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 Betreff des Beitrags: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 01:03 
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Christian Fassnacht


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Position: Sturm

Rückennummer: 16

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 11. November 1993

Grösse (cm): 185

Gewicht (kg): 77

Hobbies: ?

bei YB seit: 2017

vorherige Clubs: FC Zürich, Red Star, FC Thalwil, FC Tuggen, FC Winterthur, FC Thun


Statistiken:
https://www.transfermarkt.ch/christian- ... ler/250490
http://www.football-lineups.com/footballer/99167/

Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Fassnacht

Twitter:
https://twitter.com/fassnacht14?lang=de

Facebook:


Instagram:
https://www.instagram.com/fassnacht16/

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 09:26 
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02.06.2017

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Zitat:
FC Thun: Drei auf einmal

Das Thuner Kader für die nächste Saison nimmt vor dem letzten Spiel in Vaduz am Freitag weiter Konturen an. Christian Fassnacht geht wie erwartet zu YB, Nicolas Hunziker kommt vom FC Basel, Miguel Rodrigues von Servette.

Die Zeiten sind hektisch. Während für die Spieler die Saison am Freitag endet, eilt Sportchef Andres Gerber von Gespräch zu Gespräch, von Termin zu Termin. Am Donnerstagabend wird der Transfer von Christian Fassnacht zu YB ­offizialisiert, derweil gibt der FC Thun die Verpflichtungen von Innenverteidiger Miguel Rodrigues (von Servette) und Offensivkraft Nicolas Hunziker (Basel) bekannt. Das Kader für die nächste Saison nimmt weiter Konturen an. «Das Gröbste», sagt Gerber, «ist nun erledigt.»

Fassnacht bis 2021

Der Wechsel von Christian Fassnacht zu YB zeichnete sich seit Wochen ab, die Berner hatten sich früh um den 23-Jährigen bemüht. Die Frage war nicht, ob, sondern wann der Wechsel bekannt gegeben würde. Der Offensivakteur ist der Aufsteiger der Saison, von einem Jahr aus der Challenge League vom FC Winterthur gekommen, etablierte er sich im Oberland sogleich, in 32 von 34 Partien stand er in der Startaufstellung. Er erzielte zehn Treffer und bereite deren sechs vor.

Bei YB erhält er einen Vertrag über vier Jahre bis zum Sommer 2021. Trainer Adi Hütter nennt Fassnacht einen «hochinteressanten Spieler», der perfekt zur Philosophie passe. «Er ist hungrig, will sich weiter verbessern und für höhere Aufgabe empfehlen», meint der Österreicher. Fassnacht lagen zahlreiche Angebote aus der Schweiz und dem Ausland vor, ein Bundesligist bekundete ernsthaftes Interesse. Dass Fassnacht es vorzog, bei YB den nächsten Schritt zu vollziehen, spreche für den Charakter des Zürchers, sagt Hütter. In Bern dürfte der Cousin von YB-Aussenverteidiger Linus Obexer vornehmlich auf dem Flügel eingesetzt werden.

Für Fassnacht erhalten die Thuner einen siebenstelligen Betrag. Mit den Einnahmen hat der Klub die budgetierten Transfererlöse bereits erreicht. «Der Wechsel ist in dieser Form für uns sehr erfreulich», sagt Sportchef Gerber.

Superkid und Pechvogel

Mit Fassnacht geht ein Offensivakteur, mit Nicolas Hunziker kommt einer. Der 21-Jährige, der aus dem Nachwuchs vom FC Basel stammt, unterschrieb einen Vertrag über drei Jahre. Diese Saison bestritt der Juniorennationalspieler leihweise bei GC, in 14 Partien erzielte er ein Tor. Die Darbietungen in Zürich seien nicht relevant gewesen für den Transfer, sagt Gerber. Aber: «Egal, bei wem ich Referenzen einholte, sie waren sehr positiv», meint der Sportchef. Hunziker, der vornehmlich als hängende Spitze agiert, galt als grosses Talent. Die englische Tageszeitung «Daily Mirror» nannte ihn in einem Beitrag einst «Swiss Superkid». Für Hunziker überweisen die Thuner einen fünfstelligen Betrag nach Basel.

Auch Miguel Rodrigues will seine Karriere in Thun neu lancieren. Der 20-jährige Innenverteidiger von Servette ist langjähriger Juniorennationalspieler, in den letzten Jahren zog er sich allerdings zwei Kreuzbandrisse zu. Seit seiner Genesung im Frühling kam der Schweiz-Portugiese in der Challenge League viermal von Beginn an zum Einsatz. Er ­erhält in Thun ebenfalls einen Dreijahresvertrag. Rodrigues sei ein grosses Talent, sagt Andres ­Gerber.

Für die nächste Saison hat der FC Thun nun drei Innenverteidiger unter Vertrag, keiner ist älter als 21.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11698188

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 13:10 
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Christian Fassnacht wechselt zu den Young Boys

Der BSC Young Boys freut sich sehr, dass es gelungen ist, mit Christian Fassnacht einen Vertrag über vier Jahre bis zum Sommer 2021 abzuschliessen. Der 23-Jährige gehört in der Raiffeisen Super League zu den Aufsteigern der Saison; in seiner ersten Spielzeit auf höchstem nationalen Niveau erzielte Christian Fassnacht in 34 Einsätzen 10 Tore und 6 Assists. Zuvor hatte der Zürcher für Winterthur, Tuggen und Thalwil gespielt.

YB-Sportchef Christoph Spycher: „Mit seinen guten Leistungen hat Christian Fassnacht das Interesse einiger Vereine im In- und Ausland auf sich gezogen. Umso mehr freuen wir uns, dass er zu YB wechselt. Christian ist ein schneller, hungriger und entwicklungsfähiger Spieler, der in der Offensive auf praktisch allen Positionen eingesetzt werden kann. Mit seiner gradlinigen und robusten Spielweise und seiner Mentalität passt er perfekt in unser Profil.“

Christian Fassnacht zeigt sich ebenfalls sehr erfreut, dass es mit dem Transfer klappt. „Ich bin überzeugt, dass YB für mich der richtige nächste Schritt in meiner Karriere ist. Ich freue mich, bald Teil dieses Klubs und dieser Mannschaft zu sein und mit ihr sowohl international als auch national grosse Herausforderungen angehen zu können.“


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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. Juli 2017, 18:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Juli 2017, 11:37 
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29.07.2017

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YB-Muster-Beispiel Fassnacht

Jung und ent­wicklungsfähig, vielseitig und bisher nur bei kleineren Klubsengagiert gewesen – Christian Fassnacht ist der Fussballerprototyp der YB-Philosophie.

Es ist eine kuriose Mischung aus Stolz und Enttäuschung, mit der Christian Fassnacht seinen ersten grossen Medienauftritt als YB-Fussballer absolviert. Schauplatz ist das riesengrosse Olympiastadion in Kiew, Spielstätte des EM-Endspiels 2012 sowie des Champions-League-Finals 2018.

Neue und grosse Fussballwelt

Fassnacht ist gefragt, nachdem er in der 3. Qualifikationsrunde zur Königsklasse am Mittwochabend das einzige YB-Tor erzielt hat. Sogar ukrainische Journalisten sind an ihm interessiert, also gibt der 23-Jährige auch auf Englisch Auskunft. Es sei für ihn ein wunderschöner Abend gewesen, sagt Fassnacht, weil er erstmals für YB von Beginn an habe spielen dürfen und mit seinem Tor zum 1:2 in der Nachspielzeit grosse Glücksgefühle erlebt habe. «Aber wir verloren 1:3. Deshalb ist das für uns kein gutes Spiel gewesen.»

Christian Fassnacht ist der Prototyp jener Fussballer, auf die YB setzen will: jung und entwicklungsfähig, vielseitig und bisher nur bei kleineren Klubs engagiert gewesen. Erklärtes Ziel der Young Boys ist es ja, die Nummer-1-Adresse für begabte Schweizer zu sein (oder präziser: zu bleiben). Und der Offensivspieler ­geniesst unter all den Sommerverpflichtungen sogar einen Sonderstatus, weil Fassnacht als absoluter Wunschtransfer galt. «Ihn hatten wir schon früh und als ersten Spieler im Visier», sagte Christoph Spycher Ende letzter Saison, als der Wechsel Fassnachts von Thun nach Bern offizialisiert wurde. «Er ist Schweizer, talentiert, kann sich verbessern», sprach der Sportchef. Und: «Wir sind sicher, dass er bei uns den nächsten Schritt realisieren wird.»

Nun ist dieser Christian Fassnacht bei YB, wo alles «viel grösser ist als beim FC Thun», wie er sagt. Es ist keine überraschende Aussage, aber man muss berücksichtigen, was das für einen Fussballer bedeutet, der vor seinem Wechsel ins Stade de Suisse gerade mal eine Saison in der Super League absolvierte. «YB ist natürlich ein Verein mit ganz anderen Ambitionen als Thun», sagt Fassnacht, «das spürt man vom ersten Tag an. Das Niveau in den Trainings ist deutlich höher und der Konkurrenzkampf viel grösser.»

Das Lob des Trainers

Knapp sechs Wochen ist Fassnacht nun bei den Young Boys. Er hat sich schnell integriert und sich gut präsentiert, nicht nur wegen seines Tores in Kiew – sondern auch wegen seiner umgänglichen Art, seines Ehrgeizes und seiner gelungenen Vorbereitung mit starken Leistungen. «Er ist nahe am Team», sagt Trainer Adi Hütter, «ich habe keine Bedenken, ihn auch in wichtigen Spielen einzusetzen.»

So wie vor drei Tagen in der Ukraine. Christian Fassnacht ist einer jener Akteure, die das Niveau im Kader gehoben haben. Der Zürcher ist eine starke Alternative auf allen Positionen in der Offensive, kann am Flügel, als Stossstürmer sowie als hängende Spitze eingesetzt werden. Pflichtbewusst sagt Fassnacht, es spiele ihm keine Rolle, wo er spiele. «Ich bin gerne wie in Kiew am Flügel», erklärt er, «fühle mich aber auch im Zentrum wohl.»

Der steile Aufstieg

Als U-16-Junior war Fassnacht beim FCZ aussortiert worden, zu klein und leichtgewichtig sei er. Über Red Star, Thalwil, Tuggen und Winterthur kämpfte er sich nach oben, mühselig auf der einen, rasant auf der anderen Seite. Weil er nicht lange benötigte, um sich in der Challenge League und dann in der Super League zu etablieren.

Zu schmächtig ist Fassnacht längst nicht mehr. Er ist schnell, kräftig, torgefährlich. 10 Tore und 6 Assists gelangen ihm letzte Saison in Thun. Und bei YB ist er gut gestartet. In Kiew vertrat er den angeschlagenen Miralem Sulejmani am linken Flügel, heute in seiner Heimat Zürich gegen GC könnte Fassnacht im Angriff Guillaume Hoarau, der wohl geschont wird, ersetzen. «Ich kann noch viel lernen», sagt Fassnacht am Mittwoch. Er wirkt entschlossen in diesen für ihn aufregenden Tagen. Und am Ende seiner Entwicklung ist er bestimmt längst nicht angelangt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16354974

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Juli 2017, 01:13 
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29.07.2017

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Der Turban-Torjäger

Christian Fassnacht stürmt nach seinem Wechsel aus Thun auch bei YB flott weiter. Ein Kandidat für Vladimir Petkovic?

Winterthur, Tuggen und Thalwil hiessen seine Stationen einst. Dann wagte er den Schritt in die Super League – und schlug beim FC Thun sofort ein: Mit 10 Toren und 6 Assists war Christian Fassnacht eine der Entdeckungen der letzten Saison.

Seine Qualitäten als Flügelstürmer blieben jedenfalls niemandem verborgen. Schon gar nicht dem Kantonsrivalen aus der Hauptstadt: Die Young Boys nahmen Fassnacht für vier Jahre unter Vertrag.

Die Tore 2 und 3 in dieser Saison

Anlaufschwierigkeiten zeigt der 23-Jährige nun auch im neuen Umfeld nicht, obschon die Erwartungshaltung auf einem ganz anderen Level ist. Am Mittwoch erzielte er beim 1:3 im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Dynamo Kiew das einzige Berner Tor. Nun liess er beim Sturmlauf gegen GC zwei Treffer und einen Assist folgen.

Auch ein Zwischenfall in der zweiten Halbzeit konnte ihn dabei nicht stoppen: Nach einem Luftduell mit GC-Captain Milan Vilotic floss zunächst viel Blut. Mit gelbem Turban stürmte Fassnacht danach weiter. Und erzielte das abschliessende 4:0. Kein Wunder sagte er hinterher: «Die Schramme nehme ich gerne in Kauf.»

Wird er am Ende gar noch zum Kandidaten für Nationaltrainer Vladimir Petkovic?


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -torjaeger

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Juli 2017, 01:20 
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29.07.2017

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«In Thun war ich noch ein Chancentod»

von E. Tedesco - Bei YB habe er an Effizienz zugelegt, sagt Christian Fassnacht über sich selbst. Nach drei Spielen und zwei Toren kann man das so sagen.

Christian Fassnacht ist nach dem 4:0-Sieg der Berner gegen GC ein gefragter Mann. Schon wieder. Denn das war er auch nach dem 1:3 in der Champions-League-Qualifikation in Kiew. In der Ukraine war es eine kleine persönliche Erfolgsmeldung – der 23-Jährige stand erstmals in der Startelf und erzielte dabei seinen ersten Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 für YB – was ihn für die Journalisten so interessant machte.

Am Samstagabend ist die Anzahl der Medienschaffenden zwar kleiner, aber dafür die Erfolgsmeldung grösser. YB siegt gegen GC deutlich mit 4:0 und Fassnacht ist mit zwei Toren und einer Vorlage der Mann des Spiels. Nicht einmal eine blutende Platzwunde konnte den Offensivmann stoppen – weder auf dem Platz, noch nach dem Spiel.

Beim FCZ einst aussortiert

«Es war ein wunderschöner Tag. Ich glaube, mit einem 4:0-Sieg lässt es sich gut leben und ich fahre gerne von Zürich zurück nach Bern», sagt der 23-jährige Zürcher lachend. Dabei läuft ihm Blut der Schläfe entlang und sickert durch einen riesigen gelben Turban. Ein Andenken an Milan Vilotic. Er sei mit dem GC-Abwehrchef bei einem Kopfballduell zusammengestossen. «Ich muss die Wunde sicher noch nähen lassen, aber so lange es drei Punkte gibt, ist das egal und ich kann immer noch das andere Auge offen halten.»

Der Schritt von Thun zu YB mit seinem starken Reservoir an Offensivpersonal scheint Fassnacht keine Probleme zu bereiten. «Nein, eigentlich nicht, denn ich habe mich schon vorher gut gefühlt und das ganze Gebilde der Mannschaft stimmt einfach und macht Freude», so der ehemalige FCZ-Junior, der in der U16 der Zürcher einst als zu leichtgewichtig befunden und aussortiert wurde. Via Red Star, Thalwil, Tuggen und Winterthur kämpfte sich Fassnacht nach oben und war nach nur einem Jahr bei Thun im Sommer der erste Wunschspieler von YB und dessen Sportchef Christoph Spycher.

Jung, dynamisch und hungrig

«Über seine Qualitäten brauche ich keine Worte zu verlieren, denn sonst hätten wir ihn nicht zu YB gelotst», sagt Trainer Adi Hütter über den Matchwinner vom Samstag. «Er ist ein Spieler, der Spass macht: jung, dynamisch und hungrig.» Fassnacht könne ein enorm wichtiger Spieler für YB in dieser Saison werden. So weit blickt der 23-Jährige nicht voraus, sagt aber zu seinem fulminanten Start bei den Bernern: «Die Mannschaft hat es mir auch einfach gemacht, denn es ist unbestritten Qualität vorhanden. Die Flanken kommen an, die Bälle in die Tiefe stimmen und so habe auch ich einen Schritt vorwärts gemacht.»

Fassnacht führt gleich selber aus, wo er den Fortschritt bei sich sieht: «Ich denke vor allem betreffend Effizient. In Thun war ich ein kleiner Chancentod. Ich habe zwar zehn Tore geschossen, hätte aber das eine oder andere mehr machen müssen. Am letzten Mittwoch und auch gegen GC war ich effizient, und auf dem will ich aufbauen.»

Tore kann YB auch im Rückspiel gegen Kiew am Mittwoch brauchen. An Motivation mangelt es Fassnacht nicht. «Ich möchte einmal europäisch spielen – nicht nur Qualifikation», sagt der YB-Profi, «und es wäre schön, wenn wir das mit YB schaffen könnten.» Er hätte wohl weiter erzählt, wenn da nicht Sportchef Christoph Spycher das Gespräch unterbrochen hätte. Die medizinische Abteilung wartet mit Nadel und Faden auf Fassnacht. Die Kopfwunde muss endlich genäht werden.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/10552374

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 09:27 
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09.08.2017

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Einst zu klein für den FCZ, heute Hoffnungsträger in Bern: Der steile Aufstieg des Christian Fassnacht

Christian Fassnacht ist in bestechender Form. Der Stürmer brauchte bei den Young Boys keinerlei Anlaufzeit. Nun trifft er gegen Thun auf seinen Ex-Verein, der ihm den Sprung in den Profifussball doch noch ermöglicht hatte.

Christian Fassnacht ist bester Laune. Er sagt: «Es fühlt sich sehr schön an. Ich hoffe, dass es so weitergeht.»

Ein paar Wochen erst sind vergangen seit seinem Wechsel von Winterthur zum FC Thun, als er sein erstes Interview gibt. Er könne kaum glauben, wie schnell er in der Super League Fuss gefasst habe und dass er in jedem Spiel in der Startaufstellung stehe. Trainer Jeff Saibene sagt: «Christian weiss, wo das Tor steht. Er ist schnell und polyvalent.»

Ein Jahr später hat dieser Christian nun an einem Tisch im Bauch des Stade de Suisse Platz genommen. Es ist der Tag vor dem Berner Derby. Für ihn geht es mit YB gegen seine vormaligen Thuner Kumpels. «Klar stehe ich mit vielen von ihnen in engem Kontakt», schmunzelt Fassnacht.
Er kann sich lebhaft daran erinnern, wie es vor einem Jahr war, als er mit Thun vor seinem ersten Derby stand. Im Stade de Suisse traf er sich mit Linus Obexer und mass sich für den Fotografen mit dem YB-Spieler im Armdrücken. Um danach selber das Handy zu zücken und das eindrückliche Stadion zu knipsen, in welchem er am nächsten Tag sein erstes Super-League-Tor erzielen sollte.

Jetzt ist Fassnacht ein wenig traurig, weil sein Cousin Obexer nicht mehr da ist. Ausgeliehen an Xamax, um Spielpraxis zu holen. Die Mütter der beiden sind Schwestern. Und Fassnacht hatte zu Beginn seiner Thuner Zeit bei Obexers Familie Gastrecht.

«Es fühlt sich sehr schön an. Ich hoffe, dass es so weitergeht.» Der 23-Jährige muss lachen, wenn er an seinen letztjährigen Satz denkt. Der passe zwar auch heute noch, brauche aber eine Steigerung. Etwa in dieser Art: «Es fühlt sich alles noch viel schöner an. Ich hoffe, dass es exakt so weitergeht.»

Ein eiskalter Torschütze

Nachdem er es beim FC Thun in seiner ersten Super-League-Saison auf 35 Einsätze und zehn Tore gebracht hatte, ist er nun nämlich auch bei YB exzellent aus den Startlöchern gekommen. Aus dem selbst ernannten Thuner Chancentod ist ein eiskalter Torschütze geworden. In fünf Spielen hat er drei Tore erzielt. Eines davon in der Champions-League-Qualifikation in Kiew, dem ersten internationalen Auftritt seiner Karriere.

«Der ganze Trip − Flug, Hotel, Training, Spiel, Medienrummel − war ein grossartiges Erlebnis», sagt Fassnacht. Der aber vor allem sein per Hechtköpfler erzieltes Tor nie vergessen wird. Zumal dieses nach dem 2:0 im Rückspiel den Aufstieg in die Playoffs bedeutete. «Klar wäre Liverpool jetzt ein fantastischer Gegner gewesen, doch gegen ZSKA Moskau sind die Chancen grösser, uns den Traum von der Champions League zu erfüllen», sagt Fassnacht. «Liverpool sparen wir uns einfach für die Gruppenphase auf.»

Kein Zweifel, Fussballer Fassnacht hat gerade einen Flow. Alles läuft wie von selbst. Was gibt es Schöneres für einen Profi, als jeden dritten Tag zu spielen? Und wenn es dann noch so brisante, reizvolle und wichtige Partien sind wie heute gegen Thun, das Stadtderby im Cup am Samstag gegen Breitenrain und der Knüller am Dienstag gegen Moskau, dann wird alles noch viel schöner. «Ich erlebe das ja zum ersten Mal. Es ist unglaublich faszinierend», sagt Fassnacht.
Über den Regionalfussball zum Profi

Damit nicht genug: Schon am 19. August folgt die für den Zürcher hoch emotionale Begegnung mit dem FCZ. «Da ist für mich viel mehr drin als in einem normalen Spiel. Ich will dem FCZ zeigen, was er verloren hat, als er mich vor ein paar Jahren wegschickte», sagt Fassnacht. «Aber in erster Linie geht es natürlich schon um den Erfolg meines Teams.»

Von den Junioren Thalwils einst in die U13 des FCZ gekommen, beschieden ihm die Zürcher zwei Jahre später, er sei zu klein, er müsse gehen. Welch ein Schock für den glühenden FCZ-Fan, der sich nun einen anderen Weg suchen musste, um Profi zu werden. Einen Weg, wie ihn Renato Steffen gegangen war, nachdem dieser beim FC Aarau ausgemustert worden war und sich über den Regionalfussball an die Spitze hocharbeitete.

Fassnacht spielte bei Red Star und dann wieder beim FC Thalwil. Er schoss diesen in die 1. Liga, schloss die KV-Lehre ab und wurde von Trainer Adrian Allenspach zum FC Tuggen gelotst. Selbst enge Freunde sagten ihm, dass es nichts werde mit der Profikarriere. «Doch ich gab nie auf, glaubte an mich», sagt Fassnacht, der es dank einem späten Wachstumsschub heute auf 1,85 Meter bringt.

Für Tuggen schoss er auch in der Promotion League viele Tore. Er wurde vom Thuner Sportchef Andres Gerber beobachtet. Allenspach funktionierte den Flügel zur Sturmspitze um und sagt dazu: «Christian läuft immer dorthin, wo er zum Abschluss kommt. Er erhält dadurch in jeder Halbzeit mindestens zwei Torchancen.»

Eine seltene Gabe. Eine, die den ehrgeizigen, aber bodenständigen Spätzünder sogar in die Nati bringen könnte. «Ich traue es ihm zu», sagt Allenspach, dem der FC Winterthur das Juwel bereits nach der Vorrunde weggeschnappt hatte.

Die Glückszahl 16

Schon in diesem Sommer hätte Fassnacht ins Ausland wechseln können. Zu früh, denkt er selber. Auch der FCZ wollte ihn wieder haben. «Mit YB habe ich die richtige Wahl getroffen», ist Fassnacht überzeugt. Seine fussballbegeisterte Familie besucht seine Spiele wenn immer möglich. Die beiden älteren Brüder, die im Amateurbereich kicken, sind stolz auf Christian.

Auch sie tragen die Nummer 16; eine Glückszahl. «Das Elternhaus trägt die Hausnummer 16 und 2016 war das Jahr, als ich den Sprung in die Super League schaffte», erklärt Fassnacht. Bei YB hat er die «16» dem Kollegen Seferi abgeluchst. «Sie bedeutet mir wirklich viel», sagt Fassnacht. Zu dieser Begeisterungsfähigkeit für eine Zahl passt, dass er sich auch beim Geburtsdatum nicht lumpen liess und an einem 11.11. zur Welt kam. Wie es sich für einen seines Namens gehört.

Mit der Fastnacht allerdings hat er es nicht so. Dafür umso mehr mit der Mode. Mit einem Freund zusammen ist er dabei, ein Geschäft aufzubauen. Bald wird der Onlineverkauf anlaufen, später dann ein ganz spezieller Laden eröffnet. «Noch darf ich nicht sagen, was wir planen», sagt Fassnacht.

Seine ganze Konzentration gilt derzeit ohnehin dem Fussball. Der Flow soll ja noch ein Weilchen anhalten.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ei ... -131593536

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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 16:23 
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 Betreff des Beitrags: Re: (16) Christian Fassnacht
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 22:32 
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14.09.2017

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Der Neuling verwaltet das Erbe

YB empfängt am Donnerstag, 14.9. Partizan Belgrad. Christian Fassnacht will die gute Bilanz in der Europa League wahren.

Es hat nicht sein sollen. Drei Wochen ist es her, seit die Young Boys im strömenden Regen von Moskau ihren Traum von der Champions League davonschwimmen sahen. Nach beherzter Leistung, Pech und etwas Unvermögen im Hinspiel blieb YB beim ZSKA chancenlos (0:2). Also: Europa League, mal wieder.

Die kleine Schwester der «Königsklasse» fliegt zumeist etwas unter dem Radar, hat weniger Zuschauer, generiert kleinere Umsätze. Für den BSC YB mag sich beim fünften Start vieles nach Pflicht anhören. Das Los bescherte ihm keinen Topclub, und mit Dynamo Kiew gibt es ein wenig attraktives Wiedersehen aus der CL-Qualifikation.

Das Zwischentief überwunden

Doch der heutige Vergleich (Anpfiff 19 Uhr, Stade de Suisse) mit dem serbischen Seriensieger Partizan Belgrad ist einer auf Augenhöhe. Fünfte Teilnahme hin oder her: Im jungen YB-Team gibt es den einen oder anderen Europa-Novizen. Zum Beispiel Christian Fassnacht. Der Zürcher hat in dieser Saison seine ersten Partien auf europäischer Bühne bestritten – und bei seiner Premiere gleich getroffen. Im Auswärtsspiel gegen Kiew erzielte er das zwischenzeitliche 1:2. Es war für YB in der Endabrechnung Gold wert und bedeutete das Playoff.

«Das war ein super Einstand für mich», sagt der 23-Jährige, «und das Tor gab mir Selbstvertrauen.» Im darauffolgenden Spiel bei GC gelangen ihm gar zwei Treffer – Fassnacht war der Mann der Stunde beim zum Saisonauftakt überlegenen YB. Doch wie die ganze Mannschaft konnte auch der Flügelspieler seine Form nicht ganz auf dem hohen Niveau halten und wartete eine Weile auf persönliche Erfolgserlebnisse – bis ihm gegen St. Gallen und Lugano zwei Assists gelangen. In der Liga gehörte er zuletzt zum Stamm.

«Die Spiele gegen Partizan sind in dieser Gruppe der Höhepunkt für uns», sagt Fassnacht. Die Partie in Belgrad werde sehr speziell. «Wir wollen weiterkommen, also ist ein Sieg am Donnerstag zum Auftakt Pflicht.»

Die Young Boys haben in der Europa League ein gewisses Erbe zu verteidigen. In den bislang vier Gruppenphasen schlugen sie sich immer beachtlich. Gleich bei der Premiere 2010/11 holte YB gegen Stuttgart, Getafe und Odense neun Punkte und qualifizierte sich für die Sechzehntelfinals, wo die Hürde Zenit St. Petersburg dann allerdings zu hoch war (2:1 und 1:3).

Zwei Jahre später erlebten die Berner bei Liverpool an der Anfield Road so etwas wie den vorübergehenden Höhepunkt der Europa-League-Geschichte. Gegen den englischen Traditionsclub und Udinese sowie Machatschkala sammelten sie zehn Punkte und schieden nur aufgrund des Torverhältnisses gegen die punktgleichen Engländer und Russen aus. Wiederum dauerte es zwei Jahre, ehe YB die Gruppenphase zum dritten Mal erreichte, diesmal gewannen die Berner gegen Bratislava, Prag und Napoli vier von sechs Partien. In der K.-o.-Runde bedeutete dann Everton (1:4 und 1:3) Endstation. Die bislang letzte Gruppenphase führte YB vor einem Jahr nach Piräus, Nikosia und Astana – mit acht Punkten scheiterte es der schlechteren Tordifferenz wegen im Vergleich zu den Griechen knapp.

Punkte müssen her

Für Schweizer Vereine wird es nicht einfacher werden, sich für die Champions League zu qualifizieren. Die Super League ist im Fünfjahres-Ranking der Uefa weiter zurückgefallen, momentan rangiert sie auf Platz 15, knapp vor Kroatien und Dänemark. Ab nächster Saison sind nur noch die Meister der zehn Top-Ligen direkt an der «Königsklasse» zugelassen. Heisst für die Schweiz: Auch der Meister muss das Playoff bestreiten, der Zweite kann sich den Weg über die Qualifikation ebnen. Würde die Schweiz abrutschen, hätte nur noch der Meister die Chance auf die CL. Um so wichtiger also auch für den Schweizer Koeffizienten, dass YB in der Europa League punktet.


Gewappnet: Der Gegner bringt Ultra-Fans mit

Mit Partizan Belgrad ist heute Abend ein südosteuropäischer Traditionsverein zu Gast im Stade de Suisse. Die Mannschaft von Trainer Miroslaw Dukic ist in der serbischen Meisterschaft Seriensieger – und gewann auch im ehemaligen Jugoslawien 17 Meistertitel. Entsprechend beliebt ist der Verein in der serbischen Diaspora in ganz Mitteleuropa, und er wird, ähnlich wie bei den Auftritten von Borussia Mönchengladbach (2016) oder Fenerbahce Istanbul (2010), eine Menge Fans mitbringen.

Nebst 1800 Ultras aus Belgrad erwarten die Young Boys rund 2500 Partizan-Anhänger aus der Schweiz, aus Süddeutschland und Österreich. Entsprechend wurde dafür der Sektor B gegenüber der YB-Kurve für Gästefans zur Verfügung gestellt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in Erwartung der als nicht ganz unzimperlich bekannten Partizan-Ultras nicht alltäglich, wie YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann bestätigt. 2013 spielte der FC Thun im Europa-League-Playoff gegen Partizan Belgrad. Am Rande der Partie im Oberland wurden damals 44 serbische Anhänger festgenommen. (mrm)

Mögliche Aufstellung YB
Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sanogo, Sow, Sulejmani; Assalé, Nsame. – YB ohne Hoarau, Bertone, Benito, Seferi (alle verletzt). – Einsatz fraglich: Aebischer (krank).


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/15630787

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