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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. August 2018, 12:27 
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Ex-Gladbacher Sow startet in Bern durch - Rückkehr nach Deutschland möglich?

​Mittelfeldspieler Djibril Sow wechselte im letzten Jahr von Borussia Mönchengladbach zu den Young Boys Bern, ging somit den entgegengesetzten Weg von Denis Zakaria und wurde sogar Schweizer Meister. Nach seinen herausragenden Leistungen in der Schweiz wird bereits über eine Bundesliga-Rückkehr spekuliert - doch eine Gladbacher Rückkaufoption scheint es nicht zu geben.

https://www.90min.de/posts/6132888-ex-g ... d-moeglich


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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. September 2018, 22:44 
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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. September 2018, 22:20 
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Meet The Player: Djibril Sow (YB)

Triff das Wunderkind und den Meistermacher - Djibril Sow

Eine der ganz grossen Figuren in der YB Meistermannschaft und erst 21-jährig - Djibril Sow ist im Berner Mittelfeld gesetzt und spielt die Position wie kein anderer in der Super League. Dass seine Karriere noch steil nach oben gehen wird, davon sind viele überzeugt!


https://sport.ch/superleague/177568/tri ... jibril-sow

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. September 2018, 22:39 
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Mbabu und Sow vor Startelf-Einsatz

Spielt die Nati mit YB-Power gegen Island?

Am Samstag könnte für Kevin Mbabu und Djibril Sow die Stunde in der Nati schlagen.

«Natürlich hoffe ich auf mein erstes Länderspiel», sagt YB-Verteidiger Kevin Mbabu (23), als er diese Woche erstmals zur A-Nati einrückt. Kommt der Rechtsverteidiger des Meisters bereits am Samstag beim Start zur Nations League gegen Island zu seiner Premiere – oder erst am nächsten Dienstag beim Test in Leicester gegen England? Mbabu weiss zu genau, wer in der Hierarchie noch vor ihm steht. Der Romand mit den blondierten Rasta-Zöpfen: «Stephan Lichtsteiner ist Captain und hat über 100 Länderspiele.»

Bei den ersten Trainings verteidigt der Neuling rechts. Neben den Stammspielern Fabian Schär, Manuel Akanji und Ricardo Rodriguez.

Gestern tragen Mbabu und Lichtsteiner abwechslungsweise als Einzige einen weissen Überzieher. Da 21 Feldspieler auf dem Platz stehen, ist einer überzählig. Er kann im Trainingsspiel von beiden Teams angespielt werden.

Kommt auch Djibril Sow, der zweite Young Boy, schon gegen Island zu einem Einsatz? Petkovic lässt sich noch nicht in die Karten blicken. Neben Vize-Captain Xhaka trainieren im defensiven Mittelfeld abwechslungsweise Freuler, Zakaria, Edimilson und Sow.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 17770.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. September 2018, 00:01 
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Die Vorzeige-Schweizer Mbabu und Sow

Kevin Mbabu und Djibril Sow sind die wertvollsten YB-Spieler, sie werden den Club dereinst für eine hohe Ablösesumme verlassen. Seit wenigen Tagen sind die Überflieger Nationalspieler.

Zuerst kamen die Italiener, später gab es Spanier, Portugiesen, Türken, dann Spieler aus dem früheren Jugoslawien, zuletzt viele mit kosovarischen Wurzeln. Migranten und Nachkommen von Migranten prägen das Schweizer Nationalteam seit Jahrzehnten, erwähnt seien Ciriaco Sforza und Kubilay Türkyilmaz, Valon Behrami und Xherdan Shaqiri, um nur vier von mittlerweile weit über hundert zu nennen.

Und bald wird die Nationalmannschaft stark geprägt sein von Fussballern afrikanischer Herkunft. Was in den U-Auswahlen seit längerer Zeit festgestellt wird, betrifft nun auch das A-Team. Es gibt Goalie Yvon Mvogo, Abwehrchef Manuel Akanji, Mittelfeldpuncher Denis Zakaria, Stürmer Breel Embolo, denen man teilweise schon heute und ganz bestimmt in naher Zukunft tragende Rollen zutraut.

Der grosse Stolz

So gesehen sind Kevin Mbabu, der Vater Franzose und die Mutter Kongolesin, und Djibril Sow, dessen Papa aus dem Senegal stammt, weitere Beispiele für den Doppelbürgertrend. Die beiden YB-Fussballer debütierten am Samstag in der Nations League beim 6:0 gegen Island in St. Gallen – Mbabu spielte durch, Sow wurde in der 78. Minute eingewechselt.

Ein Traum sei in Erfüllung gegangen, sagt Mbabu am Donnerstag im Stade de Suisse nach seinem ersten Training mit den Young Boys seit der Rückkehr vom Nationalteam. Er sei sehr stolz gewesen, das Schweizer Trikot tragen zu dürfen. «Früher schaute ich die Länderspiele immer am TV, nun war ich unten auf dem Rasen dabei. Das war ein grosser Tag für mich», sagt der 23-Jährige.

Auch Sow strahlt, als er von seinem ersten Länderspiel erzählt, von der guten Stimmung in der Auswahl und den Gesprächen mit Nationalcoach Vladimir Petkovic. «Das war sehr schön», sagt er, «wir wurden sensationell aufgenommen.» Sow war bereits im Sommer 2017 in einem Schweizer Trainingslager dabei, im Rahmen einer Talentschau.

Sein Aufstieg ist dennoch bemerkenswert, seit er vor 14 Monaten im Prinzip von Gladbachs zweitem Team zu YB wechselte. Und weil der langjährige Teamleader Behrami kürzlich zurücktrat, sind Sows Perspektiven gar nicht so schlecht. «Der Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld ist so hoch wie wohl auf keiner anderen Position», sagt Sow, «die anderen spielen alle im Ausland.»

Zakaria und Granit Xhaka dürften vorerst gesetzt sein hinter dem neuen Regisseur Shaqiri, doch vor Remo Freuler und Edimilson Fernandes muss sich Sow gewiss nicht verstecken. «Beide spielen in der Serie A, da ist der Rhythmus schon höher als bei uns in der Super League», meint Sow bescheiden.

Sows frühes Bekenntnis zu YB

Mit seiner Passsicherheit, Spielstärke und strategischer Brillanz dürfte Sow in den nächsten Jahren zum Stamm der Auswahl gehören. Der 21-Jährige hatte sich im Sommer frühzeitig entschieden, trotz vielen reizvollen Offerten noch eine Saison bei YB zu bestreiten.

«Ich bin jung, habe erst ein Jahr durchgespielt», sagt er. Natürlich hätten ihn die Namen der grossen Vereine sowie die Verdienstmöglichkeiten beeindruckt. «Doch ich entschied mich für diesen Weg. Und den ziehe ich durch.»

Einen Schritt weiter als Sow ist Kevin Mbabu. Zumindest im Nationalteam. Ihn verbindet einiges mit Sow, etwa das grosse Interesse ausländischer Vereine, der auf­geschobene Transfer ins Ausland, die Faszination für die Premier League, in der beide irgendwann spielen möchten.

Und im Schweizer Team ist der dynamische Flügelläufer zeitnah als Stammkraft vorstellbar, der alternde Captain Stephan Lichtsteiner ist ärgster Konkurrent, Mbabu erwähnt auch Michael Lang und Silvan Widmer. «Es gibt einige starke Rechtsverteidiger.» Er wolle so weitermachen wie zuletzt, dann komme vieles von selber.

Mbabu und Sow sind als Teenager mit 17 respektive 18 ins Ausland gewechselt, ohne in der Super League Spuren hinterlassen zu haben – Mbabu spielte bei Servette 24 Minuten, Sow beim FCZ gar nie. Der eine setzte sich bei Newcastle nicht durch, der andere scheiterte in Gladbach. Den Durchbruch haben sie verspätet, aber umso wuchtiger realisiert.

«Ein Wechsel im Januar ergibt für mich keinen Sinn.»
Djibril Sow


Und in der Champions League werden sie im Herbst weiter am bereits beeindruckend hohen Marktwert und Status feilen, in 12 Monaten jedenfalls dürften beide in Topligen engagiert sein. Bei Mbabu ist ein Transfer schon in der Winterpause möglich, er ist zu gut und zu gross für die Super League geworden, Sow dagegen will die Saison bei den Young Boys beenden. «Ein Wechsel im Januar ergibt für mich keinen Sinn», sagt er, «ich möchte die gesamte Vorbereitung mit einem neuen Club bestreiten.»

Der nächste Höhepunkt

Es gibt nicht wenige Beobachter, die Mbabu und Sow zutrauen, irgendwann bei einem Verein der Kategorie Manchester United unter Vertrag zu stehen. Das ist Mbabus Lieblingsclub seit dem Bubenalter – und der YB-Gegner am Mittwoch zum Start der Sternenliga.

Nervös werden die Jungnationalspieler nicht sein, aber Respekt haben sie schon. Sow freut sich besonders auf das Duell mit Frankreichs Weltmeister Paul Pogba. Und Mbabu sagt schmunzelnd: «Ich weiss, was auf mich wartet, mein erstes Premier-League-Spiel war gegen Eden Hazard.» Mit knapp 20 meldete er damals den Chelsea-Superstar ab.

Über Umwege hat sich der Genfer etabliert – und steht wie der Zürcher Sow vor aufregenden Zeiten. Bei YB. Und im Schweizer Nationalteam.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17488460

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Montag 22. Oktober 2018, 23:47 
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22.10.2018

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YB-Regisseur Djibril Sow verehrt die Spanier

«Valencia spielt den besten und schönsten Fussball»

YB-Regisseur Djibril Sow outet sich vor dem dritten Champions-League-Match von YB gegen Valencia als Fan des iberischen Fussballs.

Neun Spiele in der Primera Division, zwei in der Champions League und nur ein einziges gewonnen, bei Real Sociedad San Sebastian. Platz 14 in der LaLiga. Und erst ein Punkt in der Königsklasse, immerhin bei Manchester United. Wenn es einen guten Moment gibt, gegen Valencia zu spielen, dann jetzt!

«Wenn man die Statistiken sieht, sind die schwer zu glauben, bei der Mannschaft, die die haben», sagt YB-Regisseur Djibril Sow. «Unterschätzen werden wir sie niemals. Aber wenn sie nicht in Form sind, wollen wir das mit einem mutigen Auftritt ausnützen.» Man werde dann sehen, ob sie ins Schwimmen kommen würden, wenn es YB gelänge, sie vor Probleme zu stellen. «Aber es wird auch so sehr schwierig.»

«Lassen wir die spielen, wird es enorm schwierig»

Sow ist Anhänger des spanischen Fussballs. Das spürt man in jedem Satz. «Valencia spielt den schönsten und besten Fussball in unserer Gruppe.» Immerhin heissen die anderen beiden Teams ManUtd und Juve... «Klar. Doch Manchester hatte bei uns keine klare Spielidee, spielte enorm kompakt und mit schnellen Gegenstössen... Und Juve setzte vor allem auf Disziplin, liess gar nichts zu und verteidigte super. Da waren wir fast chancenlos. Der spanische Fussball hingegen ist sehr technisch, legt Wert auf Kombinationen. Und auch Valencia spielt enorm gepflegt hintern heraus. Wenn wir die spielen lassen und nicht eng beim Mann sind, wird es enorm schwierig!»

Und doch: YB steht unter einem gewissen Druck, denn mit einer Niederlage wäre selbst das Rennen um den dritten Gruppenplatz, mit dem man im Frühling in der Europa League weitermachen kann, nur noch Utopie. Zumindest Verlieren ist also absolut verboten! Noch besser wäre ein Sieg. Wenn man in der Champions League einen solchen holen will, dann im Heimspiel gegen Valencia. Und dann würde es auch einen ersten Champions-League-Torschützen in der Geschichte von YB geben. Endlich. Läuft da teamintern eine Wette? Djibril Sow verräts. Im Video.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 07751.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 01:37 
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26.11.2018

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YB-Youngster Sow vor ManUtd-Kracher

«Ich war schon mal im Old Trafford – als Tourist!»

Djibril Sow (21) war schon einmal im Old Trafford, im imposanten Stadion von Manchester United. «Als Tourist», sagt der YB-Youngster und schmunzelt, «wir haben damals mit der U19 von Borussia Mönchengladbach eine Stadion-Tour gebucht.» Es war vor einem Spiel in der Youth League.

Am Dienstag läuft er als Spieler ein. «Das Old Trafford war schon leer beeindruckend. Nun dürfte es noch beeindruckender werden. Das wird nochmals ein ganz grosses Highlight.»
«Ein Sieg wäre der Hammer»

Und was braucht es für einen Sensations-Sieg? Sow cool: «Wir brauchen ein perfektes Spiel und Manchester einen schlechten Tag, damit wir eine Chance haben. Einen Sieg in dieser Champions-League-Kampagne wäre schon der Hammer!»

YB holte aus den ersten vier Spielen in der Königsklasse bisher einen Punkt, beim 1:1 zuhause gegen Valencia.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 37772.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2019, 00:48 
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28.01.2019

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SFL Award Night

Mbabu offiziell bester Spieler der Super League

Bei den SFL-Awards standen die Young Boys in der ersten Reihe. In 4 von 5 Kategorien ging die Trophäe nach Bern.

Traditionell werden kurz vor Rückrundenstart die besten Akteure des letzten Jahres in der Super League ausgezeichnet. Grosser Abräumer waren wie erwartet die Young Boys, die auf dem Rasen im Jahr 2018 kaum zu schlagen waren und den ersten Meistertitel seit 32 Jahren holten.

Starke Entwicklung

Kevin Mbabu wurde als bester Spieler der Liga ausgezeichnet. Der 23-jährige Aussenverteidiger hat sich bei YB noch einmal weiter entwickelt, den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft und das Interesse diverser Klubs aus grösseren Ligen auf sich gezogen.

7 von 11 Spielern im «Dream Team» von YB

Auch in den Nebenkategorien räumte YB sämtliche Auszeichnungen ab: Gerardo Seoane wurde Trainer des Jahres. Das schönste Tor schoss Guillaume Hoarau, der Youngster des Jahres heisst Djibril Sow. Und im Team der Super League stellen die Young Boys 7 von 11 Akteuren.

Die Auszeichnungen an den SFL-Awards im Überblick:

«Best Player Super League»: Kevin Mbabu (Young Boys).
«Best Youngster»: Djibril Sow (Young Boys).
«Best Coach»: Gerardo Seoane (Young Boys).
«Best Goal»: Guillaume Hoarau (Young Boys).
«Best Player Challenge League»: Miroslav Stevanovic (Servette).
«Golden 11»: Omlin; Benito, Mbabu, Rüegg, Von Bergen; Kololli, Sanogo, Sow, Sulejmani; Hoarau, Sorgic.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... per-league

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 15:33 
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17.02.2019

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YB-Djibril und seine FCZ-Cousine Coumba

Familie Sow mischt den Schweizer Fussball auf

Djibril und seine Cousine Coumba kickten früher zusammen auf dem Pausenplatz. Heute dominieren die Sows den Schweizer Fussball. Er mit den YB-Männern, sie mit den FCZ-Frauen.

YB-Shootingstar Djibril Sow feiert vorletzten Mittwochabend seinen 22. Geburtstag. «Es war keine grosse Feier, ich habe meine Familie eingeladen», sagt er. Klar fährt auch Coumba nach Bern zu ihrem Cousin. Coumba Sow, Mittelfeldspielerin der FCZ-Frauen.

Beide werden in Zürich geboren, er wächst im Kreis 4 auf, sie in ­Zürich-Oerlikon. Quasi jedes ­Wochenende sehen sie sich, ­Familientreffen. Ihre Väter aus dem Senegal landeten der Liebe wegen in Zürich. «Djibi und ich gingen dabei immer kicken», sagt sie. Er meint: «Kein anderes Familienmitglied war so fussballbegeistert wie wir zwei. Aber sie standen immer hinter uns.» Bei seinen Kumpels auf dem Pausenplatz sei Coumba voll akzeptiert gewesen. «Sie war cool und konnte super tschutten, wer sollte sie da nicht akzeptieren?»

Djibril habe dabei immer ein Shirt sei nes Vorbilds Thierry Henry getragen, erinnert sie sich. «Nicht immer», sagt er und lacht, «manchmal war es auch in der Wäsche.» Coumba nannten alle Ronaldinho, «wahrscheinlich ­wegen meiner Frisur», meint sie. Ein Vergleich, der ihr heute noch schmeichelt. «Ronaldinho konnte einfach alles am Ball ...»

«Mein Vater hatte Angst»

Coumba schliesst sich erst mit 
13 Jahren ihrem ersten Klub, 
dem SV Höngg, an. Zeitgleich wechselt ihr zweieinhalb Jahre jüngerer Cousin in den FCZ-Nachwuchs. «Mein ­Vater wollte nicht, dass ich mit Buben spiele, er hatte Angst, dass es zu hart sei.»

Mit 14 folgt Coumba ihrem Cousin zum FCZ. Mit den Zürcherinnen feiert sie zwei Meistertitel und zwei Cupsiege, ehe sie knapp 19-jährig mit der Matura im Sack ihre Koffer packt. «Ich wollte ­reisen, ein neues Land erleben, andere Kulturen kennenlernen.» Weil sie nicht mit Fussball aufhören will, geht sie auf Anraten ihres Grossvaters nach Amerika. Sie ­studiert und spielt fürs College-Team. Ein tolles Erlebnis. «Der Frauenfussball hat in Amerika einen grossen Stellenwert. Die Unterstützung der Colleges ist ­riesig. Das Interesse auch. Wir hatten Autogrammstunden, mussten für Selfies posieren, der Fanshop im Walmart verkaufte unsere Leibchen.»

«Er hat es verdient»

Und Coumba hat Erfolg – mit dem College von Oklahoma gewinnt sie die Big-12-Conference. «Eine Riesensache», sagt Coumba. Sie und ihre Teamkolleginnen bekommen einen Big-12-Ring und 
werden im Football-Stadion vor 80 000 Leuten gefeiert.

Seit Sommer ist sie zurück beim FCZ. Der Fussball hier sei technisch hochstehender, physisch sei man in Amerika weiter, «wie schnell und kräftig die Frauen da sind, das war verrückt».

Djibril wechselt nach einem Jahr bei Gladbach im Sommer 2017 zu YB, wo er voll einschlägt. Er dominiert mit YB die Liga – wie auch Coumba mit den FCZ-Frauen. Beide feierten vor kurzem ihr Nati-Debüt. Sein Marktwert liegt bei 9 Mio. 
Franken. «Schon extrem», sagt Coumba, «aber wenn ich ihn 
treffe, sehe ich diese Millionen nicht. Djibi ist immer noch mein kleiner Cousin. Er lässt sich nicht blenden, ist super bodenständig geblieben. Er hat es verdient, ich bin sehr stolz auf ihn!»

Sie lebt wie ihr Cousin voll für den Fussball, aber nicht von ihm. «Nebenbei» arbeitet sie 75 Prozent in einem Kinderhort in Küsnacht ZH, nach Feierabend fährt sie viermal die Woche ­direkt ins Training. «Ich bewundere sie», sagt Djibril, «ihr 
Aufwand ist riesig, Geld verdient sie dabei kaum.»

Männer- und Frauenfussball wollen beide nicht vergleichen. Coumba: «Klar träume ich noch immer davon, Profi zu sein. Doch auch wenn mein Traum in Erfüllung geht, ich brauche eine gute Ausbildung. Als Frau kann man auch dann kaum Geld auf die Seite legen.» Ihr Berufs ziel ist Sozial­ arbeiterin. Wie ihre Mutter und ihre Tante mütterlicherseits.

Die Cousins Coumba und Djibril – vom 
Pausenplatz in die Nati. Tönt «sow gut». «Von uns aus darf es 
so weitergehen», sagt 
er und schmunzelt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73614.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. März 2019, 12:23 
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16.03.2019

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Schritt zurück, Sprung nach oben

Djibril Sow entschied sich im letzten Sommer, trotz erlockenden Angeboten bei YB zu bleiben. Ende Saison wird der elegante Stratege aber in eine Topliga wechseln. Nach zwei aufregenden Jahren in Bern.

Im November 2017 schrieb die «Berner Zeitung»: «Sow ist YB!» Man muss diesen Satz aussprechen, um die Bedeutung zu verstehen. Djibril Sow steht für alles, was die Philosophie der Young Boys auszeichnet. Er ist jung, begabt, ehrgeizig. Er war vor eineinhalb Jahren eines der grössten Schweizer Talente. Und er ist heute einer der Hoffnungsträger im Nationalteam.

Sow hat die Chance bei den Young Boys resolut gepackt – und wird im Sommer nach zwei Meistertiteln weiterziehen.

Die Wette mit dem technisch feinen Mittelfeldspieler ist für YB aufgegangen. Sow wird dem Verein 15 bis 20 Millionen Franken Ablösesumme einbringen. Sein Aufstieg ist atemberaubend, ein Ende der Entwicklung nicht abzusehen. «Ich bin immer noch jung», sagt er. «Und ich bin überzeugt, dass ich mich in allen Bereichen verbessern kann.»

Der Reifeprozess

Vor ein paar Wochen ist Sow 22 geworden, er spricht immer noch leise und überlegt auch mal ein paar Sekunden, bevor er antworten wird. Aber der junge Mann ist reifer geworden, souveräner und selbstbewusster. Auf und neben dem Platz. Im Sommer 2017, beim ersten Gespräch mit ihm in Bern, war seine Unsicherheit nach zwei unbefriedigenden Jahren beim Bundesligisten Gladbach zu spüren.

Sow war einer der vielen Gescheiterten in einer grossen Liga, mit 18 bereits hatte es ihn vom FCZ zu Gladbach gezogen, Stammspieler in der Super League war er nie gewesen. Bereut hatte er den Transfer zwar nicht («es war eine lehrreiche Erfahrung»), doch er betrachtete das Engagement bei den Young Boys als Gelegenheit, die Karriere neu zu lancieren. «Manchmal muss man im Leben einen Schritt zurückgehen», sagte er, «um wieder den richtigen Weg zu finden.»

Sow ist längst wieder in der Überholspur. Wie die Teamkollegen Kevin Mbabu und Loris Benito, die sich bei Newcastle respektive Benfica Lissabon nicht durchsetzten und nach überzeugenden Leistungen bei YB ebenfalls wieder vor dem Wechsel in eine Topliga stehen. «Ich werde später immer mit Begeisterung an die Zeit in Bern denken und YB dankbar sein», sagt Sow. «Es hat sich auch sehr gelohnt, eine weitere Saison hier zu sein.»

Das Bekenntnis

Was war 2018 für ein Jahr! Für YB. Und für Sow. Meistertitel und Siegesserien, überragende Darbietungen und Champions-League-Teilnahme, Aufstieg zum Nationalspieler und sehr begehrten Fussballer. Bereits im letzten Sommer stapelten sich die Anfragen bei Sow, doch er einigte sich schon sehr früh mit YB-Sportchef Christoph Spycher darüber, noch ein Jahr zu bleiben. «Für meine Entwicklung war das die beste Entscheidung. Es wäre falsch gewesen, nach einer Saison schon weiterzuziehen.»

Als dann ein Club nach dem anderen anklopfte, blieb Sow standhaft. «Das war nicht immer einfach, aber ich bin überzeugt von meinem Weg.» Spycher ist beeindruckt, wie ruhig Sow bei all dem Rummel geblieben ist. «Da waren viele sportlich und finanziell interessante Offerten dabei», sagt der Sportchef. Sow sei extrem klar im Kopf, die Gespräche mit ihm seien stets von grossem Vertrauen, Ehrlichkeit und Anstand geprägt.

Djibril Sow ging ein gewisses Risiko ein, denn bei einer schweren Verletzung hätte er monatelang ausfallen können. Ob dann die Vereine weiter an ihm interessiert gewesen wären? «Man weiss nie, was passiert», sagt Sow, «aber ich weiss, was für mich am besten ist.» Fussball sei ein hartes Geschäft, ein Verdrängungskampf, man müsse aus einer starken Position bei einem neuen Club anfangen. «Sonst wird es besonders schwierig.»

Die Interessenten

Sow spricht aus Erfahrung. Nach der Enttäuschung in Gladbach. Nach dem Höhenflug bei YB. Und so sagt er heute: «Ich werde genau überlegen, wohin ich gehe. Das Gesamtpaket muss stimmen.» Sow wird sich nicht für das wirtschaftlich lukrativste Angebot oder für den prominentesten Arbeitgeber entscheiden, nur weil das Angebot wirtschaftlich am lukrativsten ist oder der Arbeitgeber am prominentesten. So muss man das verstehen. Es gibt Interessenten aus allen Top-5-Ligen, und Sow ist keiner, der sagt, er wolle unbedingt in der Premier League oder in der Bundesliga spielen. «Das ist alles reizvoll. Am wichtigsten aber sind für mich Club und Trainer.»

Vermutlich wäre es für den Zürcher mit senegalesischen Wurzeln ideal, zu einem ambitionierten Mittelklasseverein zu wechseln und nicht sofort zu einem europäischen Premium-Club. Vielleicht: Gladbach statt Bayern. Oder Everton statt Arsenal. «Das kann gut sein», sagt Sow, «eine Karriere muss perfekt geplant sein. Man hat keine zweite.» Und dann erwähnt er das Beispiel des 19-jährigen Franzosen Matteo Guendouzi, der letztes Jahr als relativ unbekannter Fussballer für nur drei Millionen Franken Ablösesumme vom Kleinclub Lorient zu Arsenal ging – und im stark besetzten zentralen Aufbau des Londoner Vereins erstaunlich viel Spielpraxis erhält. «Weil Trainer Unai Emery auf ihn setzt», sagt Sow.

Das Kopfballtor

Noch ist Sow bei YB engagiert. Er hat einen schönen Frühling mit ein paar Meisterpartys vor sich. Und turbulente Zeiten hinter sich. Beim 0:4 im Cup-Viertelfinal in Luzern hatte er am vorletzten Mittwoch nach wenigen Sekunden eine Riesenchance vergeben, drei Tage später erzielte er beim 1:0 in Zürich gegen GC in der 95. und letzten Minute das Siegtor. Mit einem herrlichen Kopfball. «Ich war selber überrascht», sagt Sow, «ich treffe ja nicht oft. Und mit dem Kopf bin ich alles andere als ein Spezialist, ich hatte vorher erst ein Kopfballtor erzielt.» Das war mit den FCZ-Junioren – gegen GC.

Trotz seines zweiten Treffers für YB in 66 Pflichtspielen blickt Sow unzufrieden auf die letzten Wochen zurück. «Der Cupsieg war ein grosses Ziel von uns. Wir haben in Luzern einen schlechten Tag erwischt. Das kann leider auch uns passieren.» Man habe die Absenzen der vielen verletzten Stammkräfte gespürt. «Und gerade in solchen Partien war Sékou Sanogo mit seiner Präsenz wertvoll.» Sanogo war der perfekte Partner Sows im Zentrum gewesen, ehe er im Winter nach Saudiarabien wechselte.

Was im Übrigen für Sows Entwicklung positiv ist – und auch für jene der anderen talentierten Mittelfeldspieler: Sandro Lauper und Michel Aebischer. «Wir müssen defensiv mehr Verantwortung übernehmen», sagt Sow, «und in mehr Zweikämpfe gehen, weil keiner mehr da ist, der hinter uns alles abräumt.» Er sei froh, übertrage YB den Jungen so viel Vertrauen. «Das ist nicht selbstverständlich.»

Die Perspektive

Der smarte, elegante Stratege Sow wird bei YB vermisst werden. «Mit ihm zu arbeiten, ist grossartig», sagt Trainer Gerardo Seoane, «er ist sehr lernwillig und für sein Alter enorm weit.» Mit bemerkenswerter Ballsicherheit, Übersicht und Spielintelligenz ist Sow dabei, ein stilprägender Schweizer Aufbauer zu werden. Vielleicht agiert er bald an der Seite von Granit Xhaka und Denis Zakaria im Nationalteam. «Ich bin stolz, Teil der Auswahl zu sein. Aber derzeit sind andere vor mir. Sie haben sich im Ausland bereits durchgesetzt.»

Im zweiten Anlauf soll das auch ihm gelingen. In der Champions League hielt er als einer der wenigen YB-Spieler in jeder Begegnung mit. Und an seiner Schwachstelle, der Torgefahr, arbeitet er intensiv. Djibril Sow besitzt jedenfalls mehr als ordentliche Schussqualitäten. Und offenbar auch eine hervorragende Kopfballtechnik.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/s ... y/25555994

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