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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2019, 23:30 
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Auch Sevilla interessiert

Inter Mailand stellt Kontakt zu Benito her

YB-Aussenverteidiger Loris Benito ist im Ausland weiterhin heiss begehrt. Inter Mailand soll bereits Kontakt zum Spieler und dessen Beratern aufgenommen haben. Auch Sevilla zeigt sich interessiert.

Der 26-Jährige zählt bei den Bernern seit geraumer Zeit zu den absoluten Leistungsträgern. Die konstant guten Leistungen, die ihn bis in die Nati gebracht haben, blieben auch bei ausländischen Klubs hängen. Laut italienischen Medienberichten bekunden vor allem Inter Mailand und auch der FC Sevilla aus Spanien Interesse an Benito.

Der Vertrag des Verteidigers bei YB läuft nur noch bis Saisonende. Dennoch würde der Klub den Abwehrspieler nur gegen eine gehörige Ablöse vorzeitig im Januar ziehen lassen.

Benito sammelte in der Saison 2014/15 bei Benfica bereits erste Erfahrungen im Ausland. In Portugal konnte sich der Aargauer damals aber nicht durchsetzen. Im Sommer 2015 kehrte er in die Schweiz zurück und startete bei YB nach anfänglichen Verletzungsproblemen voll durch.

https://www.4-4-2.com/serie-a/inter-mai ... d-kontakt/


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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2019, 19:02 
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YB-Stars im Quiz-Duell

Fassnacht und Benito kennen diese Schweizer Legende nicht!

BLICK ist zu Besuch in den Trainingslagern der Super-League-Klubs. Bei YB, das sich im türkischen Belek vorbereitet, messen sich Loris Benito und Christian Fassnacht im Buzzer-Quiz.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17859.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 28. Januar 2019, 23:22 
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Spielt Benito bald im Ausland?

Die Clubs sind sich einig: Der nächste YB-Abgang steht anscheinend kurz bevor!

Loris Benito könnte den BSC Young Boys schon bald in Richtung Ligue 1 verlassen. Der Vertrag des linken Aussenverteidigers läuft in diesem Sommer aus.

Wie das französische Portal RMC-Sport berichtet, sind sich BSC YB und Girondins Bordeaux einig. Jetzt müssen sich nur noch Benito und der zwölfte der Ligue 1 finden. Kommt es tatsächlich zu diesem Transfer, so würde Ulisses Garcia wohl zum Stammspieler auf der linken Abwehrseite.

Benito kam in der Hinrunde wettbewerbsübergreifend in 25 Partien zum Einsatz und stand 2'310 Minuten auf dem Feld. Dabei gab er drei Torvorlagen.


https://sport.ch/superleague/265560/die ... kurz-bevor

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Februar 2019, 17:13 
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Benito vor dem zweiten Abenteuer

Loris Benito will im Sommer noch einmal eine Herausforderung im Ausland annehmen. Ganz schliesst der 27-Jährige einen Verbleib bei YB jedoch nicht aus.

Loris Benito sitzt am Donnerstagnachmittag in den Katakomben des Stade de Suisse, runde Sonnenbrille im Gesicht, Wollmütze auf dem Kopf, und erzählt, wie er sich in der Winterpause in Florida und auf der Inselgruppe Turks & Caicos erholte, in Orlando die Hochzeit seines guten Freundes und ehemaligen YB-Verteidigers Scott Sutter besuchte, und wie er immer wieder auf irgendeinem Weg davon erfuhr, wo in Europa er überall als Neuzugang gehandelt werde.

Einmal hiess es, er stehe bei Bologna hoch im Kurs, ein andermal, YB und Bordeaux hätten sich bereits über einen Wechsel des Linksverteidigers geeinigt. Als sich die Young Boys im Januar in Belek auf die Rückrunde vorbereiteten, stand in irgendeiner Gazette, Benito sei in Mailand beim Nachtessen gesichtet worden und verhandle mit einem der grossen Mailänder Clubs.

«Manchmal muss ich schon lachen, was alles geschrieben wird», sagt der 27-Jährige und ergänzt, dass vieles, was in den Medien während der Transferphase verbreitet werde, reine Spekulation sei.

Mit seinem auslaufenden Vertrag hat Benito das Interesse diverser Clubs geweckt. Er bestätigt, dass Gespräche stattgefunden haben. «Aber für mich war im Prinzip immer klar, dass ich bei YB bleiben und meinen Vertrag erfüllen würde.»

Die frühen Signale

Am Sonntag (16 Uhr) wird Benito gegen den FC Zürich seine 80. Partie für die Young Boys bestreiten. Nach schwierigen, von Verletzungen geprägten ersten zwei Jahren in Bern hat sich der Aargauer in der zweiten Hälfte seines vierjährigen Kontraktes zum Leistungsträger entwickelt.

Er war eine Stütze des letztjährigen Meisterteams, wurde im November erstmals seit gut drei Jahren wieder für die Nationalmannschaft aufgeboten und debütierte im Freundschaftsspiel gegen Katar (0:1).

Natürlich würden die Berner Benito gerne weiterbeschäftigen, und die Verantwortlichen um Sportchef Christoph Spycher suchten diesbezüglich auch das Gespräch. Er hat aber früh signalisiert, dass er im Sommer noch einmal das Abenteuer Ausland in Angriff nehmen will. «Das ist mein grosser Wunsch.»

Der erste Anlauf 2014 bei Benfica Lissabon endete nach einem Jahr und sechs Einsätzen für die erste Mannschaft mit dem Transfer zu YB. Benito sagt, er sei extrem froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Die Statistik zeige zwar, dass er verletzungsbedingt nicht viel gespielt habe, aber er sei in diesem Jahr nicht nur fussballerisch, sondern auch als Mensch extrem gewachsen. Der Wechsel zurück in die Heimat habe ihm dann ermöglicht, wieder auf das Leistungslevel zu kommen, das er selber von sich erwarte. Nun, nach vier Jahren und mindestens einem Titel in Bern, fühlt er sich reif für den nächsten Schritt.

Am liebsten nach England

Ablösesumme werden die Young Boys keine kassieren. Benito sagt, dass der Verein bei seiner Verpflichtung wahrscheinlich schon damit gerechnet habe, ihn irgendwann gewinnbringend verkaufen zu können.

Aber der Erfolg eines Spielers bei einem Verein lasse sich nicht immer nur dadurch messen, dass dieser für viel Geld verkauft werden könne. Viel wichtiger sind für ihn Erfolge mit der Mannschaft wie der Meistertitel im April. «Das ist das grösste Geschenk, das die Spieler einem Verein machen können, nicht immer nur das Monetäre.»

Wohin die Reise gehen könnte, weiss Benito nicht. Er hat keinen fixen Karriereplan. Die vielen Verletzungen haben ihn gelehrt, nicht zu weit nach vorne zu schauen. «Wenn man zu viel plant, schafft man nur Erwartungen, die dann enttäuscht werden können», sagt Benito. Klar, habe er Träume, er würde sehr gern in der Premier League spielen.

Er weiss aber, dass es im schnelllebigen Fussballgeschäft nicht immer so kommt, wie man es sich erträumt. Und überhaupt: Ganz ausschliessen will Loris Benito nicht, dass er auch in der nächsten Saison in Bern aufläuft.

«Stand jetzt habe ich einen Vertrag bis im Sommer, Stand jetzt habe ich kein Angebot auf dem Tisch. Wenn es so kommen sollte, dass ich im Sommer keine Offerte aus dem Ausland habe, ist YB immer eine super Option.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22138016

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. März 2019, 03:50 
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Der andere Prophet im eigenen Land: Fussballer Loris Benito ist Aargauer Sportler des Jahres 2018

An einer grossen Sport-Gala in der GoEasy-Arena in Siggenthal feiert sich der Aargauer Sport. Grosser Gewinner des Abends ist der Fussballer Loris Benito. Er wurde mit den Young Boys Meister und ist nun Aargauer Sportler des Jahres 2018.

Wer Aussergewöhnliches leistet, sieht sich nicht selten mit Neid und Missgunst konfrontiert. Und es gibt das Sprichwort, wonach der Prophet im eigenen Land nichts zählt. Anders ist es, wenn die Aargauer Sportler des Jahres gekürt werden. Dann strömen sie herbei – aus allen Landesteilen, aus dem Ausland. Und wer verhindert ist, weil er wie OL-Läufer Matthias Kyburz oder Radprofi Silvan Dillier in einem Trainingslager weilt, der fiebert zumindest aus der Ferne mit.

Anders ist es bei Loris Benito, der am Freitagabend an der Aargauer Sport-Gala in der GoEasy-Arena in Siggenthal zum Aargauer Sportler des Jahres 2018 gewählt wurde, und den Preis persönlich in Empfang nahm, obwohl er am Samstagabend mit den Berner Young Boys auf den FC Sion trifft. Eine Ehrensache sei das, sagt der Linksverteidiger.

Der Aargauer Sport hat viele Parallelen mit dem Kanton. Mit 670 000 Einwohnern ist er nach Zürich, Bern und der Waadt der einwohnerstärkste Kanton des Landes. Es gibt Aarau und Baden, doch das grosse urbane Zentrum – es fehlt.

Gleiches gilt für den Sport. Seit dem Abstieg des einst als «Die Unabsteigbaren» mystifizierten FC Aarau vor fünf Jahren ist der Kanton in der wichtigsten Publikumssportart, dem Fussball, nicht mehr in der höchsten Spielklasse vertreten. Und im vergangenen Jahr kapitulierte der lange wehrhafte FC Wohlen vor den Anforderungen des Profisports, unter denen er schon lange gelitten hatte.

Kantonale Ausnahme HSC Suhr Aarau

Traditionell strukturschwach ist das Eishockey. Nie war ein Aargauer Verein in der höchsten Spielklasse vertreten. Einzig die Handballer des HSC Suhr Aarau halten das zweigeteilte, schwarz-blaue Wappen mit den drei silbernen Flüssen und den drei silbernen Sternen auf schwarzem Grund noch in die Höhe.

Und so ist der Sport auch ein Spiegelbild des Kantons, der von seinen Ausnahmekönnern, den Propheten lebt, die auszogen, um sich anderswo einen Namen zu machen: in Zürich, in Basel, in Bern oder im Ausland.

Aarau, Zürich, Lissabon

Wie Loris Benito. Er wuchs in Aarau auf, hat die Sportkantonsschule absolviert, durchlief beim FC Aarau sämtliche Junioren-Stufen und debütierte im November 2009 in der ersten Mannschaft. Es war die Saison, an deren Ende «die Unabsteigbaren» erstmals seit 1981 in die zweithöchste Spielklasse relegiert worden waren.

Für ihn eine Chance. Er avancierte in der Challenge League zum Stammspieler. Seine Träume aber sind andere: 19-jährig ist der Sohn spanischer Eltern, als er davon spricht, irgendwann einmal bei Barcelona spielen zu wollen. Nach drei Jahren und 50 Spielen für Aarau zieht er 2012 weiter.

Nicht nach Spanien, erst mal nach Zürich, zum FCZ. Von dort schafft er 2014 den Sprung ins Ausland, zu Benfica Lissabon, mit 36 Titeln Rekordmeister in Portugal, dazu zweifacher Sieger im Europapokal der Landesmeister, der Verein von Eusebio, und daneben auch noch einer der grössten Sportvereine der Welt.

Schwierige Zeiten in Portugal und zu Beginn bei YB

Benito bleibt ein Jahr, in dem er nur sechs Spiele für die Águias (portugiesisch für Adler) spielt. Also macht Benito einen Schritt zurück, als er sich 2015 den Berner Young Boys anschliesst.

Es brechen noch schwierigere Zeiten an. Der Verein fällt in eine schwere Führungskrise, die in der Entlassung von Freddy Bickel gipfelt, der Benito nach Bern geholt hatte. Bereits zuvor mussten Geschäftsführer Alain Kappeler und Verwaltungsrat Urs Siegenthaler das schlingernde Schiff verlassen.

Kreuzbandriss, Mittelfussbruch

Auch Benito spielt das Schicksal übel mit. Mitte Februar 2016 reisst er sich im Training das Kreuzband im rechten Knie. «Ich habe sofort gespürt, dass da einiges kaputtgegangen ist. Aber als ich die Diagnose erhielt, war es trotzdem ein Schock», sagt er damals. Es sind die schlimmsten Monate seiner Karriere. «Man stellt sich ganz viele Fragen. Und man ist teilweise brutal einsam.»

Zehn Monate später steht er erstmals wieder auf dem Platz, doch das Glück ist ihm nicht lange hold. Nach vier Spielen bricht er sich den Mittelfuss. Wieder Operation. Wieder Fitnessraum. Wieder Rehabilitation. Benito stellt sich Fragen, auch grundsätzliche. Zu Beginn der Karriere hatte er kurz mit dem Gedanken gespielt, neben dem Fussball ein Studium in Angriff zu nehmen, sich dann aber doch dagegen entschieden. Begründung: «Wenn ich etwas mache, dann richtig.»

Er nutzt die Zeit für eine Reise in sein Inneres, findet Inspiration im Buddhismus. Und er bestreitet einen Grossteil der Rehabilitation in London. Es ist der Wendepunkt in seiner Geschichte. Dort lernt Benito auch seine Freundin Bryony kennen, die erst lange zwischen London und der Schweiz hin- und her pendelt, inzwischen aber mit Benito in Hunzenschwil wohnt.

Als YB im ersten Spiel der vergangenen Saison den damaligen Serienmeister Basel besiegt, spielt Benito durch. Er wird im Ensemble von Adi Hütter zum unverzichtbaren Wert und endlich auch zu jener Stütze, als die man ihn aus Portugal geholt hatte.

Im Sommer 2018 feiern die Young Boys ihren ersten Meistertitel nach 32 Jahren. Für die Berner wie Benito ist es gleichermassen Erlösung wie Erweckung. Im November des gleichen Jahres trägt Benito beim 0:1 gegen Katar dann endlich auch erstmals das Trikot der Schweizer Nationalmannschaft. Fünf Jahre zuvor hatte ihn Vladimir Petkovic erstmals aufgeboten, doch gespielt hat er nie. YB und Benito – sie mussten beide lange auf ihren Moment warten.

Der Traum vom Ausland

Loris Benito ist ein Kosmopolit. Er lebte in Zürich und Lissabon, in London und Bern. Er spricht Spanisch und Deutsch, Portugiesisch und Englisch, Französisch und Italienisch. Im Sommer läuft sein Vertrag bei YB aus. Sein Traum ist das Ausland: Spanien, Italien, Deutschland oder England. Benito wird weiterziehen.

Doch dem Aargau, seiner Heimat, bleibt er verbunden. So schnell wird er zwar nicht zurückkehren in den Schoss des FC Aarau. Doch mit der Auszeichnung zum Sportler des Jahres widerlegt er zumindest das Sprichwort, das besagt, der Prophet gelte im eigenen Land nichts.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/aa ... -134151658

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. März 2019, 15:20 
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02.03.2019

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Loris Benito im Video-Interview: «Es zieht mich immer wieder zurück in den Aargau»

Der 27-jährige Fussballer Loris Benito wurde am Freitagabend im Rahmen der grossen Aargauer Sport-Gala als Sportler des Jahres geehrt. Benito wurde im vergangenen Jahr als Stammspieler mit YB Meister. Im Video spricht er über die Auszeichnung.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/aa ... -134154076

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 19:29 
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06.03.2019

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Kosmopolit aus dem Aargau

Loris Benito spricht Deutsch und Spanisch, Französisch und Italienisch, Englisch und Portugiesisch. Er lebte in Zürich und Lissabon, er spielte bei Benfica und ist heute bei YB.

«Das werde ich immer sein, meine Familie und viele Freunde leben dort.»

Loris Benito ist der Stolz des Sportkantons Aargau. Am Freitag, einen Tag vor dem 1:0 der Young Boys gegen Sion, wurde der Defensivspieler an einer grossen Gala in der Go-Easy-Arena in Siggenthal zum Aargauer Sportler des Jahres 2018 gewählt. «Das hat mich sehr stolz gemacht», sagt der 27-Jährige, «weil es als Teamsportler schwierig ist, solche Auszeichnungen zu gewinnen. Und weil die Konkurrenz wie Radprofi Silvan Dillier ganz schön stark war.»

Ablösefreier Wechsel

Die Auszeichnung ist eine Belohnung für einen der konstantesten YB-Fussballer. Und es ist der Lohn für einen, der bei Benfica scheiterte, später durch Verletzungen wie einen Kreuzbandriss zurückgeworfen wurde, sich aber immer wieder zurückgekämpft hat – und heute Schweizer Meister und Nationalspieler ist. «Ich habe viel erlebt», sagt Benito, «und bin gelassener geworden.»

Ein bisschen allerdings stört es den Linksverteidiger manchmal schon, stehen bei YB andere deutlich stärker im Fokus. Kevin Mbabu beispielsweise, der Abwehrspieler auf der anderen Seite. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass beide Aussenverteidiger die Young Boys im Sommer verlassen werden. Mbabu ist längst viel zu gut und zu gross für die Super League geworden, er wird von zahlreichen Vereinen beobachtet. Und Benito sagt offen: «Ich möchte noch einmal ins Ausland, das ist eine riesige Herausforderung.»

Benitos Wunsch ist nachvollziehbar, er ist 27 und wie einige Mitspieler reif für den Schritt in eine grössere Liga. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus, und eigentlich darf es einem Schweizer Verein nicht passieren, eine Stammkraft ablösefrei zu verlieren. Die Young Boys können das verschmerzen, sie nehmen auf dem Transfermarkt in diesen Jahren viel Geld ein. Für Benito wiederum ist die Perspektive auch wirtschaftlich reizvoll, weil er bei einem Wechsel ein ordentliches Handgeld verdient. Es gebe noch keine konkreten Angebote, sagt Benito, und derzeit konzentriere er sich auf YB.

Die smarte YB-Planung

Weil die Zukunft von Captain Steve von Bergen offen ist, könnten nächste Saison also gleich drei Stammverteidiger nicht mehr bei YB sein. Wie smart der Club seine Planungen vorantreibt, unterstreicht die Tatsache, dass mögliche Nachfolger des Trios schon verpflichtet sind oder bereits im Kader stehen. Fabian Lustenberger kehrt nach zwölf Jahren bei Hertha Berlin zurück in die Schweiz und dürfte bei YB die Rolle von Bergens als Leader, Spielführer und Sicherheitschef übernehmen.

Der immer noch erst 20-jährige Jordan Lotomba, eines der grössten Schweizer Talente, steht nach langer Knieverletzungspause endlich vor der Rückkehr – und besitzt ausgezeichnete Chancen, hinten rechts Mbabu zu ersetzen. «Wir wissen, über welche aussergewöhnlichen Qualitäten Lotomba verfügt», sagt Trainer Gerardo Seoane. «Und wir freuen uns alle sehr, wird er bald wieder eingesetzt werden können.»

Jordan Lotomba war in der Meistersaison in der Vorrunde übrigens hinten links gesetzt, seinen letzten Match bestritt er im verlorenen Cupfinal gegen Zürich letzten Mai als Rechtsverteidiger, weil Kevin Mbabu gesperrt fehlte. Er ist also vielseitig einsetzbar. Wie Benito. Oder wie Ulisses Garcia, am Samstag Last-Minute-Torschütze beim 1:0 gegen Sion. Es ist gut vorstellbar, dass Garcia ab Sommer als Linksverteidiger erste Wahl bei den Young Boys sein wird. Er könnte der nächste Fussballer sein, der nach frühem und missglücktem Auslandsaufenthalt (bei Bremen) seine Karriere in Bern frisch lanciert. Wie zum Beispiel Mbabu. Und wie Benito.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18311473

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2019, 17:32 
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09.03.2019

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Wie konnte das passieren?

Benito verlässt YB ablösefrei

«Im Fussball läuft nie alles perfekt», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. So zum Beispiel im Fall von Loris Benito.

Schon früh signalisierte der Aargauer Sportler des Jahres 2018 den Verantwortlichen von YB, wie er seinen Karriereplan sehe: «Mein Wunsch ist es, im Sommer ins Ausland zu wechseln.» So, wie er es 2014 schon einmal getan hatte, als er vom FCZ zu Benfica Lissabon wechselte. Für fast vier Millionen Franken Ablöse.

Diesmal? Null. Benitos Vertrag läuft im Sommer aus. Er selber wird ein fettes Handgeld kassieren, wenn es dann klappt mit einem halbwegs «gescheiten» Verein. YB guckt in die Röhre. Benito (27) findet, der Wert eines Spielers solle sich auch am Erfolg des Klubs messen lassen, während der Zeit, zu welcher der Spieler für diesen spielte: «Es zählt nicht immer nur das Geld. Titel sind das grösste Geschenk, das Spieler einem Klub machen können.» Und YB wird irgendwann im April zum zweiten Mal in Folge Meister werden.

«Im Fussball läuft nie alles perfekt»

Und doch fragt man sich: Wie konnte es YB und seinem klugen Sportchef Christoph Spycher passieren, dass der Vertrag eines Spielers ausläuft, für den man rund 1,5 Millionen Franken bezahlt hat? Spycher: «Im Fussball läuft nie alles perfekt. Wir haben in den letzten Jahren sehr gut gearbeitet und hoffen, dass wir auch diese Saison eine positive Transferbilanz haben werden. Bei Loris war der Verlauf speziell. Er war lange verletzt und brauchte entsprechend Zeit, um die Rolle einzunehmen, die er nun innehat.»

Aber er sei mit sich und Loris absolut im Reinen, fügt Spycher hinzu. «Wir haben Ziele, die wir unbedingt erreichen wollen. Hätten wir Loris letzten Sommer oder diesen Winter abgegeben, hätten wir zwar Geld erhalten, aber das wäre zu Lasten von unseren hohen Ambitionen gegangen. Dass er den Wunsch hat, ins Ausland zu wechseln, hat er uns gesagt. Dieses Thema haben wir professionell mit ihm besprochen. Noch aber ist er bei uns. Und vielleicht bleibt er ja, auch wenn die Tendenz in eine andere Richtung geht.»

Zu 100 Prozent ist er noch nicht weg. Aber zu 99? Kann man das so sagen? Benito nickt. Und fügt lachend an: «Und wenn ich keinen Verein im Ausland finde, dann hoffe ich, dass ich bei YB bleiben kann.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 08076.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Samstag 23. März 2019, 03:14 
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Elternabend im Autocenter Safenwil

"Ihr seid die wahren Helden"

Am traditionellen Elternabend der Emil Frey AG, Autocenter Safenwil berichtete Loris Benito über seine Laufbahn zum Profifussballer und gab einen spannenden Einblick in die Welt des Spitzensports.

Zum diesjährigen Elternabend am 27. Februar 2019 im Autocenter Safenwil waren die Eltern, die Lehrer von sechs Berufsschulen in der Region sowie die Berufs- und Praxisausbildner der 45 Lernenden eingeladen. Diese absolvieren zurzeit im Autocenter eine Lehre in elf verschiedenen Berufen.

Nach der Begrüssung durch André Steiner, Geschäftsführer der Emil Frey AG, Autocenter Safenwil, die auch einen kurzen Einblick in die Geschäftstätigkeit der Grossgarage beinhaltete, freuten sich die zahlreichen Gäste auf den diesjährigen Referenten: Der gebürtige Aargauer und Profifussballer Loris Benito sprach sehr eloquent über seinen schulischen und sportlichen Werdegang. Dabei ging der 27-Jährige auch auf mögliche Stolpersteine auf dem Weg zum Spitzensportler ein und betonte speziell die Wichtigkeit der Rolle seiner Eltern. Sie unterstützten ihn in seinem schon als kleiner Junge geäusserten Wunsch, dereinst Fussballer zu werden.

Der Linksverteidiger, der die Sportschule der Kreisschule Buchs-Rohr besuchte, wurde beim FC Aarau zum Fussballer ausgebildet, wo er mit 17 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. 2012, eben 20 Jahre alt geworden, wechselte Benito zum FC Zürich. Nach einem Abstecher zu Benfica Lissabon spielt er seit 2015 bei den Young Boys. Mit den Bernern wurde er in der letzten Saison Schweizer Meister. Zwei Einsätze für die Nationalelf runden sein Palmarès ab.

Wie war es ihm möglich, seinen Jugendtraum und sein liebstes Hobby zum Beruf zu machen? "Man muss bereit sein, Opfer zu bringen und schon in jungen Jahre diszipliniert und fokussiert sein", erklärte Loris Benito. Das bedeute eben auch, auf Freizeit und Ablenkungen aller Art zu verzichten, "und man muss sich auch dann motivieren können, wenn es einmal nicht so gut läuft".

Zudem lobte er das hiesige Bildungswesen. "Es gehört zu dessen Qualitäten, dass es ermöglicht, Schule und Spitzensport zu vereinbaren." Ebenso ging er kurz auf die Chancen und Risiken der sozialen Medien ein. Auch auf dieser "Klaviatur" müsse ein junger, im Rampenlicht stehender Sportler spielen lernen.

Abschliessend ging Loris Benito auf seine wichtigsten Bezugspersonen ein: "Ohne die Unterstützung meiner Eltern wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Sie waren stets Vorbilder und eine Konstante in meinem Leben, boten Rückhalt in guten wie in schlechten Zeiten." Auf solchen elterlichen Beistand seien Kinder und Jugendliche angewiesen, egal welchen privaten und beruflichen Lebensweg sie einschlügen. Um das zu betonen, wandte er sich explizit an die anwesenden Väter und Mütter: "Ihr seid die wahren Champions!"

Beim abschliessenden Znacht nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch über die Ausbildung der jungen Generation rege. Im Autocenter stehen zwei weitere wichtige Anlässe bevor: der "Blaue Salon" vom 22. bis 24. März 2019 für die breite Öffentlichkeit sowie die Lehrabschlussfeier am 5. Juli 2019.


https://www.aarauer-nachrichten.ch/life ... -00159438/

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Mai 2019, 10:36 
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BENIT 'N GREET Newcastle United track Young Boys star Loris Benito who is available on a free transfer this summer

Benito has been outstanding for the Swiss side and featured in their Champions League clashes against Manchester United and win over Juventus

https://www.thesun.co.uk/sport/football ... -transfer/


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