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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Oktober 2018, 10:30 
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«Ich habe gelernt, nicht auf andere zu hören»

Mit Christian Fassnacht präsentiert sich beim Zusammenzug der Nationalmannschaft ein neues Gesicht. Für die YB-Offensivkraft ist es der vorläufige Höhepunkt eines erstaunlichen Aufstiegs.

2013 spielte der heute 24-jährige Christian Fassnacht noch beim FC Thalwil in der interregionalen 2. Liga, nachdem ihm einst im Nachwuchs des FC Zürich der Weg in den Profifussball nicht zugetraut worden war. In dem Alter, in dem andere schon diverse Einsätze in Nachwuchs-Auswahlen des SFV bestritten und ihre ersten Profiverträge unterschrieben hatten, schien für den im Regionalfussball engagierten Fassnacht der Zug nach oben abgefahren zu sein.

Doch Fassnacht liess sich nicht beirren und hielt an seinem Traum, einmal in der Super League zu spielen, fest. Der Weg war steinig, gewartet hatte auf den Zürcher niemand. «Ich habe gelernt, nicht auf andere zu hören und mein eigenes Ding zu machen», sagte Fassnacht. Er liess sich nicht entmutigen, weder von Kollegen und Freunden, noch von sportlichen Rückschlägen oder Trainern, die nicht auf ihn setzten. «Egal, was passiert, man ist selbst dafür verantwortlich, wohin der Weg führt.»

Mit Verzögerung nahm Fassnachts Karriere doch noch Fahrt auf. Nach seinem Engagement bei Tuggen folgte 2015 der Wechsel zum FC Winterthur in die Challenge League, 2016 schaffte er den Sprung in die Super League zum FC Thun, ehe nach nur einer Saison die Young Boys riefen. Mit den Bernern startete der Flügelstürmer so richtig durch und holte mit ihnen den ersten Meistertitel nach 32 Jahren. Dann folgte die Qualifikation für die Champions League und die Begegnungen gegen Manchester United und Juventus Turin.

Nächster Schritt Bundesliga?

Als vorläufigen Höhepunkt erhielt er nun das erste Aufgebot für eine Schweizer Auswahl überhaupt. «Ich bin als Fan der Nationalmannschaft aufgewachsen», sagte Fassnacht. «Dass ich nun selbst hier bin, ist ein Traum.» Sich in neue Teams zu integrieren, ist er sich aus den vergangenen Jahren gewohnt. «Ich habe dafür gewisse Mechanismen entwickelt», sagte Fassnacht. Zu Beginn werde er ruhig sein und zuhören, «und im Training und Spiel versuche ich Leistung zu zeigen und zu beweisen, dass ich dahin gehöre».

In den Überlegungen von Vladimir Petkovic hatte Fassnacht bereits vor der WM in Russland eine Rolle gespielt. «Letzte Saison hat er es mit YB sehr gut gemacht, jetzt hat er diese Leistungen bestätigt, darum hat er sich das Aufgebot verdient.» Aus Sicht des Nationaltrainers ist Fassnacht ein interessanter Spieler, polyvalent und auf verschiedenen Positionen einsetzbar. «Er geht oft in die Box - dorthin, wo es wehtut.»

Das Ende von Fassnachts ungewöhnlichem Aufstieg ist nicht in Sicht. Ein Transfer in die deutsche Bundesliga stand schon im Sommer zur Debatte, mit regelmässigen Nominationen für das Nationalteam würde das Interesse an ihm und sein Marktwert weiter steigen. «Ich muss ein paar Mal leer schlucken, wenn ich jeweils realisiere, was in den letzten Jahren abgegangen ist», so Fassnacht. «Vieles, das ich erreicht habe, haben mir die wenigstens zugetraut - ich selbst vielleicht auch nicht.»


https://www.tagblatt.ch/newsticker/spor ... ld.1060094

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 21:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. November 2018, 01:26 
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«Diesen Leuten will ich es zeigen, ich gehe meinen Weg»

Die Young Boys surfen auf der Erfolgswelle. Auch dank Christian Fassnacht (24), der einen sensationellen Aufstieg gemacht hat und seinem persönlichen Märchen mit der Champions-League-Qualifikation und dem provisorischen Nati-Aufgebot zwei weitere Kapitel hinzugefügt hat.

Wann haben Sie sich zuletzt gekniffen und gefragt: Ist das alles wahr?
Das war am Tag nach der Auslosung der Champions-League-Gruppen. Da habe ich realisiert, was das bedeutet. Vorgängig haben wir zwar über diese Champions League geredet, aber wir wussten nicht, wen wir als Gegner bekommen. Und nun haben wir mit Manchester United, Juventus und Valencia drei grosse Mannschaften gezogen. Das ist das, wovon man träumt, was wir unbedingt wollten.

Ist somit ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen?
Natürlich. Wir haben uns von Anfang an die Grossen der Grossen gewünscht, die richtig attraktiven Gegner. Nun gegen solche Teams und in solchen Stadien spielen zu dürfen – ja, das ist ein Traum.

Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als die Qualifikation für die Champions League geschafft war?
Es war eine extreme Freude, aber richtig realisieren konnte ich es erst später. Wir haben dann die Auslosung gemeinsam geschaut und da merkten alle, was es bedeutet.

Was hätten Sie geantwortet, wenn Ihnen vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass Sie eines Tages gegen Ronaldo in der Champions League antreten werden?
Hör auf zu lügen! Ich hatte meine Ziele, aber dass es soweit kommt, hätte ich nie gedacht. Auch das Aufgebot ins 30-Mann-Kader des Nationalteams für die Spiele gegen Island und England war speziell. Man träumt zwar von einem solchen Ereignis, aber es ist viel weiter weg als die Super League, es war unrealistisch für mich.

Mit 15 Jahren befand Sie der FCZ als zu leicht und sortierte Sie aus. Spüren Sie nun eine späte Genugtuung?
Mittlerweile sage ich, dass es so kommen musste, dass mein Weg so verlaufen musste, auch wenn ich natürlich gerne schon zwei, drei Jahre früher Profi geworden wäre. Aber es hat auch gutgetan, die andere Seite des Fussballs zu sehen. Das Zusammensein auf dem Sportplatz, miteinander eine Wurst zu essen und ein Bier zu trinken, mit Kollegen zu spielen – im Breitenfussball Spass zu haben.

Waren Sie nach dem nicht gerade alltäglichen Weg vom Gescheiterten zum Star umso stolzer?
Ich bin stolz, ja. Und es ist von aussen gesehen wohl auch eindrücklich, dass ich es geschafft habe. Aber wenn jemand alle U-Stufen in der Nachwuchsabteilung durchmacht und dann in die Super League kommt, ist es genauso imposant. Mein Weg war ein anderer, weder besser noch schlechter.

Sie konnten auch eine Jugend erleben und mussten nicht immer alles dem Fussball unterordnen.
Das typische Fussballerleben mit einem Campus hatte ich nie, das stimmt. Und ich habe es sehr genossen, in meinem «normalen» Umfeld gross zu werden, auch mit Kollegen zusammen zu sein, die nicht oder nur ein wenig Fussball spielen.

Gab es einen Knackpunkt, einen Moment, von dem Sie rückblickend sagen: Das war der Turnaround?
Ich denke nicht. Prägend war aber sicher der Zeitpunkt, als es beim FCZ für mich vorbei war. Da sagte ich schon auch: Diesen Leuten will ich es zeigen, ich gehe meinen Weg. Man macht es zwar für sich selber, dennoch ist es ein zusätzlicher Anreiz oder Ansporn.

Sie haben Schritt für Schritt genommen und wurden in Ihrer ersten Saison mit YB gleich Meister. Wie lange haben Sie gebraucht, um das zu verdauen?
Ich habe darüber schon mit Djibril Sow gesprochen. Andere waren oder sind schon so lange in diesem Klub, und wir kommen und treffen quasi den Moment. Dass man genau in dieser Zeit des Erfolges hier sein darf, ist schlicht wunderbar.

Wer so schnell nach oben kommt, lebt im Normalfall in der Gefahr, die Bodenhaftung zu verlieren.
Ich hoffe, dass bei mir diese Gefahr nicht besteht. Und ich habe auch noch nie etwas in dieser Richtung gehört. Ich kenne wie schon gesagt die andere Seite des Fussballs und sehe keinen Grund, weshalb ich abheben oder das Gefühl haben sollte, etwas Besseres zu sein.

Sind Sie abergläubisch?
Nein, ich habe auch kein wirkliches Ritual, sondern nur regelmässige Abläufe.

Auch in dieser Saison ist YB unwiderstehlich gestartet. Was ist der Grund?
Die Mannschaft hat von den Stammspielern nur Kassim Nuhu verloren, der Rest blieb beisammen. Wenn man einen solchen Erfolg hatte, so gut war, läuft es dann einfach. Das war auch bei Basel so. Man ist es sich gewöhnt zu gewinnen. Unsere Stimmung ist enorm gut, es passt. Christoph Spycher hat einen super Job gemacht und natürlich helfen auch die Erfolge.


https://baernerbaer.ch/sport/diesen-leu ... einen-weg/

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2018, 18:14 
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Für die Flügel: Fenerbahce baggert an Fassnacht

Fenerbahce Istanbul befindet sich in akuter Abstiegsgefahr. Frischen Wind in die Offensive soll der Schweizer Christian Fassnacht bringen.
Seit rund zwei Wochen hält Ersun Yanal das Steuerrad bei Fenerbahce in der Hand. Der 57-Jährige übernahm den Posten des zuvor entlassenen Phillip Cocu. Der Topklub aus Istanbul steht derzeit auf dem vorletzten Platz der Süper Lig, in der Winter-Transferzeit stehen einige Veränderungen an.

Wie “Fotospor” berichtet, steht unter anderem Christian Fassnacht vom BSC Young Boys auf der Januar-Shoppingliste der Türken. Notiz von dem Schweizer habe insbesondere der neue Trainer Yanal gemacht, weil dieser zukünftig im 4-3-3-System agieren lassen möchte.

Zahlreiche Interessenten

In der jüngeren Vergangenheit mehrten sich die Gerüchte um einen möglichen Abgang Fassnachts. Ebenfalls Interesse signalisieren sollen der AC Florenz sowie Lazio Rom. YB könnte vor einem grösseren Umbruch stehen, Sékou Sanogo schloss sich vor Kurzem Al Ittihad aus Saudi-Arabien an.

Preiswert abgeben werden die Berner ihren Aussenbahnspieler aber mit Sicherheit nicht. Fassnacht ist vertraglich noch bis 2021 an den Verein gebunden und dürfte im Optimalfall einen zweistelligen Millionenbetrag einspielen. Dass ein türkischer Klub eine Summe in derartiger Höhe stemmen kann, erscheint unwahrscheinlich.

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... -fassnacht


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Januar 2019, 01:42 
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Berater von Christian Fassnacht spricht Klartext

Der Spielberater von Christian Fassnacht spricht Klartext: Der Nati-Spieler verlässt die Young Boys vorerst nicht – zumindest ein Wechsel im Winter ist ausgeschlossen.

Die Young Boys spielen bislang eine herausragende Saison und führen die Super League-Tabelle mit 19 Punkten Vorsprung an. Dass die guten Leistungen der Spieler Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken, ist damit nicht auszuschliessen. Auch Mittelfeldakteur Christian Fassnacht wurde in den letzten Wochen mit einem Abgang von YB in Verbindung gebracht.

Spielerberater Gianluca Di Domenico, der Besitzer von “Sport 11 AG”, äusserte sich diesbezüglich nun via Twitter. “Es ist nicht meine Art, Gerüchte zu kommentieren. In diesem Fall sehe ich es aber als meine Pflicht an, dies zu tun! In diversen Medien wird spekuliert, dass Christian Fassnacht YB im Januar verlassen soll! Aber Fassnacht hat mit YB diese Saison ganze klare Ziele und wird den Verein auf keinen Fall verlassen”, teilte Di Domenico, zu dessen Klienten unteranderem auch Ricardo Rodriguez zählen, zur Situation von Christian Fassnacht mit.

Da dürfen die YB-Fans wohl vorerst durchatmen, denn Fassnacht bleibt somit mindestens bis Saisonende in Bern.

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... -klartext/


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2019, 19:01 
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YB-Stars im Quiz-Duell

Fassnacht und Benito kennen diese Schweizer Legende nicht!

BLICK ist zu Besuch in den Trainingslagern der Super-League-Klubs. Bei YB, das sich im türkischen Belek vorbereitet, messen sich Loris Benito und Christian Fassnacht im Buzzer-Quiz.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17859.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Montag 18. März 2019, 10:43 
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18.03.2019

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«Die Qualität in der Nati ist ein anderes Kaliber»

von E. Tedesco - Erstmals hat Christian Fassnacht gegen Basel kein Tor erzielt. «Ich habe eine kleine Flaute», sagt er. Aufwind will sich der 25-jährige YB-Flügel in der Nati holen.

Es hatte wirklich nicht viel gefehlt und YB hätte sich am Sonntag wieder spät belohnt. Es lief die 84. Minute im Schlagerspiel zwischen dem FCB und YB, als Christian Fassnachts Kopfball nur die Latte traf. Während seine Mannschaft eine grossartige Serie von 56 Meisterschaftsspielen in Folge, in denen sie immer mindestens einen Treffer erzielt hat, weiterführte, ging jene von Fassnacht zu Ende: Zum ersten Mal blieb der YB-Flügel gegen den FCB ohne Torerfolg.

«Momentan will der Ball nicht reingehen. Ich habe eine kleine Flaute», sagt Christian Fassnacht lächelnd, «es ist nicht so schlimm, weil ich Mannschaftskollegen habe, die das für mich erledigen.» In Basel «übernahm» Jean-Pierre Nsame die Aufgabe gleich doppelt. Fassnacht: «Mein Ehrgeiz ist ungebrochen, aber die Mannschaft steht im Vordergrund.»

Mit dem 2:2 gegen den FCB kann Fassnacht gut leben. «Natürlich wollten wir gewinnen, aber wir stehen immer noch zuoberst in der Tabelle – es ist ein gelungener Sonntag», sagt er. Dass es im Leben und im Beruf nicht immer perfekt läuft, ist dem 25-jährigen Zürcher nicht fremd.

Komplett und technisch gut

2013 spielte Fassnacht noch bei Thalwil in der 2. Liga interregional, nachdem er beim FCZ-Nachwuchs aussortiert worden war. Fassnacht liess sich nicht entmutigen. «Egal, was passiert, man ist selbst dafür verantwortlich, wohin der Weg führt», sagt er. Der führte ihn über Tuggen, Winterthur und Thun im Sommer 2017 zu YB, wo der Flügelstürmer durchstartete und mit den Bernern den ersten Meistertitel nach 32 Jahren holte.

«Er ist ein kompletter Spieler, technisch gut, mit viel Spielintelligenz, die besonders zwischen den Linien zum Tragen kommt», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane über Fassnacht. «Als Mensch ist er bescheiden und er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Er hat noch grosses Potenzial, aber er muss in Richtung Tor aggressiver werden.»

Seoane weiter: «Und er muss lernen, mehr Verantwortung auf, aber auch neben dem Platz zu übernehmen.» Der YB-Trainer zeigt mit der Hand von ganz oben über seinem Kopf nach unten in Richtung Boden und sagt: «Zwischen Steve von Bergen und Fassnacht ist ein grosser Unterschied.»

Der nächste Schritt im Ausland?

Kann sich Fassnacht das bei YB aneignen? Oder im Ausland? Im Sommer stand ein Wechsel in die Bundesliga (Frankfurt, Wolfsburg, HSV) zur Diskussion. Im Winter interessierte sich die Fiorentina für Fassnacht, der sich aber für YB entschied. Wird YB Fassnacht aber über den Sommer hinaus halten können?

«Natürlich ist das ein Wunsch, einmal in einer grossen Liga zu spielen», sagt der 25-Jährige, «jeder kann wohl nachvollziehen, dass man sportlich einen Schritt weiterkommen will. Nach – im Sommer – zwei Meistertiteln wäre die Zeit reif.» Regelmässige Nati-Einsätze würden seinen Marktwert steigern und weitere Interessenten anlocken.

Am Montag rückt Fassnacht zur Nati ein, die sich für die EM-Qualifikationsspiele in Georgien und gegen Dänemark in Zürich vorbereitet. «Die Qualität der Mitspieler, die man in der Nati hat, sind noch einmal ein anderes Kaliber – ohne meinen Clubkollegen nahe zu treten. Da wartet eine andere Hausnummer», freut sich Fassnacht auf die Tage im Kreis der Nati. «Es ist immer eine lehrreiche Zeit, in der ich profitieren konnte.»


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --19840303

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Montag 15. April 2019, 00:12 
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14.04.2019

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YB bestraft Fassnacht mit «massiver Busse»

Beim Sofa-Schweizermeister YB wird am Sonntag nicht nur gespielt und gefeiert. Der Club ärgert sich auch über wilde Fans und unvernünftige Spieler.

Am Samstagabend wurden die Berner Young Boys Schweizer Meister. Doch dem Fussballclub ist nicht nur zum Feiern zumute: Bei einer spontanen Meisterfeier in der Berner Innenstadt kam es zu Ausschreitungen.

Das passt dem Berner Verein nicht: «Mit grosser Enttäuschung und mit Wut hat der BSC Young Boys von den Angriffen einiger Chaoten, die sich ‹Fans› nennen, aber mit den Werten von YB gar nichts zu tun haben, auf die Polizei an der Aarbergergasse in der Nacht auf Sonntag zur Kenntnis genommen», heisst es so in einem öffentlichen Statement.

Fassnacht spricht von «Dummheit»

Auch verurteilt der Club das Verhalten ihres Mittelfeldspieler Christian Fassnacht; dieser zündete inmitten der Fanmenge einen verbotenen Feuerwerkskörper. «Unser Spieler Christian Fassnacht wird mit internen Sanktionen rechnen müssen, insbesondere mit einer massiven Busse, nachdem er Pyro gezündet hat.»

Fassnacht entschuldigt sich am Tag nach der Aktion: «Es tut mir aufrichtig leid, dass mir in der grenzenlosen Euphorie diese Dummheit unterlaufen ist. Ich möchte mich dafür in aller Form entschuldigen.»


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... --12666132

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. April 2019, 23:24 
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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Samstag 11. Mai 2019, 18:22 
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11.05.2019

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Fassnachts märchenhafte Reise geht weiter

Christian Fassnacht hat seinen bemerkenswerten Aufstieg bei YB seit 2017 mit zwei Meistertiteln veredelt. Aber der 25-Jährige ist in Bern bloss auf der Durchreise. Er möchte ins Ausland wechseln.

Anfang Woche besuchten die YB-Spieler während zweier Tage den Europapark. «Grossartig und lustig», sei es gewesen, sagt Christian Fassnacht schmunzelnd, nicht jeder Spieler sei aber gleich mutig gewesen («für meine Teamkollegen aus Afrika war es ein ganz spezielles Abenteuer»). Das nächste Wochenende verbringen die Fussballer der Young Boys gemeinsam auf Ibiza, bald aber fällt diese wunderbare Mannschaft auseinander. «So ist Fussball», sagt Fassnacht, es gebe wenig Platz für Sentimentalitäten.

«Ich habe schon in so vielen Vereinen gespielt – es geht immer weiter.» Eines aber sei klar, der Zusammenhalt bei den Young Boys sei beeindruckend. «Wir haben jede Menge Spass zusammen. Auf und neben dem Platz.» Letztlich aber müsse jeder Fussballer auch für sich schauen. «Man hat nur eine Karriere», sagt er, «und die dauert nicht einmal besonders lange.»

Christian Fassnacht spricht rational und ehrlich über die «Blase Fussballwelt», wie er sagt. Und manchmal, da schaut er wie von oben auf sich und seine spektakuläre Entwicklung hinunter, wie um sich zu vergewissern, dass das wirklich nicht nur ein schöner Traum sei. «Ich fuhr schon oft im Auto nach Haus und dachte, dass das schon alles wahnsinnig schön sei, was ich da erleben darf.» Der kleine Christian, als Junior für zu leicht gewogen beim FCZ, wurde ein Star oder zumindest ein zweifacher Schweizer Meister und Nationalspieler. «Ich werde oft um Autogramme gebeten», sagt er. «Auch im Europapark wurden wir etwa alle zehn Meter angesprochen.»

Verbleib nie bereut

Der Aufstieg Fassnachts aus den regionalen Tiefen in die Champions League ist bemerkenswert, auf dem Lift nach oben hat er nach den Stationen Red Star, Thalwil, Tuggen, Winterthur und Thun seit 2017 bei YB haltgemacht. Aber er ist in Bern ebenfalls bloss auf der Durchreise. «Natürlich habe auch ich den Traum, in einer Topliga zu spielen», sagt Fassnacht. «Und der Zeitpunkt ist wohl nicht allzu fern, um den nächsten Schritt zu machen.» An die Jahre bei den Young Boys aber werde er sich immer erinnern. An die zwei Titel. Die unfassbaren Emotionen letzte Saison. Der souveräne Durchmarsch diesmal. Die Auftritte in der Champions League. Das famose Old Trafford in Manchester. Die Lektion in Turin gegen Juventus. «Wir waren Teil dieser grossen Fussballwelt», sagt er. «Daran dachte ich auch diese Woche bei den sensationellen Halbfinalspielen wieder.»

Der Zürcher hätte bereits letztes Jahr ins Ausland gehen können. Sein früherer Trainer Adi Hütter war mit Eintracht Frankfurt stark interessiert, am konkretesten war der Kontakt mit dem HSV, letztlich aber bewog den Offensivspieler auch die Option Champions League zum Verbleib. «Ich habe es keine Sekunde bereut», sagt er.

Lebensqualität ist wichtig

Mit 25 aber fühlt sich Christian Fassnacht bereit für einen Auslandtransfer. War er letztes Jahr auf die Bundesliga fixiert, ist er nun offen für alle grossen Ligen. «Ich werde aber nicht wechseln, nur damit ich gewechselt bin», sagt er. Und: «Ich bin nicht mehr 20, mir ist auch wichtig, in welcher Stadt ich leben werde.» Das ist ein interessantes Argument, das Fussballer nicht immer sofort erwähnen, wenn es um den nächsten Arbeitgeber geht. Aber in Hamburg zum Beispiel ist die Lebensqualität deutlich höher als irgendwo in der Provinz. «Es wäre schön, würde ich nach meiner Zeit in Bern wieder an einem spannenden Ort spielen können», sagt Fassnacht.

Es gibt einige Vereine, die sich mit dem dynamischen Flügel beschäftigen, aber der Transfermarkt ist noch nicht richtig in Schwung gekommen. Auf seinem erstaunlichen Trip durch die Ligen nach oben bleiben Fassnacht noch zwei Wochen mit den Young Boys – in 14 Tagen erhalten sie nach dem finalen Heimspiel gegen Luzern den Meisterpokal. «Diesmal waren die Emotionen nicht so ausgeprägt wie letztes Jahr», sagt er, «aber das ist nachvollziehbar, denn was wir damals erlebten, werden wir in dieser Form nie mehr erleben und bis ans Lebensende in bester Erinnerung behalten.» In der aktuellen, überragenden Saison sei es relativ bald absehbar gewesen, dass YB Meister werde. «Es gab dennoch zahlreiche wunderbare Erlebnisse wie die vielen Last-Minute-Siege.»

«Den muss er machen»

Christian Fassnacht, am 11. 11. geboren, hat sich entwickelt. Er ist ein polyvalenter Akteur, agiert oft auf der Seite, spielt am liebsten mit Freiheiten im Zentrum hinter einem Stürmer, könnte aber auch ganz vorn aufgestellt werden. «In der Mitte habe ich am meisten Einfluss», sagt er. Sein Trainer Gerardo Seoane findet, Fassnacht sei auf einem guten Weg, aber es gebe schon noch einige Dinge zu verbessern. «Er kann entschlossener werden, gerade gegen aggressive Abwehrspieler.» Und, fügt der Coach humorvoll an, am besten sei Fassnacht ohnehin dort, wo ihn sein Trainer aufstelle.

In einer Disziplin besitzt Christian Fassnacht ganz bestimmt erhebliches Steigerungspotenzial: Er hat zehn Saisontreffer erzielt, das ist ordentlich, aber es könnten locker doppelt so viele sein, ohne dass er schwierige Tore hätte schiessen müssen. Seine Chancenauswertung ist zuweilen kläglich, regelmässig scheitert er aus allerbester Position. «Den hätte er machen müssen», dachten die YB-Anhänger diese Saison oft – als «Chancentod» wird er zuweilen bezeichnet. Fassnacht gibt zu, manchmal ins Grübeln zu kommen, wenn er ein wenig Zeit für den Abschluss habe. «Und das ist immer gefährlich, weil man dann leicht blockiert ist.»

Die Angst des Schützen vor dem Torschuss, auch Profifussballer sind davon betroffen. «Ich muss locker sein, dann klappt es wie zuletzt in Sion.» Fassnacht ist eigentlich mit einem hervorragenden Schuss gesegnet, und wäre er torgefährlicher, wäre sein Marktwert gleich ein paar Millionen Franken höher. Er sagt, es sei sowieso immer noch irgendwie surreal, werde er mit einem Transfer in Millionenhöhe in Verbindung gebracht. «Es ist wirklich krass, was in den letzten Jahren passiert ist.»

Noch ein Duell mit Ronaldo

Seine Saison übrigens ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nach der Meisterpokalsause am 26. Mai nicht zu Ende. Es wartet für die Schweiz das Finalturnier der Nations League mit Portugal, England und Holland, im Halbfinal geht es in Porto gegen den Gastgeber um Superstar Cristiano Ronaldo. «Es war eine schöne Bestätigung meiner Leistungen, wurde ich zuletzt immer aufgeboten», sagt der dreifache Nationalspieler. Selbstverständlich könne er in der Auswahl keine Forderungen stellen. «Während sich etliche Mitspieler in Topligen durchgesetzt haben, spiele ich in der Super League.» Bald soll das anders sein.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11390499

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