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 Betreff des Beitrags: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 13:07 
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Silvan Hefti


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Position: Verteidigung

Rückennummer: 36

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 25. Oktober 1997

Grösse (cm): 182

Gewicht (kg): ?

Hobbies: ?

bei YB seit: 2020

vorherige Clubs: FC St. Gallen Jugend, FC St. Gallen U18, FC St. Gallen


Statistiken:
https://www.transfermarkt.ch/silvan-hef ... ler/237666
https://www.football-lineups.com/footballer/104945
https://www.footballcritic.com/silvan-h ... tats/82676

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Silvan_Hefti

Facebook:


Instagram:
https://www.instagram.com/silvan.hefti

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 13:26 
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Wohnort: In der Brauerei
Silvan Hefti zum BSC Young Boys

Der BSC Young Boys freut sich sehr, dass es gelungen ist, Silvan Hefti als Nachfolger von Saidy Janko, der nach leihweisem Gastspiel bei YB zum FC Porto zurückgekehrt ist, für die nächsten vier Jahre unter Vertrag zu nehmen: Der Rechtsverteidiger kommt vom FC St. Gallen, bei dem sein Kontrakt im kommenden Sommer ausgelaufen wäre. Obwohl Hefti erst 22 Jahre alt ist, verfügt er bereits über die Erfahrung aus über 150 Super-League-Spielen mit St. Gallen. Heftis Führungsqualitäten kommen auch dadurch zum Ausdruck, dass er bei den Ostschweizern in den letzten beiden Jahren Captain war.

Silvan Hefti wechselte 2009 vom FC Goldach zu St. Gallen und feierte bereits im September 2015 als 17-Jähriger seinen Einstand in der Super League. Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft absolvierte er zehn Länderspiele.

YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: "Wir sind sehr froh, dass sich Silvan Hefti für YB entschieden hat. Er passt mit seiner Mentalität und seinem Willen perfekt in unsere Mannschaft und wird mithelfen, dass wir weiterhin sehr hungrig bleiben. Silvan verfügt über grosses Potenzial und hat in der Super League bereits deutliche Spuren hinterlassen."

Silvan Hefti sagt: "Ich freue mich sehr, dass ich bei den Young Boys die nächsten Schritte in meiner Entwicklung machen kann. Ich bin gespannt, mit YB national und international zu spielen und möchte mithelfen, dass der Klub weiterhin sehr erfolgreich ist. Gleichzeitig möchte ich dem FC St. Gallen für die tollen letzten Jahre danken."

Der BSC Young Boys heisst Silvan Hefti herzlich willkommen und wünscht ihm viel Freude und Erfolg.




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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 16:26 
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YB holt FCSG-Captain Silvan Hefti für vier Jahre

Meister YB sichert sich die Dienste von Silvan Hefti. Der 22-Jährige unterschreibt bei den Bernern einen Vierjahresvertrag.

Das Wichtigste in Kürze

- Silvan Hefti verlässt den FC St.Gallen und wechselt zu YB.
- Bei den Bernern erhält er einen Vertrag bis 2024.

Meister YB hat einen Ersatz für Saidy Janko gefunden. Von Vizemeister St.Gallen wechselt Silvan Hefti zu den Bernern und unterschreibt einen Vertrag über vier Jahre. Der 22-Jährige bringt Erfahrung aus über 150 Super-League-Spielen mit.

Silvan Hefti wechselte 2009 vom FC Goldach zu St. Gallen und feierte bereits im September 2015 als 17-Jähriger seinen Einstand in der Super League. Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft absolvierte er zehn Länderspiele.

YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: «Wir sind sehr froh, dass sich Silvan Hefti für YB entschieden hat. Er passt mit seiner Mentalität und seinem Willen perfekt in unsere Mannschaft. Er wird mithelfen, dass wir weiterhin sehr hungrig bleiben. Silvan verfügt über grosses Potenzial und hat in der Super League bereits deutliche Spuren hinterlassen.»

Weniger erfreut über diesen Wechsel ist FCSG-Präsident Matthias Hüppi. Dieser lässt sich vom Klub wie folgt zitieren: «Wir hätten Silvan natürlich sehr gern behalten und weiter mit ihm geplant. Jedoch hat der Spieler den Wunsch geäussert, den Verein verlassen zu dürfen.»

https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ho ... e-65772496

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 16:35 
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Young Boys verpflichten Hefti

Transferhammer – YB holt St. Gallens Captain

Meister YB verpflichtet Silvan Hefti, Captain des FC St. Gallen. Mit dem Transfer schwächen die Berner den Vizemeister aus der Ostschweiz.

Es ist eine Ansage an die Konkurrenz. Eine, wie sie der FC Basel jahrelang machte. Indem er als Branchenprimus den Kontrahenten deren Leistungsträger und Leader wegkaufte.

Was der FCB war, sind nun Young Boys. Sie verpflichten vom Meisterschaftszweiten FC St. Gallen dessen Captain Silvan Hefti. Er erhält einen Vertrag über vier Jahre. Obwohl erst 22 Jahre alt, verfügt er über die Erfahrung aus über 150 Partien in der Super League. «Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher.

Rechts hinten klaffte nach den Abgängen von Jordan Lotomba (Nizza) und Saidy Janko (nach Leihe zurück in Porto) eine Lücke. Weil Quentin Maceiras und Leo Séydoux nicht spielberechtigt waren, musste im Cupfinal gegen Basel Jordan Lefort die Rolle bekleiden – eine suboptimale Lösung.

Nun haben die Young Boys diese Baustelle geschlossen. Aber nicht nur das: Das Potenzial von Hefti, der zudem im Abwehrzentrum agieren kann, darf als grösser eingeschätzt werden als jenes von Janko. «Ich freue mich sehr, dass ich bei den Young Boys die nächsten Schritte in meiner Entwicklung machen kann», sagt der Verteidiger, der 2009 vom FC Goldach zu St. Gallen gewechselt hatte und schon im September 2015 als 17-Jähriger seinen Einstand in der Super League feierte.

YB sucht weiter

Der Abgang der Identifikationsfigur ist ein weiterer herber Rückschlag für den FC St. Gallen. Die Ostschweizer, über weite Strecken der letzten Saison die Überflieger in der Super League, verlieren mit Hefti nach Cedric Itten und Ermedin Demirovic schon den dritten Leistungsträger.

Mit Heftis Zuzug sind die Transferbemühungen der Young Boys nicht abgeschlossen. Sie wollen nach dem Vertragsende mit Guillaume Hoarau einen Angreifer verpflichten. Er soll gross und kräftig sein und als Back-up von Jean-Pierre Nsame fungieren können.


https://www.bernerzeitung.ch/transferha ... 1328735230

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 16:39 
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Meister mit Transferhammer

YB wirbt St. Gallens Captain Hefti ab

Der FC St. Gallen verliert seinen Captain. Silvan Hefti wechselt innerhalb der Super League per sofort zu YB.

Rechtsverteidiger Silvan Hefti wechselt vom FC St. Gallen zu Double-Gewinner YB. Der 22-Jährige unterzeichnete in Bern einen Vertrag über vier Jahre. Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Klubs Stillschweigen.

Für den FCSG bestritt der ehemalige U21-Internationale in den letzten fünf Jahren über 150 Super-League-Spiele. Zuletzt hatte er die Captainbinde inne.

St. Gallens Präsident Matthias Hüppi bedauert den Abgang: «Wir hätten Silvan natürlich sehr gern behalten und weiter mit ihm geplant.» Jedoch habe der Spieler den Wunsch geäussert, den Verein verlassen zu dürfen.

Ersatz für Janko

In Bern tritt Hefti auf der rechten Abwehrseite die Nachfolge von Saidy Janko an, der nach einem leihweisen Gastspiel bei YB zum FC Porto zurückgekehrt ist.

«Er passt mit seiner Mentalität und seinem Willen perfekt in unsere Mannschaft und wird mithelfen, dass wir weiterhin sehr hungrig bleiben», äusserte sich YBs Sportchef Christoph Spycher zum Transfer von Hefti, der bei den Bernern «die nächsten Schritte in meiner Entwicklung machen» will.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... n-hefti-ab

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 16:45 
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YB kopiert die Bayern – doch von Heftis Transfer kann auch St.Gallen profitieren

Der FC St.Gallen lieferte sich letzte Saison mit Titelverteidiger YB lange ein spannendes Rennen um die Meisterschaft. Ob sich dies wiederholen wird? Die Berner greifen zu einem bestens bewährten Mittel – und verstärken sich gleichzeitig, indem sie den Gegner schwächen: Silvan Hefti wechselt zu YB.

Es ist, wie es ist. Der Transfer von Silvan Hefti öffnet im Umfeld des FC St.Gallen jenen die Augen, die nach einer phänomenalen Saison mit der Vizemeisterschaft von mehr träumen. Denn der FCSG ist damit nicht automatisch ein grosser Schweizer Verein geworden. Er ist nach wie vor ein Ausbildungsklub.

St.Gallen wird auch in der neuen Saison an die Grenzen gehen müssen, wenn es oben mitspielen will. Es benötigt eine Portion Glück, dass Sportchef Alain Sutter weiterhin einem Trüffelschwein gleich diejenigen Spieler aufspürt, die das Team weiterbringen. Jene, die zum offensiven System von Trainer Peter Zeidler passen, dessen Umsetzung intensiven Einsatz und hohe Laufbereitschaft verlangt. Zuzutrauen ist es den Machern alleweil, dass sie erneut erfolgreich arbeiten.

Jung und doch schon erfahren

So wie es Silvan Hefti zuzutrauen ist, dass er beim Schweizer Topklub weiter reifen wird. Der 22-Jährige steht auf dem Sprung in die Nationalmannschaft – ein Ziel, das mit allfällig guten Auftritten in der Champions League näher rückt. Genauso wie ein Auslandtransfer. Entweder hat sich in diesem von Corona geprägten Sommer kein ausländischer Klub ernsthaft für den angriffigen Aussenverteidiger interessiert, oder Hefti hat bewusst auf einen Wechsel verzichtet, weil er zu geringe Aussichten auf einen Stammplatz sah. Ein Transfer zu YB ist insofern vielleicht keine mutige Entscheidung, dafür eine sicherere, vernünftigere Wahl.

Für die Berner ist es ein Toptransfer. «Jung und erfahren gibt es im Fussball nicht. Das gibt es nur auf dem Strassenstrich», kalauerte 2011 Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich. Da war Hefti noch ein Junior. Mittlerweile ist er trotz seiner erst 22 Jahre ein gestandener Profi mit bereits über 150 Super-League-Spielen. YB erhält einen Spieler, der Sprache, Mit- und Gegenspieler und die Liga in- und auswendig kennt. Einen Spieler, der über eine gewisse Klasse verfügt, der aber zweifelsohne noch besser werden kann. Und der im Idealfall mit Gewinn weiterverkauft werden kann.

Am Weiterverkauf würde auch der FC St.Gallen partizipieren, der jetzt als Ablösesumme kolportierte 1,5 Millionen Franken erhält. Viel Geld für einen mittelgrossen Schweizer Klub – gerade zu Corona-Zeiten, wo dem Zuschauermagnet viele Einnahmen flöten gehen. Dank den Verkäufen von Silvan Hefti und Cedric Itten (Glasgow Rangers) haben die Grün-Weissen finanziell etwas Luft. Niemand weiss schliesslich, wie lange es bis zu einer Rückkehr zur Normalität dauern wird. Auch deshalb gilt: Der Verkauf ist bestimmt nicht populär, dafür ist er als vernünftig zu bezeichnen.

Schneller als die Grossen sein

Der Wechsel vom Captain des Vizemeisters zum Meister ist bestimmt kein alltäglicher Transfer. Aber letztlich ist es überall so: Die Grossen fressen die Kleinen. Schwächere Super-League-Klubs kaufen in der Challenge League ein. Stärkere Super-League-Klubs holen Spieler von Ligakonkurrenten. Kleine Bundesligisten engagieren Spieler aus der Schweiz. Und ruft Bayern München, zieht jeder der 17 anderen Bundesligisten den Kürzeren. Solange es finanzkräftigere Vereine gibt, solange wird es Spieler geben, die auf andere Prioritäten setzen als auf Vereinstreue.

YB kennt die Position, in der St.Gallen ist: Als der FC Basel noch die grosse Nummer im Land war, holte der FCB aus Bern etwa Gilles Yapi oder Renato Steffen. Er stärkte sich und schwächte zugleich den Konkurrenten.

Der Trick ist – und den beherrschten die St.Galler vergangene Saison vorzüglich – dass man als Kleiner schneller ist als die Grossen. Denn die Schnellen fressen die Langsamen. Das ist auch weiterhin die Chance der Espen, dass sie mutig auftreten, frech spielen, unabhängig vom Spielermaterial.


https://www.watson.ch/sport/kommentar/5 ... rofitieren

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 18:41 
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Nach 4-Jahres-Vertrag bei Konkurrent YB

Heftiger Hass auf Hefti!

Mit diesem Transfer hat beim Tabellenzweiten FCSG keiner gerechnet: Ihr Captain Silvan Hefti (22) verstärkt ausgerechnet den schärfsten Konkurrenten YB. Die Espen-Fans toben!

Die St. Galler Fans sind wegen dem Transfer ihres Captains ausser sich! Auch auf seinem Instagram-Account bekommt Hefti, der elf Jahre (oder die Hälfte seines Lebens) die grünen Farben des FCSG trug, sein Fett ab.

In den St. Galler Fan-Foren steht unter anderem: «Vom Herzensverein wechselt man nicht zur Konkurenz.» «Lächerlich so was, den Herzensverein nie gliebt.»

Oder schlicht: «Verröter». Ein anderer FCSG-Fan meint: «Als Captain d'Mannschaft noch sonere Saison genau zu dem Team verlo wo üsen Traum verhindered het, untrsti Schublade.» «Peinlich so öppis». «Ciao möglicher Legendenstatus! Sehr schwach und absolut unverzeihlich.»

Auch Trainer Zeidler überrascht

«Wenn der Spielführer vom Zweiten zum Ersten geht, kann man nicht gleich an die Decke springen», sagt St. Gallens Trainer Peter Zeidler, der mit seiner Rasselbande dem späteren Meister YB während der ganzen Saison einen harten Fight lieferte und lange über die Corona-Pause hinaus die Tabelle vor den Bernern anführte. «Wir wollen den Abstand zu YB verringern. Dass Silvan zu YB geht, ist für uns eine grosse Überraschung. Wir dachten alle, er gehe ins Ausland.»

Nach den beiden Stürmern Cedric Itten und Ermedin Demirovic ist dies bereits der dritte gewichtige Abgang bei den Espen. Der Aderlass ist hefti(g)! Zeidler sagt: «Wir haben 30 Prozent der Feldspieler verloren.»

Sutter rechnete mit Abgang

Sportchef Alain Sutter sah das Unheil jedoch kommen. Der ehemalige YB-Spieler: «Ich habe im letzten Winter dem Verwaltungsrat die Kaderplanung gezeigt. Und damals gesagt, es werde im Sommer drei Abgänge geben. Es waren die drei.»

Nur, im Führungs-Trio des FCSG, das noch bis 2025 zusammenarbeiten will, gingen alle davon aus, dass Hefti den Sprung ins Ausland wagt. Offenbar war der Captain nicht überzeugt, dass das St. Galler Wunder auch in dieser Saison zu wiederholen sei.

Sutter: «Er sah nicht, in welche Richtung wir gehen wollen – und das als Captain. Er hat uns klar und deutlich gesagt, dass er bei YB angreifen könne und die Chancen dort grösser seien für einen Platz in der Nati. Wir sehen das komplett anders. Cedric Itten hat bewiesen, dass man auch bei uns Nati-Spieler werden kann.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 71795.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. September 2020, 13:02 
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02.09.2020

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FCSG-Sportchef Alain Sutter nach dem Wechsel von Captain Silvan Hefti zu den Young Boys: «Wir sind nicht enttäuscht, nur überrascht»

Silvan Hefti verlässt den FC St.Gallen nach elf Jahren per sofort und wechselt nach Bern. «Irgendwann wollen wir solche Spieler halten können», sagt Sportchef Alain Sutter. Hefti meldet sich per SMS: «Ich habe gespürt, dass die Zeit reif ist für einen nächsten Schritt und eine persönliche Veränderung in meiner Karriere.»

Ein Jahr nach Tranquillo Barnetta verliert der FC St.Gallen eine nächste Identifikationsfigur. Captain Silvan Hefti wechselt nach einer starken vergangenen Saison für vier Jahre zum Doublegewinner Young Boys.

St.Gallen dürfte für das Eigengewächs, das noch über einen Vertrag bis kommenden Sommer verfügte, 1,5 Millionen Franken erhalten. Das ist, aus der Sicht des Vizemeisters, die einzig gute Nachricht des Dienstags.

Hefti läuft in den kommenden Jahren für eine Mannschaft auf, der die St.Galler in der vergangenen Meisterschaft sehr nahe gekommen sind und mit der sie sich einige packende Spiele auf Augenhöhe geliefert haben.

Der Erste schwächt also einen direkten Konkurrenten, das gut funktionierende Duo Hefti/Lukas Görtler wird getrennt. Man kennt so etwas vor allem aus der Bundesliga.
St.Gallen will einen überzeugten Captain

Sportchef Alain Sutter sagt: «Wir waren überrascht, dass für Hefti ein Wechsel in der Schweiz in Frage kommt.» Und:

«Wir waren auch überrascht, dass er nicht sah, in welche Richtung wir hier gehen wollen.»

Aber sie benötigten in diesem Projekt einen Captain, der davon überzeugt sei, mit St.Gallen weiterhin angreifen zu können. So habe man sich geeinigt, einem Wechsel zuzustimmen.

Sind St.Gallens Verantwortliche enttäuscht, dass sich Hefti für diesen Weg entschieden hat? «Nicht enttäuscht, nur überrascht», so Sutter.

Der Verteidiger begründete seine Wechselabsichten offenbar damit, dass bei den Young Boys die Chancen, für das Nationalteam aufgeboten zu werden, besser seien und es ihm die Berner ermöglichten, einen nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.

Für St.Gallens Sportchef ist hingegen klar, dass all das auch sein Stammklub hätte bieten können. Sutter sagt:

«Itten hat es aufgezeigt – er wurde bei uns zum Nationalspieler und wechselte zu einem renommierten Klub im Ausland.»

Aber Hefti wird bei Meister und Cupsieger Young Boys möglicherweise in der Champions League spielen und wohl auch einen deutlich höheren Lohn beziehen.

Der Goldacher hielt seine Zeit in St.Gallen, wo er mit 17 Jahren in der Super League debütierte, offenbar für abgeschlossen. Man darf Hefti, einem jungen, ambitionierten Mann, durchaus auch Verständnis entgegenbringen: Er hat unterdessen elf Jahre beim FC St.Gallen verbracht.

Hefti war während zwei Jahren St.Gallens Captain. Dank stets tadelloser Leistungen erarbeitete er sich viel Respekt. Vor allem die vergangene Saison war überragend. Per SMS richtet der 22-Jährige am Dienstagabend aus:

«Ich kann die vielseitigen Reaktionen verstehen und habe Verständnis für unterschiedliche Ansichten. Ich habe gespürt, dass die Zeit reif ist für einen nächsten Schritt und eine persönliche Veränderung in meiner Karriere.»

Der FC St.Gallen befinde sich in einer sehr guten Ausgangslage und werde professionell geführt. «Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft auch in Zukunft erfolgreich sein wird.»

Hefti hat schon vor einiger Zeit angedeutet, einen Wechsel anzustreben. So lag eine vorzeitige Vertragsverlängerung ausser Reichweite. Zudem bewegte sich der Fussballer laut Sutter im Lohngefüge bereits im oberen Bereich, eine Verlängerung geht aber meistens auch mit höheren Bezügen einher. «Wir hatten keinen Spielraum.»

Die Ostschweizer bekamen aufgezeigt, dass es ihnen nicht möglich ist, mitzuhalten, wenn ein arrivierter Schweizer Club um einen Akteur buhlt. Der Sportchef sagt:

«Irgendwann wollen wir so weit sein, dass wir unsere besten Spieler halten können.»

Am Tag des Abgangs ihres Captains wehren sich St.Gallens Verantwortliche vor allem gegen das Etikett, ein kleiner Klub zu sein, dem die Grossen die Spieler wegschnappen. Nach Itten – zu den Glasgow Rangers – und Leihspieler Ermedin Demirovic, den Freiburg kaufte, ist Hefti bereits der dritte Leistungsträger, der St.Gallen in diesen Tagen verlässt.

Hüppi: «Wir werden nicht zum Durchlauferhitzer»

Die Ostschweizer bekommen gerade die Schattenseiten des Erfolges zu spüren – nur, das Tafelsilber wollen sie nicht einfach verscherbeln. «Wir bleiben ein Ausbildungsklub, aber einer mit Ambitionen. Wir werden sicher nicht zum Durchlauferhitzer. Aber Spielern, die weiterziehen, werden wir immer mit Respekt begegnen», sagt Präsident Matthias Hüppi.

Die Frage, ob weitere Abgänge drohen, ist dann an Sutter gerichtet und noch nicht ganz zu Ende gestellt, als Trainer Peter Zeidler kurz und knapp antwortet:

«Nein.»

Trotz der Coronakrise ist St.Gallen nicht gezwungen, Spieler zu verkaufen und auf jeden Wechselwunsch einzugehen. Ob auf Heftis Abgang reagiert wird, ist offen. Alessandro Kräuchi oder Vincent Rüfli könnten auf der rechten Aussenverteidigerposition spielen, Nicolas Lüchinger fällt mit Knieproblemen erneut länger aus.

Eine machbare Aufgabe im Europacup

Der FC St.Gallen wird sein Europa-League-Abenteuer also ohne Hefti in Angriff nehmen. Für die dritte und vorletzte Qualifikationsrunde wurde ihm am Dienstag AEK Athen zugelost. Er darf die Partie am 24. September zu Hause bestreiten, muss aber auf Zuschauer verzichten. Kenner der griechischen Liga schätzen St.Gallens Chancen als gut ein, diese Runde zu überstehen – auch ohne Hefti.


https://www.tagblatt.ch/sport/fcstgalle ... ld.1252757

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. September 2020, 13:05 
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«St.Gallen fällt auseinander», «Verräter», «schwach»: So reagieren Fans auf Silvan Heftis Wechsel vom FCSG zu Konkurrent YB

Fünf Jahre spielte er im Fanionteam des FC St.Gallen, seit zwei Jahren war er Captain der Ostschweizer. Nun wechselt Silvan Hefti zu Meister und Cupsieger YB. Die Reaktionen aus der St.Galler Fangemeinde fallen heftig aus. Es gibt zwar auch andere Stimmen im Netz – allerdings nur wenige.

Wer die sozialen Medien und das Fanforum des FC St.Gallen in den letzten Tagen konsultierte, für den war klar: Dafür, dass Silvan Hefti bei den Espen auf dem Absprung stand, hatten die meisten Anhänger Verständnis. Nicht aber dafür, dass Hefti einen Transfer zu Ligakonkurrent YB statt einen Wechsel ins Ausland ins Auge fasste. Dementsprechend heftig sind die Reaktionen jetzt, wo Hefti für vier Jahre beim Meister und Cupsieger aus Bern unterschrieben hat.

«Verräter!»

Das schreibt beispielsweise Markus Frick auf der Facebook-Seite des Tagblatts. Emir Bosnic pflichtet ihm bei und hält fest, er finde Heftis Wechsel zu Konkurrent YB «irgendwie daneben» – einen Transfer ins Ausland hätte er dem Rechtsverteidiger hingegen gegönnt. Jonas Engler seinerseits hält Heftis Entscheid für «respektlos».

Auch auf Instagram ist der Tenor derselbe. Unter einem Beitrag, in dem sich Hefti von der «FCSG-Familie» und seinem «Herzensverein», wie er schreibt, verabschiedet, sammeln sich zahlreiche kritische Kommentare – hier nur ein paar wenige davon:

«Herzensverein, aber zu YB. Alles klar!»

«Ganz schwach, Herr Hefti!»

«Im Usland hettisch Grüewiss hinder dir gha. Eso machsch dir nur Feinde. Ehrelos!»

«Du hesch Sanggalle nie gliebt!»

«From hero to zero!»

«Für mich ist Hefti gestorben»

Im St.Galler Fanforum gehen die Wogen ebenfalls hoch. User Gordon schreibt beispielsweise: «Schade, selbst ein Dankeschön für das Geleistete fällt mir nun schwer, denn die Enttäuschung ist enorm. Ich hätte ihm einen Auslandtransfer zu 100 Prozent gegönnt, dieser Transfer ist aber so sackschwach, dass man kaum glaubt, dass einer zu so was fähig ist.»

User Mythos schreibt:

«Du hättest eine Legende werden können. Jeder hätte einen Wechsel ins Ausland verstanden, ja wir alle hätten uns sogar für dich gefreut und hätten deine Leistungen voller Stolz verfolgt, wären gar ein wenig zu Fans deines neuen Klubs geworden. Aber ein Wechsel innerhalb der Schweiz zu YB? Damit hast du allen Grün-Weissen und der ganzen Region das Messer mitten ins Herz gestossen. Deine Entscheidung, Silvan. Ab sofort nur noch einer von vielen.»

User Jabalito hält fest: «Mit diesem Entscheid haben Sie, Herr Hefti, tiefe Wunden hinterlassen, von denen Narben übrig bleiben werden. Sie haben ein weiteres Stück Vertrauen in die heutige Spielergeneration unwiderruflich zerstört.». Ben King seinerseits schreibt:

«Verstehe, wer wolle. Für mich ist Hefti gestorben.»

Twitter: Lob für Spycher und Berner Vorfreude auf Hefti

Auch auf Twitter ist Silvan Heftis Weggang vom FC St.Gallen ein Thema. Hier geht es allerdings deutlich gemässigter zu als auf anderen Plattformen. Ein Twitterer thematisiert den Substanzverlust, den die Ostschweizer mit den Abgängen von Itten, Demirovic und nun auch Hefti erleiden:

Ansonsten äussern sich auf Twitter vor allem Anhänger der Berner Young Boys – sie sind erfreut über den Zuzug aus der Ostschweiz. Urs Brönnimann beispielsweise schreibt, der Rechtsverteidiger habe seine Qualitäten in 150 Partien in der NLA unter Beweis gestellt – «der Vierjahresvertrag stellt für beide Parteien wichtige Weichen». Twitterer pbu79 seinerseits lobt die Qualitäten des YB-Sportchefs:

Es gibt auch Dankbarkeit und etwas Verständnis von FCSG-Fans

Bei aller Kritik von St.Galler Fans an Silvan Hefti, zu Ligakonkurrent YB zu wechseln: Es gibt auch Anhänger der Espen, die diesen Schritt nachvollziehen können. Auf der Tagblatt-Facebookseite beispielsweise bedankt sich Kommentator Robo bei Hefti mit folgenden Worten: «Schade, dass Du gehst. Danke für Deinen Einsatz für den FC St.Gallen. Alles Gute für die Zukunft!» Roger Heuss seinerseits gewinnt dem Wechsel insofern etwas ab, als dass der FCSG mit dem Transfer Geld verdient, während er in einem Jahr, nach Ablauf von Heftis Vertrag, leer ausgegangen wäre.

Auf Instagram erhält Silvan Hefti diverse Gratulationen zu seinem Wechsel – unter anderem von bisherigen Teamkollegen wie Leonidas Stergiou, Victor Ruiz oder Vincent Rüfli. Und auch einige Kommentare, in denen Verständnis für den Transfer zu YB geäussert wird, gibt es. So schreibt ein User, der Schritt Heftis sei logisch und gut überlegt, anstatt dass er sich entschieden habe, im Ausland zu «verrotten».

«Ich werde ihn nicht auspfeifen»

Im Fanforum des FC St.Gallen äussert sich User Espe_007 ebenfalls einigermassen verständnisvoll: «Ich hätte dir auch ein Engagement in einer Top-5-Liga zugetraut. So hättest du nebenbei auch deinen Status in der Ostschweiz behalten. Dieser ist mit diesem Wechsel natürlich beschädigt. Aber natürlich verstehe ich selbst als Fussballromantiker, dass du noch höhere Ziele anstrebst.»

Zeuge Ivans seinerseits schreibt:

«Für mich ist Silvan einer von uns und wird auch immer einer bleiben! Ich weiss jetzt schon, dass ich ihn bei Begegnungen gegen uns nicht auspfeifen und auch nicht mit irgendwelchen primitiven Gesängen eindecken werde! Er ist ein St.Galler Junge, der bestimmt nicht seinen letzten Karriereschritt gemacht hat heute! Freuen wir uns doch einfach am nächsten, den er macht!»


https://www.tagblatt.ch/sport/fcstgalle ... ld.1252545

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. September 2020, 18:23 
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Nati-Gerangel hinten rechts

Für Hefti wirds trotz YB-Wechsel schwierig mit der Nati

Von den St. Gallern Überfliegern zu Double-Gewinner YB. Und dann subito weiter in die Nati? Ex-Espen-Captain Silvan Hefti stellt sich das wohl ein bisschen zu einfach vor.

Als der Ur-St-Galler Silvan Hefti (22), der die Hälfte seines Lebens in Grün-Weiss spielte, der Espen-Führung um Präsident Matthias Hüppi, Sportchef Alain Sutter und Trainer Peter Zeidler mitteilt, dass er zum grössten Rivalen YB wechselt, gibt der Rechtsverteidiger als Hauptargument an, dass er beim Double-Gewinner den gewünschten Sprung in Vladimir Pektovics Nati schneller schaffen könne.

Der St. Galler Sportchef kann darüber nur den Kopf schütteln. Sutter: «Wir sehen das komplett anders. Cedric Itten hat bewiesen, dass man auch bei uns Nati-Spieler werden kann.»

Hohe Dichte trotz Rücktritt

Und – was Hefti vielleicht ausser Acht lässt: Auch nach dem Rücktritt von Captain Stephan Lichtsteiner (36) nach 108 Länderspielen stehen sich die Verteidiger in der Nati hinten rechts auf den Füssen rum. Das Gerangel ist schon ohne Hefti heftig.

Die Reise zum Nations-League-Spiel vom Donnerstag in der Ukraine machten gleich drei Rechtsverteidiger mit: Wolfburgs Kevin Mbabu, der Noch-Gladbacher Michael Lang und der Basler Silvan Widmer. Mbabu scheint nach dem Lichtsteiner-Rücktritt für die nahe Zukunft gesetzt. Ex-Serie-A-Profi Widmer hat beim FCB eine sehr starke Saison hinter sich.

Gute Karten auf einen Nati-Platz hinten rechts hat vor allem auch Jordan Lotomba ,der in der Sommerpause von YB zur OGC Nizza wechselte. Und jetzt aber noch in der U21-Nati gebraucht wird. Das Team von Mauro Lustrinelli kämpft am Freitag in Schaffhausen gegen die Slowakei um die EM-Qualifikation. Nächsten Dienstag steigt auswärts das Rückspiel.

Weitere Anwärter

Und – in der Bundesliga gibt’s hinten rechts noch einen weiteren Schweizer: Der Zürcher Cédric Brunner ist mit Arminia Bielefeld aufgestiegen. Er spielt nächste Saison gegen Klubs wie Bayern, Dortmund oder Mönchengladbach.

Dazu meldet auch Brunners Nachfolger beim FC Zürich seine Ambitionen an: Kevin Rüegg steht neu in der Serie A bei Hellas Verona im Kader.

Heisst für Hefti: Sechs Rechtsverteidiger stehen dem Mann aus Goldach SG, für den YB geschätzte 1,5 Mio Fr. bezahlte, noch vor der Nati-Sonne.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 72803.html

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