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 Betreff des Beitrags: (11) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2012, 20:25 
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Michael Frey


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Position: Sturm

Rückennummer: 11

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 19. Juli 1994

Grösse (cm): 188

Gewicht (kg): 86

Hobbies: Malen, Familie, Tischtennis

bei YB seit: 2016

vorherige Clubs: FC Luzern, OSC Lille, YB, FC Thun, FC Münsingen, YB-Nachwuchs


Statistiken:
http://www.transfermarkt.ch/de/michael-frey/profil/spieler_147043.html
http://www.football-lineups.com/footballer/67592


Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Michael- ... ef=profile

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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2012, 20:31 
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21.05.2012

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Zitat:
Die Premiere des Herrn Frey

Ohne die letzten Register ziehen zu müssen, hat YB den FC Sion kontrolliert und 3:0 besiegt. In seinem zweiten Super-League-Einsatz gelang Michael Frey das erste Tor.

Nach dem Tor folgten die Ehrungen. Gut 10 Minuten nach seinem ersten Treffer in der Super League bekommt Michael Frey sein Strahlen noch immer nicht aus dem Gesicht, der 17-Jährige ist überglücklich und gibt bereitwillig Auskunft über seinen grossen Moment. «Herrn Häberli kenne ich schon aus der U-18, schön, setzte er auch heute auf mich», meint der Junior respektvoll und freut sich über das Vertrauen des Interimsassistenten Thomas Häberli. Kaltblütig hatte Frey zuvor den letzten YB-Angriff im Spiel gegen Sion abgeschlossen und das 3:0 erzielt. Kaum 4 Minuten zuvor war er ins Spiel gekommen, ähnlich wie vor einer Woche, beim 2:2 in Thun, als er dann Sekunden vor dem Schlusspfiff knapp am Tor vorbeiköpfelte. Mit dem Fuss klappte es nun besser, Frey traf nach Vorarbeit Emmanuel Mayukas im Stile eines Topskorers an Sion-Goalie Andris Vanins vorbei und liess sich dann vor der YB-Fankurve feiern. «Das war ein Wahnsinnsgefühl, mir kamen fast die Tränen», sagte Frey.

Zu Tränen der Enttäuschung hätte gestern die Darbietung der Walliser rühren können. Sie schienen nur physisch im Stade de Suisse anwesend und beschränkten sich grösstenteils aufs Spazierenführen der Trikotsponsoren. Dem Team von Ex-YB-Trainer Vladimir Petkovic gelang wenig Zusammenhängendes, für den Rückkehrer Petkovic waren die Autogrammwünsche der YB-Fans wohl das Erbaulichste an diesem Nachmittag.

Die Antwort auf die Lethargie

Den ideenlosen Walliser standen die Young Boys in den ersten 20 Minuten in nichts nach. Ob die schwüle Witterung hemmte, wie Moreno Costanzo andeutete («es war sehr warm»), bleibt unklar. Jedoch fand YB nach der flauen Startphase besser ins Spiel und ging in der 31.Minute verdient in Führung: Alexander Farnerud bewies nach Raúl Bobadillas Vorarbeit Mut und zog direkt ab, sein Schuss überraschte Vanins – es stand 1:0. «Dass YB starke Einzelspieler hat, weiss man nicht erst seit heute», sagte Petkovic später anerkennend. Von diesen tat sich auch im zweiten Durchgang insbesondere Bobadilla hervor, der nur dank aufschiebender Wirkung seiner Sperre zum Einsatz kam. Minutenlang zirkulierte der Ball vor dem Walliser Strafraum, Sion konzentrierte sich nach dem Platzverweis gegen Goran Obradovic (57.) ausschliesslich aufs Verteidigen, und Bobadilla machte in der 61.Minute mit einem Flachschuss klar, was längst alle erwartet hatten: den YB-Sieg über Sion, das gedanklich wohl bereits in der Barrage weilte.

Und eben, abgerundet hatte die Veranstaltung der Youngster Frey. Ihm gebührte nicht nur auf dem Platz die Ehre einer Premiere: Sprach er im Kabinengang noch von «Herrn Häberli», bekam er später von ihm das Du angeboten – die Torpremiere des Herrn Frey hat sich also in doppelter Hinsicht gelohnt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30338652

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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 9. Juli 2012, 19:08 
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Beiträge: 1023
schöns goal gsi vom michi frey bim trainingsspiel am samstag gäge 1860 münche.


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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 18:53 
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Zitat:
michi frey

hört doch bitte mal auf mit diesem michi scheiss. :evil:
er heisst michael oder michu, aber sicher nicht michi, wir sind hier in bern und nicht in zürich!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 23. Juli 2012, 16:21 
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Beiträge: 14673
21.07.2012

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Zitat:
«Ich bin ein Vollblutstürmer»

Fussball · Mit Michael Frey besitzen die Young Boys ein vielversprechendes Eigengewächs
Man sagt den Bernern gerne nach, sie seien ein bisschen langsam in ihrem Handeln. Ein Klischee gewiss; und vor allem trifft es nicht für alle und jeden zu. Und schon gar nicht passt das Bild zu Michael Frey, wenn es ums Toreschiessen geht. Gerademal 85 Pflichtspielminuten hat der Stürmer der Young Boys in vier Teileinsätzen auf dem Buckel und doch schon zweimal ins Netz getroffen. Hochgerechnet ergibt das einen Schnitt von 2,12 Toren pro Partie…

Bereits beim Debüt in der Super League kam Frey nur ganz knapp um seine Torpremiere herum. Am 13. Mai dieses Jahres in Thun von Interimstrainer Erminio Piserchia sechs Minuten vor Schluss aufs Feld geschickt, fehlten bei einem Hechtköpfler in der 92.Minute nur wenige Zentimeter zum 3:2-Siegtor. Frey liess sich nicht verdriessen und holte das Versäumte eine Woche später nach. Wiewohl erst drei Minuten vor dem Ende eingewechselt, gelang ihm gegen Sion in der 91.Minute mit einem Flachschuss aus der Drehung noch das 3:0. Beim 1:1 in St.Gallen am letzten Sonntag kam er dann nach einer Stunde ins Team, konnte das inzwischen eingeschlafene Offensivspiel der Berner aber auch nicht mehr zu neuem Leben zu erwecken.

Dafür umso mehr vier Tage später bei seinem Einstand im Europacup. Ganze acht Minuten benötigte Frey nach seiner Einwechslung, um seine Mannschaft gegen die bescheidenen Moldawier von Zimbru Chisinau mit dem 1:0 zu erlösen. «Ich habe auf diesen Einsatz gebrannt und war mit dem festen Willen auf den Platz gekommen, hier noch etwas zu bewegen», sagte Frey. «Und dies ist mir zum Glück auch gelungen.»

Doch die Freude darüber, dass er sich gleich selbst das schönste Geschenk zu seinem 18.Geburtstag gemacht hatte, war beim 27-fachen Schweizer Nachwuchsinternationalen nicht grenzenlos. «Wir wollten eigentlich höher gewinnen», sagte Frey, «und ich will gar nicht daran denken, dass ich…»

Tatsächlich hätte der Youngster, nach seinem prächtigen Kopfballtreffer noch das eine oder andere Tor mehr schiessen können. Doch auch wenn ihm dies misslang, so war gleichwohl beeindruckend gewesen, wie Freys Präsenz die Gefährlichkeit des YB-Angriffs markant erhöht hatte. «Der Junge ist sehr weit für sein Alter», sagte auf der Tribüne Trainer Uli Forte, der mit GC morgen Sonntag im Stade de Suisse antritt.

Ob Frey dann erstmals in seiner Karriere von Anfang an auf dem Platz steht? Ganz auszuschliessen ist dies kaum, denn Raul Bobadilla steht weiterhin nicht zur Verfügung und Emmanuel Mayukas Leistung gegen Zimbru war ausserordentlich schwach. «Mal sehen», sagte Frey, «der Trainer entscheidet.»

So oder so: Mit Frey scheinen die Young Boys endlich mal wieder ein Eigengewächs zu haben, das den Durchbruch schaffen kann. 1,88 Meter gross, kopfballstark und bereit dahin zu gehen, wo es wehtut. Dazu auch technisch mit sehr guten Ansätzen. Bis zu den C-Junioren hatte Frey beim FC Münsingen gespielt, war dann zum FC Thun gegangen, aber bereits als 15-Jähriger weiter zu den Young Boys gezogen.

Zum Klub seines Herzens. «Schon als kleiner Junge fieberte ich im Stadion mit meinen Vorbildern Stéphane Chapuisat und Thomas Häberli mit», sagte Frey. Später sollte dann ausgerechnet dieser Häberli sein Trainer im U17-Team werden und offensichtlich erkennen, welche Qualitäten sein Schützling in der Offensive hat. «Herr Häberli funktionierte mich vom defensiven Mittelfeldspieler zum Stürmer um», sagte Frey, «und begründete dies damit, dass mir im Mittelfeld die Übersicht fehle.»

Dass dies eine wohl entscheidende Weichenstellung war, ist auch Frey klar. «Ich bin ein Vollblutstürmer», sagte Frey, der nach der Winterpause unter Trainer Christian Gross ins Profiteam nachgezogen wurde, derzeit noch in Münsingen bei seinen Eltern lebt und Pippo Inzaghi sein Vorbild nennt.

Nachdem Frey den Vorkurs der Schule für Gestaltung in Bümpliz abgeschlossen hat, kann er sich nun ganz auf den Fussball konzentrieren. Und weil Thomas Häberli auf diese Saison hin zum Assistenten von Cheftrainer Martin Rueda ernannt wurde, steht Frey erneut unter den Fittichen des einstigen YB-Torjägers.

Eine ziemlich vielversprechende Konstellation.

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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Montag 23. Juli 2012, 16:23 
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22.07.2012

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2003 holt Frey bei Spycher Autogramme 2012 verwertet er seine Pässe

YB hat Skandinavier, Afrikaner und Südamerikaner im Team. Doch der heisseste Spieler heisst Frey (18) und kommt aus Münsingen.

Michael Frey (18) ist ein richtiger Berner Giel. Aufgewachsen in Münsingen, wo er bis zu den C-Junioren spielte. Danach kam der Wechsel nach Thun, mit 15 ging er zu YB. Eigentlich war Frey im YB-Nachwuchs als defensiver Mittelfeldspieler vorgesehen. Aber Nachwuchstrainer Thomas Häberli hatte andere Pläne mit ihm und funktionierte Frey zum Stürmer um. «Herr Häberli sagte mir, ich hätte zu wenig Spielübersicht fürs Mittelfeld. Es sei einfacher für mich, in der Spitze zu spielen.»

Man muss Häberli zu dieser Massnahme nachträglich gratulieren. Was Frey am Donnerstagabend gegen Chisinau (1:0) zeigte, war richtig erfrischend. Zur Pause eingewechselt, traf er schon in der 53. Minute. Mit einem spektakulären Kopfball, nach Flanke von Christoph Spycher.

Frey und Spycher: Auch dazu gibt es eine Vorgeschichte. Frey war früher ein glühender Fan von Christoph Spycher. Vor neun Jahren holte sich Frey ein Autogramm des damaligen GC-Profis Spycher. Das Bild hat er immer noch auf seinem Handy gespeichert.

Hansruedi Hasler, der technische Direktor bei YB, sagt: «Michael hat eine unglaubliche Laufbereitschaft und eine positive Aggressivität. Er muss sich technisch noch verbessern und kaltblütiger werden.» Hasler traut ihm aber «durchaus zu, dass er sich bei YB durchsetzen kann».

Frey brennt auf einen Einsatz heute gegen GC: «Ich bin heiss, ich hoffe dass mich Herr Rueda spielen lässt.»

Den Vorkurs der Schule für Gestaltung hat er in Bümpliz abgeschlossen. Jetzt will Frey voll auf die Karte Fussball setzen. «Das war immer mein Traum. Früher stand ich selber in der Fankurve. Häberli und Chapuisat waren meine Idole.» Heute heissen seine Vorbilder Pippo Inzaghi und Mario Gomez.

Michael Frey ist ein bodenständiger Typ. «Ich muss noch viel an mir arbeiten.» In seiner Freizeit liegt er am liebsten in der Badi in Münsingen, trifft sich mit Kollegen. Obwohl er nach seinem Siegtreffer vom Donnerstag der Mann des Spiels war, blieb Frey selbstkritisch: «Ich muss in diesem Spiel noch mindestens ein Tor mehr machen. Wir haben alle gesündigt im Abschluss.» Um dann sogleich mit einem spitzbübischen Lächeln anzumerken: «Das Toreschiessen holen wir im Rückspiel nach.»

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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2012, 10:26 
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Pause für Michael Frey

Der 18-jährige YB-Stürmer Michael Frey hat sich im Training eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen. Wie lange Frey ausfallen wird, ist noch offen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (32) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2013, 18:46 
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09.03.2013

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Die Young-Boys-Zwillinge im Sturm

Michael Frey und Haris Tabakovic sind beide im Sommer 1994 geboren, sehr kräftig und talentiert – und Sturmhoffnungen bei YB. Vor dem Spiel morgen in Basel äussern sich die 18-Jährigen zu ihren Zielen und zu ihrer Zukunft.

Manchmal wäre es reizvoll, in die Zukunft blicken zu können. Vielleicht wird in drei Jahren ein «YB-Zwillingssturm» euphorisch gefeiert. Vielleicht werden Michael Frey und Haris Tabakovic jene Akteure sein, welche die Young Boys endlich aus der titellosen Tristesse schiessen. Vielleicht. Irgendwann.

Vorerst sind Frey und Tabakovic die zwei vermutlich grössten Talente bei YB. 18 Jahre alt sind sie, gross und kräftig, torgefährlich und talentiert. Möglicherweise sind sie – zusammen mit Verteidiger Marco Bürki – die Antwort auf die in Bern oft formulierte Kritik, die Young Boys würden kaum einmal Nachwuchskräfte in die erste Mannschaft einbauen. «Frey und Tabakovic besitzen viel Potenzial», sagt YB-Trainer Martin Rueda, «und es ist jetzt sehr wichtig, dass sie Spielpraxis erhalten.»

Beim Fototermin im Stade de Suisse sind Frey und Tabakovic unverkrampft, ihr Auftreten ist freundlich. Sie lachen gerne und oft, zum Beispiel wenn es um die schönste Frau der Welt geht oder darum, ob sie in der Öffentlichkeit oft erkannt werden. «Mich kennt man nicht so gut», sagt Tabakovic und ergänzt schmunzelnd, «aber ich glaube, Michi mag es sehr, wenn man ihn in der Stadt anspricht.»

Frey ist weiter als Tabakovic, er hat sich in den letzten Monaten bei YB etabliert und schoss am Sonntag ein wunderschönes Kopftor beim 2:0-Sieg gegen St.Gallen, während der eingewechselte Tabakovic kurz vor Spielende eine Grosschance vergab und bei drei Kurzeinsätzen noch auf seinen ersten Treffer in der Liga wartet. «Ich geniesse die Spiele in der Super League sehr», sagt Tabakovic, «aber ich habe auch kein Problem, wenn ich im Nachwuchs eingesetzt werde. Ich kann schliesslich noch viel lernen.» Er sei beispielsweise trotz 1,94 Metern (!) Körpergrösse eher kopfballschwach und müsse stark am Timing arbeiten. Rueda lobt den Willen und Kampfgeist Tabakovics und dessen für seine Grösse erstaunliche Schnelligkeit. Der 18-Jährige selber meint, er finde, er könne den Ball ganz gut behaupten und nennt Zlatan Ibrahimovic in jeder Beziehung als fussballerisches Vorbild. Zumindest ähnliche körperliche Voraussetzungen wie der schwedische Superstar, der auch 194 Zentimeter misst, besitzt Tabakovic – und einen ähnlichen Namen sowie die gleiche Herkunft. Beide sind Bosnier, spielen aber nicht für ihr Heimatland. «Ich bin in Grenchen geboren und aufgewachsen», sagt Tabakovic, dessen Verwandte in Bosnien leben, «und fühle mich derzeit wohl im Schweizer U-19-Team.»

Freys Absage an den FC Basel

Tabakovic hat erst drei Länderspiele bestritten, er ist ein Spätzünder und wechselte letztes Jahr von Grenchen zu YB. Michael Frey dagegen ist seit der U-15-Auswahl Nationalspieler, er hat irgendwann aufgehört, die Länderspiele zu zählen, und hat «13 oder 14 Tore für die Schweiz geschossen», wie er sagt. «So genau weiss ich es nicht.» Frey geht mit dem Rummel um seine Person spielerisch um, er ist generell keiner, der sich zu viele Gedanken macht. «Einfach geil» sei es, für YB zu spielen und vor der Fankurve ein Tor zu erzielen. «Das war immer mein Traum.» Bevor der Münsinger vor drei Jahren von Thun zu YB wechselte, hatte auch Basel um eine der grössten Schweizer Sturmhoffnungen gebuhlt. «Ich ging sogar mit ins FCB-Trainingslager nach Barcelona, das wollte ich mir nicht entgehen lassen», sagt Frey. «Aber als echter Berner Giel und YB-Fan darf man doch nicht zu Basel wechseln.» Solche lokalpatriotischen Aussagen im urchigen Berndeutsch sind es, die erahnen lassen, welche Möglichkeiten Frey besitzt, im Stade de Suisse zum Publikumsliebling aufzusteigen.

Die grosse Konkurrenz

In erster Linie aber muss natürlich die sportliche Entwicklung weiter stimmen. Trainer und Mitspieler loben die gewaltige Einsatzbereitschaft Freys, der keinen Ball verloren gibt, rennt und kämpft und «den Gegner furchtbar» nervt, wie YB-Coach Rueda findet. Er wird auch morgen in Basel gegen Meister FCB auf Frey setzen. Doch die Konkurrenz mit den neuen Stürmern Samuel Afum (derzeit verletzt) und Alexander Gerndt bei den Young Boys ist prominent und gut. «Wir zwei Jungen betrachten uns aber nicht als Konkurrenten», sagt Tabakovic, und Frey meint: «Am schönsten wäre es, würden wir wie im Schweizer U-19-Team gemeinsam stürmen.» Vielleicht wird das auch bei YB so sein. Irgendwann.


Frey und Tabakovic

Während der begabte Zeichner Michael Frey nach Beendigung einer Kunstschule Fussballprofi ist, steckt Haris Tabakovic im 3.Jahr der vierjährigen KV-Lehre bei der Raiffeisenbank in Grenchen. Rund zehn Stunden pro Woche ist er beruflich tätig.

Bei der Beantwortung eines Fragebogens entscheiden sich die Singles für eher reifere Damen als «schönste Frau». Ihre Lieblingsliga ist die Bundesliga, die bei Jungen an Stellenwert gewonnen hat. In den Ausgang gehen sie nicht oft und schon gar nicht besonders lange. Ihre Konzentration gilt dem Fussball.

Und während Tabakovic US-Hip-Hop als Lieblingsmusik nennt, hört Frey jeden Stil gerne – und kann alle Lieder von Simon&Garfunkel auswendig, weil sein Vater ein grosser Fan der Amerikaner sei. Intensiv und kompetent debattieren die Playstation-Spezialisten über ihr Allstar-Team aktueller Fussballer. Frey und Tabakovic nominieren folgendes Team im 4-3-3-System: Neuer; Daniel Alves, Sergio Ramos, Dante, Lahm; Xavi, Xabi Alonso, Iniesta; Messi, Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16516506

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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. März 2013, 00:36 
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Bevor der Münsinger vor drei Jahren von Thun zu YB wechselte, hatte auch Basel um eine der grössten Schweizer Sturmhoffnungen gebuhlt. «Ich ging sogar mit ins FCB-Trainingslager nach Barcelona, das wollte ich mir nicht entgehen lassen», sagt Frey. «Aber als echter Berner Giel und YB-Fan darf man doch nicht zu Basel wechseln.»


Das sind Aussagen welche man gerne hört. Ich hoffe er wird auch an dieses Statement erinnern, falls eine hohe Transfersumme ins Spiel kommt. :eyebrow:


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 Betreff des Beitrags: Re: (20) Michael Frey
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 18:38 
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20.07.2013

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Auswärtsspiel gegen Lausanne

YB-Frey: Gestern Torte, heute Tore

Michael Frey wurde gestern 19 Jahre alt. Doch gefeiert wird erst am Sonntag. Denn heute will er gegen Lausanne (19.45 Uhr im Liveticker) siegen, so sein grösster Geburi-Wunsch. Neben einem neuen Pingpong-Schläger.

Eine fette Karre? Eine dicke Uhr? Ein schickes iPad? Fehlanzeige! YB-Youngster Michael Frey wünscht sich nichts dergleichen zum 19. Geburtstag. «Ich wünsche mir einen Sieg gegen Lausanne», sagt er.

Während gleichaltrige am Geburtstag die Puppen tanzen lassen, meint Frey: «Meine Eltern fragten mich, ob ich auswärts essen gehen möchte. Ich habe ihnen gesagt, dass ich zu Hause bleiben will. Ich möchte mich perfekt vorbereiten.»

Michael Frey ist immer noch ein Teenager – und doch schon ein richtiger Profi. YB-Trainer Uli Forte sagt: «Man hat gegen Sion gesehen, was er drauf hat. Noch hat er den Stammplatz nicht auf sicher. Aber er hat alles, was es dafür braucht.»

Forte ist es zu verdanken, dass Frey noch bei YB ist. Im Sommer hat der FC Wohlen für ein Leih­geschäft angefragt. Von den YB-Verantwortlichen hiess es, dass alles vom neuen Trainer abhänge. Forte zu BLICK: «Für mich war das nie ein Thema. Man hat ja nun gesehen, dass es ein grosser Fehler gewesen wäre.»

Während sich andere Kicker bei erstbester Gelegenheit ins Ausland verkrümeln, will er die nächsten Jahre bei YB bleiben. Er träumt von einem Titel mit den Bernern. Auch wenn er nie davon reden würde, wenn man nicht explizit danach fragte.

Nur selten drückt der Teenager durch. Zum Beispiel als Eveline Felder vom YB-Klublokal Eleven die Geburtstagstorte von BLICK serviert. Mit leuchtenden Augen sagt er: «Was für eine schöne Überraschung. Herzlichen Dank!»

Oder als BLICK nachfragt, was er sich denn neben einem Sieg gegen Lausanne, Gesundheit und so weiter wünsche.

Von seinen Eltern. «Vielleicht einen neuen Pingpong-Schläger», sagt er mit schelmischem Lächeln. Fast jeden Abend treffe er sich mit einem Kumpel zum Duell.

Seine Freunde kommen wie er aus Münsingen. Manche trifft er morgens im Zug auf dem Weg ins Training. Denn Auto fahren kann er noch nicht. «Ich sollte unbedingt meinen Fahrlehrer anrufen, damit ich vorwärts machen kann. Aber ich würde das Zugfahren vermissen.»

Mit dem Velo radelt er zum Bahnhof, wo er YB-Verteidiger Marco Bürki trifft. Frey: «Wir kennen uns, seit wir fünf Jahre alt sind. Bei Bürkis ist mein zweites Zuhause. Ich bin auch schon bei Marco aufgekreuzt, als er noch am Schlafen war. Als er aufwachte, sass ich dann einfach am Bettrand.»
«Als ich mit 17 ins Team kam, habe ich kaum geschwatzt»

Apropos Bettrand: Neben seinen Kumpels habe er auch ein, zwei gute Kolleginnen, mit denen er über alles sprechen könne. «Aber für eine Freundin habe ich – wenigstens im Moment – neben dem Fussball keine Zeit», sagt der Offensiv-Mann.

Die letzte Saison war eine Seuchen-Saison für YB. Frey aber schaffte unter Martin Rueda und später unter Bernard Challandes den Durchbruch. Sein Ansehen im Team ist gewachsen. Die Fans lieben ihn. Kriegt er jetzt ein grösseres Stück vom YB-Kuchen ab? Über seinen Lohn wolle er nicht sprechen, sagt er.

Trotzdem, seine Position im Team hat sich verändert. «Als ich mit 17 ins Team kam, habe ich kaum mit jemandem geschwatzt. Aber auf dem Platz habe ich immer alles gegeben.» Das schätzten die Fans, die Trainer. Er bekam mehr Einsatzzeit – und mit jeder Minute wuchs das Selbstbewusstsein.

Mit 19 Jahren ist er nun Publikumsliebling und Hoffnungsträger in Personalunion. Weil er aus der Gegend kommt. Weil er am Boden geblieben ist. Und weil er niemals aufgibt. Bis zum ersten Titel seit 1987, als YB Cupsieger wurde?


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 78963.html

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