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 Betreff des Beitrags: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Juli 2016, 20:41 
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Thorsten Schick


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Position: Sturm

Rückennummer: 19

Nationalität: Österreich

Geburtsdatum: 19. Mai 1990

Grösse (cm): 180

Gewicht (kg): 73

Hobbies: ?

bei YB seit: 2016

vorherige Clubs: Sturm Graz II, FC Gratkorn, SCR Altach, Admira Wacker, Sturm Graz


Statistiken:
http://www.transfermarkt.de/thorsten-sc ... eler/55574

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Thorsten_ ... allspieler)

Facebook:
https://www.facebook.com/thorsten.schick1

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Juli 2016, 09:58 
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01.02.2016

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Zitat:
Schick stürmt neu für YB

YB verpflichtet den Österreicher Thorsten Schick für ein Jahr. Ausserdem erhält Kwadwo Duah einen Profivertrag.

Die Young Boys verpflichten einen weiteren Offensivspieler: Der 26-jährige Österreicher Thorsten Schick hat bei YB einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben. Weil der Vertrag des Flügelstürmers bei Sturm Graz am Ende der letzten Saison ausgelaufen war, konnten ihn die Berner ablösefrei verpflichten.

Der ehemalige U20-Nationalspieler absolvierte die letzten vier Jahre in der österreichischen Bundesliga, zuletzt zwei Jahre bei Sturm Graz, davor bei Admira Wacker Mödling, wobei er in 134 Partien auf 55 Skorerpunkte kam. Bei Sturm Graz erzielte er in 66 Partien 9 Tore und 22 Assists, bei der Admira in 68 Spielen 13 Treffer und 11 Assists.

Der gebürtige Grazer ist bereits im Trainingslager in Windischgarsten zu seinen neuen Teamkollegen gestossen; er wird bei YB die Rückennummer 19 tragen.

Kwadwo Duah erhält Profivertrag

Die Young Boys unterstreichen einmal mehr ihre Philosophie, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, und statten ein weiteres hoffnungsvolles Talent mit einem Profivertrag aus: Der Schweizer U19-Nationalspieler Kwadwo Duah gehört ab sofort mit einem Zweijahresvertrag (mit Option auf Verlängerung) fix zum Kader der ersten Mannschaft. Der 19-jährige Flügelspieler kam bereits im Jahr 2008 zu YB, nachdem er bei den Junioren der AS Italiana und des FC Bethlehem gespielt hatte.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Sc ... y/13701150

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Juli 2016, 15:38 
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08.07.2016

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Zitat:
Sturm im Herzen, YB im Kopf

Die Young Boys präsentierten am Montag ihr neues Trikot. Nach einem geräuschvollen Abgang in Graz zeigte sich auch Neuzugang Thorsten Schick zum ersten Mal auf Berner Boden.

Schlicht, aber elegant: Im Rahmen der Eröffnungsfeier des Kids Camp fand am Montag die Präsentation der neuen Arbeitskleidung von YB statt. Als die knapp 300 Kinder, die am Camp teilnehmen, ihre Plätze eingenommen hatten, waren die Profis an der Reihe.

Ein Spieler nach dem anderen betrat den Kunstrasen im gelben Heimtrikot, im schwarzen Auswärtsdress oder die Torhüter in Neongrün, -orange oder -gelb. Mittendrin auch die neue Nummer 19 von YB.

Im Testspiel gegen Sparta Prag vergangene Woche trug der Neuzugang noch ein Trikot von Sanogo mit der 35 und überklebtem Namenszug. Bei der Trikotpräsentation zeigte sich Thorsten Schick im eigenen Tenü. Erst am Sonntagabend war er in Bern angekommen, nachdem er nochmals nach Graz gereist war, um einige Dinge zu packen.

Graz ist die letzten zwei Jahre Schicks Zuhause gewesen. Dort ist er auch aufgewachsen. Sturm Graz war sein erster Club, bei dem er mit 5 Jahren angefangen hatte. Weil er als Jungprofi bei seinem Herzensverein keine Perspektiven sah, ging er zum FC Gratkorn. Es folgte ein Engagement beim SCR Altach, sein Trainer dort hiess Adi Hütter.

«Ich war Aussenverteidiger. Hütter hat mir gesagt, dass ich eine Etappe weiter nach vorne soll. Seitdem spiele ich hauptsächlich in der Offensive», erzählt der 26-Jährige.

Nach einer Saison in Altach folgten zwei Jahre bei Admira Wacker Mödling, ehe er 2014 nach Graz zurückkehrte. Und nun der Transfer zu YB. Hütter war mit ein Grund für den Wechsel: «Der Trainer kennt meine sportlichen Qualitäten und meinen Charakter.

Wenn er anruft und sagt, dass ich in die Mannschaft passen würde und meine Stärken einbringen könnte, ist das natürlich ein grosser Pluspunkt.» Auch Co-Trainer Peintinger kennt Schick bereits aus seiner Zeit bei Graz. Der sportlichen Führung dürfte der Österreicher im Januar aufgefallen sein: Beim Testspiel im Trainingslager in der Türkei unterlagen die Young Boys Sturm Graz 1:4.

Zu dieser Zeit hatte Schick nicht damit gerechnet, dass der Gegner bald sein Arbeitgeber würde. Sein Vertrag bei Sturm lief aus, Verhandlungen über einen längeren Vertrag scheiterten, doch er und sein Management rechneten damit, dass der Verein die Option auf ein weiteres Jahr ziehen würde. Als der neue Sportchef Günter Kreissl dies nicht tat, beschloss Schick, ablösefrei und im besten Fussballalter, den Sprung ins Ausland zu wagen.

Ein Tor und eine Blessur

Was nach normalem Fussballbusiness klingt, hat in Österreich für Wirbel gesorgt. «Überall stand, dass die Verhandlungen am Geld gescheitert sind, was so gar nicht stimmt. Mehrere Punkte haben nicht gepasst», erklärt Schick.

Weil die Umstände der erfolglosen Verhandlungen vom Sportdirektor unglücklich kommuniziert worden waren, wurde Schick harsch kritisiert und sah seinen Ruf gefährdet. «Es hat einige Nebengeräusche gegeben, die nicht so angenehm waren für mich als Spieler. Mir war danach wichtig, dass dargestellt wurde, dass es nicht so war, wie überall geschrieben stand.»

Sturm-Fan bleibt er, doch freut sich der Grazer auf die neue Aufgabe in der Schweiz. Als er in seinen Ferien vom Interesse von YB hörte, war für den Flügel klar, dass er diese Herausforderung annehmen wollte. Statt in die Schweiz zu kommen, reiste er mit dem Nötigsten im Gepäck direkt ins Trainingslager.

Nach zwei Tagen, in denen er die medizinischen Tests durchlief, wurde der Transfer bekannt gegeben. «Ich bin sehr happy, dass es mit YB geklappt hat», freut sich Schick. Noch wohnt er im Hotel, Wohnungsbesichtigungen stehen in den nächsten Wochen an. Auch seine Freundin soll möglichst bald nach Bern kommen.

Im Team hat er sich schnell eingelebt: «Ich fühle mich schon als festes Mitglied der Truppe und hoffe, dass ich der Mannschaft mit meinen Stärken helfen kann.» Bei seinem zweiten Teileinsatz für YB konnte er sich bereits mit einem Tor empfehlen, zog sich aber auch eine Blessur zu.

Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Im Hinblick auf die drei Wettbewerbe, in denen YB möglichst lange verbleiben möchte, wäre ein längerer Ausfall des Österreichers äusserst unglücklich.

Doch ein fitter Schick scheut auch den Konkurrenzkampf nicht: «Du möchtest dich mit den Bestmöglichen messen. In der österreichischen Bundesliga habe ich vier, fünf Jahre gespielt und war Stammspieler, wenn ich fit war. Ich möchte einen neuen Reiz setzen. Wenn ich gut spiele und trainiere, kommt der Trainer nicht an mir vorbei.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/St ... y/17057316

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Juli 2016, 14:35 
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20.07.2016

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Als Fussballer und als Mensch reifen

Thorsten Schick übt sich in Bescheidenheit. Der Zuzug von Sturm Graz stellt keine Ansprüche, sondern will bei YB mit Leistung glänzen. Er soll den etablierten Spielern auf den Flügeln Druck machen.

Längst entscheiden im modernen Fussball nicht nur die spielerischen Qualitäten darüber, ob ein Akteur transferiert wird. Denkweise, Erscheinungsbild, Einstellung, persönliche Stärken und Schwächen des Fussballers fliessen bei immer mehr Vereinen ebenso in die Beurteilung ein wie die technischen und athletischen Fähigkeiten. Kurz: Ein neuer Spieler muss auch charakterlich in die Umgebung und zum Klub passen – so bewerten es auch die Verantwortlichen des BSC Young Boys. Insofern macht die Verpflichtung des Österreichers Thorsten Schick Sinn.

Anlässlich des gestrigen Medienlunchs entpuppte sich der 26-jährige gebürtige Grazer als ehrgeiziger, aber gleichzeitig bescheidener und eloquenter Gesprächspartner, der sich auch Gedanken über das grüne Rasengeviert hinaus macht. «Als Neuer muss ich mich zuerst hinten anstellen», lautet eine der ersten Aussagen Schicks. Ein Votum, das viel über den offensiven Flügelspieler aussagt.

Zurückhaltend, ohne Allüren und geerdet wirkt der Österreicher, den die YB-Macher in diesem Sommer von Sturm Graz nach Bern lotsten, um auf den Aussenbahnen über mehr Alternativen zu verfügen. «Ich will mich bei YB nicht nur fussballerisch verbessern, sondern möchte auch als Mensch reifen», sagt Schick.

Schon unter Hütter gespielt

Den Einstieg in Bern ­ – «eine wunderschöne Stadt mit einem tollen Fluss» – hätten ihm seine Teamkameraden einfach gemacht, erklärt Schick. «In Bern ist alles eine Nummer grösser als in Graz.

Auch fussballerisch: Schon im ersten Training merkte ich, wie wahnsinnig hoch das Niveau in der Mannschaft ist.» YB-Coach Adi Hütter und Schick kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim österreichischen Zweitligisten SCR Altach. «Schick ist ein guter Typ, der bestens in unser Team passt», sagt Hütter. Sein Landsmann verfüge über eine irrsinnige Dynamik und sei schnell, ergänzt Hütter, der hofft, «dass Schick die Herausforderung in Bern packt».

Stärken im Umschaltspiel

Vorerst ist der dreifache österreichische U-20-Nationalspieler bei YB als Alternative auf den offensiven Aussenbahnen für die Stammkräfte Miralem Sulejmani und Yoric Ravet vorgesehen. In seiner Jugend als defensiver Couloirspieler ausgebildet, machte ihm Hütter einst in Altach die offensivere Variante schmackhaft. «Meine Stärken liegen im Umschaltspiel, zudem bin ich ein Teamplayer, der zu 100 Prozent an den Erfolg der Mannschaft denkt», sagt Schick.

In 117 Einsätzen in der österreichischen Bundesliga brachte er es bei eher mediokren Teams (Admira Wacker Mödling und Sturm Graz) auf 43 Skorerpunkte – ein Indiz für seine Fähigkeiten in der offensiven Zone und nebst seiner Dynamik der Hauptgrund, weshalb YB ihn verpflichtete.

Schick hat die Stadt Bern ins Herz geschlossen. Mit den Kollegen versteht er sich, die Herausforderung bei YB ist exakt das, was er gesucht hat. Alles bestens also? Nicht ganz: «Erst wenn meine Lebensgefährtin zu mir zieht, wird alles perfekt sein.» Schick, der Familienmensch – auch das passt irgendwie zu YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12269698

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2016, 11:44 
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03.10.2016

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Harte Kritik an Thorsten Schick

Thorsten Schick hat es nicht leicht bei den Young Boys Bern. Auch wenn ihm Trainer Adi Hütter immer mehr Vertrauen schenkt - der Schweizer Blick versteht das nicht.

Nach Ende der vergangenen Saison war klar, dass die Tage von Thorsten Schick bei Sturm Graz gezählt sind. Die Vorstellungen von Spieler und Verein lagen zu weit auseinander. Schick war vereinslos - Young Boys Bern unter Trainer Adi Hütter griffen zu. Der Flügelspieler steht seither bei den Schweizern unter Vertrag.

Das bedeutet für den 26-Jährigen jedenfalls einen Aufstieg. Immerhin spielte der Steirer mit YB Bern in der Qualifikation zur Champions Leage. Shaktar Donezk konnte zuerst eliminiert werden, an Borussia Mönchengladbach scheiterte die Mannschaft von Hütter aber. Immerhin stand Schick in Gladbach bei der 1:6-Niederlage 45 Minuten am Feld. Die ersten Minuten Champions-League-Qualifikation in seiner Karriere.

Es läuft noch nicht

Der Steirer kommt in der Schweiz aber noch nicht so recht in Tritt - zumindest wenn es um das Boulevard-Medium Blick geht. Das bewertete Schick schon vergangenes Wochenende gegen den FC Sion (Schick spielte 55 Minuten) als schlechtesten Spieler - mit dem Nebensatz, dass Schick noch einen Beweis schuldig wäre, warum YB ihn geholt haben.

Am Sonntag gegen St. Gallen stand der Steirer 72 Minuten am Feld. Den Blick hat Schicks Leistung auch bei diesem 2:2 nicht überzeugt:

Miralem Sulejmani sitzt überraschend auf der Bank. Nach 72 Minuten darf der Serbe ran. 50 Sekunden nach seiner Einwechslung ist er schon gefährlicher als Schick in 72 Minuten. Danach hat er drei hervorragende Chancen. Rechnen wir das mal nicht auf 90 Minuten hoch...
BLICK


Und auch zum schlechtesten Spieler wurde Schick wieder erkoren. Der Blick erklärt: "Nach der Leistung gegen St. Gallen wissen wir noch weniger, weshalb YB den Österreicher geholt hat."


http://www.kleinezeitung.at/sport/fussb ... ten-Schick

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2016, 21:22 
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16.10.2016

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Vor Spiel in Lugano

YB-Trainer verteidigt Ösi-Transfer

Sein Debüt war ganz okay. Doch zuletzt war der Österreicher Thorsten Schick ganz schwach. Ein Fehleinkauf? YB-Trainer Adi Hütter wehrt sich für seinen Landsmann. Heute (16 Uhr) müssen die Berner im Tessin ran.

Gewisse Dinge spricht der Vorarlberger fadengerade an. «Ich finde es nicht fair, Thorsten Schick in den beiden letzten Spielen derart abzustempeln.» Und um jeglichen Verdacht von wegen Landsmann-Protektionismus von sich zu weisen, fügt Hütter hinterher: «Die Nationalität eines Spielers spielt keine Rolle.»

Rückblende. Schick (26) ist sechs Wochen verletzt, kaum ist er bei YB eingestiegen. So kann er sein Debüt erst am 20. August geben, bei der 7:2-Gala gegen Lausanne. Er macht gleich sein erstes Tor. Was für ein Einstand!

In den fünf darauffolgenden Spielen kommt Schick immer zum Einsatz. Mal von Beginn, mal als Joker. Zuletzt vertrat er Yuya Kubo und Miralem Sulejmani in der Startelf. Und ermöglicht Beiden glanzvolle Joker-Auftritte, den Schick ist zuvor quasi unsichtbar.

Dennoch bleibt Hütter sich treu, macht nicht auf Einzelkritik. «Spezielle Erwähnung gibts dann, wenn einer drei Tore macht oder wie Sékou Sanogo gegen Schachtar Donezk überragend ist. Aber ich will nicht verhehlen, dass Thorsten Schick in Sion nicht gut war und Potenzial zur Steigerung hat.»

Aber ein Fehleinkauf? «Jeder braucht Zeit. Und es ist jetzt nicht der Moment, um Zwischenbilanz zu ziehen. Das kann man im Winter machen», sagt Hütter. «Wir haben Thorsten nicht als Sulejmani zwei geholt, sondern als einen, der bei YB wachsen und besser werden soll.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... #ui-tabs-1

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2016, 13:46 
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31.10.2016

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«Mein Start bei YB war richtig beschissen»

Auch Thorsten Schick brilliert im YB-Höhenflug. Der Österreicher spricht über Gespräche im Team, seine Form und Fehleinkäufe.

Wie beurteilen Sie die Leistung der Young Boys beim 5:0-Sieg gegen Vaduz?
Thorsten Schick: Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen defensiven Gegner. Wir waren nicht ganz so spritzig, weil wir zuletzt viele Partien bestritten hatten. Aber ich denke, wir haben verdient gewonnen.

Das hört sich nach diesem erneuten Kantersieg erstaunlich zurückhaltend an ...
... nein, nein, natürlich ist es toll, haben wir wieder so hoch gewonnen. Ich fand halt, dass heute bei uns vor allem vor der Pause nicht alles perfekt war. Doch es ist schön, schossen wir wieder so viele Tore, wobei wir ja sogar noch einige Chancen vergaben.

Welches ist Ihre Erklärung für den Höhenflug der Young Boys?
Als es uns vor wenigen Wochen nicht so gut lief, führten wir viele Gespräche. Im Team. Aber auch mit den Trainern. Wir waren ehrlich miteinander, sprachen die Probleme an und sagten uns ins Gesicht, was wir denken.

Was wurde denn bei diesen Sitzungen genau besprochen?
Einiges. Wir sagten uns unter anderem, dass wir disziplinierter und konzentrierter spielen müssen. Und dass wir nur als Team Erfolg haben können. Einfache Sachen. Aber es ist entscheidend, dass sich alle daran halten. Es hat gutgetan, in der Gruppe alles zu diskutieren.

Die Rückkehr von verletzt
gewesenen Leistungsträgern wie Torjäger Guillaume Hoarau half bestimmt auch.
Klar, wir waren teilweise schon recht dünn besetzt. Alle werden stärker, wenn Spieler wie Hoarau wieder dabei sind. Auch ich, denn es ist gut, wenn vorne drin Leute sind, die den Ball im Tor versenken können.

«Ich war immer mehr der Vorbereiter.»

Sie haben zuletzt überzeugt und dabei jede Menge Tore vorbereitet, allein vier im Cup gegen GC und nun gegen Vaduz zwei. Wieso läuft es Ihnen selber auf einmal so viel besser?
Das hängt alles miteinander zusammen. Wir spielen mit mehr Selbstvertrauen, wir treten offensiv an, erspielen uns viele Chancen. Und, wie gesagt, im Strafraum werden die Flanken stark verarbeitet. Ich war immer mehr der Vorbereiter am Flügel, ein grosser Torschütze werde ich wohl nicht mehr. Zudem bin ich heute fit. Mein Start bei YB im Sommer war richtig beschissen, ich verletzte mich, kam in einer schwierigen Phase zurück, überzeugte auch nicht.

Sie wurden bereits als Fehleinkauf in den Medien bezeichnet ...
... ich bin generell nicht der grosse Zeitungsleser und halte mich nicht sehr oft auf den Portalen im Internet auf. Aber eine gewisse Kritik an mir war sicher berechtigt. Ich war ja selber nicht zufrieden, wie es lief.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15824941

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. Dezember 2016, 18:23 
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08.12.2016

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Österreicher Hoch

Thorsten Schick hat sich bei den Young Boys nach einem schwachen Start im ­Sommer deutlich gesteigert. Im Moment ist der 26-jährige Österreicher sogar eine ­wichtige Grösse im Team.

«Es ist schon lustig mit euch Journalisten», meint Thorsten Schick. Und dann sagt er schmunzelnd: «Im Herbst war ich hier der grosse Fehleinkauf, und nun werde ich gefragt, wann ich ins Nationalteam aufgeboten werde.»

Wie schnell es im Fussball gehen kann, hat der Österreicher in den letzten Monaten erlebt. Im September musste er unangenehme Fragen beantworten wie jene, warum er in den ersten Saisonwochen derart enttäuscht hatte. Und nun gilt er als einer der Aufsteiger bei den Young Boys.

«Im Herbst war ich hier der grosse Fehleinkauf, und nun werde ich gefragt, wann ich ins Nationalteam aufgeboten werde.»
Thorsten Schick


«Ehrlich: Ich lese kaum Zeitungen und bin selten im Internet. Aber ich habe natürlich mitbekommen, was über mich geschrieben und gesagt worden war. Heutzutage landet so was ja schnell auch in den österreichischen Medien», sagt Schick. «Das war keine einfache Zeit für mich.»

Support von Mitspielern

Thorsten Schick war im Sommer eine YB-Notlösung gewesen, eine preiswerte dazu, schliesslich gab es beim Verein eine Investitionssperre. Weil der Vertrag des Flügelstürmers bei Sturm Graz am Ende der letzten Saison ausgelaufen war, konnten ihn die Young Boys ablösefrei verpflichten. Er war als Ersatz der Stammkräfte Yoric Ravet und Miralem Sulejmani vorgesehen und erwischte in der Schweiz einen schwierigen Start. «Ich fiel wochenlang verletzt aus, war in einem neuen Land, in einer neuen Liga, bei einem neuen Verein», sagt er.

In den ersten Einsätzen agierte der 26-Jährige dann sehr zögerlich, es war jene Phase, in der es den Young Boys überhaupt nicht lief. Und Schick war eine der blassen Symbolfiguren für die Berner Krise, da und dort und auf dem Boulevard hiess es, da habe YB einen Fehltransfer getätigt. «Es tat gut, den Support des Vereins und der Mitspieler zu spüren. Die Teamkollegen sagten mir, ich solle einfach weiterarbeiten, in den Trainings würde man meine Qualitäten ja sehen», sagt er.

«Es gab sicher Leute, die dachten, ich würde nur spielen, weil ich Adi Hütter schon lange kenne.»
Thorsten Schick


Erschwerend für Schick kam hinzu, dass auch der YB-Trainer ein Österreicher ist. «Es gab sicher Leute, die dachten, ich würde nur spielen, weil ich Adi Hütter schon lange kenne.» Schick wartete auf seine Chance, und weil sich die Verletztenmisere bei den Young Boys über die gesamte Vorrunde hinzog, erhielt er auch bald wieder Spielgelegenheiten.

Schick steigerte sich, schoss bald ein Tor, später ein weiteres, vor allem aber profilierte er sich als Vorlagengeber und Flankenspezialist, selbst wenn sich auch wieder schwächere Leistungen einschlichen. «Ich bin froh, konnte ich dem Team helfen», sagt er, «und ich weiss, dass es für mich und für uns noch besser geht.»

Derzeit Fixkraft

Thorsten Schick ist also auf dem Weg, in Bern doch noch mehr als nur ein Mitläufer zu sein. Und abseits des Rasens fällt seine Offenheit auf. Am Samstagabend, nach dem 3:1-Sieg von YB gegen Basel, nannte er seinen Abschluss bei einer Grosschance «lächerlich».

Er habe wohl fast zu viel Zeit gehabt, das habe er ganz schlecht gelöst. Mittlerweile kann sich der Österreicher selbstkritische Voten leisten, er ist derzeit sogar ­unbestrittene Fixkraft, weil Ravet verletzt ist und Sulejmani im längeren Formtief steckt.

«Es geht darum, dass wir als Team und Verein näher an Basel rücken.»
Thorsten Schick


Die Frage ist, ob es Schick gelingen wird, konstant eine feste Grösse bei YB zu sein. Noch sind Zweifel erlaubt, ob der 26-Jährige die Klasse dazu besitzt. Aber er hat in Bern schon einmal viele überrascht. «Es geht nicht um einzelne Spieler», sagt Schick, dessen Freundin in Graz lebt. «Es geht darum, dass wir als Team und Verein näher an Basel rücken.» Die Kaderbreite des FCB sei beeindruckend. «Und sie leisten sich weniger Rückschläge als wir.»

Thorsten Schick würde gerne länger in Bern bleiben. Zeit, um sich aufzudrängen, bleibt genug. Und die Sache mit dem Nationalteam geht der frühere U-20-Auswahlspieler unaufgeregt an. «Jeder träumt davon, Länderspiele zu bestreiten. Aber ich habe keinen Kontakt zum Verband.

Und in Österreich haben wir derzeit sehr viele gute Fussballer, selbst wenn es der Auswahl zuletzt nicht gut lief.» Doch es kann schnell gehen im Fussball. Thorsten Schick weiss Bescheid.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29830584

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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Montag 9. Januar 2017, 20:01 
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 Betreff des Beitrags: Re: (19) Thorsten Schick
 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Februar 2017, 13:46 
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04.02.2017

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Angekommen

Bereits als Fehleinkauf abgestempelt, hat sich Thorsten Schick in der Vorrunde bei YB einen Stammplatz erspielt. In der Rückrunde will er seinen Aufschwung bestätigen.

Eine gute Leistung zum Saisonauftakt, vielleicht gar gekrönt mit einer Vorlage oder einem Tor – so oder ähnlich muss sich Thorsten Schick seinen Einstand bei den Young Boys vorgestellt haben. Es kam anders.

Im vergangenen Juli war Schick weggegangen aus seiner Heimatstadt Graz, weg von seinem Stammclub, hin zu YB. Wenige Tage nach seiner Ankunft in Bern verletzte er sich und fiel gleich für mehrere Wochen aus, der Zeitpunkt hätte ungünstiger kaum sein können. Schick verpasste die gesamte Vorbereitung mit dem Formaufbau und den Testspielen, aber auch jene Phase, in welcher die Spieler und der Staff viel Zeit miteinander verbringen und die Mannschaft sich kennen lernt. Keine einfache Zeit für einen Spieler fernab der Heimat.

Mit einem knappen Monat Verspätung feierte Schick schliesslich Mitte August in der Qualifikation zur Champions League sein Debüt im gelb-schwarzen Dress. Sechs Ernstkämpfe hatte er da schon verpasst. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach debütierte er, ein besseres Spiel kann man sich gar nicht aussuchen, eigentlich. Schick sieht das anders, ihm habe der Rhythmus gefehlt, «es ging gleich von 0 auf 100». Auch in den darauffolgenden Partien fand sich der 26-Jährige mehr schlecht als recht zurecht und wurde von gewissen Medien schon bald als Fehleinkauf abgestempelt.

Ordentlich trainiert

Schick entging das nicht. «Das gehört zum Geschäft», sagt er, «da muss man als Profi drüberstehen.» Geholfen hätten ihm in dieser Zeit die Gespräche mit den Mitspielern. Insbesondere Captain von Bergen sprach ihm Mut zu, und auch Coach Adi Hütter unterstützte ihn und verteidigte ihn öffentlich. «Wenn ein Brasilianer hierher wechselt, bekommt er ein halbes Jahr Zeit. Andere Spieler erhalten nach drei Spielen einen Stempel aufgedrückt. Das ist nicht korrekt», sagt er rückblickend.

Schick benötigte in den folgenden Wochen viel Geduld – und vor allem brauchte er Spielpraxis. Die bekam er, in jeder einzelnen Partie setzte Hütter seinen Landsmann ein. «Ich wusste, dass ich ordentlich trainiert hatte», sagt Schick, «ich musste einfach schauen, dass ich mich in den Spielen nicht verkrampfte.»

Die besondere Vorfreude

Schick gelang das immer besser, und plötzlich stimmten auch seine Leistungen wieder. Als Schlüsselmoment bezeichnet er die Partie in der Europa League gegen Nikosia. In jenem Heimspiel legte er Hoarau den Ball auf zum 1:1-Ausgleich. «Wer weiss, wie es weitergegangen wäre, wenn mir dies nicht gelungen wäre», sinniert er heute. Es sind überflüssige Gedankenspiele. Bis zur Winterpause erzielte er in 24 Pflichtspielen drei Tore und gab 12 Vorlagen. Einzig Ravet liess sich mehr Assists gutschreiben als Schick, allerdings bei fast 600 Einsatzminuten mehr. «Der Österreicher hat die anfänglichen Bedenken über sein Engagement zerstreut. Mit seiner Schnelligkeit, seinen Flanken und seinen Torvorlagen hat er sich zu Recht ins Team gespielt», bilanzierte der «Bund» nach der Vorrunde.

Nach Hütter klingt das so: «Es ist beeindruckend, wie er sich aus seiner Krise herausmanövriert hat.» In der Rückrunde soll Schick Druck auf Ravet und Sulejmani machen, die eigentlichen Stammkräfte am Flügel. «Wenn er seine Leistungen vom Herbst bestätigt, bin ich sehr zufrieden», sagt der Trainer. Schick hat eine Klausel in seinem Vertrag, wonach sich dieser bei einer gewissen Anzahl absolvierter Partien automatisch um ein Jahr verlängert. Gemäss Sportchef Spycher wird dieser Fall demnächst eintreffen.

Schick kann also bis im Sommer 2018 planen. Für ihn ist YB die erste Station im Ausland, mittlerweile ist er in Bern angekommen. Dass er sehr entspannt wirkt – das hat aber noch einen anderen Grund, einen grösseren und wichtigeren als gute Leistungen auf dem Fussballplatz: Bereits im nächsten Monat erwarten seine Partnerin und er die Geburt ihrer Tochter. Der harzige Start bei YB, er ist ganz weit weg.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/An ... y/19639395

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