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 Betreff des Beitrags: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2013, 16:05 
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Beiträge: 2400
Wohnort: In der Brauerei
Renato Steffen


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Position: Mittelfeld

Rückennummer: 11

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 3. November 1991

Grösse (cm): 170

Gewicht (kg): 68

Hobbies: Tennis, Freunde

bei YB seit: 2013

vorherige Clubs: Team Aargau U16, SC Schöftland, FC Solothurn, FC Thun


Statistiken:
http://www.transfermarkt.ch/de/renato-steffen/profil/spieler_194638.html
http://www.football-lineups.com/footballer/72042

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Renato_Steffen


Facebook:
https://www.facebook.com/santiago.dasilva.1466?fref=ts


Steffen definitiv zu YB

Der BSC Young Boys freut sich, dass Renato Steffen im Hinblick auf die neue Saison einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben hat. Der 21-jährige Solothurner gilt als einer der Aufsteiger der laufenden Super-League-Saison und machte mit seiner unbekümmerten Spielweise auf sich aufmerksam. Für den FC Thun brachte es Renato Steffen in dieser Spielzeit in 15 Einsätzen auf drei Tore und vier Assists, nachdem er im letzten Sommer vom Erstligisten Solothurn zu den Thunern gewechselt hatte. Der 170 cm grosse und 65 kg schwere Steffen gilt als schneller und bulliger Offensivspieler. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, Renato Steffen sei ein Spieler mit grossem Potenzial. „Im Moment gilt unsere Priorität zwar der Verkleinerung des Kaders. Aber bei Steffen mussten wir sofort handeln. Es wäre schade gewesen, wäre Steffen von Thun an Bern vorbeigezogen und zu einem anderen Super-League-Klub gegangen.“

Renato Steffen sagt, er freue sich auf die Zeit bei YB, wolle nun aber die Saison mit dem FC Thun erfolgreich beenden. „Ich will dazu beitragen, dass YB in der nächsten Saison erfolgreich sein wird. Ich bin überzeugt, dass der Wechsel zu YB für meine weitere Entwicklung der richtige Schritt ist.“

Thun und YB haben Stillschweigen über die Höhe der Ablösesumme vereinbart.


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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2013, 16:40 
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Beiträge: 18713
16.05.2013

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Zitat:
Spielerwechsel im Kanton Bern

YB holt Steffen – Thun leiht Martinez aus

Die Young Boys verleihen Josef Martinez für ein Jahr ins Berner Oberland. Im Gegenzug wechselt Renato Steffen in die Hauptstadt.

Verstärkung für die Thuner Offensive: Der venezolanische Stürmer Josef Martinez wird für ein Jahr von YB zum FC Thun ausgeliehen.

Martinez kommt seit seinem Wechsel in die Hauptstadt im Januar 2012 nur selten zum Zug. In acht Super-League-Spielen gelang ihm diese Saison lediglich ein Tor und ein Assist.

Den umgekehrten Weg geht Renato Steffen. Der 21-jährige Offensivspieler unterschreibt bei YB einen Vertrag für die nächsten drei Jahre.

Fredy Bickel freut sich über den Transfer. «Im Moment gilt unsere Priorität zwar der Verkleinerung des Kaders. Aber bei Steffen mussten wir sofort handeln. Es wäre schade gewesen, wäre Steffen von Thun an Bern vorbeigezogen und zu einem anderen Super-League-Klub gegangen», sagt der YB-Sportchef zur Verpflichtung.

Der Solothurner kommt beim FCT in dieser Spielzeit bisher in 15 Einsätzen auf drei Tore und vier Vorlagen. Über die Höhe der Ablösesumme haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 05926.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2013, 17:41 
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Beiträge: 4240
YB-Flash: Interview mit Renato Steffen




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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2013, 23:07 
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Beiträge: 355
willkommen bei yb renato steffen!


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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Mai 2013, 09:29 
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Beiträge: 18713
17.05.2013

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Zitat:
Flügelflitzer Steffen wechselt zu YB

Die Young Boys schlagen auf dem Transfermarkt zu. Der Offensivmann Renato Steffen wechselt im Sommer für drei Jahre vom FC Thun zu den BSC Young Boys. Im Gegenzug leihen die Berner Josef Martinez an den Kantonsrivalen aus.

Der wirblige, schnelle Flügelspieler Renato Steffen wechselt im Sommer definitiv von Thun nach Bern. Der 21-Jährige hat bei YB einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Scheinbar seien auch andere Super-League-Teams am talentierten Youngster interessiert gewesen. Für Freddy Bickel Argument genug gewesen, um sofort zuzuschlagen: «Im Moment gilt unsere Priorität zwar der Verkleinerung des Kaders. Aber bei Steffen mussten wir sofort handeln. Es wäre schade gewesen, wäre Steffen von Thun an Bern vorbeigezogen und zu einem anderen Super-League-Klub gegangen», begründet der Sportchef seinen Einkauf.

Martinez leihweise zu Thun

Zur genauen Ablösesumme will der BSC Young Boys keine Stellung beziehen. YB soll dem Vernehmen nach, je nach Quelle, nun zwischen 600'000 und 900'000 Franken Ablösesumme bezahlen. Zudem ist der FC Thun an einem Weiterverkauf Steffens beteiligt. Der Kantonsrivale von YB profitiert auch in anderer Hinsicht. Gemäss der Medienmitteilung wird der junge Josef Martinez leihweise von den Young Boys zum FC Thun wechseln. Die Verantwortlichen bei YB sehen in diesem Wechsel eine Win-Win-Situation. Der Verein sei überzeugt, dass der junge Venezoelaner bei den Thunern vermehrt Spielpraxis erhalten werde.

Renato Steffen erklärte kurz nach der Bekanntgabe des Transfers, dass er sich darauf freue, die nächste Saison mit YB bestreiten zu dürfen. «Ich will dazu beitragen, dass YB in der nächsten Saison erfolgreich sein wird. Ich bin überzeugt, dass der Wechsel für meine weitere Entwicklung der richtige Schritt ist», so der 21-Jährige. Nun wolle er aber zuerst die Saison mit Thun erfolgreich beenden.

Bei der U21 aufgefallen

Erst im letzten Sommer wechselte Renato Steffen vom Erstligisten Solothurn zum FC Thun, wo er diese Saison noch in der 1. Liga begann, ehe sein rasanter Aufstieg begann. Aufgefallen war der enorm dribbelstarke, flinke Akteur den Thuner Verantwortlichen in den Begegnungen Solothurns gegen die U21-Auswahl Thuns.

Steffen erzielte in bisher 15 Super-League-Partien drei Tore und leistete zu vier Treffern die Vorarbeit. Und er ist sicher noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Für die Young Boys ist die Verpflichtung des links wie rechts einsetzbaren Wirbelwinds eine positive Nachricht. Steffen gilt als schneller und bulliger Spieler und Freddy Bickel ist überzeugt, dass der Flügel grosses Potenzial hat.

In der Tabelle liegt der FC Thun derzeit sensationell vor YB. Aber die Young Boys sind natürlich der grössere, reichere Klub – doch die Oberländer sind bekannt dafür, immer wieder Talente zu entdecken, auszubilden und für eine schöne Ablösesumme zu verkaufen. In den letzten Jahren war das ja etwa auch bei Oscar Scarione (zu St. Gallen) oder Anatole Ngamukol (zu GC) der Fall. In diese illustre Reihe fügt sich nun auch Renato Steffen ein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22385049

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Mai 2013, 12:58 
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Beiträge: 18713
23.05.2013

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Zitat:
Steffen: «Ich hoffe, dass ich meine Form halten kann»

Renato Steffen, vor zwei Jahren haben Sie noch 1.-Liga-Fussball gespielt. Nun haben Sie bei Thun einen Stammplatz. Hätten Sie einen solch rasanten Aufstieg in dieser Zeit für möglich gehalten?

Renato Steffen: Nicht in meinen kühnsten Träumen. Als ich letztes Jahr den Vertrag mit Thun unterzeichnet hatte, sagte ich meiner Familie noch, dass es mein Ziel sein muss, in der ersten Saison zu Teileinsätzen zu kommen.

Dann ging alles sehr schnell und Sie hatten einen Stammplatz – nicht zuletzt dank Traumtoren. Wie erlebten Sie Ihren Aufstieg?

Als ich am Morgen jeweils die Zeitungen gelesen habe, stand nur Positives über mich drin und stets wurde meine freche, unbekümmerte Spielart gelobt. Ich bekomme auch aus meinem Umfeld viele Reaktionen nach den Spielen. Das alles ist sehr schön und stärkt mein Selbstvertrauen sehr.

Nun wechseln Sie von Thun zu YB. Im Berner Oberland hat der Wechsel für viel Aufruhr gesorgt. Haben Sie Verständnis für die Reaktionen der Fans?

Mir ist bewusst, dass YB der grösste Rivale von Thun ist. Ich sehe es positiv und negativ: Positiv, weil die Fans mit den Reaktionen zeigten, dass sie mich gerne hatten und meine Einsätze schätzten. Jedoch tut es schon weh, wenn du nach der Vertragsunterzeichnung nach wie vor für Thun kämpfst und alles gibst und du von den eigenen Fans ausgepfiffen wirst. Die Mitspieler reagierten aber positiv und wünschten mir viel Glück.

Der FC Basel, GC und Luzern waren ebenfalls an einem Transfer interessiert, bevor sich YB gemeldet hatte. Warum YB?

Ich bin überzeugt, dass der Wechsel zu YB für meine weitere Entwicklung der richtige Schritt ist.

YB-Sportchef Fredy Bickel sagte, eigentlich müsste YB das Kader schmälern, doch bei Ihnen hätte man zuschlagen müssen. Was geht Ihnen bei einer solchen Aussage durch den Kopf?

Das ist ein riesiges Kompliment und freut mich natürlich sehr. YB gehört zu den vier Topklubs im Schweizer Fussball. Man darf es dennoch nicht überbewerten. Es bringt nichts, wenn nur der Sportchef deine Leistungen schätzt. Ob YB, Thun oder Luzern: Man muss sich bei jedem Klub immer wieder aufs Neue bewähren.

Wie sehen Ihre nächsten Ziele aus?

Erst werde ich mich bis Saisonende voll und ganz auf Thun konzentrieren. Wir möchten noch viel erreichen. Es würde mich freuen, wenn Thun nächste Saison europäisch spielt. Für nächste Saison hoffe ich, dass ich meine Form von Thun halten kann. Ich möchte bei YB eine tragende Rolle übernehmen. Und eines Tages würde ich mich natürlich über ein Nati-Aufgebot freuen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 21:41 
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Beiträge: 18713
30.05.2013

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Zitat:
Steffen über YB, Pfiffe, CR7 und Schöftland

Vor zwei Jahren spielte Renato Steffen (21) noch in der 2. Liga interregional beim SC Schöftland. Danach legte er einen kometenhaften Aufstieg hin. Schon bald wechselt er von Thun zu YB, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. ''Ein Traum'', wie er sagt. Aber der gebürtige Aarauer ist auch enttäuscht...

sport.ch: Renato Steffen, mit Thun hätten Sie nächste Saison ziemlich sicher europäisch spielen können. Nun wechseln Sie aber zu YB...

Renato Steffen: ...das nicht in der Europa League ist (schmunzelt). Ich weiss, das ist natürlich etwas Pech. Aber ich bin trotzdem von dem Schritt, den ich machen werde, überzeugt.

Am Wochenende spielen Sie ausgerechnet gegen Ihren künftigen Klub. Eine spezielle Situation, oder?

Klar, das sicher. Ich werde aber alles für Thun geben, solange ich hier bin. Das kann ich allen versprechen.

Zuletzt wurden Sie von den eigenen Fans ausgepfiffen, sogar Ihren Facebook-Account haben Sie nach beleidigenden Kommentaren gelöscht. Hätten Sie mit solchen Reaktionen gerechnet?

Viele Fans sind nicht sehr glücklich, dass ich den Verein verlassen werde. Zu Beginn hat mich diese Abneigung schon getroffen, mittlerweile kann ich aber damit umgehen.

Es gab in den letzten Jahren immer wieder Spielerwechsel zwischen Thun und YB, so zum Beispiel bei Marco und Christian Schneuwly. Warum kochen die Emotionen ausgerechnet jetzt über?

Ich habe das Gefühl, dass wenn ein Spieler von YB zu Thun wechselt, man ihn gerne annimmt. Wenn es aber umgekehrt passiert, ist es offenbar etwas anderes. So ist es halt.

Es ist kein Geheimnis, dass mehrere Klubs Sie verpflichten wollten. Wann haben die Verhandlungen begonnen?

Das war vor etwa eineinhalb Monaten. Mein Berater und ich sind verschiedenen Vereinen zusammen gesessen. Letztlich kam dann YB, wo ich auch unterschrieben habe.

Was hat den Ausschlag zugunsten der Berner gegeben?

Die Perspektive und mein Bauchgefühl.

Sie konnten gleich einen Dreijahresvertrag unterschreiben. War die Dauer des Kontrakts wichtig für Sie?

Auf jeden Fall. Ich will mich in der Super League festigen und bin überzeugt, dass ich mit diesem Schritt richtig liege.

Vor zwei Jahren spielten Sie noch Amateurfussball. Was hätten Sie gesagt, wenn jemand damals prognostiziert hätte, dass Sie zwei Saisons später im Stade de Suisse für YB auflaufen würden?

Ich hätte gesagt: ''Ja ja, rede du nur mal...!'' (lacht) Es ist wirklich ein Traum, wie sich alles entwickelt hat. Und nun lebe ich diesen Traum.

Mit 19 spielte Xherdan Shaqiri bei Basel, Steven Zuber bei GC und Josip Drmic beim FCZ. Sie waren im gleichen Alter beim FC Schöftland. Haben Sie damals nie daran gedacht, dass es mit dem Profi-Fussball nicht klappen könnte?

Nein, nie. Ich in meinem Leben früh gelernt, mich durchzusetzen. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich es irgendwann auch immer erreicht.

YB ist ein grosser Klub im Schweizer Fussball. Haben Sie nicht Angst, dass Ihr Aufstieg vielleicht zu schnell vor sich geht? Der mentale Aspekt ist nicht zu unterschätzen...

Klar, YB ist ein renommierter Klub in der Schweiz. Der Druck wird höher sein, aber diesen setze ich mir sowieso schon selbst. Einen Mentalcoach oder so brauche ich nicht, denn ich weiss, dass es schnell bergauf, aber auch schnell bergab gehen kann im Fussball. Meine Familie, Freundin und Kollegen geben mir den Rückhalt, den ich brauche. Ich gebe nicht auf, wenn es einmal nicht läuft.

Ihre Markenzeichen auf dem Platz sind unter anderem Ihre Agilität und Frechheit. Sieht man Sie also auch in Gelb-Schwarz bald wirbeln?

Ich werde nichts an meinem Spielstil ändern, sondern versuchen, genau so weiterzuspielen. Ich weiss, dass ich es schaffen werde.

Wer war oder ist Ihr Vorbild im internationalen Fussball?

David Beckham war es früher, aktuell Cristiano Ronaldo - vor allem wegen seiner Spielweise. Und weil es ihn nicht stört, wenn er ausgepfiffen wird. Er ist von sich überzeugt und geht seinen Weg, egal was andere sagen. Was er drumherum so macht, entspricht mir weniger (schmunzelt).

Was wollen Sie mit YB erreichen?

Sicher besser abschneiden als es der Klub in dieser Saison tat. YB gehört in der Tabelle mindestens unter die ersten vier Teams. Aber wie die genaue Zielsetzung sein wird, weiss ich noch nicht.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (?) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Juni 2013, 13:51 
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01.06.2013

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Zitat:
Verbotene Liebe! Thuns Steffen im falschen Trikot

Bald läuft Renato Steffen (21) zum letzten Mal für den FC Thun auf. Doch was macht der Mittelfeld-Mann im YB-Dress?

Stellen Sie sich vor, Mario Götze hätte nach dem Unterzeichnen des Vertrags mit Bayern ein Video-Interview gegeben. Im Bayern-Trikot. Stellen Sie sich vor, dieses Video würde auch noch veröffentlicht. Auf der Bayern-Homepage. Und stellen Sie sich vor, dass man das breit kommuniziert. Von den Bayern.

In Dortmund wäre die Hölle los. Drohbriefe, Wutgesänge, ­Moralpredigten. Das Super-­Talent könnte sich wohl nur noch unter Polizeischutz in der Öffentlichkeit bewegen.

In der Schweiz ist alles kleiner. Auch der Aufstand der Thun-Fans, als Flügelspieler Renato Steffen bei Kantonsrivale YB als erster Neuzugang vorgestellt wird. Im YB-Dress. Im Video-Interview. Auf der Vereinshomepage.

Als Steffen am Tag nach der ­Unterzeichnung gegen St. Gallen aufläuft, pfeifen ihn die eigenen Fans aus. «Das tat unglaublich weh. Ich habe die ganze Saison ­alles gegeben für Thun», sagt ­Steffen. Er muss seinen Facebook-Account ­löschen wegen der Hass-Attacken. «Das war eine schwierige Zeit. Ich bin froh, dass ich von meiner ­Familie, meiner Freundin Ramona und meinen Freunden Unterstützung bekam.»

Und jetzt also das Spiel gegen YB, seinen künftigen Arbeitgeber. Steffen sagt, dass er Vollgas geben werde. Wie immer. Keine Gnade. Auch beim Toreschiessen. «Solange ich bei Thun spiele, gebe ich ­alles für diesen Verein.» Und das Interview im YB-Dress? «Das war zu diesem Zeitpunkt ein Fehler.»

Ein Fehler, den man ihm ver­zeihen mag. Noch vor einem Jahr spielte er in der 1. Liga bei Solothurn, verdiente sein Geld als ­Maler. Er ist ein Draufgänger, ­einer, der nicht zu viel nachdenkt, sondern einfach macht. Das kommt ihm auf dem Platz ent­gegen. Daneben nicht immer.

Warum aber schützte ihn YB nicht? YB-Medienchef Albi Staudenmann: «Wir würden rückblickend nicht mehr so vorgehen. Es war sicher nicht Renatos Fehler. Mit seinen Leistungen hat er ja ­bewiesen, dass er bis zum Schluss ­alles gibt für Thun.»

Trotz der brisanten Ausgangslage dürfte Trainer Urs Fischer auch heute auf seinen wirbligen Flügel setzen. Fischer: «Renato weiss, was er Thun zu verdanken hat, und wird eine entsprechende Leistung zeigen. Er ist ein ehrlicher, harter Arbeiter mit enormen Qualitäten.»

Qualitäten, die er heute noch ein letztes Mal für Thun einsetzen will. Damit Thun nächste Saison europäisch ist. Im Gegensatz zu YB. Das mit einem Sieg höchstens noch die Saison positiv beenden kann.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 22715.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Juni 2013, 22:52 
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Beiträge: 18713
18.06.2013

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Zitat:
«Ich will meine Unbekümmertheit behalten»

Renato Steffen ist ein Versprechen für die Zukunft und ab dieser Saison bei den Young Boys.

Er war das einzig unbekannte Gesicht beim gestrigen Trainingsstart von YB, und der Vergleich drängt sich auf: Renato Steffen erinnert ein wenig an Xherdan Shaqiri. Nur 1,70 m gross, kurze Beine, ein tiefer Schwerpunkt, aber wieselflink auf dem Rasen und wie Shaqiri eine Kämpfernatur. Auch Steffens Weg verlief in den letzten zwei Jahren steil: Beim Team Aargau war er Teil der U-16-Mannschaft, als man in ihm keinen Spieler für die Zukunft sah. Steffen wechselte in die zweite Liga zum SC Schöftland und von dort nur ein Jahr später zum FC Solothurn in die nächsthöhere Spielklasse. 2012 erfolgte der Transfer zum FC Thun, für den er sich in der letzten Saison vier Tore und fünf Assists gutschreiben liess. Nun heisst sein neuer Arbeitgeber BSC Young Boys. Die letzten zwei Wochen hatte der 21-Jährige dazu genutzt, um seinen Aufstieg mit seinem Umfeld zu analysieren und den Rummel um seine Person zu verarbeiten.

Renato Steffen, wie war das erste Training bei YB für Sie?
Es war speziell für mich, da ich bisher weder die anderen Spieler noch den Staff kannte. Ich muss meinen Platz im Team noch finden. Am Morgen war ich schon etwas nervös.

Haben Sie Trainer Uli Forte schon kennengelernt?
Er hat noch nicht persönlich mit mir gesprochen. Vor dem Training hat er sich in der Garderobe aber dem Team vorgestellt.

Wie haben Sie die letzten zwei Wochen seit dem Saisonende verbracht?
Ich bin mit meiner Freundin nach Bern in eine Wohnung gezogen und war mit Einrichten beschäftigt. Ich habe mich bereits gut eingelebt, die Stadt gefällt mir sehr.

Wie gehen Sie mit Ihrem steilen Aufstieg um?
Ich habe mit meinen Freunden darüber gesprochen und es analysiert. Dies ist wichtig für mich, damit ich so bleibe, wie ich bin.

Welchen ersten Eindruck haben Sie von YB?
Hier ist alles ein wenig grösser, als ich es mir gewöhnt bin. Die Infrastruktur ist sehr professionell.

Was sind Ihre Ziele?
Die Konkurrenz ist gross bei YB.Ich will meine Unbekümmertheit behalten und dort anknüpfen, wo ich bei Thun aufgehört habe. Wenn ich weiterspiele wie bisher, kommt es gut.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ic ... y/12807416

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 Betreff des Beitrags: Re: (11) Renato Steffen
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Juli 2013, 15:14 
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16.07.2013

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Grümpi-Sieg in Provinz

YB-Steffen dribbelt sich in Thai-Stube

Mit Renato Steffen (21) hat YB nun jedenfalls einen Spieler, der weiss, wie man Titel holt – zumindest am Grümpelturnier.

Seit 1987 warten die Berner Young Boys bekanntlich auf einen Titel. Da war Neuzugang Renato Steffen gerade mal ein paar Wochen alt.

Beim Grümpelturnier des FC Küttigen, einem kleinen Dorf neben Aarau, jedenfalls stemmte der Ex-Thuner Wirbelwind in der Sommerpause bereits den ersten Pokal – in Form eines 200-Franken-Gutscheins fürs Thai-Restaurant nebenan.

Unter den Augen des in Küttigen wohnhaften St. Gallen-Trainers Jeff Saibene (44) dribbelte Steffen jede Grümpi-Mannschaft durcheinander und holte sich mit seinen Kumpels vom «FC Binzenhof» souverän den Turniersieg. Sicherlich kein schlechtes Omen für die neue Saison mit YB.

Die für einen Super-League-Spieler unübliche Teilnahme an einem «Grümpi» sollten ihm die Young Boys nicht übel nehmen, schliesslich kickte Steffen noch vor zwei Jahren (!) in der 2.Liga interregional beim SC Schöftland. Sein Aufstieg ist also steil.

Wie viel Potential Steffen besitzt, zeigte er mit YB in der Vorbereitung gegen Dynamo Moskau. In Shaqiri-Manier dribbelte er den Russen regelrechte Knoten in die Beine – und schoss ein schönes Tor.

Beim Auftakt gegen Sion (2:0) liess Steffen nach seiner Einwechslung seine Klasse mit einem Traumpass aufblitzen. Vieles wirkte aber (noch) zu überhastet.

Eines steht fest: Steffen wird den YB-Fans noch viel Freude bereiten – wenn Forte seine Zaubermaus von der Leine lässt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 73592.html

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