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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 9. April 2018, 09:09 
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Keine falsche Bescheidenheit

Verteidiger Loris Benito gelingt in St. Gallen sein erstes Saisontor. Er bleibt in der YB-Euphorie ruhig.

Die Young Boys feiern den 4:2-Auswärtssieg im Kybunpark minutenlang mit ihren mitgereisten Anhängern. Und als die YB-Spieler später vom Feld laufen, sind ihnen Stolz und Freude anzu­merken. «Es ist grossartig, auch hier in St. Gallen von so vielen Leuten unterstützt zu werden», sagt Loris Benito. «Das haben wir verdient. Und auch unsere Fans haben es verdient, läuft es uns so gut.»

Benito erzielte in St. Gallen sein erstes Pflichtspieltor in dieser Saison, bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel tunnelte er Verteidiger Silvan Hefti. «Es hat lange gedauert bis zum ersten Tor», sagt der Linksverteidiger, «aber ich bin ja nicht der Torjäger im Team.» Er fühle sich immer besser, agiere aktiver und offensiver, sagt Benito, bereits gegen Basel am Ostermontag (2:2) habe er eine sehr gute Chance vergeben.

Loris Benito ist ein angenehmer Interviewpartner, weil er bei seinen Antworten und Aussagen weit über das Fussballer-Standardrepertoire hinausgeht. Er formuliert verständlich, klug und mit langen Sätzen. Und er scheut sich nicht, Klartext zu sprechen.

Irgendwann am frühen Sonntagabend werden ihm die ständigen Fragen nach dem Meistertitel zu bunt. «Ihr habt mich vor vier Wochen gefragt, ihr habt mich vor zwei Wochen gefragt, ihr habt mich letzte Woche gefragt, ihr fragt mich heute», sagt er leicht und vielleicht auch spielerisch genervt, «und ich antworte immer gleich: Solange wir mathematisch noch nicht Meister sind, bringt es überhaupt nichts, wenn ich davon spreche, wann wir den Titel sicherstellen.» Sie seien nun mal gut ­damit gefahren, den Fokus aufs nächste Spiel zu legen.

Basels Minisieg in Lugano

Loris Benitos Zurückhaltung bezüglich kernigen Meisterformulierungen sei «keine falsche Bescheidenheit», stellt der 26-Jährige klar. «Ich kenne die Tabelle, unsere Chancen sind ausge­zeichnet. Und wenn wir achtmal in Serie Meister geworden wären, würden wir auch anders reden.»

Der Serienmeister aus Basel gewann am Sonntag in Lugano 1:0, obwohl Abwehrchef Marek Suchy bereits nach etwas mehr als 20 Spielminuten wegen eines Notbremsefouls am früheren YB-Stürmer Alexander Gerndt die Rote Karte gesehen hatte. Siegt der FCB am Mittwoch auch im Nachtragsspiel gegen Zürich, beträgt der YB-Vorsprung acht Runden vor Saisonende 13 Punkte.

Das ist mathematisch verspielbar, unbestritten, in der Realität aber kaum vorstellbar. Und auch Loris Benito gibt dann doch noch zu, einen persönlichen Meisterplan aufgestellt zu haben. Feiert YB also noch im April den Titelgewinn, Loris Benito? «Das ist sicher gut möglich», antwortet der Defensivspieler – und läuft schmunzelnd in die Kabine.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24587202

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. April 2018, 14:06 
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YB-Verteidiger Loris Benito ist noch nicht ganz hundert

Nach dem ersten Liga-Tor feiert der YB-ler Loris Benito gegen den FCZ ein Super-League-Jubiläum. Am Mittwochnachmittag wurde Benito von Kindern mit Fragen durchlöchert. Spass hat es ihm offensichtlich gemacht. Pech hingegen hatte er in der Vergangenheit mit Verletzungen. Sonst wäre Benito längst in der Nationalmannschaft.

«Ich heisse Janick und bin acht Jahre alt. Was habt ihr für Haustiere?» Loris Benito sagt: «Ich habe zwei Katzen.»

Es ist Mittwochnachmittag und im Medienraum des Stade de Suisse spielen Kinder «Reporterlis». Sie gehören zum YB-Kids-Club und sind da, um ihre Lieblinge mit Fragen auszupressen. YB-Pressechef Albert Staudenmann moderiert mit viel Humor und die abgesandten Profis Djibril Sow, Christian Fassnacht, Grégory Wüthrich und Loris Benito geben Gas, sind schlagfertig und um keinen Spruch verlegen.

«Ich heisse Nino und bin fünf. Wer wird Meister?» Benito sagt: «Ich glaube, YB hat gute Chancen. Aber wir brauchen noch etwas Geduld.»

«Ich bin Moritz, elf Jahre alt. Was wolltet ihr als Kind werden?» Benito antwortet: «Ich habe gerne Tiere und wollte Tierarzt werden. Dann Sportlehrer, und dann Fussballprofi.»

«Ich bin Simon und zehn. Was habt ihr für Hobbys?» Sow sagt: «Ich lese gerne mal ein Buch …» Auf dem Podium halten sich die Teamkollegen und Staudenmann die Bäuche vor Lachen. Benito sagt: «Die Familie, mal ein Buch lesen … und meine Katzen. Aber sind Katzen ein Hobby?»

«Ich bin Finn und siebenjährig. Wie viele Goals habt ihr schon gemacht?» Benitos Arm schnellt hoch: «Eins!»

Nach gut einer Stunde ist die YB-Kids-Club-Pressekonferenz vorbei – köstlich von A bis Z. Und natürlich hatte Benito auch noch die legendäre Geschichte vom Marder erzählen müssen: «Dass ich es mit Tieren kann, hat man gesehen, als ich in Thun den Marder fing, der plötzlich über den Platz rannte. Er hat mich zwar gebissen, wollte sich aber bloss verteidigen.»

Benito ist froh, haben ihn die YB-Kids nicht eine Woche früher in die Mangel genommen. Denn dann hätte er auf die Frage nach geschossenen Toren kleinlaut sagen müssen: Null!»

Seit dem vergangenen Sonntag und dem 4:2-Sieg in St. Gallen aber ist Benito offiziell Super-League-Torschütze. «Das hat gut getan. Mein Vater war einst Stürmer … Jetzt aber ist Schluss mit diesen Sprüchen. »

Dafür hätte man ihn in dieser Woche mit einem anderen Bonmot aufziehen können: «Loris, du bis nicht ganz 100.» In der Ostschweiz hat er nämlich sein 99. Super-League-Spiel absolviert, gegen seinen Ex-Klub FCZ feiert er am Sonntag ein Jubiläum. Es fällt in seine vielleicht beste Zeit als Berufsfussballer.

Noch nie seit fünf Jahren hat er eine so lange Serie an Pflichtspielen absolviert, ohne eine einzige Minute zu verpassen. Elf sind es nun an der Zahl. «Das gibt Selbstvertrauen und Rhythmus», sagt der Linksverteidiger, der sich wie andere YB-ler mehr und mehr in Richtung Nati spielt. «Herr Petkovic hat meine Nummer», schmunzelt Benito.

«Aber ich bin realistisch. Rodriguez ist gesetzt und Moubandje die Nummer zwei.» Aufgebote, wie gegen England im September 2014, hat auch Benito schon erhalten, gespielt aber hat er noch nicht. Hätte nicht die Verletzungshexe zugeschlagen, wäre er längst Nationalspieler.

Viel Verletzungspech

Nachdem er im Sommer 2015 von einem sportlich enttäuschenden, ihn menschlich aber positiv prägenden Jahr bei Benfica Lissabon zu YB gekommen war, verpasste er bisher über 70 Spiele infolge von Blessuren. «Klar haderte ich manchmal – warum gerade ich? –, aber Zweifel an einer Rückkehr gab es nie», sagt Benito.

Vielleicht wird er nun in ein paar Wochen für all dieses Pech mit dem Double entschädigt. Portugiesischer Meister ist er zwar und Schweizer Cupsieger auch. Aber eben, bei Benfica spielte er kaum, und als 2014 der FCZ die Trophäe holte, sass Benito gesperrt auf der Tribüne.

Jetzt aber ist der 26-jährige Aargauer im Hoch. Wenn er mit Wucht nach vorne sprintet und punktgenau auf denKopf von Hoarau flankt, wird ersichtlich, dass es in der Liga auf dieser Position keinen Besseren gibt. Gratulationen zum Meistertitel nimmt er trotz 13 Punkten Vorsprung noch keine an. «Noch sind 24 Punkte zu vergeben. Aber ich kann es kaum erwarten, bis wir den Sack zumachen», sagt Benito.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/yb ... -132434221

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. April 2018, 10:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2018, 23:50 
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29.04.2018

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Ex-FCA-Spieler Loris Benito: «Bilder, die ich ein Leben lang nicht vergessen werde»

Gestern wurde YB nach 32 Jahren erstmals wieder Meister. Young-Boys-Verteidiger Loris Benito schildert seine Gefühle, als der Meistertitel der Berner nach dem 2:1 gegen Luzern endgültig im Sack war.

Loris Benito, Sie stehen nach einer rauschenden Meisterparty schon am frühen Sonntagnachmittag wieder für Interviews zur Verfügung. Wie lange haben Sie geschlafen?

Loris Benito: Weniger als zwei Stunden… Aber mit dem Feeling, Schweizer Meister zu sein, lässt es sich sehr gut wieder aufstehen.

YB stand eigentlich schon seit Wochen als Meister fest, wenn auch nicht mathematisch. Was für ein Gefühl ist es jetzt, den Titel ohne Wenn und Aber im Sack zu haben?

Ein schönes, auch wenn ich es noch nicht richtig einordnen kann. Das wird sich aber in den nächsten Tagen sicher ergeben. Dabei werden die vielen Gratulationen und Nachrichten helfen, um zu realisieren, dass wir etwas Grosses erreicht haben. Von Leuten, die man lange nicht mehr gesehen hat. Von solchen, mit denen man im Fussball einiges erlebt hat. Diese wissen um die Wichtigkeit dieses Meistertitels.

Was ging ihnen eigentlich durch den Kopf, als Luzern kurz nach der Pause in Führung ging?

Nicht besonders viel. Wir sind ja auch in anderen Spielen schon in Rückstand geraten. Wir sind ruhig geblieben. Wir kennen unsere Stärken und Qualitäten. Der Zeitpunkt des Gegentors war gut, wenn man es so ausdrücken will. So hatten wir noch genügend Zeit, um zu reagieren. Und wir machten dies gut. Ich war bis zum Schluss hundertprozentig davon überzeugt, dass wir das Spiel kehren. Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt. Ich wusste, wenn wir in Richtung jener Seite spielen, wo unsere Hardcore-Fans sitzen, wird Luzern unserem Druck nicht standhalten können. Man sah, wie die Luzerner auf den Felgen liefen.

Was gibt es zu Penaltykiller Wölfli zu sagen?

Es gibt keinen Regisseur, der das Drehbuch besser hätte schreiben können. Ich mag es Marco unglaublich gönnen. Er hat sich dies total verdient. Wie auch Jean-Pierre Nsame, der das Siegtor schoss. Er hatte es in der Rückrunde nicht einfach, als er oft auf der Ersatzbank sass. Dabei war er in der Vorrunde ja unser bester Torschütze gewesen

Was bleibt von der Meisterfeier in Erinnerung?

Ein besonders schöner Moment war, als YB-Besitzer Hans-Ueli Rihs in der Kabine zu uns sprach. Das war hoch emotional. Aber auch den Teamkollegen in die Augen zu schauen und in ihnen die Freude zu sehen, dass wir unser grosses Ziel erreicht haben. Wir haben so viel miteinander erlebt. Das schweisst unglaublich zusammen.

Gibt es am Tag nach der grossen Sause schon Gedanken, was nun noch folgen wird?

Ganz ehrlich: Einer der ersten Gedanken nach dem Erwachen am Sonntagmorgen galt dem Cupfinal. Diesen wollen wir unbedingt gewinnen. Dann schreiben wir eine Geschichte, die so schnell nicht zu toppen sein wird. Ich habe gehört, es seien sechzig Jahre seit dem letzten Double vergangen. Wenn wir es geschafft haben, 32 lange Jahre des Wartens auf einen Meistertitel zu beenden, dann wird uns das auch mit den 60 Jahren aufs Double gelingen. Ich habe keinerlei Bedenken, es könnte bei uns nach dem Gewinn des Titels zu einem Spannungsabfall kommen.

Sie haben nun vier Titel im Palmarès, sind in Portugal und in der Schweiz Meister und Cupsieger geworden. Kann sich die Berner Euphorie mit jener um Benfica Lissabon vergleichen?

Der grosse Unterschied ist der, dass in Lissabon ein Titel immer erwartet wird. Hier in Bern haben alle nach diesem Erfolg gelechzt, und als er dann Tatsache war, ist es unglaublich schön gewesen.

Wie war es, oben von der Tribüne hinunter aufs jubelnde Menschenmeer zu schauen?

Es war der Wahnsinn. Man hat kein Stücklein des Rasens mehr gesehen, so dicht standen die Leute. Das sind Bilder, die ich mein Leben lang nie vergessen werde. Es war auch eine gute Idee, nach dem Spiel das Stadion zu öffnen, damit auch Fans von draussen noch an der Party teilhaben konnten. Nach der Feier im Stadion hat dann die Mannschaft gemeinsam mit den Familien und Freunden gefeiert. Wir hatten in einem Lokal einen Teil für uns und es machte jeder solange, wie er mochte. Ich würde aber sagen, achtzig Prozent der Mannschaft blieben bis zum bitteren Ende.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132494581

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2018, 09:29 
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02.05.2018

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Ein Aarauer ist Schweizer Meister: Warum YB-Verteidiger Loris Benito noch lange nicht genug hat

Als der Aargauer Loris Benito nach der grossartigen Meisterfeier erwachte, dachte er gleich an den Cupfinal. «Wenn wir den Cupfinal gewinnen, schreiben wir eine Geschichte, die so schnell nicht zu toppen sein wird.»

Es lässt sich nicht unbedingt sagen, der Aargauer Fussball befinde sich in einer Blütezeit. Nach dem Rückzug von Wohlen gehört mit dem FC Aarau bald nur noch ein Verein zur Swiss Football League. Und dies in der Challenge League.

Das Fähnlein des hiesigen Fussballs hält in der Schweiz derzeit Loris Benito hoch, der am vergangenen Samstag den Höhepunkt in seiner bisherigen Karriere erlebte.

Als Stammspieler der Young Boys feierte der 26-Jährige mit den Bernern den ersehnten Meistertitel. Auch im vergangenen Jahr hatte beim FC Basel mit dem Erlinsbacher Renato Steffen ein Aargauer den Pokal in den Händen gehalten.

«Es war der Wahnsinn. Man hat kein Stücklein des Rasens mehr gesehen, so dicht standen die Leute. Das sind Bilder, die ich mein Leben lang nie vergessen werde», schilderte Benito, was sich nach dem 2:1-Sieg über Luzern im Stade de Suisse zugetragen hat.

Schon vier Titel im Palmarès

«Nach der ausgedehnten Party mit den Fans im Stadion feierte die Mannschaft gemeinsam mit Familien und Freunden in einem Lokal. Jeder solange, wie er mochte. Ich würde sagen, achtzig Prozent der Mannschaft blieben bis zum bitteren Ende.»

Eine Premiere war der Titelgewinn für den Aussenverteidiger allerdings nicht. Es ist nach dem Gewinn der Meisterschaft und des Cups in Portugal mit Benfica sowie dem Cupsieg mit dem FCZ bereits der vierte Titel in seinem Palmarès.

«Der grosse Unterschied ist der, dass in Lissabon ein Titel immer erwartet wird. Hier in Bern lechzten alle nach diesem Erfolg. Als er dann Tatsache wurde, war es unglaublich schön», erzählte Benito und ergänzte: «Ein besonders bewegender Moment war, als YB-Besitzer Hans-Ueli Rihs in der Kabine zu uns sprach. Das war hoch emotional.»

Und natürlich war auch für Benito die Geschichte um Marco Wölfli, der in einer wichtigen Phase einen Penalty abwehrte und den Glauben an den Sieg neu entfachte, eine spezielle. «Es gibt keinen Regisseur, der das Drehbuch besser hätte schreiben können. Ich mag es Marco unglaublich gönnen», sagte Benito.

Ewig feiern können die Berner aber nicht. In dreieinhalb Wochen wartet mit dem Cupfinal gegen den FC Zürich im Stade de Suisse noch ein Höhepunkt.

Benito sagte: «Einer der ersten Gedanken nach dem Erwachen am Sonntagmorgen galt dem Cupfinal. Diesen wollen wir unbedingt gewinnen. Dann schreiben wir eine Geschichte, die so schnell nicht zu toppen sein wird. Ich habe gehört, es seien sechzig Jahre seit dem letzten Double vergangen. Wenn wir es geschafft haben, 32 lange Jahre des Wartens auf einen Meistertitel zu beenden, dann wird uns das auch mit den 60 Jahren aufs Double gelingen.»

Spycher schafft das

Und dann, fällt die YB-Mannschaft nach der Saison auseinander? «Nein, das glaube ich nicht. Natürlich wecken unsere Leistungen bei anderen Klubs Begehrlichkeiten», sagt Benito. «Aber ich denke, unser Sportchef Christoph Spycher wird auch für die kommende Saison eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen.»


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/aa ... -132506767

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 10:15 
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10.05.2018

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YB-Meisterheld Benito und die Wettschulden

An der Gala des Aargauischen Fussballverbandes (AFV) im November 2017 sagt der Aarauer Loris Benito: «Wenn ich mit YB Meister werde, bin ich Speaker am nächsten Aargauer Cupfinaltag.» – Dazu wird es jedoch vorerst nicht kommen.

Die einen lassen sich die Mähne abrasieren, die anderen rennen nackt durchs Dorf – punkto Wettschulden sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zu einer spontanen, dafür umso herzlicheren Wette hat sich auch Loris Benito hinreissen lassen: An der Gala des Aargauischen Fussballverbandes (AFV) im November 2017 sagt der Aarauer: «Wenn ich mit YB Meister werde, bin ich Speaker am nächsten Aargauer Cupfinaltag.»

Fünf Monate später ist YB Meister. Genau gesagt seit dem 28. April und somit früh genug, damit Benito seine Wettschuld am Auffahrts-Donnerstag auf dem Sportplatz Ebnet in Frick einlösen kann.

Die Wettschuld wird nicht eingelöst

Nur: Dazu wird es nicht kommen. Der Grund: Der Spielplan der Swiss Football League. Am selben Tag wie das Aargauer Cupfinal-Fest findet in Basel die Partie zwischen dem FCB und YB statt. Auch wenn es ein Kehrausspiel ist – natürlich kann man von YB nicht erwarten, dass Benito für den Speaker-Einsatz in Frick dispensiert wird.

Die Bitte des AFV an die Swiss Football League (SFL), den YB-Match am Mittwoch statt am Donnerstag anzusetzen, lief ebenfalls ins Leere. Auch das plausibel – schliesslich sind weder YB noch der FCB Mitglieder des Aargauer Fussballverbandes.

Entscheidungen sorgen für Kopfschütteln

Hingegen nicht schlüssig ist die Ansetzung der Challenge-League-Spiele: Sowohl der FC Aarau als auch der FC Wohlen müssen an Auffahrt antreten, obwohl die Runde auf zwei Tage verteilt ist (Mittwoch und Donnerstag).

Seit Jahren findet der Aargauer Cupfinal-Tag an Auffahrt statt. Deswegen habe man, so der AFV, die SFL schon vor einem Jahr gebeten, den FC Aarau und den FC Wohlen am Tag vor Auffahrt spielen zu lassen. Die beiden Klubs sind die Aushängeschilder des AFV; sie in einer Form in das Cupfinal-Fest einzubinden, wäre der Plan gewesen, den man auch in Aarau und Wohlen unterstützte.

Aber das fand in Bern kein Gehör, beide Partien am Donnerstag haben Aargauer Beteiligung: Aarau muss nach Rapperswil-Jona, Wohlen empfängt Servette. Verständlich, dass man in der AFV-Zentrale darüber den Kopf schüttelt.

Der SFL gibt nicht nach

Der Ärger erinnert an den FC Wohlen, der bei der SFL vergeblich darum bat, das letzte Aargauer Derby gegen Aarau (1:3) nicht am vergangenen Montagabend, sondern an einem zuschauerfreundlicheren Termin (Samstag oder Sonntag) anzusetzen. Die lausige Zuschauerzahl von 1356 gründete auch in der Anspielzeit.

Die eigenwillige Spielansetzung raubt dem Cupfinal-Tag zwei Highlights: FCA-Sportchef Sandro Burki kann nicht mit den Senioren von Würenlos um den Pokal spielen (wir berichteten). Und eben: Der Speaker heisst nicht Benito. Immerhin: Er hat versprochen, die Wettschulden 2019 einzulösen. Hoffentlich zeigt die SFL in der kommenden Saison mehr Fingerspitzengefühl bei der Spieltagsplanung...


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/aa ... -132547121

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 3. September 2018, 11:34 
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03.09.2018

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Loris Benito spielt wie ein Uhrwerk

Der YB-Verteidiger träumt vom Schweizer Nationalteam und warnt vor zu grosser Euphorie für die bevorstehenden Champions-League-Spiele.

Da steht er also, nach dem 3:0-Sieg in Sitten: Loris Benito, Linksverteidiger der Young Boys mit der Champions-League-Zukunft vor Augen. Anfangs sei es vor ihnen «ein wenig neblig» gewesen ob all der prominenten Gegner wie Juventus Turin, Manchester United und Valencia. Ronaldo kenne er nur vom TV, sagt Benito, obwohl er kaum TV schaue. Die Zeit sei zu kostbar, um sie vor einem Apparat zu verbringen. Nach dem Nebel seien aber klare Gedanken aufgetaucht. Der erste: dass man auswärts in diesen ungewohnten Dimensionen aufpassen müsse, nicht unterzugehen. Der zweite: dass «wir im Stade de Suisse mit unserem Herz und unserer Leidenschaft etwas reissen können». Vorfreude also. Aber im Wissen, dass man sich von all den Sternen nicht blenden lassen und es nicht plötzlich als Selbstverständlichkeit erachten dürfe, dass es immer so erfolgreich weitergehe.

Die Euphorie in der Stadt sei spürbar, sagt Benito, also müsse man «doppelt aufpassen», den Boden unter den Füssen nicht zu verlieren. Benito ist zuversichtlich, dass das gelingen wird. Sie hätten Spieler, die wüssten, dass sie einen Kopf über den Schultern trügen, und es gebe Spieler, die «einen Flick» weghätten und Leichtigkeit ausstrahlten. Das sei eine gute Mischung, um nicht abzuheben, aber auch nicht unterzugehen in der Sternenwelt. Im Wallis schaffte das Team den Spagat zwischen Europacup und Liga-Alltag gut. Sie hätten dem Gegner «von Anfang an das Spiel aufdrücken wollen». So sah das auch aus.

Benito bespielt seine Seite zuverlässig wie ein Uhrwerk, mit Power und Überblick. Er hat einiges durchgemacht in der Karriere, er hat Verletzungen überstanden (Kreuzbandriss, Fersenprobleme, Fussbruch), war schon im Ausland (Benfica), sein Spiel ist von einer gewissen Abgeklärtheit gezeichnet. Er würde auch gerne im Nationalteam spielen, «klar, ich bin bereit», aber er stelle keine Ansprüche. Benito weiss, für einen Fussballer zählt vor allem die Gegenwart.


https://www.nzz.ch/sport/loris-benito-s ... ld.1416747

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Samstag 10. November 2018, 03:25 
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09.11.2018

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Petkovic bietet Benito auf, setzt sonst aber auf bewährte Kräfte

Loris Benito erhält eine neue Chance im Nationalteam. Der 26-jährige Verteidiger der Young Boys, der noch ohne Einsatz für die Schweiz ist, figuriert zum ersten Mal seit August 2014 wieder im Aufgebot. Ebenfalls wieder dabei ist Stephan Lichtsteiner.

Der Nationalcoach Vladimir Petkovic hat Loris Benito vor vier Jahren ein erstes Mal selektioniert, als er die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld angetreten hatte. Zum Einsatz gelangte der Aargauer damals aber nicht. Abgesehen vom 26-jährigen Verteidiger, der als einziger des vorläufigen 25-Mann-Kaders noch ohne Länderspiel-Einsatz ist, setzt Petkovic für das Länderspiel gegen Katar vom kommenden Mittwoch in Luzern und die Nations-League-Partie gegen Belgien am 18. November in Lugano auf bewährte Kräfte. Wieder dabei sind im Vergleich zu den Auswärtsspielen im Oktober gegen Belgien (1:2) und Island (2:1) Roman Bürki, Breel Embolo, Kevin Mbabu und Stephan Lichtsteiner. Ebenfalls im Aufgebot steht Fabian Schär, der gegen Belgien gesperrt ist. Dafür fehlen David von Ballmoos, Florent Hadergjonaj und Renato Steffen. Sie könnten bei Absagen nachrücken. Noch immer verletzt sind Johan Djourou und Admir Mehmedi.

Weil mehrere Spieler zuletzt angeschlagen oder verletzt waren, wartete Petkovic mit dem Aufgebot bis zum letzten möglichen Moment. «Acht, neun Spieler machten mir Sorgen, vieles blieb lange ungewiss», erklärte der Nationalcoach. Zugleich drückte er sein Vertrauen in die Akteure aus dem zweiten Glied aus. «Diese Spieler werden die Möglichkeit haben, sich zu zeigen und ihre Chance zu nutzen», kündigte er an.

Die Länderspiel-Woche startet am Montagnachmittag mit einem öffentlichen Training in Lugano. Vier Tage nach dem Test gegen Katar spielt die Schweiz gegen WM-Halbfinalist Belgien um den Gruppensieg und den Einzug ins Final-Four-Turnier der Nations League vom kommenden Sommer.


https://www.nzz.ch/sport/petkovic-biete ... ld.1435413

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 Betreff des Beitrags: Re: (80) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 12. November 2018, 10:26 
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12.11.2018

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Benitos Tränen der Freude

YB-Linksverteidiger Loris Benito wird nach dem Sieg in St. Gallen von den Gefühlen übermannt. Im Interview sagt er warum.

Wie haben Sie das Aufgebot für das Nationalteam zur Kenntnis genommen?
Loris Benito: Überrascht. Die letzten beiden Male befand ich mich im provisorischen Kader, wurde aber nicht aufgeboten. Deshalb habe ich diesmal nicht damit gerechnet.

Was nehmen Sie sich vor?
Es gilt, das Aufgebot zu rechtfertigen, mich aufzudrängen und YB möglichst gut zu vertreten. Denn dieses Aufgebot ist das Verdienst der ganzen Mannschaft.

Ihren Worten ist zu entnehmen, dass Nationaltrainer Vladimir Petkovic nicht vorgängig mit Ihnen Kontakt aufgenommen hat?
Der einzige Kontakt, den ich mit Herrn Petkovic hatte, war vor vier Jahren, als ich aufgeboten wurde, aber leider nicht zum Einsatz kam.

Sie wurden vorhin von Ihren Gefühlen übermannt, haben nun Tränen in den Augen. Warum ist dieses Aufgebot so emotional für Sie?
Ich habe in den letzten Tagen oft überlegt, welch weiten Weg ich hinter mir habe. Ich war oft und lange verletzt. Das waren dunkle Zeiten meiner Karriere, die ich nicht vergessen habe, nun, da es mir gut läuft. Sie haben mich zu dem Fussballer gemacht, der ich heute bin.

Sie sprechen es an, es gab Zeiten, da wurden Sie immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Nun sind Sie der YB-Spieler mit den meisten Einsatzminuten.
Es ist extrem schön, kann ich seit einem Jahr durchspielen, der Doppel- und Dreifachbelastung standhalten. Das zeugt davon, dass ich mich entwickelt habe. Meinen Körper besser kenne.

Was machen Sie anders als früher?
Ich investiere vor und nach dem Training mehr Zeit in Regeneration und vorbeugende Massnahmen. Ich kann das jedem jungen Spieler nur empfehlen.

Mit 26 Jahren sind Sie auch noch relativ jung.
Mag sein. In dieser Mannschaft, mit diesen vielen Jungen, zähle ich mich zu den Älteren (schmunzelt). Spieler wie Hoarau und von Bergen in der Kabine zu haben, ist enorm wertvoll. Es ist kein Zufall, sind sie in ihrem Alter noch so gut. Denn sie sind diejenigen, die neben dem Platz am meisten Zeit investieren.

Wurden Sie durch von Bergen und Hoarau dazu inspiriert, mehr Zeit in die Regeneration zu investieren?
In Lissabon und zu Beginn meiner Zeit in Bern war ich oft verletzt. Ich musste mich zwangsläufig mit diesem Thema befassen. Es half, etliche Spieler im Team zu haben, die grosse Sorge zu ihrem Körper tragen.

Wie fühlen Sie sich denn nach strengen Wochen und vor dem Einrücken in die Nationalmannschaft?
Ich bin müde, der Boden in St. Gallen war tief. Aber ich bin auch sehr glücklich: Einerseits war dies ein wichtiger Sieg, anderseits freue ich mich aufs Nationalteam.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28404304

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