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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. September 2018, 23:47 
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YB-Star will heute Revanche nehmen

Für Schaffhausen war Fassnacht Challenge-League-untauglich

Christian Fassnacht hat so seine Geschichte mit Schaffhausen. Und die ist nicht nur positiv.

Anfang 2014. Dass der Weg des Thalwilers zum Fussballprofi scheinbar in den Auswahlen des FCZ geendet hat und nun in der Sackgasse Thalwil feststeckt, will der 20-Jährige nicht akzeptieren.

Sein damaliger Coach Jérôme Oswald organisiert ihm Probetrainings bei Challenge-League-Klub Schaffhausen. Der Trainer dort: Maurizio Jacobacci. «Zwei Monate lang bin ich nach Schaffhausen gefahren, um mich dort aufzudrängen. Bis mich Jacobacci in sein Büro rief und sagte: Wir machen das! Wir setzen einen Vertrag auf.»

Die Freude beim Zürcher ist riesig. «Doch zwei Tage später rief mich Jacobacci an und beschied mir, dass es doch nichts werde mit dem Vertrag. Dass es doch nicht ganz reiche und ich mich zuerst weiter in der ersten Liga bewähren solle.»

Challenge-League-untauglich! Der nächste Rückschlag nach dem Befund U17-untauglich durch den FCZ. Doch Fassnacht lässt sich nicht kleinkriegen. Via Tuggen landet er doch noch in der Challenge League, bei Winterthur. Danach eine Liga höher in Thun und bei YB. Nun wird er am Mittwoch in der Champions League gegen Manchester United spielen und klopft an die Türe der Nationalmannschaft. Gegen Island und England stand er schon mal auf Pikett.

Doch das ist nicht die ganze Beziehung, die der Flügel zu Schaffhausen hat. «Mein Vater ist Schaffhauser», sagt Fassnacht. «Er wuchs dort auf und so waren wir in den Ferien immer wieder mal dort. Von daher habe ich eine enge Bindung zur Munotstadt.» So gesehen ist das heutige Cupspiel also durchaus auch ein bisschen ein Nach-Hause-Kommen für Fasi. Und eine kleine späte Revanche für den geplatzten Vertrag.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 58235.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. September 2018, 23:58 
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Der Spieler der Berner Young Boys im ON SPOT

Christian Fassnacht: "Die Nati wäre für mich das Höchste der Gefühle!"

Mit den Berner Young Boys hat Christian Fassnacht mit dem Gewinn der Meisterschaft bereits einiges erreicht. Nun folgen Auftritte in der Champions League. In unserer Rubrik ON SPOT spricht er unter anderem über die Nati, seinen Charakter und über seine Heimat.


https://www.sport.ch/superleague/185066 ... r-gefuehle

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 12:43 
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Der erstaunliche Aufstieg des Christian Fassnacht

Vor fünf Jahren spielte er bei Thalwil in der 1. Liga, am Dienstag kämpft nun Christian Fassnacht mit YB gegen Juventus Turin.

Stade de Suisse 2018, es ist September und noch warm, abends um 21 Uhr, es sind sonnige Tage, und in der Nacht leuchten die Sterne. Die Champions League ist in der Stadt, YB gegen Manchester United, Christian Fassnacht ist am Ball, eine Finte, und er zieht zur Mitte, jetzt hat er Zeit, vielleicht zu viel, die Kommentatoren heben ihre Stimmen an, in England, Italien, Frankreich, überall. Der Abschluss misslingt. 0:0, Fassnacht ist da, er ist hellwach.

Sportplatz Etzliberg 2013, es ist März und schon warm, nachmittags um 14.30 Uhr, für den FC Thalwil sind es gute Tage, weil er unverhofft um den Aufstieg spielt. In der 2. Liga interregional gibt es feine Duelle, gegen die Clubs vom Zürichsee oder aus dem nahen Aargau, zum Beispiel Schöftland. Fast 200 Zuschauer sind da, Fassnacht trifft früh und später noch zweimal, er dreht das Spiel, Heimsieg mit 4:3. Sein erster Hattrick im Erwachsenenfussball. Fassnacht ist da, er ist hellwach.

Mit wem man auch darüber spricht, alle finden, Fassnachts Weg sei bemerkenswert.

Nie hat Christian Fassnacht in dieser Zeit an die Champions League gedacht, «davon geträumt vielleicht», wie er heute sagen und dazu lachen kann. Aber jetzt, drei Tage vor dem grossen Spiel mit YB bei Juventus Turin, da denkt er oft an den Amateurfussball, an Thalwil, an den Sportplatz Etzliberg und daran, wie das alles gekommen ist.

Und gekommen ist es für den Flügelspieler, wie es besser kaum hätte kommen können. Mit 24 Jahren hat er eine tragende Rolle beim Schweizer Meister, steht an der Schwelle zur Nationalmannschaft, hat in der aktuellen Saison schon wieder fünf Tore erzielt. Er hat einen Lauf, wie gerade einige bei YB, wie Kevin Mbabu, wie Djibril Sow. Doch der Weg, der Christian Fassnacht dahin führte, ist ungewöhnlich im Schweizer Fussball. Mit wem man auch darüber spricht, alle finden, er sei bemerkenswert. Und alle sagen, man könne nicht oft genug darauf aufmerksam machen.

Du bist gut genug, du nicht

Fast 1500 Fussballclubs gibt es in der Schweiz. Um Zuwachs müssen sich die allermeisten nicht sorgen. Der nationale Verband (SFV) rechnet in seinem Förderkonzept mit 15 000 Fussballern pro Jahrgang – und will daraus später drei A-Nationalspieler und 15 Profis gewinnen. Die Rechnung des SFV ist einfach: Sie ergibt theoretisch 14 982 geplatzte Träume. Nur wer in die grossen Nachwuchszentren des Landes wechselt, scheint dem Traum Profifussballer einen Schritt näher zu kommen.

«Sein Beispiel zeigt: Den einen richtigen Weg, den gibt es nicht.»
Ernst Graf, Nachwuchstrainer YB


Doch dort machen die Jugendlichen Bekanntschaft mit dem Leistungsprinzip. «Der Druck ist gross», sagt Ernst Graf. Er weiss das, weil er diesen Druck auch mit aufbaut, weil er den Daumen über 14-, 15-jährige Teenager heben oder senken muss. Du bist gut genug, du nicht. Graf verantwortete für den FC Zürich während mehr als zehn Jahren die Nachwuchsabteilung und hat den Moment noch gut in Erinnerung, als er der Familie von Christian Fassnacht zusammen mit dem früheren U-15-Trainer Artur Petrosyan offen­baren musste, dass es für den damals schmächtigen Jungen keinen Platz im Team mehr gebe. «Es war herzzerreissend.» Immerhin: Für Graf hat sich diesbezüglich ein Kreis geschlossen. Er arbeitet heute für die Nachwuchsabteilung der Young Boys und sitzt im Verwaltungsrat. «Ich bin stolz auf Fassnacht. Und sein Beispiel zeigt: Den einen richtigen Weg, den gibt es nicht.»

Bei Bregy auf dem Schoss

Es drehte sich früher vieles um den FCZ im Hause Fassnacht in Thalwil. Einmal wird ein neuer Sportplatz eröffnet, der FCZ spielt gegen den lokalen FC. Christian, vielleicht zehn Jahre alt, geht hin – und landet für ein Bild auf dem Schoss des früheren YB-Spielers Georges Bregy. Christian hat zwei ältere Brüder, Fabian ist fünf, Daniel zwei Jahre älter, und dass es der Christian beim FCZ packen würde, davon waren alle überzeugt. «Deshalb war das für uns ein echter Rückschlag», sagt Eva Fassnacht. Auch die Mutter von Christian hat viel investiert, «an die Spiele habe ich ihn immer gefahren». Zum Training will er allein fahren, mit der S-Bahn bis zum Heerenschürli, eine Dreiviertelstunde hin, noch einmal so lang zurück. Ein Fussballspiel lang im Zug, jeden Tag. Zeit zum Nachdenken.

«Christian hat schon früh in einem Tagebuch notiert, dass er es zum Profi schaffen würde», erzählt seine Mutter. Nachdem es beim FCZ nicht geklappt hat, kommt er fürs Erste bei Red Star Zürich unter. Wieder pendelt er jeden Tag nach Zürich, Eva Fassnacht fährt ihren Sohn jetzt öfter, unter dem Scheibenwischer findet sie nach dem Training Werbung von einer Berufsfachschule für Sporttalente. «Damit hatten wir unseren Deal.» Der junge Mann absolviert eine kaufmännische Lehre – und darf den Traum vom Profifussballer weiter jagen.

«Wo spielst du überhaupt?», fragen sie im Büro. Ihn beeindruckt der Spott nicht.

Der junge Mann ist inzwischen aber auch ein älterer Teenager. Fassnacht kickt bei Red Star, jedoch nur bei den Junioren. Sein Bruder holt ihn zu Thalwil, 2. Liga interregional, ein Neuanfang. Der Traum rückt weiter weg, sein Plan wird inzwischen von vielen belächelt. «Komm doch mal mit in den Ausgang», sagen sie in der Clique, «wo spielst du überhaupt?», fragen sie im Büro. Fassnachts Standing beeindruckt wenig, aber noch weniger beeindruckt der Spott ihn selbst. Er nimmt sich Zeit. In seiner zweiten vollen Saison erzielt er neun Tore, Thalwil steigt in die 1. Liga auf. Fassnacht trifft auch dort wieder, siebenmal bis zum Ende. «Er fiel mir sofort auf», sagt Adrian Allenspach. Es ist ein Mittwoch im September, der Trainer des FC Tuggen denkt an Fussball auf der Arbeit bei der Versicherung, das 0:0 gegen Mendrisio hat ihm nicht gefallen, und er bereitet das Spiel gegen . . . den FC Thalwil vor. Kleine Kreise zieht der Schweizer Fussball.

Allenspach ist schon lange dabei an der Spitze der Breite. Er war selber Stürmer, bei St. Gallen, Aarau, Sion, heute ist er Trainer und hat schon 300 Spiele mit dem FC Tuggen erlebt. «Ich war damals bei einem Spiel von Thalwil wegen eines Goalies. Zugeschaut habe ich nur Fassnacht», erzählt er. «Ich habe selten einen Spieler gesehen, der in die Chancen einfach so reinläuft. Er hat immer getroffen, überall, wo er war.»

«Buechet», sagt der Thurgauer Allenspach, es klingt so schön wie selbstverständlich, und so erzählt er auch, wie er Fassnacht zum FC Tuggen holte. Wie er der Jüngste in der Kabine ist, eben erst die Lehre abgeschlossen, wie er nebst den drei Trainings mit den Tuggenern unter der Woche zur U-21 des FC Luzern fährt, damit er mehr trainieren kann. Auch hier, enge Kreise: Trainer dort ist YB-Coach Gerardo Seoane, ein Thema für die erste Mannschaft ist Fassnacht nie. Heute bei YB hat er Fassnacht in bislang jedem Spiel in der Startelf nominiert.

«Und dann platzte der Knoten»

Das Selbstverständnis des ­jungen Fassnacht verblüfft damals auch seine Mitspieler. «Alle wussten: Er will mehr. Er machte daraus auch keinen Hehl», erinnert sich Etienne Manca. Auf der Karriereleiter macht der frühere Kabinennachbar von Fassnacht bei Tuggen gerade den umgekehrten Weg. Seit sechs Monaten arbeitet der frühere U-21-Junior von YB als Immobilienbewirtschafter. Fussball spielt er noch im Amateurbereich – beim FC Thalwil.

Eingestiegen ist Fassnacht in den Regionalzug, unterwegs ist er längst im Eurocity

Die Sache kommt richtig ins Rollen jetzt. In Thalwil, auf Fassnachts vermeintlichem Abstellgleis, spielte er vier Saisons, in Tuggen ist er schon nach einer halben weg. Winterthur hat ihn geholt. Endlich Challenge League, endlich Profifussball, aber es ist eine Stufe mit fragilem Gehaltsgefüge. Der Start ist schwierig, Trainer Jürgen Seeberger setzt nicht auf den inzwischen 20-Jährigen. «Ich dachte schon, jetzt wirds schwierig. Und dann platzte der Knoten», erzählt Eva Fassnacht.

Bereits in Tuggen beobachten die Verantwortlichen des FC Thun den auffälligen Fassnacht. «Er war nervös, traf für einmal nicht», erinnert sich Allenspach. Die Thuner verlieren das Talent aber nicht aus den Augen, und nachdem er 2014/2015 bei Winterthur kein Spiel verpasst hat, ist die Zeit reif für die Super League. Der Rest ist bekannt: Nach einer Saison mit 16 Skorerpunkten für Thun landet Fassnacht 2017 bei YB. Stammplatz und Meistertitel. Cupfinal und Champions League. Eingestiegen ist Fassnacht in den Regionalzug, unterwegs ist er längst im Eurocity.

Der Blick zurück ist versöhnlich

Auf ihrer Arbeit bei einer Vorsorgeeinrichtung in Zürich sitzt Eva Fassnacht neben der Schwester von FCZ-Talent Toni Domgjoni. Manchmal unterhalten sie sich über die Wege, welche die beiden Fussballer zum Glück geführt haben. Domgjoni in der Jugend des FCZ, Fassnacht mit der bekannten Geschichte. «Vielleicht war das rückblickend besser für ihn», sagt Mutter Fassnacht. «Im Regionalfussball geht es menschlicher zu und her», sagt Etienne Manca. «Er ist ein echtes Vorbild», sagt Ernst Graf.

Dieser absolute Wille, gereift im Amateur-, geprüft im Profifussball – wie weit kann er Christian Fassnacht tragen? Allianz Stadium 2018, es wird Oktober sein am Dienstag in Turin und schon etwas kühler. Aber Fassnacht ist da, er ist hellwach. .


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20311180

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. Oktober 2018, 08:10 
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YB-Flügel Christian Fassnacht in «Tuttosport»

«Ein Traum, Ronaldo in mein Shirt zu kleiden»

YB-Flügel Christian Fassnacht hat «Tuttosport» ein Interview gegeben. Spannend, was er einer Italienischen Zeitung sagt. Zum Beispiel, dass er nicht wusste, dass es bereits einen Fas(s)nacht in der Serie A gab...

«Tuttosport»*: Christian, wie gut kennst Du Juventus?
Christian Fassnacht: Ich habe die Netflix-Dokumentation über Juve angeschaut. Spektakulär und beeindruckend, wie solch ein europäischer Topklub funktioniert. Ein Satz hat mich besonders imponiert: «Siegen ist nicht wichtig. Es ist das Einzige, was zählt!»

Juve war Dein Wunschlos. Warum nicht Real oder Barcelona?
Ich wollte gegen die Besten spielen. Juve gehört dazu. Als Kind hatte ich viele Freunde, die Juve-Fans waren. So entstand eine gewisse Sympathie für Nedved, Pirlo und Co.

Welcher Spieler macht Dir neben Ronaldo am meisten Eindruck?
Dybala, mit ihm will ich das Trikot tauschen.

Und Ronaldo?
Es wäre faszinierend gewesen, mit ihm auf demselben Spielfeld zu stehen. Nun, der Platzverweis gegen Valencia war skandalös! Schade.

Was sind Deine Idole?
Ronaldo, Mbappé und Neymar. Bei CR7 imponiert sein Siegeshunger und der Wille, sich immer noch verbessern zu wollen, nach all den Trophäen, die er bereits gewonnen hat. Bei Mbappé beeindruckt mich die Leichtigkeit, bei Neymar die Technik.

Wem hättest Du die Krone des Fussballer des Jahres aufgesetzt?
Modric hatte ein super Jahr. Aber ich hätte sie Ronaldo gegeben.

Wusstest Du, dass bereits ein «Fasnacht» in der Serie gespielt hat: Andrea Carnevale, zur Zeit von Maradonas Napoli?
Nein, aber ich betrachte das als Wink. Ich hoffe, dass in der Zukunft ein neuer Carnevale in der Serie A sein wird, ein Fassnacht...

Fiorentina, Sassuolo, Atalanta und einige Bundesliga-Klubs sollen Interesse an Dir gehabt haben. Wo siehst Du dich am ehesten?
Juve ist die absolute Spitze! Als ich aufwuchs, hat aber die AC Milan von Ancelotti die Champions League erobert, die Rotschwarzen haben mich da fasziniert. Und der Klub kommt wie YB allmählich zurück an die Spitze.

Wie ist die Idee Deines Modelabels entstanden?
Ich habe mir immer gesagt, dass ich, sollte ich eines Tages Profi-Fussballer werden, die freie Zeit nicht vergeuden will. So habe ich ein Label und eine Firma gegründet. Sie heisst «Cedici», abgeleitet von Sedici, sechzehn, meine Glückszahl. Es ist ein Traum, Ronaldo in eines meiner Shirts schlüpfen zu sehen. Für einen wie ihn denke ich an etwas Extravagantes, sowohl in Design wie auch Farbe.

(*«Tuttosport» ist eine der drei grossen täglich erscheinenenden Sportzeitungen Italiens. Sie erscheint in Turin und hat eine Auflage von 115'000 Exemplaren.)


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... -217194241

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 04:15 
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Von Tuggen ins Juve-Stadion

YB-Durchstarter Fassnacht will jetzt Europas Türen öffnen

Vor rund vier Jahren kickte Christian Fassnacht noch für Tuggen. Heute läuft er im Turiner Stadion ein. Und kann es selbst kaum fassen.

Irgendwie wirkt Christian Fasnacht (24) immer noch ein wenig ungläubig. Champions League? «Da gehen einem schon viele Gedanken durch den Kopf. Was wäre wenn? Ich meine: Wir stehen auf der ganz grossen Bühne. Halb Europa schaut zu. Das kann schon Türen für die Zukunft öffnen. Ich habe noch nie in Italien gespielt. Ich bin gespannt auf das Stadion, den Innenraum, die Kabine, die Stimmung.»

Zumindest virtuell wusste der YB-Star schon, was auf ihn zukommt. Weil er die Netflix-Dokumentation über den Klub geschaut hat.

Champions League. Wer hätte das erahnen können, als «Fasi», vom einen oder anderen Klub oder Trainer verkannt, am 4. Oktober 2014 für den FC Tuggen aufläuft. Promotion League. Gegner: FC Basel U21. Der FCT siegt 3:2 an der Linthstrasse. Auch dank zwei Fassnacht-Toren.

Erst dann folgt der Durchstart. Anderthalb Jahre Winterthur, Challenge League. Eine Saison Thun. Und im Sommer letzten Jahres der Wechsel zu YB. Und nun die Königsklasse!

Ein neuer «Carnevale»?

Klar, in erster Linie zählen Top-Leistungen. Manchmal kann aber auch ein Interview helfen. Eines, wie er es «Tuttosport» aus Turin gab, einer der drei grossen Sportzeitungen Italiens. Dort stellt der Thalwiler fest, dass es bereits einen Fas(s)nacht in der Serie A gegeben hat: Andrea Carnevale. Goalgetter von Napoli zu Maradonas Zeiten. Fassnacht: «Das habe ich nicht gewusst, aber ich betrachte das als Wink. Ich hoffe, dass in Zukunft ein neuer Carnevale in der Serie A sein wird, ein Fassnacht.»

Denn er hat sich bereits in die Notizblöcke von Fiorentina, Sassuolo oder Atalanta und Bundesligisten geschossen. Wo liegt seine Präferenz? «Juve ist die absolute Spitze! Als ich aufwuchs, hatte aber die AC Milan von Ancelotti die Champions League erobert. Und Milan kommt wie YB allmählich zurück an die Spitze.»

Das Trikot kann er nicht mit seinem grossen Vorbild tauschen, dem gesperrten Cristiano Ronaldo. Er will das deshalb mit Paulo Dybala tun. Für Ronaldo hat er sich ohnehin etwas anderes «aufgespart»: «Es ist ein Traum von mir, Ronaldo in ein Shirt meines Modelabels Sedici schlüpfen zu sehen.»

Wenn man sieht, in welchem Tempo sich Fasis Träume erfüllen – schliessen wir nicht mal das aus.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 27168.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 17:23 
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Christian Fassnacht erstmals im Nati-Aufgebot

Der Schweizer Nationalmannschaft fehlen für die Partien in Belgien und Island einige verletzte oder angeschlagene Spieler. Dafür erhält Christian Fassnacht von den Young Boys sein erstes Aufgebot.

Nationalcoach Vladimir Petkovic attestiert dem Mittelfeldspieler vor den beiden Spielen der Nations League "konstant gute Leistungen über eine lange Periode". Darum sei das Aufgebot verdient. "Ich habe Fassnacht schon länger auf dem Radar, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ihn noch enger zu verfolgen, im Training und allenfalls im Spiel zu erleben oder auch in Einzelgesprächen noch besser kennenzulernen", sagt Petkovic. Er gibt seinem Aufgebot diesen Titel: "Ein Mix aus Sicherheit und experimenteller Phase."

Nach Verletzungspausen wieder im Team sind Torhüter Roman Bürki, Innenverteidiger Nico Elvedi und Rechtsverteidiger Michael Lang. Dagegen fehlen im Vergleich zu den September-Spielen gegen Island (6:0) und England (0:1) die angeschlagenen Johan Djourou, Kevin Mbabu und Admir Mehmedi. Auch Stephan Lichtsteiner fehlt im aktuellen 23-Mann-Kader von Petkovic. Mit dem Captain hatte der Nationalcoach schon im September vereinbart, im Oktober auf ihn zu verzichten. Für die rechte Verteidigungsseite rückte Florent Hadergjonaj von Huddersfield ins Kader. Der 24-Jährige war im Juni 2017 letztmals dabei, als die Schweiz in Neuenburg gegen Weissrussland (1:0) das Kunstrasenspiel auf den Färöer Inseln (2:0) vorbereite.

Unabhängig von der aktuellen Personalsituation ist für Petkovic die Zielsetzung klar: "Wir wollen in Belgien und Island wichtige Schritte in der Entwicklung des Teams machen. Auch in Belgien wir alles daran setzen, unser Spiel zu spielen. Unsere Ambition ist, in den beiden Oktober-Partien jene Punkte zu holen, die unsere Position in der Gruppe stärken."

Das Aufgebot

Aufgebot für die Nations-League-Spiele Belgien - Schweiz (Freitag, 12. Oktober, 20.45 Uhr, Brüssel) und Island - Schweiz (Montag, 15. Oktober, 20.45 Uhr, Reykjavik).

Tor: Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Roman Bürki (Borussia Dortmund), Yvon Mvogo* (RB Leipzig). - Verteidigung: Manuel Akanji (Borussia Dortmund), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Florent Hadergjonaj (Huddersfield Town), Timm Klose (Norwich City), Michael Lang (Borussia Mönchengladbach), François Moubandje (Toulouse), Ricardo Rodriguez (Milan), Fabian Schär (Newcastle United). - Mittelfeld/Sturm: Albian Ajeti (Basel), Breel Embolo (Schalke), Christian Fassnacht* (Young Boys), Edimilson Fernandes (Fiorentina), Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Mario Gavranovic (Dinamo Zagreb), Haris Seferovic (Benfica Lissabon), Xherdan Shaqiri (Liverpool), Djibril Sow (Young Boys), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach), Steven Zuber (Hoffenheim).

Auf Abruf: Loris Benito* (Young Boys), Eren Derdiyok (Galatasaray Istanbul), Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach), Fabian Frei (Basel), Gregor Kobel* (Hoffenheim), Léo Lacroix* (Hamburger SV), Renato Steffen (Wolfsburg), David von Ballmoos* (Young Boys), Silvan Widmer (Basel).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133546760

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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 18:57 
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Erstes Nati-Aufgebot für Fassnacht

Christian Fassnacht von den Young Boys erhält erstmals die Chance, sich in der Schweizer Nati zu beweisen. Vladimir Petkovic bezeichnet das Aufgebot als «Mix aus Sicherheit und experimenteller Phase.»

Dem Schweizer Nationalteam fehlen in den zwei Auswärtsspielen der Uefa Nations League gegen Belgien (12. Oktober in Brüssel) und Island (15. Oktober in Reykjavik) einige verletzte oder angeschlagene Spieler. Wie der Schweizerische Fussballverband mitteilt, erhält darum YBs Christian Fassnacht (25) sein erstes Aufgebot für das Schweizer A-Team.

Nationalcoach Vladimir Petkovic attestiert dem Mittelfeldspieler «konstant gute Leistungen über eine lange Periode.» Darum sei das Aufgebot verdient. «Ich habe Fassnacht schon länger auf dem Radar. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ihn noch enger zu verfolgen, im Training und allenfalls im Spiel zu erleben oder auch in Einzelgesprächen noch besser kennen zu lernen» sagt Petkovic und gibt seinem Aufgebot diesen Titel: «Ein Mix aus Sicherheit und experimenteller Phase.»

Unabhängig von der aktuellen Personalsituation ist für Petkovic die Zielsetzung klar: «Wir wollen in Belgien und Island wichtige Schritte in der Entwicklung des Teams machen. Auch beim WM-Halbfinalisten werden wir alles daran setzen, unser Spiel zu spielen. Unsere Ambition ist, in den beiden Oktober-Partien jene Punkte zu holen, die unsere Position in der Gruppe stärken.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17538736

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 23:29 
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«Das Nationalteam war nicht mal mehr ein Traum»

YB-Offensivspieler Christian Fassnacht äussert sich zu der Niederlage gegen Luzern, seinen traumhaften Wochen und zum Nationalteam.

Wie konnte YB gegen Luzern nach 2:1-Führung noch verlieren?
Christian Fassnacht: Das ist richtig ärgerlich, wir haben nach schwacher erster Halbzeit sehr gut gespielt und dürfen diese Führung natürlich nicht mehr hergeben. Irgendwann musste die erste Niederlage für uns kommen, aber ich hätte lieber nach zwei schwachen Halbzeiten verloren.

Sie wurden beim Stand von 2:1 in der 80. Minute ausgewechselt.
Das ist egal. Wir haben so dämliche Gegentore erhalten, nach einem Einwurf, nach einem Sonntagsschuss, nach einem riesigen Durcheinander. Diese Niederlage schmerzt uns sehr.

Aus YB-Sicht könnte man sie auch als Betriebsunfall abtun.
Vielleicht kann man das, ja, wir hatten viele gute Chancen nach der Pause, hätten zudem einen Elfmeter erhalten können.

Hat der Champions-League-Auftritt bei Juventus Einfluss auf die Leistung von YB gehabt?
Nein. Aber das war ein grosses Spiel für uns, das Drumherum, der Gegner von Weltklasseformat, die Emotionen, die Stimmung, das war gigantisch und etwas Besonderes für uns. In Valencia und bei Manchester United werden wir darauf vorbereitet sein.

Trotz der bemerkenswerten Klasse von Juventus war die YB-Leistung aber nicht gut in Turin.
Wir haben 0:3 verloren und keine Chance gehabt. Juve bestimmt auf dem Platz, wo es langgeht. Das ist ein aussergewöhnlich starkes Team, und dass wir nie richtig ins Spiel kamen, hing auch mit der Qualität des Gegners zusammen.

Sie gaben der Zeitung «Tuttosport» ein langes, launiges In­terview. War das speziell für Sie?
Ehrlich gesagt ist es mir nicht so wichtig, ob ich mit einer Zeitung aus Thalwil oder Turin ein Gespräch führe. Das Juventus-Spiel war allgemein ein toller Moment für uns, und ich bin sicher, dass wir davon profitieren werden.

Und drei Tage später wurden Sie erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten.
Dafür fehlen mir fast die Worte, das ist Wahnsinn, ich werde am Montag mit viel Stolz einrücken.

«Das ist Wahnsinn, ich werde am Montag mit viel Stolz einrücken.»

Wie haben Sie denn von Ihrer Nomination erfahren?
Mein Bruder informierte mich, irgendwie ging das früh durch die Medien, dann hatte ich bald auch Kontakt mit dem Verband.

Störte es Sie eigentlich, waren Sie an der WM nicht dabei, zumal einige Experten Ihr Aufgebot gefordert hatten?
Klar wäre ich gerne dabei gewesen, aber vielleicht wäre das zu früh gekommen für mich. Nun habe ich mit YB die Champions League erreicht und dort gespielt, das sind wertvolle Erfahrungen. Ich hoffe und denke, dass ich bereit bin für das Nationalteam.

Welches sind Ihre Kindheitserinnerungen an die Auswahl?
Ich bin 24 und habe die Generation um Stéphane Chapuisat nur noch am Rande mitbekommen, meine ersten Helden waren Marco Streller, Alex Frei, Benjamin Huggel, ich erinnere mich an die WM 2006 und habe die Spiele immer als grosser Fan verfolgt.

Sie schrieben auf Instagram, ein Traum gehe für Sie in Erfüllung.
Eigentlich war es ja nur ein Bubentraum. Später, als Jugendlicher oder noch vor zwei, drei Jahren, war die Nationalmannschaft nicht mal ein Traum mehr, so unrealistisch wäre ein Aufgebot gewesen. Ich spielte in unteren Ligen und war nie Nachwuchsnationalspieler, einmal wurde ich immerhin für irgendeine U-13-Regionalauswahl Zürichs aufgeboten (schmunzelt).

Was hätten Sie denn vor ein paar Jahren als Zweitligafussballer gesagt, wenn man Ihnen erklärt hätte, im Herbst 2018 würden Sie für das Nationalteam aufgeboten werden?
Ich hätte gesagt, das sei totaler Blödsinn und absolut unmöglich. Das ist echt wie in einem Märchen. Manchmal kann ich es selber nicht fassen, was da gerade abgeht. Am Freitagabend dachte ich, das sei doch alles nicht normal, meine Entwicklung, der Meistertitel, die Spiele gegen Manchester United und Juventus, dieser Saisonstart, nun das Aufgebot für die Schweiz.

Dass Sie im Sommer trotz Angeboten aus Topligen bei YB geblieben sind, bereuen Sie kaum.
Überhaupt nicht. Es hätte nicht besser kommen können. Und trotz der Niederlage gegen Luzern spielen wir ja erneut eine überragende Saison.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28889510

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Oktober 2018, 19:44 
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Inklusive Küsschen zum 60. Geburi

Neuling Fassnacht rückt mit Mami zur Nati ein

Die Nati ist in Zürich für die Nations-League-Spiele gegen Belgien (Freitag) und Island (nächsten Montag) eingerückt. Erstmals dabei auch YB-Überflieger Christian Fassnacht.

Meist bringen Manager ihre Schützlinge zur Nati, mal ist der Papa der Chauffeur, der Bruder, oder oft auch die Freundin. Neuling Christian Fassnacht (24) wartet mit einer Premiere auf. Eine Dame sitzt am Steuer des weissen Audi. Zur Verabschiedung gibts vom YB-Star eine innige Umarmung.

BLICK erfuhr: Fassnachts Fahrerin ist seine Mutter Eva. Und: Sie feiert am Tag, an dem ihr Junge, der vor vier Jahren noch beim FC Tuggen in der Erstliga spielte, erstmals zur Nati einrückt, ihren 60. Geburtstag!

Ein Tag, den Mutter und Sohn mit Bestimmtheit nie mehr vergessen werden. Fassnacht: «Auch für meine Familie war mein Nati-Traum unrealistisch.» Er fasst sich an den neuen Nati-Trainingsanzug und sagt: «Viele kennen diese Kleider schon von den U-Auswahlen her.» Fassnacht war in keiner Nachwuchs-Auswahl. «Für mich ist das alles schon sehr speziell. Jetzt, wo ich das ‹Züüg› angezogen habe, begreife ich langsam, dass ich in der Nati bin.»

1996 im Nati-Dress

Letzten Freitag. als er von seinem Bruder über das erste Aufgebot aufmerksam gemacht wurde, stellte der Mittelfeldspieler ein Foto von sich in die sozialen Medien (siehe Bild). Es zeigt den damals knapp 3-jährigen Knirps während der Euro 1996 im Dress der Schweizer Nati.

Fassnacht: «Ich bin als Schweizer Fan aufgewachsen. Ich war mit meinen Eltern oft an Länderspielen der Schweiz.» Am Montag, 22 Jahre später, fährt er erstmals bei einem Zusammenzug der Nati vor. Chauffiert von seiner Mutter.

Thalwil, Tuggen, Thun, eine Saison bei YB. Gleich der erste Meistertitel nach 32 Jahren Warten. Die erste Champions-League-Teilnahme mit Spielen gegen ManU und Juventus Turin. Das sind Fassnachts Meilensteine in nur vier Jahren. Auf dem Feld ist der Blondschopf von der Zürcher Pfnüselküste (so bezeichnet der Volksmund das linksseitige Zürichsee-Ufer) im Schnellzug unterwegs.

Nati-Coach Vladimir Petkovic: «Ich hatte ihn schon vor der WM in Planung. Er war im letzten Jahr bei YB gut, jetzt hat er sich bestätigt. Ich erwarte von ihm hier nichts extra, er soll nur das machen, was er auch im Klub liefert.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 51794.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Oktober 2018, 23:40 
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Christian Fassnacht: Vom Regionalkicker zum Nati-Spieler

Mit Christian Fassnacht präsentierte sich beim Zusammenzug der Nationalmannschaft für die Partien in der Nations League in Belgien und Island ein neues Gesicht im Kreis des SFV. Für die YB-Offensivkraft ist es der vorläufige Höhepunkt eines erstaunlichen Aufstiegs.

2013 spielte der heute 24-jährige Christian Fassnacht noch beim FC Thalwil in der interregionalen 2. Liga, nachdem ihm einst im Nachwuchs des FC Zürich der Weg in den Profifussball nicht zugetraut worden war. In dem Alter, in dem andere schon diverse Einsätze in Nachwuchs-Auswahlen des SFV bestritten und ihre ersten Profiverträge unterschrieben hatten, schien für den im Regionalfussball engagierten Fassnacht der Zug nach oben abgefahren zu sein.

Doch Fassnacht liess sich nicht beirren und hielt an seinem Traum, einmal in der Super League zu spielen, fest. Der Weg war steinig, gewartet hatte auf den Zürcher niemand. «Ich habe gelernt, nicht auf andere zu hören und mein eigenes Ding zu machen», sagte Fassnacht. Er liess sich nicht entmutigen, weder von Kollegen und Freunden, noch von sportlichen Rückschlägen oder Trainern, die nicht auf ihn setzten. «Egal, was passiert, man ist selbst dafür verantwortlich, wohin der Weg führt.»

Mit Verzögerung nahm Fassnachts Karriere doch noch Fahrt auf. Nach seinem Engagement bei Tuggen folgte 2015 der Wechsel zum FC Winterthur in die Challenge League, 2016 schaffte er den Sprung in die Super League zum FC Thun, ehe nach nur einer Saison die Young Boys riefen. Mit den Bernern startete der Flügelstürmer so richtig durch und holte mit ihnen den ersten Meistertitel nach 32 Jahren. Dann folgte die Qualifikation für die Champions League und die Begegnungen gegen Manchester United und Juventus Turin.

Nächster Schritt Bundesliga?

Als vorläufiger Höhepunkt erhielt er nun das erste Aufgebot für eine Schweizer Auswahl überhaupt. «Ich bin als Fan der Nationalmannschaft aufgewachsen», sagte Fassnacht. «Dass ich nun selbst hier bin, ist ein Traum.» Sich in neue Teams zu integrieren, ist er sich aus den vergangenen Jahren gewohnt. «Ich habe dafür gewisse Mechanismen entwickelt», sagte Fassnacht. Zu Beginn werde er ruhig sein und zuhören, «und im Training und Spiel versuche ich Leistung zu zeigen und zu beweisen, dass ich dahin gehöre».

In den Überlegungen von Vladimir Petkovic hatte Fassnacht bereits vor der WM in Russland eine Rolle gespielt. «Letzte Saison hat er es mit YB sehr gut gemacht, jetzt hat er diese Leistungen bestätigt, darum hat er sich das Aufgebot verdient.» Aus Sicht des Nationaltrainers ist Fassnacht ein interessanter Spieler, polyvalent und auf verschiedenen Positionen einsetzbar. «Er geht oft in die Box – dorthin, wo es wehtut.»

Das Ende von Fassnachts ungewöhnlichem Aufstieg ist nicht in Sicht. Ein Transfer in die deutsche Bundesliga stand schon im Sommer zur Debatte, mit regelmässigen Nominationen für das Nationalteam würde das Interesse an ihm und sein Marktwert weiter steigen. «Ich muss ein paar Mal leer schlucken, wenn ich jeweils realisiere, was in den letzten Jahren abgegangen ist», so Fassnacht. «Vieles, das ich erreicht habe, haben mir die wenigstens zugetraut – ich selbst vielleicht auch nicht.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 57349.html

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