innenverteidigern Sandro Lauper und Mohamed Ali Camara auch noch der Däne Frederik Sörensen verletzte, herrschte in der zentralen YB-Verteidigung erneut Not am Mann. Christoph Spycher nahm den Kontakt mit dem SC Amiens und Jordan Lefort wieder auf. Diesmal fand man eine Lösung und so spielt der 26-Jährige auf Leihbasis bis mindestens Ende Saison bei YB.
«Wie es weitergeht, weiss in dieser besonderen Zeit niemand. Ich versuche, in jedem Spiel mein Bestes zu geben, konzentriere mich auf meine Leistung. Nach Abschluss der Saison wird entschieden, ob ich weiterhin ein Young Boy bleibe, ich hoffe, dass ich noch Gelegenheit erhalte, mich weiter zu empfehlen, denn mir gefällt es ausgezeichnet. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre, die Infrastruktur ist perfekt und die Stimmung im Team könnte nicht besser sein».
Vorerst hat sich Jordan Lefort sportlich hohe Ziele gesteckt. Er will, so denn noch gespielt werden kann, mit YB Meister und Cupsieger werden und sich für eine Vertragsverlängerung aufdrängen.

Jordan wie Michael Jordan

Um sich weiter zu verbessern, trainiert der Linksfüsser im Training auch speziell seinen schwächeren, den rechten Fuss. «Es ist wichtig, beidfüssig spielen zu können, gerade für einen Abwehrspieler, der oft nicht viel Zeit hat zu überlegen, auf welche Art und Weise er nun den Ball übernehmen oder wegschlagen soll.»
Zum Fussball kam Jordan Lefort als Fünfjähriger. «Ich wuchs in einer sportlichen Familie auf. Mein Vater spielte Rugby und Fussball, meine Mutter, die noch fussballbegeisterter als mein Vater war und ist, spielte im Quartier Fussball. Sie war es auch, die mich ins erste Training brachte.»
Seinen Eltern verdankt Jordan Lefort übrigens seinen Vornamen. «Mein Name hat nichts mit dem Fluss Jordan zu tun. Meine Eltern tauften mich Jordan, weil sie Michael Jordan, einen der besten Basketballspieler in der NBA-Geschichte, bewunderten.» Auch sein Geschlechtsname sorgt ab und zu für Gesprächsstoff. «Auf Lefort (der Starke, die Red.) werde ich oft angesprochen, häufiger als auf Jordan, weil sich kaum jemand darum kümmert, weshalb mich meine Eltern so nannten. Von Lefort erwartet man Leadership, dass der Starke mit gutem Beispiel vorangeht, Verantwortung übernimmt. Das bekam ich schon hin und wieder zu hören, wenn die Leistung nicht so war, wie sie sein sollte. Doch in Bern war dies bisher nicht der Fall.»
Jordan Lefort ist ein «Campinois», wie die Bewohner von Champigny-sur-Marne genannt werden, eine Kleinstadt mit 70000 Einwohnern südöstlich von Paris. Der Fussball führte ihn jedoch weg von Mutters Herd und den beiden älteren Schwestern. In Strassburg näherte er sich schon einmal der Schweizer Grenze, ehe er über Rouen und Amiens zu seinem ersten Auslandabenteuer nach Bern kam.

Statt gegen den Abstieg um den Titel

«Amiens und YB sind verschiedene Fussballwelten», sagt Jordan Lefort. «In Amiens spielt man gegen den Abstieg, das ist hart. Man hat wenig Ballbesitz, was das Spiel entsprechend schwieriger macht. Bei YB sind wir stets Favorit, mehr im Ballbesitz, was die Sache vereinfacht und auch mir entgegenkommt.»

Das Lob der Teamkollegen

Die Teamkollegen sind unisono des Lobes voll über den Neuen, der sich nahtlos integriert hat. Auch Lefort hat nur Positives über seine neuen Mannschaftskameraden zu berichten. «Haben sie Ngamaleus Tor in St. Gallen gesehen?», fragt er. «Das war grosse Klasse und kein Zufall, im Training fabriziert er oft solche Kunststücke, er kann das.»
Auch sonst ist das Spiel in St. Gallen immer noch im Hinterkopf präsent, weil es das vorerst letzte war. Hat er den Sprint des St.-Gallen-Trainers der Seitenlinie entlang, die wilde Hüpferei des Präsidenten neben der Spielerbank und das Eindringen des Sportchefs aufs Terrain während und unmittelbar nach dem Spiel bemerkt? «Nein, das habe ich alles nicht richtig mitbekommen. Das Spiel war so intensiv, ich hatte mit mir selbst genug zu tun und konnte erst Aufschnaufen, als der Schiedsrichter den Match beendete.»


https://baernerbaer.ch/sport/fuer-den-n ... -ungelegen

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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juni 2020, 19:34 
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Infos zu Janko, Sörensen und Lefort

YB hat die Verträge mit den Leihspielern Saidy Janko und Frederik Sörensen bis Mitte August verlängern können. Die Gespräche mit dem FC Porto (Janko) und dem 1. FC Köln (Sörensen) führten zu einem positiven Ergebnis. Im Fall von Jordan Lefort ist von Amiens, das die Transferrechte am Verteidiger besitzt, eine mündliche Zusage vorhanden, dass der Vertrag ebenfalls bis Mitte August verlängert werden kann. Es sind jedoch noch letzte Details zu klären.


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 Betreff des Beitrags: Re: (25) Jordan Lefort
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2020, 00:37 
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Auch Leforts Leihvertrag ist verlängert worden

"Unser Ziel ist es, die Saison mit dem bestehenden Kader zu Ende zu spielen", sagte YB-Sportchef Christoph Spycher Anfang Juni. Nun herrscht Klarheit vor: Nachdem die auslaufenden Verträge mit Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau und die leihweisen Kontrakte mit Saidy Janko und Frederik Sörensen bis Mitte August verlängert worden sind, steht nun auch fest, dass Jordan Lefort die Super-League-Spielzeit mit den Young Boys beenden wird. Die Verhandlungen mit Amiens, das die Transferrechte am französischen Verteidiger besitzt, konnten zu einem positiven Abschluss gebracht werden.


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